Kommentare

EZB-Chef Draghis Geldpolitik ist katastrophal!!!

Die Ankündigung Mario Dragis, die EZB würde notfalls unbegrenzt Staatsanleihen der vielen hochverschuldeten EU-Länder kaufen, ist eine BANKROTTERKLÄRUNG Der EU, der EZB und des IWF, weil diese Instutiionen die skandalöse und ruinöse Geldpolitik Mario Draghis unterstützen.

Auch hier zeigt sich wieder die ganze dilettantische, inkonsequente, katastrophale und für Deutschland gefährliche Euro-Politik der völlig überforderten Merkel-Schäuble-Seehofer-Rösler-Regierung, die dieser Entscheidung Mario Draghis und der EZB im Interesse Deutschlands und der deutschen Steuerzahler
NIEMALS hätten zustimmen dürfen!

Jetzt versucht Herr Draghi unsere ahnungslosen und ökonomisch dilettantischen Parlamentarier einzulullen, in der Hoffnung, daß wir ewig für die vielen EU-Pleite-Staaten zahlen.

Mario Draghi sollte von seinem Posten als EZB-Chef sofort zurücktreten!!!

Unsere Kinder und Enkel tun mir jetzt schon jetzt sehr leid, denn sie werden die Zeche für diese ruinöse Pro-Euro-Politik zahlen müssen!

Selbstverständlich tut er das

Dieser Goldman Sachs Bruder

( wir erinnern uns, Goldman Sachs schönte für schlappe 300 Mill. Euro Gebühren mit Devisenbetrug die Bilanzen von Griechenland zur Euroeinführung und gab damit dem Euro eine wunderbare Spekulationsangriffsfront und Draghi war der Europachef von Goldman Sachs)

wird solange Staatsanleihen aufkaufen, bis die Kreditausfälle seiner Gangsterklientel vollständig in die EZB Bücher übergegangen sind und der europ. Steuerzahler mit seinem Volksvermögen dafür aufkommt.

Schliesslich hatte er gute Lehrmeister die ihm lehrten, wie man ganze Völker aussaugen kann!

Wenn man das

alles so ließt könnte man ja glauben,der Mann möchte nur unser gutes.Und unsere Politiker fallen doch wahrhaftig auf seine Worte herein.Wenn man wirklich glaubt,mit Ankäufen diverser Staatsanleihen,geht man in die richtige Richtung,dann läuft da bestimmt etwas verkehrt.Na wenn man auch sieht was sich so alles in der Politik rumtreibt ist das auch kein Wunder wenn es vorne und hinten und von der mitte ganz zuschweigen nicht klappt.

Draghi handelt richtig!

In der Finanz- und Wirtschaftspolitik ist manchmal die Pychologie genau so wichtig wie das reine Geldgeschäft an sich.
Alleine die Ankündigung dass die EZB notfalls unbegrenzt Staatsanleihen kaufen würde war ausreichend um den Markt zu beruhigen.
Die Zinsen der Sorgenstaaten Spanien, Portugal und Italien sind auf einen günstigen Wert zurück gegangen und sogar Griechenland konnte Anleihen am Markt verkaufen.

Für die Spekulanten hat die Ankündigung gereicht um sich zurück zu ziehen von den Spekulationen und deshalb war diese Ankündigung richtig.
Bisher musste die EZB nach dieser Ankündigung noch nicht eingreifen.
Diese Ankündigung zusammen mir ESM und Fiskalpakt sind die richtige Medizin für den Euro!

Seit dem Tiefststand am 24 Juli von 1,20 USD hat sich der Euro auf knapp 1,30 USD aufgewertet und steht seit Wochen stabil auf einem für den Außenhandel günstigen Kurs!
Der Euro ist sicher und stabil!

