Kommentare

oh je der Juncker

kann man diesen schlechten abklatsch von einem saarbrücker oberbürgermeister/in mal abschalten. mfg. joho

Es ist reichlich merkwürdig,

Es ist reichlich merkwürdig, daß sich Griechenland derart schröpfen und bevormunden läßt bloß um das Spielgeld Euro am Leben zu erhalten, ebenso seltsam ist die Anhänglichkeit, welche die deutsche Nichtregierung gegenüber dem Spielgeld Euro zeigt; aber wie sagte Nietzsche einmal: „es gehört mehr Mut dazu, ein Ende zu machen, als einen neuen Vers: das wissen alle Ärzte und Dichter.“ – und das böse Spiel muß nun ein Ende haben: Hätte Griechenland vor 20 Jahren angefangen zu sparen und sein Staatswesen wirksamer zu machen, so würde ihm dies wohl den bitteren Kelch des Staatsbankrottes erspart haben; aber weil die Griechen sich Unsummen zu niedrigen Zinsen geliehen haben, welche sie nun nicht mehr aus ihren Staatseinkünften bestreiten können und in der elenden Lage sind, sich Geld leihen zu müssen, um ihre alten Schulden zu begleichen, hilft hier nur noch der Staatsbankrott. Je mehr Gelder man Griechenland jetzt noch leiht, desto mehr wird man dabei auch verlieren.

Seit Beginn der Rettungspakete war das klar!

Das meinte ich vor 2 Jahren: So zahlen wir alles doppelt. Hätte man statt der vielen Milliarden Euro Griechenland in die Drachme entlassen, damit es überhaupt erstmal wettbewerbsfähig wird und seine Hausaufgaben macht, hätten wir 50 Mrd Euro gespart (oder wie viel Mrd sind das schon?) und wahrscheinlich viele Milliarden für Anleihen-Aufkäufe in Italien und Spanien nicht ausgeben müssen, da diese beiden Länder 2010 noch gar nicht im Gespräch waren.

Heute geben wir alles doppelt aus und das Geld ist futsch!

Das schrieben ich und viele andere Leute schon zu Beginn der Griechenland-"Rettungs"-Pakete: Vorher nachdenken, eh man in völlig unterschiedlich starken Ländern eine gemeinsame Währung einführt oder nach Fehlererkennung wenigstens später weitsichtig handeln. So wirft man für nichts das wertvolle Geld der Steuerzahler raus!!

Ja, langsam können sie austreten...

...denn das Geld der Banken ist ja jetzt durch die Bürgschaften der Völker Europas gerettet.

Eine Top 5 Frechheit der letzten 100 Jahre, dieser Euro-Unfug!

Ekelhafte Modethemen der CSU

Der Austritt Griechenlands aus der EU ist genau so ein Modethema bei der CSU wie das Verbot der NPD. Es ist ermüdend und ekelhaft dauernd angebliche Planungen der CSU zu hüren, die nicht im mindesten ernst gemeint sind.

Demokratie ist bitteschön kein Schauspielhaus. Basta.

Schluss jetzt!

Nein, ich kann es nicht mehr hören und ich will es auch nicht mehr hören. Der wievielte Akt in diesem Schmierentheater ist das denn jetzt?

Unglaublich, dass diese Politikerpfeifen wie Junker, Schäuble u.a. es immer noch nicht kapiert haben das Griechenland ein Fass ohne Boden ist.

Schluss jetzt und raus aus dem Euro. Und zwar plötzlich!

Eurokriese?

Was wäre, wenn die Finanzexperten unseren Politikern erklären würden, dass wir gar keine Eurokriese sondern eine Dollarkriese haben? Wenn ich mich recht erinnere, haben doch die momentanen Geldprobleme in den USA begonnen und nicht hier bei uns in Europa. Möglicherweise könnten sich die Griechen dann ja auch ein paar gute Dollars leihen und damit ihre Schulden begleichen.

