Kommentare

Schattengeld

Irgendwann tauschen diese das "Spielgeld" bei unseren Regierenden, gegen unsere mühsam erwirtschafteten Steuergelder, um, so lange wir uns das gefallen lassen.

Trivial

aber alle relevanten Wirtschaftsnationen fahren Defizite ein. Jeder Staat macht Schulden, große Unternehmen klagen über Umsatzeinbrüche und schreiben rote Zahlen, Mittelständler gehen Reihenweise in die Insolvenz. Wo fließt eigentlich das Geld hin? ;-)

Beim ausschließlichen Studium der wirtschaftlichen Schlagzeilen müsste man eigentlich zum Schluß kommen, dass da irgendwo an einem abgelegenen Ort kleine Heinzelmännchen muldenkipperweise Scheinchen schreddern...

sie sind einer der Gründe der "Eurokrise"

nach wie vor ist die sogenannte "Eurokrise" tatsächlich eine BANKENKRISE, da diese sich, nun auf Kosten der europäischen Steuerzahler, sanieren.

Diese Schattenbanken, aber auch die vielen Hedgefonds,
die allein ein Volumen von etlichen Billionen Dollar ausmachen, und meiner Ansicht nach verboten werden müssten, haben einen viel zu großen Einfluss und unterliegen (warum wohl ?) keinerlei Kontrolle.

Aber noch immer wird von der Politik nichts dagegen
unternommen.
Im Gegenteil, wie dieses Beispiel deutlich macht:
w3w://jasminrevolution.wordpress.com/2012/11/13/ifd-leak-die-steinbruck-goldman-connection/

"Grundsätzlich nichts Schlechtes"???

Man nenne mir nur ein hehres Ziel, für das man unbedingt eine Schattenbank bräuchte.
Der Sinn einer Schattenbank ist, jegliche Regulation zu umgehen - exakt, was Verbrecher tun. Die bloße Existenz dieser Banken ist eindeutiger Beweis, dass die Kontrolle über unser Geldwesen verloren ist.

Da muss

doch irgendwie Nutznießer sein...
Wenn solche Summen an allen Kontrollen vorbei umgesetzt werden, und damit das Wohl der Staaten gefährdet wird und gleichzeitig Menschen in Europa hungern müssen, dann frage ich mich, wer da alles Beraterverträge als modernes Schmiergeld inne hat!
Wenn diese Unternehmen derart verdienen, dann frage ich mich, wo dieses Geld herkommt. Sind das Wetten auf unsere Zukunft? Müssen wir Steuerzahler die nächsten hundert Jahre dafür gerade stehen?
Warum wird dieser Gewinn nicht einfach beschlagnahmt?
Damit wären wir alle die Finanzprobleme auf einen Schlag los, Deutschland wäre schuldenfrei! Und der Rest Europas auch.

Bellevue

Vorweg: 35% am gesamten Finanzsektor entsprechen mehr als 50% des geregelten Finanzsektors - habe ich es bis hierhin richtig verstanden? - O.K. oder nicht O.K.
Wie kann es sein, dass ein Finanzvolumen, das mehr als der Hälfte des geregelten Bankensektors entspricht, keiner gesetzlichen Regelung unterliegt? Haben unsere Regierungen sie denn noch alle - oder steckt da was ganz anderes hinter? Wozu Geldwäschegesetze und ähnliches, wenn Schattenbanken mit zig Billionen an allen Regeln vorbei wirtschaften/zocken dürfen? Und so ganz genau weiss man es aber gar nicht, weil vieles im noch dunkleren Schatten des "normalen" Schattens verborgen liegt. Ich bekomme die Krise - wir alle leiden schon darunter und wie es sich weiter entwickelt weiss niemand. Bellevue - schöne Aussicht!

Die Politik hat nicht die Macht den Finanzsektor zu kontrolliere

n, den dieser weiss sich immer wieder den Kontrollen zu entziehen. Mit soviel Geld haben sie genug Macht politisch ausreichend Einfluss zu nehmen, natürlich ebenfalls im Schatten der Politik. Es ist egal welche Partei wir wählen, keine der derzeitigen Politikkasper wird ernsthaft etwas ausrichten.

