Kommentare

Na?, 2,7% pro Monat mach ca. 32,4% im Jahr?, passt zum Goldpreis

"Lebenshaltungskosten in den 17 Staaten der Eurozone haben im September durchschnittlich um 2,7 Prozent angezogen. "

Na?, 2,7% pro Monat mach ca. 32,4% im Jahr?, dies passt auch mit der 33% Goldpreiserhöhung pro Jahr gut zu sammen?

Tendenz (Inflation) steigend ? :-)

ZWEIUNDZWANZIG MONATE

22 Monate > 2% und die EZB sieht für die Zukunft eine Änderung? Warum? Begründungen wären eventuell hilfreich. Warum soll trotz etwaigen Anleihenkäufen die Inflationsrate sinken? Das würde ich wirklich gerne verstehen.

@14:48 — Wonderman

Selbstverständlich sind die Preise nicht von August nach September von 100% nach 102,7% geklettert. Hier sind Jahreswerte angegeben. D.h. auf Jahressicht sind die Preise um 2,7% gestiegen.

Mit einem spekulativen Goldpreis hat das erstmal nichts zu tun.

Nee ...

2,7% im Vergleich zum Vorjahres-September, also schon 2,7% pro Jahr.
Abgesehen davon: Wenn es 2,7% pro Monat wären, könnte man die Werte nicht einfach addieren.

> Tendenz (Inflation) steigend ? :-)
Das wohl schon ...

Energiepreise sind leider nur der Anfang

Energiepreise spüren wir natürlich schnell, weil das z.B. die Benzinpreise erhöht oder die Heizkosten. Aber es wird sich auch bald auf die Produktion durchschlagen und damit sämtliche Industrieprodukte verteuern.

Abgesehen davon sind die Energiepreise ja wegen eines schwachen Euros gestiegen. Der gleiche Effekt wird auf sämtliche Importprodukte wirken. Spielzeuge aus China oder Schweizer Schokolade sind noch die harmlosen Erscheinungen. Aber wie sieht es z.B. mit seltenen Erden aus, sämtliche Elektronik und Elektrotechnik, die ja fast ausschließlich aus Asien kommt und ähnliches.

Und dabei ist der ESM noch nicht einmal aktiv und die amerikanische sowie japanische Gelddruck-Bazooka hat noch gar nicht angefangen.

Warten wir es mal bis zum nächsten Jahr ab, das wird spannend, zumal dann auch Wahljahr ist und die Krise dann in Deutschland angekommen ist. Dann muss man sich endlich nicht mehr wie ein esoterischer Verschwörungstheoretiker fühlen, nur weil man vor Fehlentwicklungen warnt.

Na weil Steigerungen von 33% pro Jahr bald 40% ode 50% sind?

@Pfosten
22 Monate > 2% und die EZB sieht für die Zukunft eine Änderung? Warum? "

Na weil Steigerungen von 33% pro Jahr wohl zukünftig dann 40% oder 50% pro Jahr sein werden?

kann garnicht sein...

... eindeutig eine glatte Lüge...

... schließlich betonen doch immer alle, der Euro sein kein Teuro, oder?

Naja... ich kann mich durchaus noch an das Preisniveau vor 2001 erinnern - und rechne noch immer in DM um, auch wenn mir dabei oft schlecht wird...

Statistik geschönt ?

Ich frage mich, ob die Statistik vielleicht geschönt wurde?
In meinem Alltag sind die Preise für meine Ausgaben jedenfalls stärker angestiegen.
Und in den USA wird die Inflationsstatistik ja wohl schon seit längerer Zeit auf recht fragwürdige Art und Weise niedriggerechnet.

Weichgeld-Draghula, was nun?

Die dicke Bertha richtet -ganz analog ihrem militärischen Namensgeber- offenbar einige Verwüstungen an.

Und genauso, wie die Seite der Bertha den Krieg verlor, machen auch Sie uns alle zu Verlierern.

Die Unternehmen nehmen nicht mehr Kredite, die Wirtschaft erhielt NULL Stimuli, die Inflation steigt, Sparer verlieren, Schuldner und Spekulanten gewinnen.

