Kommentare

gegen den willen der völker?

"Monti empfahl den Regierungschefs, sich ihre Handlungsfreiheit gegenüber den eigenen Parlamenten in der Krise zu bewahren: "Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration.""

Das Parlament, auch Volksversammlung genannt soll die Souverenität des Volkes ausdrücken. Idealerweise soll die Regierung am Tropf des Parlamentes hängen und nicht versuchen genau dieses zu umgehen.

...oder ist die EU letztendlich doch kein Projekt für die Völker Europeas sondern ein Projekt nationaler Eliten? So hört sich das nämlich an wenn herr Monti spricht.

Letzteres ist schon immer ein Kritikpunkt gegen die EU gewesen, aber das ganze so öffentlich rauszuposaunen empört mich.

"Exempel statuieren"

Herr Söder argumentiert sehr simpel - ein Austritt Griechenlands wird für die Eurokrise keine nennenswerte Verbesserung bringen. Und seine biederen Drohungen in Richtung Italien und Spanien sind mehr als peinlich. Und dieses ständige "Deutschland ist kein Zahlmeister" ist auch schon recht abgedroschen. Man hat das Gefühl, Söder kann nicht selber denken, plappert nur populistische Phrasen nach. Schlecht für Deutschland, schlecht für Europa. Er sollte raus aus der Politik und sich eine produktive Arbeit suchen, die seinen Kompetenzen entspricht ...

Aha Herr Monti...

..."Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration."

Das nennt man Demokratie Herr Monti.Wenn man keinen Gurkenstaat hat sondern eine palamentare Staatsform dann geht das nicht anders.

Unglaublicher Satz wenn man mal genauer darüber nachdenkt.
Europa und der Euro sind doch längst gescheitert.Was jetzt gemacht wird ist doch nur eine Möglichkeit zu finden es nach außen so aussehen zu lassen,als sei dies noch nicht der Fall.
Je früher die Politiker sich dessen bewußt werden,desto billiger für uns alle.

pleite ist pleite.........

da gibt es kein mittel wenn man pleite ist.
also sind die worte von söder richtig.
wie kommen politiker dazu das geld der steuerzahler ihres landes an andere zu verteilen, sprich zu verschenken? an eine rückzahlung ist im falle griechenland sicher nicht zu denken.
wenn das schule macht, zieht man auch noch gesunde länder in den abgrund.
seit beginn der krise ist und war das das einzige mittel der bankenmafia das handwerk zu legen. denn gerade die betroffenen banken haben mit der misere ordentlich gewinn gemacht. weil das nicht reichte hat man z.b. auch den fibor noch manipuliert......
übrigens wurde noch keine bank bestraft, für die kriminellen spekulationen mit dem geld fremder leute.
man sehe sich nur die eigenkapitaldecke der banken an, also haben die mit dem geld der sparer ein spielcasino betrieben. nun sollen die bürger die sosse bezahlen? welch ein unsinn !

Herr Söder hat vollkommen Recht!

Alle Wackelkandidaten sind viel zu hoch verschuldet, als dass man sie jemals retten könnte. Deshalb müssen sie alle aus der Eurozone austreten, die starken Länder können den Euro behalten.
Dei EZB darf keine morschen Staatsanleihen mehr aufkaufen, auch deshalb weil es gegen das Gesetz verstößt. Billiges Geld verleitet die Schuldenländer zu mehr Kreditaufnahme und Vernachlässigung der Reformen. Damit begeben sie sich wieder verstärkt in die Erpressbarkeit der Märkte, anstatt sich von dieser zu befreien. Die Finanzmafia hat natürlich kein Interesse am Schuldenabbau, kann man den Steuerzahler ja dann nicht mehr so ausquetschen.
Logisch, dass Monti die EZB lobt, geht ja schließlich nicht um sein Geld, sondern um das der deutschen Steuerzahler.

Abschaffung der Demokratie?

Es ist schon interessant, wie offenherzig sich Herr Monti als Antidemokrat zu erkennen gibt. Ich hoffe, Frau Merkel wird offen und eindeutig eine demokratische Gegenposition beziehen. Ein verteintes Europa muss endlich demokratisch werden. Anderenfalls stehen wir vor dem Ende der Idee des Volkssouveräns und die Interessen der Bevölkerung werden - bestenfalls - zweitrangig.

EZB Diskussion: Hört, hört, Ihr Wähler, wie SPD-Steinmeier der Enteignungspolitik durch Inflation das Wort redet!

Schwachpunkt von Merkel genau erkannt und genutzt

Mit ihrem Spruch "Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa" hat sie sich selbst Verhandlungsspielraum und Druckmittel genommen.
Man kann nur hoffen, dass sie auch hier wie bei der Atompolitik plötzlich eine brutale Kehrtwendung hinlegt.

Die von Griechenland, Italien, Frankreich usw. erhoffte Wunschwelt-Politik hat sowieso keine Chance gegen den Aufschwung der Schwellenländer zu bestehen. Entweder sie krempeln sofort die Ärmel hoch, oder sie sind morgen selbst Schwellenland.

Das große Auseinanderbrechen

Das große Auseinanderbrechen kann man nur verhindern, indem man das kleine Auseinanderbrechen des Spielplatzes "Euro-Markt" zulässt, bzw. das System ändert und nicht nur "Reförmchen " macht.

Das System ist am Ende. Das ändert sich auch nicht durch Illusion. 2014, 2015 global. Europa wird es vielleicht sogar noch dieses Jahr erleben, dass Probleme zunehmen .

Siehe Nachrichten, Griechenland, andere Länder, alle Geldsorgen, das Karussel ist im Endstadium.

Und bei den letzten Jahren der Krisenbewältigung sind keine Probleme gelöst worden, die nämlich immer noch in der Bilanz sind.

Der Zins ist gerade dabei, das System weltweit zu sprengen und expontentiell geht das. Also immer schneller.

Das "Projekt Europa" ist seit dem Euro gefährdet

Der Goldman,designierte ESM-Gouverneur

(danach gab er den Job als Finanzminister auf)

+ vom Volk ungewählte Monti bindet

–in Merkelscher Manier und damit als Bumerang an sie wie schon ihre griechischen Zahlkinder-

„das Projekt Europa“ an den Euro. Aber EWE (goldbesicherter ECU) u. die EWU gab es schon früher und die Eurozone ist nicht die ganze EU. War dieses Projekt etwa gescheitert?

Monti erklärt die Überflüssigkeit des Souveräns , wenn es um Volkes Geld geht. Regierungen brauchen eben Verhandlungsspielraum, da stört so ein Parlament bloß.

Oder das deutsche GG? Schäuble will es weg haben per Volksabstimmung über Souveränitätsaufgabe, Sommer bastelt am EU-Verfassungskonvent. Nationaler Parlamentarismus stört wohl nur, wenn Schäuble EU-Finanzminister werden will, um die privaten ESM-Bankbeschlüsse umzusetzen, die er mit ausgeheckt hat.

Die Griechen zeichnen u. brechen jeden Vertrag von € bis Troika, um leistungslos an Geld zu kommen. Draghi spielt mit, Monti kommt bald.

psychologischen Auflösung Europas

Ja diese Auflösung ist sichtbar. Diese Erscheinung haben wir aber den EU-Romantiker zu verdanken welche in der Vergangenheit übereilt eine Währung zusammengeschustert haben(Danke Kohl und Co). Diese Erscheinung haben wir des weiteren Politikern zu verdanken die sich an die in Verträgen festgelegten Richtlinien nicht halten wollten(Danke Schröder und Co). Zuletzt waren es dann Politiker die Probleme lösen wollten in dem sie generös mit dem Scheckbuch wedelten.

Merkel hat jetzt wenigsten gemerkt das diese Schecks nicht gedeckt sind. Trittihn und Steinmeier scheinen mit +/- Rechnungen eher Probleme zu haben.

Was mir besonders Sauer aufstößt ist das bereits vorhandene Anspruchsdenken in der EU an Deutschland. Ja Deutschland hat vor 70Jahren einen Krieg verloren den es auch begonnen hatte. Wir sind jetzt 3 Generationen weiter! Wer sich auf das biblische 7. Glied beruft sollte sich auch mit dem Tanz ums goldene Kalb beschäftigen.

Monti hat in einem Punkt vollkommen Recht!

