Italiens Premier Monti warnt vor Auseinanderbrechen Europas

05. August 2012 - 10:23 Uhr

Italiens Premier Monti fürchtet, die Finanzkrise könne zu einem Sprengsatz für Europa werden. "Die Spannungen tragen bereits die Züge einer psychologischen Auflösung Europas", warnte er im "Spiegel". In Deutschland wird indes immer lauter gefordert, Griechenland müsse den Euro-Raum verlassen.

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Kommentare

gegen den willen der völker?

"Monti empfahl den Regierungschefs, sich ihre Handlungsfreiheit gegenüber den eigenen Parlamenten in der Krise zu bewahren: "Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration.""

Das Parlament, auch Volksversammlung genannt soll die Souverenität des Volkes ausdrücken. Idealerweise soll die Regierung am Tropf des Parlamentes hängen und nicht versuchen genau dieses zu umgehen.

...oder ist die EU letztendlich doch kein Projekt für die Völker Europeas sondern ein Projekt nationaler Eliten? So hört sich das nämlich an wenn herr Monti spricht.

Letzteres ist schon immer ein Kritikpunkt gegen die EU gewesen, aber das ganze so öffentlich rauszuposaunen empört mich.

"Exempel statuieren"

Herr Söder argumentiert sehr simpel - ein Austritt Griechenlands wird für die Eurokrise keine nennenswerte Verbesserung bringen. Und seine biederen Drohungen in Richtung Italien und Spanien sind mehr als peinlich. Und dieses ständige "Deutschland ist kein Zahlmeister" ist auch schon recht abgedroschen. Man hat das Gefühl, Söder kann nicht selber denken, plappert nur populistische Phrasen nach. Schlecht für Deutschland, schlecht für Europa. Er sollte raus aus der Politik und sich eine produktive Arbeit suchen, die seinen Kompetenzen entspricht ...

Aha Herr Monti...

..."Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration."

Das nennt man Demokratie Herr Monti.Wenn man keinen Gurkenstaat hat sondern eine palamentare Staatsform dann geht das nicht anders.

Unglaublicher Satz wenn man mal genauer darüber nachdenkt.
Europa und der Euro sind doch längst gescheitert.Was jetzt gemacht wird ist doch nur eine Möglichkeit zu finden es nach außen so aussehen zu lassen,als sei dies noch nicht der Fall.
Je früher die Politiker sich dessen bewußt werden,desto billiger für uns alle.

pleite ist pleite.........

da gibt es kein mittel wenn man pleite ist.
also sind die worte von söder richtig.
wie kommen politiker dazu das geld der steuerzahler ihres landes an andere zu verteilen, sprich zu verschenken? an eine rückzahlung ist im falle griechenland sicher nicht zu denken.
wenn das schule macht, zieht man auch noch gesunde länder in den abgrund.
seit beginn der krise ist und war das das einzige mittel der bankenmafia das handwerk zu legen. denn gerade die betroffenen banken haben mit der misere ordentlich gewinn gemacht. weil das nicht reichte hat man z.b. auch den fibor noch manipuliert......
übrigens wurde noch keine bank bestraft, für die kriminellen spekulationen mit dem geld fremder leute.
man sehe sich nur die eigenkapitaldecke der banken an, also haben die mit dem geld der sparer ein spielcasino betrieben. nun sollen die bürger die sosse bezahlen? welch ein unsinn !

Herr Söder hat vollkommen Recht!

Alle Wackelkandidaten sind viel zu hoch verschuldet, als dass man sie jemals retten könnte. Deshalb müssen sie alle aus der Eurozone austreten, die starken Länder können den Euro behalten.
Dei EZB darf keine morschen Staatsanleihen mehr aufkaufen, auch deshalb weil es gegen das Gesetz verstößt. Billiges Geld verleitet die Schuldenländer zu mehr Kreditaufnahme und Vernachlässigung der Reformen. Damit begeben sie sich wieder verstärkt in die Erpressbarkeit der Märkte, anstatt sich von dieser zu befreien. Die Finanzmafia hat natürlich kein Interesse am Schuldenabbau, kann man den Steuerzahler ja dann nicht mehr so ausquetschen.
Logisch, dass Monti die EZB lobt, geht ja schließlich nicht um sein Geld, sondern um das der deutschen Steuerzahler.

Abschaffung der Demokratie?

Es ist schon interessant, wie offenherzig sich Herr Monti als Antidemokrat zu erkennen gibt. Ich hoffe, Frau Merkel wird offen und eindeutig eine demokratische Gegenposition beziehen. Ein verteintes Europa muss endlich demokratisch werden. Anderenfalls stehen wir vor dem Ende der Idee des Volkssouveräns und die Interessen der Bevölkerung werden - bestenfalls - zweitrangig.

EZB Diskussion: Hört, hört, Ihr Wähler, wie SPD-Steinmeier der Enteignungspolitik durch Inflation das Wort redet!

Schwachpunkt von Merkel genau erkannt und genutzt

Mit ihrem Spruch "Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa" hat sie sich selbst Verhandlungsspielraum und Druckmittel genommen.
Man kann nur hoffen, dass sie auch hier wie bei der Atompolitik plötzlich eine brutale Kehrtwendung hinlegt.