Was ist doch gleich ihr Hintergrund?

Die einzige möglichkeit die staatsschulden zurückzuzahlen..

ist eine galoppierende inflation.
Wahrscheinlich auch die bequemste lösung.
bei 1-2% zinsen und einer inflation von 3-4% müsste der staat in 30 jahren schuldenfrei werden.

Rette sich wer kann und verabschiede sich von den geldwerten hin zu den sachwerten wozu auch aktien und investmentfonds auf aktien gehören wobei dort grosse qualitätsunterschiede sind.

steigt die inflation werden sachwerte teurer und auch steigen im preis,die geldwerte werden aber massiv an wert verlieren.

Geldwerte sind wie eine Batterie wenn man diese nicht nutzt entlädt sie sich trotzdem.
Man reduziert nachträglich den wert seiner vergangenen lebensleistung,wenn man nicht gegensteuert.

2,7 % ist nur der Durchschnitt

Aufgeschlüsselt kann man das direkt bei Eurostat nachlesen:
"Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass Energie (9,2% gegenüber 8,9% im August) im September die höchste jährliche Rate aufweist, gefolgt von Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak (2,9% gegenüber 3,0%), Dienstleistungen (2,0% gegenüber 1,8%) und Industriegütern ohne Energie (0,8% gegenüber 1,1%)."

Wer also günstig leben möchte, kauft ganz viele Elektrogeräte, schließt diese aber nicht an, sondern heizt damit oder isst sie auf.

Die Gewichtung der einzelnen Komponenten im statistischen Warenkorb ist der Punkt, wo meiner Meinung nach die Werte kleingerechnet werden.

100 Hartz 4-Empfänger und Daimlerchef Zetsche zusammen haben 2010 im Durchschnitt 91.453€ verdient. Warum hatten die 100 Hartzer trotzdem nicht das Gefühl, viel Geld zu haben? ;)

@Hello 404 - faire Statistik

Hello 404: Die Gewichtung der einzelnen Komponenten im statistischen Warenkorb ist der Punkt, wo meiner Meinung nach die Werte kleingerechnet werden.

Hört sich an, als würde jemand absichtlich klein rechnen. Dabei rechnen die Statistiker die Waren und Dienstleistungen nur in dem Maße ein, wie wir sie wirklich verbrauchen. Wie sonst?

@Wonderman

Die 2,7% sind aufs Jahr gerechnet und der Goldpreis hat gar nicht so zugenommen wie sie sagen. Vielleicht geht der Goldpreis in Zukunft auch wieder zurück. Mit der Inflation hat er jedenfalls wenig zu tun.

@ Hello 404

Sie schreiben:
"100 Hartz 4-Empfänger und Daimlerchef Zetsche zusammen haben 2010 im Durchschnitt 91.453€ verdient. Warum hatten die 100 Hartzer trotzdem nicht das Gefühl, viel Geld zu haben? ;)"

Ich hoffe Sie wissen dass genau so der Warenkorb für die Inflationsberechnung NICHT zusammengestellt wird! Ansonsten kann man sich diese Informationen auf der Internetseite des Staistischen Bundesamtes ansehen:

http://www.destatis.de

@Kuckucksnest

Ich frage mich, ob die Statistik vielleicht geschönt wurde?

Nein, das ist nicht erlaubt.

In meinem Alltag sind die Preise für meine Ausgaben jedenfalls stärker angestiegen.

Das mag sein. Die Inflationsrate ist ein Durchschnitteswert des Verbrauchs aller Bürger.
Betrachtet man nur isoliert die Bierpreise auf dem Oktoberfest, so sind sie von 13,40 DM (2000) auf 9,30 € (2012) gestiegen. Das ist eine durchschnittliche Steigerung von jährlich 2,6%. Obwohl in Deutschland die durchschnittliche Inflation in dieser Zeit etwas unter 2% lag.

@Trecker

Wie kommen Sie darauf, dass die Anleihekäufe der EZB und der ESM einen Einfluss auf die Verbraucherpreise in Europa haben könnten?

@ mmausmoelln - Gefühl und Realität

Sie schreiben:
"Naja... ich kann mich durchaus noch an das Preisniveau vor 2001 erinnern - und rechne noch immer in DM um, auch wenn mir dabei oft schlecht wird..."

