Kommentare

Aktionismus!

Ich halte Quotenregelungen generell für Blödsinn.
Jemanden auf einen Posten zu heben, nur weil man es muss, hat noch nie zur Qualitätssteigerung beigetragen.
Generell bei gleicher Quali eine Frau zu bevorzugen, nur weil sie eine Frau ist, könnte schon etwas diskriminierend sein.
Bei der Besetzung sollte dann auch immer noch die Persönlichkeit an sich eine gewichtige Rolle spielen. Was ist denn, wenn diejenige menschlich erhebliche "Defizite" hat??

Zumal, wenn man schon für Gleichberechtigung sorgen will, warum dann 40%?

Viele Grüße

So nicht!

Vorab, ich bin auch für eine Frauen- bzw. Männerquote. Aber eine Quote wie sie Frau Reding vorschlägt führt nur zu Diskriminierung anstatt sie abzubauen, denn solche Quoten lassen sich nicht pauschal festlegen. Denn wie soll z.B. ein Unternehmen mit nur 20% Bewerberinnen, und das ist bereits für viele Ingenieursberufe eine Traumquote, 40% Frauen auf Vorstandsebene erreichen? Sollte die Frauenquote dennoch nach den Plänen von Frau Reding durchgesetzt werden führt das dazu, dass quasi alle Frauen von den Einstiegspositionen im Unternehmen gleich bis in die Vorstandsebene durchbefördert werden während ein Großteil der Männer auf der Strecke bleibt. So sieht Gleichberechtigung nicht aus! Und warum werden solche Quoten nur für die Vorstandsebene gefordert? Warum nicht für Müllmänner, Handwerker…? Ach ja, auch hier fehlt es an Bewerberinnen!

@MfK

"Zumal, wenn man schon für Gleichberechtigung sorgen will, warum dann 40%?"

Wenn die Regelung nicht zugleich beinhaltet das mindestens 40% der Sitze auch mit Männern besetzt sein
müssen ist das Ganze sowieso Unsinn.

Und bis heute warte ich noch auf die relative Studie, die mir aufzeigt wieviel % aller Frauen die sich bewerben auch genommen werden und wieviel % aller Bewerber Frauen sind. Absolute Zahlen sind hier komplett bedeutungsarm.

Man kann auch fordern, dass 40% aller Dachdecker Frauen sein müssen wenn es aber nicht genug Frauen gibt die das auch wollen können sie schwerlich den übrigen einen Strick daraus drehen.

Darum: Relative Zahlen bitte, absolute Zahlen sind hier per se nicht aussagekräftig. Es könnte sich herausstellen, dass die Probleme auf einer ganze anderen Ebene liegen.

Hilft das nu?

Ich meine, wenn jetzt ne Frau irgendwo ins Amt gehievt wird... da muss sie sich doch auch selber fragen ob sie nun aufgrund ihrer Faehigkeiten da sitzt oder fuer die Quote.
Na gut, hauptsache die EU beglueckt uns stetig mit neuer Gesetzgebung. Fuer irgendwas muessen die zahllosen Posten und Poestchen ja gut sein.

Sinnlos geht die Welt zugrunde

Warum auch um die echten probleme kümmern?

Lieber sinnlose unfaire Regelungen durchbringen die kein Mensch braucht! Danke für nichts Brüssel!

Etwas andere Formulierung

Ich habe irgendwo gelesen, dass die Formulierung eher Richtung "Unterrepäsentiertes Geschlecht" ging. Also, wenn es weniger Männer gibt, müssen bevorzugt Männer eingestellt werden.

Eigentlich bin ich gegen eine Quote, aber alles Drohen, Raten etc. haben bisher wenig genützt. Dazu kommt, dass Frauen das Selbstvertrauen fehlt, eine solche Position anzustreben, weil die Lage eher aussichtslos ist.

Ich habe bereits einige Kommentare dazu gelesen (Spiegel), die gingen Richtung Frauenhass. Es werden ja keine Jobs gestohlen. Es wird nur anders geprüft. Und weil man als Frau ein Vorrecht hat, bedeutet das ja nicht, dass Inkompetenz Einzug hält (bzgl. "Geschlecht vor Kompetenz!").

Im Prinzip ganz egal,

wer in den Aufsichtsräten mit Herumsitzen dicke Kohlen scheffelt. Man kann doch überall in den AGs sehen, wie wichtige, "zukunftsweisende" Entscheidungen zustandekommen, die sich dann oft als Rohrkrepierer herausstellen. Den unfähigen Aufsichtsräten macht das aber nie etwas aus, denn sie bestimmen im "bedarfsfall" nur darüber wieviele Mitarbeiter gefeuert werden, damit der Gewinn (auch der eigene) wieder stimmt.
Weiter so, Deutschland!

Gegen die Frauenquote!!!

Ich bin gegen die Frauenquote in Firmen, da ich diese strikt ablehne.

