Kommentare

Und wann

"raten" diese Agenturen auch Gemeinden, Kommunen und Privathaushalte? Ist ja finanziell alles eng verflochten, irgendwie...

Letztendlich ...

... sind es lediglich die Ratingagenturen selber, welche solche Nachrichten in den Medien hören - sehen - lesen wollen! Insofern wäre zu überlegen, ob man Meldungen über Ratings bzw. deren Veränderung künftig überhaupt noch veröffentlicht – denn hierdurch wird den Agenturen ja ein Einfluss zugestanden, den sie objektiv gar nicht besitzen... Möglicherweise sind sie also nur, indem man sie konsequent totschweigt, in die von uns allen herbeigewünschte Bedeutungslosigkeit abzudrängen.......

Komisch...

...ich sitze im fernen Ausland, lese täglich 2 bis 3 mal die Nachrichten auf tagesschau.de und mir fällt auf das die Ratingagenturen wohl rund um die Uhr mit nichts anderem beschäftigt sind als Europa klein zu hacken. Ich lese aber überhaupt nichts an Meldungen der Ratingagenturen aus ihrem Stammland - den USA.

Fällt das nicht langsam auf? Wenn ich nicht falsch liege sitzen die USA tiefer im Schuldensumpf als der schlimmste Schuldner in der EU. Noch einmal: Hier findet ein Krieg statt, ein Wirtschaftskrieg USD gegen EURO.

Klar sind Schulden da und die EUROKRATEN samt den Einzelstaaten der EU sollten endlich mal das nutzlose Gezeter einstellen und sich an die Arbeit machen um die Schulden allmählich abzubauen. Bezahlen müssen wir alle, aber dann bitte auch für Reich und Arm gerecht - natürlich muss auch das Verursacherprinzip noch eine Rolle spielen.

Auch sind Gesetze so zu ändern das Banker und Politiker nicht ungestraft davon kommen und notfalls mit ihrem Privatvermögen haften.

ahso

Jetzt wird Deutschland endgültig attackiert. So geht das also. Hmm die Bundesländer sehen also eher schlecht aus. Was ist dann mit Kalifornien?! Steht Kalifornien besser da und bessere Aussichten als Bayern?

Die Ratingagenturen tragen

Die Ratingagenturen tragen ihren ganz eigenen Teil zur Krise bei. Sie sorgen für noch mehr Panik an den Märkten. Man könnte als Staat Verleumdungsklage gegen diese Agenturen einlegen mit Forderung auf Schadensersatz. Das wäre mal was.

@ jautaealis

Darüber habe ich auch schon nachgedacht:
Die Ratingagenturen sagen irgendwas und jeder schüttelt sich. Dabei haben die nur irgendwas gesagt, sonst nichts.

Die tun nichts, die helfen nicht, die ändern nichts, die schütten einfach nur Öl ins Feuer.
Für mich sind das einfach nur Brandstifter.

@Deutsch112 - Kalifornien

Kalifornien:
Fitch Ratings: A-
Moody's Investors Service: A1
Standard & Poor's: A-
Ausblick: positiv

Abstufungen sind:
AAA
AA+
AA
AA-
A+
A-

Abstufungen sind logisch und mit ESM dann noch mehr

Logisch, je mehr von den "Garantieländern", wie Spanien, selbst schwach werden, desto mehr Last liegt auf den (noch) starken. Also sind die Aussichen negativ.

Bei den Bundesländern - man erinnere sich, sie haben zusammen über 600 Mrd Schulden - steht sowieso fast allen "Wasser Oberkante Unterlippe", hier also auch die Aussichten negativ, weil, würde der Bund beim ESFS oder ESM zahle, sich ja das freie Voloumen für die Länder verringert, die just zu de Zeitpunkt Bundesmittel brauchen, um den Neuverschuldungsstop zu können.

Also: für alle steigt der Pegel und es sind zu wenig Rettungsboote da.

Unabhängigkeit oder nicht

Moody's gehört zum größten Teil einer amerikanischen Versicherungsgesellschaft. Ob es da Zusammenhänge zu den Amerika-neutralen oder gar -ignoranten Bewertungen gibt, wer weiß.

Aber mal rein objektiv betrachtet, sammeln EZB, EFSF oder später der ESM Risikogeld ein und die vergebenen Hilfsgelder sind sehr ausfallgefährdet. Ich wundere mich also wirklich, warum die bisher überhaupt die Bestbewertung erfahren haben. Die Finanzbranche hätte ich für intelligenter eingeschätzt. Aber Dirk Müller meinte mal dazu, dass die meisten Trader nur auf Chartanalysen schauen und sich wenig um reale politische oder wirtschaftliche Daten kümmern. Das passt in das Bild mit den übermächtigen Rating-Agenturen, welche nur deshalb so viel Macht haben, weil viele Händler zu bequem sind, selbst mal ihr Hirn einzuschalten.

Eigentlich haben wir Wichtigeres zu tun. Wir müssten z.B. Lohnstückkosten in Europa angleichen um alle das gleiche Inflationsziel zu erreichen und wir müssen den Spekulationsmarkt dämpfen.

Schadenfreude

In Pakistan im Kampf gegen die Taliban schicken die USA Drohnen, im Witschsftskrieg gegen Europa schicken sie die Ratingagenturen. Und China reibt sich schadenfroh die Hände,denn am Ende können sie mit ihren Devisenreserven auf Schnäppchenjagd gehen.
Aber Europa mischt ja selber ein gutes Stückchen mit: Banken können ungestraft weiter risikoreich agieren, Steuerflüchtlinge kommen ungestraft davon und Politiker reden mit Hilfe der Medien wortreich von notwendigen Reformen, ohne den nächsten Schritt zu tun: Handeln. Aber warum auch? Noch ist Luft, denn das Durchschnittseinkommen z. B. der Deutschen liegt ja bei ca. 32000 €/Jahr und die auf den Bürger umgerechneten Staatsschulden "nur" bei ca. 22000€

Rumours...? Rumeurs...? Rumor...?

Aus alter Gewohnheit lese ich täglich - heute bequem dank Internet - Weltnachrichten und Regionales gerne auch in versch. Sprachen. Für Moody's News reicht die Allerweltssprache Englisch. Allerdings fielen mir von diesem Verein bisher keinerlei Ratings betreffend US-Bundesstaaten auf. Auch nicht von anderen US-Ratingagenturen. Überhaupt werden englischsprachige Wirtschaftszentren von diesen Vereinen nur selten erwähnt, und wenn, dann sehr neutral. Ganz anders als die nervöse Hektik gegenüber Europa (mit Ausnahme von GB und Schweiz).

Umso mehr erstaunt mich nun Moody's Angriff auf Bundesländer in Deutschland.

Ja, ich meine, man sollte das als Angriff verstehen. Ein unternehmenstypisches Pendant, zB. konkrete Ratings für US-Bundesstaaten oder Provinzen in Kanada oder Australien, existieren bisher nicht. Wohl kaum, weil nur Europa schwächelt...

So wird nun ganz klar, daß die Ratingagenturen vor allem ein politisches Instrument zur Markt-Destabilisierung sind. Alles andere ist Quatsch.

"Moody's begründete die

"Moody's begründete die schlechtere Einschätzung zur künftigen Entwicklung mit den gestrigen Entscheidungen zur Bonität Deutschlands, der Niederlande und Luxemburgs."

Ich finde, das ist eine interessante Begründung. Und morgen wird etwas anderes schlechter eingeschätzt, weil heute der Rettungsschirm schlechter eingeschätzt wurde.

Wer noch etwas auf die Ratingagenturen gibt...

...der kann darüber nachdenken, warum Deutschland incl. 'Bestandteile' nicht schon länst herabgestuft wurde. Eine korrekte Bewertung läge nach der Definition der Noten momentan irgendwo zwischen A1 und Baa3. Tendenz fallend.

ABER: Eine korrekte Bewertung der USA, die sich um Zustand der Insolvenzverschleppung befinden (Google: Obama debt limit), läge zwischen B1 und Ca. Jedenfalls, wenn man außer Acht lässt, dass global große Abhängigkeiten von den USA existieren und diese auch in der Lage sind, die Akzeptanz des künstlich überbewerteten FED-Dollars militärisch zu stützen.

Das momentane Aaa-Rating für die USA und das Timing der Herabstufungen in Europa zeigen allerdings deutlich, dass die Ratingagenturen strategische Instrumente sind. Ihren Äußerungen wird daher weniger und weniger Gewicht beigemessen.

nix neues ..

wow, ich glaube nun haben wir hiermit das 136. mal eine
ratingagentur topmeldung.

sooooo langweilig.

klar, die agenturen (komisch, gibt es eigentlich auch russische
ratingagenturen?)schmeißen mit ihren up/downgradings nur
so um sich, aber MUSS man deswegen jedes mal einen
aufmacher daraus machen?

ich habe "tagesschau.de" seit jahren als startseite,
doch ich glaube, wenn ich noch einmal "fitch", "moody´s" oder
"standard & poors" als erste oder zweite topmeldung lese,
werde ich nicht nur "tagesschau.de" auf A herabstufen,
eine eigene ratingagentur ins leben rufen in der ich dann
kasachische kleinstädte, malayische fischerdörfer und
peruanische bergprovinzen bewerte und als sensation der
internationalen finanzwelt presentiere, sondern vor allem ...

zu spiegel.de wechseln ;o)

Herabstufung

Warum gibt es eigentlich keine europäische Rating Agentur die die USA bewertet? Wird nur der Dollar geschützt und die USA mit ihrer maroden Infrastruktur? Das hier das "vereinte" Europa nicht auf die Barrikaden geht und sich mal gegen diese neue Art der "Kriegsführung"wehrt ist unverständlich.

Wann zeigt die Politik mal Rückgrat?

Wie lange wollen wir uns nach den einander folgenden Krisen denn noch dem Diktat der Banken beugen? Müssen sich Politiker - auch wenn sie oft Quatsch reden - bei den Rating-Agenturen entschuldigen, wenn sie nicht das Gewünschte gesagt haben? Das System der freien Marktkräfte im Bereich der Banken hat versagt. Das weiß doch nun jeder. Und die Aussagen der Rating Agenturen (kommt von Raten?!) machen wenige Zocker nur noch reicher.

Daher die Frage: Wann endlich gebietet die Politik diesem Treiben Einhalt? Und wie lange sollen wir das alles noch bezahlen? Denn am Ende zahlt doch immer der Steuerzahler für alle gierigen Abzocker.

Ich war seit jeher politisch eher konservativ eingestellt. Aber infrastrukturelle Grunddienste wie Energieversorgung, Wasserversorgung, Gesundheitswesen, öffentliches Transportwesen und Banken gehören zurück in unabhängige staatliche Hand. Schließlich hat deren Privatisierung gezeigt, dass es so nicht geht.

@Community

Ich wollte mal ein Lob an die Community loswerden. Auch wenn nicht jeder Beitrag von Fachwissen strotzt, sehe ich sehr häufig einen sehr gesunden Menschenverstand, der grundsätzlich die richtige Richtung aufweist und sich auch häufig mit volkswirtschaftlichem Wissen deckt.

Politiker sollten doch auf ihr Volk hören, vielleicht können Volksabstimmungen besser sein, als angenommen.

Abgesehen davon ist mir aber bewusst, dass die Community hier anders und sehr klein ist, denn anders kann ich mir nicht erklären, dass Merkel / CDU bei jeder Sonntagsumfrage neue Bestwerte erhalten und eindeutig die Wahl gewinnen würden. Politikversagen wird von den meisten gar nicht erkannt. Und dass die Linken derzeit einer wirtschaftlich guten Lösung am Nächsten liegen, erschreckt viele Wähler insbesondere im Westen, die dann eher in Wählerstarre verfallen, als mal diese Opposition zu stärken. Das ist schade, dass so viel Fachwissen am Tag der Wahl völlig verpufft.

@7:46 + 7:47 — Gentleman_

Aber hallo ... warum denn so pessimistisch? Da kommen doch schon Käptn Blaubär und Hein Blöd und machen aus den Haien geräucherte Schillerlocken, oder Goethesocken?...egal, Hauptsache geräuchert und gerettet. Und nach der nächsten Pleitemaus zeigen euch Armin, Christoph und Ralph, wie man sich einen stabilen Euro selber bastelt, in ein Spekulationskonto pflanzt, und schon nach kurzer Zeit süße Euronen erntet.

Abwärts geht's !

Unsere Politiker müssen blind, taub oder unfähig sein, wenn sie den Abgrund nicht sehen wollen.
Ein Systemwechsel ist dringend nötig!!

@8:09 — Stoer

Der Blick durch die Parteibrille verstellt die Erkenntnis, dass alle politischen Farben eine unverantwortliche Verschuldungspolitik betrieben haben, die einen haben es in den Sozialstaat gesteckt, die anderen damit ihre Lobbys bedient (z.B. Mövenpicksteuer, Atomlobby), irrsinnige Rüstungsprojekte initiiert (HS 30) oder irgendwelche dubiosen Großprojekte betrieben( S21), die die Bürger so nicht brauchen .... .

In der Tat, ist es ein Manko, wenn der Staat dauerhaft mehr ausgibt als er einnimmt und am aller wenigsten haben die Bürger darauf Einfluss- denn nach der Wahl ist die Politik ein Selbstläufer!
Ein ausgeglichener Haushalt ist ja von den Geldgebern auch gar nicht erwünscht, denn an den Staatsschulden lässt sich doch prima verdienen, wie dies seit Jahrzehnten bestens funktioniert hat.

Nun befindet sich das System auf der Zielgeraden und die Luft wird immer dünner, um hier überleben zu können- die Vergemeinschaftung von Schulden wäre m.E. Teil des Problems und nicht deren Lösung!

Wer bezahlt??

Ich möchte gerne mal wissen wie und von wem die Ratingagenturen bezahlt werden. Heißt es welches Land am meisten bezahlt kriegt die besten Noten??? Sie machen doch alles nicht umsonst!!!

das System ist gut

Ein durchgehendes Rating, bis auf die Ebene der Bundesländer und ggf der Großstädte ab einer bestimmten Größe ist schon lange wünschenswert. Im Gegensatz zu den von der Politik veröffentlichten Zahlen bekommt der Bürger mehr Klarheit darüber, welche Schulden wirklich vorhanden sind und ob die laufenden Erträge jemals für eine Tilgung ausreichen werden. Bisher spielte die Bonität bei der Aufnahme immer neuer Schulden nur eine untergeordnete Rolle; durch ein schlechteres Rating werden zukünftig zwangsläufig höhere Zinsen fällig. Wenn dies abstruse fremdfinanzierte Vorhaben der öffentlichen Hand verhindert, haben alle dadurch gwonnen.

Man erkenne die Zeichen...

sie stehen nicht auf "jetzt erst recht"(EU/ESM/Rettungsschirm/usw.) Sie zeigen ganz klar auf wo die Grenzen wirtschaftlichen Handelns liegen. Allein schon der Gedanke man könne Spanien(eine Riese im Vergleich zu Griechenland) unter den Rettungsschirm nehmen ist unter diesem Aspekt absurd, denn dann wird es durch noch höhere Verschuldung Deutschlands von Aussicht Negativ, noch weiter abwärts gehen. Bei aller Ideologie zur EU die unsere Politiker(warum auch immer) haben, ist es nun an der Zeit zu erkennen, das es in dieser Form ein Irrtum ist an diesem Ziel(die Vergemeinschaftung von Schulden) festzuhalten. Wenn das unter diesen Umständen nicht möglich ist, darf es auch nicht tabu sein, über einen Austritt Deutschlands aus der EU nachzudenken. Wir können unseren europäischen Nachbarländern nur helfen, wenn wir wirtschaftlich stark bleiben. Zu den vermeintlichen Schulden, die dann auf uns zukommen würden(Austritt) kann man nur sagen; Viel mehr als jetzt wird es auch nicht kosten.

Ehrliche und richtige Analyse!!!

Die Ratingagentur Moody`s hat VÖLLIG RECHT mit ihren wichtigen Analysen!!!

Auch hier gilt der Grundsatz:
Nicht die Übermittler der schlechten Nachrichten (Moody`s) sind die Verursacher der Eurokrise, sondern die bankrotten EU-Pleite-Banken und die hoch verschuldeten EU-Pleite-Länder. Zudem die unfähigen europäischen Politiker, allen voran Frau Merkel, Herr Schäuble und Herr Juncker, die mit ihrer dilettantischen, unverantwortlichen, ruinösen und skandalösen a`la` "Wir retten die EU-Pleite-Staaten die bankrotten EU-Banken mit dem Geld der deutschen Steuerzahler"-Politik dafür sorgen, daß vermutlich auch unser Land in höchste finanzielle Not geraten wird.

Deutschland steht am Abgrund und unsere Politiker tun in ihrer grenzenlosen ökonomischen Naivität so, als könnte man mit immer neuen deutschen Steuer-Milliarden die EU-Pleite-Staaten und deren bankrotte Banken "retten".

Das Gegenteil ist der Fall, das müßte mittlerweile eigentlich auch der letzte "Pro-Euro-Träumer" kapieren!!!

Die schwindende Macht der Ratingagenturen

Moody’s droht mit der Herabstufung von Deutschlands Bonität – doch die Märkte interessiert es nicht. Das zeigt: Ratingagenturen sind nicht so wichtig, wie sie es waren.
Die Politiker ärgern sich also über die Herabstufung, doch den Märkten ist sie ziemlich egal. Der Deutsche Aktienindex steht nach knapp drei Stunden schon wieder im Plus. Auch die Kreditzinsen Deutschlands sind – zum Beispiel für die zehnjährige Anleihe – nur um sieben Hundertstel Prozentpunkte gestiegen. Also im Prinzip gar nicht. Obwohl ein Zinsanstieg gar nicht so fern läge. Denn viele Anleger bezahlen inzwischen dafür, dass sie Deutschland ihr Geld leihen dürfen.

Es ist schon erfreulich, dass die deutsche Presselandschaft – wider Erwarten – aufgrund der Moodys-Ankündigung nicht in apokalyptische Panik verfällt, sondern vergleichsweise besonnen agiert. Die FAZ hat vollkommen recht – wenn es um die großen Industrienationen geht, hat das Orakel der Ratingagenturen keine nennenswerte Bedeutung.

Geben Ratingagenturen keine Interviews?

Eigentlich wäre es doch mal journalistisch interessant, zu hinterfragen, weshalb die Diskrepanz zwischen Volkswirtschaftdaten und Ratingabentureinschätzungen so groß sind.
Im Falle der USA
Haushalsdefizit -8,3%,
Verschuldung 108% des Bruttoinlandsprodukt
Moodyrating AAA
Spanien
Haushaltdefizit -8,5%,
Verschuldung 68,5 % des Bruttoinlandsprodukts
Moodyrating BBB3
Deutschland
Haushaltsdefizit -0,1%
Verschuldung 81% des Bruttoinlandsprodukts
Moodyrating AAA mit negativem Ausblick

Die USA hat die Volkswirtschaftdaten von Griechenland und Ratingdaten von Deutschland.
Wären sie ein europäischer Staat hätte Moodys sie auf Ramschniveau.

Wer die mediale Aufmerksamkeit

so erfolgreich füttert, muß mit großer Berühmtheit rechnen.
Die Ratings über EU-Länder haben den Ratingagenturen den gewünschten Erfolg gebracht, nun ist ESFM dran und sogar schon die inländischen Gebiete einzelner EU-Länder.

Warum werden die Meldungen der Agenturen überhaupt gedruckt? Müssen wir unbedingt die Ratingagenturen auf so hohe Rösser setzen?

Warum jammern ?

Die Herabstufung durch Moody's paßt . Zeigt es doch den Süd-Euroländern , daß DE nicht ewig für deren Schlamassel gerade stehen kann.

Moody's Herabstufung von DE also ein Tritt in den Allerwertesten , damit wir uns in die richtige Richtung weiterbewegen - so wie einige beherzte deutsche Politiker schon vor September die Marschrichtung andeuten ?

Grüße aus der Provinz

Ulrich

Die Agenturen sind nicht schuld, das SYSTEM ist schuld

Menschen sind komisch, denn sie schaffen sich ein System
(der Schulden und des Zinses), das ihnen das Leben schwer macht.

AH!
Jetzt hab ichs. Es sind die Reichen immer noch, die davon profitieren.

Wenn der Euro zusammenbricht, Spekulanten haben es angekündigt, dass sie gegen den Euro wetten, um reich zu bleiben. Für die Reichen bleibt alles herrlich.

Wie viele Leute sind das? Die anderen , die Mehrzahl, die mit dem System nichts zu tun haben, die werden in Wahrheit herabgestuft.

Ähm, kann es sein, dass das ein Verbrechen ist? Dass das System ein Verbrechen ist`? Es ist so.

noch ist das ja nur eine

noch ist das ja nur eine Ankündigung, wartet mal, wenn die Herabstufung kommt, dann reagieren sie alle empört.

Es ist doch ein Witz, dieses ganze System. Irrsinn.

Es ist übrigens nicht so, dass die, die nichts zahlen können, es nicht interessiert, denn sie müssen mehr zahlen, obwohl sie weniger haben. Durch Schulden bzw. Herabstufung und einem neuen Zinssatz wird ALLES teurer.

Das geht so lange bis Revolution kommt, weil freiwillig ändern die Profiteure das nicht, und Politiker profitieren auch von diesem Ungerechtigkeitssystem.

Eigentlich ein Sklavensystem.

@8:09 — Stoer

Was soll die Selbstgeißelung, noch dazu mit einseitigen Schuldzuweisungen?

Schon in den 1960ern in Erhardts 'Sozialer Marktwirtschaft' war die kontrollierte Staatsverschuldung immanent. Als konjunkturelles Steuerungselement des Staates in Partnerschaft zur 'freien' Wirtschaft. Falls es - nach Ihrer Lesart - unter SPD-Regierungen Auswüchse gab, hätten die doch spätestens unter der Ägide Kohl revidiert werden können. Aber das Gegenteil geschah in 16 Jahren Unionsregentschaft. Erst da explodierte die Staatsverschuldung massiv, bis hin zur Ruinierung der Sozialkassen zur Finanzierung der deutschen Einheit und der blühenden Landschaften. Obwohl es längst qualifizierte Gegenstimmen auch aus der Union gab. Richtig ist allerdings, daß RotGrün noch eins draufgesetzt hat, und das möge denen auf ewig wie der sprichwörtliche Mafia-Betonsockel an den Füßen hängen. Unbestreitbar aber schießt den Vogel heute SchwarzGelb ab. Angeblich alternativlos, jedenfalls historisch nachhaltig und irreparabel.

Kalifornien liegt schon seit

Kalifornien liegt schon seit 2010 nur vier Stufen über Schrottniveau

Auf einem guten Wege . . .

"Portugal ist auf einem guten Wege."
"Spanien ist auf einem guten Wege."
"Irland ist auf einem guten Wege."
"Italien ist auf einem guten Wege."
Alle, alle sind wir auf gutem Wege
und: "Die Krise ist unsere Chance!"

Wie lange wollen sich denn die Kanzlerin samt dem Finanzminister ihren Autosuggestionen noch hingeben und darüber "die Menschen in diesem Land" über die Klinge der Fehlgeburt eines EURO-Europa springen lassen?
Quousque tandem, Angela, abuteris patientia nostra?!

@9:12 — Didi

@9:12 — Didi = "Nun befindet sich das System auf der Zielgeraden und die Luft wird immer dünner, um hier überleben zu können- die Vergemeinschaftung von Schulden wäre m.E. Teil des Problems und nicht deren Lösung!"

? Was wäre denn eine denkbare, vielleicht sogar konstruktive Lösung?

Schlechte Beurteilung? - So what.

"Alternativlos", "Banken systemrelevant", "Rettungsschirm" und das alles bei 2 Billionen Euro Schulden (nur Deutschland).

D.h. jeder Einwohner in Deutschland muß 25 Tsd. Euro an Steuern nachzahlen.

Wenn Deutschland das nicht kann, ist es pleite - alternativlos.

Mich erstaunt die "Gelassenheit" einiger Politiker.

Allerdings, in der Vergangenheit waren in Amerika selbst Präsidenten pleite. Von daher war die Einstellung zum Geld für einige Politiker schon immer problematisch.

So einfach ist das

Warum wird die Bonität der USA nicht bezweifelt, aber die Deutschlands?

Weil die EZB - anders als die FED - nicht "lender of last resort" ist.

So einfach ist das, liebe Politiker.

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