Kommentare

hervorragend. da kann der

hervorragend. da kann der deutsche arbeiter (nicht bürokrat), mal wieder ohne brot im kühlschrank zu haben euphorisch in die zukunft sehen.

es lebe das wirtschaftswachstum!

1 platz vor den USA

Nicht zu früh freuen, Freunde der Sonne ;). Auch wenn Deutschland sehr gut in dem Bericht wegkommt, liegt es vor allen Dingen daran, daß die USA stark schwächeln und deshalb in dem Ranking absacken.

Viel Spaß beim Lesen des über 500 Seiten starken Berichtes :D (Der übrigens sehr gut ist).

Das ist ja wohl ein Scherz!

"Kritisiert wurde der deutsche Arbeitsmarkt, den das Weltwirtschaftsforum ungeachtet der bisherigen Reformen als zu starr bewertete. "Einstellungen sind für die Unternehmen sehr teuer", sagte Drzeniek. "In schlechten Zeiten ist es für sie zudem sehr schwierig, Stellen abzubauen." Das Weltwirtschaftsforum bemängelte zudem "fehlende Flexibilität bei der Bestimmung der Löhne". "
Arbeitsmarkt zu starr, Einstellungen zu teuer?? Und das sind die Hauptkritikpunkte???
Da sind wohl ganz andere Sachen im argen, wenn ich die Gewinner so sehe. Um mit denen mitzuhalten, müßten wir erstmal kräftig die Löhne UND Steuern erhöhen:

"Spitzenreiter ist wie in den vergangenen Jahren die Schweiz vor Singapur. Vor Deutschland liegen zudem noch die EU-Staaten Finnland, Schweden und die Niederlande."

Sollte uns zu denken geben, daß zwei Wohlfahrtsstaaten uns abhängen...vielleicht doch nicht alles so verkehrt, was die da oben so an sozialer Absicherung und Kinderbetreuung machen...

Gut oder schlecht?

Das kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich will keine "flexiblere Lohngestaltung" und "leichteren Stellenabbau" in Krisenzeiten. Die Wettbewerbsfähigkeit ist doch komplett auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung gesteigert worden. Was nützt es uns eine starke Wirtschaft zu haben, wenn beim gemeinen Volk nichts ankommt? Aber wieso sollte sich auch das Welt"wirtschafts"forum darum Gedanken machen!?
Schönen Tag noch!

Vorsicht vor voreiliger Selbstzufriedenheit

Vor voreiliger Selbstzufriedenheit kann man nur warnen.
Die USA haben trotz ihrer Eliten und trotz ihrer Innovationskraft bereits seit längerer Zeit zahlreiche Problme, die weniger gelöst denn verschleppt wurden.
Hierdurch haben die USA an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt.
Das ist überhaupt kein Grund für Deutschland stolz zu sein. Bei uns läuft schließlich Vieles auch nicht viel besser, sondern eher bloß geringfügig besser.
Griechenland und die Euro-Bürgschaften und das Target-2-Saldensystem und die Geldpolitik von EZB-Chef Draghi werden früher oder später ihren Preis fordern, und dann auch Deutschland treffen.
Und in vielen Branchen sind es sowieso nicht US-amerikanische Unternehmen, die mit unseren konkurrieren, sondern schweizerische, österreichische, niederländische, luxemburgische, französische, britische, dänische, polnische, tschechische, japanische, koreanische, chinesische und indische Unternehmen.
Diese Konkurrenz zu unterschätzen, könte uns teuer zu stehen kommen.

Wenn ich solche "positiven" Nachrichten Lese wird mir spei Übel

Das in Deutschland Unternehmen Wettbewerbsfähiger sind als im Rest der Welt lasse ich lieber mal unkommentiert.

Aber einige Dinge zum Nachdenken:

wie kann es sein das Deutschland nicht das Wettbewerbsfähigste Land der Welt ist obwohl wir Exportweltmeister sind?