Spannend wäre die Frage

nicht danach, was die Schattenbanken umsetzen, sondern wofür sie verantwortlich sind.

denn - wenn diese im schlimmsten fall das finanzsystem zum kollabieren bringen, wer hat dann den salat?

die spekulation auf alles findet dort statt, das ist perse nicht schlecht, allerdings auch nicht perse gut.

spakulationen gab es immer und wird es immer geben, dennoch muss klar sein, wenn normale banken ihre spekulationen in schattenbanken übertragen, weil sie reglementiert werden, dann ist es eben auch nicht gut.

wenn banken sich derart verhalten, dann muss man auch die frage stellen, ob diese banker überhaupt ein interesse daran haben, die aufgaben, die eigene bank eigentlich hat zu erfüllen.

wenn es nur um den großen reibach in kurzer zeit geht - dann müssen diese banken verboten werden, denn das nützt niemanden, keiner volkswirtschaft, keiner gesellschaft.

im gegenteil!

@marvin

"Grundsätzlich nichts Schlechtes"

Drogen sind doch auch nicht grundsätzlich schlecht. Sie könnten halt einen Krankheit beschleunigen oder selber auslösen.

Um es mal im selben Ton zu fassen.

Mitverantwortlich für die

Mitverantwortlich für die Finanzkrise sind nicht die Schattenbanken, sondern überwiegend die Staaten, die keine ausgeglichenen Haushalte vorlegen, jedes Jahr immer wieder neue Schulden machen und sich damit langsam aber sicher ihrer Handlungsfreiheit berauben und von den Gläubigern abhängig machen. Die Ursache aller Probleme ist die Staatsschuldenkrise.

Worin besteht der angebliche Nutzen der Schattenbanken?

Angeblich sind Hedgefonts/Schattenbanken nützlich, weil sie Verwerfungen im System aufspüren und, indem sie diese ausnutzen, zu deren Abbau beitragen. Ein gutes Werk, ähnlich dem nützlichen Katalysator, der den Schadstoffabbau im Auspuff beschleunigt.

Tatsächlich ist das natürlich Unfug. Das ist kein wertneutraler Prozess. Sie wollen sich bereichern und tun das auch hemmungslos. Dadurch wird dem System Kapital entzogen und die Ungleichgewichte verstärkt, oftmals erst geschaffen. Unternehmen, die wieder hätten stabilisiert werden können, werden endgültig ruiniert. Wie wir heute wissen, gilt das auch für ganze Volkswirtschaften.

Da gibt es nur eins: Verbieten! Geschäfte, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen, sind gefährlich.

Da die USA und GB wohl nicht mitmachen werden, muss die Eurozone eben vorangehen, darf solche Geschäfte in ihrem Bereich nicht zulassen und muss ihren Banken diese auch generell untersagen. Dann kann man die nächste Krise getrost woanders spielen lassen.

Wie Batman

Anonym und mit enormen Kräften ausgestattet, das ist das, was wie bei Batman ist. Aber während Batman die Schurken bekämpft, so tun das die Schattenbanken nicht. Und die Politiker tun so, als wenn se nix kapieren. Denn die Banken wissen von jedem Politiker das, was sein Wähler nicht erfahren darf: wieviel er von wem für was bekommen hat, exakt mit Datum, Kontonummer, Vertragsnummer und Betrag. Das ist eine enorme Macht!

Ich begreife es nicht

Ich begreife nicht, dass diesem verbrecherischen mafiösen Verhalten kein Einhalt geboten werden kann. Was für unfähige (oder besser korrupte?) Spitzenleute sind bei den jeweiligen Kontrollinstitutionen?

@19. November 2012 - 12:38 — marvin

Eine Schattenbank ist, wie im Artikel grob dargelegt, eine z.B. Versicherungsgesellschaft, die dann z.B. auch Kredite an Endkunden vergibt.
Z.B.: kann man hier die Allianz nennen, die auch Immobilienkredite an Privatpersonen vergibt.

Auch Geldmarktfonds zählen (auch im Artikel genannt) zu den Schattenbanken, wenn diese "Frei" von eine regulären Bank sind.
Diese werden u.a. gerne von den deutschen Sparkassen aufgelegt, als Alternative zum Sparbuch!

Somit sind wir alle zum großen Teil Akteure dieser Schattenbanken, z.B. mit den 100.000€ im Geldmarktfond der Hausbank!

Also keine Verschwörung!

Ach ja, zur Info, die meisten Privat Equity Gesellschaften sind keine Heuschrecken, sondern wichtige Risikogeldgeber für Existenzgründer, denn eine normale Bank finanziert hier schon seit Jahren nichts mehr.