Na sind hier wieder Kommunisten am Werk?

natürlich kommt es den Steuerzahler teuer wem auch sonst?
Und wir können Griechenland nicht fallen lassen, weil das dann noch viel teuerer wird. Wenn Griechenland austritt, werden sofort die zig hunderte Milliarden fällig. Außerdem ist das Problem damit nicht gelöst.
Griechenland wäre mit einem Schlag dritte Welt Land, es müsste weiterhin unterstützt werden und dann noch massiver. Von dem Geld was wir den Griechen jetzt geben können wir uns verabschieden, es geht nur darum, das nicht das Schlimmste eintritt.
Wenn ein Land aus dem Euro gezwungen wird, können fast alle Wackelkandidaten kein Geld mehr auf den Finanzmärkten pumpen, weil dann das Vertrauen in den Euro endgültig zerstört ist, und dann wird es richtig teuer weil dann der Euro zerbricht inklusive Deutschland, weil dann sind wir auch k.o.
Der Euroraum ist eine Schicksalsgemeinschaft, was wir jetzt nicht mehr ändern können, das hat nix mit Merkel oder Draghi zu tun, die Fehler wurden viel früher gemacht. Jetzt ist Eurorettung

@ Kathgläubig

Sie schreiben:
"Die Ankündigung Mario Dragis, die EZB würde notfalls unbegrenzt Staatsanleihen der vielen hochverschuldeten EU-Länder kaufen, ist eine BANKROTTERKLÄRUNG Der EU, der EZB und des IWF, weil diese Instutiionen die skandalöse und ruinöse Geldpolitik Mario Draghis unterstützen."

Wenn es nach Ihrer Aussage geht sind alle Fachleute "Der EU, der EZB und des IWF" also dumm ?
Nur gut dass außer Ihnen keiner der echten Experten solch eine unsinnige Meinung vertritt. Allenfalls noch der Extrempessimist Prof. Sinn könnte auf ähnliche Aussagen kommen.

Es ist seit etlichen Wochen Ruhe im Markt eingekehrt und der Euro ist sehr stabil.
Fakten sagen eben doch mehr als unbelehrbare Pessimisten ohne echte Fachkenntnisse.

*ungläubiges Kopfschütteln*

Zitat: "Er beteuerte, dass das Programm "keine übermäßigen Risiken für die Steuerzahler des Euroraums mit sich bringen" werde."

äähmm.. ich möchte eigentlich gar nicht wissen, was Herr Goldmann Sachs.. Entschuldigung Herr Draghi unter nicht übermäßig versteht.

Wenn man allerdings sieht, was er und seine Eidgenossen (eben das Konsortium Goldman Sachs) in den letzten sagen wir 10 Jahren schon für Schaden angerichtete und für Gesetze gebrochen haben, dann ist alles andere dagegen natürlich relativ harmlos..

Und unsere Politiker glauben das natürlich, Einige finden es sogar "überzeugend" oh man.. wozu genau wurde heute die Aufstockung der Mandate beschlossen?

Genau, noch mehr Schwänzer und/oder Abnicker. Nun, Herren wie den Herrn Draghi wird es wahrscheinlich freuen.

Es gibt eine Redewendung bzw.

Es gibt eine Redewendung bzw. einen bekannten Fall: Es gab mal einen Schlosser, der einmal in seinem ganzen Berufsleben verdächtigt wurde Werkzeug von der Arbeit mitgenommen zu haben. Er hat sich seitdem immer häufiger scheinbar ohne Grund gerechtfertigt.... Und je öfter er sich gerechtfertigt hat, desto mehr Zweifel hatten wir an seiner Unschuld. Ich denke zu vorliegendem Fall des unbegrenzten Kaufs von Staatsanleihen liegen hier einige Parallelen zugrunde.

draghi überzeugt die abgeordneten

Na dazu braucht es auch nicht viel! Da reicht der fraktionszwang!

@Kathgläubig

"Wenn ich mir Ihre sonderbaren und ökonomisch völlig abwegigen Pro-Euro-Duchhalte-Kommentare durchlese, dann bin ich froh, daß Sie, vermutlich ökonomisch vermutlich ahnungslos, nicht das Geld des deutschen Steuerzahlers verwalten..."

Vermutlich. Sie haben bisher NICHTS verfasst, was irgendwie auf ökonomischen Sachverstand Ihrerseits schließen lässt. Sie haben bisher keine einzige Schlussfolgerung selbst geführt. "Sie haben keine Ahnung" ist kein Argument gegen irgendeine These.

"Damit beweisen die ca. 80%, daß sie über mehr Konsequenz und mehr ökonomischen Sachverstand verfügen, als Sie und diese völlig hilflose, unfähige, dilettantische und unglaubwürdige Pro-Euro-Merkel-Schäuble-Rösler-Seehofer-Regierung!"

Zu behaupten, 80% der Bevölkerung kann sich eine Meinung aufgrund eines ökonomischen Sachverstands bilden, ist - gelinde gesagt - blanker Unsinn.

Er gehört in den Knast.

Wer um Gotteswillen hat diesen Goldman Sachs Menschen an die Spitze der EZB gebracht. Gucken die Leute kein ARTE oder sitzen alle schon bei Goldman Sachs auf der Gehaltsliste?

@michicu @Bernd1 - Ökonomische Ahnungslosigkeit!!!

Wenn ich mir Ihre sonderbaren und ökonomisch völlig abwegigen Pro-Euro-Duchhalte-Kommentare durchlese, dann bin ich froh, daß Sie, vermutlich ökonomisch vermutlich ahnungslos, nicht das Geld des deutschen Steuerzahlers verwalten, denn sonst würden wir wohl ewig für die vielen EU-Pleite-Staaten (Griechenland, Portugal etc.) und deren bankrotte Banken zahlen müssen und wären vermutlich bald SELBER PLEITE!

Es beruhigt mich, daß es sich bei Ihrer Meinung um eine EINZELMEINUNG handelt, denn ca. 80% der Deutschen fordern einen sofortigen STOPP der Hilfszahlungen an die vielen hochverschuldeten EU-Länder bzw. Pleite-EU-Länder, allen voran an Pleite-Griechenland.

Damit beweisen die ca. 80%, daß sie über mehr Konsequenz und mehr ökonomischen Sachverstand verfügen, als Sie und diese völlig hilflose, unfähige, dilettantische und unglaubwürdige Pro-Euro-Merkel-Schäuble-Rösler-Seehofer-Regierung!

Fakt ist:
Griechenland ist PLEITE und muß sofort raus aus dem Euro und zur Drachme zurückkehren!!!

@michicu: Eurorettung?

Vorsicht mit diesen Aussagen! Man muss kein Kommunist sein, nein auch, oder insbesondere, als kühl denkender Volkswirt wird man irgendwann erkennen, dass Geld ein Instrument ist, dass den Wirtschaftssubjekten dient. Es ist kein Selbstzweck, den man retten muss. Wir müssen unsere Wirtschaftsordnung retten, die Menschen, denen diese dienen soll, müssen wir helfen. Wenn eine Währung dabei hinderlich ist, und das ist sie, muss gegen gesteuert werden, mit regionalen oder Parallelwährungen. Alles andere ist Flickschusterei.

Wenn Deutschland eine zu weiche Währung hat, wird es immer Exportmeister sein, Bilanzüberschüsse haben, die dann andere bezahlen, nämlich die Länder im Süden, für die diese Währung zu teuer ist. Sowas kann man nicht kitten mit dem Kauf von Staatsanleihen. Die Wirtschaftsgesetze setzen sich durch, früher oder später. Ich tippe auf früher.

EZB-Präsident Draghi verteidigt im Bunde..

Deutschland hat mehrere Möglichkeiten :

1. Deutschland tritt selber aus u. legt d. Deutsche
Mark wieder auf .

2. Griechenland tritt aus .

3. Alles bleibt wie es ist .

Fazit: Alle 3 Optionen sind nicht gratis ,
die Frage ist, welche d. Optionen ist am wirtschaft-
lichsten !

Option 2 macht den besten Eindruck !

Es hätte den Vorteil d. Goldenen Schnittes ,
radikal , teuer,, aber -wichtig- Gut !

also sollte man diese Option wählen .

"Ein weiter SO" , ? dieses Motto gehört i.d. tonne

Eine weitere "Verschleppung" birgt unberechenbare
Kosten u.Gefahren f.d. Währungssystem insgesamt .