@ 20:16 — marc2010

"Hätte man statt der vielen Milliarden Euro Griechenland in die Drachme entlassen"

-> Das wäre schlicht Skrupellos. Für Griechenland wären die Schulden bei den anderen Euro-Ländern nicht mehr bezahlbar, und wir könnten uns die Griechen mit Brotkrumen bei Laune halten. Bei dem ganzen Prozess würden die griechischen Sparguthaben größtenteils vernichtet, es wäre mit Aufständen zu rechnen. Dann gäbe es auch für Deutschland keinen Grund mehr in der Eurozone zu bleiben - was wollen wir mit einer schwankenden Währung ?! Die EU würde zum Selbstbedienungsladen, wo jeder noch den großen Reibach vorm dem endgültigen Zusammenbruch machen wollen wird.

Griechenland ist gestraft mit seinen Politikern ... na und was wollen wir jetzt machen - Millionen von Menschen der sicheren Armut überlassen? Da müssen wir nun einmal durch wenn es uns ernst ist mit Europa, und wenn Griechenland 2 Jahre und 30 Mrd. mehr braucht ... so what? Immer noch besser als jede Alternative.

Söder hat uns massiv geschadet

Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass es meines Erachtens ein völliges NO-GO ist, dass ein deutscher Politiker im europäischen Kontext von "Exempel statuieren" redet, mit dem Ziel dass dies abschreckende Wirkung haben sollte. Auf Staaten, die ausnahmslos Ihre Sparziele erfüllen und Reformen umsetzen, trotz der griechischen Lethargie und der europäischen Machtlosigkeit dem gegenüber.

Ich war als Deutscher zutiefst beschämt.

Es hätte auch andere Wege gegeben, sein Anliegen auszudrücken. Eine solche Äußerung, wie von Herrn Söder, muß in der BRD einen Rücktritt zur Folge haben, wenn wir noch ein bisschen Respekt vor der eigenen Geschichte haben.

Zustimmung Herr Juncker

Besondere Zustimmung von mir diesmal Herrn Juncker - er hat es auf den Punkt gebracht. Ökonomische und politische Realitäten sehe ich in einem ähnlichen Verhältnis zueinander.

Entweder oder

Man hätte den Euro nicht zu einer Zeit einführen dürfen als von einem geeinten Europa überhaupt keine Rede sein konnte , das geht nur solange gut bis eben eine solche kritische Situation entsteht Die Wiedervereinigung war viel teurer, aber es waren eben Deutsche mit denen man sich verbunden fühlte. Die Höhe der Belastung ist da nicht das entscheidende sondern dass wir uns nicht als Europäer fühlen.

Nun haben wir uns aber nunmal drauf eingelassen, wenn man Griechenland retten will muss man auch soviel Geld investieren dass das Land eine realistische Chance hat, wenn man dies nicht tut wird man immer nur die grössten Löcher stopfen, und es wird auch die Dauer teurer, und das liegt dann auch nicht unbedingt am Versagen des jeweiligen Landes.

Oder man lässt es lieber gleich. Wenn man bei einem Schiff immer nur die allergrössten Löcher stopft wird es früher oder später doch untergehen. Dann sollten wir das Geld lieber für humanitäre Hilfen sparen.

17. Bundesland

Griechenland soll das 17. Bundesland Deutschlands werden. :)))
Die würden Bauklötze staunen, wie man mit Geld umgehen kann. :))))
Die Beamten der Finanzbehörden Griechenlands könnten bei unseren Finanzbehörden eine 3-jährige Lehre machen um zu lernen, wie man Bürger richtig schröpft, ohne dass diese aufmüpfig werden. :)))))
Es ist ziemlich heiss heute!!!

Euro

Geld (heutzutage) ist nichts anderes als ein Gutschein für Waren und Dienstleistungen (für welche Nachfrage besteht).
Griechenland hatte noch nie die Wirtschaftsleistung als Gegenwert für den Euro.

- Griechland hat sich mit Bilanzfälschung in den Euroraum "geschlichen"

- Der Griechische Steuerzahler zahlt keine Steuern (siehe Bericht "Insel Hydra")

Zum Euro:
Ich als Nomalo Deutscher Steuerzahler sehe nicht ein, für Länder gerade zu stehen, welche weniger Steuerbelastung haben, früher in Rente gehen, mehr verdienen oder gleichviel für weniger Leistung bzw. Qualität etc.
Entweder haben all die gleiche Spielregeln oder ciao Euro.

Schwäbische Sichtweise:
- Zuerst unterstützen wir die Badenser(wirtschl. Transferleistung bis heute)
- Zugleich Länderfinanzausgleich Nordeutsche Bundesländer
- ab 1990 zudem die Neuen Bundesländer

Mir ist es inzwischen wurscht wie Arm die Griechen, Italiener, Iren oder Spanier sind oder deren nahen wirtschaftl. Zukunft.

Grüßle
Schwabenstreich

@Phonomatic

Skrupellos? Was sind denn die Banken Du Besserwisser?
Hunger und Not sind des Anlegers Brot!

solange griechische Medien und "Demonstranten" auf der Straße...

dahin dendieren, allein Deutschland mit seiner Zahlungszurückhaltung in die Naziecke zu drängen, z.B. Frau Merkel mit Hakenkreuz zu versehen, solange haben sie von Europa als Staatenbund nix kapiert.

Sie werden lernen müssen auf neuen Grundlagen neu aufzubauen, und zwar ohne Korruption. Dazu zählt auchdas Thema Waldbrände/Brandstiftung. Attraktiv ist eine Gegend nur mit intakter Natur.

Warum?

Griechenland ohne Ende, was ist mit Euch los? Wir schreiben und Reden über ein Euroaustritt Griechenlands seit Monaten, und ist was passiert? I rest my case!

@Phonomatic

Sorry,
mit dem Euroaustritt Griechenlands liegen Sie etwas falsch.

Denn Griechenland würde seine Schulden in der neuen Währun Zahlen, und könnte dies durch Abwertung auch gut Schultern.

Durch diese Abwertung würde auch die Kaufkraft der neuen Währung das die Ungleichgewichte innerhalb des Landes real werden lassen. Die Lebenskosten würden allgemein wieder sinken, da sie an die neue Währug angepaast würden.

Zeitgleich mit den dringenden Reformen im Staatswesen, zum beispiel wenn man mal endlich Steurn eintreiben würde, könnte sich Griechenland wirklich sanieren.

Allerdings wäre eins klar: Griechenland müsste neue Schulden zu einem Zins machen, der der wirklichen Leistung des Landes entspricht. Hat aber vor dem Euro auch gut gekllappt.

Ihre Sorge um die sozialen Auswirkungen in alen Ehren, aber im Endeffekt wäre Austriit aus dem Euro für die Griechen der leichteste Weg. Auch für das Soziale Gleichgewicht in Griechenland...

Europäische Union ist wichtig, nicht der Euro

Der paneuropäische Gedanke, vom Staatenbund bis zur Freizügigkeit (Reise-, Niederlassungsfreiheit etc.), der Frieden und Freiheit sichert, ist äußerst wichtig, und muß gegen gegen den Unfug der Gleichsetzung Euro = Europa (den vielen Politiker und Medien [aus Absicht oder mangels Verstand?] begehen) verteidigt werden.

Die gemeinsame Währung ist nur ein Baustein unter vielen. Der Freihandel, die Harmonisierung der Rechtsvorschriften und der Binnenmarkt sind auch solche Bausteine, die sehr wohl selbständig funktionierten. Für die Vorgeschichte mit dem ECU ist bei 1000 Z. Begrenzung kein Raum.
Eine gemeinsame Währung kann nur in einem Verbund wirtschaftlich nahezu gleich starker Staaten funktionieren.

