Kommentare

Endlich Unterstützung der EZB

Es ist mittlerweile wohl an der Zeit, dass die Bürger Europas ihre EZB konsequent unterstützen und sie nicht immer kritisieren.

@syrianarabnewsagency

Es ist nicht die Aufgabe der Bürger, die EZB mit ihrem Goldman-Sachs-Handlanger an der Spitze zu unterstützen, sondern die EZB hat nur eine Aufgabe: Den Wert des Geldes jener zu bewahren, die solide haushalten, sprich: Die Sparer.

Draghi ist im Begriff jene zu bestrafen die gespart haben, zu Gunsten derer, die Pleite sind bzw. pleite sein sollten.

Die EZB druckt gerade viele bunte Scheinchen, die keinem Gegenwert gegenüberstehen. Noch wirkt sich das nicht aus, aber jeder der auch nur ein bischen Ahnung von Volkswirtschaft hat, weiß was passiert, wenn die Wirtschaften nun wieder ins arbeiten geraten. Dieses Handeln deckt sich allerdings mit dem Handeln der Clowns von der EU. Die wollen nämlich den ESM - oh welch überraschung - nach dem Urteil des BVG "hebeln". Genau jenes Hebeln, welches sie den Banken vorwerfen also selbst betreiben. Gleicht der Bekämpfung von Feuer mit Ventilatoren. gut

@Caligula812

Dennoch ist die EZB die legitime oberste Instanz zur Gestaltung der Geldpolitik. Etwas mehr Achtung und Unterstützung kann man da ja wohl verlangen.

Bitte hinter die Kulissen schauen

Was bedeutet denn ein "Nein, zu allem" aus Sicht von Draghi, aus Sicht des Kapitals, aus Sicht von Goldmann-Sachs als größter Vertreter des Kapitals? Es bedeutet, dass die einzelnen Staaten endlich die Bedingungen des Kapitals akzeptieren sollen, endlich nach deren Pfeife tanzen (als Rettung getarnt), denn so gehe es ja nicht mehr weiter.

Was bedeuten die Bedingungen? Diese werden ähnlich sein, wie sie der IWF von Drittewelt-Ländern fordert, wie man sie jetzt von Griechenland fordert: Wenn ein Land verschuldet ist, zwingt man es früher oder später die einzig wahren Vermögen (nicht das Geld), sondern Grundstücke, Fabriken, Schwimmhallen, Theatergebäude und ähnliches zu verkaufen. Hier kann sich das Kapital dann bedienen und gesund stoßen, denn der Kapitalist weiß am besten, dass inflationäres Geld insbesondere in Krisen kein gutes Wertaufbewahrungsmittel ist. Und "leider" ist viel zu viel Geld im Umlauf, so dass nicht jeder in der Lage sein wird, genug davon in Sicherheit zu bringen.

@syrianarabnewsagency: Was

@syrianarabnewsagency: Was versehen Sie unter "etwas mehr Achtung"? Die Achtung, die ein Leibeigener seinem Herren entgegenzubringen hat? Wo ist diese EZB in irgendeiner Weise "legitimiert"? Wurde irgendwer gefragt ob er den Euro wollte? Ich kann mich nicht entsinnen...

An alle Finanzgenies

Ziemlich respektlos möchte ich raten, endlich Banken u. Versicherungen hochgehen zu lassen, damit das größte Lügengebäude der Geschichte zusammen bricht. Politiker in Medien geben mittlerweile zu, nicht mehr so recht durchzublicken.
Nichts wird sich ändern ohne entsprechende Zwänge.
Das griechische Volk wird zermürbt und europäische Staaten verpulvern weiter ihr Geld, das sie nicht haben!

Die EZB hat die Zinslast der Krisenstaaten...

...an den Märkten erheblich gesenkt. Dazu musste die EZB bisher noch keinen € ausgeben. Allein die Demonstration der Entschlossenheit hat dies bewirkt.
Das ist gut so, denn die onehin geplagten Steuerzahler der Krisenländer sollten nicht unnötig die Gewinne der Banken steigern müssen.
Allerdings hat Draghi sicherlich recht wenn er mahnt daß die Politik nun mit Reformen nicht nachlassen darf. Denn sonst werden die Zinsen wieder steigen.

@Hans Loker : Ja, das Volk

@Hans Loker : Ja, das Volk wird belogen und betrogen, Politiker und Bankster kassieren ab bzw. kümmern sich um ihre eigegen Schäfchen, es ist nur eine Frage der Zeit wann es zum Aufbegehren des Volkes kommt...