Die von Griechenland, Italien, Frankreich usw. erhoffte Wunschwelt-Politik hat sowieso keine Chance gegen den Aufschwung der Schwellenländer zu bestehen. Entweder sie krempeln sofort die Ärmel hoch, oder sie sind morgen selbst Schwellenland.

Das große Auseinanderbrechen

Das große Auseinanderbrechen kann man nur verhindern, indem man das kleine Auseinanderbrechen des Spielplatzes "Euro-Markt" zulässt, bzw. das System ändert und nicht nur "Reförmchen " macht.

Das System ist am Ende. Das ändert sich auch nicht durch Illusion. 2014, 2015 global. Europa wird es vielleicht sogar noch dieses Jahr erleben, dass Probleme zunehmen .

Siehe Nachrichten, Griechenland, andere Länder, alle Geldsorgen, das Karussel ist im Endstadium.

Und bei den letzten Jahren der Krisenbewältigung sind keine Probleme gelöst worden, die nämlich immer noch in der Bilanz sind.

Der Zins ist gerade dabei, das System weltweit zu sprengen und expontentiell geht das. Also immer schneller.

Das "Projekt Europa" ist seit dem Euro gefährdet

Der Goldman,designierte ESM-Gouverneur

(danach gab er den Job als Finanzminister auf)

+ vom Volk ungewählte Monti bindet

–in Merkelscher Manier und damit als Bumerang an sie wie schon ihre griechischen Zahlkinder-

„das Projekt Europa“ an den Euro. Aber EWE (goldbesicherter ECU) u. die EWU gab es schon früher und die Eurozone ist nicht die ganze EU. War dieses Projekt etwa gescheitert?

Monti erklärt die Überflüssigkeit des Souveräns , wenn es um Volkes Geld geht. Regierungen brauchen eben Verhandlungsspielraum, da stört so ein Parlament bloß.

Oder das deutsche GG? Schäuble will es weg haben per Volksabstimmung über Souveränitätsaufgabe, Sommer bastelt am EU-Verfassungskonvent. Nationaler Parlamentarismus stört wohl nur, wenn Schäuble EU-Finanzminister werden will, um die privaten ESM-Bankbeschlüsse umzusetzen, die er mit ausgeheckt hat.

Die Griechen zeichnen u. brechen jeden Vertrag von € bis Troika, um leistungslos an Geld zu kommen. Draghi spielt mit, Monti kommt bald.

psychologischen Auflösung Europas

Ja diese Auflösung ist sichtbar. Diese Erscheinung haben wir aber den EU-Romantiker zu verdanken welche in der Vergangenheit übereilt eine Währung zusammengeschustert haben(Danke Kohl und Co). Diese Erscheinung haben wir des weiteren Politikern zu verdanken die sich an die in Verträgen festgelegten Richtlinien nicht halten wollten(Danke Schröder und Co). Zuletzt waren es dann Politiker die Probleme lösen wollten in dem sie generös mit dem Scheckbuch wedelten.

Merkel hat jetzt wenigsten gemerkt das diese Schecks nicht gedeckt sind. Trittihn und Steinmeier scheinen mit +/- Rechnungen eher Probleme zu haben.

Was mir besonders Sauer aufstößt ist das bereits vorhandene Anspruchsdenken in der EU an Deutschland. Ja Deutschland hat vor 70Jahren einen Krieg verloren den es auch begonnen hatte. Wir sind jetzt 3 Generationen weiter! Wer sich auf das biblische 7. Glied beruft sollte sich auch mit dem Tanz ums goldene Kalb beschäftigen.

Monti hat in einem Punkt vollkommen Recht!

Die europäische Gemeinschaft könnte auseinander brechen. Der Grund liegt an dem Vertrauensschwund der Bevölkerungen an der Politik. Griechenland wurde durch Betrug in die Gemeinschaft aufgenommen. Richtiger Weise, hätte Griechenland sofort, nach bekannt werden der Trickserei, aus der Eurozone austreten müssen. Vertragsbedingungen nicht erfüllt, kein Vertrag! Bei jedem Privatmann oder -unternehmen wird so verfahren. Was hier gemacht wird, ist ein Tohuwabohu, welches kein normal denkender Bürger und kein Experte versteht. Der Euro ist eine gute Sache, funktioniert jedoch nur, wenn die Steuer- und Finanzsysteme der Mitgliedsländer identisch sind.
Zur Zeit ziehen alle an einem Strang, nur in verschiedene Richtungen. Wo ist da eine Gemeinschaft? Dienen die "Rettungsbemühungen" wirklich den Bürgern? Ich habe da ernsthafte Zweifel! Ich hoffe, liebe Politiker, ihr tut das Richtige :-)

Also wenn ich erstmal

Also wenn ich erstmal Regierungschef wäre, würde ich diese lästige Demokratie sicher auch gerne abschaffen wollen.

Wenn sich das Volk des Vertrauens der Regierung nicht für würdig erweist, wäre es sicher besser, die Regierung setzte das Volk ab und wählte ein neues!

