Kommentare

Arbeit

Da frage ich mich, geht es noch?
Wie christlich, wie menschlich ist doch die Welt?
- Wenn nur noch das Wachstum zählt.

Hm, entweder habe ich durch die...

...Milliardenzahlungen an EU Partner und polemische Horrormeldungen über Süd_EU Arbeitslosigkeit, das Gefühl für Zahlen verloren

Aber 19 Millionen empfinde ich überraschend wenig.

Grüßle
Schwabenstreich

Schön...

Schön, wann hören wir genaue Zahlen? Gruss

@rosic

"Da frage ich mich, geht es noch?
Wie christlich, wie menschlich ist doch die Welt?
- Wenn nur noch das Wachstum zählt."

Anders herum wird ein Schuh draus: Ständig sollen Sozialleistungen auf hohem Niveau gehalten oder noch erhöht werden. Löhne sollen steigen.

Wie soll das ohne Wachstum finanziert werden?

Erwerbslosigkeit in eurozone erreicht Höchst..

-Endlich mal eine Gute nachricht ,

und ,

auch ein Neuer Rekord ,

Wohin man schaut,, nur noch Rekorde !

Warum gute nachricht ?

Na,, weil dann einige vielleicht doch noch wach werden ....

bevor es zu spät ist..

Vielleicht gibt es irgendwo eine Revolution ?

Möglich ist Alles ...

in dieser EU !

Soviel zu Aufschwung und Krisenexit

Und dabei rechnet Eurostat nach dem IL0-Konzept (Internationale Arbeitsorgansisation). Da sind erstmal alle von 15-74 Jahre erwerbsfähig. Und wenn die auch nur eine Stunde in der Woche egal was und für welches Geld)arbeiten, gelten sie als nicht arbeitslos.

Daher auch die Unterschiede zur deutschen BA-Rate aktuell mit 6,5% (statt 12% mit "Unterbeschäftigten", die Lohnersatzleistungen erhalten) zu Eurostat 5,4%.

Zudem ist die statistische Erfassung in einigen Ländern eher methodisch fragwürdig. Auch dort haben die Regierungen nicht die Neigung eine hohe offizielle AL anzugeben. Das Ausmaß dürfte wohl viel schlimmer sein, gerade für die Jugend, die viel gepriesene "Zukunft der Nation und Europas".

Wer dieses Austeritätsregime ohne Investitionen Krisenexit nennt, will die Wähler blenden.

Und die EZB zeigt ihr Unvermögen die Inflation unter 2% zu halten, was ihre Aufgabe ist. Sie ist ja auch mit anderen Dingen überfordert wie Staatskontrolle, Staatenfinanzierung, Bankenaufsicht u. ESM.

@Skywalker, rosic

Wachstum ist nie verkehrt wenn es möglich ist? Für die Löhne brauchen wir kein Wachstum mehr sondern nur eine gerechte Verteilung! Es gibt Menschen die verdienen zu viel und es gibt Menschen die verdienen zu wenig von daher könnte man es von den Menschen nehmen die viel zu viel verdienen also eine gerechtere Verteilung! Leistung muss belohnt werden! Die, die zu viel verdienen fassen sich jetzt mal an die Nase!

Achja, haben wir genügend Arbeit für alle da? Sind die Sozialleistungen nicht nur eine Entschädigung für Menschen die nie eine Arbeit bekommen bei vernünftiger Bezahlung?

Ist der Nassauer der Mieter oder der Vermieter wer steckt sich das Geld ein?

Gruss

Man soll ja nicht denken,

daß die Menschen alle freiwillig ohne Arbeit sind. Es geht darum, daß sie es gar nicht dürfen.

Die vereinigten EU-Kommissare haben richtige Arbeit geleistet, haben für alles und für jede Handlung Richtlinien und Bestimmungen erlassen, die für normale Bürger oftmals nicht nachvollziehbar und krass unsinnig und sinnlos sind. So gab es Klimaänderungen seit Anbeginn der Erdgeschichte, ursächlich werden diese durch die Technologie der Menschheit jedoch beschleunigt. Diese Entwicklung ist nicht aufhaltbar, solange der Mensch die Erde bewohnt.

Es werden Ämter um Ämter geschaffen, die Personalkosten für die Verwaltungs-Apparate in der EU und in den Ländern steigen ins unermessliche.

Normen, Verbote, Gesetze und Vorschriften bis ins kleinste hinein bestimmen mittlerweile unser Leben. Innovations- und Erfindergeist ist nicht mehr gefragt.

Der Preis dafür ist die fehlende Arbeit.

Die Automatisierung hat volle Fahrt aufge-, und die Denke der Menschen übernommen.

Muß mal gesagt werden.

In einem Land bleiben mit 52% Jugendarbeitslosigkeit?

