Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras

Ihre Meinung zu Athen übergibt neue Sparvorschläge an Troika

11,5 Milliarden Euro sollen es dieses Mal sein: Die Regierung in Athen hat ihre Sparvorschläge an die Troika übergeben. Deren Vertreter jedoch hegen Zweifel an den geplanten Maßnahmen: Einige - wie die Bekämpfung von Steuerhinterziehung - werden von den Kontrolleuren jedenfalls kritisch gesehen.

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7 Kommentare

Kommentare

Gast
Alles wie gehabt

Ist doch der Normalfall oder hat jemand Zweifel hier im Land und zwar schon seit mehr als einem Jahrzehnt.
In Wirklichkeit seit dem Zutrittsbetrug mit der Herausnahme des Militäretats.
Pikanterweise ist der Zutrittsbilanzfälscher von damals heute der neue griechische Finanzminister oder was die Hellenen darunter verstehen.
Keine Lira mehr. Raus aus dem Euro und in der Drachme gesunden.
Als Entree gibt es kostenlose Kurse für einen Nationalstolz und dessen Wiederkehr.

Gast

Wetten daß die Rate in jedem Falle bezahlt wird? Es ist wirklich zum Lachen. Erst mal Maximaldrohung zur Beruhigung von? Ja von wem denn? Der Scheck ist doch schon ausgestellt.

Ihr stolzen Hellenen, wollt ihr nicht selber aus der Eurozone raus und zwar so schnell wie möglich? Es kann doch keinen Spaß machen, ständig fremde Finanzsachverständige im Haus zu haben, die dann noch so massiv drohen oder?

Jadawin1974
@ Indigokraft

Leider haben sie in einem Punkt nicht ganz recht. Es sind zwar noch die selben Parteien, aber nicht mehr die selben Politiker. Wobei ich nicht behaupten möchte, dass dies eine Verbesserung darstellt.

Was mich an den Griechen in diesen schlimmmen Zeiten wundert, ist dass anscheinend die Steuerhinterziehung so normal und akzeptiert ist, dass selbst in diesen Krisenzeiten dieses Verbrechen kaum verfolgt wird.
Im Gegenteil, wenn ein wohlhabender ein Theater finanziert, wird er dafür gelobt und über die fehlenden Steuern wird großmütig hinweggesehen. So wurde zumindest hier in den Foren schon argumentiert.

Ich bin gespannt, wie lange die Griechen noch im Euro bleiben.,,,

Gast
"Dies werden die letzten Kürzungen sein."

Wenn Samaras sagt "Dies werden die letzten Kürzungen sein.", frage ich mich, wie die Zukunft der Staatsfinanzen Griechenlands aussehen soll.
Gemessen an der Produktivität der griechischen Wirtschaft sind die Verschuldung der Bürger und die Verschuldung des Staates immer noch zu hoch.
Im Jahre 1989 oder auch 1998 kamen Bürger und Staat noch mit viel weniger Geld aus.
Seitdem sind die Ausgaben in einem Maße gestiegen, daß sich auf Dauer nicht wird durchhalten lassen.
Und die oft von mitleidigen Laien angebrachten Vergleiche der Ausgaben der griechischen Bürger und des griechischen Staates mit den Ausgaben der deutschen Bürger und des deutschen Staates helfen wegen der vergleichsweise schwächeren wirtschaftlichen Produktivität auch überhaupt nicht bei der Lösung der Probleme.
Wenn Griechenland sich und seine Ansprüche mit Deutschland vergleicht, wäre das unangemessen.
Griechenland sollte vielmehr überlegen, ob es seine heutigen Ansprüche nicht auf sein Niveau von 1998 herunterschraubt.

Gast

Es bleibt zu hoffen, dass die Griechen sich diesem ruinösen Rettungsprogramm widersetzen und das einzig richtige tun: Aus dem Euro auszutreten und dann ihr Staatswesen nach eigenem Gutdünken zu ordnen; andernfalls würde sich Griechenland vergeblich kaputt sparen müssen, wie dies Argentinien widerfahren ist; sicherlich hat sich Griechenland die gegenwärtigen Wirren durch seine verantwortungslose Schuldenmacherei und andere Liederlichkeiten im Staate selbst zuzuschreiben. Die jetzt beschlossenen Hilfen füllen tatsächlich ein Fass ohne Boden; sicherlich haben sie viele gute Wirkungen: Das Ende des Euros, der EU und mit etwas Glück auch des Parteienunwesens. Denn so berechtigt der Protest in Griechenland auch sein mag, so verheerend wird er auf die Länder wirken, die für Griechenlands Schlendrian bezahlen sollen; zumal es ausgeschlossen ist, dass jene Hilfen einmalig und begrenzt sein werden. Es wird also spannend, wenn man hierzulande sparen muß, um anderer Leute Schulden zu bezahlen.

Gast
Mich wundert nichts mehr

Seit die politische Führung in Griechenland davon überzeugt wurde, dass ihr Land ohne Wenn und Aber in der Euro-Zone gehalten werden soll (O-Ton Merkel: "Um jeden Preis...") sehe ich die Verlautbarungen über Sparprogramme und Prüfungen der Troika nur noch als Farce an.
"Um jeden Preis" beinhaltet auch die Selbstaufgabe der Geberländer.

schaunwamal
um die steuerakten zu bearbeiten...

wird man mehr als ein jahrzent brauchen.
Bei einem bericht von phoenix hat man in den kellern der behörden die steuerakten ungeordnet in einkaufswagen und breit verstreut gesehen ein chaos.
Die taktik wurde auch beschrieben man besticht den steuerprüfer und spart so steuer.Bei dem Einfluss den manche haben truen sich die steuerprüfer auch nicht ( meine meinung).
Ein reicher reeder wurde gefragt warum er keine steuern zahle er antwortete :würden sie al capone ihr geld anvertrauen?
Wenn soviel misstrauen im eignen land vorhanden ist wie soll man im ausland für vertrauen werben?
Diese 11,5 mrd einsparungen werden auch nicht erreicht werden.
Es ist ein grosser fehler bei den rentnern zu sparen,denn die unterstützen meist einen sohn ,tochter oder enkel.
Man sollte die Armee verkleinern und rüstungsgüter verkaufen,griechenland ist gut beschützt in der nato.