Und sollten wir uns freuen das wir hier in Deutschland schlechtere Arbeitsbedingungen haben als in den USA, denn die Arbeitsbedingungen dort sind schließlich der Hauptgrund für die "Wettbewerbsfähigkeit"?

Und das Hierzulande Auszubildende gut auszubeuetn sind soll positiv sein?

Wir sollen mehr Flexibilität in den Arbeitsmarkt bringen?, damit wir einen stärkeren Billiglohn Sektor kriegen oder wie?

Zulezt noch eine wichtige Frage die sich der Geneigte Leser des Artikels fragen sollte:
Wer macht diese Studie? also auch wer Bezahlt dafür?

einen schönen Nachmittag noch

Gruß Firelake

Gute Nachrichten, etwas

Gute Nachrichten, etwas anderes haette mich auch gewundert. Deutschland ist als Industriestandort in aller Welt bekannt, und macht seinem Ruf alle Ehre.

Will der Staat wieder einen

Will der Staat wieder einen festen Stand in der Welt gewinnen, so ist es unabdingbar, daß man dem Freihandelsunfug endlich ein Ende macht, denn ein Staat sollte seine notwendigen Güter und Waren möglichst selbst herstellen, dazu Friedrich der Große über die Grundsätze der Wirtschaftspolitik: „Sie fordert aber auch die möglichste Erhaltung des Volksvermögens, damit es nicht unnötig ins Ausland abwandert. (…) darum besteuern wir unbarmherzig alle Waren, die wir selbst herstellen, und unsere Bodenerzeugnisse. (…) Aus den Einfuhrlisten erfahren wir ferner, was ins Land kommt; auf ihrer Grundlage baut man seine Berechnungen auf und zieht neue Industrien ins Land, um fremde Waren entbehren zu können.“ Ansonsten droht nämlich dem Staat die wirtschaftliche Abhängigkeit, wodurch fremde Mächte wie China oder Saudi-Arabien Einfluß im Lande gewinnen, was höchst verderblich sein kann; auch ist ein Staat, der selbstgenügsam ist, gegen die Wirren des Welthandels und des Bankenunwesen gefeit.

"Griechenland und andere

"Griechenland und andere Euro-Krisenstaaten rutschten in der Rangliste dagegen deutlich ab"

Nein das hat nicht mit "Wettbewerbsfähigkeit" zu tun. Die Deutschen werden rapide älter und das wars.

Dieser Aufstieg beruht auf den billigeren Krediten für Deutschland und den teurer gewordenen für Griechenland, Spanien und Italien.

Argumentation für die EUROZONE?

Und man wieder beweist die souveräne Schweiz, dass sie gegen Riesen obsiegt.

Man muss sich das mal vorstellen: Das 8mio. Volk haut alle anderen Staaten in die Tonne.

Sie haben Volksherrschaft, sind Souverän, haben ihre eigene Währung.

Die Schweiz ist vielerlei Hinsicht ein Vorbild.

so ein schmarrn...

kuendigungsschutz gibt es in deutschland defacto kaum noch. wenn man einen arbeitnehmer loswerden will, dann gibt es dafuer diverse - nicht nette, aber leider legale - tricks, die auch ruecksichtslos genutzt werden.

es ist schlicht ein maerchen, dass man in deutschland arbeitnehmer nicht mehr los wird.

loehne koennen in deutschland inzwischen in der ganzen bandbreite von unten nach oben ausgehandelt werden. viele unternehmen haben sich aus der tarifgemeinschaft verabschiedet.

und warum redet eigenlich nie jemand ueber planungssicherheit fuer menschen, fuer ihr leben. aber familien sollen sie gruenden, und kraeftig konsumieren, und wohneigentum schaffen. und womit soll man das bezahlen? mit einem job, der immer nur fuer ein jahr befristet ist, fuer den man zuhartzen muss?

inzwischen packt mich einfach nur die kalte wut, wenn ich solch gedankenloses geplapper und geschnatter lesen oder hoeren muss, weil ich genau weiss, dass es genauso gedankenlos nachgeplappert wird.

nicht sooooooo schlecht

.
Schweiz: 9,7 Mio Einwohner
Singapur: 5,1 Mio Einwohner
Finnland: 5,3 Mio Einwohner
Schweden: 9,4 Mio Einwohner
Niederlande: 16,6 Mio Einwohner
Deutschland: 81,7 Mio Einwohner

Na? Klingelt's, liebe Wissenschaftler?

