Kommentare

Sperrkonto

Das wäre auch was für Abgeordnete, ein Sperrkonto für alle die mehr als 3.000.000€ /min. einnehmen.

Sonderkonto

Ein tolles Konzept. Der Effekt für eine nachhaltige Problemösung ist gleich Null.
Der Schlag ins Gesicht der griechischen Regierung und des griechischen Volkes, die hier wie ungezogene Kinder dastehen, hat aber 100% Wirkung.
Wer oder was hier gerettet wird, ist allerdings damit auch zu 100% klar, ein komplett marodes Finanzsystem.

Sehr guter Plan. Es wundert

Sehr guter Plan. Es wundert mich nur, dass weder andere europäische Länder noch diejenigen, die es eigentlich betrifft, nämlich die griechische Regierung, ebenfalls Modelle entwickeln, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Ich hoffe IMMER noch, dass es

Ich hoffe IMMER noch, dass es selbst die Politiker begreifen, dass es nur ZWEI Möglichkeiten gibt: Entweder tritt Griechenland aus oder Deutschland tritt aus dem Euro aus. Was hier getan wird, nämlich Griechenland auf Gedeih und Verderb retten zu wollen, ist der größte Unfug, der jemals in der EU verzapft wurde. Ein rechtzeitiger Rauswurf Griechenlands hätte der Welt gezeigt, dass wir keine faulen Eier dulden. DAS hätte das Vertrauen in der Welt wieder gewonnen. SO ist es auf immer verspielt und die Deutschen werden sich dumm und dämlich zahlen!!

Im März 2012 hat Griechenland den Bankrott erklärt...

Indem es Anleihenbesitzer, die keinem freiwilligen Umtausch ihrer Anleihe zustimmten, zwangsenteignete.

Schäuble, die EU, die Banken und Hedgefonds haben auf diese Weise zehntausende Kleinanleger (v.a. Rentner, die sich die Anleihen vor Jahren als AAA-Bonds zu Kursen um 100% gekauft haben) enteignet.

Es sind bereits -zig Gerichtsverfahren am Laufen.

Sowohl gegen Griechenland, das seine Anleihen zwangsenteignet hat.

Als auch gegen die Banken, die dem säumigen Schuldner Griechenland erlaubt haben in deutschen Depots herumzubuchen wie in einem Selbstbedienungsladen.

Als auch gegen die Bundesrepublik, die damit den bilateralen Investitionsschutzvertrag gegenüber seinen Bürgern gebrochen hat.

So, und jetzt können wir nochmal über das Thema
"Die Bundesregierung hat nach ARD-Informationen konkrete Pläne entwickelt, um Griechenland vor dem Bankrott zu bewahren."
reden......

Wer auf absehbare Zukunft noch EU-Staatsanleihen kauft ist entweder verrückt oder Politiker.

Bundesregierung plant sperrkonto für Griechen

-----------------ein toller Plan :

-----------Sperrkonto -------------------- !

warum erst jetzt ?

wieviele dt. Steuergelder sind in d. griechische Fass
ohne boden bereits verschwunden , in dunkle Kanäle,
ind. Schweiz o Jersey ?????

Natürlich muß d. Dt. Kohle nur zum Bedienen d. Alt-
lasten verwendet werden ..

Keinen Cent f.d. g.Beamten , wenn es denen nicht passt,
werden sie freiwillig "ausgeschieden" !

G. braucht einen Großen Zampano , der Nägel mit
Köpfen macht u. sie kontinuierlich suksessive
versenkt !!!!!!!!!!

Richtig

Leider wird es so wieder einmal nicht kommen.

Das Hütchenspiel muß weitergehen

"Die nächsten Hilfsmilliarden werden demnach auf ein Sonderkonto überwiesen, eine Art Sperrkonto, auf das die griechische Regierung nur eingeschränkten Zugang hat. Es geht um 31 Milliarden Euro, die nur verwendet werden dürfen, um Kredite an internationale Geldgeber zurückzuzahlen."

Daher erscheint folgendes wahrscheinlich:

- ein gewichtiger Teil der vorherigen Hilfsmilliarden sind offenbar "versickert", weswegen nun die Vorbeugung durch ein Sperrkonto nötig wird
- man traut der griechischen Regierung nicht mehr über den Weg; indirekt unterstellt man eine Zweckentfremdung bisheriger Zahlungen, d.h. die öffentliche Hand ist nach wie vor durch und durch korrumpiert
- d.h. aber auch, daß bei Einstellung der Alimentierung des korrupten Apparats die Probleme erst richtig zutage treten, da auch den wenig verbliebenen Profiteuren von Politik/Wirtschaft das Wasser abgegraben wird.

Damit steigt wiederum die Wahrscheinlichkeit, daß die Griechen von sich aus die Währungsunion verlassen.

Absurde Farce

„Die nächsten Hilfsmilliarden werden demnach auf ein Sonderkonto überwiesen, eine Art Sperrkonto, auf das die griechische Regierung nur eingeschränkten Zugang hat.“

Das ganze Spektakel um den Staatsbankrott Griechenlands entwickelt sich immer mehr zu einer grotesken, ja schon absurden Farce, die ihresgleichen sucht!

Schäuble hängt den Hering für die Griechen noch höher, wohlgemerkt, die Schulden, sprich die Banken sollen/müssen bedient werden, für den Staatshaushalt, also beispielsweise das Gesundheitswesen, ist das Geld nicht vorgesehen!

Wie sehr sollen sich die Griechen noch gängeln und demütigen lassen(?)- mit Vernunft haben solche Vorschläge doch nichts mehr zu tun, dass ist Sprengmasse formbar, die man jetzt anlegt!

