Kommentare

Fällt Frau Dr. Merkel schon wieder um???

Ich befürchte, daß Frau Dr. Merkel schon wieder umfällt und Griechenland nun doch mehr Zeit erhält, was de facto mehr Geld für Griechenland bedeuten würde.

Griechenland kann und darf jedoch KEINE weiteren Milliarden und auch NICHT mehr Zeit erhalten, um die Spar- und Reformvorhaben umzusetzen, denn dafür hatte das BANKROTTE, sparunwillige und reformunwillige Griechenland nun lange genug Zeit.

Wie lange wollen sich Merkel, Schäuble, Hollande, Barroso, Lagarde, Draghi, Juncker und Co. noch von den Griechen veralbern lassen?

Wie lange sollen wir, die deutschen Steuerzahler, noch für das PLEITE-Griechenland, das de facto schon seit vielen Jahren ein Faß ohne Boden ist, zahlen?

Sollte Griechenland jetzt nicht aus dem Euro austreten, dann wäre Frau Dr. Merkel völlig unglaubwürdig, hätte zig "rote Linien" überschritten und wäre somit für sehr viele Menschen nicht mehr wählbar!!!

Jetzt kann es nur noch lauten:
GRIECHENLAND MUß SOFORT RAUS AUS DEM EURO!!!

Bei aller Hysterie muss auch

Bei aller Hysterie muss auch einfach mal gesehen werden, dass es sich um Kredite handelt, die Griechenland gewährt werden. Das heißt, dass in der Regel auch wieder zurück bezahlt wird. Bsp. Argentinien. Argentinien hat die Kredite auch zurück gezahlt. Auch Deutschland nimmt Kredite auf. Ja das mag anders sein, da wir eine höhere Bonität haben, dennoch... Wenn es Griechenland besser geht bekommen wir und Andere das Geld wahrscheinlich zurück. Zudem finde ich es auch sehr in Ordnung, dass Samaras sich an die Deutschen richtig und zusagt die Kredite zurückzuzahlen. Es wird oft dargestellt, als würden wir 100 Milliarden verschenken. Es werden Bedingungen daran geknüpft und Rückzahlung verlangt. Jetzt auch nicht gleich wieder durchdrehen. Wir sind doch alle Freunde:))))

Reformen und Wettbewerbsfähigkeit

Griechenland muss wettbewerbsfähig werden, um nicht ewig von Krediten der anderen Länder abhängig zu bleiben. Auch kann mir keiner erzählen, dass eine Volkswirtschaft gesund ist, die einbricht, wenn der staatliche Konsum abnimmt.

Griechenland muss bei geringeren Einnahmen mit einem kleineren Staatshaushalt auskommen. Würde man die Reformen verzögern, verzögert sich auch die Anpassung der Wirtschaft (Strukturwandel) an die geringeren Ausgaben und wir verbraten das Geld.

Kommt GR mit dem harten Euro nicht auf die Beine, muss es zur Drachme zurück kehren. Der harte Euro erschwert bei mangelnder Wettbewerbsfähigkeit die Exporte und den Inlands-Verkauf der eigenen Waren, während er gleichzeitig zu hohen Importen und Schulden verführt. Die Drachme wirkt genau anders herum.

Dilemma ist, dass GR zu wenig exportfähige Güter hat und von Importen sehr abhängig ist, so dass zunächst immer Aufbauhilfen notwendig sein werden. Trotzdem ist das besser als ein ewiges Leben auf Pump.

20:24 — Kathgläubig: völlig irrelevant

Ob Griechenland aus dem Euro austritt oder nicht, spielt in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle.

Griechenland wäre auch dann auf weitere Hilfszahlungen in Euro angewiesen. Ohne Euro noch mehr als mit Euro. Dass man die Lizenz hat, soviel Drachmen zu drucken, wie man will, bedeutet noch lange nicht, dass man sich davon auch was kaufen kann. Schon gar keine Energie, wie z.B. Öl.

ah ja,

wenn griechenland aus dem euro fliegt, was so manche "experten" fordern, dann bekommen sie drachme, die massiv gegenüber dem euro abgwertet wird. ihre schulden behalten sie in euro. mit der folge, dass sie das geld NIE zurück zahlen können, weil sich ihre schulden auf einen schlag vervielfachen.

es wird auch gern vergessen, das gerade deutschland der profiteur von den armen eurostaaten ist.

die grichen müssen meiner ansicht auch nicht sparen! sie haben kein problem auf der ausgaben, sondern auf der einnahmenseite!!! konsequent steuern eintreiben und es läuft!

Aus dem Artikel: " Anders als

Aus dem Artikel:
" Anders als üblich gaben beide vor ihrer Unterredung im Kanzleramt vor der Presse ihr Statement ab. "
-> scheint mir, man ist besonders vorsichtig. In den Augen erkennt man sehr gut, wer heute Fälkin und wer Tauberich zu sein scheint.

@marc2010 - Richtig!!!

Zitat:
"Kommt GR mit dem harten Euro nicht auf die Beine, muss es zur Drachme zurück kehren. Der harte Euro erschwert bei mangelnder Wettbewerbsfähigkeit die Exporte und den Inlands-Verkauf der eigenen Waren, während er gleichzeitig zu hohen Importen und Schulden verführt. Die Drachme wirkt genau anders herum."