Verbrechen 2.0

Draghi vertritt der neben den Interessen seines chronisch maroden Heimatlandes Italien auch sein Syndikat bei Goldmann-Sachs, politisch und wirtschaftlich. Schon beim Eintritt Griechenlands war Draghi maßgeblich am Betrug beteiligt.
Wer so dreist und unverholen Anleihen korrupter Staaten mit den Mitteln deutscher Steuerzahler kaufen will, der hat doch wohl nur eines im Sinn:
Man kauft die hochverzinsten Anleihen aus Griechenland, Spanien, Italien etc. und versichert diese gegen Ausfall über die EZB, die ja in jedem Fall auf dem freien Sekundärmarkt diese Ramschpapiere wieder kaufen will. Das aber wiederum mit dem Geld anderer freilich. Einstweilen werden so mal eben 7% Zinsen kassiert, risikofrei!
Genau das werden Goldmann-Sachs und alle anderen Großkotzerten wieder machen und uns Steuerzahler dabei sehenden Auges über den Tisch ziehen. Anschließend werden wir per Inflation dieser Polit-Finanz-Mafia ausgeraubt.
Unsere Kanzlerin Dr. Merkel und ihre Entourage finden das alles voll OK!

Europa auf dem Weg zum Gläubigerparadies

Damit bewege sie sich innerhalb des Mandats, das die direkte Staatsfinanzierung verbietet.

Allein die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Staatsfinanzierung ist absurd und widerspricht eindeutig dem Geist und Kontext, in dem der Masstrichtvertrag geschlossen wurde. Damals war allen Staaten (auch Italien) klar: die EZB (nach Vorbild der BuBa) darf sich in keiner Weise an der Finanzierung von Staaten beteligen. Die EZB tut es - mit Hilfe eines perfekten Mechanismus': ESM kauft auf Primär- und Sekundärmarkt (allerdings begrenzt durch Volumen). EZB unbegrenzt auf Sekundärmarkt. Damit spielt die EZB quasi den Staubsauger und nur hierdurch wird der Kreislauf für weitere Staatsverschuldung aufrecht erhalten, ja geradezu befeuert. Denn, für die Gläubiger ist es immer attraktiv Anleihen zu kaufen und die Rendite einzustreichen, wenn sie weiß, daß im Notfall die EZB Risikoanleihen abkauft. Genau so schürt man Spekulation. Die Märkte freuts - den Steuerzahler weniger.

@kathgläubig

wissenschaftliche fakten sind nicht nebulös-religiöse annahmen.
das was sie hier zum thema griechenland äußern wird nicht durch regelmässige wiederholung irgendwann wahr!

ich respektiere, dass der durchschnittliche bild-leser keine ahnung von wirtschaftlichen zusammenhang haben muss. wie könnte er auch? vielleicht habe ich da in meinem wiwi-haushalt ein paar vorteile.

der euro erfordert ein zusammenwachsen auf wirtschaftlicher ebene.

es ist einfach falsch - und wird auch nach 100-facher wiederholung nicht richtiger - dass das "deutsche" geld zu den griechen geht! das ist eine einfache subvention deutscher banken und versicherer, die ihre verluste ihres risikogeschäftes nicht selbst tragen wollen.

ich bin für euro-bonds und anleihenkäufe! wenn man europa will, dann muss man auch europa machen!

@ Matthias P.

Sie schreiben:
"Damit bewege sie sich innerhalb des Mandats, das die direkte Staatsfinanzierung verbietet.
Allein die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Staatsfinanzierung ist absurd und widerspricht eindeutig dem Geist und Kontext, in dem der Masstrichtvertrag geschlossen wurde."

Wieso denken Sie dass Sie entscheiden ob "die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Staatsfinanzierung" absurd ist?
Überlassen Sie das doch bitte der Rechtsprechung von Verfassungsgerichten. Geklagt wurde ja schon.
Es gibt ausreichend Staatsrechtler die das anders beurteilen als Sie!
Und immerhin hat lediglich die Ankündigung der EZB schon für Ruhe auf dem Finanzmarkt gesorgt ohne dass die EZB tatsächlich nach diser Ankündigung tätig werden musste!

Der Falke von Goldmann Sachs

Wer es glaubt ist selber Schuld oder ein klassischer Imperativer von Berlin.
Die Verantwortlichen haben ja schon ihre Seele an die EZB verkauft und folgen dem Mantra von der Alternativlosigkeit, in Wirklichkeit die intellektuelle Selbstaufgabe oder der Offenbarungseid.
Wie hieß ein Film von Fassbinder? "Katzelmacher" wenn ich mich noch recht erinnern kann oder war es doch Schamoni?

@Bernd1 - nicht auf jeden Zug lohnt es sich aufzuspringen

"(...) sind alle Fachleute "Der EU, der EZB und des IWF" also dumm ?"

Nicht dumm, im Gegenteil. Sie vertreten sehr klug ihre Interessen. Der Haken: diese sind nicht deckungsgleich mit denen der Bürger.

"Nur gut dass außer Ihnen keiner der echten Experten solch eine unsinnige Meinung vertritt. Allenfalls noch der Extrempessimist Prof. Sinn könnte auf ähnliche Aussagen kommen."

Aus Sicht eines hoffnungslosen (Euro-)Optimisten mag er als Extrempessimist erscheinen. Sinn wird von der Politik und den Euro-Enthusiasten unter den Ökonomen gerade deshalb so angefeindet, weil er Zusammenhänge aufgedeckt hat (Target) die von ersteren lieber geleugnet worden wären und für letztere auf ihrem Fachgebiet eine nicht geringe Schmach darstellen. Da verwundern nicht Begriffe, die Sinn ins "rechte, populistische Licht" zu rücken und so dessen Glaubwürdigkeit zu untergraben versuchen - lanciert von Schäuble, Horn, Bofinger & Co. Wissenschaftlich & menschlich ein Armutszeugnis.

@Flodian: Bankensubvention

"...das ist eine einfache subvention deutscher banken und versicherer, die ihre verluste ihres risikogeschäftes nicht selbst tragen wollen."

Das ist im Grunde richtig, aber ich würde gerne ergänzen, dass hier noch stärker französische Banken subventioniert werden. Genau darum geht es bei der ganzen "Rettungsaktion", Stabilisierung von Gläubigerpositionen. Gleichzeitig wird mit der EZB- und ESM-Politik sogar noch Benzin in das Feuer geschüttet, indem man solchen Anleihen mehr Sicherheit geben will, als sie intern eigentlich haben. Auf diese Weise kann das Kapital, das sich schon längst von der Realwirtschaft abgekoppelt hat, weil es weltweit zu viel davon gibt, weiter und weiter bedienen, diesmal auf Kosten der Steuerzahler.

Ihre Unterstützung von Euro-Bonds ist da leider nicht hilfreich, weil auch das wieder ein Signal senden kann, noch mehr Schulden zu machen, welche wieder noch mehr Vermögen bei Wenigen aufbaut. Dieser Teufelskreis sorgt für immer mehr Umverteilung.

@ Bernd1

Bernd1, Sie werfen Kathgläubig vor, er/sie halte die Experten von EZB usw. für dumm. Weiter verweisen Sie auf Herrn Prof. Sinn. Ich frage Sie: Halten Sie Herrn Sinn für dumm? Es gibt genügend andere Ökonomen, die ins gleiche Horn stoßen wie Herr Sinn. Wenn Sie es besser wissen, warum leiten Sie nicht an seiner Stelle das Ifo-Institut? Ich bin übrigens der Meinung von Kathgläubig.

@Matthias P: Sehr gute Kommentare

Ich wollte Ihnen mal für ihre sehr guten Kommentare danken, die substanziell und nicht emotional wirken. Sie haben meine volle Unterstützung!

Gerade Begriffe wie "Europapessimisten" sind rein emotionaler und nicht wissenschaftlicher Natur. Prof. Sinn hat in seinen Vorträgen zum größten Teil nur statistisches Material vorgetragen, ein absolut emotionsfreier Akt. Wenn daraus aber gewisse Schlussfolgerungen gezogen werden müssen, dann kann ich allen versichern, dass er da als Wissenschaftler nicht allein steht.

Ich lade also alle Zweifelnden einfach mal ein, volkswirtschaftliche Vorträge zu hören, die man derzeit genug im Netz finden kann und die schlussendlich den gleichen Tenor haben. Nur Politiker und Lobbyisten reden da anders. Allein schon wegen dieser Erkenntnis sollte jede ernsthafte Forschungseinrichtung eine finanziell selbständige Stiftung sein.

@Bernd1

"In der Finanz- und Wirtschaftspolitik ist manchmal die Pychologie genau so wichtig wie das reine Geldgeschäft an sich."

Ihre Aussage ist ansich völlig richtig. Es ist ja auch diejenige Annahme, die bisher das europapolitische Handeln bestimmt hat ... und obwohl die Annahme völlig richtig ist hat sie zu nichts geführt.