Ach ja?
Dann wissen Sie vielleicht auch noch dass viele Waren des Alltags damals teuerer waren als heute? Zum Beispiel Sprite oder Mineralwasser oder Jughurt oder Tempo-Taschntücher usw...?

Diesen Zusammenhang hat das ZDF Magazin Wiso im letzten Jahr ziemlich gut aufgezeogt!
Leider haben viele Menschen die Angewohnheit die Vergangenheit zu glorifirieren. Richtige Infationsraten von 5 bis 7% hatten wir zu DM-Zeiten häufiger z.B. in den 70er und 80er Jahren!
Darüber können wir mit dem Euro nur noch lachen mit weniger als 2% Inflation im Durchschnitt seit 2000!

Es gibt ein paar negative Ausnahmen die den Schnitt nach oben ziehen wie die Energiepreise. Aber die Lebensmittel sind kaum teurer geworden!

@schaunwamal

schaunwamal: Die einzige möglichkeit die staatsschulden zurückzuzahlen ist eine galoppierende inflation.
Wahrscheinlich auch die bequemste lösung. bei 1-2% zinsen und einer inflation von 3-4% müsste der staat in 30 jahren schuldenfrei werden.

Nein. Ich fürchte, da müssen Sie nochmal nachrechnen. Außerdem sind 3-4% keine galoppierende Inflation. Zu DM-Zeiten war die Inflation schon bedeutend höher als 3-4% und hat dennoch nicht galoppiert.

schade das ihnen schlecht wird

mein Auto ein nissan micra kostete vor 18 jahren 16.800 DM Ein Neuer Micra ist für 9.600 Euro = 18776 DM zu bekommen. Das sind 1976 DM oder 1010 Euro in 18 Jahren = 56.11 Euro pro Jahr oder ca 0.5 % wo ist den da der teuro? UND Wie sieht es mit der Milch aus?

Vor ca. 25 Jahren

habe ich meinen Highscreen-XT mit einer 20 MB Festplatte aufgerüstet. Die hat 600 DM gekostet.

Mein erster Laserdrucker, der HP Laserjet 4L, kostete 1400 DM.

Gefühlte Inflation

kann auch täuschen. Man hat manchmal diffus den Eindruck, alles wird rasch teurer.
Auf der anderen Seite kann ich mich an Kaffeepreise von über acht D-Mark für die 500 g Packung bei Aldi erinnern. Heute kostet das Pfund 3,49 €.

Vergleich

Nur zum Vergleich: Die Inflationsrate betrug in Deutschland z.B. 1951 7,6% und 1981 6,3%.

O für welch tückische und

O für welch tückische und liederliche Teufelei haben die Deutschen ihre gute alte deutsche Mark hingegeben! Nicht nur, dass jenes Spielgeld das Volk seiner Ersparnisse beraubt und eine verlässliche Währung gegen eine schwache eingetauscht hat, sondern auch, weil es die Nichtkanzlerin nicht über sich gebracht hat auch einmal nein zu sagen, wenn Deutschland zur Bezahlung irgendeines Unfugs vom Ausland aufgefordert wird – und dies obwohl die Verträge die Haftung für die Schulden anderer verbieten – muss Deutschland nun für die liederliche Schuldenmacherei des übrigen Euros bluten! So steigt die Schuldenlast Deutschlands an. Schlimmer noch: Dies zieht nun China an, welches dabei ist sich Anleihen der Südländer zu kaufen, um dann Deutschland zur Kasse zu bitten! Diesem Unfug muss umgehend Einhalt geboten werden, wenn sich hier auch das Dichterwort für die EU über dem Spielgeld erfüllt: „was die Befestigung ihres Bundes scheint, wird die unmittelbare Veranlassung ihrer Entzweiung werden.“

wers glaubt wird selig.............

die benennung von inflationsraten ist ein witz,
man sehe sich nur die preiserhöhungen an, nicht den warenkorb den man beliebit zusammengestellt hat, zur beruhigung der bürger........
die inflationsrate stimmt so nie.........

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