Die Steigerung davon wäre die Proklamation Griechenlands als 17. Bundesland, so wie Schäuble hier Hand anlegt und drauf ist.....!

@Don-Corleone

Ich habe keine Ahnung, ob Ihre Beiträge gut oder schlecht sind, weil ich Sie nicht lese.
Diese furchtbaren Abkürzung jedes zweiten Wortes macht den Text völlig unlesbar und ich bin sicher, dass ich nicht der einzige bin der Ihre Beiträge überspringt.
Schreiben Sie die Worte doch bitte einfach aus.

Schulden bedienen

Deutlicher als Schäuble mit seinem neuesten Plan kann man es nicht machen: mit den Hilfsmilliarden kann die Regierung in Athen nur Schulden bedienen - aber nicht den Staatshaushalt.

Im Klartext: Banken retten und die Griechen verarmen lassen.

Alternativlos. Ohne Empathie. Eiskalt.

Deutschland geht es gut ...

Endlich ein Schritt zu mehr Ehrlichkeit

Der konsequente nächste Schritt wäre es die 31 Mrd. ohne den Umweg über Griechenland direkt zu den internationalen Gläubigern zu transferieren.

Dann würde selbst dem letzten "Rettungseuropäer" klar um was es seit nunmehr drei Jahren eigentlich geht: nämlich um das Abwälzen der Verluste von Banken auf aller Welt (vornehmlich Frankreichs) auf Kosten der steuerzahlenden Allgemeinheit. Auch könnte man sich endlich von der lästigen Scheinkonditionalität verabschieden, wonach es die Hilfen nur für Gegenleistungen, also den sog. Reformen, gäbe. Offenkundig ist: Wie es in Griechenland mit Wirtschaft und öffentlicher Hand - von der Gesellschaft mal ganz zu schweigen- aussieht ist doch allenfalls von zweitrangiger Bedeutung; was zählt ist die Stützung des maroden, aber für bestimmte Gruppen sehr einträglichen, Finanzsystem. Um diese Spiel am Laufen zu halten müssen entsprechend tagtäglich Horrorvisionen bemüht werden, die ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro nach sich ziehen würde.

Klare Worte

Jetzt sollte dem Letzten klar sein, dass es hier nie um Hilfen für Griechenland ging, sondern um die Rettung der Ansprüche von Kreditgebern. Da sich das Vermögen aber in ganz wenigen Händen befindet, geht es im Grunde um die Rettung von ganz Wenigen. Fairness sieht anders aus.

So eine Politik kann nur die Politik von Lobbyisten sein.

Liebe Griechen, ich fühle mit euch und bitte seid nicht so nachtragend, wenn wir wegen unserer schlechten Kinderpolitik und der deutschen Demographie mit bald ganz vielen Rentnern selber in die Krise rutschen. Aber vermutlich bekommen wir dann auch ein Sperrkonto.

@aljoscha - Zustimmung wg. Don-Corleones Schreibstil

Ich finde meine Gedanken in Ihrem Beitrag zu 100% wieder.

@Didi 18:51

Haben Sie schon mal daran gedacht, dass hinter den von Ihnen verteufelten "Banken", die Spareinlagen, Altersrücklagen und Lebensversicherungen auch zahlreicher "kleiner Leute" sind? Oder glauben Sie tatsächlich, dass sich die Bankmanager bei den betreffenden Geldern bedienen?
Und haben Sie vergessen bzw. übersehen, dass bislang noch jede Möglichkeit wahrgenommen worden ist, Gelder von "außen" in den maroden Staatsapparat abzuzweigen?
Sollen Ihrer Ansicht nach wirklich deutsche Sparer für die teilweise maßlosen Gehälter griechischer "Staatsdiener" und Steuerhinterzieher geradestehen?
Mit dem griechischen Gesundheitswesen ist leicht Tränen locken, aber das ist nicht Sinn der "Hilfsgelder". Diese sollen einen offiziellen Bankrott Griechenlands mit all seinen verheerenden Folgen zu verhindern helfen.

Das "Fass ohne Boden"

Alle im Bundestag vertretenen Parteien treten weiterhin für finanzielle Hilfen an Griechenland ein.
Viele Bürger befürchten jedoch, Griechenland sei ein "Fass ohne Boden".
Was Schäuble nun versucht, ist, dem Fass einen Boden zu geben, bzw. das Fass zu flicken.

@Didi 18:51

Wenn ich Sie recht verstehe dann möchten Sie also deutsche Steuergelder für griechische Gehälter, für ein völlig korruptes Staatswesen wie auch Gesundheitswesen ausgeben. Das müssen Sie aber dann den zahlreichen, auch einfachen und nicht "reichen" Sparern klipp und sagen, deren "Spargroschen" und Altersvorsorge teilweise über die betreffenden Banken gesichert sind. Ebenso wie viele Lebensversicherungen. Nicht nur von Vermögenden und "Gutverdienern". Genau die Absicherung dieser Einlagen ist die Intention der "Hilfsgelder" welche an die von Ihnen so pauschal verteufelten Banken gehen.
Erst wenn eine griechische Regierung sicher sein kann, nichts mehr für den eigenen versumpften Staatshaushalt zu bekommen, kann Schluss gemacht werden mit Korruption und Verschwendung, mit Täuschung und systematischer Lüge.

Immer offener

WOW!!! Ich bin wirklich ein wenig erstaunt, mit welcher Offenheit mittlerweile zugegeben wird, daß diese "Griechenland-Hilfe" und "Hilfszahlungen" kein Geld für die Bevölkerung sind, sondern einzig und allein der Zins-Rückzahlung an die Banken dient.
Was mich hingegen wundert; an dieser "Nachricht" ist doch nichts neues. Auch frühere Hilfszahlungen haben nur der Zins- und Kredittilgung gedient. An die Griechische Bevölkerung ist nicht ein einziger Cent gegangen.
Wie gesagt; jetzt hingegen wird das immerhin offen zugegeben.