Ohne solches Wagniskapital, hätten wir vor 8 Jahren nicht in die Selbstständigkeit gehen können.

Ergebnis: knapp 80 Mitarbeiter und solide schwarzen Zahlen UND keine Bankverbindlichkeiten!

Glück gehabt!

"Grundsätzlich seien Schattenbanken aber nichts Schlechtes (...) allerdings können sie eine Finanzkrise auslösen."

Na dann - weiter wie bisher.

Schattenbanken,

Derivate, Hedgefonds usw. gehören verboten oder die Spekulationen müssen hoch besteuert werden.
Irgendwann werden die Politiker handeln müssen, spätestens dann, wenn es alle Leute begriffen haben, welche Abzocke und Ausbeutung seitens der Finanzindustrie da im Gange ist.

Unfassbar!

Wenn feste Spielregeln und eine Besteuerung dieser Finanzgeschäfte weiterhin ausbleiben, dann wird die gegenwärtige Krise im Vergleich zu zukünftigen Finanzkrisen eine noch verhältnismäßig milde sein.
Die Realwirtschaft - besser: die arbeitgebende Wirtschaft - leidet unter dieser Scheinwirtschaft. Das darf nicht sein!

private Banken gehören abgeschafft

oder verboten. Auch AG's

Sparkassen können besser überwacht werden. Und das war ja ursprünglich die Idee von Raiffeisen.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

@TheodorTugendreich

das Hedgefonds Investitionen in Großprojekte finanzieren,
wäre mir neu.
Diese arbeiten überwiegend mit Schulden,
die wiederum in Währungswetten angelegt werden. Tatsächlich ist in deren Volumina so gut wie kein "echter" Wert vorhanden. Von daher bleibe ich bei meiner Ansicht!

Zitat:" und meiner Ansicht

Zitat:" und meiner Ansicht nach verboten werden müssten, haben einen viel zu großen Einfluss und unterliegen (warum wohl ?) keinerlei Kontrolle."

Kontrolle ist schlicht nicht mehr möglich, weil die Verflechtung von Produzenten, Konsumenten und Finanzakteuren viel zu groß ist. Viele Global-Player sind Finanzaktiv, und versuchen Ihr Geld selber zu verwalten, aber auch die Kreditvergabe bei Konsumentenkrediten ist ein zusätzliches Geschäft bei vielen Produzenten. Frei nach Marx (oder wen auch immer) sollte man eher eine Bank gründen als eine zu überfallen. Und wenn es als Bank nicht geht, dann irgend was ähnliches.

Nee, den Banken an sich ist nicht die Schuld zuzuordnen, denn sie sind nur Mittel zum Zweck diesem System, was eigentlich auch keine Kontrolle will.

Ist ein Stau-See über die Ufer getreten, nützen die befestigten unter Wasser stehenden Ufer nix und auch nix wenn man Steine in den See schüttet. Man muss Wasser ablassen, und wenn man dabei ist gleich jede Menge davon!

@ bürgerschreck 13:43

Eine Bank unterscheidet sich von einer Nichtbank dadurch, dass sie Geld schöpfen kann. Wäre ihre Ausführung richtig, bräuchte sie das nicht; das braucht - und kann - keine Versicherung.

De facto geben Schattenbanken großen Kapitalansammlungen (wie sie für sich schon schädlich sind) die Möglichkeit, ihr Kapital auch noch zu "hebeln", also durch Kreditaufnahme zu verzigfachen.
Das ist, woran wir zugrunde gehen...

@19. November 2012 - 13:51 — ferromel

Zitat:
"private Banken gehören abgeschafft oder verboten. Auch AG´s"

Zur Erinnerung:
Das mit der vermeintlich guten Kontrolle der Staatsbanken hat man ja an den Landesbanken gesehen!
Ach ja da war ja noch die IKB auch so ein halböffentliches Konstrukt"

Ähm, was meinen Sie mit den AG´s und verbieten.
Ist das so zu verstehen, dass jetzt Siemens, Daimler, BMW, BASF, Volkswagen usw., also Quasi ca. 50% der deutschen Wirtschaft verboten werden soll?
Zuschließen, die Mitarbeiter auf die Strasse stellen?
Oder was meinen Sie?