Soziale Marktwirtschaft, Einwohnerzahl und Bürokratie haben etwas miteinander zu tun.

Für unsere Größe sind wir gar nicht schlecht.

Die USA auf dem 7. Platz hat zwar 311 Mio. Einwohner, aber kein soziales Netz ...
Marktradikalismus ist immer ein Wettbewerbsvorteil (wodurch die USA noch immer unter den Top 10 zu finden sind). Mit unseren Standarts wäre die USA wirtschaftlich gesehen nicht einmal unter den ersten 100.

Vorsicht, gute Nachrichten!

Wenn der Hauptkritikpunkt an Deutschland der zu starre Arbeitsmarkt ist und wir trotzdem noch besser abschneiden als die USA mit ihrer hire & fire Politik, lässt das tief blicken.

Weltwirtschaftsforum

Mitgliedschaft, Finanzierung

Das Forum wird von seinen 1000 Mitgliedsunternehmen finanziert.

"Das typische Mitgliedsunternehmen ist ein globales Unternehmen mit einem Umsatz von über 5 Mrd. US-Dollar, wobei dies je nach Branche und Region variieren kann. Ausserdem zählen diese Unternehmen zu den wichtigsten Unternehmen ihrer Branche und/oder ihres Landes und spielen bei der Zukunftsgestaltung ihrer Branche und/oder Region eine wichtige Rolle. Ab 2005 bezahlt jedes Mitgliedsunternehmen eine Basis-Jahresmitgliedsgebühr von 42'500 CHF und eine Gebühr von 18'000 CHF für die Teilnahme ihres Präsidenten am Jahrestreffen in Davos.

Industrie- und strategische Partner bezahlen jeweils 250'000 CHF und 500'000 CHF, um massgeblich an den Initiativen des Forums mitzuwirken."

Soviel zur Finanzierung

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftsforum

@15:59 — Walter Meingott

Für Friedrich den Großen war Außenhandel schon, Käse aus Bayern zu beziehen und er konnte sich sicher auch noch nicht vorstellen, dass man mal so etwas wie seltene Erden oder Erdöl brauchen könnte.

Alles, was es damals so an "notwendigen Güter und Waren" gab, konnte ohne weiters in Preussen hergestellt werden. Insofern konnte man das damals leicht fordern, ohne sich besonders weit aus dem Fenster lehnen zu müssen.

@15:51 — metablocker

"Wem hilft Wettbewerbsfähigkeit?"

Das ist einfach zu sagen: Allen. Den Unternehmern hilft es Aufträge an Land zu ziehen, die Arbeit schaffen. Da liegt es doch auf der Hand, dass auch ein Arbeiter interesse daran haben sollte, dass seine Firma/sein Land wettbewerbsfähig ist und bleibt. Der Rentner freut sich im Rahmen des Generationenvertrages darüber und die Kinder freuen sich über die Geschenke der Eltern.

"(...)"Kosten der Arbeit", d.h. je höher das Ranking, desto mieser die Arbeitnehmerrechte. Toll."

Das hier ist zwar keine Studie zu den Arbeitnehmerrechten, aber wenn man sich die Liste anschaut, dann ist anzunehmen, dass Sie mit Ihrer Theorie um 180 Grad falsch liegen. Nur einem reichen Chef können Sie mehr Lohn und Rechte abpressen.

die realität

@ yamaha: ....dem ist fast nichts hinzuzufügen - wir leben eben im plemplem-land!

@16:29 — Yamaha: Vorne ist vorne

"In der Studie liegt Deutschland mit 5.48 Punkten nur um 0.01 Punkt vor USA.