Der EURO hat mehr zur Spaltung der Union geführt als zu seiner Integration, es sei denn ein Rauswurf Großbritanniens (+ DK, Schweden) war 1999 von Kohl/Chirac schon billigend in Kauf genommen worden. Andersherum argumentiert: der Euro ist nicht zwingend für die EU Integration.

Das Ende kommt näher

Je näher das Ende kommt, desto dringlicher werden die Durchhalteparolen.
Erinnert mich stark an eine Zeit, in der solche Parolen über Volksempfänger in die Ohren der Hörer geblasen wurden.

Und:
"Ein 3. Hilfspaket wird von der deutschen Regierung kategorisch (s. Duden = nachdrücklich, entschieden, unbedingt gültig) abgelehnt."

Jeder Redakteur oder Journalist sollte sich zu schade sein, solche Sätze heute noch zu wiederholen.
Ich kann schon kaum noch zählen, wie oft, auch als rote Linien genannt, ich diesen Satz seit 2 Jahren schon gehört habe.
Wir sind zwar träge, aber nicht blöd.

wer bekommt das geld ?

Das Geld bekommt ja nicht Grichenland, sondern die Leute die es zu Wucherzinsen an das Land verliehen haben !
Die nehmen hohe Zinsen um das Risiko eines Kreditausfalles zu rechtfertigen un spekulieren gleichzeitig auf einen Bankrott Grichenlands.
Na und. Dann fällt eben die Rückzahlung aus. Pech gehabt!
Wenn wir 40 Milliarden an die Griechen bezahlt hätten, anstatt 160 Milliarden an die Spekulanten, könnte jeder Grieche für ein Jahr 500.- € bekommen.
Was für ein lokales Konjunkturfeuerwerk hätte das gegeben! Dann noch alle Beamten entlassen, und nur noch Leute mit Qualifikation einstellen, und der Drops wäre gelutscht.

Griechenland gehört zur EU

Griechenland gehört zur
EU und zum Euro, ich hoffe
das Sie diese Gewaltige
Aufgabe meistern.....

@ Phonomatic WARUM ?

Herr Söder redet mal Klartext. Klartext ist das was die Politik mal braucht. Menschen mit Profil (auch wenn man nicht immer einer Meinung sein muss) und klaren Zielvorstellungen, die auch gerne polarisieren dürfen, statt die ewige political correctness Leier rauf und runterzubeten.

Was wir brauchen ist eine europaweite solide ehrliche Diskussion über den Fortbestand des Euro basierend auf Fakten und nicht auf Lobbyistenmeinungen. Da dürfen laute kritische Stimmen gerne gehört und diskutiert werden.

@Phonomatic Also erpressbar sein?

Was würden Sie also tun? Uns ewig erpressen lassen und der Steuerzahler blutet dafür? Griechenland will im Euro bleiben, um auf Pump weiter zu leben. Wir haben aber Verträge, nach denen Griechenland seine Steuern einzutreiben hat und Strukturreformen Richtung Wettbewerbsfähigkeit unternehmen muss, was Grundvoraussetzungen für das Euro-System sind.

Das tut Griechenland alles seit 2010 nicht konsequent, somit hat sein Verbleib in einer gemeinsamen Währung Euro, der Regeln hat, nichts zu suchen.

Sie machen uns erpressbar. Man kann Griechenland auch ohne Euro unterstützen und die Drachme ist eine Hilfe zu mehr Wettbewerbsfähigkeit sowie weniger Importen und Schulden.

Schäubles Bifteki

Das spricht für die innovativen Ideen unserer Regierung. Schäuble lässt am Tag der offenen Tür des Finanzministeriums eine Sängerin der 70iger Jahre "weisse Rosen aus Athen" trällern. Well done Herr Finanzminister, das zeigt wie ernst Sie die Bedenken der deutschen Bevölkerung gegen weitere GR Spenden nehmen. Der Tag scheint nicht mehr fern, an dem der deutschen Regierung nur noch die Flucht bleibt. Nur wohin?