Ach, die Schattenbanken

hätte man ja beinahe vergessen - oder besser lieber im Schatten gelassen.
Daß das gesamte globale Wirtschaftssystem den sog. Könnern jetzt richtig aus der Hand rutscht und in einem unendlichen Gewirr endet, wird spätestens heute den Denkenden richtig klar.

Die EDV scheint sich als Fluch der Menschen zu entwickeln/entpuppen, nur die elektronischen gewaltigen Rechenmaschinen können solche Zahlenwerke, die mittlerweile in die Billions reichen, noch be- oder verarbeiten.
Mittlerweile hat sich unser Bar-Geld in Monopoly-Geld verwandelt.
Alles ist auf dieses hohle Gerüst aufgebaut zugunsten der Gewinner, und zuungunsten lebendiger Menschen.

Es wird sehr schwer möglich sein, dieser Schattenbande Herr zu werden, zumal sich zwischen den einzelnen Sammelpunkten auch noch Ländergrenzen befinden. Wer hindert die Länder daran, diese einfach zu schließen?
Niemand, denn etliche sind bereits atomar aufgerüstet.

Schuster, bleib bei deinen Leisten - welch ein kluges Sprichwort.

hilflose politik

es sind immer noch dieselben, welche die welt ins
schleudern bringen. dazugelernt hat diese finanzmafia nichts.
und die politik ist scheinbar hilflos und schaut diesem unmöglichen treiben noch weiter zu........

alles muss...

Verstaatlicht werden, Banken, Versicherungen, Internet unternehmen.
Die bereichern sich am Volk und geben nichts mehr davon ab in ihrer Gier.
Das schlimmste ist aber der Einfluss den sie haben und der ist negativ.
Geld vergiftet eine Gesellschaft wenn man nicht kontrolliert und fair verteilt!

Deshalb Verstaatlichung halte ich für eine gute Lösung da haben alle was von.

@Bürgerschreck

Sie haben mich wirklich erschreckt. Wir ALLE sind schuld mit unseren 100.000 € auf dem Konto? Ihnen ist schon bewusst das lediglich 20% der Bevölkerung ein Gesamtvermögen (das eigene Haus mit eingerechnet) von 100.000 € hat?

Das es ein Bedarf an Risikokapital gibt ist unbestreitbar. Die zaghafte Vergabepraxis der Banken, die mit Staatsgeldern geflutet werden um es in Staatsanleihen oder auch nur zum Minimalzins bei der EZB kann man schlecht als Ausrede für solche Geschäfte nehmen. Oder ist Inkasso Moskau dann auch ok?

lesen - denken - schreiben

Die Schattenbank als solche ist z.B. auch ein einfacher Lebensversicherer, der sich z.B. auch in der Immobilienfinanzierung betätigt. Außerdem gibt es keine Bankenkrise sondern eine Systemkrise mit denn die Banken wenig zu tun haben. (http://de.wikipedia.org/wiki/TARGET2) Weshalb zocken die Banken denn? Weil wir Kunden es sind, die immer mehr Guthabenszinsen wollen oder noch günstigere Kredite bekommen wollen. Eine Bank handelt im Auftrag Ihrer Kunden. Eigenhandel - also für den eigenen Gewinn - ist verboten und wird sehr hart durch die BAFIN oder FINMA bestraft.

Und dafür braucht es eine "Expertise" ?

.
Hoffentlich muß den Sch... nicht auch noch jemand bezahlen.

Die "Schattenbanken" erzeugen reines Buchgeld durch immer inhaltsleerere Transaktionen, völlig losgelöst von der realen Wirtschaft, losgelöst vom Geldmarkt und vor allem losgelöst von Hirn.

Wenn den Brüdern ihr Spielgeld wieder einmal kaputt geht geht, reichte es, sie einfach ihre eigenen Scherbenhaufen fressen zu lassen. Das muß sonst niemanden belasten!

Das sind reine "Luftnummern", die da "bewegt" werden.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@Cyrano330

"Eigenhandel - also für den eigenen Gewinn - ist verboten und wird sehr hart durch die BAFIN oder FINMA bestraft."

..und was ist mit dem Investmentbanking z.B. der Deutschen Bank?
Wieso sind Banken Aktiengesellschaften, deren Hauptziel der Gewinn ist?

Da passt wohl was nicht!