Ich wäre als Berufsanfänger nicht in einem Land geblieben mit über 50% Jugendarbeitslosigkeit. Irgendwo in der Welt wird es Arbeit geben. Ein Heimatwechsel ist sehr schwierig - für mich wäre aber Arbeitslosigkeit von Anfang an noch schwieriger gewesen. Michael Streibel

Viele verwechseln

Viele verwechseln Markoökonomie mit Mikroökonomie. Für eine Person die Schulden hat ist es unter Umständen sinnvoll zu sparren aber für einen Staat nicht unbedingt. Umso härter die Sparmaßnahmen desto mehr Jobs gehen verloren. Und das ist einem System gemeinsamer Währung!
Die Einzige Lösung ist den Aufbau der Landwirtschaft, Bergbau und Handel in den betroffenen Länder zu fordern damit endlich die Schulden durch Export getilgt werden können

rosic

Ihnen kann ich inhaltlich voll zustimmen. Wenn jammern und christlich sein auf so einem hohen Niveau an der Tagesordnung ist, dann müssen wohl die Arbeitenden sich mit den Sozialleitungsempfangenden auf einen Geldlevel eistellen. Wozu haben mir dann meine Eltern unter eigenem Konsumverzicht eine verdammt teure Ausbildung ermöglich?

Arbeitszeithalbierung bei vollem Lohnausgleich

Vollbeschäftigung, irre Konjunktur, immense Verbesserung der Lebensqualität.

HHOS.

@rosic Und die Entsorgungskosten fuers Wachstum?

Nochmal"Nichts,auch nicht die Wirtschaft,kann in einem geschlossenen system Endlos Wachsen".

Und alles was da Waechst bingt sehr viel Schrott mit der wieder,wie man so sagt"Entsorgt werden muss" (Wie Entsort man z.B.AKW Muell?)

Je mehr Wachstum,um so mehr(und schneller)wird auch Rohstoff verbraucht.

Was machen unsere Nachkommen?

@Skywalker

"Anders herum wird ein Schuh draus: Ständig sollen Sozialleistungen auf hohem Niveau gehalten oder noch erhöht werden. Löhne sollen steigen.
Wie soll das ohne Wachstum finanziert werden?"

Kleine Denkübung:
Stellen Sie sich vor, dass alle Waren und Dienstleistungen in der EU automatisch erzeugt würden.
Dann wäre die EU die ärmste Region der Welt, weil niemand durch Arbeitstätigkeit mehr Geld verdienen kann und es kaum Steuereinnahmen Gibt. Die geringen Steuereinnahmen müsste für den Militärhaushalt ausgegeben werden, weil die Märkte überfüllt wären, ohne das es Abnehmer gibt und die Nachbarn zurrecht sagen würden: "Da sollten wir uns doch mal was von nehmen bevor das alles vergammelt!"

Um es kurz zusagen: Das Problem, das wir haben ist keine finanzielles sondern ein Verteilungsproblem infolge einer starken Umverteilung von Vermögen, das zu einer Abnahme von Konsum führt.

Schon das Wort "Schuldenkrise" ist Ideologie

Ich möchte die Redaktion der Tagesschau höflichst bitten bei ihrer Berichterstattung auf ideologisch eingefärbte Begriffe wie "Schuldenkrise" zu verzichten. Ansonsten entsteht nämlich der Eindruck, dass es mit der unabhängigen Berichterstattung, die sie so gern und oft betonen doch nicht all zu weit her ist. Nur zu Ihrer information: Der Begriff "Staatsschuldenkrise" wird nahezu ausschließlich von markradikalen (deutschen) Ökonomen gebraucht, sprich also von denjenigen, die uns die jetzige Misere mit ihrer Betonkopf-Ideologie eingebrockt haben. Wenn die Redaktion der Tagesschau dieses Begriff unkritisch nachplappert, muss man annehmen, dass Sie diese Ideologie teilt und daher nicht unabhängig über das Thema berichtet. Am der Bezeichnung "Staatsschuldenkrise" bemängeln kritische Ökonomen, dass sie verschleiere, dass wir es eigentlich eine Krise der Finanzwirtschaft und der Banken zu tun haben, weil diese sich in Spekulationen statt in solider Kreditfinanzierung verausgabt haben.

Schuldenkriese

Alle Länder haben viel mist gemacht auch Deutschland
nun müssen wir es wieder Grade Rücken !!!

@captainmic

43% der Jobs werden heutzutage über Vitamine B besetzt, das heisst fast jeder 2 Job. Glücklich sei der, der Vitamine B hat, der andere muss schreiben! Gruss

@ captainmic

Sehr geehrter Captain,

der Staat, besser das Land da der Bund die Universitäten nicht finanzieren darf, kann die Studienanfängerzahlen nicht in Bedarfsrichtung dirigieren weil es sonst gegen das Recht auf freie Bildung (auch frei in der Wahl) und persönlicher Entfaltung verstößt. Daher darf er auch nur den Unis Geld geben. Die Hochschulen geben es dann selbstbestimmt für Forschung und Lehre aus. Dabei werden oft gerade solche Studiengänge ausgebaut, die pro Student wenig Kosten verursachen, da jeder Student (unabhängig vom Studiengang) Geld vom Land bringt.

Was den überlaufenen Arbeitsmarkt für Biologen angeht: Kann es vielleicht sein, dass Bio von den Naturwissenschaften von vielen noch am einfachsten angesehen wird und daher vergleichsweise oft studiert wird? Demgegenüber gibt es dort oft nur Stellen in der Forschung. In der Produktion müssen Biologen wohl oder übel mit Studenten interdisziplinärer Studiengänge (z. B. Biotechnologen, Verfahrenstechniker) konkurrieren.

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