Daraus ein Deutschland überholt USA und Deutschland Wettbewerbsfähiger als USA zu machen ist Journalismus auf dem Niveau der Bildzeitung."

Eigentlich nicht. Der Hauptkritikpunkt an Deutschland ist der zu starre Arbeitsmarkt, heisst es, also der Punkt, in dem die USA wiederum besonders "gut" sind. Das bedeutet für mich, dass der Vorsprung Deutschlands in den anderen Randbedingungen recht groß sein muss.

@Neuromantiker - sich informieren

hilft - der immer von der Presse und dem linken politischen Spektrum bewunderte schwedische Sozialstaat hat:

- die in Europa (incl. Schweiz) höchste durschnittliche Lebensarbeitszeit (kurze Schulzeit und höchstes durschnittliches Renteneintrittsalter)
- hat sich schon vor 20 Jahren bürokratischer Zuwanderungshemmnisse für ausländische Fachkräfte entledigt
- hat auf Grund seiner dünnen Besiedelung einen unglaublich billigen Wohnungsmarkt
- hat die höchsten Einkommensteuern in Europa aber vergleichsweise niedrige Unternehmenssteuern (ca 13 % weniger als De)

Vorallem hat Schweden vor 20 Jahren Reformen am Sozialstaat und Arbeitsmarkt vorgenommen die den Namen auch verdienen. Der Erfolg ist sichtbar!

Die Noergler sind wieder voll

Die Noergler sind wieder voll da. Zu sagen dass in Deutschland beim arbeitenden Volk "nichts ankommt" ist ja wohl sehr daneben. Jenem arbeitenden Volk geht es in Deutschland naemlich sehr gut, nur liegt das ewige Jammern irgendwie auch in der deutschen Kultur.

Und dann die Behauptung, nur die Arbeitsbedingungen lasse die USA wettbewerbsfaehig sein, was fuer ein Unsinn. "Innovationsfreudig" hiess es da, und das stimmt. In USA wird staendig neues ausprobiert, junge Leute werden dazu ermuntert in ihrer Wohnung oder Garage Unternehmen zu gruenden (und das klappt auch), und wenn auf zwei die bald wieder dicht machen nur einer kommt der damit Erfolg hat, dann reicht das schon. Diejenigen die scheitern sind dann auch nicht ewig verschuldet, sondern versuchen bald wieder das naechste. Solch einen munteren Optimismus findet man in Deutschland selten. Da wird schwermuetig und furchtsam abgewogen, und ausserdem weiss jeder dass man Leute die man anstellt kaum je wieder los wird.

@Walter Meingott

Friedrich der Große war zwar ein absolutistischer Herrscher von Gottes Gnaden aber wenn er das gesagt hat war das nicht selbstlos. Denn das Wohlergehen des Staates war auch sein Wohlergehen. In der heutigen Zeit verdienen zuviele Menschen durch unproduktive Arbeit durch bloßes Handaufhalten. Globalisierung ist nichts für Staaten sondern sind etwas für diejenigen die es praktizieren und die sich einen Sch. darum kümmern was mit den Staatsgebilden ist. Der Unterschied ist so wie der zwischen Unternehmern mit Verantwortung und Managern die einen Job machen. Das ist alles der achso schlauen BWL`er-Kultur geschuldet die mit immer neuen Konstrukten auch den letzten Rest Masse durch unproduktive Schliche aus der arbeitenden Bevölkerung rauspresst. Ganz vorn weg die Leiharbeitsfirmen!

Und nun?

1. Wurde das mit Reallohneinbußen teuer erkauft und
2. Was nutzt das, wenn die Nachfrage sinkt?

Wie heutzutage üblich, gibt es immer einen bunten Strauß von Informationen. Gemäß dem biblischen Beispiel vom Blinden und vom Lahmen, der eine kann nicht sehen, der andere kann nicht gehen, der Blinde nimmt den Lahmen auf den Buckel und so können sie zusammen normal laufen,wird die Meldung vom Rückgang des IFO-Geschäftsklimaindex das dritte Mal in Folge samt Anstieg der Arbeistlosenzahlen samt Anstieg der Inflation samt Rückgang der Exporte nun mit dieser Jubelmeldung wieder neutralisiert.

