Kommentare

Warum Merkel so weiter

Warum Merkel so weiter mach?
Weil ihre Klientel (Banken, Investoren, Aktionäre) das so wollen.
Diese Kanzlerin und diese Regierung dienen schon lange nicht mehr dem Volk als Souverän sondern nur noch einzelnen wirtschaftlichen Interessen.

Es mußte ja

so kommen. Wollen wir warten bis Tote zu beklagen sind?

@ Es mußte ja

Es mußte ja
15. November 2012 - 4:40 — Klein Fritzchen
so kommen. Wollen wir warten bis Tote zu beklagen sind?

Es gibt längst Tote! Sie werden verheimlicht! Viele sterben "freiwillig" weil sie nicht mehr ein noch aus wissen, Gesetze und Vorschrifften werden durch Ämter vorsätzlich gebrochen. Gerichte schmettern Klagen ab. bzw. machen es Armen unmöglich zu klagen. Geben sie einfach "Amtsmissbrauch Tod" in eine Suchmaschine ein, sie werden staunen.

Ein Hinweis

1 % Senkung der Staaatsausgaben bedeuten lt. IWF ein Sinken des Bruttoinlandsprodukts zwischen 0,9 und 1,7 Prozentpunkte. Kaputtsparen also. Bis vor Kurzem war der IWF noch von 0,5 Prozentpunkten ausgegangen. Kaputtsparen also.
In Deutschland erfährt man das kaum.
http://orf.at/stories/2146031/2146022/

@TheodorTugendreich: Widerspruch!

Sorry dass ich auch Ihnen widerspreche. Ihr Kommentar ist leider sehr ideologisch gefärbt. Es geht nicht darum, dem Schmied seinen Hammer zu nehmen. Im Gegenteil, der Schmied bzw. die Realwirtschaft muss vor den überbordenen Ansprüchen der Finanzwirtschaft geschützt werden. Jeder soll leistungsgerecht bezahlt werden aber eine Rente (leistungsloses Einkommen) auf Böden, Kapital usw. unabhängig vom Ertrag der Arbeit darf es nicht geben. Wenn die Geldvermögenden ihr Geld nur gegen Zins in Umlauf bringen und die Banken diese Vermögen aus dem Nichts vermehren, wachsen diese natürlich exponentiell. Irgendwann ist die Leistungsgrenze der Schuldner für den Schuldendienst erreicht und die Massenkaufkraft stark verringert. Dann brechen die Kunden des Schmiedes weg und er muss seinen Hammer weglegen. Wenn wir weiter so machen, hat der Schmied bald keine zahlungskräftigen Kunden mehr. Wirtschaftlich heißt das Deflation, Firmenzusammenbrüche, Destabilisierung der Gesellschaft, Chaos...

WIR ZAHLEN NICHT FUER EURE KRISE!

das kann man - finde ich jedenfalls - gar nicht oft genug wiederholen.
denn der kleine lohn- und gehaltsempfaenger hat diese krise nicht ausgeloest, weder in griechenland, noch spanien, noch deutschland!
es wird ihnen so eingeredet, regelrecht eingehaemmert, dass sie ueber ihre verhaeltnisse gelebt haetten, dass sie ja unbedingt so hohe renditen haben wollten, dass sie ja all die teuren wahlgeschenke (welche eigentlich?) haben wollten und gern angenommen haetten, dass sie sozialschmarotzer seien, die fuer tote renten kassieren (was es selbstredend gibt, aber eben nicht millionenfach), usw.
schuld sind also wir kleinen leute. und deshalb sollen wir auch bezahlen und verzichten, waehrend die bemitleidenswerten vertreter der reichen, maechtigen und schoenen, denen wir durch unser unverantwortliches verhalten ihren hart erarbeiteten reichtum nehmen, sich die rettungsschirme vom munde absparen muessen und fuer diese heldentat auch noch beschimpft werden.

KAPITALISMUS IST TOLL! BASTA!

@7:31 — whisky - Unfug

Wenn es tatsächlich stimmte, dass ein Absenken des Staatshaushaltes um 1% ein Absinken des BIP um 0,9..1,7 nach sich zöge, so wäre im Umkehrschluss eine 100%ige Staats- und Planwirtschaft die beste aller Welten.

Oder liege ich komplett falsch?

Bei 2 Franzosen, die i.d.R. für Dirigismus und Staatswirtschaft stehen, an der Spitze des IWF muss so eine Aussage nicht wundern.

Der Beitrag des ORF wirft aber auch ein bezeichnendes Licht auf die "Wissenschaft VWL" im Allgemeinen und den IWF im Besonderen.

@MarkSchakal,Klein Fritzchen

Erst diese Woche hat sich in Spanien eine Frau vom Balkon geworfen, als sie zwangsgeräumt werden sollte. Ähnliche Fällte gab es schon früher.

@HartAberWahr

Die Mainstream VWL hat für die derzeitigen Entwicklungen keine Modelle, da das Geld- und Finanzsystem unzureichend abgebildet wird. Es gibt aber Ökonomen, die den Banken eine Sonderrolle zuschreiben und das Phänoment der privaten Geldschöpfung berücksichtigen. Folgt man diesen Theorien, dann ist es natürlich richtig, dass Sparvorgänge des Staates zu einem Rückgang des BIP führen aus dem Umstand heraus, dass durch die Sparvorgänge die Geldmenge reduziert wird. Findet sich kein anderer Schuldner, der diese Kredite übernimmt, dann sind deflationäre Tendenzen absehbar, die einen Rückgang des BIP anch sich ziehen. Die logische Konsequenz ist nicht die Planwirtschaft sondern das staatliche Monopol auf die Geldschöpfung unter Kontrolle der Monetative.

Wr profitiert davon?

Allein diese Frage dürfte reichen, um die Antwort auf die Ursachen dieser Situation zu finden.
Wie es bereits mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht wurde, sind es die Institutionen und Großkonzerne und leider deren abhängigen Marionetten, die sich gern selbst als "Volksvertreter" bezeichnen.

Es spielt dabei KEINE Rolle, um welches Land es sich handelt. Auch außerhalb der EU ist diese "Politik" Gang und Gebe, da Goldman Sachs und Konsorten, gerade mit den
Hedgefonds, die selbst fast nur aus Schulden bestehen,
den großen Reibach machen und über das sogenannte "Kapital" (hinter dem aber eigentlich nichts steht), verfügen und es missbrauchen.
Wer sich damit einmal beschäftigt, wird es schnell erkennen.
Somit sind diese Streiks, leider das einzige Mittel der gesamten, ausgebeuteten Arbeitnehmerschaft
und nur all zu gut verständlich.

Experten aus den USA

In den USA sind die "Experten" anscheinend ein bißchen weiter:

"Obama betonte, vor allem müssten die zum Jahresende drohenden automatischen Steuererhöhungen und Budgeteinschnitte verhindert werden. Diese so genannte Fiskalklippe droht laut Experten, das Wachstum abzuwürgen. Er sei zuversichtlich, dass die Republikaner seinen geforderten Steuererhöhungen für die Reichen zustimmen würden. Sonst blieben die Kosten an der Mittelschicht hängen - diese dürfte aber nicht als Geisel genommen werden".

das ist jetzt

Das schône neue euro europa! Wohl bekomms!

@Flow-Texer

Zitat:"Jeder soll leistungsgerecht bezahlt werden aber eine Rente (leistungsloses Einkommen) auf Böden, Kapital usw. unabhängig vom Ertrag der Arbeit darf es nicht geben."

Sehr geehrte(r) Flow-Texer,

bitte vermitteln Sie das einmal den Rentnern/Pensionären in Griechenland, Spanien und auch Deutschland. Diese erhalten ein leistungsloses Einkommen (=Rente), das vom arbeitenden Teil der Bevölkerung erwirtschaftet werden muß. Zwar haben die Rentner früher (womöglich) in die Rentenkasse eingezahlt, die so erworbenen Rentenansprüche sind jedoch auch "eigentumsähnlich". Insofern sind die Ansprüche dogmatisch auch nicht soviel anders als ein "Kapital" einzuordnen. Sollen nun die Rentner wieder arbeiten gehen?

Viele Grüße

Ihr lieber Aal

"Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa."

"Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa." Zitat Angela Merkel ...