Monti ist geistig ein Verfechter ...

... der Undemokratie. Er kann ja gleich Ermächtigungsgesetze für die EU-Länder fordern, wenn er seine Amtskollegen zu mehr Eigenmächtigkeiten aufruft.
Was spricht eigentlich gegen eine zufällig "EUROPA" genannte Landmasse zu sagen, in dem Einzelstaaten friedlich und gutnachbarschaftlich zusammenleben?

Die Ungerechtigkeit des Euro soll durch die EZB gestützt werden

Die sich entwickelte Ungerechtigkeit des Euro,eine innere Verzerrung,gerade was Deutschland betrifft,soll im Verborgenen bleiben
Es wird einfach von einem gerechten Euro anno 1998 ausgegangen.Statt dessen wird aber der mißentwickelte Status gerettet und damit alle Ungerechtigkeiten darin,besonders bitter für Deutschland als Haupzahlmeister,obwohl wir als Bürger durch Abwertung schon am meisten an Kaufkraft und Vermögen eingebüßt haben
Daß Griechenland,Spanien etc nach Euroaustritt massiv abwerten(ist ja bloß der gerechte Abwertungsstau nach 10 Jahren Abwertungsschutz durch den Euro),wird allgemein anerkannt
Daß Deutschland durch 10 Jahre Euroschutz und entsprechendem Aufwertungsstau als DM GERECHT aufwerten würde,soll verhindert werden,obwohl es zum Wohl der Bürger betreffs Vermögens- und Kaufkraftsteigerung wäre
Dem entspricht der logische"Ist-Zustand"Deutschlands im Euro:Wir haben massiv durch Eurozwang ABGEWERTET,ein uns Deutschen UNBEKANNTER Zustand
Und DER soll gerettet werden?

fipsing: Genau dass, was Sie schreiben, denken viele und...

dies ist das eigentliche Problem. Das ist wohl auch das Hauptthema bei den Staatstreffen rund um die Euro-Krise. So langsam bekommen die Politiker und Banker Angst vor dem Bekanntwerden ihrer Fehlentscheidungen und "Geschäfte".
Hoffen wir, dass die Sache gut ausgeht.

Der Pleite-Geier hat gerufen, auf italienisch

Kein Wunder, daß Monti jetzt ins Horn der notorischen Schuldenmacher stößt. Sein Land, Italien, hat schon vor dem € Beitritt jedes Jahtr regelmäßig die Schulden erhöht und einfach viele neue Lire gedruckt.
Mit dem € war das noch einfacher, denn die Zinsen sind so ja schön niedrig gewesen. Gleichzeitig hat man mit Euro Strukturmitteln ganze Heerscharen von Mafiosis und Günstlingen mit gut dotierten Verwaltungsposten ausstaffiert: Im praktisch waldlosen Sizilien gibt es 27000 Förster. Gerade erst vorgestern hat Monti in diese von Korruption und Vetternwirtschaft zerfressene Region wieder 343 Mio € gesendet.

Zum Erhalt seines "Wirtschaftswunders" braucht Monti die Hilfe seines Landsmanns Draghi, der an der EZB-Spitze bald wieder den großen Geldhahn aufdrehen wird.
"Argumentations-Hilfe" bekommt er reichlich aus Spanien und Frankreich, sekundiert von all den berühmten "Experten" und "Professoren", die aber komischerweise bis zum Krisenbeginn irgendwie total blind (oder blöd?) waren

Herr Monti, wann soll in

Herr Monti, wann soll in Italien eigentlich mal wieder gewählt werden?

In Harmonie zu leben fällt

In Harmonie zu leben fällt schon in der Familie schwer. Das es im größeren Maßstab wie in Europa Probleme gibt, leuchtet da nur ein.

Viel zu viele verschiedene Kulturen und Denkweisen, dazu eine gemeinsame oft kriegerische Geschichte, sind der Zündstoff für Konflikte und gefährden das Zusammenleben.

Der Traum von Utopia:
Friede, Freude, Eierkuchen, im Tanz der Kulturen, geht nur bei Festen gut, doch leider sind wir keine tägliche Spaßgesellschaft die fortwährend ihre Sorgen zuhause lassen kann.

Sicher war es wichtig mit der Gründung eines vereinten Europas eine Großmacht neben USA, Russland, China und Indien aufzubauen um weiterhin einen westlichen Einfluss auf Seiten der USA bieten zu können. Doch leider fehlt uns allen etwas in Europa, wir fühlen uns nicht als Europäer, sondern sind unserer Nation nach wie vor treu ergeben und treten für das eigene Voranschreiten ein.

Genau DAS wollen die Bürger nicht, Herr Monti!

"Monti empfahl den Regierungschefs, sich ihre Handlungsfreiheit gegenüber den eigenen Parlamenten in der Krise zu bewahren: "Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen..."

Die Parlamente sind die direkt gewählten Volksvertreter. Wenn ein Parlament etwas mit Mehrheit beschließt, dann MUSS diese Entscheidung natürlich gelten. Und nicht, wenn eine (im Zweifelsfall Minderheits-) Regierung etwas gerne möchte.

Was für ein seltsamer Demokrat ist dieser Herr Monti?

Nebenbei, wenn der Euro scheitert, dann scheitert nicht Europa, denn sonst wäre Europa ja schon gescheitert gewesen, als es den Euro nicht gab.

Vielen Dank, Herr Kohl, Herr Juncker, Frau Merkel, Herr Steinmeier für all die Probleme, die Sie Ihren Mitbürgern einbrocken.

Auseinanderbrechen

Da hat Herr Monti leider recht. Aber nur, wenn dieser Wirrwar noch so weiter geht und die Bundeskanzlerin kein klares Nein äußert. Frau Merkel hat es nun in der Hand. Solange wir uns nur wegducken und der Politik das Feld überlassen, wird nichts daraus. Nur ein Volksentscheid kann jetzt noch helfen, und wenn es uns auch den Euro kostet. Danach soll Frau Merkel abdanken und die CSU dazu. Europa wird dann nicht fallen, denn die Südländer sind weiterhin auf unsere finanzielle Hilfe angewiesen, und wenn diese dann auch D-Mark heißt. Das wahre Problem ist der fehlende Aufschwung, der nun leider in Asien ist und auch nicht mehr zurückkehrt. Europa ist gesättigt und leider total koruppt, sonst würde hier nicht so viel Geld abfließen können, das wir dringend brauchen.

Was soll Europa und der Euro

Was soll Europa und der Euro noch Wert sein, wenn die Ersparnisse und die Altersvorsorge der Menschen dabei verbrannt werden.

Inflation bestraft die, die sparsam sind.

1. Warum eine höheren Steuern (höhere Steuern, keine Mehrfachbesteuerung), das würde alle treffen und wäre deutlich gerechter.

2. Statt zu subventionnieren müssen strukturelle Veränderungen her. Keine Sozialleistungen mehr ohne Gegenleistung. Weg mit den heutigen Sozialleistungen und durch eine staatliche koordinierte Beschäftigungsgesellschaft ersetzen. Dort können dann alle, die auf dem freien Arbeitsmarkt keine Stelle finden zu Kostendeckungsbedingungen arbeite. Aber keine Leistungen mehr ohne Gegenleistung.

3. Banken 100% staatlich Kontrollieren. Keine weiteren Fehlentwicklungen mehr erlauben.

4. Steuerverschwendung und Steuerhinterziehung massive bekämpfen.

Aber nicht durch Inflation die Enteignen, die von ihrem Arbeitslohn für die Zukunft vorsorgen wollen und die Subventionnieren, die auf Pump leben.

Und das ist gut so!

Er meint wohl die EWU, der Italo Brandbeschleuniger.
Lieber gestern als heute, denn dieses Undemokratische Monster hätte so nie gegründet werden dürfen.
Wir ein großes Volk, wurden nie gefragt. Wir leben in der Eurodiktatur seit der ersten Stunde.
Zuerst das Geld wohl der größte Fehler in der Weltgeschichte. Kultur und Leistung, eine Bilanz kam in der Denke der Verblendeten nicht vor.
Eurobesoffen in den Untergang gehört in das Buch der Geschichte.
Der Schrecken mit einem Ende wird teuer, sehr teuer, apokalyptisch teuer.
Aber ein Schrecken ohne Ende ist der totale Untergang, die Pulverisierung der Weltwirtschaft.
7,5 Milliarden Menschen, alle im gleichen Boot werden nach infernalischen Kämpfen um vermeintliche Rettungsplätze zum totalen Untergang im Eismeer der Gier führen.
Das Ende ist nah, und das ist gut so. In der DM oder einer Zweitwährung und neuen Bündnissen auf zu neuen Ufern, allerdings mit dem Unterschied, dann wieder mit Partnern auf Augenhöhe.

5. August 2012 - 11:03 — seehecht

Pleite ist nicht Pleite. Weil durch Leistung wieder Wert erzeugt werden kann. Und damit kann man dann die Schulden begleichen.

Es ist wohl so, daß immer Menschen sich nicht mehr an ihre Zusagen der Rückzahlung halten wollen. Und das ist das eigentlich kriminelle.

Schwachsinnig

Also das finde ich echt mal schwachsinnig...
Wenn GR die Eurozone verlässt dann würde Deutschland ca. 80 milliarden Verlust machen...
Mag sein nur jede Milliarde, die man in Gr zur Schuldentilgung steckt ist doch sowieso weg also in ca. 1 Jahr oder so währen die 80 Milliarden so oder so weg ob jetzt Rettungspacket oder verlust weil sie die Eurozone verlassen haben...

Aber wenn ich das andere so schon lese, dass man dadurch auch ein Exempel statuieren will finde ich es schon recht interessant, denn wenn ich überlege, wie viele Milliarden € Schulden Deutschland hat, dann wäre ich mit dem Begriff Exempel statuieren doch mal sehr! vorsichtig...