Auch Börsen- und Arbeitsmarktmeldungen bestehen nur noch aus Einerseits- und Andererseitsgesülze, dass einem der Schädel nur so brummt. Das einzige, was ich ganz einfach kapiere: 1 kg Äpfel kostet schon 2,50 Euro (also fast 5 DM), da kann man sich nur an den Kopf fassen über so viel Erfolg!

@15:28 — Neuromantiker

Ich glaube Sie verwechseln da Ursache und Wirkung.

"Um mit denen (Gewinnern) mitzuhalten, müßten wir erstmal kräftig die Löhne UND Steuern erhöhen"

Wenn wir mithalten wollen, müssen wir wettbewerbsfähiger werden, damit wir im Anschluss Löhne und Steuern erhöhen, passt wohl eher.

"Sollte uns zu denken geben, daß zwei Wohlfahrtsstaaten uns abhängen..."

Auch wir können uns unseren Wohlfahrtsstaat nur leisten, WEIL wir wettbewersfähig genug dafür sind. Sind wir noch besser in einem globalisierten Wettbewerb um Aufträge, dann können wir uns ggfs. noch mehr Wohlfahrt leisten.

Ja, aber...

Die USA ist so erfolgreich, weil es eine direkte Beziehung zwischen Leistung und Honorierung gibt. Deutschland wuerdigt seine Fachkraefte nicht. Ganz im Gegenteil, die Fachkraefte sind die Milchkuehe, die den Sozialstaat tragen sollen. Was wollen die Menschen? Familie, Haus, und ein sorgenfreies Leben. Fachkraefte duerfen den Mund halten und arbeiten - am besten 12 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche - am besten fuer ein paar Euro. Familienleben ist nicht nur ein Luxusgut, sogar zeitlich unmoeglich. Immobilien koennen sich selbst Spitzenverdiener in Deutschland in Gebieten wo es Arbeit gibt nicht leisten. Dazu kommen noch drakonische Steuern. Alleine 19%!!! Mehrwertsteuer. Dahingegen lockt die USA: Aufregende Arbeit in jungen Unternehmen, die die Welt veraendern und praegen, genug Zeit fuer die Familie, Immobilienpreise, die sich aus der Bonuskasse finanzieren lassen, und zudem ein Gehalt was ihre Arbeit wuerdigt. Und DAS genau ist der Wettbewerbsvorteil der USA. @TechStefan

@15:56 — Firelake

"wie kann es sein das Deutschland nicht das Wettbewerbsfähigste Land der Welt ist obwohl wir Exportweltmeister sind?"

Z.B., weil andere Länder kleiner sind oder über zahlenmäßig weniger produzierende Industrie verfügen.

"Und das Hierzulande Auszubildende gut auszubeuetn sind soll positiv sein?"

Hust. Ähm ja. Noch gar nicht so lange her, da musste man noch für die Ausbildung bezahlen. Heute bekommen die Azubis sogar einen Lohn von Aufwandsentschädigung bis "holala" und das obgleich sie jeder seriösen Firma mehr kosten als sie einbringen.

"Wer macht diese Studie? also auch wer Bezahlt dafür?"

Das steht direkt in der Studie zu Beginn (Seite 7 bis 13): Es sind aus fast jedem Land Universitäten, Institute, etc. dabei.

"Aber einige Dinge zum Nachdenken: "

Das habe ich hoffentlich heute schon getan.

Solange wir nicht auf dem ersten Platz sind...

Solange wir nicht auf dem ersten Platz sind und die anderen ganz weit hinter uns gelassen haben, gibt es keinen Grund, sich auszuruhen. Der Standort Deutschland ist gefährdet, und es müssen massive Anstrengungen seitens der Politik unternommen werden, um das zu verändern.