@webü "Rettungsschirm"

Richtig. Der Rettungsschirm für Griechenland von dem anfänglich die Rede in den Medien war, soll die Griechen gar nicht vor Unbill retten, sondern es ist ein Rettungsschirm zur Rückzahlbarkeit der Schulden Griechenlands an seine Gläubger.

Es ist zwar schon oft angesprochen worden, doch angesichts der doppelten Täuschung, die mit diesem sprachlichen Bild begangen wird, ist vielfach und deutlich zu widersprechen. Es kann nicht genug aufgeklärt werden, daß die griechische Bevölkerung von dem Geld nichts bekommt und daß ein Schirm vor Regen aber nicht vor einem Vulkanausbruch oder Lawinen, wie wir sie in der Finanzwelt derzeit erleben, schützt.

@ Leserbrief

Den von Ihnen genannten Faktoren außerhalb des € stimme ich zu. Die Kleinstaaten in Europa, und damit sind alle gemeint, werden in der weltweiten Globalisierung und den Wirtschaftsblöcken zunehmend bedeutungsloser.
Wir brauchen einen Staatenbund oder Bundesstaat Europa.
Europa muss erst mal in die Köpfe, in den Verstand und die Herzen der Europäer und raus aus den Geldbörsen.
Eine gemeinsame Währung ist allenfalls am Ende dieses Prozesses möglich.
Obwohl ich da meine Zweifel habe.
Ich glaube einfach nicht, dass der von Ihnen beschriebene Zustand, " wirtschaftlich nahezu gleich starke Staaten" jemals erreicht werden kann. Geschichte und die sich daraus entwickelte Mentalität und Möglichkeiten lassen sich nicht per Dekret verändern.
Das haben wir selbst in unseren Ländern bisher auch nicht geschafft.
Der Streit über den Länderfinanzausgleich spricht für sich.

Wie wäre es denn mal sich um

Wie wäre es denn mal sich um die Stabilität des Euro gedanken zu machen. Was nützt ein gemeinsammer Euro, wenn er noch weiter an Wert verliert.

Griechenland muß anfangen alleine Zurechtzukommen.

Die EZB sollte lieber mal darüber nachdenken, den Leitzins an die Inflation anzupassen. Sonst geht alles wieder zu Lasten der Erspanisse und der Altersvorsorge. Ein bischen mehr Gerechtigkeit währe wünschenswert.
Es kann doch nicht angehen, daß die einen immer nur Jammern und bekommen, und wer für sein Geld gearbeitet hat, wird über die Inflation enteignet.

Überfällig - alternativlos

Griechische Abgeordnete überweisen ihr Privatvermögen ins Ausland... das ist die Realität. Mein Blick auf meine Gehaltsabrechnung, wissend dass ein nicht unbeträchtlicher Steueranteil ungebremst nach Griechenland wandert, dorthin, wo selten oder gar keine Steuern gezahlt werden, erbost mich.
"Griechenland ist das einzige bekannte Beispiel eines Landes, das seit dem Tag seiner Geburt im totalen Bankrott lebt." (Edmond About 1858). Daran hat sich bis heute nichts geändert. Noch mehr Geld in das Fass ohne Boden, ins marode, verlotterte, korrupte Griechenland.
Griechenland hat sich seinerzeit mit Bilanzfälschung, Trickserei und Täuschung die Aufnahme in die Eurozone ergaunert.
Über 380 Milliarden u.a. unserer Steuergelder wurden in das Fass ohne Boden versenkt ohne jeglichen Effekt, das Geld ist einfach weg.
Deshalb alternativlos: Griechenland – Schluss – Ende – Aus – Raus!
Geht nicht. Das wäre aber ganz neu. Lassen die Verträge nicht zu. Wen scheren denn beim Euro-Murks bisher Verträge

der Rettungsschirm als Fallschirm

ist die zweite Deutung des so häufig verwendeten Begriffs in dieser Eurokrise. Nur paßt dieses Bild nun gar nicht auf den Kontext, da Piloten ihr Flugzeug mit dem Rettungsschirm verlassen, wenn jenes nicht mehr zu retten ist, allein nur mehr ihr eigenes Leben.

