Kommentare

KEINE WEITEREN HILFEN FÜR SPANIEN!!!

Es ist zu befürchten, daß auch Spanien - früher oder später - ein Fall für den Insolvenzverwalter wird, ähnlich wie Griechenland (und Portugal?, Zypern?, Irland?, Italien?, etc.?).

Auch an Spanien, Italien, Portugal, Irland, etc. dürfen KEINE weiteren Milliarden fließen, denn auch diese hoch verschuldeten Länder wären weitere Fässer ohne Boden zu Lasten von uns allen, den deutschen Steuerzahlern!!!

Fakt ist:
DIESE EU UND DIESER EURO SIND ENDGÜLTIG GESCHEITERT!!!

Wann kapieren das endlich auch die ökonomisch völlig unfähigen und dilettantischen Möchtegern-Euro-Retter Merkel, Schäuble, Rösler, Brüderle, Westerwelle, Gabriel, Steinmeier, Steinbrück, Trittin, Roth, Künast und Konsorten endlich und hören endlich auf mit der unverantwortlichen und ruinösen "Wir retten die EU-Pleite-Banken und die bankrotten EU-Pleite-Staaten mit den Milliarden der deutschen Steuerzahler"-Politik???

Die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien und Politiker sind in meinen Augen alle UNWÄHLBAR!!

Hoffentlich platzt die Blase bald...

Ich habe keine Angst vor einem Sturz des Finanzsystems, auch wenn die Marionetten- Medien viel Angst unters Volk streuen. Soll doch alles zusammenbrechen... . Wir kleinen Leute haben doch nix zu verlieren, können uns untereinander unterstützen und helfen. Angst davor müssen doch die wenigen haben, die von dem ganzen profitieren- all diejenigen, die uns durch gierige Spekulationen und Hetchfonds in diese Lage gebracht haben.

Sau durch´s Dorf treiben

Kaum ist die Bundestags Sondersitzung vorbei, ist sie schon Da,

die nächste Sau die durchs Dorf getrieben werden kann, damit unsere Politiker nochmal ein Paar Fantastilliarden unter die Finanzmärkte " Nur zur Beruhigung natürlich " versch.....
können.

Woher nehmen Die Ihre Legitimation eigentlich her, von mir schon länger nicht mehr.!!

Die Rechnungslegung ist am laufen für dt. Steuerzahler

7% sind nicht langfristig zu schultern. In 10 Jahren verdoppeln sich die Schulden per Zins.

Und die spanischen Pleite-Regionen (neben Valencia sind auch Murcia +2 andere schon dabei bei der Regierung Geld abzufordern) haben nun überhaupt nichts mit der Bankenkrise zu tun sondern schlicht mit mehr Ausgaben als Einnahmen, sprich über die Verhältnisse leben ohne rechtzeitig den Spargang einzulegen wie die deutschen Länder. Anders gesagt - die erhöhen die Staatsschulden zusätzlich zu den Bankenschulden, für die der Staat ja am liebsten nicht einstehen will.

Irgendwie haben sich in Südeuropa alle daran gewöhnt, dass Deutschland am Ende den Zahlemann machen soll, weil man hier die Losung zum unbedeutenden Griechenland "Euro über alles" ausgab und damit die Schleusen aufmachte.

Unter Strich ist es bei allen Billionen Rettungsgeldern eben nicht gelungen "das Vertrauen der Märkte" herzustellen. Die Politik hat ja damit wiederholt ihr Primat aufgegeben und ihr Kontrollversagen eingestanden.

Ich bin nicht auf das Geld angewiesen... .

Geld ist gar nicht wichtig... . Das muss man sich nur vor Augen halten.
Ich habe keine Angst vor einem Crash des Finanzsystems. Was haben wir kleinen Leute denn zu verlieren? Nix! Auch wenn die Marionetten- Medien viel Unsicherheit und Angst unter das Volk streuen um uns in der Spur zu halten. Kommen wir doch einfach mal zurück zu dem altbewährten und unterstützen uns durch Tür an Tür- Handel. Diejenigen die wirklich Angst davor haben müssen, sind die wenigen die von dem ganzen kranken System profitieren und uns durch falsche Spekulationen und Hetchfonds in diese Lage gebracht haben.

warum

Warum sind unsere Politiker nicht in der Lage die Situation real und wahrheitsgemäß einzuschätzen und dem Spuk ein Ende zu machen.Der Euro bringt nur Unfrieden. Wieso ignoriert das Brüssel und Berlin an der Spitze Finanzminister Schäuble. Man hat den Eindruck, die Merkel und SChäubles liegen im Wachkoma. Die genannten Rettungssummen sind alle nicht real. Die wirklich benötigten Summen sind weit höher und gehen in Billionen. Das Schiff Europa ist am sinken und man beschwert es noch mit i mer höheren Summen, damit die Kathastrope noch schlimmer wird.Der Slogen "Scheitert der Euro dann scheitert der Europa" ist von gestern und überholt. Es müßte vielmehr heisen . Lasst den Euro scheitern und rettet Europa.

Katalonien und @Kathgläubig

Es war schon interessant anzusehen, wie neulichs der katalanische Präsident in Madrid um (Finanz-)Hilfen bitten mussten. Geben sich die Katalanen doch sonst so selbstbewusst und wirtschaftsstark. War ihm sichtlich unangenehm.

Die Vermögenskrise greift um sich. Deutschland zahlt noch (!) negative Zinsen für Anleihen. Den Vermögenden kommen die solventen Schuldner abhanden. Kommt davon wenn allein in D 60% des Vermögens den oberen 10% gehören, aber zwei Drittel der Leute gar kein Vermögen besitzen. Wohin also mit dem ganzen Geld, liebe Reiche?

@Kathgläubig: ich kann mittlerweile diese EU und Euro-Bashing nicht mehr hören. Nur zur: Info laut Statistischem Bundesamt hat D 2 Billionen Euro Schulden (Kommunen+Länder+Bund). Wenn Sie also meinen, dass D soviel besser ist als Spanien, dann nennen sie mir ein Datum, bis zu dem die 2 Billionen auf 200 Milliarden gesunken sein werden (ohne weitere Zahlungen an EU-Länder).

Risikoaufschlag

Entweder verlangen die Geldgeber diesen erhöhten Risikoaufschlag, weil sie mit einem Zahlungsausfall rechnen müssen oder sie verzichten darauf, weil kein Ausfallrisiko besteht.
Aber die EZB etc. (also in erster Linie Deutschland) sollen doch garantieren, dass es keinen Ausfall gibt.
Beides passt nicht zusammen! Folgerung: Auch Staaten der EURO-Zone müssen pleite gehen können, ohne dass Deutschland alle "rettet".

Ich habe bei der ganzen Sache ein ungutes Gefühl

Letzte Woche war das Thema der Bankenrettung Spaniens durch den Bundestag abgenickt. Steinmeier hat zwar heftig über Merkel geschimpft, aber brav zugestimmt.

Jetzt "plötzlich" nach Erhalt des Bankenrettungspaketes krieseln eineige Regionen Spaniens und bitten madrid um Hilfe?
Nein, das kam ja wohl nicht so plötzlich.
Ich denke diese Hilferufe wurden bewusst zurück gehalten bis das Bankenpaket durch war.

Ich bleibe dabei - Spanien als Land wird genauso unter den Rettungsschirm müssen wie GR und Konsorten. Auch wenn Spanien mit GR nicht vergleichbar ist.

Spanien ist so groß, da reicht kein Rettungsschirm mehr. Das muss allen klar sein.

warum noch mal...

haben unsere Abgeordneten Ihren Urlaub so dringend unterbrechen müssen, um darüber(ohne Karlsruhe abzuwarten) abzustimmen? Weil das Signal für die Märkte so wichtig war?!? Die Märkte haben das Gebaren der deutschen Politiker scheinbar gut verstanden, sie wissen jetzt das wir Deppen für weitere Milliarden in vorauseilendem Gehorsam für unsere "europäischen Freunde" locker machen werden. Da heisst es unter den europäischen Schuldnern: "Schenk noch mal ein". Von unseren Politikern werden wir jetzt allerdings nur zu hören bekommen, das Karlsruhe bloss nicht gegen ESM entscheidet oder womöglich das Volk entscheiden liesse.(letzteres wird sicher nicht offen ausgesprochen werden)

@Zuschauer76 - Naivität oder Dummheit?

Meine Statements haben nichts mit ihrem zitierten "EU- und Euro-Bashing" zu tun.

Sie entsprechen der ökonomischen REALITÄT!

Aber leider gibt es in unserem Land immer noch viele ökonomisch naive (oder dumme?) Menschen, die alles besser wissen und noch immer nicht auf die mahnenden Worte der renommierten Ökonomen unseres Landes hören wollen und die sich auch jetzt noch zum Ziel setzen, Pleite-Länder wie Griechenland, Spanien, Portugal, Zypern, Italien, etc. zu "retten", was aber de facto nicht möglich ist, es sei denn, daß man den finanziellen Ruin Deutschlands billigend in Kauf nimmt.

Wer jetzt noch an die "Rettung" der EU-Pleite-Staaten, der bankrotten EU-Pleite-Banken und des Euro glaubt, der glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann und hat von Ökonomie KEINERLEI Ahnung!

Ich wage eine Prognose

Griechenland ist am Ende. In ein paar Wochen ist der Bankrott perfekt.

Alle bisher bezahlten Hilfsgelder sind verloren.

Mit Spanien wird es genauso gehen. Wie in Griechenland beginnt es langsam, hier ein bischen, da ein bischen und zum Schluß? Dann gibt es nichts mehr weil D. auch Pleite ist.

Warum nur müßen jetzt noch Milliarden nach Spanien gepumpt werden, obwohl allen klar sein dürfte, das Geld kommt nicht da an wo es hin sollte. Die Gründe für das spanische Desaster sind andere als die in Griechenland, aber das Resultat bleibt das gleiche. Bankrott!

Deutschland als "Mutter" von Europa muß ihre Kinder "Staaten" am leben erhalten. Koste es was es wolle. Was aber wenn die Mutter selbst krank ist und nicht mehr kann? Wer von den "Kindern" hilft dann der Mutter?

Stoppt die Zahlungen an Spanien, ebenso an die anderen betroffenen Staaten. An Griechenland sehen wir doch das es nichts bringt. Das Problem liegt doch wo anders, da sollte geholfen werden.

Bankenrettung gleich Volkes Rettung?

Auch wir, das Volk Deutschlands, fällt in den Abgrund.

Jeder bekommt das, was er gewählt hat.

Oder nicht gewählt hatte, was zur Alternative stand, oder ganz auf die Wahl verzichtet hat und somit dazu beigetragen hat, dass immer dieselben mit uns so umspringen, wie wir es gewohnt sind.

@ 12:51 — Kathgläubig

Sie haben ehr eine ganz eigene ökonomische Realität. Andere mögen an den Weihnachtsmann glauben, Sie glauben an eingebildete Mehrheiten und daran dass sich alles Ihrer "ökonomischen Vernunft" unterordnen müsse. Ich weiß nicht was Schlimmer ist.

Viva Espana

Die nächsten Griechen! Ebenso sinnlos.
Der klassische Fall für den Austritt aus der Eurozone um in der Peseta zu gesunden.
Hoffentlich ist das spanische Volk zielstrebiger wie die Griechen und zwingt die Regierung zu diesem Schritt, denn das Bett der EWU ist viel zu klein und nicht mehr weich gefedert, denn der nächste Große wartet schon.
Die Spanier sind ja ein sehr stolzes Volk und werden das Heft des Handelns in die eigene Hand nehmen.
Die spanische Jugend ist in der EWU entwurzelt, zu einer Generation ohne Zukunft in der eigenen Heimat geworden.
Sie werden die Regierung dazu zwingen, den Serientätern der EWU, der EZB und auch unserer Kanzlerin, nicht ein Jota Glauben schenken.
Griechenland das Abschreckungsszenario das nun nicht sein darf, wieder hier im Land.
Schäuble, Gabriel, Trittin, auf die soll in Spanien keiner mehr hören.
Gabriels "Ansteckungsgefahr" ist ein Begriff aus der Mottenkiste von der brutalen Realität schon längst eingeholt.
Italien steht ja auch schon an.

@kathgläubig

Der User hatte sie glaube ich nur darauf hinweisen wollen, dass Deutschland schuldenmäßig nicht besser dasteht als Ihre "südeuropäischen Pleiteländer". Lediglich hat Deutschland das Glück, dass die irrationalen "Märkte" derzeit noch keine hohen Zinsen von uns verlangen. Sollten sie das tun, und wir daraufhin ein "Sparprogramm" wie Spanien verordnet bekommen, das das BIP und die Steuereinnahmen sinken lässt, sieht es binnen zwei Jahren genauso duster aus wie in Spanien.
Es ist nicht nur der Bund, die meisten deutschen Kommunen und Bundesländer kommen mit ihren Einnahmen schon lange nicht mehr hin. Allein Berlin hat soviel Schulden wie die ganze DDR.
Griechenlands Politiker sind wirklich noch um Klassen schlimmer, aber zwischen Südeuropa und D ist kein großer Soliditätsunterschied zu erkennen.
Die Dummheit unserer Politiker besteht u.a. darin, nicht zu sehen, dass die seit 2 Jahren angewendeten Mittel untauglich sind.

Wech damit, es reicht

Der EURO ist gut gedacht, Europa ist gut für alle. Schlecht waren die, die zu zögerlich, ohne Verstand und lobbyhörig waren und sind, die Kurzdenker und Pfründehalter.

Mit der Einführung des Euros fuhr ein Zug ab, neue Waggons wurden vorne während der Fahrt angekoppelt - nur im Wahn hat vor der Abfahrt keiner der EU Schaffner nach den Bremsen gesehen.

Einzig und allein die Banken als Lokomotiv- und Waggonbauer haben sich die Zeit genommen zu verstehen. Erst haben Sie geschwiegen, nun sahnen Sie die gefangenen Fahrgäste ab, aber eine Bremse- die haben Sie auch nicht.

Nach Angst und Panik kommt in sehr schwierigen Situationen irgendwann die apathische Akzeptanz des Unvermeidlichen. Der Zug wird entgleisen, gut nur, dass Hersteller der Lok und die unfähigen Schaffner mit an Bord sind. So gibt es die Chance auf einen neuen, besseren Phönix. Und das Volk wird lernen - mit Hunger und Schmerzen, aber mit Hoffnung auf zündende Granaten statt Rohrkrepierer - bis Freude bis zur Wahl.

Idee

Einfach Spanien weiter abwerten - dann erhöhen sich die Zinsen auf 15 Prozent ... und das wars.

Die Banken gehen dann Pleite und das Wirtschaftssystem kollabiert.

Und dann?

Was sagen denn dann die Ratingagenturen, die dann keiner mehr braucht?

Sowas absurdes wie dieses System ist ja kaum zu glauben.

Selbst ein Regenwurm ändert

Selbst ein Regenwurm ändert die Richtung, wenn er merkt, dass er auf seinem Kurs nicht mehr weiterkommt.

@Phonomatic - Realitätsfern?

Über Leute Ihrer Klientel, die vermutlich auch noch an die Rettung des Euro glauben, wenn die Banken halb Europas bankrott wären, habe ich nur noch ein mitleidvolles Lächeln!

Ich bin gespannt, wann Leute wie SIE endlich in der desaströsen ökonomischen Realität der EU-Pleite-Länder und der bankrotten EU-Pleite-Banken ankommen, denn dann würden Sie wissen, daß dieser Euro und diese EU NICHT mehr zu retten sind.

Ich empfehle Ihnen dringend einen Grundkurs in Ökonomie und die Lektüre der Thesen renommierter Ökonomen um Prof. Sinn zu diesem Thema, deren Meinung zur Euro-Krise auch ich teile.

Zinsen f. spanische anleihen steigen auf Re....

Der EU-EURO-GAU

kommt mit schnellen Schritten a.d. Herz Europas zu.

Die Rating-Agenturen scharren m.d. Füßen , ich denke,

5 o.Stufen sollten es f. D. schon sein,, Einfach---A

reicht f. Deutschland vollkommen, wird aber Schäuble nicht gefallen,, da steigen d. Anleihen -Renditen
in exorbitante Höhe !
Mir anderen Worten: Schäuble , der unsägliche Schäuble
muß (noch) höhere Schulden f.d. Restliche europa
machen .
Und schon wieder ein neuer "Nachtragshaushalt" , wird
auch abgenickt u. durchgepeitscht .

Die Deutsche Regierung m. Merkel wird bald in
auflösung sein, spätestens dann , wenn das Deutsche
volk die Macht im Staate übernimmt .
Auf d. Darstellung von "Kollateralschäden" verzichte
ich hier a.d.Stelle , denn meine letzte Tinte reicht
gerade noch so ....
Man sieht , Alles geht langsam zur Neige, sogar d.
Tinte !

gleich ein rettungspaket für spanien

Beschliessen lieber bundestag! Hopp die märkte warten auf euch...

Nüchtern die "EU-Finanzunion" in Frage stellen ....

... und zwar BEVOR jetzt wieder ohne jeden Sachverstand sämtliche Steuergelder aller noch zahlungsfähigen EU -Staaten für Insolvenzverschleppung vieler maroder Mitgliedsstaaten und gierige Banken verbrannt werden. Die Banken danken es sowieso nicht und den betroffenen Bürgern wurde auch nicht geholfen, wie Griechenland gezeigt hat. Ich habe das Gefühl, dass seit den 1920er Jahren jetzt wieder mehr und mehr Nährboden für Unruhen und Radikalismus in Europa vorhanden ist. M. E. Dank eines unverschämten Kapitalismus und einer erbärmlichen Politikerkaste. Mal sehen, wie nett es in Europa noch wird ....

Die Fehlkonstruktion in ihrem Lauf.....

.....halten weder Merkel noch die Märkte auf!

Oje, schon wieder die Experten, die ihre Prognosen in die Welt posaunen und einmal mehr dokumentieren, dass sie genauso ahnungslos sind, wie Lieschen Müller von nebenan!

Wir können uns drehen und wenden wie wir wollen- das Gesäß bleibt immer hinten- die Märkte werden die Politik weiter und weiter treiben, bis alles kollabiert!

Wenn überhaupt, dann werden immer nur kurzfristige „Erfolge“ zu erziehlen sein, deren Halbwertzeiten rapide abnehmen, weil die „Erholungszeiten der Märkte“ systembedingt immer weiter abnehmen werden. Derweil die Politik immer intensiver sich zum Büttel genau dieses Systems machen lässt, und dafür sorgt, dass sich immer mehr Verfahren verselbständigen und unkontrollierbar werden. Die einzelnen Nationen mit ihren Bürgern werden ausgepresst wie eine Zitrone- die Frage ist nur, was zuerst kollabiert- die Märkte mangels Geldmasse oder die Staaten, weil die Bürger sich nicht mehr auspressen lassen?!!

ich frage mich...

wozu man banken noch braucht, wenn die staaten geld leihen, dass eh von der ezb kommt.

dann könnte die ezb doch gleich den staaten das geld leihen ... und privatbanken werden überflüssig werden.

wenn sich zeigt sich dass banken systemisch sind - dann muss man auch fragen ... muss dann nicht eine zentralbank die anderen überwachen.

denn - es zeigt sich an allen ecken .. die "banker" interessiert nicht das gemeinwohl, sondern nur ihr eigenes portmonee.

dann muss man zu den schluss kommen ... banken müssen zwangsverstaatlicht werden - denn offenbar sind sie bedrohung für gesellschaften.

solche bedrohungen dürfen aber nicht in privater hand liegen. das bankensystem - hat sich überlebt und gezeigt, dass aus ihm in der momentanen verfassung zur zerstörung herforgeht.

zerstörung ist ja nicht perse schlecht - aber sie sollte zum nachdenken anregen, ob es so weitergehen soll!

Dieser Zirkus ist nichts als

Dieser Zirkus ist nichts als albern, da der Staatsbankrott seit jeher zum staatlichen Alltag gehört und beispielsweise Herrscher wie Philipp II. von Spanien drei mal in ihrer Regentschaft den Staatsbankrott erklärt haben. Daran hat sich auch in der Papier- und Buchgeldzeit nichts geändert, wie man am Fall Argentiniens sehen kann; auch Argentinien verordnete der IWF eine ähnliche Schröpf- und Rosskur, wie sie nun Ländern wie Griechenland, Italien oder Spanien verordnet wird, doch nach einiger Zeit hatte Argentinien genug und verkündete, daß der IWF das Land gern haben könne und erklärte den Staatsbankrott; und das Land gibt es noch heute. Die wirtschaftlichen Folgen des Staatsbankrottes dauerten einige Jahre und das Land darf nun sogar bei der Staatsschauspielergruppe der 20 auftreten, um über das Schicksal des Erdenrundes mit zu bestimmen. Daher sollte man den Staatsbankrott nicht scheuen, wenn die Zinslasten zu groß geworden sind, wohl aber fortan vernünftig haushalten lernen.

"CDS-Handel verlockt Spekulanten zu riskanten Transaktionen

in großem Stil, die wiederum Finanzkrisen verstärken können." Sehr richtig und genau aus diesem Punk gehören sie schnellstmöglichst verboten.
Und noch einmal: Alle Wackelkandidaten müssen aus der Euro-Währung austreten, damit sie die Chance für einen Neuanfang haben. Es dürfen von Deutschland aus keine weiteren Steuergelder mehr fließen. Spaniens Banken sind mit etlichen Billionen überschuldet, was sind da 100 Milliarden Rettungsgelder. Die Märkte sind doch nicht dumm und lassen sich überlisten. Außerdem ist die Obergrenze für Bankmanager bei jährlich 600.000,-- Euro viel zu hoch und Abfindungen bis 1,2 Millionen sind auch völlig inakzeptabel. Eine große Zahl der Jugendlichen ist arbeitslos, währenddessen in den Banketagen die Party ungehindert weiter geht. Hier muss die spanische Politik ansetzen!

Eigentlich ganz lustig

die "märkte" sollen irgendwie beruhigt werden ... komisch ... wie soll das gelingen, wenn diese quasie selbst die regeln definieren können.

sprich:
hui - wir machen heute ein rettungspaket ... ja und, am montag machen die märkte irgendwas ... und dann wars das mit dem rettungspaket.

am besten beschließt man einen 100 billionen-euro-zukunftssicherungsfond (ezsf) - mit dem geld, das man nicht hat.

wird eh nicht reichen - denn die zinsen steigen dann einfach auf 50 prozent .. mal ebend ... und die kohle ist weg..

offenbar ist niemand in der lage die welle aufzuhalten. der kapitalismus zerstört sich selbst!

Round 2: Nach Griechenland jetzt Spanien !

...die Banker reiben sich die Hände, ebenso wie die deutsche Rüstungsindustrie, die die Abnahme der Bestellungen durch Griechenland durchgesetzt hat - aber auch in Spanien wird sich nach dem Crash nicht änderen - ebensowenig wie sich IRGENDWAS geändert hat nach dem Crash von 2008 ! Wetten ?? ## Und danach kommen noch Italien, Portugal und - DIE DEUTSCHE MARK zurück ! :-)

Mal über die Konsequenzen nachgedacht?

Griechenland ist jetzt Bankrott - wird von der Politik und den Banken fallen gelassen.
Griechenlandhilfen dienten nur einen Zweck, Zeit zu schinden um Interessenlagen zu ordnen.
Jetzt wo der ESM so gut wie durch ist (Das BverfG wird den ganz sicher durch winken)wird GR abgeschrieben und die gezahlten Gelder sind halt Kollateralschäden des Steuerzahlers. Spanien oder Italien werden sie länger am Leben halten und darauf pokern das das gut geht. Sollten auch die Pleite gehen haben wir Sprengstoff genau vor der Haustür. Wer glaubt das die Griechen, Spanier und Italiener ruhig das eigene "Sterben" erdulden der könnte ein böse Überraschung erleben. Sind nicht alle deutsche Michel! Wenn dann noch extreme Kräfte von einer finanzkräftigen Lobby unterstützt werden kann man die europäische Einheit für die nächsten Jahrzehnte in die Tonne kloppen. Es könnte sogar noch schlimmer kommen.
Eine Lösung kenne ich auch nicht aber so wird es wohl kommen.

Solange noch Geld da ist...

werden die Banken es sich holen.

So einfach ist das!

Mit ihrer 50 jahrelangen Schuldenpolitik haben die Staaten die Souveränität aus der Hand gegeben.

Schulden führen zur Abhängigkeit... das ist bei Staaten ja nun nichts anderes als bei Privatpersonen.

Die Staaten haben billiges Geld aufgesaugt wie der Drogenabhängige sein Koks... tja... nun ist man angefixed und der Dealer kann alles fordern. Irgendwann hat man dann alles wertvolle zu Geld gemacht ... und dann... tja - dann holt man sich die Kohle woanders her.

Wann kommt der nächste Krieg?

Aber wir alle sind selbst schuld - wir und unsere Eltern wollten eben niemals hören, dass irgendwas nicht zu finanzieren sei, dass man 1980 vielleicht auch mal sparen hätte müssen und das die Einheit ein finanzielles Desaster gewesen ist.

Aber hey ... wir können uns ja alles leisten, auf unserer kleinen Wohlstandswolke - sogar Kaufanreize für Autos... kein Problem...

Oh Wunder...

das die Eurozone nicht funktioniert war schon 2000 klar ... schonmal was von Balass-Samuelson Effekt gehört:

http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/balassa-samuelson-effekt/balassa-s...

Oder einfach ... unterschiedliche Volkswirtschaften erfordern eine unterschiedliche Wirtschaftspolitik.
Währungsstabilität, Wachstum, hoher Beschäftigungsgrad und ein Außenhandelsgleichgewicht können in unterschiedlichen Ländern eben nur mit unterschiedlichen Maßnahmen erreicht werden.

Wenn also in Spanien die Zinsen runter müssen, um die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen - führt das in Deutschland zur Inflaktion - Lohnsteigerungen und Arbeitslosigkeit.

Für die Zukunft läßt das nichts gutes erwarten - denn Deutschland zahlt doppelt. Es bürgt für die Kredite, die andere Länder für das Wirtschaftswachstum brauchen und gleichzeitig gehen Arbeitsplätze in Deutschland verloren... YES!

Ablauf unterbrechen

Spanien wird von den Banken, Hedgefonts und Spekulanten so lange unter Druck gesetzt, bis es endlich alle neoliberalen Auflagen (Sparen, Sozialabbau, Privatisierung, Lohn und Rentenkürzungen ...) akzeptiert. Wie zuvor schon Griechenland.

Wenn Spanien dann die Auflagen erfüllt, gerät es mangels Konsum und damit Wachstum erst recht in eine Rezession. Wie Griechenland. Und dann kann es von den Banken, Hedgefonts und Spekulanten billig aufgekauft werden.

Und danach kommt Italien dran und zum Schluss Deutschland - mit den Schulden der anderen.

Unsere Politiker tun zu wenig,um diesen Ablauf zu unterbrechen. Und damit wenden sie Schaden von uns nicht oder zumindest nicht hinreichend ab.

Warum lässt Schäuble, der das alles vermutlich versteht und der neben Merkel der Hauptverantwortliche ist, das nur zu?

Ha,

Ich hab es noch bedauert, und gemeint jetzt liegt es an "Lady Liberty" Ihren scharfen Hunden bei den Banken die Leine anzulegen, weil diese die Freiheit die Ihnen gegeben wird völlig Rücksichtslos ausnutzen!
Die Russen sind da aber auch nicht besser, Ratspräsidentschaft durch Zypern, da sprudelt es nur so vor Russischem Einfluss auf die Politik! Aber das kennt man ja vom Russen, immer schön ruhig, bis es dann platzt das Fass.

Bleibt nicht mehr sehr viel übrig heutzutage. Schade eigentlich, ich dachte so ein Eid ist mehr wert, oder ist es wirklich so das die mit verbundenen Augen durch die Politik laufen, und Verträge schließen ohne darüber nachzudenken was es für Auswirkungen auf Gesamt Deutschland haben könnte?

Und jetzt?

Welche der jetzt wieder in die Welt gesetzten Neuigkeiten bzgl. Spanien, GR usw. sowie dem EURO sind denn wirklich neu?
Was davon hat man nicht schon lange gewusst? Ach ja, politisch gesehen waren das Verschwörungstheorie.
Die größte Verschwörung in der EU ist die Politik!
Was ist in den Ländern der EU eigentlich so anders als vor 10 Jahren?
Alle gehen mehr oder weniger wie schon immer ihrer Arbeit nach. Und PLÖTZLICH haben die Banken kein Geld mehr um (angeblich)die Wirtschaft anzukurbeln.
Wollen wir das wirklich so glauben?

helle Köpfe...

"Derweil die Politik immer intensiver sich zum Büttel genau dieses Systems machen lässt, und dafür sorgt, dass sich immer mehr Verfahren verselbständigen und unkontrollierbar werden."

Da kann man nur hoffen, das Karlsruhe das auch erkennt, und dem ein Riegel vorschiebt, bevor unsere "hellen Köpfe" weiterhin so verantwortungsvoll handeln.

Bundesschatzbriefe

waren auch schon mal für mehr als 8% zu haben.

Das war noch zu DM Zeiten.

Wenn mit Kinderaugen die Wahrheit gesehen wird....

wie in dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider", wie sieht diese Wahrheit aus - heute - für Europa?
Wer ist der dreiste Dieb, der den Kaiser und auch alle Bürger so verblendet hat, dass alles Geld und Gold in ein System gepumpt wurde, das aus reinem Schein bestand. Es wurde weder produziert noch Material bewegt. Aber immer neues Gold verlangt.
Und es hieß: wer diese Kleider nicht sieht, der ist dumm!
Und dann, auf dem krönenden Umzug, als die dreisten Räuber alles Gold und Geld des Landes über die Grenzen gebracht hatten, da stand der ganze Hofstaat nackig vor dem Volk - und immer noch traute sich keiner diese Wahrheit zu offenbaren, denn wer gilt schon gerne als dumm. Erst als ein Kind ruft: die sind ja alle nackig, erkennen die Menschen das sie ausgeraubt wurden.
Der Betrug am europäischen Gedanken und am europäischen Bürger in der realen heutigen Zeit nimmt langsam Gestalt an.

Soll ich zugeben, dass ich dumm bin? @12:51 — Kathgläubig

Eine Anmerkung an die Moderation hier. Ich habe in meinem ersten Post darauf hingewiesen, dass auch D diese Probleme bevorstehen. Denn auch wir machen hier seit 50 Jahren Schulden. Ich habe darauf hingewiesen, dass bloßes Euro-Bashing nichts bringt. User Kathgläubig habe ich gefragt, ob er die Lage in D anders beurteilt. Ich wurde daraufhin von ihm als "dumm" bezeichnet...sind wir hier bei pi-news?

Ich möchte die Probleme in Spanien nicht verharmlosen (Immobilienblase). Doch die Märkte nehmen sich derzeit ein Land nach dem anderen vor. Weil eben ALLE Länder die letzten Jahre Schulden gemacht haben, haben sie ihre Souveränität aufgegeben. Nicht etwa an die EU, sondern an die Vermögenden der Welt. Deswegen ist die Schuldenbremse auch so wichtig. Übrigens ist Schuldenmachen ein super Umverteilungssystem arm->reich, weswegen ich "linke" Parteien derzeit nicht verstehe. Spanien ist uns einfach nur ein paar Jahre voraus. Das ist meine Meinung. Und auch ich habe Wissen über VWL und BW

Betriebswirtschaftsseminar 2004

Aufgabe 1
In der BRD erzielt ein Bundesschatzbrief vom Typ B folgende Jahreszinsen, die jeweils am
Jahresende dem Kapital zugeschlagen werden:
1. Jahr: 5.50%
2. Jahr: 7.50%
3. Jahr: 8.00%
4. Jahr: 8.25%
5. Jahr: 8.50%
6. Jahr: 9.00%
7. Jahr: 9.00%

Und noch ein Leckerli:
"die Gefahr, dass die Bundesrepublik Deutschland einmal Pleite gehen kann ist nicht vorhanden. Anders gesagt: Bevor der Staat zahlungsunfähig ist, sind es andere und die Banken schon lange!"
aus: blkk.de/bundesschatzbriefe-vergleich/

Thailand hat in der Asienkrise von 1997 22% Zinsen gezahlt bevor sie ihre Währung abgewertet hatten. Sie hatten den Fehler gemacht, ihre Devisen zu verkaufen, um den Baht zu stützen.

Heutzutage muss man das nur aussitzen und die Reinigungskräfte bezahlen, bzw. diejenigen, die mit Sense und Vorschlaghammer umgehen können. Der Dollar ist auch nix wert.

@MrEnigma

Auch wenn der Euro nicht an dieser Krise schuld ist, so ist er denkbar schlecht gegen die Krise gewappnet. Übrigens auch ein überschuldetes Deutschland. Entweder steigert man die Einnahmen (Tobin-tax, Vermögenssteuer aber nicht Konsumsteuern!) oder man spart im Haushalt (Verteidigung, Soziales, Bildung). Wir kommen der Wahrheit näher, ein "Weiterso" wie seit 50 Jahren kann es nicht geben. Und das gilt auch für Euroland.

Ich kann ihren Posts nur zustimmen. Man hätte den Euro so nicht einführen dürfen. Allerdings gebe ich zu Bedenken, dass auch in D zu D-Mark-Zeiten Wachstums- und Wohlstandsgefälle (Nord-Süd oder West-Ost) herrschte. Der Euro hätte also eine gut abgesprochene Finanzpolitik, "Länderfinanzausgleich" und evtl. Eurobonds, sowie eine Art "Bundesregierung" mit Durchgriffsrechten wie innerhalb D benötigt. Aber dafür fand sich keine Mehrheit unter den Völkern und Politikern...Man hat nur "halbe Sachen" gemacht und zahlt jetzt die Quittung.

@MrEnigma

Womit wir dann wieder auf den grundsätzlichen Problem des Euro-Experimentes wären und das heißt, solange wir keine einheitliche Volkswirtschaft in den VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA haben, wird sich kaum was ändern. Für mich sind wir am Scheideweg, entweder wirklich alles gemeinsam oder wir schaffen einen neuen EWR Europäischen Währungsraum, mit freiheitlichem Warenverkehr, aber mit eigenen Volkswirtschaften. Wer will das? Ich nicht!

23. Juli 2012 - 12:51 — Kathgläubig

Großschrift und viele Ausrufungszeichen machen ein Argument nicht glaubwürdiger.

Und zu dem von Ihnen gerne als Experten angeführten Hans- Werner Sinn möchte ich bemerken: Er war einer der führenden neoliberalen Ökonomen der 90er, dessen Agenda die Enteignung der Besitzlosen und die komplette Deregulierung der Finanzmärkte war.

Liebe/r Kathgläubig: ich zweifele sehr an Ihrem ökonomischen Sachverstand. Wirtschaft ist keine Glaubensfrage, sondern verdient nüchterne Analyse.

Glauben gehört zur Religion.

@ 14:48 — MrEnigma

Natürlich muss es in Deutschland deutlich mehr Inflation und Lohnsteigerung geben.
Beides war in den letzten 10 Jahren viel zu niedrig.

Man kann weder über noch unter seinen Verhältnissen leben. Bei Handelsbilanzen gehört sowohl der mit dem Defizit als auch der mit dem Überschuss gleichermaßen bestraft.

Der € konnte nie funktionieren - Die Wurzeln gehen tiefer

Angesichts der Tatsachen dürfte auch dem Letzten ein Lichtlein aufgehen.

Der € taumelt seinem wohlverdienten Untergang entgegen.

Für diejenigen die bereit dazu sind, ist es an der Zeit in Phase 2 des Erkennens einzutreten.

Der € war lediglich das trojanische Pferd des €kratischen Bundesstaates. Schon als solcher hat er für jede Menge Verwerfungen und Unfriede (im Gegensatz zu den Aussagen seiner Unterstützer) gesorgt.
In jeder Krise liegt bekanntlich eine Chance. Die Chance, die unsere Politiker jetzt versäumen werden, ist nämlich die Brüsseler €kratur auf ein verträgliches Maß zurück zu stutzen und sozialistischen Einheitsphantasien abzuschwören.
Es ist die Chance Europa als starken freiheitlichen Staatenbund zu etablieren, der den Nationen ihre Identität belässt.

Die Unfähigkeit der Politik dogmenfrei zu denken, wird Europa noch viele schlimmer Jahre bescheren.

15:37 — Parcifal999

So eine ähnliche Idee hatte ich auch schon, und deshalb eine Petition an den Bundestag gegeben, mit dem Inhalt, dass D doch seinen Gläubigern "anbieten möge, nur noch 50% der Schulden zurück zu zahlen"

Die Petition wurde natürlich nicht angenommen, mit dem üblichen Verweis auf die zu erwartenden Verwerfungen.

ich denke wir sind der Zeit einfach um 10 Jahre voraus.

Seit Wochen lese ich immer wieder

in marktschreierischen Großbuchstaben, dass der Euro jetzt aber nun wirklich endgültig gescheitert ist. Kann ich nicht bestätigen. War gerade erst einkaufen und das Bezahlen mit dem Euro hat genau so gut funktioniert wie in den letzten Wochen...

"Neues" aus den spanischen Provinzen

Es ist nicht nur so, dass die Provinzen 36Mrd in 2012 umschulden müssen, nein sie brauchen auch 15Mrd zusätzlich um die laufenden Kosten zu decken.

Viiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeel Arbeit für die Dauerretter, respektive die Druckerpresse der EZB.

Der Euro ist so tief wie seit 2 Jahren nicht mehr

Also war er vorher schon mal tiefer?

Genau.

Und zwar sehr viel tiefer. Der Euro war zu seiner Einführung verglichen mit dem Dollar 30% weniger wert als heute. Da ist also noch viel Luft.

Der Goldpreis ist nur für die interessant, die Gold haben und haben wollen.

Mich interessiert Brot.

Ich krieg heute ein 2pfundbrot für ca. ein Pfund (£1) in England. Ich glaube in der DDR kostete ein Brot etwas weniger als eine Ostmark. Und in Deutschland etwas weniger als 1 Euro oder 1 DM.

Die Preise bleiben also seit 30 Jahren ziemlich konstant. Auch wenn sich die Währungen ändern.

Eine Umstellung auf noch eine andere Währung würde also nicht viel bringen, ausser mehr Kosten für die Umstellung selbst.
Und wahrscheinlich gute Einkommen für alle Banken.

Ich find's immer wieder interessant

wieviel Zeit und Energie Leute darauf verwenden, zu erklären, warum etwas (der Euro, die EU, der Sozialismus, usw.) nicht funktionieren kann, statt dieselbe Energie darauf zu verwenden, etwas zum funktionieren zu bringen, und Probleme zu überwinden.

Die Finanz-Garotte ! Nun auch in Spanien?

Nachdem der spanischen Außenminister Margallo mit scharfen Worten den Kurs der EZB als "Untergrundbank" beschimpfte und kritisierte, und Spanien und Italien als Opfer von "ungebremsten Spekulanten" darstellte-wäre es an der Zeit einmal inne zu halten:
Waren es nicht alle Regierungen Europas -egal welcher Richtung- die dem Tanz um das "Goldenen Kalb" huldigten - die frenetisch applaudierten über jeden Deregulierungsbeschluß und warnende Gegenstimmen als undemokratisch, ja kommunistisch brandmarkten?
Nun wo die "Garotte" der Spekulaten nicht nur die finanzielle Luft abschnürt, sondern auch den Kehlkopf der Bevölkerung langsam eindrückt, könnte es sein, dass sich dieses deregulierte System speziell in Europa das Genik bricht. Doch zunächst wird die Bevölkerung den Preis zahlen, es sei denn sie wählt Politiker, die endlich wieder für das Volk Gesetze machen und nicht für die Finanzwelt und sonsigen Wirtschaftsgangstern den Weg frei machen! Letztere sind die Totengräber der Demokratie!

na der Sinn...

alternativ würde ich mal den in den Medien leider meist gemiedenen Professor Dr. Heiner Flassbeck anhörn was er so dazu zu sagen hat...

sehr interessant auf youtube unter

"Europa im Abgrund" Die Eurokrise - Prof. Dr. H. Flassbeck 07.03.2012

zu finden...

Deutschland ist genauso Täter wie die "Südeuropäer_innen"... aber dem deutschen Michel ist es schon immer einfacher gewesen sich in die Opferrolle zu begeben...

die Politik und die Medien sind kaum noch auszuhalten und die deutschen Gewerkschaften bekommen auch wieder einmal nichts gebacken... Solidarität? Information? Widerstand? Fehlanzeige!

Die Grenze verläuft nicht zwischen Ländern sondern den Klassen! Weltweit! Und die Kapitalist_innen leisten sich halt den Luxus sich Politiker und Medien zu halten und der dümmliche Wähler fällt auch stets drauf rein und wechselt auch noch fleißig zwischen den Übeln anstatt die Sache mal selbst in die Hände zu nehmen...

23. Juli 2012 - 18:53 — Pogue Mahone

Tausend Dank für diesen klarsichtigen Kommentar.
Sie haben Recht, der Michel fühlt sich in der Opferrolle sehr wohl, denn dann glaubt er ja, er wäre moralisch im Recht wenn er nix abgeben will.

Irgendwie müsste es aber auch dem Dümmsten und Verblendetsten auffallen, daß relativer Reichtum und Opferrolle schlecht zusammenpassen.

Ich glaube, es ist eher die Angst, den relativen Reichtum zu verlieren, die viele Kommentatoren hier im Forum umtreibt.

Aber liebe Leute, laßt euch gesagt sein: wenn das weltweite Finanzsystem zusammenbricht, kann niemand und kein Land seinen finanziellen Wohlstand wahren, denn dann wird offensichtlich, daß Geld nur eine Zahl ohne wirklichen Wert ist. Es sind genügend Waren und Dienstleistungen für alle da, und die stellen die wirklichen Werte dar. Geld ist nur ein Mittel, mit dem die Verteilung geregelt wird, und da läuft gerade etwas gewaltig schief.

Und das ist nicht die Schuld der Spanier, der Griechen oder sonstiger wohlfeiler Sündenböcke.

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