Kommentare

Vielleicht sollte man ...

mal darüber nachdenken, ob ein Sparprogramm nicht auch zu einem Haushaltsdefizit führen kann?

Immerhin sind Staat und Kommune ein immenser wirtschaftsfaktor, gerade im Baubereich.

Der Staat ist Systemrelevant und kann somit nicht wie ein Personenhaushalt, oder ein mittelständiges Unternehmen geführt werden.
Der Staat und die Kommunen sind ein Mega-Unternehmen.

Aber es ist gut das Aktionäre wenigstens noch Geld geben, hoffentlich für niedrige Zinssätze ...

Spanische Nationalbank!

Hoffentlich kommt das frische Geld nicht frisch "gedruckt" aus der spanischen Nationalbank sondern von privaten Investoren. Was Spanien alles zugestimmt hat in den letzten Monaten. Die Raketenstation der UNO in Rota(Andalucia) wurde abgesegnet, Eurovegas (ohne Rauchverbot in Casinos) und das spanische Militär wird auch gut aufgerüstet. Mal sehen wieviel gegenleistungen sie noch erbringen müssen.

Staat und Sparen

geht in unserem Geldsystem leider nicht. Das ist mittlerweile klar.

Ein System bei dem Geld nur als zinsbelasteter Bankkredit in die Welt kommt und die Zinsen mit Geld bezahlt werden müssen, das wiederum nur als zinsbelasteter Bankkredit in die Welt kommen kann stößt irgendwann an seine Grenzen.

So muss ständig aufgeschuldet werden, oder das Schneeballsystem bricht zusammen, weil die Zinsen nicht gezahlt werden können. Wenn die EZB den Banken 1 Billion Euro zur Verfügung stellt (dicke Bertha), dann ist dieses Geld nicht geschenkt es ist geliehen. Und die Zinsen hierfür könne nur durch neue Schulden bezahlt werden.

Auch wenn wir die DM noch hätten uns gehts mal genau so wie Griechenland und Spanien. Spätestens dann wenn der Staat meint sparen zu müssen. Die Welt geht davon nicht unter. Es wäre nur blöd wenn es uns wieder die Freiheit und viele unschuldige Menschenleben kosten würde.

Der Schuldgeldmythos

@ 21:35 — zockerrr

"Ein System bei dem Geld nur als zinsbelasteter Bankkredit in die Welt kommt"

Diese Behauptung ist falsch. Wenn eine Bank z.B. Immobilien erwirbt, kann sie diese mit selbst geschöpftem Geld bezahlen. Da wäre schon mal etwas "zinsfreies" Geld im System.

Zinsen werden aus der vorhandenen Geldmenge gezahlt, welche dadurch nicht verringert wird! Wenn eine Bank z.B. ihre Angestellten bezahlt oder Dividende an ihre Aktionäre ausschüttet, verlassen die Zinsen, die ein Kreditnehmer gezahlt hat, die Bank wieder und können von einem anderen Kreditnehmer genutzt werden, um seinen Zins zu zahlen oder sein Schulden zu tilgen.

Daher ist ihre Behauptung: "So muss ständig aufgeschuldet werden" auch falsch.

Sicher ist nur, daß Spanien

Sicher ist nur, daß Spanien bei einer allgemeinen Arbeitslosigkeit von 25% und einer Jugendarbeitslosigkeit von 50% in so schwere wirtschaftliche Wirren geraten ist, daß die alberne Beschwörung von Marktkräften dem Land nicht auf helfen wird; hier muß der Staat handeln, doch dieser hat seine Finanzen in Unordnung gebracht und muß nun schon das europäische Ausland, um Geld anbetteln, weil ihm in der Not niemand etwas leihen will, was schon immer die Unsitte der Geldverleiher gewesen ist.
Wichtig ist hier vor allem, daß eine Verelendung des Volkes vermieden wird, sprich man Obdachlose in ohnehin leer stehenden Häusern und Wohnungen einquartiert und man eine notdürftige Versorgung mit Nahrungsmitteln und Gebrauchsgütern sicherstellt; da Spanien reich an Bauruinen ist und zudem eine recht ertragreiche Landwirtschaft betreibt, sollte dies kein Hexenwerk sein. Ist dies getan, so beginnt der schwierige Teil: Die allmähliche Hebung des Gewerbes und des Volkswohlstandes aus eigener Kraft.

Trotz der hohen Veschuldung . . .

. . . gelang es "locker" neues Geld zu leihen.

Ja, wer hätte das auch gedacht. Dank passender
Ausfallbürgschaften und einem Blancoscheck auf Tilgung.

Zu 100 % sicher und hart wie die D-Mark.

LOL !!! Und Dank auch nach Berlin.

Darstellung: