Kommentare

Statistik

Ich finde den Hintergrund-Artikel "Was die offizielle Statistik verbirgt" sehr aufschlussreich.

Demnächst müssten eigentlich auch Rentner und ältere Studierende in der Arbeitslosenstatistik auftauchen. Es gibt ja immer mehr rüstige und arbeitsfähige Ältere.

Studierende meine ich deshalb, weil bald immer mehr Menschen ein Studium anfangen werden, wenn sie sich keine Hoffnung auf einen ihrer Qualifikation entsprechenden Job machen. Aus dem gleichen Grund finde ich es bedenklich, die Teilnehmer von Weiterbildungsmaßnahmen nicht mitzuzählen.

ziemlich gewagte Behauptung

Korrekt müßte es heißen "7,4 Millionen Menschen wollen mehr Geld und wären bereit, dafür mehr zu arbeiten". Alleine die Aussage, daß sie mehr arbeiten möchten, würde unsere "Nimm was du kriegen kannst"-Wirtschaftsführung mit absoluter Sicherheit falsch verstehen!

Studie: 7,4 Millionen Menschen wollen mehr .

Insofern

kann/muß man die Teilzeit-Jobs radikal abschaffen ,

denn praktisch keiner will dese Jobs,

denn sie bieten u.a. nur Nachteile gegenüber einem

Fulltime-Job..

diese prekären Mini-Jobs sind einzig u. allein dazu da,

den Bossen noch mehr billige Lohnsklaven anzubieten.

Wer das nicht sieht, ist einfach dumm !

also muß entsprechend d. Politik geändert werden .

Mit jetzigen Regierung unmöglich ..

Zahlentricks

Für internationale Rankings der Arbeitslosigkeit eignen sich nur die ILO-Zahlen - alles andere wäre, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Die BA-Zahlen beruhen auf einer "anderen Definition" - einer auch politisch beeinflussten, die die Politik der jeweiligen Bundesregierung möglichst "gut" aussehen lassen soll. Selbst zeitliche Vergleiche der BA-Zahlen innerhalb Deutschlands setzen voraus, dass man die häufig geänderten "anderen Definition" kennt und beachtet. Damit können nur noch "Arbeitsmarktexperten" die tatsächliche Arbeitslosigkeit wirklich beurteilen.

Ein Tummelplatz für Zahlentricks.

Deshalb wäre es hilfreich, wenn die Tagesschau-Redaktion die vielen verbalen Beschreibungen zur Unterbeschäftigung in diesem Beitrag durch eine übersichtliche Tabelle ergänzen würde.

Ganz einfach

Wenn die Arbeit den Menschen nicht mehr ernährt, muß er sich eben zwei oder drei Arbeitsstellen suchen.

Von freudiger Suche nach Arbeit, weil man ja so gerne Arbeitet (so kam es bei mir zumindest rüber) kann wohl kaum die Rede sein.

Vielen reicht auch die Rente nicht mehr zum leben. Geht man halt bis es nicht mehr geht arbeiten.

Jaja, die BRD'ler sind ja sowas von fleißig.

Selten so gelacht...

Außerdem gebe es zwei Millionen Teilzeitbeschäftigte und 1,7 Millionen Menschen mit vollen Jobs, die dennoch mehr arbeiten wollen.

wollen ????

Zum hinknien !! Und immer so weiter im System.......

Wir suchen noch Leute

hier gibt es jede Menge zu tun.

Aber wir zahlen nix.

Der Chef braucht ne neue Uhr und ein neues Auto.

offenbarung

hier zeigen sich doch schon eher die wahren arbeitslosenzahlen oder wie es in D. mit dem verdienst der menschen bestellt ist.

Zahlenspielerei

Ich würde keinen Pfennig auf diese "Statistiken" verwetten.

Schon das ein "ausführendes Amt" sich als "Agentur" bezeichnet sollte den Irrsinn deutlich machen.

Tolle Quote

2,98 Arbeitslose? Das finde ich mal eine sensationelle Zahl! :)

Von "wollen".....

.....kann oft nicht die Rede sein.
Wenn ich mein Rentnerumfeld betrachte, sind etliche Rentner darunter, die weiter arbeiten MÜSSEN, weil ihre Rente -zum Beispiel wegen der Minijobs- hinten und vorne nicht reicht.

GANZ GROBER UNFUG!!!

Welch fiese Realitätsverdrehung! Diese mehr und mehr untergehenden Menschen suchen mit aller Kraft nach Einkommen, um überleben zu können! Mit dem Wunsch, einen noch größeren Teil ihrer Lebenszeit am Arbeitsmarkt zu verkaufen, hat das rein gar nichts zu tun!

Bitte abspeichern: Einkommen ist nicht gleich Arbeit!

Hätten wir halbwegs humane Löhne und eine Währung, die in der Kaufkraft unserer Wirtschaftsleistung entspricht (das entspräche ca. einer Halbierung der Lebenshaltungskosten, vgl. DM!), dann sähe diese Umfage ganz anders aus! Dafür stehe ich gerade ;-)

Was wir hier sehen ist nichts anderes als eine weitere Amerikanisierung unserer Arbeitswelt. Die 'working poor' gibt es nun auch zahlreich in Deutschland. Gute Zeiten für alle, die menschliche Arbeitskraft billig einkaufen möchten. Schlechte Zeiten für die Bevölkerung!

Ein Land auf dem Weg in die totale Arbeit.
Naja, man sagt uns Deutschen ja nach, dass wir das so mögen...

@Don-Corleone

Selten habe ich so einen Unsinn gelesen. Natürlich haben wir einen großen Bedarf an Teilzeitjobs. Es ist unstrittig, dass viele einen Teilzeitjob nur annehmen, weil sie keinen Vollzeitjob finden, aber andersherum ist es genauso richtig, dass es Lebensumstände gibt, in denen Teilzeitjobs genau das Richtige sind.

Ich kenne genug Mütter, die einen Halbtagsjob suchen, weil sie sich mehr um Ihre kleinen Kinder kümmern wollen oder weil die Kita zu früh schließt, genauso verhält es sich mit Studierenden, die sich neben dem Studium etwas hinzuverdienen wollen/müssen. Und ich kenne Familien, bei denen die Eltern je nur 4 Tage die Woche arbeiten, damit jeder einen Tag in der Woche mit dem Nachwuchs verbringen kann (Mo-Do / Di-Fr)... usw. Wir haben in der Firma eine Kollegin, die einfach nur 3 Tage die Woche "voll" arbeiten möchte... sprich: 3/5-Arbeit für 3/5-Gehalt. Das hat mit "Lohnsklaven" so rein gar nichts zu tun.

Teilzeitjobs, egal welcher Ausprägung werden benötigt.

@leonis64 / @Michel D.

Schließen Sie aus, dass Menschen gerne arbeiten? Projezieren Sie Ihre Einstellung nur auf alle anderen?

@marciaroni

>korrekt müßte es heißen "7,4 Millionen Menschen wollen mehr Geld und wären bereit, dafür mehr zu arbeiten"<

ich würde das *wollen* durch *brauchen* ersetzen und würde den Satz noch so weiterführen:

"... da ihre jetzigen Hungerlöhne ihnen trotz Arbeit kein würdiges Auskommen mehr ermöglichen."

Dieser Artikel ist eine

Dieser Artikel ist eine Frechheit.....7,4 Millionen Menschen MÜSSEN mehr arbeiten, sollte der Titel dieses Artikels sein. Von wollen kann ja nun wirklich nicht die rede sein. Hier wird dem Leser suggeriert das wir immer arbeitssüchtiger werden und Karriere viel wichtiger als soziale Kontakte bzw. die Familie ist. Wir leben in einem Land das sich bald nichtmehr von China oder Afrika unterscheidet, dass braucht man alles garnicht schön reden.....es ist beschämend für unser Land und ganz Europa wie es sich in den letzten Jahren hier entwickelt hat. Schuld daran sind natürlich SPD/Grüne und die aktuelle Regierung. Agenda 2010 + Lobbyparteien machten dies alles erst möglich. Es wird Zeit für eine Veränderung in unserem System !
Es sollte vielmehr eine Diskussion über zu niedrige Löhne geführt werden....wir werden immer mehr zu Arbeitssklaven die garkeine Zeit mehr für Familie haben. Der Demographischer Wandel ist kein Zufall, sondern politisch gewollt !

@ lieber Jung

Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, würde aber gerne etwas wissen, weil mir das nicht ganz klar ist.

Die heutigen Rentner haben in ihrer langen Zeit als Erwerbstätige maximal 10 Jahre mit den Folgen der Agenda 2010 gelebt. Wenn man davon ausgeht, dass heutige Rentner, deren Rente heute zu gering ist, keinen Hochschulabschluss haben, haben diese folglich (wahrscheinlich) nach der Schule eine Ausbildung gemacht. Das bedeutet, dass sie 40-44 Jahre erwerbstätig bzw. erwerbsfähig waren.

Wollen Sie mir nun wirklich erzählen, dass die 10 Jahre mit ALGII die Renten dieser Leute so klein geschrumpft haben, dass sie heute noch arbeiten müssen?

Oder gab es Minijobs und unbezahlte Praktikantenstellen bereits 1985 flächendeckend?

Also entweder ist das, was heute so oft kritisiert wird (Harzt4,...) gar nicht neu, oder aber die Rentner, die Sie hier anführen, haben schlicht nicht gearbeitet... oder sehe ich das falsch?

Danke für die Erklärung.

@odoaker - Artikel schwer zu verstehen.

"Die offizielle deutsche Arbeitslosenquote ist in der Regel etwas höher als die ILO-Erwerbslosenquote für Deutschland."

Ich gebe Ihnen völlig Recht, die BA muss endlich aufhören mit ihren Zahlentricks. Dann wäre die Arbeitslosenquote nämlich niedriger als jetzt (siehe Artikel)

Wenn man den Artikel auch genau liest, dann sind (im Westen) meistens Männer die mehr arbeiten wollen (wegen mehr Geld natürlich)

Immer wieder dieses Statistik bashing, von Leuten die eine Statistik nicht lesen können (sorry wenn ich das so drastisch sage)

Wenn die BA sagt, dass die Quote um x % sinkt, dann sinkt sie nun mal. Egal ob Tricks, Statistik usw.

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt... wie immer

Ich habe einen guten Grund....

... mich nicht dazuzuzählen. Ich mache 6 Tage Dienst (2 Früh- 2 Spät- 2 Nachtschichten) hintereinander (jeweils 10 Stunden) und habe danach 3,5 Tage frei. Immer fortlaufend, auch an Sonn- und Feiertagen. Ok... als Lediger macht mir das nichts aus und ich werde auch recht gut bezahlt. Allerdings geht der Schichtdienst an die Substanz. Bin ja auch nicht mehr der Jüngste.
Mehr arbeiten ? In meinem Fall: Nein danke. Mir reicht es auch so schon.
Die Politik soll endlich dafür sorgen, dass die Menschen von ihrem Lohn vernünftig leben können. Ich selber habe dieses Glück und bin auch dankbar dafür.

Mein Vater arbeitet gerne weiter auch als Rentner

Mein Vater arbeitet gerne auch nach der Rente weiter.
Er muss es nicht, aber sein Chef und die Kunden wollen es auch gerne, also es gibt nicht nur Leute, die prekär unterwegs sind und deshalb mehr arbeiten müssen oder weiter arbeiten müssen.
Ich kenne viele Rentner, die hätten nach der Rente gerne weiter gearbeitet, jetzt haben die keine Hobbys und entwickeln seltsame Eigenarten.
Arbeiten hält auch geistig und körperlich Fit und ist nicht nur eine Strafe oder Ausbeutung.

Frauen und Männer

Der Beitrag sagt es:

Die Frauen wollen mehr arbeiten, weil sie schlicht zu wenig verdienen z.B. als Kassiererinnen!

Die Männer wollen mehr arbeiten, um noch mehr Geld zu schäffeln. Und nehmen dadurch anderen die Arbeit weg.

Ich kann nur den Willen der Frauen nachvollziehen. Aber mehr Arbeit ist der falsche Weg. Angemessene Bezahlung ist das Zauberwort. Ich wäre sogar bereit, jedes Mal an der Kasse 50 Cent zu "spenden", weil mir die Kassiererinnen immer leid tun. Wenn das jeder täte, wären die ordentlich bezahlt (30 Kunden pro Stunde = 15 Euro mehr).

Und WARUM wollen die Leute

Und WARUM wollen die Leute mehr arbeiten?

Ich muss mir an den Kopf packen, wie plump diese Propaganada mittlerweile wird. Immer mehr Kosten sind zu deckeln, und die Industrie bekommt immer mehr Niedriglohnsklaven

Ein mieses System

Niemand wird gezwungen, für wenig Geld zu arbeiten!

Niemand wird in unserem freiheitlichen Land gezwungen, für wenig Geld zu arbeiten!

"Gott sei Dank leben" wir hier nicht im Sozialismus!

Wer es trotzdem macht, der darf sich später nicht darüber beschweren, daß seine Rente zu klein ausfällt oder das er mehrere Jobs annehmen muß, um zu überleben.

Es wäre unter meiner Würde, für wenig Geld zu arbeiten!

Ich kann das ständige Gemeckere in unserem Land nicht mehr hören!

Wenn jemand behauptet, daß er zu wenig Geld verdient, dann sage ich ihm immer, daß er sich ja einen anderen Job suchen kann und nicht für wenig Geld arbeiten muß.

Wer trotzdem für wenig Geld arbeitet, darf sich nicht beklagen!

Wer sich mit Billiglöhnen abgibt und auf Billiglohnniveau arbeitet, der darf sich nicht wundern, daß er davon nicht existieren kann.

Das ist die Realität!

Hier gilt der alte und richtige Spruch: "Jeder Mensch ist seines eigenen Glückes Schmied"!

"Working poor"

Während auf der einen Seite Sozialleistungen gekürzt werden, ist von neuen Steuern die Rede und die Menschen müssen um jede Erhöhung ihrer Löhne, auch wenn sie marginal ist, wahre Arbeitskämpfe führen.
Begriffe wie „working poor“, sich rund um die Uhr in mehreren Jobs abzuarbeiten und dennoch zu wenig zum Überleben zu haben, sind Realität geworden und prägen den Alltag von immer mehr Menschen.
Die Ursache: Staatsverschuldung!
Jedoch das wahre Ausmaß der Banken- und Staatschuldenkrise dieser Welt verdeutlicht die Tatsache, dass der US-Hedgefonds-Manager John Paulson 2010 unglaubliche 5 Milliarden Dollar lukrierte!
Diese Milliarden fehlen an allen Ecken und Enden.
Die Milliarden, die den arbeitenden Bürgern entwendet werden; denn diese Gehälter sind nur möglich, indem sich einzelne Personen an den Volkswirtschaften bereichern. Man darf von einem Verbrechen ausgehen,
so Wenige über solche Summen verfügen und Viele über fast nichts.
Und was macht unsere Politik? Bankenrettung!

@Dr. Kawasaki - Frauen wollen mehr arbeiten?

Ich bin der Meinung, daß der Mann/Vater in der Lage sein muß, seine Frau und seine Familie ALLEINE zu ernähren.

Dies war in der Geschichte der Menschheit schon immer der Fall.

Ich persönlich würde mich schämen, müßte meine Frau arbeiten, nur weil ich sie und unsere Kinder nicht alleine ernähren könnte.

Zudem war es in christlichen Familien immer gute Tradition, daß der Vater/Mann die Familie ernährt und die Mutter/Frau sich in VOLLZEIT um den Haushalt und die Erziehung ihrer Kinder sorgt und die Kinder nicht in der Kita "geparkt" werden, nur damit die Frauen arbeiten.

Ich bin der Meinung, daß wir Männer die PFLICHT haben, ALLES dafür zu tun, damit unsere Frauen und Kinder ein materiell sorgenfreies Leben haben und die Frauen NICHT gezwungen sind, aus finanziellen Gründen mitzuarbeiten.