Überholt?

Laut der Studie ist Deutschland wie im Vorjahr auf Platz 6, die USA sind von 5 auf 7 gefallen, die Niederlande von 7 auf 5 gestiegen...
Und das heißt dann Deutschland hat überholt...

@ Firelake - meinen Sie wirklich Deutschland??

Sie schreiben:
"Und sollten wir uns freuen das wir hier in Deutschland schlechtere Arbeitsbedingungen haben als in den USA, denn die Arbeitsbedingungen dort sind schließlich der Hauptgrund für die "Wettbewerbsfähigkeit"?"

Da sind Sie wohkl der erste der feststellt dass die Arbeitsbedingungen hier schlechter sind als in den USA.
Es wäre nett wenn Sie diese Aussage mit Fakten belegen könnten.

Und Sie schreiben:
"Und das Hierzulande Auszubildende gut auszubeuetn sind soll positiv sein?"

Wussten Sie schon dass die Ausbildungsvergütungen in 90% der Berufe höher sind als in anderen Ländern?
Und dass unser duales Ausbildungssystem (Arbeit und Berufsschule) als vorbildlich in den meisten anderen Ländern gesehen wird.
Ich glaube nicht dass Sie mit Ihren Aussagen wirklich Deutschland gemeint haben können. Oder Sie kennen die Realität in unseren Unternehmen nicht wirklich!
Deutsche Arbeitnehmer gelten als die am besten ausgebildeten Fachkräfte in den westlichen Industrieleändern!
Ausgebeutet?

@ perpetual

Sie schreiben:
"Dieser Aufstieg beruht auf den billigeren Krediten für Deutschland und den teurer gewordenen für Griechenland, Spanien und Italien."

Was haben die Zinsen die Regierungen für Schulden zahlen müssen mit der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft zu tun?

Haut den arbeitnehmenden Lukas!

Wenn die neoliberalen Jünger von Davos ihre einseitige Sicht auf eine undefinierte Wettbewerbsfähigkeit ausbreiten, dann nimmt es nicht Wunder, dass ihnen bestimmte Negativmerkmale Deuschlands wie ein Dorn ins Auge pieksen:

Die deutsche neoliberale Arbeitsmarktpolitik ist bei den "bisherigen Reformen als zu starr" bewertet und
"Einstellungen sind für die Unternehmen sehr teuer" und
"In schlechten Zeiten ist es für sie zudem sehr schwierig, Stellen abzubauen.", denn
wegen der inflexiblen Kahlschlagpolitik zugunsten des Marktes der Kapitaleigner zeigen diese selber, "fehlende Flexibilität bei der Bestimmung der Löhne".
Übersetzung:
Weg mit den Gewerkschaften, der restlichen Tarifautonomie, Mindestlöhnen, betrieblicher Altersvorsorge, her mit hire&fire.

Platz 6 sagt:Unsere Politik ist dabei gut vorgangekommen, aber es reicht den Marktfundamentalisten noch nicht.

Wenn 5/6 der Weltländer ohnehin nicht "wettbewerbsfähig" sind, mit wem stehen wird dann als Staat im Wettbewerb und worum?

@Yamaha

Seit wann orientieren wir uns an Verlierer?

Man lernt von den Besten, nicht vom Mittelmaß.

Schöner Ausbeuten

Ist das Weltwirtschaftsforum die Teaparty innerhalb der Arbeitgeber ? Und der Artikel aus deren monatlicher Zeitschrift 'Schöner Ausbeuten' ?

Schön dass unsere Bildung gelobt wird, im euopäischen Schnitt ist sie aber schlecht, neben den USA mögen wir gut aussehen, das bedeutet aber nicht viel.
Daneben fehlt es uns in vielen Bereichen an Mindestlöhnen, wie flexibel darf der deutsche Arbeitnehmer denn sein ? Nach US-Vorbild, morgens der erste Job, abends der zweite ? Schon jetzt sind befristete Verträge fast die Regel, Arbeitsplatzsicherheit kennen viele nur als Begriff.