@ erstaunt - 19:36

Na bloß gut, daß Ihr Beitrag so viele Sachargumente zum Thema bringt.

Was Schäubles neuesten verwirrten Gedankengang angeht: Grotesk! Gestern erst hat der alte Mann gezeigt, was er von Demokratie wirklich hält. Heute legt er nach. Aber wenigsten ist er endlich auch ehrlich, indem er mit dieser Überheblichkeit deutlich wie nie zuvor zeigt, daß es nie um die Rettung Griechenlands ging!

Ich bin nur froh, daß hier immer mehr erkennen, daß es nur um das Raushauen der Vermögenden geht. Die haben sich verspekuliert - wir sollen zahlen.

Was regt sich denn der Brüderle jezt schon wieder auf?

Seit wann gibt es hier Denkverbote für den Finanzminister?

Und was soll Dobrindt's Gefasel? Es muß doch mittlerweile jedem klar sein, daß ein Staatsbankrott uns nur selber Geld kostet.

Das hätte man vor drei Jahren machen müssen. Nach mehreren Hilfspaketen haben sich aber die privaten Gläuber weitgehend zurückgezogen und/oder ihre Forderungen abgeschrieben. Jetzt sind Griechenlands Schulden weitgehend bei den EU Partnern verstaatlicht über ESSF und EZB - oder etwa nicht?

Zwar darf man sich der Realität nicht verschließen, und insofern muß ein Staatsbankrott als allerletztes Mittel grundsätzlich möglich sein, wenn man den Boden absolut nicht mehr in das Faß rein kriegt. Das kann sich aber der Deutsche Steurzahler nicht ernsthaft wünschen, weil dann das was bisher nur "Risiken" sind, uns knall hart in Euro und Cent um die Ohren fliegt.

Die Politik hat sich da bei allem guten Willen in eine Zwickmühle hinein manöveriert; und jetzt stecken wir über beide Ohren selbst mit drin.

Gute Idee

Man sollte die Idee aufgreifen und ein Sperrkonto einrichten auf das Griechenland nur Zugriff hat um Sozialleistungen für die Bevölkerung zu bezahlen, ggf wirtschaftliche Investitionen zu tätigen und NICHT Gläubigern das Geld zurück zu zahlen.

Entlarvender geht´s nicht .

Die neuen Milliarden für Griechenland dienen ausschließlich dazu, wieder an uns zurückzuflißenen. Von wegen Hilfe. Die Griechen werden mit ihren Problemen alleine gelassen und dürfen fleißig in Zukunft die Zinsen bezahlen. Das ist wohl auch der Grund, warum Griechenland unbedingt im Euro bleiben soll. Damit sie weiter zahlen, einen anderen Grund gibt es nicht.

feuern

In einem normalen Wirtschaftsbetrieb wäre Schäuble wegen des permanenten und unautorisierten Griffs in die Gemeinschaftskasse schon längst gefeuert. Ebensowie sein früherer Hiwi Asmussen, der irre Vorschläge zur griechischen Schuldentilgung verbreitet. Leider wird keiner der beiden gefeuert da die Chefin, in ihrer zementierten Ahnungslosigkeit, Versager grundsätzlich für alternativlos hält. Ein Trauerspiel.

Bisschen viel Scheuble in letzer Zeit....

Helfen wir eigentlich den Griechen oder den Geldgebern?

@ erstaunt

Zahlreich mögen die einfachen und nicht"reichen" Sparer ja sein, aber in der Summe dürfte ihr Anteil sehr begrenzt sein. Wenn es den Regierenden darum ginge eben diese Klientel zu schützen, gäbe es sicherlich Mittel und Wege, die das kostengünstiger schaffen würden.

An dem Sperrkonto wird deutlich, dass es hier nicht einmal am Rande um die Rettung des Landes Griechenland geht. Hier soll um jeden Preis sichergestellt werden, dass nicht eine Million für andere Dinge abgezwackt werden kann.

Der griechischen Regierung würde ich auch keinen Cent leihen - da teile ich ihre Meinung durchaus, aber um das Land zu retten bedarf es gravierender Änderungen und eben auch einer Menge Geld. Dieses Geld sollte aber nur zweckgebunden für Maßnahmen verwendet werden dürfen, die dem Land und den Menschen helfen, wieder auf die Beine zu kommen.

Dafür sollten sich unsere Politiker stark machen und nicht für dubiose Finanzjongleure!

Griechenland braucht unser Geld nicht!

...die Notenpresse (dort) laufen auf hochtouren. Es tauchen bereits ("echte") Euroscheine mit Fantasiegeldscheinnummern auf! Warum sollten Länder wie Italien und Griechenland ihre finanzpolitischen Traditionen wegen Schäuble aufgeben!

geld für seine banken zu beschaffen

Die einzige absicht des herrn schäuble

Damit ist nun endlich klar

Damit ist nun endlich klar, was jedem bereits hätte klar sein können.

Das Geld der europäischen Steuerzahler geht weder in den Aufbau Griechenlands, noch wird der dortigen Bevölkerung damit geholfen, sondern es fließt bis zum letzten Cent an die Banken.

Wunschdenken oder nur missverständliche Äußerung?

"Damit wäre vor allem der Weg frei für ein Hilfsprogramm der Europäischen Zentralbank. Diese würde dann spanische Anleihen aufkaufen und die Konditionen wären vergleichsweise mild."