Richtige Analyse! Dies ist auch die Meinung der führenden Ökonomen Europas.

Nur der Austritt Griechenlands aus dem Euro und die Einführung der Drachme gibt dem griechischen Volk wieder eine echte Perspektive, da mit der Einführung der Drachme die Preise schlagartig sinken würden und das Leben der armen Menschen und der Mittelschicht dann wieder bezahlbar wäre.

@20:53 — Flipper1801

"DIE SCHULDEN LÖSEN SICH BEI EINER RAMSCHWÄHRUNG GEGEN NULL AUF.GUT FÜR GRIECHENLAND.SCHLECHT FÜR DEUTSCHLAND ALS SCHULDNER."

Äh... nein. Da die Schulden in Euro bestehen, sind sie der Inflation der Drachme nicht unterlegen. Ich glaube auch nicht, dass man bestehende Guthaben einfach so in Drachmen zwangsumtauschen könnte, weil der Euro an sich ja nach wie vor existieren würde. Ich kann in Deutschland z.B. auch ein Konto in US$ haben, wenn ich das will.

Die Wiedereinführung der Drachme würde nur neue Schulden und neue Ansparungen betreffen.

Alles was Griechenland benötigt,

ist eine ehrliche nichtkorrupte Regierung, die es nicht zulässt, dass ausländische Räuberfirmen landeseigene Bodenschätze (aktuell Erdgas) plündern. Die Mär von einem bankrotten Griechenland scheint sich hartnäckig zu halten und wird natürlich von gewissen Interessengruppen und deren Handlangern nach Kräften unterstützt.

Die Leute wollen einfach nicht kapieren, dass Rettungsschirme vor effektiver Rettung abschirmen (diese also verhindern), genau so wie ein Sonnenschirm Sonneneinstrahlung blockiert und ein Regenschirm den Regen abhält. Es ist alles so einfach und logisch. Man muss es nur verstehen wollen.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Griechenland druckt sich seine eigenen Euros

Wie bereits vor mehreren Wochen in den Nachrichten gemeldet wurde, druckt Griechenland sich seine eigenen Euros, und erhöht so die Geldmenge im Euroraum.
Das dürfte Griechenland selbstverständlich nicht mehr, wenn es aus der Eurozone ausscheidet.
Wer (wie Griechenland) zur Eurozonengruppe gehört, hat im Hinblick auf den Euro und im Hinblick auf die EZB mehr Rechte, als Länder (wie Rumänien), die nicht zur Eurozonengruppe gehören.
Alleine schon deshalb macht es also selbstverständlich einen Unterschied, ob Griechenland in der Eurozone bleibt oder nicht.
Außerdem ist zu bedenken, daß, wenn Griechenland bleibt, wir dann befürchten müßten, daß andere Eurozonenstaaten (wie Zypern, Portugal, Irland, Spanien, Italien, Belgien, Frankreich) dann die Euro-Stabilitätsvorschriften erst recht nicht mehr (bzw. noch weniger als bisher) ernst nehmen würden, sondern ebenso wie Griechenland immer noch mehr Zeit und noch mehr Geld fordern würden.

politische Situation bedenken

Mit Samaras haben wir ein ernstzunehmendes Gegenüber. Für uns ist das nicht einfach, für Griechenland ist es unabdingbar - denn Samaras verschachert sein Land bestimmt nicht.

Ich will nicht wissen was los wäre, wenn die Grünschnäbel von der Syriza an die Macht kommen. Wann merken deren Anhänger, dass die Tsipras sie nur benutzt, um an die Macht zu kommen?

Die Situation ist haarsträubend! Wir müssen Samaras den Rücken stärken ... ohne das Gesicht zu verlieren. Als Vorbild taugt Griechenland in der EU so schnell wohl nicht mehr, ich denke mit einem Nachgeben zeigen wir auch, dass wir darüber stehen was so ein ultralinker für ein Theater mit einer ganzen Nation vollführt.

Wann wird endlich gehandelt?

Es ist zu diesem Thema alles x-mal gesagt worden. Wann endlich tun diese überschätzten Politiker, diese überbezahlten Bankster und diese überstudierten Finanzexperten endlich etwas, um die Probleme zu lösen? Es geht um unser Geld. Die machen alle ihren Job nicht richtig und leben prächtig davon - auf unsere Kosten.

Eigentlich ist die Sache ganz einfach

Europa ist "too big to fail". Der Euro wird weder ohne noch mit Griechenland scheitern. Also kann Griechenland auch den Euro behalten.

Merkel bleibt sich treu - wenns brennt ..... ABWARTEN

"dass wir ...vor allen Dingen auch den Troika-Bericht abwarten." Löschen ist viel einfacher, wenn erstmal alles niedergebrannt ist. Als hätten wirs nicht gewusst, abwarten und aussitzen, während Südeuropa brennt. Abwarten und kritische Zeit verstreichen lassen. Angies Markenzeichen. Sind ohnehin alles nur Scheingefechte. Hilfen durch die EZB in unbegrenzter Höhe weit über den Rahmen von ESM und ESFS hinaus sind bereits beschlossen, werden uns nur nicht kommuniziert, weil - man muss ja Ruhe bewahren. Hilfen ohne Spardiktat wie jetzt bei den Spanischen Banken. Als ob 3 Hansele der Troika Sparauflagen für ganz Südeuropa kontrollieren könnten. Scheingefechte, die längst von der Realität überrannt wurden. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie wurden längst abgeschafft. Im Grunde hat es schon gekracht, es merkt nur keiner in seinem lethargischen Dornröschenschlaf.