Auch Unternehmen die es sich leisten könnten zahlen viel weniger als sie könnten, es gibt Menschen die arbeiten für einen Stundenlohn von 6 Euro und weniger, dennoch sieht die Regierung keinen Handlungsbedarf und da nur jede Branche für sich kämpft wird von den Wählern auch kein Druck aufgebaut dies zu ändern.
Lobbyisten wie das Weltwirtschaftsforum (die hier auch noch eine Bühne bekommen) reiben sich die Hände.

@tririlei

kann Ihren Kommentar voll unterschreiben,in einer anderen sparte ist Deutschland mit sicherheit bei weitem "nummer 1" Mekkern und Noergeln.

Der bewegte Beobachter

"Deutschland überholt die USA" oder doch eher "USA fällt hinter Deutschland zurück"?

Ich borge mir mal die Metapher von Dirk Müller: Wir sind alle ohne Fallschirm aus dem Flugzeug gesprungen und im freien Fall. Mal ist der eine vorn, mal der andere. Das ist aber unwichtig angesichts des bevorstehenden Aufpralls.

Ich lese von Altersarmut und Überschuldung. Ich lese von Sparen und einer mageren Zukunft. Da kann man ja wohl kaum von Erfolg sprechen.

Wenn es wieder wirklich aufwärts geht mit Deutschland merken wir das an

- In Kaufkraft steigenden Löhnen
- Reduzierung der Arbeitszeit
- Herabsetzung des Renteneintrittsalters
- ausreichendem Einkommen unabhängig von Lohnarbeit
- der Existenz zahlreicher ehrilcher und beliebter Politikern
- überwiegend positiven Kommentaren auf dieser Website
- ...

@ tirilei

Verzeihung, aber ich habe selten so einen Unsinn gelesen. Ich habe mehrere Bekannte/Verwandte in den USA die bei einem Versuch ein Unternehmen zu gründen gescheitert sind. Die haben jetzt nichts mehr, dank dem tollen Versicherungssystem nicht mal eine Krankenversicherung! Nur von diesen Leuten hört man im Gegensatz zu Steve Jobs und Konsorten nichts. Soviel zu der Ermutigung in den USA. Und was meinen Sie wieso im Moment von Zuschussrente und Altersarmut in der Zukunft geredet wird? Weil genug bei den Abreitenden 400 Euro Jobbern und Aufstockern ankommt? Wohl kaum.
Wo bleiben Ihre Argumente die auf Fakten basieren? Your argument is invalid, sorry...

So weit, so gut

Die Wirtschaft brummt und die Steuereinnahmen sprudeln. Ich als einfacher Angestellter merke davon nichts, mein Geld stagniert und irgendwie wird trotzdem alles teurer. Und apropo Griechenland: Unsere werten Volksvertreter werden es bestimmt mit weiteren deutschen Steuermilliarden schaffen, dass Griechenland bald wieder vor Botswana und Co. liegt. Wir haben den zweiten Weltkrieg überlebt, da wäre es doch gelacht wenn der deutsche Arbeiter sich nicht auch noch um solche Kleinigkeiten kümmern kann. Es gibt viel zu tun - packens wirs an

tja

Man sollte sich die Schweiz als Vorbild nehmen. Ein 8 Mio Volk, das fleißig arbeitet, ein soveräner Staat ist, welcher nicht an der Leine von den USA geführt wird und zudem seine eigene Währung hat. Die machen ihr eigenes Ding und wie man sieht, sie leben sehr gut damit!
Deutschland schafft sich ab

Stehen wir nicht nach Aussagen mancher ...

... Energiewendekritiker kurz vor dem Untergang, der weltweiten Wettbewerbsunfähigkeit?

Nun gut; wie würden diese Apokalyptiker denn den Sachverhalt erklären, dass die Nationen mit den höchsten Strompreisen in der EU, Dänemark und Deutschland, ausgerechnet zu den innovativsten Staaten gehören, folglich im Ranking sehr weit vorn stehen?