Die europäische Gemeinschaft könnte auseinander brechen. Der Grund liegt an dem Vertrauensschwund der Bevölkerungen an der Politik. Griechenland wurde durch Betrug in die Gemeinschaft aufgenommen. Richtiger Weise, hätte Griechenland sofort, nach bekannt werden der Trickserei, aus der Eurozone austreten müssen. Vertragsbedingungen nicht erfüllt, kein Vertrag! Bei jedem Privatmann oder -unternehmen wird so verfahren. Was hier gemacht wird, ist ein Tohuwabohu, welches kein normal denkender Bürger und kein Experte versteht. Der Euro ist eine gute Sache, funktioniert jedoch nur, wenn die Steuer- und Finanzsysteme der Mitgliedsländer identisch sind.
Zur Zeit ziehen alle an einem Strang, nur in verschiedene Richtungen. Wo ist da eine Gemeinschaft? Dienen die "Rettungsbemühungen" wirklich den Bürgern? Ich habe da ernsthafte Zweifel! Ich hoffe, liebe Politiker, ihr tut das Richtige :-)

Also wenn ich erstmal

Also wenn ich erstmal Regierungschef wäre, würde ich diese lästige Demokratie sicher auch gerne abschaffen wollen.

Wenn sich das Volk des Vertrauens der Regierung nicht für würdig erweist, wäre es sicher besser, die Regierung setzte das Volk ab und wählte ein neues!

Monti ist geistig ein Verfechter ...

... der Undemokratie. Er kann ja gleich Ermächtigungsgesetze für die EU-Länder fordern, wenn er seine Amtskollegen zu mehr Eigenmächtigkeiten aufruft.
Was spricht eigentlich gegen eine zufällig "EUROPA" genannte Landmasse zu sagen, in dem Einzelstaaten friedlich und gutnachbarschaftlich zusammenleben?

Die Ungerechtigkeit des Euro soll durch die EZB gestützt werden

Die sich entwickelte Ungerechtigkeit des Euro,eine innere Verzerrung,gerade was Deutschland betrifft,soll im Verborgenen bleiben
Es wird einfach von einem gerechten Euro anno 1998 ausgegangen.Statt dessen wird aber der mißentwickelte Status gerettet und damit alle Ungerechtigkeiten darin,besonders bitter für Deutschland als Haupzahlmeister,obwohl wir als Bürger durch Abwertung schon am meisten an Kaufkraft und Vermögen eingebüßt haben
Daß Griechenland,Spanien etc nach Euroaustritt massiv abwerten(ist ja bloß der gerechte Abwertungsstau nach 10 Jahren Abwertungsschutz durch den Euro),wird allgemein anerkannt
Daß Deutschland durch 10 Jahre Euroschutz und entsprechendem Aufwertungsstau als DM GERECHT aufwerten würde,soll verhindert werden,obwohl es zum Wohl der Bürger betreffs Vermögens- und Kaufkraftsteigerung wäre
Dem entspricht der logische"Ist-Zustand"Deutschlands im Euro:Wir haben massiv durch Eurozwang ABGEWERTET,ein uns Deutschen UNBEKANNTER Zustand
Und DER soll gerettet werden?

fipsing: Genau dass, was Sie schreiben, denken viele und...

dies ist das eigentliche Problem. Das ist wohl auch das Hauptthema bei den Staatstreffen rund um die Euro-Krise. So langsam bekommen die Politiker und Banker Angst vor dem Bekanntwerden ihrer Fehlentscheidungen und "Geschäfte".
Hoffen wir, dass die Sache gut ausgeht.

Der Pleite-Geier hat gerufen, auf italienisch

Kein Wunder, daß Monti jetzt ins Horn der notorischen Schuldenmacher stößt. Sein Land, Italien, hat schon vor dem € Beitritt jedes Jahtr regelmäßig die Schulden erhöht und einfach viele neue Lire gedruckt.
Mit dem € war das noch einfacher, denn die Zinsen sind so ja schön niedrig gewesen. Gleichzeitig hat man mit Euro Strukturmitteln ganze Heerscharen von Mafiosis und Günstlingen mit gut dotierten Verwaltungsposten ausstaffiert: Im praktisch waldlosen Sizilien gibt es 27000 Förster. Gerade erst vorgestern hat Monti in diese von Korruption und Vetternwirtschaft zerfressene Region wieder 343 Mio € gesendet.

Zum Erhalt seines "Wirtschaftswunders" braucht Monti die Hilfe seines Landsmanns Draghi, der an der EZB-Spitze bald wieder den großen Geldhahn aufdrehen wird.
"Argumentations-Hilfe" bekommt er reichlich aus Spanien und Frankreich, sekundiert von all den berühmten "Experten" und "Professoren", die aber komischerweise bis zum Krisenbeginn irgendwie total blind (oder blöd?) waren

Herr Monti, wann soll in

Herr Monti, wann soll in Italien eigentlich mal wieder gewählt werden?

In Harmonie zu leben fällt

In Harmonie zu leben fällt schon in der Familie schwer. Das es im größeren Maßstab wie in Europa Probleme gibt, leuchtet da nur ein.

Viel zu viele verschiedene Kulturen und Denkweisen, dazu eine gemeinsame oft kriegerische Geschichte, sind der Zündstoff für Konflikte und gefährden das Zusammenleben.

Der Traum von Utopia:
Friede, Freude, Eierkuchen, im Tanz der Kulturen, geht nur bei Festen gut, doch leider sind wir keine tägliche Spaßgesellschaft die fortwährend ihre Sorgen zuhause lassen kann.

Sicher war es wichtig mit der Gründung eines vereinten Europas eine Großmacht neben USA, Russland, China und Indien aufzubauen um weiterhin einen westlichen Einfluss auf Seiten der USA bieten zu können. Doch leider fehlt uns allen etwas in Europa, wir fühlen uns nicht als Europäer, sondern sind unserer Nation nach wie vor treu ergeben und treten für das eigene Voranschreiten ein.

Genau DAS wollen die Bürger nicht, Herr Monti!

"Monti empfahl den Regierungschefs, sich ihre Handlungsfreiheit gegenüber den eigenen Parlamenten in der Krise zu bewahren: "Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen..."

Die Parlamente sind die direkt gewählten Volksvertreter. Wenn ein Parlament etwas mit Mehrheit beschließt, dann MUSS diese Entscheidung natürlich gelten. Und nicht, wenn eine (im Zweifelsfall Minderheits-) Regierung etwas gerne möchte.

Was für ein seltsamer Demokrat ist dieser Herr Monti?

Nebenbei, wenn der Euro scheitert, dann scheitert nicht Europa, denn sonst wäre Europa ja schon gescheitert gewesen, als es den Euro nicht gab.

Vielen Dank, Herr Kohl, Herr Juncker, Frau Merkel, Herr Steinmeier für all die Probleme, die Sie Ihren Mitbürgern einbrocken.

Auseinanderbrechen

Da hat Herr Monti leider recht. Aber nur, wenn dieser Wirrwar noch so weiter geht und die Bundeskanzlerin kein klares Nein äußert. Frau Merkel hat es nun in der Hand. Solange wir uns nur wegducken und der Politik das Feld überlassen, wird nichts daraus. Nur ein Volksentscheid kann jetzt noch helfen, und wenn es uns auch den Euro kostet. Danach soll Frau Merkel abdanken und die CSU dazu. Europa wird dann nicht fallen, denn die Südländer sind weiterhin auf unsere finanzielle Hilfe angewiesen, und wenn diese dann auch D-Mark heißt. Das wahre Problem ist der fehlende Aufschwung, der nun leider in Asien ist und auch nicht mehr zurückkehrt. Europa ist gesättigt und leider total koruppt, sonst würde hier nicht so viel Geld abfließen können, das wir dringend brauchen.

Was soll Europa und der Euro

Was soll Europa und der Euro noch Wert sein, wenn die Ersparnisse und die Altersvorsorge der Menschen dabei verbrannt werden.

Inflation bestraft die, die sparsam sind.

1. Warum eine höheren Steuern (höhere Steuern, keine Mehrfachbesteuerung), das würde alle treffen und wäre deutlich gerechter.

2. Statt zu subventionnieren müssen strukturelle Veränderungen her. Keine Sozialleistungen mehr ohne Gegenleistung. Weg mit den heutigen Sozialleistungen und durch eine staatliche koordinierte Beschäftigungsgesellschaft ersetzen. Dort können dann alle, die auf dem freien Arbeitsmarkt keine Stelle finden zu Kostendeckungsbedingungen arbeite. Aber keine Leistungen mehr ohne Gegenleistung.

3. Banken 100% staatlich Kontrollieren. Keine weiteren Fehlentwicklungen mehr erlauben.

4. Steuerverschwendung und Steuerhinterziehung massive bekämpfen.

Aber nicht durch Inflation die Enteignen, die von ihrem Arbeitslohn für die Zukunft vorsorgen wollen und die Subventionnieren, die auf Pump leben.

