Kommentare

Vernünftiger Schritt

Endlich wird eine gute Idee auf ihre Umsetzung vorbereitet. Bleibt nur zu hoffen, dass die daraus resultierenden Einnahmen zum Abbau der Staatsschulden und somit zur Hinterfütterung und Sicherung der finanziellen Verpflichtungen aus EZB und ESM genutzt werden.

Das einzig Wahre

ist diese Steuer, aber:
Versprechen wir uns nicht zu viel davon!
Wo sie wirkt, wird der Handel abnehmen.
Es wird dann nur einmal transferiert, was vorher z. B. 20 mal hin und her ging.
Dafür müssen wir die Kraft haben, diese scheinbare Negativwirkung (Handelsvolumen -95%) auszuhalten.

Ein Schwarzes Loch für den ganzen Unsinnshangel, Algotrading, Highspeed-Abzocke, und und und.

Dann bringt sie damit natürlich auch 95% weniger Einnahmen, als ohne diesen Effekt prognostiziert.

Aber die gewonnene Stabilität wäre ein eigener Wert, nur fürchte ich, muss der Leidensdruck noch größer werden, bis alle da mit machen, und diesen Wert schätzen.

Diese Steuer erwischt nur In-Day-Trader

Solange es immer noch zahlreiche Kunden gibt, welche im Stationären Bankenvertrieb 2-5 Prozent "Ordergebühr" bezahlen, statt pauschal 5-10 Euro je Order bei anderen Anbietern.

So sind 0,01 - 0,25 Prozent Steuer "PillePalle".

Grüßle
Schwabentreich

Eine gute Idee...

leider glaube ich an deren Umsetzung erst wenn sie installiert ist.

Die Steuer wirkt sich sicherlich auf den Wachstum aus: sie würde ihn meiner Meinung nach auf einen gesunden Level stutzen und Blasenbildung reduzieren.

Allerdings sind meiner Meinung zu viele Leute mit Einfluss von dieser Steuer betroffen, so dass die Umsetzung so lange wie möglich blockiert wird.

Die britische Stempelsteuer zu übernehmen ...

Die britische Stempelsteuer zu übernehmen wäre die einfachste Lösung.

noch einmal!

die Finanztransaktionssteuer,
ist Sand in die Augen der Bürger streuen,
damit sich Ruhe in der Gesellschaft erlogen.
Diese Steuer betrifft einzig den Aktienhandel!
Und damit die Wirtschaft,
nicht die Groß-Banken-Welt,
die Verantwortlichen!
(auch bei der Aufklärung des Bürgers)

der computergesteuerte Hochfrequenzhandel,
die Devisenspekulation,
der Derivatehandel,
die Schuldigen an der Finanzkrise
sind von allen EUR-Anderen bereits ausgenommen worden,
von der Besteuerung,
wissentlich und mit Vorsatz das Ganze!

Die 'City of London' wird sich bedanken!
(So kann man die Konkurrenten auch ins Abseits stellen, „schriftlich meine ich! nicht das ich anderes erwarten würde, in der neu-zeit“)
was gibt es denn aus London für Gegenleistungen?
oder geschenkt,
und es geht nur um den EUR-Zonen-Bürger?

Bravo!

Schön langsam beginnt die Mehrheit der Bürger zu begreifen, wer für die Krise hauptverantwortlich ist und gegen die weitere Ausbeutung der Leistungsträger formiert sich immer mehr Widerstand. Um den sozialen Frieden nicht zu gefährden, bleibt den Politikern gar keine andere Wahl, als endlich auch mal die Nutznießer der Krise zur Rechenschaft zu ziehen.
Ich kann jedem User nur empfehlen sich die Dokumentation auf Arte vom 02.10.12, 20.15 Uhr mit den Titeln: " Der große Reibach" und " Der Tanz der Geier " anzusehen. Dann geht auch dem Letzten ein Licht auf.

@ dschei - Denkfehler?

Sie schreiben:
"die Finanztransaktionssteuer,
ist Sand in die Augen der Bürger streuen,
damit sich Ruhe in der Gesellschaft erlogen."

Sie behaupten unter anderem dass "der computergesteuerte Hochfrequenzhandel" nicht betroffen wäre.
Wenn man weiß dass dabei jeweils immer nur geringe Gewinne in sehr kurzer Zeit gemacht werden dann trifft eine Transaktionssteuer genau dort mit einem Satz von 0,2 bis 0.5% so sehr dass dieser Hochfrequenzhandel kaum noch Sinn macht.
Bitte die Zusammenhänge richtig bewerten!
Wieso betrifft die Transaktionssteuer die Wirtschaft?
Die Transaktionen laufen in der Regel hauptsächlich zwischen Banken und Fonds sowie professionellen Börsenhändlern.
DIE müssen erst einmal diese Steuer zahlen!

Wenn die Steuer nicht die Banken treffen würden wären diese nicht die größten Gegner dieser Steuer!

3 Jahre schwarz-gelber Stillstand

Die verschärfte Regulierung der Banken und die Einführung der Finanztransaktionssteuer waren Vorschläge der schwarz-roten Bundesregierung im Jahr 2008.

Nach nunmehr drei Jahren schwarz-gelb ist die Finanztransaktionsteuer immer noch laut Artikel:

1. Nicht ausgearbeitet
2. Wesentliche Fragen unbeantwortet
3. Keine wirkliche Einigung mit den anderen Staaten erzielt.

Hierdurch ging die Spekulation weiter! Zusätzliche Banken sind in Schieflage geraten! Deutschland hat sich mit mehreren hundert Milliarden Euro an Garantien für die Krisenländer verbürgt!

Und die deutsche Bundesbank hat ca. 750 Mrd. Euro an das EZB System gezahlt (verliehen).

Der Stillstand der letzten Jahre bei Bankenregulierung und Finanztransaktionssteuer ist die Verantwortung dieser Regierung. Merkels Kurs wird für Deutschland richtig teuer.

Wahlkampf, jetzt schon?

Also entweder ist diese steuer falsch dann würde da wohl längst niemand mehr drüber reden.
Oder aber sie ist richtig(und das ist sie) dann sollte deutschland endlich mal die muskel spielen lassen. Wenn die deutsche regierung diese steuer wirklich will, braucht sie doch blos sagen das deutschland in zukunft nur noch finanzhilfe bei ländern leistet die diese steuer haben und aus der ezb aussteigt bis die mitglieder der ezb diese steuer eingeführt haben!

Jede wette das es nur stunden dauern würde bis diese steuer eu weit eingeführt wäre!!!

Aber das will unsere(?) regierung wohl nicht wirklich.

Boah ey!

0,01-0,1%!
Das hört sich ja toll an.
Warum zahle ich für mein brot und meine milch 7%?
Und für meine batterien und meinen fernseher 19%?
0,01 das bringt es bestimmt. Das ist in etwa so als wenn das kind für das spielen mit dem feuer mit einem smartie weniger in der eiscreme bestraft wird.

Wenn diese steuer gerecht sein soll UND etwas positives bewirken soll darf da ganz sicher keine "null" am anfang stehen!

@ MilosFormanJack... - Der FDP-Vorschlag

Sie schreiben:
"Die britische Stempelsteuer zu übernehmen wäre die einfachste Lösung."

Ist das ein Bekenntnis als FDP-Anhänger??
Zitat eines Wirtschaftsportals zur englischen Stempelsteuer:

Diese Gebühr scheint die englischen Akteure kein bisschen zu stören, schließlich wächst die Londoner Börse stetig. Doch es gibt auch eine Erklärung warum diese Steuer den Handel kaum beeinflusst, tatsächlich ist nur ein geringer Teil des Billionen (!) schweren Handels von den Steuern betroffen. Der riesige Devisenmark und die besonders risikoreichen Derivate sind weiterhin gebührenfrei. Besonders die Derivate machen besonders Probleme und verstärken Spekulationen, die oft in die Milliarden gehen.

Deswegen ist bei den deutschen Liberalen die Stempelsteuer, mit ihrem harmlos geringen Abgabesatz und dem ignorieren gewinnträchtiger Finanzsektoren, am liebsten gesehen.
Sorry, aber das ist mir zu wenig!

@ Fat Freddys Cat

Sie schreiben:
"Sowas wird es zu Merkels und FDP Zeiten in Deutschland nicht geben."

Auch wenn Sie es scheinbar nicht wahr haben wollen:
Merkel kämpft auf der EU-Ebene seit 2 Jahren für die Transaktionssteuer.
Unter anderem deshalb gab es auch zwischen Merkel und den Engländern im vorigen Jahr starke Verstimmungen weil die nicht mit machen wollen.
Nur weil die Opposition gerne mal etwas anderes behauptet wird es dadurch nicht wahrer! Aber wer es nicht glauben will der glaubt es vielleicht auch dann noch nicht wenn es längst beschlossen ist??

@Bernd1

immer nur geringe Gewinne [...] 0,2 bis 0.5% so sehr dass dieser Hochfrequenzhandel kaum noch Sinn macht.

Aber in Sekunden-Zeiträumen (0,1% besteueren) - der Handel ist surreal und für die Wirtschaft unnötig/eine Gefahr.
Börsensturz per Computerhandel

Wieso betrifft die Transaktionssteuer die Wirtschaft?

Weil der Normalbürger u. Unternehmer als Anleger bei seiner Bank, die Steuer bezahlen werden muss, die Banken fürchten den Einbruch dieses Handels, zu recht.

Banken und Fonds sowie professionellen Börsenhändlern.
Weichen auf die Steuerfrei gehaltenen Börsenplätze aus 'New York', 'City of Londen' Asien usw.

es betrifft wiedereinmal die Bürger, Sparer und kleinen Unternehmen – die die Wirtschaft eines Landes ausmachen!
Großkonzerne, Großbanken stehen außerhalb der „Wirtschaft“, benutzen diese „Wirtschaft“ jedes Landes.
es geht um Sand in die Augen streuen und funktioniert ja.
(Aktien Börse, können nur Millionäre sein)

@ MisterEde - nicht richtig informiert?

Sie schreiben:
"Nach nunmehr drei Jahren schwarz-gelb ist die Finanztransaktionsteuer immer noch laut Artikel:
1. Nicht ausgearbeitet
2. Wesentliche Fragen unbeantwortet
3. Keine wirkliche Einigung mit den anderen Staaten erzielt."

Wenn Sie es genauer lesen dann stellen Sie vielleicht fest dass auf europäischer Ebene noch nicht fest steht was Sie einforden.
Von Seiten der deutsche Regierung liegen die Vorschläge seit 2 Jahren auf dem Tisch, auch wenn einige Oppositionspolitiker das immer wieder abstreiten. Wie das Opposiitonen wohl so tun müssen um nicht ganz bedeutungslos zu sein?
Aber bisher waren bis auf Frankreich leider fast alle dagegen, jetzt kommen endlich Lösungen. Das hat lange gedauert, aber das lag vor allem an anderen Ländern, nicht an Deutschland!

@MilosFormanJack...

Die britische Stempelsteuer umfasst nur Aktienkäufe. Das ist der weitaus kleinere Teil der weltweiten Spekulation: Warenterminkäufe, Währungskäufe-und Verkäufe im 1/10 Sekundentakt, Derivirate, ....
Gerade die Turbospekulation, nicht die einfachen Aktienkäufe von kleinen Anlegern bringen die Probleme.

@Bernd1

"Wenn Sie es genauer lesen dann stellen Sie vielleicht fest dass auf europäischer Ebene noch nicht fest steht was Sie einforden."

www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzmarktsteuer106.html

Die Regierung will keine Finanztransaktionssteuer. Das hat schwarz-gelb auch klar formuliert, bis - ja bis NRW im Jahr 2010 gefallen ist. Fortan war eine Zustimmung der Opposition z.B. zu Rettungsschirmen notwendig (Bundesrat).

Jetzt redet schwarz-gelb zwar pro Steuer, alleine die Umsetzung dauert und dauert und dauert. Ich vermute, erst eine SPD regierte Bundesregierung wird eine Finanzmarktsteuer einführen.

@ MisterEde - nicht richtig informiert?

Es ist vor allem die deutsche Kanzlerin die seit 2 Jahren auf EU-Ebene für die Transaktionssteuer kämpft.
Wer ab und zu Zeitung liest kann das verfolgen. Und der konnte auch erleben dass Regierungen Englands und anderer Länder deaswegen sauer auf Merkel waren!
Das sind Fakten.

Dass in der FDP ab und zu dagegen argumentiert wurde ist richtig.
Aber das ändert nichts an der Realität der Politik von Merkel und Schäuble!

@ dschei

Sie schreiben:
"Aber in Sekunden-Zeiträumen (0,1% besteueren) - der Handel ist surreal und für die Wirtschaft unnötig/eine Gefahr.
Börsensturz per Computerhandel"

Das stimmt!
Und deswegen ist die Transaktionssteuer ein Mittel diesen Hochfrequenzhandel zu bremsen, weil sich das nicht mehr lohnt wenn die kleinen dabei entstehenden Gewinne durch die Steuer aufgefressen werden.

Und Sie schreiben:
"Weil der Normalbürger u. Unternehmer als Anleger bei seiner Bank, die Steuer bezahlen werden muss, die Banken fürchten den Einbruch dieses Handels, zu recht."

Ja, das ist das Argument der FDP gegen diese Steuer. Allein das ist schon ein Grund diese Steuer einzuführen!
Denn die FDP hat noch nie den Normalbürger schützen wollen, dsa ist vedächtig!

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