@Kathgläubig

"Richtige Analyse! Dies ist auch die Meinung der führenden Ökonomen Europas."

Das ist die Meinung einer Minderheit der Ökonomenzunft. Allein das Heil im Export sieht nur ein Bruchteil der Ökonomen, denn Europa würde durch die ausstehenden Verbindlichkeiten erst mal in eine Rezession schlittern.

Wohin wollen Sie in einer Rezession exportieren? Meinen sie die Amerikaner drehen so wie anno dazumal den Geldhahn auf, damit andere Rosinen picken können? Jetzt ist es endlich mal Zeit Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Wir haben ein ganzes Jahrhundert gefüllt mit den Lehren dieser Schießbudenökonomie!

@Marco L. 21:35

Ach, wenn es doch so einfach wäre!
Die Korruption ist eben nicht nur ein Problem der Regierung bzw. der Politik, sondern auch und vor allem ein Phänomen, das die griechische Gesellschaft wie ein Schimmelpilz vollständig durchzieht. Es ist müßig, die zahlreichen Beispiele und Belege dafür wiederholt aufzuzählen.
Warum hat noch keine Athener Regierung mit Nachdruck versucht, die teilweise exorbitant hohen Auslandsvermögen der griechischen Millionärsclique ('s dürfen auch Milliardäre sein) einer Besteuerung zu unterziehen? Klüngel? Wieso werden Hilfsangebote z. B. aus Deutschland zur Einrichtung eines effektiven Steuersystems abgelehnt? Angst vor dem Erfolg?
Sowohl in der Politik als auch in der Bevölkerung.
Solange das Ausland (v. a. Deuschland) als Feindbild herhalten kann, lässt sich munter weiter betrügen. Dazu gehört auch der Selbstbetrug in der selbstgewählten Opferrolle.
Schuld ist stets der Andere. Helfen MUSS der natürlich auch.

Pest oder Cholera?

Verlieren werden Alle! Doch wer ist Schuld und wer möchte den Buhmann spielen? Niemand wagt sich soweit auf aufs Glatteis, um nicht der Auslöser einer Situation mit sehr ungewissem Ausgang zu sein.
Seit gut zweieinhalb Jahren verspricht Griechenland nun einschneidende Veränderungen und Reformen, allerdings kommt man damit gar nicht so gut voran. Würde man die gegebenen Versprechen konsequent umsetzen, hätte man sofort Tumulte und Ausschreitungen im Lande zu befürchten. Andererseits gibt man Griechanland mehr Zeit verliert man die Glaubwürdigkeit und würde höchstwahrscheinlich nach deren Ablauf, diesselbe Situation wieder vorfinden wie jetzt.
Werter Herr Samaras: Sie benötigen eine pflichtbewusste ehrliche Mentalität in Ihrem Lande und keinesfalls mehr Zeit. Wer hat sich denn jahrzehntelang vor seinen Verflichtungen gegenüber seiner Heimat gedrückt und die Sozialkassen ausgeplündert und betrogen? Also meines Wissens war das nicht die EU und Deutschland schon mal gar nicht.

Sparkurs bedeutet Verkauf von Staatsfirmen, Immobilien und Boden

schätzen. Und wer wird da wohl profitieren? Die einfacher Bürger? egal ob in GR oder D?
Dass Privatisierungen, vor allem Zwangsprivatisierungen, bisher nie den Staaten geholfen haben sieht man an etlichen Beispielen der letzten 20 Jahre. Warum sollte das jetzt in GR besser sein?
Da ich GR auch "von innen" etwas kenne, glaube ich es sollte einerseits einen Weg geben die marode Beamtenstruktur zu modernisieren ohne dass man das Land ausbluten muss. Im Moment müssen sehr viele Griechen ihr Haus/Wohnung zwangsverkaufen, das Stück Land, das hier viele noch besitzen wird ihnen genommen. Und zwar von Großimmobilienbesitzern aus dem Ausland. Wir haben hier (in GR) regelmäßig Zettel im Briefkasten, ob wir verkaufen wollen, Preise ca. 30% unter Schätzwert, weiter fallend.
GR benötigt letztendlich Wirtschaftshilfe. Aber letztes Jahr z.B. musste ein gute Ernte wegen EU-Vorgaben vernichtet werden, obwohl Bulgarien gekauft hätte. Das ist unsinnig.
Sparen an Feuerwehrleuten ist unsinnig,...

@ Kathgläubig - Realitäten??

Zitat:
"Jetzt kann es nur noch lauten:
GRIECHENLAND MUß SOFORT RAUS AUS DEM EURO!!!"

Wie schon gsagt ist laut ernst zu nehmenden griechischen Wissenschaftlern die Rückkher zur Drachme der erhblich teurere Weg. Sowohl für den griechischen Bürger als auch für uns Deutsche!
Der jetzt eingeschlagene Weg bedeutet für Griechenlands Bürger etwas 35% bis 40% Wertverlust beim Lebensstandard, das haben Wissenschaftler in Griechenland aktuell neu berechnet.
Die Rückkehr zur Drachme würde dagegen einen Verlust des Lebensstandards um etwa 75% bedeuten und das Land mindestens 10 Jahre länger wirtschaftlich handlungsunfähig machen als der jetzige Weg MIT dem Euro!