Griechen und Italiener

Was ist das für ein Europa ?
Es sollte doch eine große Familie werden.
Und jetzt streitet man nur noch ums Geld.
Wer hat denn den meisten Subventionsbetrug begangen ?
Wer macht denn am meissten Schulden und verlangt von den fleißigen und ehrlichen Ländern diese auch noch zu bezahlen bzw dafür zu haften ?
Das ist doch so wie wenn mein Bruder ständig das Geld auf den Kopf haut und ich soll für seine Schulden den Kopf hinhalten, und ans sparen denkt er überhaupt nicht.
Ja er beschimpft mich sogar noch....
Auf solche Brüder und Schwestern schei.... ich.
Ich persönlich habe kein gutes Gefühl mehr zu diesem EUROPA wo betrogen und gelogen wird.
Sortiert doch die Gauner und Betrüger aus und tschüß...
Ich glaube, daß gerade die fleissigen und ehrlichen Mitglieder Europas nur ausgenutzt und dann noch beschimpft werden.
Und dann noch manche Gesetze ... na ja.Das ist aber ein anderes Thema.
Wegen mir könnt ihr eure EURO´S gerne einstampfen.
Ich hätte gerne die gute alte DM wieder !!

von wegen am Ende

Herr Monti offenbart sich nun endgültig als Teil der Finanzelite, zu dem anscheinend wohl auch Herr Draghi gehört. Sollen die EZB und FED in Zukunft unsere Herren sein? DAMIT wäre das Projekt Europa gescheitert. Der Streit um die griechischen Anleihen schadet der Europäischen Idee wohl zur Zeit am meisten.
Scheitert die EZB, haben wir alle ernsthafte Wirtschaftliche Probleme. Aber soll deswegen die Reise- und Arbeitnehmer Freizugügigkeit, das kommunale und Europawahlrecht aufgegeben werden?
Sollen deshalb Programme wie Erasmus, die tatsächlich eine europäische Identität schaffen, gestrichen werden?
Was zählt sind die Werte, die die Menschen für am wichtigsten erachten, Freiheit, Frieden, Freundschaft.
Geld ist nur ein Mittel zum Zweck, aber kein Selbstzweck.
Das haben Herr Monti&Co. wohl nicht verstanden.

Grüße eines EU Bürgers aus Kopenhagen,
Rüdiger

Neuwahlen - aber ...

Es wird Zeit europäische Neuwahlen auszurufen. Dabei können die Politiker jedes Landes über ihr Volk abstimmen. Wer sich nicht benimmt und wortlos zahlt, der fliegt raus!

Jetzt im Ernst, Herr Monti, das ist Demokratie. Vielleicht sollten sich die Politiker einmal wirklich zu den Grundwerten unserer demokratischen Kultur bekennen. Die Spielräume der Regierungschefs sind schon weit über das Mandat der Völker hinaus belastet.

Bleiben nur 2 Möglichkeiten, entweder demokratisch Mehrheiten erringen – in der EU bitte einstimmig. - Oder ein neues Volk wählen, dass dumm genug ist den Politikern überhaupt noch zu vertrauen.

Aha, Monti warnt


Lieber Herr Monti,

Sie warnen also in einer Zeit, in der sich die Völker Europas schon längst von ihren Regierungen und von Europa abgewendet haben, vor einem Auseinanderbrechen Europas.

Ich hatte bisher immer geglaubt, nur Frau Merkel würde außerhalb der Realität leben.

Euro bedeutet nicht: Mehr Frieden ...

Staaten mit eigener Wirtschafts- und Lohnpolitik, ein Euro, der ohne strenge Voraussetzungen nicht funktioniert, das ständige Brechen der auf Sicherheit angelegten Maastricht-Verträge, immer mehr Milliarden Transfergelder, kein Ende der Katastrophen in Sicht.

Meinetwegen kann die Euro-Zone psychologisch auseinander brechen. Die Zusammengehörigkeit und den Frieden zwischen den Völkern Europas erreicht man nicht durch eine immer marodere Währung, sondern das Zusammengehörigkeitsgefühl war unter der EG viel größer als unter dem Geschachere heute.

Das Exempel an Griechenland halte ich ebenfalls für wichtig, um heraus zu finden, was ein Euro-Austritt eines Landes bewirkt und um Daten für den Austritt weiterer Problemstaaten bzw. die Auflösung des Euro-Systems zu haben.

Wie gesagt: Raus aus dem Euro bedeutet nicht, dass wir nicht mehr mit Geld helfen können. Es entfällt aber der ständige Druck, mit immer mehr Milliarden die Währung stabilisieren zu müssen.

Das Opfer wird zum Täter

Wer ist den Schuld am möglichen Auseinanderbrechen Europas? Die Staaten, die eisern gespart und umstrukturiert haben oder die Staaten, die Jahrzehnte lang auf Pump gelebt haben und nicht wettbewerbsfähig sein WOLLEN (das kostet nämlich Anstrengung)?

Wir leben schon seit langem in einer Ära, wo das Opfer als der Täter angesehen wird.

Ungeheuerlich

Herr Monti will die Parlamente entmündigen, da kann man sie auch abschaffen. So etwas ungeheuerliches sagt ein gewählter Politiker ohne Aufschrei der europäischen Öffentlichkeit!
Wenn, sagen wir einmal chinesische, afrikanische oder nordkoreanische Politiker so etwas sagen würden, fühlten sich alle in ihrer Ansicht dieser Regime bestätigt. Die USA würden, sofern nicht ohnehin schon geschehen, die Länder auf die Liste der Bösen setzen und Drohnen zur Demokratisierung einsetzen.
Hier in Europa ist inzwischen alles erlaubt, sofern Verträge gebrochen werden und es um die "Rettung" für selbstverschuldet in Not geratene Staaten geht. Die dann auch noch frech werden und z.B. Deutschland gerne an die Nazizeit erinnern. Ob zutreffend oder nicht, spielt keine Rolle. Und deutsche Medien zeigen sich sogleich ängstlich und reden von "Isolation" Deutschlands, wenn es nicht besinnungslos mitmacht.

Bitte um Aufklärung.

Wenn der Zahlmeister abgedroschen ist, ist die Tatsache deshalb an sich falsch?
Was macht z.B. Söder exakt falsch? Benennen Sie bitte das Falsche! Sie behaupten nur, etwas wäre falsch.

Genau so kann niemand exakt beweisen, daß ein Austritt Griechenlands größere Schäden anrichtet als ein Verbleib. Auch wieder nur eine Behauptung von bestimmten Leuten, die die Wahrheit und die Tatsachen einfach hinwegleugnen.
Man kann unterschiedlicher Meinung sein, sollte sie aber schon glaubwürdig und nachvollziehbar überzeugend belegen.

Europa neu erschaffen

Ein vereintes Europa wäre gut, wenn es DAS RICHTIGE
EUROPA wäre. Aber wie sollte man heruasfinden welches
das richtige Europa wäre? Antwort: Die Europäer ab-
stimmen lassen. Ich sage wir sind Europäer und wir
sollten uns ein Europa nach unseren Vorstellungen schaffen. So wie es sich gehört.

@natal-45: Deutsche Vermögensverluste

Sie haben es mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht: Während die Ideologen und Dummen immer noch an den Euro glauben, haben die Halbschlauen verstanden, dass die diversen ESXY-Schirme und -Mechanismen die Freiheit der nächsten Generationen gewaltig mit Schulden belasten wird.

Was aber das monetäre Opfer der D-Mark für die Bürger wirklich bedeutet, wird schlicht übersehen: Statt der versprochenen zusätzlichen 2 % BIP-Wachstum pro Jahr dürften die Vermögensverluste der Deutschen seit Euroeinführung alleine aufgrund des von Ihnen beschriebenen und ausgebliebenen "Aufwerteffekts" und der stattdessen gegenüber der DM-Zeit stattgefundenen Abwertung grob bei ca. 7-8 Billionen Euro liegen (bei etwa 2-2,5 % jährl. Außenwertzuwachs der D-Mark).

Wir werden seit Jahren belogen! Die Mitwirkung des Volkes ist unerwünscht. Die Moral des politischen Systems extrem verkommen (Stichwort Nadja Drygalla). Wer aufmuckt wird "rasiert". Wo sind wir bloß hingekommen? Wo ist die Demokratie geblieben?

truE True..

Da haben wir es, Bürger. Die Einheit Europas basiert im Grunde genommen nur auf einer Währungsunion, auf Geld, auf schnöden Mammon. Nichts weiter. Danke, Signore Monti. Anscheinend verbindet uns nur Geld, Geld, Geld.

Nicht jede populistische Aussage ist von vornherein falsch !

Als Individuen sind die Griechen sympathische Menschen, aber das schlimme an Griechenland ist die Abwesenheit eines funktionierenden Staates und dafür sind die Griechen allein verantwortlich. - Da hat Söder Recht. - Eine Änderung dieses Zustandes ist wohl eher eine Generationenfrage.

Nicht nur die Reichen (die aber zuerst) betrügen den Staat, auch der Mittelstand und sogar das einfache Volk mischen kräftig mit, wenn sich die Gelegenheit bietet. Natürlich, je geringer das Einkommen, desto weniger Gelegenheiten.

Meine Vermutung: Bis zur Präsidentenwahl in den USA wird man sich auf deren Druck hin durchwursteln. Dann wird Griechenland aus der Eurozone austreten, Was bleibt ihnen anderes übrig bei der zu erwartenden Staatspleite? Vermutlich wird die EU Griechenland als "Gegenleistung" durch weitere Hilfen vor dem Verhungern bewahren.

Die 80 Mrd. von denen Wagenknecht spricht sind futsch, so oder so.

Nichts verstanden Herr Monti

Wenn der Euro zu einem Faktor des europäischen Auseinanderdriftens werde, dann seien auch die Grundlagen des Projekts Europa zerstört

Er schwebt im eigenen Kosmos und hegt den Alptraum der €kratur.
Wenn schon €, dann wäre das "Projekt €pa" die Grundlage des € und nicht umgekehrt.

Sei's drum. Politiker €paweit sind zu verblendet um ihr schklappenbegrenztes Denken zu verlassen.

"Die Welt" brachte es auf den Punkt:
"Es gibt ja eine konzentrische Bewegung, den dt. Geldschrank zu knacken. Das ist, wohlgemerkt, nationalistischer Wettbewerb in Europa.
Aber der Nationalismus, den die Krise schuf .. kommt mit sich selbst ins Gehege. Er will das Geld der anderen, aber die Souveränität behalten.
Zudem steht die Elite .. in Konfliktposition zu den Bevölkerungen, die .. ihre nahen Parlamente, Haushalte Finanzämter, ihre Gesetzgebung und den Schutz vor fremden gierig Übergriffen behalten wollen. Schließlich wollen die Deutschen auch keine neue Verfassung, die Hoheitsrechte abtritt"

Sparschweinchenmentalität

Der Euro ist eben nicht nur "Währung" und "Finanzmärkte" sondern auch politisches Symbol der europäischen Einigung. Das erhöht erheblich die Komplexität der Probleme und macht deren Lösung extrem schwierig. Darauf weist Monti zurecht hin.

Angesichts dieser historisch beispiellosen Situation vermisse ich in vielen Kommentaren zu diesem Thema eine angemessene Portion an Bescheidenheit - besonders seitens der D-Mark-romantischen Zahlmeister-Theoretiker mit ihrer Sparschweinchenmentalität.

Ich denke es liegen ein paar gute Vorschläge auf dem Tisch, die einen akzeptablen Ausgleich der Interessen von "Geber- und Empfängerländern" zulassen. Jetzt müssen die Regierungen Ihre Hausaufgaben machen, sich auf die sachlich richtige Linie einigen und diese durch ihre nationalen demokratischen Instanzen bringen.

Und bitte recht zügig, damit in Europa und seinen Staaten endlich wieder Kapazitäten frei werden, die der Arbeit an den drängenden sozialen Problemen zur Verfügung stehen.

in Italien herrschen vetternwirtschaft und mafiose strukturen..

kann mich an vorrednern anschlioessen.
Die opfer sind die italiener in deutschland und überall in der welt,die jetzt zusäztlich ,die ein haus in italien besitzen mit grundsteuern ,die um 300% gestiegen sind belastet werden,weil das haus in italien als zweite wohnung bewertet wird .Die die 900€ steuern zahlten müssen nun 2700 bezahlen.
Auf sizilien bezahlt jeder der ein gutlaufendes geschäft betreibt monatlich seinen obulus an bestimmte kreise dafür wird ihm schutz zugesagt.
wenn ein neuer bürgermeister gewählt wird verschafft dieser den leute die ihm die stimmen eingebracht haben arbeit die nicht vorhanden ist,so dass eine stelle mit 5-10 mitarbeitern besetzt ist von denen 9 nie anwesend sind.
Die anfallenden kosten dafür werden eingetrieben in dem müllgebühren, wasser,usw. erhöht werden wobei einige kreise überhaupt keine dieser gebühren bezahlen.
Kein wunder dass in sizilien keiner investieren will.
Solange taxi-und tabaklizenzen nicht liberalisiert werden.Vitamin B überlebenswichtig

Italiens Premier Monti warnt vor Auseinanderbrechen Europas

Herr Monti will also mit seiner Aussage "Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration" das Recht der Wähler und die Demokratie in einem Land außer Kraft setzen und die Einheit Europas den Lobbyisten in den Regierungen überlassen. Nur die Wähler und ihre Volksvertreter haben das Recht, über ihr Land und über Europa zu bestimmen. Das muss auch Herr Monti zur Kenntnis nehmen. Alle Entscheidungen des Parlaments und der Regierung müssen unserem Grundgesetz gerecht werden.

Will uns Monti damit etwa erschrecken?

Dass €pa da steht, wo es steht, ist eine Folge verblendeter, ideologischer und realitätsverweigernder Politik.

Mit jedem Tag, den sich €kratistan weiterwürgt, wird der Knall am Ende lauter.

Monti warnt vor Auseinanderbrechen Europas
kann für uns doch nur ein Zeichen der Hoffnung sein, dass die €kratur bald verschwindet, und ein Europa in Freiheit und Vielfalt wieder eine Zukunft hat.

BTW: Gibt es bei der

BTW: Gibt es bei der Tagesschau eigentlich irgendwo einen Artikel, in dem thematisiert wird, welche Europa-Schlüsselpositionen z.Zt. von (ehemaligen?) Goldman-Sachs-Beratern/etc. besetzt sind (z.B. Monti, Draghi)

Und warum wird im Zusammenhang mit Griechenland und Italien immer von Technokratie gesprochen?

Demokratie

Was für ein Verständnis von Demokratie hat Herr Monti, wenn er den Regierungschefs empfiehlt sich nicht durch die Parlamente vollständig binden zu lassen? Und auf was für ein Europa müssen wir uns einstellen? Es ist schon bemerkenswert, dass sich jemand traut dies nicht nur zu denken, sondern auch laut zu sagen.

Good News from Monti

Monti hat sehr gute Nachrichten für Deutschland:

"Die Spannungen zeigen die psychologische Auflösung Europas."