@Shagwell

Das ist etwa so, als würden Sie Apple vorwerfen, viel Geld zu verdienen, weil deren Geschäftsmodell (Pseudo-Luxus für viel Geld) zu gut ist.

Sie sollten sich daran erinnern, dass Deutschland all die Reformen, die Sie schlecht machen, deshalb notwendig waren, weil wir in Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig waren und in der Folge unsere Arbeitslosenzahlen stiegen, das BIP und die Exporte (von denen wir nun mal seit 60 Jahren leben) sanken, etc. Wir haben keine Reformen angestoßen, weil wir andere ärgern wollten, sondern weil wir uns den damaligen Lebensstandard nicht mehr leisten konnten. Dazu waren Einschnitte notwendig. Das große Verdienst von Gerhard Schröder war, das zu erkennen und, unabhängig vom nächsten Wahlgang, die Konsequenzen zu ziehen (und die SPD hat sehr viele Wahlen in dieser Zeit verloren).

Das Pech der anderen ist nicht, dass wir Reformen umgesetzt haben, sondern dass die anderen ihre Reformen verschlafen haben.

Angebot und Nachfrage

Wie in allen Branchen, so herrscht auch im Arbeitsleben das Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Wären nicht so viele Menschen bereit für wenig Geld zu arbeiten, dann gäbe es diesen ganzen unsozialen Niedriglohnsektor gar nicht.

Nicht die Wirtschaft muß also umdenken, sondern die Menschen, die ihre Arbeitskraft für wenig Geld anbieten.

Wer für wenig Geld arbeitet, der darf sich nicht darüber beklagen und braucht sich auch nicht darüber wundern, daß er so wenig Geld zur Verfügung hat.

Zudem: Ich persönlich halte es für würdelos, für wenig Geld zu arbeiten, weil ich nicht nur arbeite, um zu existieren, sondern weil ich mir auch den Luxus von teuren Reisen etc. leisten möchte.

Wer ein gutes Einkommen hat, der wirkt auch viel attraktiver auf andere Menschen!

Wer dies verneint oder leugnet, kennt sich offensichtlich nicht aus in der Realität des Alltags in Deutschland!

Nun vermischen hier aber einige was

Griechenland Portugal und Co. sind bestimmt nicht pleite, weil wir hier gut arbeiten oder alle zum Niedrigstlohn schuften. Klar gibt es Auswüchse und die müssen bekämpft werden.
Griechenland und Co. sind pleite, weil Steuern nicht eingetrieben werden, der ganze Staat nicht funktioniert und man sich mit billigen EU Krediten vollgesogen hat um diese auf den Kopf zu hauen.

Es wird immer Menschen geben, die schlecht bezahlt sind, das war immer so und wird auch immer so sein. Es wird Zeit für einen Mindestlohn, damit Mindeststandards eingehalten werden. Wenn dann versucht wird diese Standards zu umgehen, dann müssen empfindliche Strafen her, damit sich das nicht lohnt.
Siehe gerade REWE mit ihren Werkverträgen, Milliardenkonzern, aber will Leute für 4€ beschäftigen.
Und statt das der Zoll dann in Neubaugebieten rumfährt und den kleinen Schwarzarbeter hochnimmt der dem Nachbarn hilft, sollten die sic mal die Grosskonzerne schnappen. Und dann die Strafe an der größe des Konzerns ausrichten.

@Kathgläubig

Lassen Sie doch mal ihren Glauben außen vor.

Es gibt Frauen, die arbeiten wollen. Und das ist die Mehrheit.

Und ob es Ihnen gefällt oder nicht, aber wir leben nicht mehr in den 60ern und auch nicht in einem christlich-fundamentalistischen Staat. Ich bin über beides heilfroh! Punkt aus.

