Kommentare

Arbeitslosenzahlen???

Mittlerweile habe ich mehr Vertrauen in die unbestätigten Angaben von UFO-Beobachtungen.

@papilobbi

>Mittlerweile habe ich mehr Vertrauen in die unbestätigten Angaben von UFO-Beobachtungen.

Wieso unbestätigt?
Mir ist schon lange klar, daß die Finanzmärkte von einer Bande mieser Ferengis beherrscht werden....

@ crystalgazer

Die Ferengis...LOL

34. Erwerbsregel: Frieden ist gut für das Geschäft.
35. Erwerbsregel: Krieg ist gut für das Geschäft

Wird Zeit,

dass ich selbst eine Zeitarbeitsfirma gründe, damit die Arbeitslosenzahlen wieder nach unten gehen. *Ironie aus*

Traue nie einer Statistik, die man nicht selbst erstellt und gefälscht hat.

welch böse Worte meiner Vorposter

Die Statistiken die wir Tag fûr Tag vorgesetzt bekommen, sei es eine Umfrage zu Frau Merkel oder anderweitige politikbezogene Statistiken oder aber die Arbeitslosenzahlen sind nie nie nie nie niemals "geschönt". Hier bei uns in der BRD läuft alles einwandfrei und sauber ab.

Das Übliche, blah die Medien

Das Übliche, blah

die Medien sollten den Mumm haben, diese Zahlen nicht zu übernehmen und sie zu boykottieren.

Oder zumindest in einem ATEMZUG die Zahl der Arbeiter im NIEDRIGLOHNSEKTOR nennen

In welcher Welt leben wir denn?

@ Whinegummi

Richtig!

Jetzt braucht es nur noch ein Gesetz, dass dem Volk verbietet, den Aussagen und Statistiken unserer Regierung zu misstrauen.

Nü klor!

Wir haben nach zögerlichen Anfängen, an den Zahlen zu drehen, ja nun eine Kanzlerin, deren Sozialisation mit ganz anderen Kalibern gespickt war, nämlich dass trotz Mangel eine dauernde Planübererfüllung vorlag. Und da ja Psychologie bis zum Ausbruch einer Revolution alles ist, wird die Statistik so lange in Ordnung sein, bis das Volk die Nase voll hat und auf die Straße geht.

Allerdings fragt sich, ob das in der deutschen Geschichte noch ein Mal vorkommt, denn 1848 hat nix wirklich gebracht, und der Fall der Mauer hat für den östlichen Teil Deutschlands an einer gewissen Schieflage auch nix geändert.

Es lebe Frau Merkel und ihre Statistik. Und es leben die Verfassungsgerichtsurteile zum Wahlrecht, die nun schon für die 2. Bundestagswahl in Folge einfach nicht in Anwendung gebracht werden. Und so viel Mumm, eine Wahl für ungültig zu erklären, hat das Gericht auch nicht. Wir haben es nach der "Wende" wirklich weit gebracht!

Wetten, dass?

Es wird nichts ändern.
Auch im Juli werden wieder
>5 Mio. Erwerbsfähige ALG beziehen;
1/3 der AN unversichert sein und
13 mal mehr erwerbsfähige ALG-Bezieher da sein als bei der BA gemeldete Stellen
(und bei szs. sofort Vermittelbaren, die nicht in Unterbeschäftigung abgeschoben wurden, noch 3:1);
billige Leiharbeit wird weiter boomen und
alles ist im Vergleich zu den Südländern ein Riesenerfolg!.

Und weil gerade Wachstumssaison auf den Feldern ist:
Berlin Inflation 12 Monate:
Nahrungsmittel+4,4%
Fleisch/Fleischwaren +8,8%
Brot/Getreideerzeugnisse +6,9%
Obst +6,3%,
Fisch und Fischwaren +5,7%
Zucker, Marmelade,Süßwaren +4,1%.
Speisefette u. -öle (–8,4%)
Pauschalreisen +5,8%
alkoholfreie Getränke +4,1%
Schuhe +2,8%
Verkehrsdienstleistungen +2,6%
Energiepreise +5,3%
Mineralölprodukte +2,6%, dar.
Heizöl +7,7% und
Kraftstoffe 1,1%.

Wen treffen whl steigende Lebensmittelpreise am meisten?

@gray

Ich weiß nicht wo Sie leben und in welchem Umfeld. Wenn Sie von 8 bis 10 Mio Arbeitslosen ausgehen, würde das bedeuten, dass ca. 25% aller Erwerbstätigen arbeitslos wären. In Deutschland arbeiten von den 80 Mio Menschen nur 41 Mio...

Demnach muss in Ihrem Umfeld (weiter scheinen Sie nicht blicken zu können) jeder 4. Erwerbstätige arbeitslos sein. Kommt das hin? Denken Sie, dass das repräsentativ ist?

Ich kennen keinen einzigen Arbeitslosen. In meinem Familien- und Freundeskreis arbeitet jeder. Ich denke deshalb nicht, dass die Arbeitslosenquote bei 0% liegt...

2,85 Mio Menschen sind gemäß Definition arbeitslos. Rund 1 Mio gelten als "Stille Reserve", welche die Menschen enthält, die nicht als arbeitslos gelten aber trotzdem nicht arbeiten gehen (Altersteilzeit, AB-Maßnahmen etc.)...

Machen Sie die Statistik nicht schlechter als sie ist.