Mich interessiert wer wann zum ersten mal den miserablen Begriff benutzte und ob dieses Wort in den anderen Spachen/Ländern ebenso benutzt wird?

Wir haben keine Kultur des Scheiterns......

......und das geriert immer mehr zum großen Problem der Politik!

Vor dem Euro gab es ein Europa, das in friedlicher Koexistenz sein Auskommen miteinander hatte und pflegte, sich gegenseitig trotz Wettbewerb respektierte und auf die kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede mit Stolz verwies- eine Europa der Bürger....!

Seit Einführung der gemeinsamen Währung wird Europa geprägt durch Hegemoniebestrebungen und Vorteilsnahme, Missgunst, Neid und Misstrauen die neuen Attribute des Europas der Märkte- Warnungen und Drohungen sind die gängigen Vokabeln der Politik....!

Das Credo vom „scheitert der Euro, scheitert Europa“, verliert immer mehr seine Schrecken- es gibt Alternativen zum Europa der Märkte und der Schuldengemeinschaften- ein systematisches back to the roots, dass dann Grundlage für einen systemischen Neuanfang sein könnte, wäre für viele eine Alternative- das Problem ist die Politik, die keine Kultur des Scheiterns kennt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf....!

@Jadawin1974

ich glaube, da liegen Sie falsch.

Alle Zahlungsverpflichtungen ins Ausland (Ölimport, Schuldendienst, usw.) würden nach einer Abwertung einer neu eingeführten Drachme weiterhin in Devisen bezahlt werden, bei einer Abwertung von z.B. 1:3 fallen alle Inlandsbeträge (Gehälter, Konstostände) auf ein Drittel, nicht aber die ausl. Verpflichtungen.

Alle Schulden sind also dreimal so hoch = Staatspleite (plus Pleite vieler verschildeter Privatpersonen und Unternehmen).

Desweiteren finde ich die Äußerung von H.Juncker interessant "Ein Ausscheiden Greichenlands brächte unabwägbare Risiken mit sich".

Wer hat sich denn dieses Konstrukt ausgedacht, wenn der Austritt des Kleinsten alles ins Wanken bringt?

Euro auf immer und ewig!!!

Ich bin kein Anhänger von Söder und seiner Partei,kann sie auch gar nicht wählen,da ich nicht in Bayern wohne.
Nichtsdestotrotz finde ich es persönlich auch gut,wenn einmal klare Worte fallen,auch wenn sie ein wenig populistisch sein mögen; immer noch besser als die dauernde Wiederholung von leeren Phrasen, an denen immer weniger Menschen glauben,als die Selbstzensur und die tatsächliche Zensur im Zusammenhang mit dem Euro,dem unsichtbaren Political-Correctness-Code, der bedingt,wie man sprachlich und gedanklich mit der Eurokrise zu verfahren hat.Demokratie,gelebte und nicht gelenkte und elitemäßig verstandene Demokratie braucht offene Worte und Alternativen in jedweden Bereich des Lebens.Dafür sei Söder dank gesagt!

@ 22:07 — Jadawin1974

" Denn Griechenland würde seine Schulden in der neuen Währun Zahlen, und könnte dies durch Abwertung auch gut Schultern. "
-> Ich bitte Sie ... Sie sprechen von massiven Einflüssen in den Finanzmarkt eines völlig gebeutelten Landes. Das kann man getrost als Desperado-Politik bezeichnen. Was denken Sie wohl wie der Wechselkurs sein wird ... und dann soll Abwertung helfen ... Und die Auslandsschulden werden dadurch auch geringer o_O Das sind doch keine Rechenbeispiele, das hat alles Auswirkungen auf die Realität. Wissen Sie was so eine Politik für die Menschen bedeuten würde ...