Ich befürworte die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau und das christlich-traditionelle Familienbild mit dem Vater/Ehemann als alleiniger Ernährer der Familie und der Mutter/Hausfrau als VOLLZEIT-Hausfrau und VOLLZEIT-Erzieherin ihrer Kinder.

Ein Land wie Deutschland, in dem es so wenige Kinder gibt, sollte den Beruf der Hausfrau und Mutter finanziell viel mehr Anerkennung schenken und finanziell deutlich fördern, damit viel mehr Frauen ihre Kinder in VOLLZEIT erziehen und es nicht länger notwendig ist, daß die Frauen und Mütter aus finanziellen Gründen einer beruflichen Tätigkeit nachgehen müssen.

Gerade in der heutigen Zeit ist es enorm wichtig, daß die Frauen in VOLLZEIT bei ihren Kindern sind, ihnen PERSÖNLICH die Liebe, Nestwärme und Geborgenheit geben, die eine Kita-Erzieherin ihnen nicht geben kann.

Die VOLLZEIT-Mutter entspricht dem christlichen - katholischen - Bild von Ehe und Familie!

Super.

Dass gerade das Diskriminierung ist, wurde ja schon erwähnt.

Der eigentliche Witz ist allerdings, dass Unternehmen durch Schaffung von Platzhalterpöstchen etc auf die geforderte Frauenquote bringen können. Was bringt so etwas dann? Sicher super für wirklich ambitionierte Frauen auf so einem zu landen.

Mal davon ab: JEDE FRAU IN FÜHRUNGSPOSITIONEN DARF NUN MIT DEM KLISCHEE DES GESCHENKTEN POSTEN KÄMPFEN!

Das ist genau das, was die sich gewünscht haben...

Viviane Reding ...

... ist eine der zahlreichen EU-Kommissare, derentwegen wir alle Europa von ganzem Herzen lieben sollten: mutig sowie ohne viel Aufhebens viel bewirkend, viel Gutes vor allen Dingen, und dabei zahllose unsinnige nationale Regelungen bzw. Widerstände oder Feigheiten spielend über den Haufen werfend! Solche Leute brauchen wir – also weiter so bitte...

Endlich

Man muss sich schon wundern, wenn die Männer hier auf Kompetenz als Aufstiegskriterium in Unternehmen pochen.

Genau das ist ja nicht geschehen. Nicht die besten Mitarbeiter sind aufgestiegen, sondern die Männer in den Männerseilschaften.

Und endlich sollen diese (durchaus sehr unproduktiven) Männerseilschaften aufgebrochen werden und Frauen sollen in Führungsetagen einziehen und da jaulen sie auf, die Herren und schwaffeln von Kompetenz und Gleichberechtigung.
Wir haben es seit 20 Jahren den Herren überlassen unser Wirtschaftssystem zu leiten. Heraus gekommen ist eine Krise nach der anderen. Ein System, das langsam an dem Corpsgeist der Männer zu Grunde geht und mit ihn die Umwelt.

40% sind viel zu wenig. 200 Jahre Frauenunterdrückung in Machtpositionen, die uns einen Krieg nach dem anderen gebracht haben, müssen ausgeglichen werden. Ich bin für 90%. Die nächsten 200 Jahre.

Endlich eine Quote für Aufsichträte (aber leider die Falsche)

Wieder so eine überflüssig kindische Entscheidung der EU. Wenn eine Quote in Aufsichtsräten , dann bitte für Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein. Bei den vielen Versagern, die wir in den Aufsichtsräten zu verkraften haben (Politiker in Aufsichträten der Landesbanken, Gewerkschaftler und Lobbyisten in Unternehmen) währe es wünschenswert endlich einmal mehr Sachverstand dort einzufordern. Aufsicht setzt ein Mindestmass an Kenntnis dessen voraus, was ich beaufsichtige Ob letzlich 20% , 40 oder 80% der Verantwortlichen Männer oder Frauen sind sollte von der Qualität abhängen, denn ob ein Unternehmen in Zukunft mit 40 % Frauenquote an die Wand gefahren wird ist den Geschädigten letztlich vollkommen egal.

Diskriminierung

Es ist eine Diskriminierung und fertig.

Witzigerweise führt das ja aktuell schon dazu, dass viele Aufsichtsrats- und Vorstandsposten mit Frauen besetzt werden, die aus den USA "importiert" werden, weil es in Deutschland respektive Europa gar keine geeigneten Kandidatinnen gibt. Schauen Sie sich mal an, woher eine neue Vorständin oder Aufsichtsrätin kommt, wenn man wieder ein DAX-Konzern mitteilt, eine Frau eingestellt zu haben...

Bundesverfassungsgericht?

Wäre des nicht ein Fall für's BVerG? Aber wer sollte schon klagen ... Unternehmen aus Angst vor schlechter Presser wohl nicht. Vielleicht klagen ja Frauen, denn diese Quoten-Regeleung ist peinlich. Denn mitnichten ist es so, dass es in jeder Firma oder Branche auch exakt 40% weibliche Fachkräfte bzw. potenzielle Vorstände oder Aufsichtsräte gibt. Und diese Frauen kommen dann nur durch eine Quote nach oben - darauf können die Frauen dann sehr stolz sein.

Europa bzw. die EU schlägt immer mehr den Weg Richtung Sozialismus an. Vertragsfreiheit oder den Grundsatz einzustellen wen man mag gibt es wohl nicht mehr ...

@ alle Träumer und Befürworter

Firmen haben schon längst die Vorzüge beider Geschlechter erkannt. Daher bemühen sich Firmen schon länger deutlich stärker um Frauen als um Männer. Der Anteil der Bewerber ist ausschlaggebend, in vielen bereichen träumt man von einem 40% Frauenanteil. Wenn eine Frau 10 Jahre mit den kindern zu Hause bleibt, ist das nun mal ein Wettbewerbsnachteil. Bleibt diese Frau nur 1 Jahr (oder weniger) zu Hause, ist es ggf. sogar ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Männern.
Wie schon in anderen beiträgen erwähnt ist der Zeithorizont auch interessant. Ich hab hier im Forum schon dargelegt, dass aus einer offiziellen 20% Frauenquote sehr schnell eine 100% Quote in der Wirklichkeit wird (Stichwort neu zu vergebene Stellen).

@Norden
Ich hoffe, dass ihr Beitrag sarkastisch gemeint ist. Bisher konnte mir keiner Nachweisen, dass Frauen ernsthaft diskriminiert werden, eine unterrepräsentation reicht hierfür bei weitem nicht aus.

Nichtsdestotrotz wird unsere Wirtschaft auch eine Frauenquote überleben.

Mythos von "besseren" Frauen

Wenn Frauen in diese Rollen kommen, handeln sie meistens ebenso wie ihre männlichen Kollegen. Vielen passt das nicht, aber so funktioniert nun mal die Wirtschaft. Wir können gerne auf Kosten unserer Wettbewerbsfähigkeit daran drehen, Vorteile haben wir dadurch keine, nicht mal ein reines Gewissen.

Das Beste Beispiel gegen die Frauenquote ist aber die Politik. Weder der Bundestag (außer Grüne, Linke - diese diskriminieren Männer), noch die EU schaffen ein vermeintlich faires Verhältnis von 50/50 bzw. 40/60. Die Diskussion um den Luxemburger hat es offenbart, man möchte Quotenfrauen. Gibt es keine geeigneten Kandidaten, so nehmen wir halt jeden oder besser gar keinen.

Will man mehr Frauen in den positionen, so muss man die Anreize für Frauen erhöhen. Vereinbarkeit von Beruf und Familie z.B.

Lächerlich

Eine derartige Quote ist ja geradezu lächerlich.

Dem Unternehmer (auch wenns nur Börsennotierte sind) vorzuschreiben, wen er für was einstellt (auch wenns "nur" um Vorstände geht) ist ein (weiterer) Eingriff in die unternehmerische Freiheit. Und wie nennt man das gleich noch, wenn der Staat in die Wirtschaft eingreift? Genau: Sozialismus!

Und das in einer so offensichtlichen und einfach nur dämlichen Art und Weise...

Und wieder ein Verfassungsbruch

GG 3 (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes [...] benachteiligt oder bevorzugt werden.

Dies geschieht aber, wenn Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden. Und da man sicher darüber diskutieren kann wer nun qualifizierter ist, heißt es in Zukunft für die Personalchefs "Im Zweifel für die unqualifiziertere Frau".

GG 3 (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Dies hätte er lange tun können indem er die Unternehmen, die ja anscheinend gegen 3(3) verstoßen, anzeigt. Die Beweisführung war aber anscheinend zu schwierig.

Bin sehr gespannt mit wem die letzten Quotenplätze gefüllt werden - Pädagoginnen, Germanistikerinnen etc. - denn die von der Wirtschaft geforderten Fächer werden zum großen Teil von Männern belegt.

Und wo bleibt die Quotenregelung für Kindergärtner?

@MfK

Volle Zustimmung! Jede Art von Quotenregelung ist zugleich eine Diskriminierung des jeweiligen anderen Geschlechts. Das ist doch eigentlich sogar verboten - oder nicht?

Diskriminierung

Die Forderung nach einer "Frauen"-quote ist diskriminierend, denn dann müsste man im Gegenzug auch eine "Männer"-quote einführen. Da fängt der Unsinn an... Man kann das auch weiter spinnen indem man vorschreibt, welche Haarfarbe, BMI Index, Körpergröße oder Augenfarbe der Aufsichtsrat haben soll.

Da sind manche Menschen blind vor Wut und sehen die Folgen solcher sinnlosen Vorschläge nicht ^^

Gruß von einer selbstbewussten Frau, die keine Quote braucht, um ihr Leben erfolgreich zu managen!

@ 14. November 2012 - 10:38 — Lucius Annaeus

"Darum: Relative Zahlen bitte, absolute Zahlen sind hier per se nicht aussagekräftig. Es könnte sich herausstellen, dass die Probleme auf einer ganze anderen Ebene liegen."

Das sehe ich genauso. Eine starre Quote den betreffenden Unternehmen aufzustülpen ist wieder einmal der einfachste Weg ohne die wirklichen Hintergründe zu berücksichtigen.
Das macht es ja dann auch schön einfach, wenn man sanktionieren möchte.

Valide Zahlen wird es wahrscheinlich nie geben, da immer Gründe gefunden werden, wieso eine Frau oder ein Mann nicht genommen werden kann.

VG

Kenne genug Frauen

...die selber gegen eine solche Quote sind.
1. kommen diese sich dann sonderbehandelt vor und würden das so nicht wollen.
2. Ist es logisch, dass in der Geschäftswelt Qualifikation vorrang hat vor allem.

Völliger Mist das Ganze!

EU-Kommission stimmt für Frauenquote in au ..

Daran erkennt man ,

mit welchem Schwachsinn eine Frau wie Viviane Reding,

übrigens ein Salär von 29.000 p.M. ,, ! ! ! ! !

wofür wird die so hoch bezahlt ? ,

sich befaßt , es ist noch nicht mal eine Fußnote wert,

diese Viviane Reding muß doch wohl viel Zeit haben ,

man kommt sich vor, wie bei einem (hochbezahlten)
Kaffekränzchen .

Wie will man das dem Dt. 24-Std-Autoschrauber erklären ?

Das ist eine sehr amuesante

Das ist eine sehr amuesante Regelung, die nichts bringt. Wir sprechen hier von wirtschaftlichen Schwergewichten. Unternehmen, die Boersennotiert sind und eine hohe Mitarbeiterzahl haben.

Da laeuft das auch ein wenig anders, als sich auf eine Aufsichtsratposition zu bewerben. Haeufig wird man dort eingeladen oder gar umworben. Meistens trifft dies dann natuerlich entsprechend qualifizierte Persoenlichkeiten und Industriegroessen, ex-Geschaeftsfuehrer nahmhafter Konzerne, etc.

Daher halte ich diese Quote fuer totalen Bloedsinn, denn es sind nunmal weltweit wesentlich weniger Frauen in solchen Positionen als Maenner. Zaehlen sie doch einmal bei einigen grossen Unternehmen nach. In der Politik ist es doch ganz genauso. Bedeutet das automatisch, dass Frauen weniger berechtigt sind? Nein, Herrgott, wir haben eine Bundeskanzlerin und es gibt hochqualifizierte Frauen, die grosse Unternehmen leiten. Diese sind aber nunmal seltener.

Sonderbar...

Als Reding vor drei Wochen noch mit ihrem Frauenquoten-Vorhaben gescheitert war, hat sich die Tagesschau mucksmäuschenstill verhalten und kein Wort darüber berichtet. Jetzt, wo die EU-Kommission das durchwinkt, ist es auf einmal eine Top-Meldung. Schon merkwürdig.

Verfassungswidrig

Ich glaube nicht, dass diese (unsinnige) Quote tatsächlich kommt. Der Widerstand auf Länderebene, vertreten durch den Ministerrat, dürfte zu groß sein, und in Deutschland wäre eine solche Quote mit großer Sicherheit verfassungswidrig.

Komisch, dass manche Leute hier partout mit dem Kopf durch die Wand und den Menschen diese völlig unbeliebte Quote aufzwingen müssen, die im Grunde kaum jemand will.

Zuerst Quote beim Studium, dann in der Wirtschaft

Die Interessen sind bei Mann und Frau unterschiedlich verteilt.

Das sieht man z.B. daran, dass Studiengänge nicht gleichermaßen mit Männern und Frauen besetzt sind (bei völlig freier Wahl des Studienfachs in D.), Männer sind z.B. in Fächern wie Physik, Informatik, Maschinenbau, Ingenieurswesen, ... überrepräsentiert, in anderen gibt es deutlich mehr Frauen.

Daraus folgt, dass in den entsprechenden Berufen und auch Unternehmen die gleichen Tendenzen erkennbar sind.

Die Quotenregel wäre also für das Gesammtunternehmen oftmals unmöglich realisierbar (das scheint sich bis zu den Politikern durchgesprochen zu haben).
Warum sollte sie dann ausgerechnet an den wichtigsten Positionen gelten?

Das wäre nur sinnvoll, wenn auch in den Berufen Gleichheit herrscht. Dazu müsste man aber Männer wie Frauen nötigen, Berufe entgegen ihrer Interessen und Eignung zu erlernen, also die Freiheit der Berufswahl abschaffen.

Wenn das die 2 Optionen sind stellt sich die Frage, was ist das höhere Gut?

Von wegen Gleichberechtigung

Die meisten Frauen finden es nicht schlecht aus der Sicht heraus, dass Sie bessere Chancen haben. Allerdings sind die meisten sich auch darüber im Klaren das es sich um eine Bevorzugung handelt und mit Gleichberechtigung überhaupt nix zu tun hat.