Auch das ist verständlich:
Der durchschnittliche Makler im Bereich Staatsanleihen und Co wird unabhängig von jeder Psychologie in der Lage sein um zwei Ecken zu denken, ebenso die Rating-Agenturen.

Natürlich kann man jede Anleihe staatlich absichern damit sie wieder gekauft wird. Dann muss man aber auch dafür einstehen.

Auf jeden Fall wird kein Mensch glauben, dass Griechenland vor der großen Hausse steht, nur weil sich die EZB im Zweifelsfall vor den Zug wirft. Letztendlich will man ja auch Gewinne mitnehmen und es dürfte ja inzwischen die Runde gemacht haben, dass das bei Griechenland noch etwas dauern kann. Vielleicht kriecht der Bär ja noch tiefer in die Höhle.

Niemals nicht sollte man

Niemals nicht sollte man jemanden einstellen, der in den Diensten der VS-amerikanischen Bankenkartelle steht! Nun hat man aber ein Geschöpf der berüchtigten Goldmannsachsbank, die schon den Griechen bei der Spielgeldeurobilanzfälschung geholfen hat, zum Leiter der Spielgeldeurozentralbank gemacht; und schon läuft die Druckerpresse heiß, wobei diese milden Gaben für die Banken schlimmer sind als bloßes Gelddrucken: Hätte man Geld gedruckt, so wären die Staaten zumindest ihre Schulden los gewesen, so wie nun die Bürger ihre Ersparnisse verlieren und mit der Teuerung zu kämpfen haben; doch so behält der Staat seine Schulden und darf dazu noch für die Verluste der verkommenen Banken aufkommen, die nun dieses Geld wieder in den Börsenspielhallen verspielen werden!
Helfen wird dieser Bankenunfug aber Europa noch viel weniger als VS-Amerika, denn deren Dollar ist, dank massiver Waffengewalt, noch immer Welthandels- und Ölwährung, während das Spielgeldeuro das Papier nicht mehr wert ist!

@19:54 — Trecker

"Ich lade also alle Zweifelnden einfach mal ein, volkswirtschaftliche Vorträge zu hören, die man derzeit genug im Netz finden kann und die schlussendlich den gleichen Tenor haben. Nur Politiker und Lobbyisten reden da anders."

Gerne. Ganz so schwarz/weiss, Volkswirte vs. Politiker, ist es aber nicht. Auch unter den Experten herrscht große Uneinigkeit.

Bei allem Respekt gegenüber Experten, können die immer nur ein theoretisches Bild malen. Ob die Theorie richtig ist oder nicht, hat letztendlich keine Konsquenz. Politiker haben diesen Luxus des konsquenzlosen Irrtums nicht.

EZB-Chef Draghis Geldpolitik ist katastrophal!!!

Dass mit unserem Finanzmarktsystem etwas nicht stimmt, merkt man schon daran, dass dem “Casino“ langsam die Jetons ausgehen. Je länger ich über die Folgen der Globalisierung und die wirtschaftlichen und ökologischen Probleme nachdenke, umso mehr komme ich zu der Überzeugung, dass Karl Max mit seiner Kritik am Kapitalismus Recht hatte. Um angesichts der weltweiten Finanzkrise das Versagen der Märkte zu überwinden, ist eine demokratische Erneuerung der Finanzmarktsysteme notwendig.

@Cowboy: Theorie vs. Praxis

"Bei allem Respekt gegenüber Experten, können die immer nur ein theoretisches Bild malen. Ob die Theorie richtig ist oder nicht, hat letztendlich keine Konsquenz. Politiker haben diesen Luxus des konsquenzlosen Irrtums nicht."

So einfach ist es dann doch nicht. Auch als sogenannter Theoretiker hat man die Möglichkeit aus der Vergangenheit zu lernen. Es gibt genügend Analysen vergangener Krisen, genauso wie es genügend statistisches Material gibt, dass man empirisch auswerten konnte. Unsere Wissenschaft ist keine pure Theorie. Gerade in der Volkswirtschaft wird sehr viel Daten (z.B. Ökonometrie) gearbeitet. Die Erkenntnisse und die Prognosen sind da mit Sicherheit fundierter, als das "Auf-Sicht-Fahren" bzw. Vor- und Zurückrudern unserer politischen Führung.