Aber das ist längst nicht alles:

"Weil der Euro Europa auseinanderdriften lasse, würden auch "die Grundlagen des Projekts Europa zerstört".

Gleichzeitig warnte Monti aber die Bürger davor, ihren Regierungen in treudoofer Manier zu vertrauen. Denn die Regierungen würden zweifellos weiterhin an der skrupellosen Zwangsvergesellschaftung und Verpfändung 'ihrer' Staaten arbeiten. Daher sei es wichtig, die Parlamente zu stärken:

Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration.

Zur psychischen Verfassung der Börse meine Monti, dass der Markt "schwer gestört" sei. Inwieweit Märkte überhaupt je zurechnungsfähig waren, sagte Monti jedoch nicht.

Wenn D nicht mehr zahlen kann, dann bricht die EU

sowieso auseinander. Man kann nicht völlig unterschiedliche Wirtschaftskraft, Stücklohnkosten, Mentalitäten,.... mit einer Währung unter einen Hut bringen.
Nur mit noch mehr Transfer-Mrd, die es gar nicht geben sollte, überlebt die EU, haben wir in D nicht schon grösste Probleme mit dem Länderfinanzausgleich?
Einige mögen nicht mit den Kosten der Wiedervereinigung kommen, alle D haben den Krieg gemeinsam verloren, einige hatten eine grössere Last zu tragen, viele wurden auch gegen die Freiheit von Westberlin eingetauscht, bei denen der Ami zuerst war.
Alle EU-Verträge werden gebrochen, kein Staat haftet für den anderen, Strafen bei der 3% Überschreitung waren sowieso Illusion, einen nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen.
Der Euro wäre das Letzte gewesen, so erreicht man genau das Gegenteil, sogar der Hass wird zunehmen, da die Mrd in 1. Linie bei den Zockern, Vers. ankommen. Immer mehr Pleiterländer, immer schneller bergab, trotz unzähliger Mrd

Vom Sieg der Ideologie über die Tatsachen

"Wir leben schon seit langem in einer Ära, wo das Opfer als der Täter angesehen wird."

Nicht ganz richtig: die größte Errungenschaft der Neuzeit ist, dass die Opfer als selbst schuld an ihrer Lage angesehen werden.

Auch Deutschland hat NICHT eisern gespart, sondern stets die Schulden aufgebläht. Und was kann das italienische oder griechische Volk für seine Regierung? In Amerika sieht es keinen Deut besser aus, als in Europa, nur dass Amerika eine Nation mit einer Währung ist, an deren Bestand die Nation auf Gedeih und Verderb gekoppelt ist. Und natürlich "War on Terrorism" als einigendes Band bzw. der äußere Feind, der zur Solidarität zwingt.

Bei uns glauben nun die Kleingeister, dass es uns besser ginge, wenn wir wieder in Nationalstaaterei und Nationalwährungen zurückfielen. Auch fehlt uns ein klares Feindbild. Amerika wäre ohne die Einigung als Nation und sein Feindbild schon längst untergegangen.

Europas Ende in dieser Form wird immer wahrscheinlicher

Das Monti & Co. das verhindern wollen, weil sie die Profiteure sind, ist klar.

Überhaupt ist es ein Unding das Pleiteländer ihre Männer in höchsten Positionen setzen dürfen (Draghi, Barroso). Die haben letztlich nur eins im Sinn: Ihren Ländern helfen, ohne Rücksicht auf andere Staaten

Letztlich verstehe ich die Aufregung darüber aber weniger, immerhin sind unsere Politiker seit Jahren damit beschäftigt die Rechte des Volkes zu beschneiden, Volksabstimmungen zu verhindern, die Demokratie zugunsten der EU/€ und natürlich der Bankenhilfe zu opfern.

Ein "schöner" Moment

um zumindest in Deutschland, dem "ganz bösen Nutznieser" der EU, im nachhinein (legalisieren/demokratisieren)eine Volksabstimmung zu machen, ob wir noch weiter den Euro wollen und die gegenwärtige EU, auch mit ihren Expansionsplänen, ihren Lobbyisten, Pseudodoktoren und allg. Ressourcenverschwender, überhaupt noch weiter wollen und mit Terminplan des Ausstiegs inklusive.

So zumindest wären die Vorgaben geregelt und einigermassen demokratisch, besser für die Nerven, Magengegend und die zukünftigen Generationen.

€kraten sind der Autokraten

"Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration."

Die üble Gesinnung der €kraten; hier kommt sie zum Vorschein.
Barroso, Monti, Schäuble, Juncker .. in Fragen der Demokratie ticken sie gleich.

Und wir erkennen, dass der Unterschied zu Putins "gelenkter Demokratie" in der €kratur geringer ist, als ein Demokrat zu akzeptieren bereit ist.

///Italiens Premier Monti

///Italiens Premier Monti warnt vor Auseinanderbrechen Europas///

Das ist nur Panikmache, um die eigene Position zu stärken. Die Krise kann dann behoben werden, wenn die Ursache beseitigt wird, also die Staaten endlich nur noch soviel Geld ausgeben, als sie einnehmen und aufhören immer neue Schulden zu machen.

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