Ich bin weit davon entfernt den Worten von Draghi Gewicht beizumessen, der Richtigkeit halber muss man schon darauf hinweisen, daß die Einreichung eines Hilfsantrags die notwendige, nicht aber hinreichende Bedingung für den Aufkauf von Staatsanleihen ist. Will heißen, Draghi möchte es sich selbst vorbehalten, wann und in welchem Umfang die EZB am Anleihmarkt tätig wird- einen Automatimus gibt mit dem Antrag (offiziell) nicht. Gleichwohl braucht man sich nicht der Illusion hingeben, daß die EZB mit dem Tag des Hilfsantrags umgehend beginnen wird alles aufkaufen was sie ihrer habhaft werden kann.

@gruenewagen

Ja was denn sonst?

Es ging meiner Ansicht nach von Anfang an nur darum, Griechenland vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren, und somit - aus Angst vor Kettenreaktionen - sich auch selbst zu schützen.

Damit hat man Griechenland Zeit gekauft um ihre grundlegenden Probleme zu lösen. Das muß Griechenland aber selbst tun.

Ich finde dieses Vorgehen auch gar nicht verwerflich. Ich verstehe die Entrüstung nicht.

Sicherlich kann man mehr Hilfe bei der wahren Behebung der Probleme erwägen. Aber - auch wenn ich jetzt hier vielleicht ein Klischee bediene: Griechenland hat doch schon jahrzente lang von EU und Euro profitiert - mit welchem Ergebnis?

Ich bin dafür, Griechenland mehr Zeit zu geben. Man kann nicht in 2, 3 Jahren beheben was über Jahrzehnte entstanden ist. Es muß aber jedem klar sein, daß man damit vielleicht die Anpassungsschmerzen kurzfristig lindert, sie dafür aber länger andauern werden.

@A.Winkler

Es freut mich, dass Sie mir bei meinem Anliegen, abseits von Beleidigungen sachlich zu diskutieren, so unumwunden zustimmen. Leider konnte ich meiner Bitte um mehr Sachlichkeit und weniger Gehässigkeit keine weiteren "sachlichen" Inhalte mitgeben.
Aber die lassen sich auch bei anderen Schreibern nachlesen. In jedweder couleur.

Bankrott

bleibt Bankrott- egal, wie oft die Spielregeln geändert werden.
Über "Greece exit" sind wir lange hinweg.
Uns bleibt nur der "D-Exit" - denn Fehler zu begehen, ist nicht das Problem- ihn jedocht nicht zu revidieren, ist Fatal.

@Michel2006

Keine Regierung kann einfach mal festlegen, wessen Spargelder gesichert werden sollen und wessen nicht.
Das wäre Willkür und widerspräche massiv rechtlichen Normen. Und zum Nutzen für GR: Wenn GR die Schulden bei den Kreditgebern nicht mehr bedient, ist für das Land nirgends mehr Geld zu holen. Indem die Banken weitgehend ruhig gestellt werden, hält man die Möglichkeit künftiger Kredite offen. Das soll GR nichts nützen? Und zweckgebundene Gelder für den Haushalt - wer soll denn entscheiden, welche Titel unterstützt werden und welche nicht? Wir? Das fehlte noch! Das ist auch nur Dreinreden auf andere Art. Die griechische Regierung muss unter dem Druck stehen, echte Reformen durchzuführen. Das würde dem Land mehr nützen als es durchzufüttern. Nicht Brot geben, backen lehren.

@wzms00

Danke für Ihre klaren Worte. Sie treffen den Kern der Problematik.

Wie viel ist denn schon abgefrühstückt?

In welchem Bereich bewegen wir uns denn bisher? Was haben griechische Banken bisher bekommen?

Wurden die Raten für deutsche Kriegstechnik schon bedient?

Sperrkonto wogegen? Dass sich kleine griechische Banken auch ihre leeren Taschen mit Geld füllen, welches eigentlich Richtung Deutschland, Niederlande und England unterwegs ist?

Warum nicht direkt an die Banken leiten, den Geldberg?

Ahso, weil dann dem Steuerzahler in Europa nicht erklärt werden kann, dass die diversen Milliarden, die in dunkle Kanäle geflossen sind, von Anfang an ausschließlich Bail-Outs für die Großbanken sind?

Gib den Banken Geld! Schieb es ihnen via Proxy zu. Nimm ein Land und bringe die Volksseele zum kochen. Die Leute sind so blöd, das merken die nie.

Ich kann mich erinnern, neulich, da stand vor mir an der Kasse so ein Pärchen und die bekamen griechische Münzel herausgewechselt.
Die haben protestiert, wollten kein "Griechen-Geld".

Schäuble hätte mal die Kapitalflucht verhindern sollen!

Im Alter stellt sich bei Kraftfahrern ein Tunnelblick ein

Das gilt wohl auch für andere Bereiche und man glaubt plötzlich, GR müßte um jeden Preis gerettet werden. Da war "Oskar" weitsichtiger, als er sich wegen der Kosten gegen die Wiedervereinigung aussprach.

Aber auch er verschätzte sich, wie teuer sie wurde.

King Schäuble sollte besser aufs Altentteil als weitere Milliarden zu versenken.

Immer neue Wasserstandsmeldungen von Schäuble...!

Ich nehme Herrn Schäuble nicht mehr ernst!

Für mich steht fest:
Wolfgang Schäuble ist einer der unfähigsten Politiker Deutschlands und gehört nicht in die Politik!

Er sollte das deutsche Volk endlich mit seinen ökonomisch dilttantischen Aussagen zum Thema "Griechenland" und "Euro-Krise" verschonen.

Jeden Tag hört man von Frau Merkel und Herrn Schäuble neue Wasserstandsmeldungen zu diesen sensiblen Themen.

Dies offenbart die ganze Hilflosigkeit und Unfähigkeit dieser Merkel-Regierung!

Würde es nach Frau Merkel und Herrn Schäuble gehen, dann würde der deutsche Steuerzahler - und damit auch unsere Kinder und Enkel - ewig für die hochverschuldeten bzw. PLEITE-EU-Länder zahlen.

Wem Europa wichtiger ist als die Interessen Deutschlands und seiner Bürger, der hat in der Politik nichts zu suchen!

Herr Schäuble, bitte treten Sie schnellstens von Ihrem Amt als Bundesfinanzminister zurück und beenden sie somit die skandalöse und ruinöse Euro-Politik zu Lasten Deutschlands!!!

@erstaunt

Nein, Sie haben mich nicht richtig verstanden!

Wer Griechenland helfen will, muss den Griechen in toto helfen, vor allem die Gesellschaft am Leben und den Staat in der Funktion erhalten, und nicht den deutschen Interessen von Sparern und Rentenversicherer oberste Priorität einräumen. Jahrelang habe diese [die Vorstände] mit den Schulden der Griechen gute Rendite gemacht, und jetzt wo Zahltag der anderen Art angesagt ist, will man von Risiken und Nebenwirkungen nichts mehr wissen und seine Pfründe in Sicherheit bringen.

Wer den Fokus auf die Schadensbegrenzung des eigenen Gelbeutels legt, sollte die Hilfe auch entsprechend deklarieren und ausweisen- dann lassen wir die Menschen in Griechenland vor die Hunde gehen und überweisen die Hilfszahlungen auf die eigenen Konten, dass wäre dann wenigstens ehrlicher, zumal man dann auch nicht Gefahr läuft, den „korrupten Staatsapparat“ zu bedienen, was ja wohl Ihre größte Sorge zu sein scheint, wenn ich Sie richtig verstanden habe!

@erstaunt - und immer wieder die "kleine Sparer Story"

Sie erstaunen mich! Sind Sie denn wirklich noch der Meinung, es ginge bei diesem ganzen Theater um die "kleinen Sparer"? Das ist doch lächerlicher Bild-Populismus und nicht mehr. Diese "Wir machen das nur für den kleinen Sparer-Masche" kommt halt gut an, wie man bei ihnen merkt.

Das mit diesem ganzen Schuldenwahnsinn eine ganz andere Agenda verfolgt wird, ist, wenn man bereit ist seinen Horizont zu erweitern, zumindest andeutungsweise zu erkennen. Leider reichen die 1000 Zeichen dafür nicht aus.

Und was ihre armen und zu Unrecht verteufelten Banken betrifft, diese haben ihren Ruf komplett selbst ruiniert. Und wenn man betrachtet, wie diese mit den sozial schwächeren Kunden umgehen, dann kann man sie getrost als asozial bezeichnen.

Leistungsfrei von fremder Leute Geld leben und dann noch die Nase hoch im Wind.....so dreist muss man erst mal sein.

Die Drohungen, Hoffnungen und

Die Drohungen, Hoffnungen und Ankündigungen, daß Delinquenten wie Griechenland aus der Spielgeldeurozone ausscheiden könnten sind gänzlich eitel: Denn zum einen kann man niemanden dort vor die Tür setzen (obwohl, wenn’s ums Bezahlen gibt, dann konnten die Spielgeldeuroverträge auch nach Lust und Laune gebrochen werden) und zum anderen würde dies zum Zusammenbruch des Spielgeldes Euro führen; da nun jeder wüsste, daß wenn es zum Schwur kommt, man für die Schulden der bankrotten Staaten nicht einstehen wird; und da Portugal und Irland schon jetzt ebenso bankrott wie Griechenland sind und Italien, Spanien, Belgien und Frankreich sich unabänderlich auf dem Weg dahin befinden, so dürfte der Ausschluß oder Austritt Griechenlands den Zusammenbruch des Spielgeldes Euro bedeuten; außer freilich man hat die Zwischenzeit genutzt, aber bisher sind noch alle Schutzmauern von der Spielgeldeuroflut hinweggespült worden; und schon deshalb werden auch dieses Mal die Griechen wieder ihr Geld bekommen.

wieder werden die Banken gerettet

Zu deutsch... die Griechen bekommen nix die Kohle geht an die Banken! Die Banken hängen also am Tropf!

Goldman Sachs - oder, die Rache des Schäubles?

"Kein Cent soll in den Staatshaushalt

Die nächsten Hilfsmilliarden sollen nach Informationen der ARD auf ein Sonderkonto überwiesen werden, eine Art Sperrkonto, auf das die griechische Regierung nur eingeschränkten Zugang hat."

In seiner ihm jesuitisch anerzogenen Unterwürfigkeit vertritt und bekennt Schäuble worum es geht:

Folge dem Geld, so folgst du der Macht und Brosamen werden auf dich niedergehn...

Dieser Finanzminister soll euer aller Repräsentant, euer Volksvertreter sein!

Zum Verständnis: Heute nochmals auf dem Fernsehsender ARTE

um 22:40 - "Goldman Sachs - die Bank, die die Welt regiert"

Dringends empfohlen!

Die Griechen wissen wie der Hase läuft

Die Griechen sind doch nicht doof. Die wissen, dass sie die Milliarden jetzt und in Zukunft von den doofen Zahlerländern, allen voran Deutschland, auf jeden Fall bekommen. Die Sache mit dem Sperrkonto ist ein müder Witz, hat aber sonst keinerlei Relevanz. Also warum sollten die Griechen sparen wollen? Davon abgesehen, dass Griechenland sowieso nicht zu halten ist.

Endlich wird es ehrlich!

Endlich zeigt Wolfgang Schäuble uns mal ganz offen, was die eigentlichen Interessen sind. Es geht nicht darum den Griechen zu helfen, sondern es geht darum die Kapitalanlagen der internationalen Banken zu sichern.

Sollen die Menschen doch zugrunde gehen - Hauptsache die Banken bekommen ihre Kredite zurückbezahlt!

Geldsystem

Alle Weltweiten Finanzprobleme liegen am Geldsystem welches wir leben. Ein Zinseszins System kann nicht dauerhaft bestehen. Es wird heute lediglich alles versucht das Ende hinaus zu zögern.

@ Didi - Hilfe für die Griechen

Wie gesagt - es geht hier eigentlich erst einmal gar nicht so sehr darum "den Griechen zu helfen", jedenfalls nur insofern, um die Zahlungsunfähigkeit zu verhindern.

Man muß sich nämlich die Folgen der Alternativen vor Augen führen:

Im Falle der Zahlungsunfähigkeit wird dem Gläubiger schlagartig von allen Seiten der Geldhahn zugedreht. Das bedeutet daß man dann über Nacht nur noch das ausgeben kann was man hat bzw. einnimmt. Sicher spart man sich dann im Haushalt erst einmal die Leistungen für Zins und Tilgung. Ich kenn die Zahlen nicht, aber das alleine wird vermutlich keinen ausgeglichenen Haushalt herbeiführen - oder?

Wenn man dann also weiterhin ein strukturelles Haushaltsdefizit hat, muß man die Ausgaben auf das Niveau der Einnahmen zurück stutzen. Es sei denn man druckt Geld, was Griechenland innerhalb des Euos nicht kann. Und was dann???

Ich kann es nicht ganz abschätzen, aber ich vermute das dieses Szenario den Griechen genauso weh tut, wenn nicht noch mehr.

@Snoopy

Haben Sie sich in diesem Jahr schonmal mit ein paar OttoNormal-Griechen unterhalten? Die gehen nicht auf die Straße, weil irgendwer irgendwo ein bisschen an ihrem "Speck" sparen will. Während die Deutschen lamentieren, dass die EU uns mit dieser Solidarisierung ach so schrecklich "entdemokratisieren", wird in Griechenland den Bürgern jede Form von Souveränität und Sozialstaatlichkeit direkt und offensichtlich entrissen. Für den Deutschen Michel unverständlich, sollen die "Sozialschmarotzer" sich doch mal nicht so anstellen. Das der deutsche Michel jahrelang der Hauptprofiteur des Systems war, wird dabei gerne verdrängt. Natürlich, das griechische Subsystem war von Anfang an Marode, aber solange es funktioniert hat, hat das Risiko niemanden gestört. Im Gegenteil, keiner der Eurostaaten hat sich an alle Richtlinien gehalten! Aber jeder hat für den anderen ein Auge zugedrückt, dann war es auch billiger die Strafen zu zahlen statt zu reformieren.

Ich bin im Gegensatz zu den

Ich bin im Gegensatz zu den meisten Mit-Kommentatoren hier KEIN Finanzexperte; trotzdem kommt es mir so vor, als wenn es für alle am billigsten gewesen wäre, man hätte 2008 alle griechischen Kreditverträge spontan gekündigt und sämtliche griechischen Staatsschulden auf einen Schlag zurückgezahlt. Damit hätte man 5 Jahre Zinszahlungen vermeiden können, was allein schon Vieles entspannt hätte. Aber das hätte den Geldgebern ja das Geschäft verdorben.

@ wzms00

ich vermute das dieses Szenario den Griechen genauso weh tut, wenn nicht noch mehr.

Das sehe ich und nicht nur ich, anders.

Schauen sie sich das Beispiel Island an. Es hat hervorragend anders funktioniert. Im Fall Griechenland geht es gegen Leib und Leben und da können unsere Problemchen mal schön außen vor bleiben.

tinyurl.com/c83qzpd

Unsere Aufgabe, also die Aufgabe der Europäischen Union, ihrer Staaten und Institutionen ist es, sich der flüchtenden griechischen Oligarchie zu widmen. Die Geldflucht muss aufgehalten und rückgängig gemacht werden.

Dann muss Griechenland von uns Schutz vor seiner Oligarchie bekommen. Nicht, dass die da aus "Versehen" wieder eine Junta haben. Hatten die erst vor relativ kurzer Zeit.

Unsere Aufgabe sollte sein, dem griechischen Volke beizustehen und nicht ihnen in den Rücken zu fallen.

Das würde einen Orden, wie den Friedens Nobelpreis rechtfertigen.

Oder?
Oder?

@odoaker

Genau so ist es.
Es geht auch gar nicht darum, den Griechen / Griechenland
zu helfen. Es geht darum, den internationalen (auch deutschen) Banken die "Knete" zu sichern, die diese als kreditfinanzierte Wohltaten den Hellenen gesponsert haben. Ebenso in Spanien, etc. So fließt unser "Steuergeld" ganz sicher dort hin, wo es hingehört, nämlich auf die Konten von Deutsch Bank, Goldman-Sachs und ähnliche.
Und wehe, Schäuble kommt diesem Wunsch nicht nach.

@Lockie

Ich finde das Klischee von den bösen Banken und den armen Griechen ermüdent.

Ich bin keineswegs mit allem einverstanden; sehe durchaus Fehler und Fehlentwicklungen im Finanzsystem und dem Krisenmanagement. Dazu gehören auch Wucherzinsen.

Ich kann aber das Griechische Volk nicht aus der Verantwortung für ihr eigenes Land entlassen. Niemand hat Griechenland dazu gezwungen so viele Schulden aufzuhäufen. Wer sich über das Versagen der politischen Klasse beschwert, sollte daran denken wer die denn gewählt hat und warum. Griechenland hat sich auch im Angesicht der Krise lange, lange Zeit dagegen gewehrt, seine grundlegenden Probleme anzugehen ... irgendwann wird halt die Rechnung präsentiert.

Schulden machen ist eben auch mit dem Versprechen verbunden diese irgendwann zurück zu bezahlen. Ich kann dem Gläubiger nicht einfach den Finger zeigen nach dem Motte "was willst Du überhaupt von mir".

17. Oktober 2012 - 22:17 — wzms00

"Wie gesagt - es geht hier eigentlich erst einmal gar nicht so sehr darum "den Griechen zu helfen", jedenfalls nur insofern, um die Zahlungsunfähigkeit zu verhindern.

Man muß sich nämlich die Folgen der Alternativen vor Augen führen:

Im Falle der Zahlungsunfähigkeit wird dem Gläubiger schlagartig von allen Seiten der Geldhahn zugedreht. Das bedeutet daß man dann über Nacht nur noch das ausgeben kann was man hat bzw. einnimmt."

Hallo, Hallo @wzms00: Sie sollten ersteinmal zu unterscheiden vermögen, wer Gläubiger und wer Schuldner ist!!!

Im übrigen: Griechenland ist schon lange bankrott - bisher ist leider noch keine bewaffnete Einheit europaweit ausgerückt, um die Bankrotteure, Konkursverschleirerer- und verschlepper festzusetzen, deren gesamtes bewegliches und unbewegliches Vermögen zu arrettieren und Anklage zu erheben...

@wzms00: Verschonen Sie uns...

Die Bundesregierung plant "Sperrkonto" . . .

Unsere Regierung "plant" gar nichts. Das ist ja das große Dilemma. Wer plant, schaut in die Zukunft und hat Visionen. Davon ist Berlin seit langem Lichtjahre entfernt.

Der Versuch einem souveränen Land einen Teil seiner Finanzhoheit zu nehmen entlarvt den Versuch der "Euro-Rettung" endgültig als reinen Selbstzweck. Hier soll oder muss um jeden Preis gestützt werden was mittelfristig, nur mit Geld und ohne Reformen für den Euro, nicht rettbar ist.

Und mit dieser Strategie des Verschiebens aller Probleme auf später hangelt sich die Union seit sieben langen Jahren ohne jeden Planungshorizont von Tag zu Tag.

17. Oktober 2012 - 21:20 — Kathgläubig

Liebe/r Kathgläubig, ich bin mir ziemlich sicher daß unsere Kinder und Enkel ganz andere Sorgen haben werden als die momentanen Schulden der von Ihnen so titulierten Euro- Pleiteländer. Sorgen, die wir uns noch gar nicht vorstellen können. Jede Orakelei ist müßig, aber ich lehne mich trotzdem mal aus dem Fenster und behaupte, daß unsere momentanen Probleme in dreißig Jahren nur noch von historischem Interesse sein werden.

Sie reden immer so vehement einer Renationalisierung Europas das Wort und sehen darin offensichtlich das Heil für die Zukunft. Wie heißt es doch so schön: Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht? Ich glaube aber nicht, daß wir auf diese Weise weiterkommen.

Es wird auch nicht gelingen, Deutschland in seinem Wohlstand einzumauern und um uns herum brandet das Meer Ihrer Pleiteländer. Eine autarke Republik Deutschland ist eine verblasene Idee, wie soll das denn funktionieren?

mit freundlichen Grüßen

FS

@ André Marggraf

Stimmt, das mit dem "Gläubiger" war ein Versehen. Das muß korrekt heißen das "dem Schuldner von allen Seiten (den Gläubigern) schlagartig der Geldhahn zugedreht wird."

Danke für den Hinweis.

Kein Grund, beleidigend zu werden.

Im Grunde habe ich nur argumentiert, daß ein offizieller Bankrott den Griechen vermutlich noch mehr weh tun würde als die jetztigen Maßnahmen. Was ist daran falsch?

Das mit der Konkursverschleppung kann man durchaus so sehen. Ansonsten konnte ich Ihrem Beitrag keinerlei Argumente entnehmen.

@wzms00 - Na endlich

wzms00: Ich finde das Klischee von den bösen Banken und den armen Griechen ermüdent.

Danke.
Nix gegen linkssozialistischen Frustabbau, aber hin und wieder muss auch mal jemand schreiben, wie die Dinge wirklich liegen. Und das haben Sie gut erklärt.

17. Oktober 2012 - 20:30 — 123Scears

"Griechenland braucht unser Geld nicht!

...die Notenpresse (dort) laufen auf hochtouren. Es tauchen bereits ("echte") Euroscheine mit Fantasiegeldscheinnummern auf! Warum sollten Länder wie Italien und Griechenland ihre finanzpolitischen Traditionen wegen Schäuble aufgeben!"

Sie übersehen, daß Bargeld im Zahlungsverkehr eine immer geringere Rolle spielt. Selbst in Griechenland zahlt man an der Supermarktkasse mit der Karte. Welchen Sinn sollte da das betrügerische Bedrucken von Papier machen? Alles Geld, das entsteht, ist Buchgeld und taucht gewissermaßen nur auf Kontoauszügen auf. Es gibt da keinen Gegenwert in Geldscheinen, die bei den Banken oder Privatleuten herumliegen bzw. zirkulieren.

-Griechen vereppeln die Deutchen-

Sperkonto für die Griechen ist goldrichtig.

Herr Schauble und Frau Merkel wollen die Griechen
financiel zur hand gehen, ihnen helfen.
Sogar in miljarden höhe.

Dan brauchen Sie und Deutschland, sich doch nicht auch noch durch das Griechische gepeupel in gross-demonstrationen, in angesicht der ganze welt, zur schande machen zu lassen.
-helfen ist doch etwas gutes-.

Wen es einen schlecht geht, sollte man den einen hilft, nicht den kalten rücken zu zeigen.

Der 2e weltkrieg ist schon lange vorbei, aber diese
krise noch lange nicht, das sollten die Griechen sich mal zu herzen nehmen.

Für jeden euro, den sie bekommen, haben Deutsche hände gearbeitet.

@ roman

Im Grunde habe ich nur gesagt, daß ein offizieller Bankrott vermutlich noch schlimmere Folgen für das Griechische Volk hätte als die jetzigen Maßnahmen. Ich erinnere dabei an Argentinien.

Das kann man sicherlich anders sehen. Wirklich wissen kann das keiner.

Sicherlich sollte man Griechenland beistehen, wo man kann und über entsprechende zusätzliche Maßnahmen nachdenken.

Ansonsten - NEIN - überhaupt nicht. Es ist nicht die Aufgabe der EU, Griechenland vor sich selbst oder seinen "Oligarchien" zu schützen. Auf welchen EU Vertrag berufen Sie sich da?

Die "Geldflucht der Griechischen Oligarchien" - meinen Sie damit systematische Stuerhinterziehung, oder Kapitalflucht ins Ausland, oder beides? Dies sind Teile des Problems. Letztlich kann das nur Griechenland selbst lösen - Euro hin oder her.

17. Oktober 2012 - 22:41 — wzms00

"Schulden machen ist eben auch mit dem Versprechen verbunden diese irgendwann zurück zu bezahlen. Ich kann dem Gläubiger nicht einfach den Finger zeigen nach dem Motte "was willst Du überhaupt von mir"."

Um Staatsschulden zu bezahlen nimmt man neue Schulden auf. Das nennt man umschulden. Das wird überall so gemacht, auch bei uns. Ein Problem tritt dann auf, wenn einem die Gläubiger nicht mehr trauen und z. B. den Zinssatz erhöhen oder gleich gar keine Staatsanleihen mehr kaufen wollen.

Das Ganze hat auch nichts mit armen Griechen und bösen Banken zu tun, sondern mit internationalem Finanzkapital und national gefesselten Menschen. Das Geld kann abhauen, die Menschen müssen bleiben.

Herr Schäuble

hat keine Werbung gemacht für Dinge die er gerne umsetzten möchte, sondern hat Europa klar gemacht das Deutschland bereit ist diesen Schritt zu gehen. Und das konsequenter als vielen lieb sein dürfte.
Aber mal im Ernst. Wer verteilt wohl eher Kompetenzen aus der Hauptstadt Richtung Brüssel.
Die, die viel haben oder die, die wenig schützen müssen.

Klarstellung

Ich habe an einer Stelle geschrieben

"Wie gesagt - es geht hier eigentlich erst einmal gar nicht so sehr darum "den Griechen zu helfen", jedenfalls nur insofern, um die Zahlungsunfähigkeit zu verhindern"

Das soll nur heißen, daß es meiner Einschätzung nach bei den bisherigen Hilfspaketen und Maßnahmen um nichts anderes ging, als eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands nebst unkalkulierbaren Nebenwirkungen zu vermeiden - also kein Akt aus purer Nächstenliebe der Euro Partnerländer.

Das schließt weitere Maßnahmen, um Griechenland wirklich zu helfen, nicht aus.

Äh ja!

Mal ehrlich: Interessiert das hier noch irgend jemanden?

Die Debatte ist absurd

Ganz klar leidet die griechische Bevoelkerung unter der Situation. Und die verdienen unsere Anteilnahme. Keine Frage. Man muss sich aber klar vor Augen halten, dass zwischen den internationalen Finanzen (sprich: deutschem Steuerzahler) und der griechischen Bevoelkerung griechische Regierungen stehen, die ueber Jahre (und Jahrzehnte) mit dem Geld in grossem Stil fahrlaessig Misswirtschaft berieben haben und es fuer eigene politische Zwecke eingesetzt haben.

Beispiel: griechische Reeder sind per Verfassung vom steuerzahlen befreit. Es handelt sich hier um die reichsten und einflussreichsten Familien des Landes, und man munkelt, dass wenn diese einfach nur ihren Teil an Steuern bezahlen wuerden, mit einem Schlag viele Probleme beseitigt waeren. Das muesste meiner Meinung nach in die Forderungen der Troika hinein. Es ist nicht einzusehen, dass die internationale Gemeinschaft fuer einen solchen Schwachsinn (und es gibt viele weitere Beispiele) geradestehen muss.

Toller Plan...

...zumindest aus Sicht der Geldgeber.
Aber das ganze noch als 'Griechenlandhilfe' verkaufen zu wollen ist dann doch schon grenzwertig, wenn nicht gar zynisch.
Denn weder ist damit dem griechischen Durchschnittsbürger geholfen, noch trägt dieses Sperrkonto in irgendeiner Form zur Stabilisierung oder gar Stärkung Griechenlands bei.

Jedoch muß man zugeben daß 'steuerfinanzierte Gläubigerhilfe' wesentlich unschöner klingt, auch wenns ehrlicher wäre.

Freibrief für Griechenland

Ich kann das Geschwätz nicht mehr hören. Was hat denn der Bericht der Troika noch mit den Zahlungen an Griechenland zu tun wenn ein Deutscher Finanzminister (hier Schäuble) äußert dass Griechenland in jedem Falle im Euroraum bleiben soll?
Warum spart denn die Troika nicht die Reisekosten? Es bringt ja sowieso nichts.

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