Schaut man sich die Studienfächer an sieht man eindeutig, warum mehr Männer in Führungspositionen sind. Ganz einfach, weil Sie es so studiernen und beabsichtigen. Frauen legen da andere Prioritäten und das ist auch gut so. Zum anderen gehen die meisten (nicht alle) im Job weniger auf, als ihre männlichen Kollegen.

Schwachsinn

Das ist nichts anderes als von oben herab verordnete Diskriminierung! Quoten, egal welche, haben in der Wirtschaft nichts zu suchen.

Wenn statt einer Geschlechter- eine Hautfarbe- oder Sexuelle-Orientierung-Quote eingeführt werden würde, wäre der Aufschrei groß. Das sind nämlich auch Merkmale, die jeder Mensch seit Geburt hat und sich nicht aussuchen kann.

Wobei: Wie würde diese Quote dann z.B. auf Transsexuelle oder Geschlechtsumgewandelte angewandt werden?
Gerne wird in diesem Zusammenhang immer wieder der Mythos von den "white male privileges" propagiert, nach dem weiße, heterosexuelle Männer in westlichen Gesellschaften angeblich immer die besten Karten hätten und deswegen per Gesetz "nachgeholfen" werden müsste.

Die aktuelle Gesetzgebung zur Antidiskriminierung reicht vollkommen, sie müsste eben nur konsequent angewandt werden.

Ausschlaggebend sollte alleine die Qualifikation sein und sonst nichts.

Sind solche Posten erstrebenswert?

In der Regel ist es so: Je höher die Position im Unternehmen, desto mehr Verantwortung (auch z.B. für den Erhalt von Arbeitsplätzen), desto mehr Initiative/Ehrgeiz/Aufopferung wird verlangt bzw. ist nötig.

Das bedeutet oft: Je höher die Position, desto mehr müssen private Interessen (mangels geregelter Arbeitszeiten) hinter den Interessen des Unternehmens anstehen.

Jetzt muss aber jeder wissen, ob er lebt um zu arbeiten oder arbeitet um zu leben.

Ich bin der Auffassung, ein Großteil der Menschen in D. bevorzugt ein ausgewogenes Verhältnis aus Arbeit, Familie und Freizeit. Das ist gut und richtig, für einen selbst als auch für die Gesellschaft.

Die paar Menschen (offenbar überwiegend Männer), die aus übertriebenem beruflichem Ehrgeiz, Geltungs- und Machtbedürfnissen oder des Geldes wegen solche Positionen anstreben - bitte.

Dass aber unsere Politik diese familienfeindliche Einstellung als Ideal propagiert und Frauen in diese Positionen drängen will finde ich scheußlich.

bitte nicht so einseitig

Ich finde die Meisten argumentieren hier sehr einseitig.
Wo wird gesagt, dass eine Frau bevorzugt wird, obwohl sie schlechter qualifiziert ist? Das deuten wir doch nur daraus. Außerdem kann jeder an seinen/ihren Aufgaben wachsen. Frauen wird dieses oft leider weniger zugetraut.
Ob die vorgeschriebenen 40% in allen Branchen überhaupt möglich sind, kann ich nicht beurteilen. Aber auch da kann man fragen, warum das überhaupt so ist. Weil Frauen sich einfach nicht für Technik interessieren? Oder vielleicht weil ihnen vorgelebt wird, dass sowas für Mädchen nichts ist und sie das gar nicht können.

Und was mich besonders wundert: Warum sollen Frauen sich fragen, ob sie die Position nur durch Quote erreicht haben. Kein Mann würde sich fragen, ob er bevorzugt wurde, weil seine Konkurrentin schwanger werden könnte. Also kann genau so jede Frau stolz auf sich sein, dass sie (vielleich auch dank Quote) die Position bekommt, auf die sie hingearbeitet hat und für die sie bestens geeignet ist.

Typisch €kratistan

Wer hätte auch etwas Anderes erwartet.

Gängeln, Vorschreiben Fremdbestimmen, Bevormunden, Besserwissen,...
wie haben wir die Nase voll davon!!!!!!

Neben der schon angesprochenen Verfassungswidrigkeit, aufgrund der Ungleichbehandlung der Geschlechter, stellt dieser neue €kratenstreich auch noch einen Eingriff in die Eigentumsrechte der Firmeninhaber dar.

Es ist wie fast Alles, was die €kraten tun, mal wieder ein Schritt in Richtung Sozialismus.

Möge eine gnädige Eiszeit kommen, und die Brüsseler €kratenpaläste unter sich begraben.

Die Quotenregelung ist meines

Die Quotenregelung ist meines Erachtens in ALLEN Bereichen absoluter Blödinn und dokumentiert lediglich den Regelmentierungs- und Vereinheitlichungswahn der zumeist unqualifizierten (aus Heimatländern entsorgten) Politiker in Brüssel!