@19. November 2012 - 15:34 — passover

Sorry wollte Sie nicht erschrecken, aber leider sind bei mir 100T€ fast nicht´s,
denn diese Summe deckt nicht mal 35% der monatl. Lohnzahlungen.
Bei den 100T€ handelt es sich lediglich um einen mind. Kassenbestand als Ausgleichssumme für das Giro.
Somit ist es auf einem Geldmarktkonto.

Natürlich ist mir klar, dass bezgl. dem deutschen Gesamtvermögen die Verteilung exponential gestaffelt ist.

So kann man von staatl. Stütze halt kein Vermögen aufbauen.
Andererseits bin ich natürlich auch Unternehmer um Gewinn, Sprich "Mein Einkommen" zu erwirtschaften.
Und auch klar ist, dass dies natürlich ein mehrfaches des meiner Mitarbeiter sein muß.
Nicht weil ich gierig bin, sondern weil ich mit allem was wir haben, hafte!
Verantwortung!
Und genau hier liegt m.E. das Problem für unsere Missere.
Weder der angestellte Manager mit 7-Stelligem Einkommen haftet heute für Mißwirtschaft, noch der ALG2 Bezieher für die ggf. Unfähigkeit für sich selbst zu sorgen.
Deshalb bin ich Stolz Reich zu sein!

lesen - denken - schreiben (+1)

Ich kann Cyrano nur zustimmen.

A) Die Menschen wollen hohe Zinsen und billige Kredite.

B) Die Menschen wollen, dass die Banken nicht mit Geld "zocken".

--> Erkennt jemand den Widerspruch?

Oder konkret interessanter:
Wie viele der Kritiker hier haben ein Konto (am besten noch Aktien bzw. Aktien-Fonds oder Lebensversicherung/Bausparvertrag) bei einer 0815 Bank, ohne sich oder die Bank genauer zu hinterfragen, wie die Zinsen eigentlich zustande kommen?

Aus Geld wird mehr Geld. Ist doch logisch oder? Moment, müsste das Geld nicht erst woanders weggenommen werden, um es bei der eigenen Bank bzw. dem eigenen Geld als Zinsen anzuhäufen..!? Nee, das klingt irgendwie unsozial. Lassen wir es lieber aus dem 'nichts' entstehen, klingt viel beruhigender..

Der Finanzmarkt bietet sicher eine tolle Spielwiese, um mafiöse Strukturen zu bilden. Aber man sollte auch mal vor der eigenen Haustür kehren, wenn man nicht in die Gefahr laufen will (evtl. auch unbewusst) zu einem Heuchler zu werden.

Wo ist das Problem

Ein gewisser - man wagt den Namen kaum zu schreiben - Karl Marx hat uns den Schlamassel schon vor 150 Jahren beschrieben. Aber da nun mal die Mehrheit der Auffassung ist, dass es sich bei ihm um einen Spinner handelte und nur der Kapitalismus eine Zukunft hat, werden wir weiter mit den Finanzjongleuren leben und auf den nächsten Knall - der mit Sicherheit kommt - warten müssen. Aber - auch das hat dieser Spinner vor 150 Jahren erkannt - es ist nicht die Schuld der Regierungen. Wie wir gerade beim Europoker erleben, spielen die Mächtigen - nämlich die Kapitaleigner - mit den gewählten Regierungen wie immer sie wollen.

wenn sich die Politik von den Schattenbanken genau so

mit dem Nasenring durch die Manege ziehen lässt,
dann gute Nacht und willkommen im Mittelalter mit Leibeigenschaft:
- lebenslange Versklavung der Mehrheit der Bevölkerung
- Arbeit für Kost und Logie in der Besenkammer
- ärztliche Behandlung endgültig nur für Reiche
- zu Fuß gehen, während die Herrschaft gefahren werden

Sie leben im "Schatten", wir sterben auf Rat(t)en.