Sieht nicht ganz danach aus, dass unsere Bundeskanzlerin Recht behalten wird. Das Gegenteil ist der Fall. Es war vorhersehbar, dass es zu Unruhen kommen wird - und dies ist erst der Anfang! Es ist optimistisch bis naiv, davon auszugehen, dass unterschiedlich wettbewerbsfähige Volkswirtschaften in einem Währungsverbund funktionieren können. Selbst mit Transfergeldert von Nord nach Süd käme es nicht zu echtem Wirtschaftswachstum.

25% Arbeislosigkeit - ohne Sozialsystem - 50% Jugendarbeitslosigkeit. Ich würde auch auf die Straße gehen. Die Politik ist ignorant und zertrümmert die gemeinsamen europäischen Werte. Wir sollten uns alle solidarisieren mit den Menschen, die im Süden verzweifelt um ihre Existenzgrundlage kämpfen!

Banken und Versicherungen haben die eurogeschuldete Rezession und die ausbleibenden Steuereinnahmen nicht vorhergesehen. Sie haben sich verspekuliert. Die Bevölkerung in allen EU-Ländern zahlt.

@ Abydos,

Wir "möchten" nicht für eure Krise bezahlen, wäre korrekt formuliert, aber wir werden zur Zahlung von den Handlangern der Verursacher zur Zahlung gezwungen.
Völlig korrekt und gesetzeskonform werden so nahezu sämtliche Normalbürger in der EU abgezockt und ausgeplündert, womit wir bei einer die Menschen verachtenden Politik angelangt sind.

arbeitslosenquote

Warum wird hier immer argumentiert dass die Arbeitslosenquote das mass aller dinge sei;
Auch Arbeitslose können der Volkswirtschaft nutzen bringen, wenn sie nur wollen: Bastel ich eben in meiner "Freizeit" an meinem Haus rum und renoviere es: Wertsteigerung, Bilde ich mich eben während meiner 'Freizeit' weiter: Investition in die (Arbeits)Zukunft, Überneheme (Freiwillige) öffentliche Ämter: wird der staat entlastet, UND wenn ich Hunger leide und nix besseres zu tun habe, dann gräbt man eben den Garten um und baut was an (schaue man in die Geschichtsbücher).

Klar hilft das nicht die äussere Wirrschaftleistung des Landes zu steigern, aber man hat wenigstens #Sinn# indem was man tut.

Zudem gilt: Wenn es dem Staate schlecht geht muss man eben Verzicht üben (Und jeder im gleichen Masse!).
Gibts halt nicht alle Annehmlichkeiten wie bisher einfach so (weshalb die Leute auf die Strasse gehen)

@9:06 — Flow-Texer

Danke, für die Erläuterung. Ich hatte da einen Verständnisfehler beim Lesen von whisky's Beitrag.

Die logische Konsequenz ist nicht die Planwirtschaft sondern das staatliche Monopol auf die Geldschöpfung unter Kontrolle der Monetative.

Ab welchem Zeitpunkt ging denn das schief; sprich ab wann konnten Banken "Geld schöpfen". Etwa mit der Entkopplung des Dollars vom Gold, anno 1973?

Wie lange können Knüppel wohl

die Märkte beruhigen?

@ 10:11 — thinkfirst

Die aus Rezession und Arbeitslosigkeit (25%!) resultierenden ausbleibenden Steuereinnahmen führen selbstverständlich zum Vertrauensverlust der Märkte. Hierdurch ist ja erst die "Staatsschuldenkrise" entstanden. Die romantisch verklärte Vorstelung, dass dort Menschen ein Haus bauen etc. ist insofern irreführend, da wir dort unten keine Basissicherung à la Hartz 4 haben. Stellen Sie sich das mal vor!

Der Euro als ZU harte Währung für die wenig wettbewerbsfähigen Süd-Volkswirtschaften führte direkt zum Exportrückgang, zur Rezession und zu Massenarbeitslosigkeit. Der Euro war der Auslöser und die fehlenden Steuereinnahmen haben zur sinkenden Kreditwürdigkeit der Länder geführt. Alles vorhersehbar. Die Politik und die selbsternannten Experten in Politik und Wirtschaft haben ihre Hausaufgaben VOR Euroeinführung nicht gemacht.