Die einzige funktionierende Lösung ist

ist eine zeitweilige Parallelwährung bei gleichzeitigem zeitweiligem Aussetzen von Tilgung und Zinszahlungen.

Dann die Kontrollmechanismen und Systemreformen, Arbeitsplätze schaffen, zukunftssichere investitionen (z.B. Solarenergie für den Export nach Norden, Tourismus, aber keine Großprojekte, weil die keine Arbeitsplätze schaffen)

Danach - so in 10 - 15 Jahren - allmähliche Angleichung der Parallelwährung an den Euro, und dann 1:1 gleichstellen, und so ist der Euro gerettet und Griechenland auch.

Modell geht auch für Spanien und Italien, bzw. für jedes Land.

Dabei spielt es keine Rolle, ob dann "die Märkte" mal für ein paar Tage verrückt spielen. Euro war von 10 Jahren auch bei USD - EUR 1:1, wir haben also viel Spielraum.

Allerdings müßten dann die Politiker mit ihren Selbstdarstellungsorgien aufhören.

@ 22:54 — marc2010

ach was ewig erpressbar, ... mit dem ESM wäre Schluß damit. Und es würde nicht alles 10mal in der Presse breitgetreten, kommentiert, interpretiert, korrigiert, etc. pp.

Es sind die Verzögerungen beim ESM die dieses Schauspiel zulassen und weiternähren, da kann man getrost sagen, das ist auch unsere Schuld. Da müssen wir wohl dieses mal noch in den sauren Apfel beißen.

Mut für Europa

Der Rettungskurs für Griechenland ist im Prinzip schon richtig (selbst wenn man hier mit dieser Meinung unerklärlich in der Minderheit zu sein scheint). Es wäre nur jetzt mal an der Zeit, die Rettung mit Mut und Ausdauer durch zu ziehen.

Drachme bereits produziert?

Ich dachte, die neue Drachme sei schon lange produziert? Lediglich, dass Angela M. "not very amused" gewesen sei, dass sie nicht von Gieseke&Devrient in DE hergestellt wurde, sondern in England.
Weiss einer mehr?

@neulich

neulich:
... dass sie nicht von Gieseke&Devrient in DE hergestellt wurde, sondern in England.
Weiss einer mehr?

Ja. Es sind noch keine Drachmen hergestellt. Schon gar nicht in England.

@ 22:54 — marc2010

Griechenland befindet sich m.E. wirklich im politischen Würgegriff, ein rücksichtsloses Umsetzen der Reformen kann zur handlungsunfähigkeit der Regierung Samaras führen, und schlimmstenfalls zu Neuwahlen. Was weitere reformlose Monate kostet, die Märkte runterzieht, und einfach nur für jeden schlecht wäre außer den ultralinken ... und deren Politik wäre einfach Schulden bei der EU zu streichen - aber im Euro bleiben.
Die Griechen wissen auch nicht, ob es den Euro morgen noch gibt, wenn der ESM abgeschmettert wird könnte ganz schnell Ende sein. Soweit sind die auch noch informiert. Wundert es da irgendjemand, dass quasi alles in Schockstarre ist?

Hört auf Schäuble...

Meines Erachtens sollte man Herrn Schäuble mal ein wenig zuhören, der hat die Sache nämlich begriffen.
Uneingeschränkte Zustimmung hierfür:
"Wenn der Euro nicht zusammenbleibt, zahlen wir den höchsten Preis. Deswegen: Diejenigen, die so ein Haufen dummes Zeug reden, wissen nicht, wovon sie reden."
Schaut euch die Welt doch mal an - China, Indien Südamerika... boomende Wirtschaft und enormes Bevölkerungswachstum. Wir brauchen selbst den letzten olivenpflückenden Griechen, um wirtschaftlich, politisch und nicht zuletzt militärisch gesehen auch in Zukunft noch ein Wörtchen mitreden zu können.
Und das geht nur als vereintes Europa, und hierzu gehört unabdingbar der Euro, auch wenns einige D-Mark-Fetischisten nicht gerne hören wollen.

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