Kommentare

Großartig...

...letzten Monat kam die Meldung, dass die Inflationsrate mit 1,7% relativ niedrig liegt.

Das haben sich die Ölkonzerne nicht zweimal sagen lassen.

Inflation (= Aufblähung)...

Nun ja man sollte zwischen Geldmengeninflation und Preisinflation unterscheiden.
Die Geldmengeninflation mindert die Kaufkraft des Geldes und ist so der größte Faktor der Nominalpreisinflation.
Die meisten Güter und Dienstleistungen werden kaum bis garnicht teurer sondern meist sogar billiger (durch z.B. technischen Fortschritt). Sie kosten aber mehr Einheiten des Geldes, da dieses immer wertloser wird.
Rechnet man die Preise in Gold um und vergleicht längere Zeiträume, sieht man das sehr schön.

Wurde z.B. hier mit Öl gemacht (xxx mit www ersetzen)
http://xxx.warum-gold-kaufen.de/wp-content/uploads/2011/10/oil_lin.jpg

Meine Feststellung zur Inflationsrate liegt viel höher.

Statistiken glaube ich sowieso nicht mehr. Hier wird genauso getrickst und gebogen, bis es den Politikern passt.
Nach diesen Angaben hat die EZB ja gerade noch mal Glück gehabt, denn bis 2% sind angeblich stabile Preise gewahrt. Dann kann sie ja weiterhin problemlos Schrottanleihen kaufen und die Bankster mit billigem Geld fluten.
Diese Preissteigerungen sind nur der Anfang, denn alle Unternehmen werden ihre Mehrkosten auf die Waren umlegen. Die hohen Engergiepreise sind Gift für die Wirtschaft.

Preiskaleidoskop des Statistischen Bundesamtes ansehen

h--ps://www.destatis.de/Voronoi/PreisKaleidoskop.svg

Bitte diesen Link ansehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die einzelnen Ausgabeposten gewichtet werden. Für den einzelnen Bürger ist die Gewichtung oft völlig unrealistisch und nicht repräsentativ. Deshalb gibt es unten auf der Seite einen Link zum "persönlichen Inflationsrechner". Der ist empfehlenswert, um die relevanten Zahlen für die eigene Geldbörse zu ermitteln - jenseits vom statistischen Durchschnitts-Schmuh.

Kraft- und Schmierstoffe werden mit 3,6% von 100% gewichtet. Tanken Sie nur für 3,6% Ihres Einkommens?
Das wäre ein Traum. Auch die statistischen Mietkosten.
Mietkosten werden nur mit 20,3% gewichtet.

Tip: "Dienstleistungen der Bildungseinrichtungen des Tertiärbereichs" sind im Juli um 33,8% gesunken.

Nachfrage und Angebot

Ohne Daten zu kennen fällt es mir schwer so wie Pfosten zu urteilen ob die Konzerne mal wieder profitgeil sind oder es wirklich Gründe dafür gibt.

Möglich ist nämlich auch eine erhöhte Nachfrage nach Heizölen (die Heizperiode fängt bald an und einige werden sich jetzt sicher "eindecken") und Treibstoffen (die Urlaubssaison läuft (noch), wodurch die Raffenerien mit der Produktion kaum hinterherkommen). Zu guter letzt ist der Euro schwach im Vergleich zum Dollar und da Erdöl in eben diesen gehandelt wird, haben wir halt "Pech". Dafür haben wir bei Preisanstiegen zu Zeiten als der Euro noch stark war von "niedrigeren" Preisen profitiert.

Aber zurück zum Thema: Es kann sich keiner von uns Anmaßen zu beurteilen ob die Konzerne oder die Umstände schuld am Preisanstieg tragen. Um das zu beurteilen müsste man schon einige Wochen/Monate Arbeit in eine saubere Untersuchung stecken.

Die Ölpreise und die Inflation sind steuerbedingt hausgemacht

Wie bereits zu einem Beitrag in der Vergangenheit veröffentlicht; der größte Anteil an der Zapfsäule geht an Vater Staat: ca. 95 cent Mineralölsteuer, ca. 55 cent Rohöllieferant,der Rest ist Gewinn für die Tankstelle (ca. 10 cent ), nicht zu vergessen: zum Schluß kommt noch die Mehrwertsteuer....
Irgendwie scheint die inflationsrate im Sinne der Bundesregierung zu sein.
Ich finde die Steuern zu hoch, entweder nur Mehrwertsteuer oder nur Mineralölsteuer, bitte dann nicht zu diesem Werten.
Ich atme bereits weniger und nehme den Fahrstuhl wegen CO2-Ausstoß und so....

Energiepreise

Ich bin mir nicht sicher, ob man gestiegene Energiepreise der Inflation zurechnen kann. Was Rohöl angeht, so sorgen doch immer wieder Kriesen, Embargos und Konflikte zu Preisschwankungen und wenn die sogenannte Energiewende Geld kostet, dann liegt das ja wohl auch nicht an dem sinkenden Wert es Geldes.

Von der Hand in den Mund

Die Logik der pecunären Subsistenzwirtschaft (Alles was Geld einbringt ist richtig) gerät allmählich in ihre Endphase. Jetzt bemrken wir so langsam, dass man Geld nicht essen kann. Der nächste Schritt wird uns dann, siehe Griechenland, wieder zur überschaubaren Agrawirtschaft führen.

@X-prt - gefühlte Wertlosigkeit

X-prt:
Nun ja man sollte zwischen Geldmengeninflation und Preisinflation unterscheiden.

Nein eigentlich nicht. Eine Geldmengeninflation ist in meinen Augen ein inhaltsleerer Begriff.

Die meisten Güter und Dienstleistungen werden kaum bis garnicht teurer sondern meist sogar billiger (durch z.B. technischen Fortschritt). Sie kosten aber mehr Einheiten des Geldes, da dieses immer wertloser wird.

Keine Sorge, es wird nicht immer wertloser. Die Inflation beträgt tatsächlich im Durchschnitt der Bevölkerung 2,0%. Die Wertloser-Vermutung ist eine unbegründete Ängstlichkeit im modernen, hochkomplexen Wirtschaftsgefüge. Ein psychologischer Effekt.

@ladycat - gefühlte Inflation, gefühlte Temperatur

ladycat:
Meine Feststellung zur Inflationsrate liegt viel höher.

Kein Problem, das geht vielen so. Manchmal wundere ich mich im Winter auch wie kalt es ist. Dabei zeigt das Thermometer nur knapp unter Null. Damit wir uns nicht nur auf unser Gefühl verlassen müssen gibt es objektive Kenngrößen. Weitere Infos unter destatis.de

IRRSINN

DER IRRSINN liegt in der von den Regierungen der ganzen Welt zugelassenen "Allgemeinguts"-Spekulation! So lange jeder z.b. Ölkontrakte kaufen kann, nur um "Kohle" zu verdienen, wird dieser Wahnsinn nie enden. Kann mir einer sagen wieso die Dte. Bank oder Allianz ölkontrakte handeln? Bestimmt nicht, weil sie das Öl brauchen. Öl oder Nahrungsmittel (Warenterminbörse) gehört zwar in den Handel, aber nicht in diese Art von Spekulation. Wir werden es noch erleben, dass sich diese Geier auf die WasserQuellen stürzen werden.

@barobek - nix genen Durchschnitt

barobek:
Für den einzelnen Bürger ist die Gewichtung oft völlig unrealistisch und nicht repräsentativ.

Wundert uns das?

Deshalb gibt es unten auf der Seite einen Link zum "persönlichen Inflationsrechner". Der ist empfehlenswert, um die relevanten Zahlen für die eigene Geldbörse zu ermitteln - jenseits vom statistischen Durchschnitts-Schmuh.

Guter Tipp. Aber Durchschnitt muss sein.

Kraft- und Schmierstoffe werden mit 3,6% von 100% gewichtet. Tanken Sie nur für 3,6% Ihres Einkommens?

Weniger. Wir haben in der Familie mehr km ÖPNV als mit dem Auto.

Mietkosten werden nur mit 20,3% gewichtet.

Wir zahlen keine Miete. Durchschnitt macht also doch Sinn.

@ mode dèmploi

Ach wissen Sie, es ist so wie ich geschrieben habe. Ich glaube auch dem statistischen Bundesamt nicht. Unseren Rettungsakrobaten ist doch jede Lüge recht, um die Bürger zu täuschen und die Märkte nicht zu beunruhigen.
Ich verlasse mich beim Einkaufen auf Fakten. Meinem Geldbeutel kann ich wenigstens vertrauen.

alles Mist

Alles wird teurer und teurer. Ich weiß nicht wo das noch hinführen soll. Das Leben in Deutschland macht keinen Spaß mehr weil man überall geschröpft wird. Die Löhne stagnieren und was machen unsere ehrenwerten Politiker....?

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