Liegt es vielleicht auch daran, dass die Verknappung von teuren Ressourcen zu mehr Effizienz führt, somit die Entwicklungen positiv beeinflusst.

Sicher ist dies keinesfalls der einzige Effekt, zweifelsfrei wird sich dessen Wirkung aber bei weiter steigenden Ressourcenpreisen weiter verstärken.

@19:12 — teddy2807

Auch in der Schweiz leben knapp 5% der Menschen unter der Armutsgrenze als "working poor". Aber mag ja sein, dass es den Schweizern insgesamt recht gut geht.

Mit ihre restlichen Aussagen kann ich wenig anfangen im Hinblick auf die Studie.

"An der Leine der USA" soll wohl heissen, dass auch wir abhängiger von den USA sind und desswegen einen Platz hinter der Schweiz einnehmem. Dem gegenüber stehen aber sehr viele Staaten die nicht an der Leine der USA gehen, recht weit hinten. Der Einfluss der USA auf die Platzierung oder den Lebensbedingungen in den Ländern erschließt sich mir nicht. Bei der eigenen Währung sehe ich in der Tat auch einen Wettbewerbsvorteil der Schweizer.

"Deutschland schafft sich ab"

Sind Sie Anhänger von Thilo und seinen Thesen? Oder hat das irgendeinen Zusammenhang mit der Studie?

Und jetzt?

Allen notorischen Nörglern, die hier ständig im Forum Deutschland im Allgemeinen und die deutsche Politik insbesondere schlecht machen, müsste doch mal so langsam klar werden, dass Deutschland in allen Bereichen weltspitze ist. Ich brauche es nicht einzeln aufzuführen. Fragt mal in der Welt nach ( :)), was man dort von uns hält. Da gibt es eigentlich nur Bewunderung zu hören. Aber hier, im eigenen Land, wird nur geweint, gejammert, gelästert und in den Dreck gezogen. Ein wenig Stolz ist da auf jeden Fall angebracht und weniger lamentieren, liebe Landsleute! :)

Überholen?

Wie kann ich jemanden überholen, der schon die ganze Zeit hinter mir her fährt.

Zitat: ""Einstellungen sind

Zitat: ""Einstellungen sind für die Unternehmen sehr teuer", sagte Drzeniek. "In schlechten Zeiten ist es für sie zudem sehr schwierig, Stellen abzubauen." Das Weltwirtschaftsforum bemängelte zudem "fehlende Flexibilität bei der Bestimmung der Löhne"."

Toll...

Mal sehen, was da noch auf uns zukommt, haben doch schon genug prekäre Jobs und Hungerlöhne.

Denn Sie wissen nicht, was sie reden

Ich kann das alles glauben, was da steht. Und so richtig können das die Wirtschaftsfritzen dieses Globus auch nicht.Also 2010, nach der Krise, war der Arbeitsmarkt in Deutland so schnell wieder in Fahrt gekommen, weil es hier nicht hire and fire gibt. Somit konnten die Unternehmen die Fachkräfte halten. Das soll jetzt falsch seinß- Ich sage nur dummes Zeug dazu. Der Erfolg gibt Deutschland recht. Das zweite sind die Löhne- wird da nicht immer in diesen sozialneidsendungen wie Panorama oder Report darüber berichtete, wie wenig doch die deutschen Einkommen in den letzten 10 Jahren gestiegen sind- jetzt soll das immer noch zu teuer sein?. Die lohnrealität in Deutschland ist doch die, das der gesetzliche mindestlohn von 8,50 für einige Branchen zum Leben nicht reicht, und das trifft gerade die, die mit Ihrer beschäftigung als zeit/leiharbeiter gerade zum Erfolg der deutschen Wirtschaft beigetragen haben. Jetzt fehlt eigentlich nur noch Herr Henkel und natürlich Arnulf Barings bei Anne Will

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