Ist ja sehr amüsant, wie hier

Ist ja sehr amüsant, wie hier die (offensichtlichen) Männer wieder aufschreien. Auf einmal kennt jeder mindestens 20 Frauen im eigenen Freundeskreis, die sich alle schämen würden, durch so eine Quote Karriere machen zu können. Sagt mal, wie viele von euch schämen sich eigentlich, über Seilschaften, Beziehungen und Personalerdenken à la "ich nehm den Mann, der wird nicht schwanger" an ihre Posten gekommen zu sein? Nee, is klar, ihr habt alle mal nen Superposten ausgeschlagen mit der Begründung, dass ihr lieber aufgrund eurer Qualifikationen aufsteigen wollt und nicht, weil dem Personaler eurer Gesich am besten gefiel.
Der Fisch stinkt vom Kopf: nicht mehr Frauen am unteren Ende sorgen für gerechte Verteilung der Posten daoben, sondern mehr Frauen an der Spitze sorgen für eine Wahrung der Interessen weiblicher Angestellter.

Na toll

Der nächste überflüssige Bürokratiemüll aus Brüssel.

Ich möchte mal nur einen einzigen vernünftigen Vorschlag von denen hören. Leider wird bis zum Auseinanderbrechen der EU dazu wohl nicht mehr genug Zeit bleiben ;-)

diese Art der Zuteilung

von begehrten Jobs ist Lobbyismus in Reinform.

Vom Mäntelchen der Modernität mühsam verdeckt.

Rosinenpicken per Gesetz.

Da werden Gleichstellungsgesetze gegen Diskriminierungen...

erlassen, in D z.B. das AGG um die Diskriminierungen in Unternehmen usw. zu unterbinden, in meinen Augen grober Blödsinn, und die EU-Kommission inkl. der weiblichen Mitgliedern fordern die Diskriminierung von Frauen. Wer ein Geschlecht durch Quote hervorheben will, diskriminiert vordergründig das andere Geschlecht. Aber im Grunde stellt diese Forderung selbst eine Diskriminierung der Frauen dar. Wenn Frauen es nötig haben, sich durch eine Quote zu „qualifizieren dann muss viel früher angesetzt werden. Kompetenz ist gefordert in Aufsichtsräten, nicht Geschlechterbetrachtungen und Quoten. Und Kompetenz ist Geschlechtsneutral! Solche Gesetze bewirken Grundsätzlich immer genau das Gegenteil. Jede Frau nun in einem Aufsichtsrat und sei sie noch so kompetent, wird als die Quotenfrau abgetan werden. Das ist das Ergebnis solcher Vorhaben.
Ihr EU-Kommission, verlangt lieber von D, dass man endlich die Anti- Korruptions -Erklärung der UN ratifiziert als solch einen Unsinn zu verlangen.

@ 13:59 — Ladylike

ein bißchen mehr Sachkenntnis wäre nett...

Für die Wahrung der Arbeitnehmerinteressen (AUCH der Arbeitnehmerinneninteressen) werden klassischerweise die Gewerkschaften sorgen, dafür sind sie da. Der Vorstand und der AR sind nicht zur Wahrung geschlechtsspezifischer Interessen der Mitarbeiter tätig.

und: bitte, von welchem stinkenden Fisch reden Sie?

Ich mag nicht mehr über die EU nachdenken

Okay, ich bin auch für Quote. In Zukunft schreibt die EU vor, dass 40% aller Putzstellen mit Männern besetzt werden müssen. Und ich fordere die Ouote beim Kinderkriegen. Sollen sich die Wissenschaftler und Politiker doch mal was einfallen lassen, damit auch 40% der Männer die Bälger gebähren! Mit dem Stillen klappt das dann doch über `ne Kiste Bier, oder etwas nicht? Die EU ist überflüssig wie ein Kropf, hochdotierte, unnütze Jobs.

@Ladylike

Da scheint sich jmd. wirklich gut (nicht) auszukennen.

"Sagt mal, wie viele von euch schämen sich eigentlich, über Seilschaften, Beziehungen und Personalerdenken à la "ich nehm den Mann, der wird nicht schwanger" an ihre Posten gekommen zu sein?"

Pesonaler sind überwiegend weiblich. Den Männern vorzuwerfen, dass Frauen diese bevorzugt einstellen ist im besten Falle unklug.

"nicht mehr Frauen am unteren Ende sorgen für gerechte Verteilung der Posten daoben, sondern mehr Frauen an der Spitze sorgen für eine Wahrung der Interessen weiblicher Angestellter."

Und noch einmal ein Verweis darauf, dass die daoben im HR oft Frauen sind.

Bisher kenn ich keine Studie, dass Frauen von Männern an der Karriere gehindert werden (außer vom eigenen Ehemann). Ich kenn nur Studien, dass Personalerinnen ein Problem mit Geschlechtsgenossinen haben.

Liebe Ladylike,
vllt liegt die Ursache also im eigenen Geschlecht?

PS ob Sie es glauben oder nicht, aber ich kenn keine weibl. Quotenbefürworterin

Da kann ich nur zustimmen.