Gleichwohl wäre aufgrund solcher Analysen auch die politische Beratung besser, als der aktuelle Zustand, in dem sich die Politik von der Finanzindustrie erzählen lässt, wie man (natürlich nur zu ihren Gunsten) die Krise bewältigt.

@ Matthias P.

"Denn, für die Gläubiger ist es immer attraktiv Anleihen zu kaufen und die Rendite einzustreichen, wenn sie weiß, daß im Notfall die EZB Risikoanleihen abkauft. Genau so schürt man Spekulation. Die Märkte freuts - den Steuerzahler weniger."

Nicht ganz.
Diese Vorgehensweise dämmt Spekulation ein, da nicht mehr auf fallende Kurse gewettet werden kann.

@ Walter Meingott

Sie schreiben:
"Niemals nicht sollte man jemanden einstellen, der in den Diensten der VS-amerikanischen Bankenkartelle steht!"

Das ist allerdings eine sehr einseitige Sicht der Dinge.
Mir ist es lieber dass oben bei der EZB jemand sitzt der die Tricks der anderen Seite genau kennt!
Und bisher hat Draghi Maßnahmen getroffen die NICHT im Interesse der Göldmanns und Co sind.
Die Ankündigung der Aufkäufe hat die Luft aus den Spekuklationen genommen wie man deutlicg an den Zinsen und Kursen sehen kann.
Goldmann Sachs und Co wäre es anders lieber gewesen, dann könnten sie weiter zu hohen Zinsen Staatsanleihen kaufen und dick verdienen.
Jetzt nicht mehr!
Vielleicht mal die Scheuklappen ablegen und etwas genauer hinschauen?

Besser als Sinn

@ 19:54 — Trecker

Wenn Sie gerne volkswirtschaftliche Vorträge anschauen, empfehle ich ihnen "Die Mainstreamökonomie und ihr Versagen" von Prof. Heinz.-J. Bontrup:

http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/13870

Im Gegensatz zum marktradikalen Sinn spricht hier ein Gegner der neoliberalen, staatsfeindlichen Ideologie, der seine Position durchaus emotional vertritt.

Können mal die Politiker

Können mal die Politiker wieder Volksvertreter werden und das Beste für und suchen und nicht für Bankenidioten

@ 19:45 — MrMaa

Sie schreiben:
"Bernd1, Sie werfen Kathgläubig vor, er/sie halte die Experten von EZB usw. für dumm."

Ich werfe ihm nichts vor sondern ich habe nur darauf hingewiesen dass er genau das in seinem Kommemtar getan hat, bitte nachlesen:
16:06 — Kathgläubig

Wenn jemand von "einer BANKROTTERKLÄRUNG Der EU, der EZB und des IWF" schreibt dann kann das doch nur so gemeint sein dass er es alleine besser weiß und die Fachleute dort zu dumm sind,oder nicht?

Man sollte wirklich mal die echten Fakten betrachten und die sind nun einmal so dass seit dieser Erklärung der EZB der Markt zur Ruhe gekommen ist und sowohl die Zinsen für Staatsanleihen wie auch der Eurokurs stabil und ruhin bleiben.
Draghi hat mit dieser Erklärung (parallel zu ESM und Fiskalpakt) das Ziel erreicht ohne eine einzige Staatsanleige seitdem kaufen zu müssen!
Die Goldmann Sachs und Co gehen dabei leer aus!
Psychologie des Finanzmarktes erkannt und Ziel erreicht.
Bravo Herr Draghi!
DAS sind die wirklichen Fakten!

@ Trecker 19:45

Danke. Nun ja, ich muß mich schon auch manchmal am Riemen reissen. Meistens gelingt es offensichtlich.
Ich lese Ihre Kommentare übrigens auch immer mit sehr viel Interesse - auch weil stets fundiert und sachlich. In diesem Sinne bleiben wir uns hoffentlich treu! ;-)

@Bernd1 - indirekte Staatsfinanzierung = deren Umgehung

"Wieso denken Sie dass Sie entscheiden ob "die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Staatsfinanzierung" absurd ist?"