Es ist wirklich schade wenn von vielen Menschen immer wieder nur solch platte Sprüche wie "Griechlend raus aus dem Euro" oder "Staatspleite für Griechenland und Rückkehr zur Drachme!" kommen anstatt auf die echten Fakten einzugehen!
Für uns würde der Euro-Ausstieg von GR doppelt so viel KOSTEN als die jetzigen BÜRGSCHAFTEN wert sind!

Merkel geht nicht voran und alle folgen dennoch. Regierungskunst

Schön dass jetzt alle zustimmen. Vor ein paar Wochen wurde Wirtschaftsminister Rösler von den oppositionsfreundlichen Medien geradezu in der Luft zerrissen, weil er den schon damals nicht neuen Satz aussprach: "Das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro hat inzwischen seinen Schrecken verloren", und jetzt schließen sich alle an, als ob es das Selbstverständlichste von der Welt wäre: die SPD, die Grünen, sogar die Linke (das nehme ich dem neuen Vorstand persönlich übel) und jetzt auch der angeblich ach so linke Herr Hollande. Der sieht jetzt wohl auch ein, wenn er auf seinen eigenen Haushalt blickt, dass es ihm nichts bringen wird, sich mit Kanzlerin Merkel anzulegen.
Wie sie das immer hinkriegt, ist beeindruckend - und beruhigend.
Eigentlich müsste es ja auch der Dümmste verstehen, dass man nicht unendlich Geld nach Griechenland pumpen kann, wenn sich die Regierung dort weigert, die Reichen und Grundbesitzer zu besteuern, dafür aber die Rentner und Arbeitslosen bluten lässt.

Aus dem Plattenladen

Falsch ist nicht, was Merkel und Hollande gesagt haben. Und indem sie der Troika die Entscheidung überlassen, gehen sie auch in kein politisches Risiko ein. Das Gerede erinnert mich an ein wenig an das Gerede von Gouvernanten wie z.Bsp. "Man soll nicht zu hastig essen!", und wenn das Kind sich den Mund verbrennt sagt sie: "Na, was habe ich gesagt? Nicht zu hastig essen!".

Diese gouvernantenartige Sprechweise hat die Frau Merkle 100prozentig drauf, und damit behält sie auch immer Recht, egal, was passiert!

Hier noch ein paar Sätze für unsere eiserne Kanzlerin:
- Jeder soll nach sich seinen Verhältnissen einrichten!
- Genauigkeit geht vor Schnelligkeit (Wahlgesetz)!
- Politiker müssen sich um Glaubhaftigkeit bemühen!

@ flodian — das stimmt in etwa

Sie schreiben:
"die grichen müssen meiner ansicht auch nicht sparen! sie haben kein problem auf der ausgaben, sondern auf der einnahmenseite!!! konsequent steuern eintreiben und es läuft!"

Das mit dem Steuern eintreiben ist schon mal der richtige Weg und auf dem sind die Griechen bereits.
Aber gespart werden muss trotzdem!
Wie in einem Bericht gestern Abend zu sehen war sind die Steuereinnahmen in den letzten Monaten deutlich gestiegen weil inzwischen wirklich Steuern "eingetrieben" werden!
Die beiden Kurven Staatsausgaben und Staatseinnahmen laufen bereits aufeinander zu und das ist eine positve Entwicklung in Griechenland!

Es ist sehr schade dass von vielen Menschen nur sehr oberflächlich argumentiert wird ohne sich die Fakten und aktuellen Entwicklungen wirklich mal anzuschauen!

@Kathgläubig

Vielen Dank für Ihre nette Zustimmung! :-)

"da mit der Einführung der Drachme die Preise schlagartig sinken würden und das Leben der armen Menschen und der Mittelschicht dann wieder bezahlbar wäre"

Na es geht hierbei mehr um den Absatz griechischer Waren, die bislang nicht wettbewersfähig waren. Durch die Abwertung der Drachme werden ausländische Waren teurer, damit die eigenen Produkte auf den eigenen Märkten mehr Chancen haben.

Da Griechenland seit der Euro-Einführung vieles importiert, werden viele Dinge sogar teurer. Nachdem, was ich gehört habe, wurden wegen Fehlern wohl sogar ganze Wirtschaftszweige ausgedünnt, die man bei Wiedereinführung der Drachme umso dringender brauchen würde.

Aber Sie haben vollkommen Recht, ich sehe ohne konsequente Reformen auch keine Chance und die Drachme würde Griechenland bei seinen Hausaufgaben helfen.

EU-Hilfen werden wohl trotzdem noch eine ganze Weile notwendig sein.

,,griechenland braucht nicht

,,griechenland braucht nicht die reformen die sie jetzt macht, sie kratzen nur an der oberfläche und läßt das volk damit über gebühr und zeit leiden, wenn gleich es mit schuld ist,, vom kleinem bäcker bis hin zum politiker haben sich korrupte strukturen über viele jahre in ihren köpfen festgefressen,,das ist nicht zu beheben innerhalb weniger jahre, daß macht die griechen auch zu einem finanziellen fass ohne boden,, für sie wäre es besser auszusteigen und ich bin überzeugt dann wäre ihr leid absehbar, sie hätten die chance mit ihrer alten (neuen) währung werte zu schaffen die der welt zeigen das es auch ohne den euro geht,, festhalten an einem erprobten falschen weg, ist für griechenland wie auch für all die anderen länder europas nicht gut,, das ist die wahrheit und dafür gibt es keine andere

Realität ist positiver als die Stimmung!