Es war Wahnsinn mit einer

Es war Wahnsinn mit einer überwältigenden Mehrzahl von Weichwährungsländern eine Gemeinschaftswährung zu begründen, denn Länder wie Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich oder Portugal waren es seit Jahrzehnten gewönnt ihren Staatshaushalt durch Gelddrucken zu bestreiten; nicht grundlos lag der Kurs zwischen deutscher Mark und italienischer Lire 1 zu 1000, obwohl Italiens Wirtschaftskraft keinesfalls tausendmal niedriger ist wie diejenige Deutschlands.
Außer Österreich, Finnland oder die Niederlande legt also nur Deutschland wert auf eine stabile Währung, weshalb es nun immerzu bei der Spielgeldeurozentralbank EZB überstimmt werden wird und folglich mit seiner Wirtschaftskraft für die Schuldenwirtschaft des Auslandes geradestehen muß; wodurch Deutschland um seine Ersparbisse gebracht werden wird und sich von den Weichwährungsdelinquenten auch noch beschimpfen lassen muß, wenn es für deren Schulden nicht unbegrenzt haften möchte. Der Eurounfug muß daher sofort ein Ende haben!

@syrianarabnewsagency

Hallo!

Erst einmal: Die EZB hat keine inneren Angelegenheiten. Alles was sie macht, hat direkten Einfluss auf die Geldpolitik in Europa, sprich: Jeder Europäer ist betroffen, ergo: Jeder Europäer hat das Recht sich einzumischen.

Zweitens: Respekt? Wofür? Dafür, dass sie ihrer Bestimmung zu folgen hat? Die EZB muss sich erst einmal beweisen und im Moment duftet es eher nach der Nationalbank einer Weichwährung. Oder Respekt dafür, dass die EZB mit einem jurstischen Winkelzug ihr Mandat überschreitet? Bevor Sie das nun anzweifeln, seien Sie sich gewiss, dass Sie hier mit jemandem schreiben, der durchaus juristisch gebildet ist. Bloß weil kein Gericht die EZB belangt, heißt das nicht, dass diese auch rechtmäßig handelt. Abgerechnet wird immer später. Aber eine Frage sei erlaubt: Arbeiten Sie für die EZB, oder wie kann man sich ruhigen Gewissen für die EZB und ihr aktuelles HAndeln ausprechen? gut

Reformen

Ja wer will dass die EZB seine Anleihen kauft muß Reformen durchführen. Wer kauft eigentlich Staatsanleihen. Es sind unsere Lebensversicherungen, die Betriebsrentenfonds und Banken. Wenn diese dann aus Angst vor Ausfall keine Südeuropäischen Anleihen mehr kaufen wollen werden sie als üble Zocker verschrien. Dann sinds die bösen Märkte. Dabei wird ingnoriert dass diese Länder schlicht überschuldet sind und der Bankrott eigentlich bereits eingetreten ist. Da aber nicht sein darf was ist kauft die EZB am Ende diese Papiere.

Die Sparprogramme kommen 30 Jahre zu spät. Jetzt durchgeführt zerstören sie die Volkswirtschaften im Rekordtempo. Wenn Deutschland demnächst auch in die Rezession gezogen wird erleben wir dasselbe auch bei uns. Wenn die EZB kauft dann dient das Geld lediglich dazu auslaufende Schuldscheine abzulösen. In die Wirtschaft fließt nichts davon. Im Gegenteil durch Steuererhöhungen wird diese sogar übel belastet. Ganz leicht in Griechenland zu verfolgen.

Die D-Mark war das Vorbild und sollte es bleiben

Wir brauchen solides Wirtschaften wie in Deutschland zu D-Mark Zeiten - nur eben auf europäischer Ebene.

Dass die meisten anderen europäischen Staaten das D-Mark Modell nicht verstanden haben ist klar. Ob Mario Draghi es verstanden hat ist fraglich.

Mit einer stabilen Währung läßt es sich besser wirtschaften. Das setzt aber voraus dass die Staaten die den Euro eingeführt haben nur soviel Geld ausgeben wie ihre Wirtschaftsleistung wieder in die Kassen spült.

Keine Wirtschaftsleistung - keine Mehrausgaben.

Das ist doch jedem Kleinkind klar.

Fr. Dr. Merkel palavert über Finanzpolitik

"Es herrscht auf den Finanzmärkten nach wie vor Misstrauen, ob einige Euro-Länder nach wie vor ihre Schulden bedienen können"

Die Neuverschuldung Deutschlands wird im Steuereinnahmenrekordjahr 2012 ca. 32 Mrd. betragen.

Und unsere allseits alternativ- und kompromisslos kompetente Bundeskanzlerin wundert sich über das "Misstrauen" der Märkte.

Mich wundert schon lange nichts mehr.

Kontrastprogramm Hr. Draghula:

Draghi:
"Das zeigt, dass die Investoren im Grunde Vertrauen haben in die Richtung, die wir eingeschlagen haben", sagte Draghi. "Die Eurozone macht Fortschritte." Auch die Wirtschaft schwenke im nächsten Jahr auf Wachstumskurs um.

Standard & Poor's (S&P) hat ihre Wachstumsprognose für die Wirtschaft in der Eurozone gesenkt. Wie das Unternehmen am Dienstag in Paris mitteilte, rechnet es im Währungsraum für 2012 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,8 Prozent. In der letzten
Vorhersage vom Juli hatte S&P noch ein Minus von 0,7 Prozent erwartet. Auch der Ausblick für das kommende Jahr wurde leicht nach unten korrigiert: Statt eines
Mini-Anstiegs um 0,3 Prozent prognostiziert die Agentur nun Nullwachstum

@Maria-José Blumen

"Das setzt aber voraus dass die Staaten die den Euro eingeführt haben nur soviel Geld ausgeben wie ihre Wirtschaftsleistung wieder in die Kassen spült."

Wenn Deutschland das je gemacht hätte, hätten wir nicht unsere Staatsverschuldung.

@18:06 — Sascha74

- "Wo ist diese EZB in irgendeiner Weise "legitimiert"?"

Auf welche andere, demokratischere Weise war denn die Bundesbank "legitimiert"?

- "Wurde irgendwer gefragt ob er den Euro wollte? Ich kann mich nicht entsinnen."

Doch, ich wurde gefragt. Und ich fand es gut. Außerdem hätte ich 1998 auch eine Anti-Euro/Anti-Europa Partei wählen können. Hab ich aber nicht. Und Sie? Wen haben Sie 1998 gewählt?

In der Nacht als das Bargeld eingeführt wurde haben Tausende vor der EZB gefeiert. Ich auch. Die ganze Frankfurter Innenstadt war gestopft voll. Also tun Sie nicht so, als ob niemand den Euro gewollt hätte.

Falls Sie auf Volksabstimmungen anspielen, bringen die auch nicht immer das gewünschte Ergebnis. Ich sage nur "Stuttgart 21".

@20:33 — Maria-José Blumen

"Wir brauchen solides Wirtschaften wie in Deutschland zu D-Mark Zeiten - nur eben auf europäischer Ebene."

Ach und das findet Ihrer Meinung nach nicht statt? Deutschland war doch die ganze Zeit die Nummer 1 im Maastricht-Kriterien-Brechen.

Den Bock zum Gärtner gemacht

Herr Draghi macht den Bock nicht nur zum Gärtner, sondern überschreibt ihm gleich das ganze Haus. Es ist wirklich erschreckend, dass die Politik in unserer High Tech Wissensgesellschaft nicht in der Lage oder nicht Willens ist, den vielfältigen Ursachen der Krise auf den Grund zu gehen und das System zu korrigieren. Im Gegenteil, Wissenschaftler, die Lösungen parat hätten, werden als Scharlatane geschmäht.
Stattdessen werden die Steuerzahler der solventen EUROländer und deren Vermögen in Beugehaft genommen, um die Finanzmärkte in immer kürzeren Abständen mit immer mehr und immer höheren Versprechungen zu beruhigen. Dabei kommt auch der Verdacht auf, dass viel Geld in dunklen Kanälen versickert.
Das hat doch keine Zukunft! Und noch viel schlimmer, mit dieser Politik hat Europa keine Zukunft.
...natürlich wird sich das alles irgendwie in Wohlgefallen auflösen oder auch nicht. Wir, die Bürger, können dem ohnehin nur mehr macht- und tatenlos zuschauen.

peace

@Sascha74

"Wenn Deutschland das je gemacht hätte, hätten wir nicht unsere Staatsverschuldung."

Sie haben vollkommen Recht. Deutschland hat sich ebenfalls stark versündigt und zahlt immense Zinsen für seine Schulden.
Das ist Irrsinn!!!

Jedoch ist es jenseits von Irrsinn wenn Griechenland sich zu über 100% verschuldet (Deutschland 80%), denn Deutschland hat wenigstens eine funktionierende Wirtschaft, die durch das Wachstum wenigstens etwas die Schuldenmacherei kompensiert - etwas.

Griechenland ist wie der Teenager der von Papi 20 Euro Taschengeld im Monat bekommt aber regelmäßig eine Handyrechnung von 200 Euro monatlich zusammentelefoniert und sich dafür bei Mami Geld leiht.
Dabei kein Job in Aussicht, keine Lust auf Jobsuche und keinen Bock die Telefongewohnheiten zu ändern.

Griechenland hat Riesenschulden ohne Einnahmequellen und ohne Konzept die Ausgaben dem anzupassen.

Griechenland ist bankrott.

Deutschland könnte das auch irgendwann sein - wenn wir nicht sofort gegensteuern.

Bremse und Gaspedal

Autofahren besteht aus mehr, als aus Bremse und Gaspedal. Denn ohne Kuppeln und schalten geht nun mal gar nix. In der Tat steht Kanzlerin Merkel dauernd auf der Bremse. Leider lässt sich damit nichts voranbringen.

Der Draghi kuppelt und schaltet recht flott, aber ohne Gas, was Merkel absolut nicht geben will, kommt er eben nicht voran.

Vertrauen muß verdient werden!

Als Bekannte vor ca. 5 Jahren begannen in Sachwerte und Fremdwährungen zu investieren habe ich mich noch gewundert.
Als 2011 Goldman-Draghi EZB Chef wurde habe ich es geahnt. Nach ESM und "unbegrenzter" Staatsfinanzierung weiß ich das der Euro als Weichwährung untergehen wird.
Ohne wirtschaftliche Substanz ist der Euro nur Papier. Das Kapital will Substanz und kein Papier. Wenn die Geldvermögen Deutschlands entwertet sind wird sich der Euro wie ein böser Spuk auflösen.

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