Und das ist gut so!

Er meint wohl die EWU, der Italo Brandbeschleuniger.
Lieber gestern als heute, denn dieses Undemokratische Monster hätte so nie gegründet werden dürfen.
Wir ein großes Volk, wurden nie gefragt. Wir leben in der Eurodiktatur seit der ersten Stunde.
Zuerst das Geld wohl der größte Fehler in der Weltgeschichte. Kultur und Leistung, eine Bilanz kam in der Denke der Verblendeten nicht vor.
Eurobesoffen in den Untergang gehört in das Buch der Geschichte.
Der Schrecken mit einem Ende wird teuer, sehr teuer, apokalyptisch teuer.
Aber ein Schrecken ohne Ende ist der totale Untergang, die Pulverisierung der Weltwirtschaft.
7,5 Milliarden Menschen, alle im gleichen Boot werden nach infernalischen Kämpfen um vermeintliche Rettungsplätze zum totalen Untergang im Eismeer der Gier führen.
Das Ende ist nah, und das ist gut so. In der DM oder einer Zweitwährung und neuen Bündnissen auf zu neuen Ufern, allerdings mit dem Unterschied, dann wieder mit Partnern auf Augenhöhe.

5. August 2012 - 11:03 — seehecht

Pleite ist nicht Pleite. Weil durch Leistung wieder Wert erzeugt werden kann. Und damit kann man dann die Schulden begleichen.

Es ist wohl so, daß immer Menschen sich nicht mehr an ihre Zusagen der Rückzahlung halten wollen. Und das ist das eigentlich kriminelle.

Schwachsinnig

Also das finde ich echt mal schwachsinnig...
Wenn GR die Eurozone verlässt dann würde Deutschland ca. 80 milliarden Verlust machen...
Mag sein nur jede Milliarde, die man in Gr zur Schuldentilgung steckt ist doch sowieso weg also in ca. 1 Jahr oder so währen die 80 Milliarden so oder so weg ob jetzt Rettungspacket oder verlust weil sie die Eurozone verlassen haben...

Aber wenn ich das andere so schon lese, dass man dadurch auch ein Exempel statuieren will finde ich es schon recht interessant, denn wenn ich überlege, wie viele Milliarden € Schulden Deutschland hat, dann wäre ich mit dem Begriff Exempel statuieren doch mal sehr! vorsichtig...

Griechen und Italiener

Was ist das für ein Europa ?
Es sollte doch eine große Familie werden.
Und jetzt streitet man nur noch ums Geld.
Wer hat denn den meisten Subventionsbetrug begangen ?
Wer macht denn am meissten Schulden und verlangt von den fleißigen und ehrlichen Ländern diese auch noch zu bezahlen bzw dafür zu haften ?
Das ist doch so wie wenn mein Bruder ständig das Geld auf den Kopf haut und ich soll für seine Schulden den Kopf hinhalten, und ans sparen denkt er überhaupt nicht.
Ja er beschimpft mich sogar noch....
Auf solche Brüder und Schwestern schei.... ich.
Ich persönlich habe kein gutes Gefühl mehr zu diesem EUROPA wo betrogen und gelogen wird.
Sortiert doch die Gauner und Betrüger aus und tschüß...
Ich glaube, daß gerade die fleissigen und ehrlichen Mitglieder Europas nur ausgenutzt und dann noch beschimpft werden.
Und dann noch manche Gesetze ... na ja.Das ist aber ein anderes Thema.
Wegen mir könnt ihr eure EURO´S gerne einstampfen.
Ich hätte gerne die gute alte DM wieder !!

von wegen am Ende

Herr Monti offenbart sich nun endgültig als Teil der Finanzelite, zu dem anscheinend wohl auch Herr Draghi gehört. Sollen die EZB und FED in Zukunft unsere Herren sein? DAMIT wäre das Projekt Europa gescheitert. Der Streit um die griechischen Anleihen schadet der Europäischen Idee wohl zur Zeit am meisten.
Scheitert die EZB, haben wir alle ernsthafte Wirtschaftliche Probleme. Aber soll deswegen die Reise- und Arbeitnehmer Freizugügigkeit, das kommunale und Europawahlrecht aufgegeben werden?
Sollen deshalb Programme wie Erasmus, die tatsächlich eine europäische Identität schaffen, gestrichen werden?
Was zählt sind die Werte, die die Menschen für am wichtigsten erachten, Freiheit, Frieden, Freundschaft.
Geld ist nur ein Mittel zum Zweck, aber kein Selbstzweck.
Das haben Herr Monti&Co. wohl nicht verstanden.

Grüße eines EU Bürgers aus Kopenhagen,
Rüdiger

Neuwahlen - aber ...

Es wird Zeit europäische Neuwahlen auszurufen. Dabei können die Politiker jedes Landes über ihr Volk abstimmen. Wer sich nicht benimmt und wortlos zahlt, der fliegt raus!

Jetzt im Ernst, Herr Monti, das ist Demokratie. Vielleicht sollten sich die Politiker einmal wirklich zu den Grundwerten unserer demokratischen Kultur bekennen. Die Spielräume der Regierungschefs sind schon weit über das Mandat der Völker hinaus belastet.

Bleiben nur 2 Möglichkeiten, entweder demokratisch Mehrheiten erringen – in der EU bitte einstimmig. - Oder ein neues Volk wählen, dass dumm genug ist den Politikern überhaupt noch zu vertrauen.

Aha, Monti warnt


Lieber Herr Monti,

Sie warnen also in einer Zeit, in der sich die Völker Europas schon längst von ihren Regierungen und von Europa abgewendet haben, vor einem Auseinanderbrechen Europas.

Ich hatte bisher immer geglaubt, nur Frau Merkel würde außerhalb der Realität leben.

Euro bedeutet nicht: Mehr Frieden ...

Staaten mit eigener Wirtschafts- und Lohnpolitik, ein Euro, der ohne strenge Voraussetzungen nicht funktioniert, das ständige Brechen der auf Sicherheit angelegten Maastricht-Verträge, immer mehr Milliarden Transfergelder, kein Ende der Katastrophen in Sicht.

Meinetwegen kann die Euro-Zone psychologisch auseinander brechen. Die Zusammengehörigkeit und den Frieden zwischen den Völkern Europas erreicht man nicht durch eine immer marodere Währung, sondern das Zusammengehörigkeitsgefühl war unter der EG viel größer als unter dem Geschachere heute.

Das Exempel an Griechenland halte ich ebenfalls für wichtig, um heraus zu finden, was ein Euro-Austritt eines Landes bewirkt und um Daten für den Austritt weiterer Problemstaaten bzw. die Auflösung des Euro-Systems zu haben.

Wie gesagt: Raus aus dem Euro bedeutet nicht, dass wir nicht mehr mit Geld helfen können. Es entfällt aber der ständige Druck, mit immer mehr Milliarden die Währung stabilisieren zu müssen.

Das Opfer wird zum Täter

Wer ist den Schuld am möglichen Auseinanderbrechen Europas? Die Staaten, die eisern gespart und umstrukturiert haben oder die Staaten, die Jahrzehnte lang auf Pump gelebt haben und nicht wettbewerbsfähig sein WOLLEN (das kostet nämlich Anstrengung)?

Wir leben schon seit langem in einer Ära, wo das Opfer als der Täter angesehen wird.

Ungeheuerlich

Herr Monti will die Parlamente entmündigen, da kann man sie auch abschaffen. So etwas ungeheuerliches sagt ein gewählter Politiker ohne Aufschrei der europäischen Öffentlichkeit!
Wenn, sagen wir einmal chinesische, afrikanische oder nordkoreanische Politiker so etwas sagen würden, fühlten sich alle in ihrer Ansicht dieser Regime bestätigt. Die USA würden, sofern nicht ohnehin schon geschehen, die Länder auf die Liste der Bösen setzen und Drohnen zur Demokratisierung einsetzen.
Hier in Europa ist inzwischen alles erlaubt, sofern Verträge gebrochen werden und es um die "Rettung" für selbstverschuldet in Not geratene Staaten geht. Die dann auch noch frech werden und z.B. Deutschland gerne an die Nazizeit erinnern. Ob zutreffend oder nicht, spielt keine Rolle. Und deutsche Medien zeigen sich sogleich ängstlich und reden von "Isolation" Deutschlands, wenn es nicht besinnungslos mitmacht.

Bitte um Aufklärung.