@ Kathgläubig - 15:03

"Ich bin der Meinung, daß der Mann/Vater in der Lage sein muß, seine Frau und seine Familie ALLEINE zu ernähren. [...] Ich bin der Meinung, daß wir Männer die PFLICHT haben, ALLES dafür zu tun, damit unsere Frauen und Kinder ein materiell sorgenfreies Leben haben und die Frauen NICHT gezwungen sind, aus finanziellen Gründen mitzuarbeiten."

Ah ja. Und was ist mit
- Männern, die an der Erziehung ihrer Kinder beteiligt sein wollen?
- Frauen, die arbeiten wollen?
- Frauen, die nicht finanziell von Männern abhängig sein wollen?
- Frauen, die keinen Partner haben?
- Kinderlosen Paaren?
- etc.

"Dies war in der Geschichte der Menschheit schon immer der Fall."
Machen Sie sich bitte die Mühe zumindest ein wenig Recherche zu betreiben, bevor Sie hier falsche Tatsachen darstellen. Das Frauen (und auch Kinder) für den Lebensunterhalt der Familie mit sorgen müssen ist in der Geschichte (und der Gegenwart) bei weitem keine Seltenheit.

Unterbeschäftigungsquote

Und auch jenseits einer Studie ist es möglich, da an die Zahlen zu kommen. Schließlich weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigungsquote ständig aus. Diese Quote zeigt das ganze Elend, dass die Arbeitslosenstatistik zum Teil bereits nach den ministeriellen Weisungen nicht mehr ausweisen darf.

Es geht hier um Menschen die

Es geht hier um Menschen die schon einen Vollzeitjob haben. Die natürlich gerne von ihrer Familie oder ihrem Bekanntenkreis getrennt sind .
Natürlich gibt es wie bei allem auch Ausnahmen. Alles eine Sache jahrzehntelanger Erfahrung.

@Don-Corleone

"Insofern

kann/muß man die Teilzeit-Jobs radikal abschaffen ,

denn praktisch keiner will dese Jobs,

denn sie bieten u.a. nur Nachteile gegenüber einem

Fulltime-Job..

"

Stimmt so nicht wirklich, im selben Bericht wird nämlich nach Gegenrechnung derjenigen die WENIGER arbeiten wollten "INSGESAMT" ein Bedarf von 2 mio zusätzlichen Arbeitsplätzen ermittelt. Ich kann diese Zahlen logischerweise nicht nachprüfen, aber Ihre Schlussfolgerung wäre anhand dieses Berichtes genau verkehrt herum....

LÜGENHAFT

Es ist unglaublich, mit welcher Dreistigkeit die Statistiken geschönt und Arbeitslose hinweggerechnet werden. Frau von der Leyen tut so, als ob 400 Euro-Jobber voll verdienende Arbeitskräfte wären. Die werden dann im Vergleich Leuten gleichgesetzt, die in den 60er und 70er Jahren an der Kaufkraft gemessen noch richtig Geld verdient haben - wo man von EINEM Gehalt eine ganze Familie ernähren konnte. So etwas ist einfach schäbig. Realistisch betrachtet ist die Arbeitslosigkeit mindestens doppelt so hoch, wie offiziell angegeben. Und es ist eine absolute Schande, in welchem Ausmaß die Arbeitskraft und das kreative Potential der Arbeitslosen verschwendet wird und in welchem Außmaß potentielle Spitzenkräfte ungenutzt brach liegen. Leute mit einem IQ über 130, welche 7 Berufe qualifiziert ausüben können, müssen für (im Jahresduchschnitt) 5 Euro/Stunde Taxi fahren, weil sie mit 60 keinen anderen Job mehr bekommen. Was sind das für Zustände?! Aber die Kanzlerin sagt: "Deutschland geht es gut"

maschmi78

Zunächstmal arbeitet man um zu leben und man lebt nicht nur um zu arbeiten.

Sollte auch noch das Arbeitsumfeld und der Verdienst stimmen, dann arbeitet man auch sicher gerne,
oder?

Was sie persönlich mir als innere Einstellung unterstellen wollen mit dem Hinweis der Projektion auf alle anderen ist nur meine Meinung.
Sicher haben sie doch auch ihre Meinung und tuen diese hier kund.