Da kann ich nur zustimmen. Ich verstehe nicht, warum sich die Herren so aufregen. Meinen männlichen Kollegen ist diese Quote relativ egal. Sie macht einfach keinen Unterschied für sie. Aber für einige Frauen bietet sie eine Chance bzw. ermutigt sie.

Vermutlich heulen hier nur Männer, die noch nie etwas mit einer Führungsposition zu tun hatten. Meine Erfahrung mit Managern ist: Wenn man erst einmal die gleiche Position hat, ist das Geschlecht egal. Nur diese Position zu bekommen ist nicht so einfach- die Angst, das Frau lange Zeit ausfällt ist sehr groß.

@Sephiroth

Mag ja sein, dass viele Personaler weiblich sind.
Aber treffen diese Damen dann auch die letztendliche Personalentscheidung? Ich würde mal behaupten, dass eher die Abteilungsleiter oder direkten Vorgesetzen diese Entscheidung treffen. Wie viele von denen sind weiblich?

Und mit weiblicher Stutenbissigkeit zu kommen ist mir zu klischeehaft!

@kathungläubig

"Ich bin gegen die Frauenquote in Firmen, da ich diese strikt ablehne."

Oh ja, ein Totschlagargument!

"Ich befürworte die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau und das christlich-traditionelle Familienbild mit dem Vater/Ehemann als alleiniger Ernährer der Familie.."

Und was ist mit den Frauen ohne Familie? Abgesehen davon ist das nicht die klassische Verteilung. Klassisch ist wenn die ganze Familie arbeitet- das wurde nur durch unsere Wohlstandsgesellschaft ausgehebelt...

"Die VOLLZEIT-Mutter entspricht dem christlichen - katholischen - Bild von Ehe und Familie!"

Da nur 30% Katholisch sind in Deutschland von denen auch nur ein Bruchteil Ihrer abstrusen Meinung sind, ist Ihre Meinung nichts weiter als Ihre irrelevante Meinung. Abgesehen davon sollte man es der Mutter selbst überlassen zu entscheiden wieviel % sie zu Hause bleiben will.

"jeweils "unterrepräsentierte

"jeweils "unterrepräsentierte Geschlecht""

Immerhin nicht einseitig. Nächster Schritt: so eine Quote für jeden Beruf, ohne Ausnahme.

@Ladylike

"...sondern mehr Frauen an der Spitze sorgen für eine Wahrung der Interessen weiblicher Angestellter."

Eine Frau an der Spitze ist keine Frauenbeauftragte, sondern alleine dem Wohl des Unternehmens verpflichtet.

@Triene

Zum Thema Stutenbissigkeit:
Es gab auch auf tageschau.de Meldungen, dass bei Personalerinnen insbesondere gutaussehnde Frauen schlechter ankommen, wo hingegend gut aussehnde Männer bessere Chancen haben (nur als ein Beispiel).

"Ich würde mal behaupten, dass eher die Abteilungsleiter oder direkten Vorgesetzen diese Entscheidung treffen. Wie viele von denen sind weiblich?"

Wer die Entscheidung trifft, hängt von der Art der Stelle ab. Meines Wissens anch hat aber oft die Personalabteilung das letze Wort. Daher bitte ich um eine Quelle für Ihre Behauptung.

Sie haben aber ein Problem richtigerweise erwähnt. Wenn Frauen in den unteren positionen Schwierigkeiten (heute) haben, dann kann man nicht genug qualifizierte weibliche Vorstände (heute) finden. Daher muss man unten was verändern. Hierzu nur meine Aussage von oben: Firmen bemühen sich heutzutage deutlich mehr als um Männer, weil Frauen unterrepräsentiert aber gebraucht werden.

Fazit: Danke für Ihren Beitrag, aber es stimmt so nicht.

Himmel, es wird ja immer

Himmel, es wird ja immer abstruser. Nicht nur, dass Frauen ungeeigent sind für Spitzenpositionen ("Qualität soll entscheiden, nicht die Quote"), jetzt arbeiten sie also gegen ihr eigenes Geschlecht. Also, wie jetzt - Frauen sind zwar in oberen Hierarchieebenen signifikant unterrepräsentiert, verhindern aber trotzdem irgendwie von ihren unteren schlechtbezahlten Positionen aus, dass ihresgleichen aufsteigen.
Das hat vermutlich etwas mit der weiblichen Natur zu tun, der Unfähigkeit, aufgrund des angeborenen Zickentums konstruktiv zusammenzuarbeiten. *Ironie off*
Im Übrigen bin ich auch für die Frauenquote bei der Müllabfuhr - aber nur mit der Männerquote unter Putzkräften.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

.
Kann es sein, daß die "Dame" an ein Aufsichtsratmandat für sich selbst denkt?

Diese Zusatzfreßplätze sind ja auch nicht gerade Zuschußgeschäfte.