Wenn der Zahlmeister abgedroschen ist, ist die Tatsache deshalb an sich falsch?
Was macht z.B. Söder exakt falsch? Benennen Sie bitte das Falsche! Sie behaupten nur, etwas wäre falsch.

Genau so kann niemand exakt beweisen, daß ein Austritt Griechenlands größere Schäden anrichtet als ein Verbleib. Auch wieder nur eine Behauptung von bestimmten Leuten, die die Wahrheit und die Tatsachen einfach hinwegleugnen.
Man kann unterschiedlicher Meinung sein, sollte sie aber schon glaubwürdig und nachvollziehbar überzeugend belegen.

Europa neu erschaffen

Ein vereintes Europa wäre gut, wenn es DAS RICHTIGE
EUROPA wäre. Aber wie sollte man heruasfinden welches
das richtige Europa wäre? Antwort: Die Europäer ab-
stimmen lassen. Ich sage wir sind Europäer und wir
sollten uns ein Europa nach unseren Vorstellungen schaffen. So wie es sich gehört.

@natal-45: Deutsche Vermögensverluste

Sie haben es mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht: Während die Ideologen und Dummen immer noch an den Euro glauben, haben die Halbschlauen verstanden, dass die diversen ESXY-Schirme und -Mechanismen die Freiheit der nächsten Generationen gewaltig mit Schulden belasten wird.

Was aber das monetäre Opfer der D-Mark für die Bürger wirklich bedeutet, wird schlicht übersehen: Statt der versprochenen zusätzlichen 2 % BIP-Wachstum pro Jahr dürften die Vermögensverluste der Deutschen seit Euroeinführung alleine aufgrund des von Ihnen beschriebenen und ausgebliebenen "Aufwerteffekts" und der stattdessen gegenüber der DM-Zeit stattgefundenen Abwertung grob bei ca. 7-8 Billionen Euro liegen (bei etwa 2-2,5 % jährl. Außenwertzuwachs der D-Mark).

Wir werden seit Jahren belogen! Die Mitwirkung des Volkes ist unerwünscht. Die Moral des politischen Systems extrem verkommen (Stichwort Nadja Drygalla). Wer aufmuckt wird "rasiert". Wo sind wir bloß hingekommen? Wo ist die Demokratie geblieben?

truE True..

Da haben wir es, Bürger. Die Einheit Europas basiert im Grunde genommen nur auf einer Währungsunion, auf Geld, auf schnöden Mammon. Nichts weiter. Danke, Signore Monti. Anscheinend verbindet uns nur Geld, Geld, Geld.

Als Individuen sind die Griechen sympathische Menschen, aber das schlimme an Griechenland ist die Abwesenheit eines funktionierenden Staates und dafür sind die Griechen allein verantwortlich. - Da hat Söder Recht. - Eine Änderung dieses Zustandes ist wohl eher eine Generationenfrage.

Nicht nur die Reichen (die aber zuerst) betrügen den Staat, auch der Mittelstand und sogar das einfache Volk mischen kräftig mit, wenn sich die Gelegenheit bietet. Natürlich, je geringer das Einkommen, desto weniger Gelegenheiten.

Meine Vermutung: Bis zur Präsidentenwahl in den USA wird man sich auf deren Druck hin durchwursteln. Dann wird Griechenland aus der Eurozone austreten, Was bleibt ihnen anderes übrig bei der zu erwartenden Staatspleite? Vermutlich wird die EU Griechenland als "Gegenleistung" durch weitere Hilfen vor dem Verhungern bewahren.

Die 80 Mrd. von denen Wagenknecht spricht sind futsch, so oder so.

Nichts verstanden Herr Monti

Wenn der Euro zu einem Faktor des europäischen Auseinanderdriftens werde, dann seien auch die Grundlagen des Projekts Europa zerstört

Er schwebt im eigenen Kosmos und hegt den Alptraum der €kratur.
Wenn schon €, dann wäre das "Projekt €pa" die Grundlage des € und nicht umgekehrt.

Sei's drum. Politiker €paweit sind zu verblendet um ihr schklappenbegrenztes Denken zu verlassen.

"Die Welt" brachte es auf den Punkt:
"Es gibt ja eine konzentrische Bewegung, den dt. Geldschrank zu knacken. Das ist, wohlgemerkt, nationalistischer Wettbewerb in Europa.
Aber der Nationalismus, den die Krise schuf .. kommt mit sich selbst ins Gehege. Er will das Geld der anderen, aber die Souveränität behalten.
Zudem steht die Elite .. in Konfliktposition zu den Bevölkerungen, die .. ihre nahen Parlamente, Haushalte Finanzämter, ihre Gesetzgebung und den Schutz vor fremden gierig Übergriffen behalten wollen. Schließlich wollen die Deutschen auch keine neue Verfassung, die Hoheitsrechte abtritt"

Sparschweinchenmentalität

Der Euro ist eben nicht nur "Währung" und "Finanzmärkte" sondern auch politisches Symbol der europäischen Einigung. Das erhöht erheblich die Komplexität der Probleme und macht deren Lösung extrem schwierig. Darauf weist Monti zurecht hin.

Angesichts dieser historisch beispiellosen Situation vermisse ich in vielen Kommentaren zu diesem Thema eine angemessene Portion an Bescheidenheit - besonders seitens der D-Mark-romantischen Zahlmeister-Theoretiker mit ihrer Sparschweinchenmentalität.

Ich denke es liegen ein paar gute Vorschläge auf dem Tisch, die einen akzeptablen Ausgleich der Interessen von "Geber- und Empfängerländern" zulassen. Jetzt müssen die Regierungen Ihre Hausaufgaben machen, sich auf die sachlich richtige Linie einigen und diese durch ihre nationalen demokratischen Instanzen bringen.

Und bitte recht zügig, damit in Europa und seinen Staaten endlich wieder Kapazitäten frei werden, die der Arbeit an den drängenden sozialen Problemen zur Verfügung stehen.

in Italien herrschen vetternwirtschaft und mafiose strukturen..

kann mich an vorrednern anschlioessen.
Die opfer sind die italiener in deutschland und überall in der welt,die jetzt zusäztlich ,die ein haus in italien besitzen mit grundsteuern ,die um 300% gestiegen sind belastet werden,weil das haus in italien als zweite wohnung bewertet wird .Die die 900€ steuern zahlten müssen nun 2700 bezahlen.
Auf sizilien bezahlt jeder der ein gutlaufendes geschäft betreibt monatlich seinen obulus an bestimmte kreise dafür wird ihm schutz zugesagt.
wenn ein neuer bürgermeister gewählt wird verschafft dieser den leute die ihm die stimmen eingebracht haben arbeit die nicht vorhanden ist,so dass eine stelle mit 5-10 mitarbeitern besetzt ist von denen 9 nie anwesend sind.
Die anfallenden kosten dafür werden eingetrieben in dem müllgebühren, wasser,usw. erhöht werden wobei einige kreise überhaupt keine dieser gebühren bezahlen.
Kein wunder dass in sizilien keiner investieren will.
Solange taxi-und tabaklizenzen nicht liberalisiert werden.Vitamin B überlebenswichtig

Italiens Premier Monti warnt vor Auseinanderbrechen Europas

Herr Monti will also mit seiner Aussage "Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration" das Recht der Wähler und die Demokratie in einem Land außer Kraft setzen und die Einheit Europas den Lobbyisten in den Regierungen überlassen. Nur die Wähler und ihre Volksvertreter haben das Recht, über ihr Land und über Europa zu bestimmen. Das muss auch Herr Monti zur Kenntnis nehmen. Alle Entscheidungen des Parlaments und der Regierung müssen unserem Grundgesetz gerecht werden.

Will uns Monti damit etwa erschrecken?

Dass €pa da steht, wo es steht, ist eine Folge verblendeter, ideologischer und realitätsverweigernder Politik.

Mit jedem Tag, den sich €kratistan weiterwürgt, wird der Knall am Ende lauter.

Monti warnt vor Auseinanderbrechen Europas
kann für uns doch nur ein Zeichen der Hoffnung sein, dass die €kratur bald verschwindet, und ein Europa in Freiheit und Vielfalt wieder eine Zukunft hat.

Das Auseinanderbrechen hat mit dem ...

Euro angefangen.
Die Rückkehr zur DM ist vielleicht auch nicht der richtige Weg,aber wenn sich alle
an die Vereinbarungen und geschlossenenVerträge halten würden,dass wäre schonmal gut.
Also keine Haftungsunion und kein neues Geld für Staatendie es nicht packen- egal warum. Geholfen wurde doch schon genug. Gelitten haben die Bürger in Griechenland auchgenug.

Und Monti soll sich doch Geld in Frankreich leihen oder die Chinesen fragen.

BTW: Gibt es bei der

BTW: Gibt es bei der Tagesschau eigentlich irgendwo einen Artikel, in dem thematisiert wird, welche Europa-Schlüsselpositionen z.Zt. von (ehemaligen?) Goldman-Sachs-Beratern/etc. besetzt sind (z.B. Monti, Draghi)

Und warum wird im Zusammenhang mit Griechenland und Italien immer von Technokratie gesprochen?

Demokratie

Was für ein Verständnis von Demokratie hat Herr Monti, wenn er den Regierungschefs empfiehlt sich nicht durch die Parlamente vollständig binden zu lassen? Und auf was für ein Europa müssen wir uns einstellen? Es ist schon bemerkenswert, dass sich jemand traut dies nicht nur zu denken, sondern auch laut zu sagen.

Good News from Monti

Monti hat sehr gute Nachrichten für Deutschland:

"Die Spannungen zeigen die psychologische Auflösung Europas."

Aber das ist längst nicht alles:

"Weil der Euro Europa auseinanderdriften lasse, würden auch "die Grundlagen des Projekts Europa zerstört".

Gleichzeitig warnte Monti aber die Bürger davor, ihren Regierungen in treudoofer Manier zu vertrauen. Denn die Regierungen würden zweifellos weiterhin an der skrupellosen Zwangsvergesellschaftung und Verpfändung 'ihrer' Staaten arbeiten. Daher sei es wichtig, die Parlamente zu stärken:

Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration.

Zur psychischen Verfassung der Börse meine Monti, dass der Markt "schwer gestört" sei. Inwieweit Märkte überhaupt je zurechnungsfähig waren, sagte Monti jedoch nicht.

Wenn D nicht mehr zahlen kann, dann bricht die EU

sowieso auseinander. Man kann nicht völlig unterschiedliche Wirtschaftskraft, Stücklohnkosten, Mentalitäten,.... mit einer Währung unter einen Hut bringen.
Nur mit noch mehr Transfer-Mrd, die es gar nicht geben sollte, überlebt die EU, haben wir in D nicht schon grösste Probleme mit dem Länderfinanzausgleich?
Einige mögen nicht mit den Kosten der Wiedervereinigung kommen, alle D haben den Krieg gemeinsam verloren, einige hatten eine grössere Last zu tragen, viele wurden auch gegen die Freiheit von Westberlin eingetauscht, bei denen der Ami zuerst war.
Alle EU-Verträge werden gebrochen, kein Staat haftet für den anderen, Strafen bei der 3% Überschreitung waren sowieso Illusion, einen nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen.
Der Euro wäre das Letzte gewesen, so erreicht man genau das Gegenteil, sogar der Hass wird zunehmen, da die Mrd in 1. Linie bei den Zockern, Vers. ankommen. Immer mehr Pleiterländer, immer schneller bergab, trotz unzähliger Mrd

Vom Sieg der Ideologie über die Tatsachen

"Wir leben schon seit langem in einer Ära, wo das Opfer als der Täter angesehen wird."

Nicht ganz richtig: die größte Errungenschaft der Neuzeit ist, dass die Opfer als selbst schuld an ihrer Lage angesehen werden.

Auch Deutschland hat NICHT eisern gespart, sondern stets die Schulden aufgebläht. Und was kann das italienische oder griechische Volk für seine Regierung? In Amerika sieht es keinen Deut besser aus, als in Europa, nur dass Amerika eine Nation mit einer Währung ist, an deren Bestand die Nation auf Gedeih und Verderb gekoppelt ist. Und natürlich "War on Terrorism" als einigendes Band bzw. der äußere Feind, der zur Solidarität zwingt.

Bei uns glauben nun die Kleingeister, dass es uns besser ginge, wenn wir wieder in Nationalstaaterei und Nationalwährungen zurückfielen. Auch fehlt uns ein klares Feindbild. Amerika wäre ohne die Einigung als Nation und sein Feindbild schon längst untergegangen.

Europas Ende in dieser Form wird immer wahrscheinlicher

Das Monti & Co. das verhindern wollen, weil sie die Profiteure sind, ist klar.

Überhaupt ist es ein Unding das Pleiteländer ihre Männer in höchsten Positionen setzen dürfen (Draghi, Barroso). Die haben letztlich nur eins im Sinn: Ihren Ländern helfen, ohne Rücksicht auf andere Staaten

Letztlich verstehe ich die Aufregung darüber aber weniger, immerhin sind unsere Politiker seit Jahren damit beschäftigt die Rechte des Volkes zu beschneiden, Volksabstimmungen zu verhindern, die Demokratie zugunsten der EU/€ und natürlich der Bankenhilfe zu opfern.

Ein "schöner" Moment

um zumindest in Deutschland, dem "ganz bösen Nutznieser" der EU, im nachhinein (legalisieren/demokratisieren)eine Volksabstimmung zu machen, ob wir noch weiter den Euro wollen und die gegenwärtige EU, auch mit ihren Expansionsplänen, ihren Lobbyisten, Pseudodoktoren und allg. Ressourcenverschwender, überhaupt noch weiter wollen und mit Terminplan des Ausstiegs inklusive.

So zumindest wären die Vorgaben geregelt und einigermassen demokratisch, besser für die Nerven, Magengegend und die zukünftigen Generationen.

€kraten sind der Autokraten

"Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration."

Die üble Gesinnung der €kraten; hier kommt sie zum Vorschein.
Barroso, Monti, Schäuble, Juncker .. in Fragen der Demokratie ticken sie gleich.

Und wir erkennen, dass der Unterschied zu Putins "gelenkter Demokratie" in der €kratur geringer ist, als ein Demokrat zu akzeptieren bereit ist.

///Italiens Premier Monti

///Italiens Premier Monti warnt vor Auseinanderbrechen Europas///

Das ist nur Panikmache, um die eigene Position zu stärken. Die Krise kann dann behoben werden, wenn die Ursache beseitigt wird, also die Staaten endlich nur noch soviel Geld ausgeben, als sie einnehmen und aufhören immer neue Schulden zu machen.

dann wird in Deutschland garantiert nur mit der Schulter gezuckt werden "selber schuld, hätten halt wirtschaften sollen", "man muss sich das Leben eben leisten können" (unter vorgehaltener Hand selbstverständlich).

Aus dieser Arroganz heraus ist es nicht verwunderlich, dass Europa auseinanderbricht. Liest man auch immer nur von "deutschen Vermögen", "deutsche Inflation", "deutscher Bundestag" - obwohl das Projekt "Europa" das Einzige ist, welches ein stabiler Block in der Welt darstellen könnte. Nur das scheint im Nationalhickhack komplett unterzugehen in dem es wieder nur um irgendwelchen virtuellen Werte auf irgendwelchen Computerkonten geht.

Hauptsache der deutsche Rentner bekommt seine Privatrente (die u.a. aus Anleihen finanziert wird), egal wenn dafür in GR Menschen sterben müssen weil der Staat erst die Anleihen bezahlen muss als den Menschen zu helfen. Dito mit anderen Südländern.

So eine Denke zeigt: Es gibt weiterhin nur einzelne Nationen die gegeneiner kämpfen.

Ganz große Leistung, ihr Konservativen besserwisser....

... der Euro bricht auseinander, Schulden über über Schulden, kreativlose unfähige Regierung die sich um nichts in der Gesellschaft kümmert, nein das ist nicht nur die EU die auseinanderbricht, das ist nur ein Teil einer Abstrakten und Dekadenten, ja schon Naiven Lebensweise, die gegen unsere Natur und Menschlichen gesunden Denkweise existiert.

Der Konservatismus und der Kapitalismus hat sich selbst überlebt und ist Obsolet geworden.

Es bringt nur noch Leid auf dieser Welt.

Ausgerechnet die auch schon am ....

Abgrund stehen warnen andere vor dem Sprung. Die Herrschaften sollten lieber sehen wie sie einigermaßen aus dem Euro kommen ohne ihr Gesicht zu verlieren.

— ThePaintedCow GEGEN DEN WILLEN DER VÖLKER

Bin da genau Ihrer Meinung......
Dieser gute Herr Monti hat schon ein seltsames Demokratieverständiss.Gut man weiß ,er kommt aus der Bankenbranche.
Gut ich finde es bis zu einem gewissen Punkt richtig,angeschlagenen Staaten zu helfen.Aber es kann nicht sein ,daß in Italien (gesamtgerechnet wohlhabender als die BRD)dermaßen nachlässig mit der Besteuerung umgegangen wird.Desgleichen in Griechenland.
Dort war großer Aufschrei wegen der Besteuerung der Wohlhabenden.....was ist passiert ? nichts...
Ich finde es immer wieder interessant wie eine Demokratie funktionieren kann......Schweiz...da bestimmt in vielen Dingen das Volk und ,auch wenn den Herren Politikern so manche Entscheidung nicht gefällt muß sie umgesetzt werden.....und die Schweiz fährt schon sehr lange gut damit....