@Doktor_Fettleb

"Hätten wir halbwegs humane Löhne und eine Währung, die in der Kaufkraft unserer Wirtschaftsleistung entspricht (das entspräche ca. einer Halbierung der Lebenshaltungskosten, vgl. DM!),... "

Zu DM Zeiten mussten die Leute teils wesentlich länger für die Lebenshaltungskosten arbeiten. Recherchieren Sie mal, wie lange ein durchschnittlicher Arbeiter für einen Laib Brot oder einen Liter Milch heute und vor 40 Jahren Arbeiten mussten!

Eine deutliche Lohnerhöhung würde doch keine Kaufkraft einer Währung stärken, sondern vor allem Kosten der Produkte steigern.

Wie geisteskrank

ist bitte diese BILD Überschrift ?

Wenn man sich den kranken und menschenverachtenden Arbeitsmarkt ansieht dann ist diese Überschrift ein Schlag ins Gesicht aller die eine Arbeit suchen und aller die Ausgebeutet werden!

@ Kathgläubig

Ihren Satz, dass EIN Verdienst reichen muss, um eine Familie zu ernähren, unterstreiche ich sofort.
Aber der ganze Rest, den Sie da schreiben (in beiden Postings), läuft für meinen Geschmack ein wenig zu sehr in die Richtung "... die Leute sind selber schuld an ihrer Situation"

Haben Sie auch an diejenigen gedacht, die an ihrer Situation nicht selbst Schuld sind und die am Ende keine andere Wahl haben, als jeden Job anzunehmen ?

Ich kann mich damit gar nicht anfreunden, dass man sich einfach nur einen besser bezahlten Job suchen muss, um mehr Geld zu verdienen. Ok, im Grunde ist das natürlich nicht ganz unlogisch, aber erstens müssen diese Jobs vorhandenn sein und die Leute müssen die entsprechende Qualifikation haben und dass an der ganzen Misere zu einem nicht unerheblichen Teil diese Geilheit auf Globalisierung schuld ist, dürfte Ihnen wohl nicht entgangen sein.

Also .... ganz so einfach, wie Sie es darstellen, ist es leider nicht.

Immerhin eine neue Erkenntnis

Sonst hieß es in der Regierungspropaganda immer, dass die meisten Menschen nur gerne in Teilzeit arbeiten, weil sie so viel anderes zusätzlich zu tun haben. Solche gibt es natürlich auch, keine Frage.

Aber gut, wenn jetzt auch mal die Erkenntnis durchdringt, dass viele Teilzeitkräfte gerne mehr arbeiten und verdienen würden aber sich keine Möglichkeit dafür bietet.

@Cebulon

"... mich nicht dazuzuzählen. Ich mache 6 Tage Dienst (2 Früh- 2 Spät- 2 Nachtschichten) hintereinander (jeweils 10 Stunden) und habe danach 3,5 Tage frei. ..."

Ich arbeite auch ca. 60 Stunden im Schnitt pro Woche, allerdings nicht an 6, sondern an 5 Tagen und habe dann "nur" die 2 freien WE Tage. Wenn ich am Montag Termine irgendwo in der Welt habe, dann bin ich halt zusätzlich am Wochenende unterwegs...
Ich werde dummerweise nicht nach Zeit bezahlt (und den Job kann man leider nicht auf 2 Personen aufteilen). Ich bin auch dankbar, dass ich davon gut leben kann, aber leider frisst die Progression so viel vom Mehrverdienst auf, dass ich leider nicht mit 55 in Ruhestand gehen könnte um den Platz für einen anderen frei zu machen. Gerecht wäre ein Modell, dass Steuersätze nicht nur nach Jahreseinkommen, sondern auf Lebenseinkommen berechnet würden- dann wären damit z.B. auch Ausbildungszeiten abgedeckt!

@ michicu

Falsch, sie haben das System falls verstanden. Uns geht es gut und Griechenland schlecht, weil wir über unseren Exportüberschuss das Geld aus Griechenland aussaugen.