Ich gehe davon aus dass Frau Merkel und Herr Hollande NACH dem Bericht der Troika über Griechenland einen gemeinsamen Weg mit der Regierung der Griechen finden werden. Und das könnte dann auch ein kleiner zeitlicher Aufschub zum erreichen der Ziele sein.

Fakt ist dass momantan alle Zeichen positiv sind:
- Die Börsen in Europa laufen positiv.
- Der Euro hat seit dem Tiefpunkt am 24. Juli wieder etwa 5 Cent an Wert dazu gewonnen, nicht nur gegenüber dem Dollar.
- Die Zinsen für Staatsanleihen sind nicht nur für Deutschland und den EFSF sondern auch für Spanien und Italien wieder gesunken!

Und außer ein paar ewigen Nörglern sind die Experten an den Märkten und in den Instituten generell positiver gestimmt.

Wenn jetzt die Politiker aufhören nervige Sprüche in die Welt zu setzen wie Herr Söder von der CSU oder Rösler und Döring von der FDP kann endgültig Ruhe einkehren und das Schuldenproblem einiger Euroländer sinnvoll gelöst werden!

@Bernd1 @Nana: Also sollen wir rpressbar werden?

Wenn GR bankrott geht, wird es die Drachme wieder einführen müssen! Es kann doch aber nicht sein, dass wir erpressbar werden und egal, wie sich GR verhält, aus Angst immer mehr Milliarden reinzahlen, weil GR das so haben will.

Wir beschließen mittlerweile alle 6 Monate ein neues Hilfspaket mit immer mehr Milliarden und auf Dauer wird das ohne konsequente Reformen sicher teurer, als wenn man den Schaden begrenzt.

Natürlich wirds schwierig: Nicht nur der Staat ist verschuldet, sondern auch die Wirtschaft! Mit der Rückkehr zur Drachme werden die Staaten und Banken viel Geld abschreiben müssen.

GR ist überhaupt nicht wettbewerbsfähig. Die harte Gemeinschaftswährung erschwert nochmal zusätzlich griechische Exporte, den Verkauf inländischer Waren in GR und verführt zu hohen Importen und dem Leben auf Pump - also das, was die Krise ausgelöst hat. Die Drachme wirkt genau entgegengesetzt und wäre daher eine Hilfe, auch wenn der Weg steinig bleibt und nicht in 3-4 Jahren zu schaffen ist.

@ marc2010

In Ihrem Kommentar widersprechen Sie sich leider selbst indem Sie richtigerweise anführen dass durch eine starke Abwertung der Drachme alle Einfuhren für die Griechen extrem teuer werden und andererseits schreiben Sie "die Drachme würde Griechenland bei seinen Hausaufgaben helfen"
Das passt nicht so richtig zusammen oder?

Das Problem ist dass die Griechen insbesondere für Energieeinfuhren nach der Abwertung so viel bezahlen müssen dass die eigene Wirtschaft gar nicht wieder auf die Beine kommt.
Experten in GR rechen mit etwa 40% Arbeistlosigkeit nach Einführung der Drachme, wie sollen die dann die Waren bezahlen die eingeführt werden müssen??
Griechenland kann sich nicht selbst ernähren und versorgen ohne Einfuhren!

Zurück zur Drachme?

Hier in GR haben die meisten Leute eher Angst bei einer Rückkehr zur Drachme. Einmal, weil es wohl den Euro als "Zweitwährung" weiter gebe, so wie bei uns die Westmark zu DDR-Zeiten. Damit würde ein neuer Schwarzmarkt entstehen, wichtig Produkte würden nur so erhältlich sein. Ich bin überhaupt kein Finanzexperte, aber ich war mal eine zeitlang im südl. Afrika arbeiten, dort gab es ebenso zwei Währungen (Dollar und einheimische). Ich befürchte dass mit der Drachme die Zweiklassen-gesellschaft sogar noch stärker voran getrieben werden würde.
GR müsste ja alle ausländ. Produkte in Euro bezahlen. Zudem gab es die letzten 20 Jahre viele Auflagen aus der EU Agrarecke, die hier Schaden verursacht haben.
Im Land selber, was ändert sich, wenn ich mein Benzin, dass in Euro gekauft wird in Drachme weiterverkauft wird? Oder mein essen hier? das will ich noch nicht ganz verstehen.
Zurück zur Drachme und 100% Schuldenschnitt vielleicht?

Bericht im griech. Fernsehen

Gerade gehört: GR hat im ersten Halbjahr 74 Mrd. neue Schulden gemacht, Ca. 50% wurden zur Zinstilgung und Umschuldung verwendet, die anderen 50% zur Stützung der griechischen Bank. Diese haben innerhalb kürzester Zeit das Geld im Ausland angelegt.
Das bedeutet doch, dass von dem ganzen Geld nichts, gar nichts im Land geblieben ist, um hier die Wirtschaft und Organisation zu unterstützen. Wo soll das denn hin führen?