Ansonsten würde ich mich als Eigentümer (Aktionär) eines Unternehmens vehement dagegen wehren, Frauen in Führungspositionen zu stecken wenn ich besser qualifizierte Männer für den Job gewinnen kann.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@Sephiroth

Es gibt in jede Richtung Meldungen. Welche davon dann allgemeingültig ist, muss wohl im Einzelfall betrachtet werden. Immer direkt auf alle zu schließen ist zu einfach.

"Wer die Entscheidung trifft, hängt von der Art der Stelle ab. Meines Wissens anch hat aber oft die Personalabteilung das letze Wort. Daher bitte ich um eine Quelle für Ihre Behauptung."

Auch bei diesem Thema wird es in den verschiedenen Unternehmen unterschiedliche Haltungen und Arbeitsweisen geben.
Quelle? Eigene Erfahrung.
Wenn das nicht reicht, dann tut es mir leid. Aber konsequenterweise müsste dann jeder hier seine "Behauptungen" belegen können. Aber das Thema korrekte Quellenangabe ist bekanntermaßen wieder ein anderes Streitthema.

Trotzdem kann ich mir nicht verkneifen:
Wo ist zum Beispiel die Quelle dafür? "Firmen bemühen sich heutzutage deutlich mehr als um Männer, weil Frauen unterrepräsentiert aber gebraucht werden."

"Fazit: Danke für Ihren Beitrag, aber es stimmt so nicht."
Wieso stimmt das nicht?

@fprinz: Wehren Sie sich

@fprinz: Wehren Sie sich eigentlich genauso vehement dagegen, dass derzeit schlecht qualifizierte Männer sich offensichtlich die Pöstchen untereinander zuschieben?

@Ladylike

"Im Übrigen bin ich auch für die Frauenquote bei der Müllabfuhr - aber nur mit der Männerquote unter Putzkräften."

Stimme Ihnen zu, wenn Quote dann in allen Berufen. Findet man nicht genug, muss man das Gehalt oder andere Anreize für die unterrepräsentierte gruppe anheben.

"Hierarchieebenen signifikant unterrepräsentiert, verhindern aber trotzdem irgendwie von ihren unteren schlechtbezahlten Positionen aus, dass ihresgleichen aufsteigen."
Nochmal das Stichwort HR. In der Personalabteilung sind Frauen (auf allen Ebenen) überdurchschnittlich vertreten. Diese machen die Personalentscheidungen und sorgen dafür, dass von unten zu wenig nach kommt. Somit kann "oben" gar nciht genug da sein.

Man kann es für Quatsch halten, für fern ab jeder Realität und doch ist es leider so.

..

Da wird sich schon jemand finden, der klagt!
Ich bin mir sicher, und das ist gut so!!

@Triene

"Wo ist zum Beispiel die Quelle dafür? "Firmen bemühen sich heutzutage deutlich mehr als um Männer, weil Frauen unterrepräsentiert aber gebraucht werden.""

Diese Erfahrung hat denk ich mal jeder von uns schon selber gemacht. Firmen Veranstalten Events für alle und dann für Frauen nocheinmal extra. Wir kennen alle den girlsday, boysday gibts zwar auch (musst ich für googlen) aber hierfür interessiert sich keiner.

In unserer Wirtschaft werden vermehrt menschen mit technischen Abschlüssen gesucht, garade hier ist es eindeutig, dass Firmen stärker um Frauen werben als um Männer. Das ist auch gut und richtig so.

Übrigens hab ich noch nie den Satz gelesen, dass bei gleicher Qualifikation Männer bevorzugt eingestellt werden.

Wo liegt der Nutzen für Europa?

Kann mir bitte irgend jemand erklären, wo darin der Nutzen für Europa liegt? Wäre es da nicht besser, z.B. die Arbeitslosigkeit oder die tatsächliche Ungleichbehandlung der Frauen anzugehen?
Das zeigt mir wieder einmal, in welchen Wolken-Kuckucksheimen die Verantwortlichen in Europa leben und mit welchen "Pfürtzen" sie sich tatsächlich beschäftigen.

Damit ist das wichtigste Problem gelöst!

Wie oft sind mir schon Frauen begegnet, die mich verzweifelt - mindestens aber wütend und traurig - fragten, wann denn endlich eine Frauenquote in den Aufsichtsräten großer börsennotierter Unternehmen eingeführt wird!

Die mies bezahlte Putzkraft; das pro Zimmer vergütete Zimmermädchen; die Kassiererin, die nur einen Zeitvertrag hat; Frauen, die nicht wissen, wo sie während der Arbeit ihre Kinder lassen sollen; alle Frauen, die für gleiche Arbeit noch immer, im Jahre 2012, weniger Geld bekommen als Männer - ihr dringendstes Problem ist nun gelöst.

In güldenen Lettern wird man es verewigen: Viviane Reding hat die weibliche Emanzipation zum krönenden Abschluß geführt. Und natürlich haben es all die Medien getan, die uns seit Monaten auch weismachen wollen, Frauen in Führungspositionen würden sich per se menschen- (und vor allem frauen-) freundlicher benehmen als Männer.

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