Entscheidend ist der Kontext, in dem Maastricht ausgehandelt wurde. Damals bestand in der Politik (sofern ehrlich kommuniziert) absoluter Konsens darüber, daß (jegliche) Staatsfinanzierung für die EZB tabu sei (nach Vorbild der BuBa). Eine Situation, wie von der EZB geschaffen (unbegrenzte Sekundärmarktkäufe), lag damals fernab des Vorstellbaren. Waigel damals darauf angesprochen, hätte eindeutig geantwortet.
Überspitzt formuliert: Man kann nicht Steuerhinterziehung ächten, dann aber Beihilfe hierzu straffrei stellen.

@ Nny -22:08
Sie irren. Der Kurs der Anleihen wird bei Ausgabe festgelegt. Sie meinen vermutlich Leerverkäufe (auf Staatsanleihen)- hier kann auf fallende Kurse gewettet werden. Aber: a) Der Leerverkäufer muss selbst keine Anleihen halten b)Im Zuge der Eurokrise wurden Leerverkäufe bereits eingeschränkt/verboten. (Kürzlich ESP&ITA)

Goldman und Sachs über alles

Weiss den eingentlich niemand das Dragi vorher bei Goldman und Sachs war. Übrigens ebenso Monti (Italienischer Ministerpräsident) obenso der vormalige Griechische Ministerpräsident ebenso ......... Ich glaube man kann lange, lange so weitermachen und findet z.B.im IWF (reine Zweigstelle von Goldman und Sachs) und in fast allen "Berater" Gremien der Regierungen immer, immer wieder Leute von ??????????? Goldman und Sachs. Alles reine Finanzoligarchie.

Was keiner nachfragt ...

.
Wer oder was SIND denn eigendlich diese "Finanzmärkte" oder "Investoren" ?

Früher nannte man das "Spekulanten" . Man konnte sich distanzieren. Nachdem diese das erkannten, legten sie Wert darauf als "Anleger" oder "Investoren" bezeichnet zu werden, am besten noch hinterlegt mit der Information daß Investitionen (angeblich) Arbeitsplätze schaffen.

Warum "angeblich ? Wenn ich einen Betrieb kaufe um zu produzieren, ja dann investiere ich in Arbeitsplätze. Wenn ich ihn aber kaufe um ihn zu zerschlagen und die Einzelstücke zu vermarkten, dann doch wohl eher nicht.

Wir sollten wegkommen von diesen "Begriffsverwirrungen" und die Dinge wieder beim wahren Namen nennen.

Zurück zum ESM und Draghi:
Wenn 500 Moskitos um ein Opfer schwirren und der ständig versucht sie zu verscheuchen, dann ist tatsächlich Unruhe im Lager der Moskitos.

Wenn man diesen 500 Moskitos dann einen Ballon gefüllt mit Blut bietet und jeder darf stechen so oft er will, ist Ruhe am Ballon. Bis er leer ist !

@Bernd1 - jetzt wird es skuril

"Und bisher hat Draghi Maßnahmen getroffen die NICHT im Interesse der Göldmanns und Co sind."

nur drei Beispiele:

-Draghi hat zur Bekämpfung der Eurokrise vor einem halben Jahr den Banken zum Discountzins 1 Billion zur Verfügung gestellt

-Draghi hat die Anforderungen an Sicherheiten, die die Banken bei der EZB hinterlegen müssen um sich Geld leihen zu können drastisch gesenkt

-Draghi kaufte risikobehaftete Staatsanleihen i.H.v. 211 Mrd.€ - Fortsetzung folgt

All diese Maßnahmen nutzen den Banken, denn sie verhindern bzw. verzögern, daß Investoren (wie Goldman) Verluste realisieren. Die Übertragung von Risiken auf die öffentliche Hand, ist das worauf Banken in Krisenzeiten permanent hinarbeiten - Draghi hat sein Soll erfüllt. Was sie fälschlich als zurückgegangene Spekulation deuten (Absinken der Renditen) ist keine Spekulation, sondern ein Einpreisen der Risikoübernahme durch die EZB. Spekulation auf Staatsanleihen (=Leerverkäufe) sind bereits eingeschränkt bzw. verboten.

@ Matthias P.

Das Leerverkaufsverbot wurde einfach mit Futures umgangen.
Die Spekulation mit Anleihen in beide Richtungen geht wie gewohnt weiter.

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