Die Währung ist eine Katastrophe für ganz Europa. Anstatt Banken- und Versicherungs-Interessen zu vertreten, müssen alle EU-Länder zurück zu eigenen Währungen.

@thinkfirst

vielleicht sollten Sie Ihrem Pseudonym mal Tribut zollen.
Welcher Arbeitslose hat ein Haus oder Garten?

Und wer ist der Staat?

Diese Situation betrifft (bis auf die geringe Zahl
"der da oben") ALLE (früher oder später)!

Bitte hören Sie auf dem Populismus der BILD zu folgen,
die diese Vorurteile gegen Arbeitnehmer (das waren die
jetzt Arbeitslosen vorher auch mal gewesen!)
bewusst und verfälschend schürt.

es dauert nicht mehr lange............

diese länger gehen schon auf die strasse, bei uns wird es auch bald so weit sein, wenn diese politik in bezug auf strom, gas, sprit so weitergeht.
die grossen 4 grosskonzerne sind sich einig, und erhöhen die preise gewaltig bis 19 %. dagegen sind die preis auf der strombörse in leipzig sogar gesunken. für wie blöd hält man eigentlich die bürger noch ?

@lieberaal

Natürlich sind Pensionen, Sozialleistungen etc. davon ausgeschlossen...

15. November 2012 - 10:11 — thinkfirst

Wissen Sie überhaupt, wie zynisch Ihre Ausführungen für einen Südeuropäer klingen?

Es gibt kein Hartz4, keine soziale Grundsicherung, und die Arbeitslosen sind damit beschäftigt, in die Armenküche zu gehen und Klinkenputzen, ob jemand irgendetwas an Arbeit hat. Arbeitslos heisst in Südeuropa betteln gehen! Und da soll einer an freiwillige öffentlich Ämter denken???

Solche altklugen Vorschläge aus Deutschland, die nicht wissen, wie die Lage ist in Südeuropa, tragen dazu bei, dass Deutschland bei uns so verhasst ist.

@HartAberWahr

Die Aufhebung der Golddeckung 1973 war nur eine Folge der multiplen Geldschöpfung durch die Privatbanken. Damals hat Nixon es aufgehoben, da das Versprechen der Golddeckung durch die USA nicht haltbar war. Die Golddeckung ist eh problematisch, da Gold begrenzt ist und eine wachsende Volkswirtschaft auch eine wachsende Geldmenge benötigt. Die Frage ist nur, wer gibt das Geld aus und wer kassiert die Numerage (Gebühr) der Geldausgabe. Im Moment kassieren die Privatbanken und der Staat verschuldet sich bei ihnen, mit den entsprechenden Folgen. Wie hat Rothschild einmal gemeint: "GIB MIR DIE KONTROLLE ÜBER DAS GELD EINER NATION UND ES INTERESSIERT MICH NICHT, WER DESSEN GESETZE MACHT."

Raus aus dem Euro!!!

Es wird nun immer offensichtlicher, daß sich viele südeuropäische Länder den teuren Euro nicht leisten können, weil dieser zu Lasten der sozialen Gerechtigkeit und des Wohlstands in den vielen hochverschuldeten südeuropäischen Ländern geht.

Ich vermute, daß es nun nicht mehr lange dauert und es zum großen Crash innerhalb der Euro-Pleite-Staaten kommen wird.

Die großen ökonomischen Fehler von Kohl, Waigel, Schröder, Eichel, Merkel, Schäuble und Co. werden sich auch für Deutschland eines Tages bitter rächen!

Die Ausweitung des Euro auf die südeuropäischen Staaten hat sich als großer Fehler herausgestellt, da diese nicht mal ansatzweise die Wettberwerbsfähigkeit der nordeuropäischen Staaten besitzen und der harte Euro die Menschen immer mehr verarmt.

Jetzt kann es nur noch lauten:
Konsequenz im Handel, auch und gerade im Interesse der vielen von Armut betroffenen Menschen in den bankrotten südeuropäichen Staaten!

Lieber ein Schrecken mit Ende, als ein Schrecken ohne Ende!!

als ausschreitungen....

ist die gewalt der polizei gegen bürger zu werten..nicht umgekehrt...
schließlich zahlen die bürger deren lohn...dafür bekommen sie dann prügel wenn die bonzen sich bereichern...

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