@DeHahn

Das ist starker Tobak, den Sie da vom Stapel lassen... ich gehe davon aus, dass Sie weder in der Zeit vor 1848 in "Deutschland" gelebt haben, noch in der DDR aufgewachsen sind. Und wahrscheinlich haben Sie noch nicht mal ein Buch über eines der beiden Themen gelesen oder sich zumindest im 2. Fall mit einem ehemaligen Ossi ernsthaft unterhalten...

Man liest hier ja viel Unfug, der als eigene Meinung deklariert und daher akzeptiert wird, aber das ist schon ein starkes Stück...

Anmerkungen

1. Statistiken, die von jemandem erstellt werden, dessen 'Erfolg' an diesen Statistiken gezeigt werden soll, sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gefälscht.

2. Unsere Arbeitswelt ist manipulativ: Die unteren beiden Ebenen der Bedürfnidpyramide (siehe http://intuitiontellsmeso.files.wordpress.com/2009/08/maslows-hierarchy.jpg), die v.a. durch sicheres Einkommen addressiert werden, und die oberen Ebenen, die durch erfolgreiches, sinnstiftendes und selbstverwirklichendes Tund und Interagieren addressiert werden, werden in unserem Denken miteinander verbunden. Wenn wir sagen, dass wir Arbeit wollen, bedeutet eigentlich, dass wir diese Bedürfnisse befriedigien wollen. Statt dessen werden wir ins Lohnsklaventum integriert und bweirtschftet/verbraucht.

3. Wir produzieren besser, mehr, effizienter,.... Resultat: Sinkender Bedarf an belastender, ungesunder Arbeit. Das ist ein Fortschritt! Wenn da nur diese Abhängigkeit vom Gehalt nicht wäre...

Laienhafte Politik

Da finde ich es klasse, wenn trotz laienhafter Politik das Arbeitsministerium dann Triumphmeldungen der Planübererfüllung veröffentlichen kann. Die haben viele Menschen aus der Arbeitslosigkeit herausgeholt, die jetzt glücklich sein können:

Ich denke da an die sogenannten 1-Euro-Jobber, die um den 1,70 € zusätzlich in der Stunde heute schon kämpfen müssen in Jobs, die früher sehr oft einen regulären Arbeitsplatz dargestellt hätten, in dem es Urlaub, Kündigungsschutz und so etwas gegeben hätte.

Dann haben wir die über 58-Jährigen, denen die Agenturen seit einem Jahr keinen Arbeitsplatz mehr anbieten konnten. Auch die fallen aus der Statistik und können sich in ihrer Resignation wenigstens freuen, in Ruhe gelassen zu werden.

Aber es gibt auch größere Faktoren. Da konnte das Ministerium schon die Besetzung aller Ausbildugnsplätze melden, wo der DGB noch von ca. 78.000 Lehrstellensuchenden sprach.

Und das Hochschrauben des Rentenalters bringt natürlich Jobs - sollen wir glauben.

@maschmi Da sie (ihren

@maschmi

Da sie (ihren Aussagen zufolge)
1.)vermutlich aus einer höheren beruflichen Ebene (natürlich auch monetär)kommen
2.)dadurch zu der von unserer Regierung schwer unterstützter Klientel gehören
werden sie sich wohl kaum mit "Unterschicht"umgeben.Daher ist eine Aussage "ich kenne keine Arbeitslosen"genau soviel wert wie wenn unsere Kanzlerin sagen würde sie ist volksnah.

Tipp: Fragen sie mal ihre Putzfrau ,wies in deren Umfeld aussieht.ggg
Da werdens schaun.

@ maschmi78

Zitat: "...Machen Sie die Statistik nicht schlechter als sie ist."

Lieber maschmi78

Das müssen wir auch gar nicht tun. Die Statistik ist nämlich, ohne unser Zutun, schlechter, als man uns glauben machen will.

Immer noch 3x mehr sofort Vermittelbare als gemeldete Stellen

Laut BA
Jul 12
Erwerbsfähige Juli : 41.700.000 = 100%
ALG-1 gemeldet : 885.000 = 2%
ALG-2 gemeldet : 4.448.000 = 11%
Summe ALG gemeldet 5.333.000 = 13%

real bezogen ALG-1: 821.000 -64.000 93%
real anerkannte ALG-2: 1.991.000 -2.457.000 45%

ALG-1 + ALG-2: 5.333.000
- ALG-2 Unterbeschäftigung o. KA: 3.847.000 = 72%
= sofort vermittelbar 1.486.000 = 28%

alle erwerbsfähigen ALG-2 -Bezieher: 4.448.000
- offiziell als arbeitslos anerkannte: 1.991.000 = 45%
= offiziell nicht anerkannte: 2.457.000 = 55%

BA-Zahl Juli
ALG-1 : 885.000 = 31%
ALG-2 offiz. Arbeitslose : 1.991.000 = 69%
= offizielle Arbeitslosigkeit: 2.876.000 = Quote BA 6,90%

Sv-pflichtige Mai : 28.950.000
Quote: 69%
nicht sv-pflichtig arbeitende: 31% 12.750.000

arbeitend mit ALG-2 März 1.200.000

Gemeldete offene Stellen Juli : 500.000 wie Juni
Quote an ALG-1+2 Beziehern: 9,38% = 11:1 wie Juni
Quote an sofort Vermittelbaren (o. UB): 34% = 3:1 wie Juni

Darstellung: