DeutschlandTrend: Die Großen im Plus, die Kleinen im Minus

04. Oktober 2012 - 22:26 Uhr

Ausgerechnet in der Woche, in der die SPD Ex-Finanzminister Steinbrück zum Herausforderer von Bundeskanzlerin Merkel erklärt hat, legt die Union in der Gunst der Wähler zu. Doch auch die SPD und ihr neuer Kanzlerkandidat können punkten. Beliebteste Politikerin bleibt aber die Kanzlerin.

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Kommentare

Nicht nachvollziehbar.

Kann ich nicht nachvollziehen. Für mich steht Frau Merkel für Ungerechtigkeit und Opportunismus.

Fehlertolleranzen...

1-2% Schwankungen sind nun wirklich nicht repräsentativ... da muss man schon die vorherigen Erhebungen hinzuziehen... wobei die Vorhersagen bei der NRW Wahl auch total daneben waren, in Sachen FPD und CDU.

ich weiss echt nicht, was ich

ich weiss echt nicht, was ich von meinen lieben Mitbürgern halten soll, die CDU oder SPD wählen würden!
Wieviele Ereignisse und Krisen braucht es noch, und wieviele Umfragen, dass endlich ein neues Wirtschaftsmodell nicht nur gewünscht, sondern auch gewählt wird!

Überraschung

Wie Sie schon schreiben, ein eigenartiges Ergebnis. Im Vergleich mit den Ergebnissen der anderen großen Institute in dieser Woche schneiden CDU und SPD am besten ab - Differenz nach unten bei beiden bis zu 5 Punkte, während die kleinen Parteien vergleichsweise jeweils am schlechtesten abschneiden (Ausnahme die Linke), Schwankungen bei den Kleinen bis zu 3 Punkte nach oben. Ich schätze mal, das ist Zufall, vielleicht waren die Interviewer besonders gut drauf.
Und dass zwei Drittel der Wähler sich bei dieser Regierung "gut aufgehoben fühlen", ist ein dickes Ruhekissen für die Kanzlerin. Eigentlich braucht die Regierung nur noch ihr Tagesgeschäft zu machen und kann ansonsten beruhigt zuwarten, wie sich Herr Steinbrück immer mehr in Ausreden und Widersprüche mit seinen unendlich vielen Honoraren unbekannter Höhe für Vorträge vor der Finanzindustrie verstrickt.

Warten wir erstmal die nächste Wahl ab!

Es ist eine demographische Tatsache, daß der CDU/CSU und der SPD langsam die Zombiewähler wegsterben.

Klar ist, daß die zwei großen Parteien eine Große Koalition für den Überwachungsstaat Deutschland anstreben.

Kleine Differenzen werden ins Gigantische aufgeblasen (wie in den USA auch), damit Bürger denken, sie hätten eine "Alternative", und sich zumindest für EINE der beiden großen Parteien entscheiden.

Mal sehen, wie die nächste Wahl ausgeht.

Zum Glück haben wir Deutschen eine große Auswahl von kleinen Parteien. Und sind noch nicht so gehirngewaschen wie das Wahlvolk in einigen anderen Ländern...

Und Nichtwählen bringt nichts und ist einfach nur dumm. Dann bestimmen ANDERE die Gesetze, and die man sich trotzdem halten muß. Oder es kommt die Polizei ins Haus, so ist das in einem Rechtsstaat. Wer "aus Protest" nicht wählt, protestiert nicht, sondern gibt seine Stimme den etablierten Parteien, die sich dann die Hände reiben und mit weniger Stimmen an die Macht kommen können.

Immer wieder schön zu sehen,

Immer wieder schön zu sehen, wie konstant sich die FDP bei 4 Prozent hält. :)

Ich sehe unser Land mit

Ich sehe unser Land mit dieser Regierung zwar nicht in guten Händen, aber in dem am wenigsten schlechten Händen. Das ist was anderes. Alles andere wäre (noch) schlechter.

So wie die Politik, so auch den Menschen....

Die Großen im Plus.
Damit wird es auch gesagt, das es den Großverdienern immer besser geht, dank der Politik.

Die kleinen im Minus.
Wer wenig verdient, der zahlt dank unserer Politiker auch immer mehr drauf.

Klare Verhältnisse

Jetzt müssten auch noch die Linken unter die 5% sinken und die Verhältnisse wären wieder klar.

Mit der Arbeit der amtierenden Regierung zufrieden?!?

Ich weiß nicht wen man da gefragt hat oder bezahlt hat so eine Aussage zu machen. Mit der Arbeit dieser Regierung kann man ganz und gar nicht zufrieden sein. Steuergeschenke (Hoteliers), Schnappsideen (Haftung auf schlecht geplante Erneuerbare-Energien-Anlagen auf den Bürger abschieben), Missachtung des BVG (Wahlgesetz), Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg (mit jetzt möglicher Regressnahme durch die Energieversorger), neues Wahlgesetz, welches gleich wieder vom BVG kassiert wurde...

Das sind nur ein paar der Highlights. Oder müssen wir die Frage so verstehen, dass wir froh sein können, dass die Regierung nicht noch mehr Mist gebaut hat?

Kein Herz für Augenklappen

Von den Piraten hört man nur noch sporadisch was. Und dann sind es entlassene Geschäftsführer und Datenschutzpannen. Dass sie demoskopisch aus dem Rennen sind, passt ins Bild.

@SoilentGruen

SoilentGruen: ... wobei die Vorhersagen bei der NRW Wahl auch total daneben waren, in Sachen FPD und CDU.

Keine Panik, es ist ja noch fast ein Jahr hin. Aber Merkel wird wahrscheinlich nur mit passiver Unterstützung durch die Linke in einer große Koalition weiter das Zepter schwingen können. So seltsam es auch aussieht: Wenn die Linken raus fliegen, wird es für Merkel sehr schwierig.

@ Gleichgestellt

Zitat: "Kann ich nicht nachvollziehen. Für mich steht Frau Merkel für Ungerechtigkeit und Opportunismus."

Man hat ja gesehen, wie schnell die Hörner von François Hollande zurechtgeschliffen wurden.
Schon jetzt werden die möglichen Schwachstellen von Peer Steinbrück ausgelotet. Als Kanzler wäre er dann genauso lammfromm wie Angela Merkel.

Herr Schönenborn, Die Partei der Linken ist im PLUS !

"Die Großen im Plus, die Kleinen im Minus"
So die dicke Überschrift des Deutschland Trends.
Laut Ihrer Analyse liegt die Linke bei 7 Prozent.
Das ist ein Plus von einem Prozent.

Beim Weiterlesen korrigieren Sie entsprechend,
"nur die Linke legt leicht auf sieben Prozent zu (+1)."

Es ist immer wieder interessant, wie selbst die Additionsregel für diese Partei,in den mainstream Medien, fehlerhaft wiedergegeben wird.

Es ist eine Gegebenheit,dass mehrheitlich die Leute aus Zeitmangel nur die Headlines lesen.

Es kann nicht daran liegen,dass die Linke die einzige Oppositionspartei ist, die im Bundestag vertreten ist,oder?

Alles läuft nach Plan

Manchmal frage ich mich, warum ich im Alltag etwas komplett anderes erlebe als ich eigentlich laut publiziertem Meinungsbild anzutreffen hätte.

Aber wen ich auch frage, quer durch die Gesellschaft, ich bekomme immer ähnliche, sich mit dem hier präsentierten Meinungsbild nicht deckende Antworten.

Warum?

Vermutlich, weil all diese Menschen, mit denen ich spreche, nicht repräsentativ sind.
Vermutlich sind wir alle nicht mehr repräsentativ.

Der Beschneider Die beste Demokratie fürs viele Geld,

Unser Land verdient Besseres als "Die beste Demokratie die das große Geld kaufen kann".
Das ist die traurige Realität in den uSA,und die wird es nur dann nicht in Deutschland geben, wenn die Linke gestärkt im Bundestag als Interessenvertreter der Mehrheit der BürgerInnen vertreten ist.
Alle anderen Parteien, außer der Linken,betreiben Politik
für die Profiteure der "Märkte".
Eine Kopie des neoliberalen Kernlandes uSA, so interpretiere ich ihre Wunschvorstellung, wäre der
Albtraum für die Mehrheit in diesem Land.
Die Linke bestimmt im Bundestag den "sozialen"
Kurs der Übrigen.
Gäbe es die Linke nicht(mehr),wäre das linke Regulativ für die Systemparteien beseitigt,und deren Agenda wäre in Rekordzeit der komplette
neoliberale Sozialraub.Das ist klar.

"Jetzt müssten auch noch die Linken unter die 5% sinken und die Verhältnisse wären wieder klar"

@ lynx

Zitat: "Es ist eine Gegebenheit,dass mehrheitlich die Leute aus Zeitmangel nur die Headlines lesen."

Das hat leider nichts mit Zeitmangel zu tun. Schlagzeilen sind in der Regel ganz bewusst so verfasst, dass die Leute mehrheitlich keinen weiteren erklärenden Informationen mehr zugänglich sind.

@ Doktor_Fettleb

Zitat: "Manchmal frage ich mich, warum ich im Alltag etwas komplett anderes erlebe als ich eigentlich laut publiziertem Meinungsbild anzutreffen hätte.

Aber wen ich auch frage, quer durch die Gesellschaft, ich bekomme immer ähnliche, sich mit dem hier präsentierten Meinungsbild nicht deckende Antworten.

Warum?

Vermutlich, weil all diese Menschen, mit denen ich spreche, nicht repräsentativ sind.
Vermutlich sind wir alle nicht mehr repräsentativ."

Natürlich sind wir nicht repräsentativ. In öffentlichen Diskussonen werden konkrete prekäre Situationen von unseren Politikern stets als beauerlicher Einzelfall abgetan. So gesehen ist Deutschland ein Fall von 80 Millionen bedauerlichen Einzelfällen.

es ist bemerkenswert -- ich bin fassungslos...

Man könnte nach solchen Zahlen meinen, die Interviewten hätten den Film nicht gesehen oder ne andere Besetzungsliste bekommen.

Ja, ich befürchte auch, dass Frau Merkel uns in einer dann dicken Koalition treu bleibt. Das Schmerz- und Leidvermögen der Bevölkerung ist wirklich bemerkenswert.

Eine große Koalition wäre bei

Eine große Koalition wäre bei den derzeitigen finanzpolitischen sowie allen anderen noch anstehenden weltpolitischen Problemen die beste aller denkbaren Lösungen. Nur so können ohne langes debattieren schnelle und klare Entscheidungen getroffen werden.

@ Doktor_Fettleb

Nun, vielleicht liegt es daran, das man sich stets nur in der eigenen "Klasse" bewegt und umschaut. Vielleicht leben Sie ja in einer "nicht repräsentativen Klasse".

Ich finde mich in den Meinungsumfragen bestens wieder.

@ Bintang : Der war gut !!

Ich kann mich vor Lachen kaum halten :

"Nur so können ohne langes debattieren schnelle und klare Entscheidungen getroffen werden."

Ja, das klappt ja in der jetzigen Koalition - die sich politisch eigentlich näher stehen sollte als CDU und SPD - schon so wunderbar ......

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