Es ist wie überall, den Reichen (Deutschland) geht es nur gut, weil sie die schwächeren (Griechenland) "ausnutzen". Würde es kein Griechenland geben, dann wären wir sofort der nächste absolute Krisenkandidat.

Die Geldmenge ist immer begrenzt, will der eine mehr, hat der andere automatisch weniger, egal ob Griechenland hier und da offene Steuerforderungen hat ...

alles nicht zu glauben

also irgendwie kann ich weder die Statistik noch die Meinungen hier glauben, denn: Aktuell habe ich eine kaufm. Teilzeitstelle (vormittags) ausgeschrieben (und das bei einem durchaus guten Gehalt). Und, oh Wunder, es gehen kaum Bewerbungen ein, obwohl solche Stellen doch angeblich gesucht sind....
Bevor jetzt alle schreien: Natürlich handelt es sich dabei um einen kleinen Ausschnitt der Realität, aber verwunderlich ist es schon.

Und nun noch was an alle Lautsprecher hier, das man von bestimmten Gehältern nicht leben kann...

Das ist wohl so, aber was spricht z.B. gegen zwei Teilzeitstellen statt einer Vollzeitstelle. Oder gegen 1x Teilzeit + Minijob? Habe selber jahrelang so gearbeitet und mich dann irgendwann selbstständig gemacht... also nicht meckern sondern was schaffen!

@Shagwell

Falsch, Griechenland hat sogar ein sehr gutes Sozialsystem. Das nennt sich öffentlicher Dienst, oft unproduktiv, aber schafft arbeitsplätze.

1. Man kann niemandem vorwerfen Wettbewerbsfähig zu werden, außer es sind "unseriöse" Mittel. Vielleicht sollte man sich nicht immer mit Europa vergleichen, sondern einen Blick über den Tellerrand werfen (Amerika, Asien).

2. Vllt sind die Lohnsteigerungen der anderen Länder genau das Problem, was wir in Europa im Moment haben.

Die Zeit der Verschuldung ist vorbei, jetzt müssen ausgeglichene Haushalte her und Schulden zurückgezahlt werden.

Wie, man kann keine Schulden zurückzahlen?
Natürlich nicht, außer man schafft Einnahmen. Jede Steuer ist zum beispiel eine, Gelddrucken eine andere Einnahmequelle, Ausgaben senken ist jedoch die Beste!

wow!

Ihre Einwände erinnern mich stark an den Kommentar einer französischen Königin: "Wenn das Volk kein Brot hat, dann soll es doch Kuchen essen." Persönlich beklage ich mich auch nicht aber die Realität in Deutschland ist eine Andere. In einer Gesellschaft gibt es nun mal nicht nur hochbezahlte Manager und Fachkräfte. Es gibt auch eine breite Masse von ungelernten und nicht nachgefragten Fachkräften, die in prekären Beschäftigungverhältnissen arbeiten MÜSSEN, um überhaupt Arbeit zu finden. Wenn Sie das Glück einer guten Ausbildung und offensichtlich über den notwendigen Biss im Arbeitsleben verfügen, herzlichen Glückwunsch!

auch nicht schlecht...

ich würde uns allen wünschen, dass die Welt so simpel ist, wie Sie sie beschreiben.

Fragen

Mich würde interessieren, wie die gestellten Fragen und die dazugehörigen Antworten ausgesehen haben. Schließlich kann man Fragen und die dazugehörigen Antworten so stellen, dass man das gewünschte Ergebnis bekommt.

Also lasst uns wieder zur Tagesordnung übergehen.

Statistik

Statistisch gesehen gibt es im Universum auch gar keine
Lebewesen,wieso?
Einfach: Eine endliche Anzahl bewohnter Planeten
geteilt durch eine unendliche Anzahl unbewohnter Planeten
hat zum Ergebnis immer Null... kann man nichts machen, isso.

Also mal im Ernst, wer glaubt denn auch dieses Geschwafel
von knapp um die "drei Millionen Arbeitslose"
Es gibt mehr als 4,5 Millionen Hartz IV Empfänger,die gehören ja größtenteils wohl mit eingerechnet, wenn nicht gerade schwerkrank oder so.

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