@Ursache Das System

Ist die Ursache für diese Art Krisen. Ein System das auf Wachstum beruht, kann dauerhaft nicht funktionieren. Und in der Weltwirtscahft beruht leider alles auf Wachstum. Und Dadurch Enstehen solche Schuldenkomplex die Erlaubt werden weil ja mit zukünftigem Wachstum und der Da raus resultirenden Mehreinnahmen die Schulden bezahlt werde sollen. Naja nur unsere Resourcen sind Begrenz. Einige stärker als andere aber letzendlich sind alle Resourcen Begrenzt. Daher kann diese System dauerhaft nicht funktionieren. VW und Co müssen jedes JAhr 7% Steigerung haben also Entweder Jedes Jahr 7% Mehr Autos bauen mit der gleichen Anzahl Leute oder die gleiche Anzahl Autos mit 7% weniger Leute. Mischungen daraus gehen natürlich auch. Das führt zu so schönen Rechnugnen, bei denen rauskommt, das wenn das so weitergehen soll 2050 jeder Autofahrer 4 Neuwagen im Jahr kaufen muss. Toole Sache oder? Ähnliche rechnungen kann mna mit allen Güter machen... So wie soll das also weitergehen.......

Die Papier- und

Die Papier- und Buchgeldspielereien der Banken sollen den fünfzehnfachen Wert des Güterhandels haben und daher ist es vollkommen unsinnig dieses alberne Bankenwesen vom Staat retten lassen zu wollen, da er dies weder vermag und zudem ungleich wichtigere Aufgaben wie Landesverteidigung, Rechtsprechung, die öffentliche Ordnung, Bildungswesen und vieles mehr zu bestreiten hat; daher bleibt nur die kontrollierte Bankendämmerung: Sparguthaben bis 200000 Mark (das Spielgeld Euro gibt es nicht!) werden garantiert, mit Hilfe der Sparkassen, Volksbanken und zahlungsfähigen Privatbanken formt der Staat Notbanken, welche der Wirtschaft, gegen entsprechende Sicherheiten weiterhin Geld leihen, wiewohl durch Erhöhung des Eigenkapitalanteils und der Verpflichtung einen Gutteil der Gewinne für deren Erhöhung aufzuwenden, die Unternehmen von der Kreditfessel des Bankenunwesens befreit werden, was zwar das Risiko erhöht, was aber die erhöhte Vorsicht und Vernunft wieder ausgleichen dürfte.

Staatenzerstörerisch

Diese Schattenbanken sind in der Lage die Weltwirtschaft nach ihrem gewinndenken zu manipulieren. Sie unterliegen keiner Kontrolle und ihr Maßstab ist Gewinnmaximierung um jeden Preis. Sie haben Produkte die eher einer Lotterie als einer Bank ähneln. Entweder konsequent besteuern und beaufsichtigen oder verbieten. Wer Glückspiele will sollte dies letztlich nicht auf dem Rücken von Steuerzahlern tun dürfen - die dann zahlen sollen wenn es schief geht, weil diese Schattenbank/en systemrelevant sein sollen und ja unterstützt werden 'müssen'. Wenn Banken Staaten zerstören können, dann sind sie für eine Gesellschaft nicht mehr tragbar und aufzulösen.

@ Cyrano330

Ist das so? Ich bin mit 2% zufrieden, die ich als Zins auf mein Sparbuch bekomme. Mehr will ich nicht. Wer sind also die, die 7% und mehr haben wollen?

@ Trecker

Ihre Frage:
"Was diese Sicht aber nicht erklärt: Warum lassen sie sich dann auch noch von denen beraten? Warum sucht man nicht Lösungen zusammen mit Wissenschaftlern?"

Ganz einfach: Weil Wissenschaftler in aller Regel (und im Gegensatz zu vielen Politikern) genau WISSEN, wovon sie reden.

Billionen $ = ??? €

Kann es sein, dass hier beim Umrechnen wieder ein Fehler gemacht wurde?

1 Billion (AE)= 1.000.000.000 = 1 Milliarde

d.h. 67 Billion $ = ca. 52,4 Milliarden €

Das ist natürlich immer noch viel zu viel Geld, das im Nichts verschwindet. Schade, dass sich nicht mehr Menschen mit Permakultur beschäftigen. Den "Bankstern" würde sich am ehesten das Handwerk legen lassen, wenn die Menschen unabhängiger von der Kapitalwirtschaft werden würden. Man bräuchte für große Projekte und überregionalen Handel sicher noch Geld und Devisen, aber das heißt ja nicht, dass man deren Einfluß nicht ein wenig einschränken könnte.

@datten

BRAVO-.
So ist es.

Das Kapital, ich habe mir nur einen Satz gemerkt: Der Arbeitgeber ist der, der schuftet, der Arbeitnehmer ist der, der das Geld abschöpft!

Das war jetzt in Zeitraffer zusammengefasst, was Karl Marx meinte.

UND RECHT HAT ER!

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