Apropos Steuer bei den Reichen eintreiben? Wird ja gerne als Lösung vorgeschlagen. Aber leider läuft das hier genauso wie in D. Es ist extrem schwer an deren Vermögen zu kommen, da die Steuergesetze und Fluchtmöglichkeiten einfach zu groß sind. Aber es gibt immer mal wieder Fälle, wo es gelingt.

Die Logik von Griechenland?

{Zitat}Samaras hatte von der EU mehr Zeit erbeten, um die Wirtschaft schneller ankurbeln und so die Staatskassen sanieren zu können.{Zitat ende}
Ich verstehe nicht, warum Samaras mehr Zeit erbeten hatte, um die Wirtschaft schneller ankurbeln zu können. Es entbehrt doch jeder zeitlichen Logik, mehr Zeit zu erbitten, um etwas schneller erledigen zu können.
Aber was ist in dieser Krise schon logisch?
D ist ohne Zweifel ein hochentwickeltes Land mit einer einwandfrei funktionierenden Verwaltung in allen Bereichen. Und in diesem unseren Land dauert es in aller Regel Monate, bis eine Parlamentsentscheidung im letzten Zipfel umgesetzt ist. Was wollen wir denn dann von der de facto nicht vorhandenen griechischen Verwaltung erwarten? Bei allem Verständnis, es wird nicht gelingen können, von einer Verwaltung, die sich in wesentlichen Teilen (Steuerverwaltung) im Aufbau befindet, die gleiche oder sogar noch eine bessere, weil schnellere, Arbeit zu verlangen als von unserer "Superverwaltung".

Es ist billiger Griechenland nach Drachme Einführung finanziell.

mit dem nötigsten zu unterstützen.
Die Griechen produzieren viele Produkte die man zum leben braucht also muss auch niemand hungern und diese produkte werden billiger werden.
Für produkte wie öl muss die Eu solange mit öl,nicht mit Geld helfen bis sich die Drachme nach dem ersten schock stabilisiert hat.
Nach stabilisierung könnten diese hilfen eingestellt werden.
Die schulden sind eh weg die kann Griechenland genauso wenig zurückzahlen wie andere länder.
Meiner Meinung nach besteht die Gefahr dass falls sich die Griechen erholen bald auch alle anderen krisenländer sich auch verabschieden werden.
Einem nackten mann kann man nicht in die tasche greifen.
Der euro ist am ende für viele zur finanzfalle geworden aus der die chance da heraus zu kommen sehr gering ist ohne gegen die bevölkerung dragonische einsparungen durchzusetzen und dadurch seine politische karriere gegen die wand zu fahren.
Die länder in europa ohne den euro haben höhere wachstumszahlen und weniger schulden.

Drachme?

Wenn die Drachme, sprich Inflation die Lösung für Griechenland sein soll, warum trifft dann das nicht auch für Deutschland zu? Schließlich haben alle genug Schulden.

Folgt man dieser Argumentation, dann müsste doch Deutschland schon von einer Inflation von 10-20% des Euro profitieren wie die Sau. Unsere Solarindustrie wäre wieder Konkurenzfähig und mit der Autoproduktion kämen wir wahrscheinlich gar nicht mehr hinterher. Vollbeschäftigung wäre möglich.

Will trotzdem keiner? Genau. Und warum sollen die Griechen das wollen?

Menschenverachtend

"Ich werde Griechenland ermutigen, auf dem Reformweg, der ja den Menschen in Griechenland sehr viel abverlangt, voran zu gehen"

Dass das so erzeugt Massenelend nachweislich völlig sinnlos ist, scheint den Herrn Bilderberger nicht weiter zu stören.

Bloss nicht denken. Bloss keine Wahrnehmung der Realität. Statt dessen more of the same. "Sparen und Wachstum". Wann ist endlich Schluss mit diesem Unsinn?

"Merkel drängt GR weiter zum Sparen"

Merkel verlangte von GR weitere Kürzungen und Einsparungen. Auch müsse mehr Staatseingentum an Investoren verkauft werden.

Wohl wissend, dass auch dies nichts bringen wird.

Letztlich kommt das einem Rauswurf gleich.
Warum auch nicht? Die Banken haben ihren Schrott ja inzwischen bei uns abgeladen - da kann GR als Strohmann gerne abtreten.

@ marc2010

Sie schreiben:
"Wenn GR bankrott geht, wird es die Drachme wieder einführen müssen! Es kann doch aber nicht sein, dass wir erpressbar werden und egal, wie sich GR verhält, aus Angst immer mehr Milliarden reinzahlen, weil GR das so haben will."

Wer die aktuellen Nachrichten verfolgt und sich etwas genauer für die tatsächlichen Realitäten in GR interessiert der kann deutlich sehen dass von "bankrott" keine Rede sein kann.
Die Staatseinnahmen steigen weil endlich mehr Steuern eingetrieben werden und die Neuverschuldung sinkt eindeutig.
Und wer immer behauptet dass wir "immer mehr Milliarden reinzahlen" der missachtet auch die Fakten. Denn bisher und auch in Zukunft geht es vor allem um Bürgschaften und nur zu einem kleinen Teil bereits um Zahlungen!
Das wäre schlagartig anders bei einem Ausstieg GR aus dem Euro. Dann würden direkt weit über 100 Milliarden aus dem aktuellen deutschen Bundeshaushalt fällig!
Und auch danach müsst man sehr viel Geld in das DANN wirklich bankrotte GR pumpen!

@21:35 — Marco.L

Sehr gut und anschaulich auf den Punkt gebracht. Rettungsschirme wehren Rettung ab, statt die Normalos zu retten. Und leider (und gewollt) verstehen das nur die wenigsten Normalos. Um ein Bonmot von Henry Ford I. zu modernisieren: Würden die Menschen das System der Rettungsschirme begreifen, gäbe es eine Revolution. Und zwar noch vor morgen früh.

Griechen erwürgen??!!!!

Sparen ist gut und schön,aber Sparen allein hilft Hellas nicht.Die polit.Elite in Greece ist immer noch nicht mental bereit für eine gewaltige Veränderung und der gr.Staat in Form seiner Behörden,Institutionen,Finanzämter,usw braucht dringend Hilfe und Anleitung.Wie kann man nun Greece helfen?? Mein Vorschlag: man entsende Spezialisten,die wissen,und dies bewiesen haben,wie man einen halbkommunistische Wirtschaft erfolgreich entschlankt und wieder auf Gewinnkurs setzt.
Die Euros,sprich die reichen Nordländer Deutschland,Finnland,Niederlande sollten das Nichteuroland Tschechien bitten,10 000 Berater nach Greece zu senden.Die Gehälter sollten von den reichen Euros übernommen werden!
Die Tschechen würden die gr.Wirtschaft binnen 1-2 Jahre wieder Euro-tauglich machen!

@BErnd1: Seltsamer Zirkelschluss

Hä?

Wenn sowohl €-Rauswurf wie Drachme den Niedergang bedeuten, ist es doch egal, oder? Sogar wenn die Schmerzen beim € tatsächlich weniger schlimm wären, bliebe immer noch die verräterische Frage offen, woher dieser "zusätzliche" Wohlstand eigentlich kommt. Zeus wird die Konsumgüter wohl kaum vom Olymp herabwerfen, oder?

Interessant wäre auch, warum Sie den Staatsbankrott als Option unter den Teppich kehren. Argentinien hat es sehr gut getan, und für GR wäre es - von den Fakten her besehen, die Sie ja so gerne zitieren - das Beste.

Mich wundert auch, warum Sie für Ihre "Fakten" nie Quellen angeben und auch Google keine Belege für Ihre (seltenen) Zahlenwerke findet.

@22:12 — DeHahn

Ihre Klassifizierung einer "gouvernantenartigen Ausdrucksweise" von Merkel hat was. Ich (obwohl im Westen aufgewachsen, aber mit persönlichen DDR-Kenntnissen) empfinde das allerdings noch gravierender, nämlich als die stereotypische, rechthaberische und "alternativlose" Verkündigungen von Beschlüssen der Partei- bzw. Staatsführung. Für mich ist der ganze Habitus von Merkel "Volkskammer pur".

Und wenn man weiß, daß Linke und Rechte sich im Ziel nicht wesentlich unterscheiden, wird das verständlich. Freilich muß man über diesen Satz evtl.länger nachdenken.

Eins haben ja offensichtlich

Eins haben ja offensichtlich alle vergessen, in den deutschen Regierungsparteien und hier im Forum: vor wenigen Wochen haben alle PolitikerInnen der Regierungskoalition die griechischen BürgerInnen ziemlich offen und unverschämt genötigt, diesen Herrn Samaras zu wählen, um Griechenland den Euro zu erhalten. Ihn jetzt fallen zu lassen, nachdem ein Regierungswechsel zu dem sicherlich fähigeren Herrn Tsipras verhindert wurde, ist an Perfidie nicht mehr zu übertreffen.

@ Bernd1

"Und außer ein paar ewigen Nörglern sind die Experten an den Märkten und in den Instituten generell positiver gestimmt."

Die positive Stimmung der sogenannten Experten an den Märkten resultiert aus der Hoffnung, dass der ESM bald in Kraft treten wird. Aus deren Sicht ist eine positive Stimmung durchaus verständlich.

Diejenigen aber, die Sie als "ewige Nörgler" bezeichnen, sehen die Problematik aus einer erweiterten Perspektive. Das (noch) herrschende Finanzsystem ist so ausgelegt, dass es auf Grund der Zinseszins und damit verbundenen Forderung nach exponentiellem Wachstum unweigerlich zerbrechen muss. Der mathematische Beweis dafür, wurde mehrfach erbracht. Einziger Ausweg aus der Krise ist also eine grundlegende Veränderung globaler Geldpolitik.

@Toxic

Argentinien hat 2005 seine Kredite an den IWF zurückgezahlt. Das stimmt.
Hier ein kleines Zitat aus einem Artikel der FAZ dazu vom 16.12.2005:
"...Die Zahlung soll aus den Devisenreserven der Zentralbank erfolgen, die im Zuge der rekordhohen Erlöse aus den Exporten von Soja, Fleisch und Stahl allein im laufenden Jahr um 38 Prozent auf rund 27 Milliarden Dollar angestiegen sind. Kirchner betonte, der bisherige Wirtschaftskurs hoher staatlicher Haushaltüberschüsse und eines flexiblen - sprich: billigen - Peso werde fortgesetzt...."

Es handelte sich um 9,8 Milliarden Dollar Rückzahlung in 3 Jahren.

Also:
1.Argentinien BIP 2009: 310 Milliarden USD 2011: 448 Mrd
Griechenland BIP 2009:325 Milliarden USD 2011: 299 Mrd

2. Argentinien: flexibler = billiger Peso(!)
Griechenland: starrer Euro

3. Argentinien: Haushaltsüberschüsse
Griechenland: -9,1 % Defizit

4. Argentinien: Exportüberschuss 2011 10,4 Mrd USD
Griechenland:DEFIZIT 2011 -(!!!) 27,2 Mrd €

WIE ZAHLT GRIECHENLAND DAS???

Perspektive eröffnen!!

Griechenlands Wirtschaft ist in den letzten 3 Jahren um mehr als 20 % eingebrochen. Man möge vergleichen, wie stark unser Schuldenberg in 2009 bei einem Einbruch der Wirtschaft um nur 5% gestiegen.

Wenn nichts mehr umgesetzt wird, kommen zu wenig Steuern rein. Arbeitslosigkeit ist die Folge. Arbeitslose zahlen keine Steuern, kosten aber Geld, auch wenn die sozialen Unterstützungssysteme wie ALG schon auf ein Minimum reduziert sind. Schulden können so nicht getilgt werden.

Griechenland braucht Luft zum Atmen. Das heißt, wir brauchen Investitionen. Griechenland kann in Solarwirtschaft investieren, wir brauchen industrielle Nischen. Das dort gewachsene Kleinunternehmertum muss gestärkt werden. In der Landwirtschaft, im Tourismus etc. liegen Ressourcen. Griechenland wird kein Industrieland werden können.

Nur mit finanzieller Unterstützung der EU kann Griechenlands Krise beendet werden. Die eingeleiteten Maßnahmen verlangen Respekt. Jetzt muss auch eine Perspektive eröffnet werden.

Eine Rückkehr Griechenlands zur Drachme hätte zur Folge, dass das importabhängige Land ( Energie, Medikamente, Industrieprodukte wie Autos, Fernseher, Computer, Handys etc.) sozial verelendet. Die Abwertung der Währung würde wegen der Importe zu einer enormen Inflation führen. Investitionen, auch von außen, werden unter diesen Rahmenbedingungen nicht stattfinden, da die Währung kaum das Papier wert wäre, auf das es geschrieben ist.

Revolutionäre Unruhen sind die Folge. Eine Staatspleite wäre unausweichlich, da die Schulden weiter in Euro bestehen. Das kostet uns mindestens 85 Milliarden plus privater Verluste

Dieses Geld wäre ohne Gegenleistung einfach weg.
Würden wir dagegen die gleiche Summe in die Wirtschaft investieren, wäre das Land und der Euro zu retten

Griechenland Bruttosozialprodukt beträgt 3 % Europas. Ein Wirtschaftsraum, der nicht in der Lage ist, dieses Land zu stabilisieren, wirkt in der Welt nicht vertrauenswürdig. Dadurch ist ein Ansteckungeffekt zu befürchten.

Drachme?

Eine Rückkehr zur Drachme würde die Griechen wieder in die Steinzeit zurückschießen. Aber die haben ja auch Erfahrung mit Infaltionsraten von 1,x oder 2,x Prozent im MONAT und können bestimmt auch wieder prima ohne Strom und Telefon auskommen wie in den 70'ern noch auf dem Land üblich. Prima auch für die Griechen mit einem Auto. Benzin, so was zu bekommen ist, würde einen ganzen Monatslohn kosten für die Tankfüllung. Aber für Privatfahrten wirds das eh nicht geben. Dann muss eben die alte Eselskarre wieder aus dem Schuppen geholt werden.

Die Griechen haben seit Einführung des Euros einfach so weiter gemacht wie vorher. Die Lohnerhöhungen waren stets über den Produktivitätszuwachs, der sogar noch staatlicher seits geschönt ausgerechnet wurde. Schließlich war man es bei Inflationsraten von über 15-20% gewohnt so. Und plötzlich zog der Wohlstand ein in jedes Bauerndorf. Es wird schwierig davon wieder was abzugben, kann ich verstehen... aber 100% besser als die Drachme.

Merkel wird Griechenland helfen und das ist richtig so!

Eine gestärkte Wirtschaft Griechenlands kann die Außenstände begleichen. Daher helfen wir auch aus Eigennutz.

Die Finanzmärkte würden bei einem Euroaustritt in einem Ausmaß erschüttert, dass die anderen südlichen Krisenländer größte Probleme bekämen. Steigen die Zinsen für Spanien und Italien auf über 8 %, wären die Folgen nicht mehr zu handhaben.

Die verlangten Strukturreformen müssen konsequent fortgeführt werden. Dazu brauchen wir stabile politische Verhältnisse. Würde die Opposition die Regierung übernehmen, wäre damit nicht mehr zu rechnen. Daher müssen wir einem Sturz der Regierung entgegenwirken. Dies gelingt, wenn wir Samaras entgegenkommen, damit er zuhause Erfolge vorweisen kann und der einfache griechische Bürger nicht noch mehr an die Wand gedrückt wird.

Wir sollten auch bei uns darauf hinarbeiten, dass die oberen 10% der griechischen Gesellschaft ihren Obulus beitragen und nicht ihr Geld in deutschen Immobilien oder Luxusprodukten der Firma Porsche unterbringen

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