Zu viel parlamentarische Kontrolle...

...da bin ich jetzt aber wirklich verblüfft. Die im Bundestag handelnden Parteien (Regierung ebenso wie die rot-grüne Opposition) agieren doch ohnehin schon seit Jahren (seit der ersten Finanzkrise und Bankenrettungsfete!) losgelöst von der Mehrheitsmeinung der Bevölkerung. Das ist Herrn Monti noch immer nicht genug?

Langsam komme ich mir vor wie in einer Satire: der italienische Staat wird von einem Banker gelenkt, der zuvor als Berater von Goldman Sachs tätig war, unser oberster Währunghüter Draghi war früher gar Vizepräsident von Goldman Sachs International! In der Satire "Network" (USA,1976) erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende [hier verkürzt]: "Es gibt keine Nationen, es gibt keine Demokratie. Diese Welt ist ein holistisches System von Konzernen, das den unwandelbaren Gesetzen der Wirtschaft unterliegt. - Diese Welt ist ein Geschäft, Mr. Beale."

Ja, genau so kommt es mir vor. Und wer aufmuckt, der ist gegen Europa und ein schlechter Mensch, so einfach ist das heutzutage.

Fehler

Einer der Fehler war, dem europäischen Gedanken eine wortähnliche Währung zu verordnen. Das Wort Euro suggeriert, dass der europäische Gedanke über Geld zu verwirklichen sei. Nun aber gefährdet das Geld und seine Spielregeln Europa - nicht die Demokratie.

-rtm449 Herr Monti

Man bracht nur schauen ,den Werdegang des Herrn Monti..
Vorstand Bilderberger-Konferenz, Berater Goldmann-Sachs und Coca-Cola.u.s.w
Wie soll amn da neutral für seine Bevölkerung das Regierungshandwerk ausüben?????

Rückschritt statt Fortschritt!

Was uns als Fortschritt verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Rückschritt: Dominanz und Misstrauen, Verachtung und Vorteilsnahme bestimmen das marktkonforme Europa der Euro-Zone, in deren Fokus nicht das Europa der Bürger, sondern dass der Märkte steht!

Insofern ist Montis Hinweis, dass „diese Spannungen...bereits Züge einer psychologischen Auflösung Europas zeigen, beizupflichten!

Dass jetzt vielerorts die Menschen auf die Straße gehen, weil diese durch die „Renditeforderung der marktkonformen Demokratie“ um ihre Lebensleistung und Lebensqualität gebracht werden, ist ein evidentes Merkmal dieser katastrophalen Fehlentwicklung der Finanz- und Staatsschuldenkrise, die zudem die Bürger und Parlamente immer mehr entmachtet.

Montis Beschwerde, dass die Exekutive sich von den Parlamenten „eingeschränkt“ fühlen, ist beredtes Zeichen einer bedrohlichen Forderung/Entwicklung, die die Demokratie zur Farce verkommen lässt!

— Wichtigwichtel Schwellenland

"Wunschwelt-Politik hat sowieso keine Chance gegen den Aufschwung der Schwellenländer zu bestehen."

Das sieht nur nach außen gut aus (z.B.Brasilien) mit dem Aufschwung.Es ist eine Katastrophe wie das zustande kommt.Keine ...null...Rücksicht auf die Bevölkerung und Umwelt.kein Geld für Bildung ...Korruption ,Bestechung ,Betrug soweit das Auge reicht....am hellichten Tage werden Supermärkte überfallen.....Polizei???? Fehlanzeige....selber krrupt...Öffentl. Gesundheitswesen???? Die Patienten sterben auf den Fluren Ärzte,Personal werden monatelang nicht bezahlt.....Geld wird verschwendet für unnütze Prestigeobjekte...u.s.w.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung....

monti ist einer der führenden

monti ist einer der führenden bilderberger und mitglied des cfr. ich diesen club hinsichtlich der zu erwartenden zukunft: club der toden dichter, denn europa unter den aktuellen umständen wird niemals funktionieren. europa der freien völker, der kulturellen identität braucht keinen euro. langsam sollte das jeder verstehen. dieses gebilde ist genau das gegenteil, es spaltet europa und verursacht bürgerkriege und unruhen. all das lässt vermuten, das diese unruhen gewollt sind. wir brauchen euch nicht, herr monti, frau merkel, herr hollande und wie sie alle heissen...definitiv nicht! nicht zu vergessen ist, das herr monti noch nicht einmal vom italienischen volk gewählt wurde...unglaublich!

5. August 2012 - 12:57 — nofacebook

"Angesichts dieser historisch beispiellosen Situation vermisse ich in vielen Kommentaren zu diesem Thema eine angemessene Portion an Bescheidenheit - besonders seitens der D-Mark-romantischen Zahlmeister-Theoretiker mit ihrer Sparschweinchenmentalität."

Danke! Treffender kann man es nicht ausdrücken. Leider wird es diejenigen, die sich hier gern zum Opfer stilisieren ("die machen sich alle auf unsere Kosten einen tollen Lenz, und wir dürfen dann zahlen! Da muß mal ein Exempel statuiert werden! Wo kämen wir denn da hin! Wenn das alle machen würden!" usw) nicht erreichen. Die fühlen sich eher von Herrn Söder vertreten, der ja auch den Länderfinanzausgleich abschaffen will. Die Reichen sollen ihren Reichtum behalten, denn die Armen sind selbst schuld, daß sie arm sind. Was sind sie auch arm! Könnten doch reich sein. Wer reich ist macht alles richtig, wer arm ist macht alles falsch.

Calvinismus pervers.

Europa der Vaterländer

Geschätzte Kommentatoren,

wenn die eigentliche europäische Idee, nämlich ein Europa der starken Vaterländer, nicht zu gunsten eines Geldmachen-Europa aufgegeben worden wäre, dann hätten wir heute das ganze Dilemma nicht. Warnungen gab es zur Genüge!

Da nützt es auch nichts, wenn der eine oder andere glaubt ein "Rettungskonzept" zu haben. Es ist nun mal so, daß sich eine Totgeburt nicht zum Leben erwecken läßt und falls doch, dann ist da Ergebnis eine Art Zombie. Nichts anderes ist der Euro, ein Zombie im Dienste der Konzerne.

Söder hat mit seiner Argumentation schon recht, Populismus, hin oder her, allein die Tatsache, daß keine wirklichen Instrumente zur Sanktionierung von Euro-Sündern vorgesehen sind steht seinen Aussagen entgegen und dies ist kein Zufall!

Wie sich Europapolitik in der weiteren Zukunft gestalten soll, macht Herr Monti sehr deutlich. Allein die Bürger der Länder haben es in der Hand, derartigem Treiben ein Ende zu bereiten.

Es wird Zeit!

Beste Grüße

Demokratie - Diktatur - Demagogie

"Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen ..."

... dann, lieber Herr Monti, nennt man das Demokratie.

Was Sie vorschlagen, lieber Her Monti, ist eine Form der Diktatur und sie wird nicht dadurch tolerabel, daß sie (zunächst) auf den Bereich der öffentlichen Finanzen beschränkt ist.

Bundesverfassungsgericht hilf uns!

Und zum Schluß, lieber Her Monti: selbst wenn der Euro wieder vollständig verschwände (was unwahrscheinlich ist, eher treten einzelne Länder aus den Euro aus), dann ist das noch lange nicht das Ende der EU. Die EU ist weit mehr als nur der Euro.

Das zu verschleiern, lieber Herr Monti, nennt man Demagogie.

Machtverteilung

Hört sich so an, als wolle Monti eine neue Machtverteilung.
Aber nicht etwa dergestalt, daß es mehr Demokratie und mehr Mitbestimmung der Staatsvölker geben soll.
Sondern Monti fordert wohl vielmehr sinngemäß, daß die Regierungen ihre Macht auf Kosten ihrer Staatsvölker und auf Kosten der Parlamente ausbauen sollen.
Auf einen kurzen Nenner gebracht, könnte man formulieren "Monti möchte nicht mehr Demokratie, sondern (noch) weniger Demokratie."
Monti liegt damit im Einklang mit neokonservativen US-amerikanischen Think-Tanks, welche eine zunehmende Globalisierung und für die ganze Welt ein neues "amerikanisches" Jahrhundert fordern.
Die Chefs von Goldman-Sachs, Haliburton, Exxon-Mobile, der UnitedFruitCompany, u.s.w., wird es vielleicht freuen - dürften ihre Interessen dann doch wohl noch leichter durchzusetzen sein als bisher schon.

@13:34 — Doualien

Und wenn in GR, IT, ES, PT die ersten Menschen verhungern...
dann wäre festzustellen, dass die sogenannte "€päische Integration" nicht nur Chaos, sondern auch Tod brachte.

Meines Wissens nach verhungerte vor 2001 niemand in diesen Ländern, weil ein wirtschaftlicher Zusammenbruch eingetreten wäre.

Die Dummheit unserer Politiker, so lange an einem verkommenen System festzuhalten, potenziert die Folgen des €-Wahns

Hoffentlich wird den Beitrag

Hoffentlich wird den Beitrag dieses mal freigeschaltet.

Vielleicht liegt es da ein Missverständnis.
Denn laut italienischen Nachrichten (TG1 13:30 Uhr - Video Beitrag) hätte Herr Monti gesagt: (Sinngemäß)"Die stärkeren Euroländer sollten, den Länder(Regierungen) die die europäische Auflagen erfüllen, mehr Verhandlungspielräume lassen".

So zumindest die italienische Version.

Sie sprechen mir aus dem

Sie sprechen mir aus dem Herzen

Was soll das alles?

Jeden Tag ein neues Gebrabbel von Politikern, die ganz offensichtlich anderen Herren dienen als ihren Bürgern. Bewußt oder unbewußt.
Auch wenn rhetorisch genial verpackt, so wird uns doch immer mehr klar gemacht: Das Konstrukt EU ist nicht sozialmarktwirtschaftlich und demokratisch sondern eine kapitalistische Diktatur.

Aber auch das ständige Gerede von einem Austritt GR aus dem Euro ist nur naiver Unsinn.
Vor dem Standesbeamten wird man getraut bis das der Tod euch scheidet, also eigentlich für immer. Kommt aber das Paar kurze Zeit später zurück zur Scheidung, so hat Standesbeamter auch dafür klare Regularien. Und alle anderen Stellen die da mitreden wollen auch.
Für den Austritt aus dem EUR gibt es die aber nicht!
Warum wohl? Sollte man das schlicht vergessen haben?
Wenn wir Märchen glauben schenken, dann mag das so sein.
Zudem: Wenn GR aus dem EUR austritt ist es immer noch Mitglied der EU. Was soll nun bezogen auf die Schulden anders werden? Das Kind hat nur einen anderen Namen.

Ziel Entschuldung auf Kosten Anderer

Ist doch klar was Monti will. Die europäischen Parlamente könnten ja was entscheiden was Monti und der EZB nicht gefällt. Da will man lieber im geschlossenen Kreis die Marschrichtung selber abstecken und sich nicht stören lassen. Alles läuft daraus hinaus, dass man bequem die Schulden über eine höhere Inflation abbaut. Dazu soll die EZB die Staatsanleihen aufkaufen, die am freien Markt nicht mehr unter kleinem Zinssatz platzierbar wären. Damit druckt die EZB einfach Geld und reicht sie den Staaten weiter. Für mich bedeutet dass, dass meine Altersvorge in Form der Riesterrent flöten geht. Riester legt nämlich auch am Markt an und will den Wertverfall reduzieren. Die Zinsen am Anleihemarkt sind nämlich nicht weiter als ein Ausdruck der Vertrauenswürdigkeit in das Handeln der Staaten. Konkret traue ich dem Euro nicht mehr und werde in Sachwerte ausweichen die Wertbeständiger sind als der krude Euro. Das beste wäre Deutschand würde den Euro aufgeben. Dann kann Monti sich selbst retten.

5. August 2012 - 14:43 — HartAberWahr

Ich weiß nicht, ob es Ihnen schon aufgefallen ist: wir befinden uns in einer Weltwirtschafts- und Finanzkrise, die 2007 durch den Zusammenbruch der Lehman Brothers Bank ausgelöst wurde. Was das alles mit der "€paischen Integration", die bei Ihnen offensichtlich starke Emotionen negativer Art auslöst, zu tun hat erschließt sich mir nicht. Oder glauben Sie, daß die weltweite Krise ohne Euro an uns vorbeigegangen wäre?

In Wirtschaftskrisen verhungern Leute, wenn ihnen nicht geholfen wird. Genau das wird passieren, wenn die Söders dieser Welt die Oberhand gewinnen.

Damit hat Mont

Damit hat Mont stellvertretend für alle €kraten die Katze aus dem Sack gelassen. Mehr wollte ich nicht wissen, vielen Dank! Dann bitte diese EU sofort einstampfen. Danke!

@ Angeblich GR vor Bankrott gerettet

Das ist strafbare Insolvenzverschleppung.
In Wahrheit kommen die unzähligen Mrd nicht beim Hilfe benötigenden Volk, sondern bei den Zockern und Vers. an, das wird dann noch Dummen für solidarisch verkauft.
Viele nur EU-Nehmerländer hätten gar nicht in die EU gehört,
auch nicht das hochverschuldete Italien, ohne E wäre es auch besser. UK wurde mit dem Brittenrabatt in die EU gelockt, auf viele Mrd. verzichtete die EU und was machen sie jetzt?
Freundschaft kann man nicht kaufen, einige Nehmerländer bekommen 5 Mrd / Jahr von der EU, wenn sie die einmal einzahlen müssten, machen sie es wie UK.
Es können immer weniger einzahlen, auch wir nur mit neuen Wahnsinnsschulden, mit nicht vorhandenem Geld, was bitter in D selber nötig wäre.

@Giga Schwellenländer

Sicher sind die Zustände in den meisten Schwellenländern aus unserer Sicht unmenschlich und nicht erstrebenswert.

Aber genau deshalb daraus erwächst deren Vorteil gegenüber Ländern, die nichts mehr als kreditfinanzierte Rente für alle mit 60 und ähnliche Versprechen zum Kauf von Wählerstimmen auf die Beine bringen.
Es gewinnt leider nicht der fairste mit den höchsten Idealen und der besten langfristigen Planung. Wer diesen Fakt ignoriert verliert.

Der europäische Turm kippt,

Der europäische Turm kippt, und dieser Fall ist nicht mehr aufzuhalten. Jetzt gehts nur noch darum die Erschütterung des Aufschlags möglichst gering zu halten.

Mir als junger Mensch ist die

Mir als junger Mensch ist die Einheit Europas und der Zusammenhalt am Wichtigsten. Es ist mir mittlerweile auch klar und aufgefallen, dass viele hier darauf keinen Wert legen und Geld das einzige zu sein scheint das zählt. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Menschen in dieser Kommentarfunktion den konservativen "Deutschland über alles" Kommentaren hier entgegentreten.

DUMMSCHWÄTZER!!!

Herr Monti sieht nur die Interessen Italiens, die desaströse wirtschaftliche Situation Italiens ist für ihn vermutlich nicht existent.

Somit ist Mario Monti in meinen Augen ein großer DUMMSCHWÄTZER!!!

Die Zeit des "Hände aufhaltens" und des "den deutschen Steuerzahler zahlen lassen" muß jedoch endgültig vorbei sein, denn wenn wir auch weiterhin für die hoch verschuldeten bzw. bankrotten EU-Pleite-Länder Griechenland, Portugal, Irland, Zypern, Italien, Spanien, etc. zahlen, dann ist Deutschland bald selbst ein Fall für den "Konkursverwalter", sprich den EU-Rettungsschirm.

Ich empfehle allen Interessierten die interessante Lektüre des aktuellen "Focus Money Magazins" mit folgendem Titelthema: "In 18 Monaten ist der Euro kaputt".

Zudem empfehle ich das ehrliche Interview zur Eurokrise mit Thilo Sarrazin in der heutigen Ausgabe der "B.Z." (05.08.2012), das schonunglsos mit dem Euro und der desaströsen und skandalösen Pro-Euro-Politik von Regierung und Opposition abrechnet!

Hilfe zur Selbsthilfe

Wie wäre es, wenn man die Hilfe an einzelne Länder derart koppelt, dass man sagt, wenn das Land z.B. 1Md. Euro einspart, dass es dann eine weitere Md. Euro als Hilfe bekommt. Wie der Staaat zu Geld kommt und über welche Wege bleibt seine suveräne Entscheidung. So hört auch die Bevormundung der Geberländer auf und stärkt das Eigeninteresse des hilfebedürftigen Staates seine Probleme selbst zu lösen.

Ob dann ein Land erfolgreich oder weniger Erfolgreich ist, hängt dann von ihm selbst ab und von dem Vermögen es selbst lösen zu können und zu wollen.

Ich glaube damit wäre Griechenland und einigen anderen Ländern mehr geholfen, als durch die vergangenen Geldtransfers.

eu und euro

Das Volk wird die Schulden Deutschlands in der EU garantiert nicht tragen, die es durch die Unfähigkeit der Politiker bekommen hat. Es wird an der Zeit, die dafür verantwortlichen Parteien und Politiker zu verbieten und abzuurteilen, meine ich.

Monti

Ist doch klar was da los ist, jetzt soll vorm ESM die Lage nochmal ordentlich zugespitzt werden, um sich unter dem Vorwand des immanenten Drucks flugs nochmal reichlich selbst einschenken zu können, bevor es wirklich zur Sache geht.

Zum Glück hat das hoffentlich bald ein Ende.

Denkfehler bzw. Begriffsverwirrung

Europa ist nicht ein Staat und schon gar nicht wegen des Euro! Hatten sich die "Schöpfer von Europa" tatsächlich eingebildet, Europa durch die Einführung einer Gemeinschaftswährung zu einen? Welch ein Unsinn! Menschen kommen sich näher, indem sie sich treffen und miteinander austauschen, nicht, indem sie dasselbe Geld benutzen. Im Gegenteil. Es sieht ganz danach aus, als sollte diese Gemeinschaftswährung einen Keil zwischen alle beteiligten Völker treiben. Kann man hier im Vokabular bitte endlich unterscheiden, z.B. zwischen "Europa" und "Europäische Währungsgemeinschaft"?

Kann man die Einheit Europa

Kann man die Einheit Europa nur an der gemeinsamen Währung festmachen? Oder gibt es andere Wege des Miteinanderauskommens?
Sie unterliegen den oberflächlichen Ausreden mancher Rettungspolitiker. Frau Merkel meinte zum Anfang des Desasters, jetzt vergessen, der Euro wäre eine Frage von Krieg und Frieden! Alberner geht es wirklich nicht. Führen wir gegen England Krieg, weil es nicht den € hat?
Und glauben Sie ernsthaft, die Dauerlösung, Süden gibt Geld aus, der Norden zahlt, führe zu einem friedlicheren Zusammenhalt?
Bitte weiterdenken.

@ 15:17 — Kathgläubig

Sarrazin in der BZ. Das ist unbedingt glaubwürdig.

@ 15:39 — Amelia

Also eine gemeinsame Währung erleichtert die ganze Geschichte des "kennenlernens" schon gewaltig. Übrigens gibt es in der Gesellschaft auch Abgrenzung, wie wir ein ums andere mal gelernt haben, von sich aus passiert wenig, wenn Gemeinsamkeiten nicht geschaffen werden ... das ist übrigens auch in jeder Beziehung so, wenn wir nochmal auf die Ebene des "kennenlernens" zurückfinden wollen.

Europa gibt es schon sehr lange, und es wuchs nicht zusammen. Es sind die Politischen Bemühungen seit Ende des WW2 die Europa geeint haben.

Meinen Sie man hätte Deutschland wieder Vereinigen können, ohne eine gemeinsame Währung. Dieser Weg hat sich bewährt, es ist mitnichten "falsch herum aufgezäumt" wie uns die Propaganda weiß machen will.

@Phonomatic zu Amelia

Ich sehe das etwas anders. Die Politik der gegenseitigen Annäherung nach dem 2. WK war sehr hilfreich, um die Spannungen und Vorbehalte der Völker - speziell gegenüber Deutschland - zu überwinden. Dennoch sind es letztlich die Menschen, die ein gemeinsames Europa wollen müssen, nicht nur die Politiker.

Eine gemeinsame Währung ist sicher praktisch, aber nicht zwingend notwendig und im Fall des Euro der falsche Weg gewesen. Man hat Länder mit großen Unterschieden in Wirtschaft und Sozialwesen in einen Topf geworfen, dabei aber nicht berücksichtigt, das Politiker gern Schulden machen und der Euro das erleichtert. Zuerst hätten Sozialsysteme und wirtschaftliche Leistung angeglichen werden müssen, dann erst macht der Euro Sinn. Aber die Menschen spielen ja keine Rolle, Hauptsache einige Zweige der Wirtschaft (und damit Politiker) profitieren. Deshalb kann es mit dem derzeitigen System auch keine Lösung geben.

Die Katze ist aus dem Sack!

Monti ist für mich völlig unglaubwürdig. Er ist nicht vom italienischen Volk gewählt und - man schaue sich seine Vergangenheit an - ein Lobbyist der Wirtschaft, speziell des Finanzwesens. Mit seinen Äußerungen hat er nun die Katze aus dem Sack gelassen:
Demokratisch gewählte Vertreter (Parlamente) sind der Politik der Regierungen nur im Weg. Ja es ist mitunter hinderlich in der Demokratie, das Diskutieren und die Suche nach einem gemeinsamen Nenner. Das ist aber allemal besser als jede Diktatur!
Ginge es nach Monti, hätten wir Zustände wie bei den entsprechenden Monarchien, nur umgekehrt: Das Parlament hat nichts zu sagen, der König entscheidet. Damit ließen sich die Milliarden der Steuerzahler hin zu Zockern und Reichen noch einfacher umverteilen.

Ein solches Europa möchte ich ganz sicher nicht. Die Solidarität der Völker ist wichtig. Wir dürfen uns nicht noch abhängiger machen von Banken und "Märkten", als wir schon sind.

@ 17:38 — Politfresser

Es hat sich doch gezeigt, dass es ohne Währung nicht dazu kommt, weil keine Notwenigkeit bestanden hätte. Auch Deutschland wäre mit 2 Währungen nicht zusammengewachsen.

Dass dem so ist, beweist doch die sich gerade vollziehende Angleichung eben jener Verhältnisse.

Es hat anders herum bisher nicht geklappt ... das ist Fakt.

— Toxic Europa

Ich bin ein "alter" Mensch, aber auch mir ist die Einheit Europas und der Zusammenhalt sehr,sehr wichtig.
Meine besten Freunde sind aus Bordeaux, Lorient und Barcelona sowei Sab Sebastian.....und das schon 40 Jahre und wir sind regelmäßig zusammen.

Aber dazu ,anfangs waren wir alle sehr begeistert,brauchen wir diesen Euro nicht der nur den Banken und deren Zocker dient.
Unsere Freundschaft und unser Zusammenhalt hat mit dem Euro garnichts zu tun.

-Rüdiger

"Sollen die EZB und FED in Zukunft unsere Herren sein?"

Treffend erkannt.....genau dies möchte die FED ..im übrigen eine Privatbank.....

— Doualien Verhungern in Europa....

Was ist das den für ein Kommentar????
Ja was meinen Sie den wo die Millarden die nach GR geflossen sind landeten? Vielleicht bei den Bürgern? Nein bei den Banken....
Und der deutsche Rentner hat meistens auch über 40 Jahre gearbeitet.....also vielleicht mal etwas nachdenken.
Und Armut, ja selbst Kinderarmut gibts reichlich in der BRD......
Fazit: Kommentar liegt leicht daneben....

Können nicht den angebl. so grossen Nutzen vom tatsächlich gewaltigen Schaden unterscheiden, nicht mit + und -, Zinsezinsen und so vielen Nullen umgehen?
Es geht inzwischen um unsere Existenz, Banken fremder Staaten bekommen unbegrenzten Zugriff auf das ESM-Geld.
Allein die Banken der GIPS-Länder haben 9 Bill. Schulden, das ist unmöglich für den immer noch grössenwahnsinnigen Deutschen, wer bleibt noch übrig, die einzahlen können?
Ein Leben auf Pump, über die Verhhältnisse rächt sich ab einer gewissen Summe bitter, dann kommt der Schuldner nicht mehr aus dem Teufelkreis heraus, kann im ganzen Leben es nie zurückzahlen. Was haben wir von Mrd. Waffenexporten,...an GR,..., wenn wir(der hochverschuldete Staat Steuerzahler mit über 2 Bill. Schulden) dann mindestens 50% beim nichtausreichenden Schuldenschnitt, bei einer Insolvenz 100% tragen muss? Sie können ja gern ihr Einkommen an das GR-Volk überweisen, da kommen die -zig Mrd aber nicht an. Es ist Soz. für Kapt, Banken in einer EU-Dikt

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