Kommentare

Juhu !!! Schampus

für alle? Nee, natürlich nur für die Bankeliten, die sich bis zum nächsten Mal ihre Boni für die tolle Arbeit und Weitsicht gesichert haben.

Prost!

Strafen

Warum werden nicht die Banker bestraft, die das zu verantworten habe?

Ich bin in jedem Fall dafür, daß Spareinlagen geschützt werden, aber das darf kein Freibrief für Bänker und Kreditnehmer sein, die Riesieken auf andere Abzuwälzen.

1) Es ist absolut zwingend, daß den Banken klare Prüfkriterien vorgegeben werden müssen, unter welchen Bedingungen sie Kredite vergeben dürfen. Wird dagegen verstoßen, müssen alle vom Sachbearbeiter bis zum Topmanager vor Gericht gestellt werden, auch wenn KEIN Schaden entstanden ist. Damit klar wird, daß kriminelle Gewinnsucht nicht geduldet wird.

2) Das Insolvenzrecht muß geändert werden. Es darf nicht sein, daß Schuldner durch ein Insolvenzverfahren relativ unbeschadet ihren Kopf aus der Schlinge ziehen können, wärend das Ausfall Ersparnisse und Altersvorsorgen gefährdet. Wir brauchen eine Haftung der Kretitnehmer, die bis ans Ende ihrer Tage reicht, damit sie verstehen, das SIE die Verantwortlichen sind.

Ketzerbrief

Ich könnte mir denken, dass in Wirtschaft und Politik vieles besser funktionieren würde, wenn Politiker und Manager mit ihrem privaten Vermögen für Misswirtschaft und Fehlentscheidungen haften müssten. Herr Schäuble hat gesagt, der spanische Staat haftet für die Kredite. Und wenn nicht? Dann haftet der einfache Steuerzahler dafür und nicht Herr Schäuble und nicht die Manager der spanischen Banken. Frau Merkel würde dann auch für den Rettungsschirm haften. Dies wäre doch dann auch mal ein Beweis ihrerseits, dass sie von dem überzeugt ist, was sie tut. Liebe Journalisten, fordert sie doch mal in einem Interview dazu auf!

und wohin fliessen diese 100 mrd. ?

werden davon die ausstehenden raten derjenigen beglichen, die drohen ihre haeuser oder eigentumswohnungen zu verlieren?

werden damit die girokonten der bankkunden ausgeglichen?

werden mit dem geld ausstehende andere kreditraten von bankkunden bezahlt?

wohin fliesst dieses geld?

Spanische Banken

Es werden ja unterschiedliche Zahlen über die Immobilienkredite in Spanien veröffentlicht (Wiwo 28/12 = Alle Banken 1 Billion, Wiwo 27/12 = 307 Mrd und davon 180 problematisch). Allein schon die niedrigeren Zahlen zeigen, dass die Hilfe nicht ausreicht. Jetzt sagt der Analyst Hellmeyer, das sei nicht so schlimm, denn die Darlehen betragen nur ca 70 % des Beleihungswertes. Hier hat er wohl den Beleihungswert von 2008 genommen, denn zwischenzeitlich sind die Werte um ca. 30 % gesunken und damit keinen Spielraum. Wer in den letzten Jahren in Spanien rumgekommen ist, der kennt die fertigen oder halbfertigen Bauruinen mitten in die Prärie gebaut, angeschlossen mit 4spurigen Straßen und menschenleer. Hier wurde sinnlos am Bedarf vorbei-gebaut und diese Objekte sind auch nicht verkäuflich, die werden noch auf Jahre leerstehen. Wer legt sich eine Wohnung zu in einem Objekt mit 200 Einheiten und er wohnt dort alleine. Das ist ein Fass ohne Boden. Das interessiert nicht

Reformen - Fehlanzeige

Von einer Bekannten, die in Spanien lebt, habe ich gerade erfahren, dass beim Besetzen von Posten in Ämtern die Vorsteher ihre Wunschkadidaten benennen und durchsetzen können. Mit anderen Worten: Eigestellt wird nicht nach Qualifikation sondern Verwandtschaftsgrad.

Wäre es vermessen, zu sagen, dass Länder, in denen die Korruption so an der Tagesordnung ist, ihren Mist selbst ausbaden sollen? Warum müssen wir mit den Steuergeldern von Lieschen Müller die spanischen Banken retten?

Ich frage mich nur immer WIE

Ich frage mich nur immer WIE oder WOMIT die Banker schulden sollen? Klar, die verdienen viel aber doch auch nicht so viel wie der ESM abgeben kann? Die Wirtschaft ist nunmal auf dem Bankwesen aufgebaut und da kann man gerade in der Krise wenig reformieren. Ich bin auch nicht dafür das alles so bleibt aber in einem maroden System durch zuviele zunächst weiter schwächende Reformen einzugreifen halte ich für falsch.

@ b_m: richtig

Das bedarf keines weiteren Kommentars. b_m hat einfach recht.

Abschreckende Exempel statuieren

Seit 2008 gibt es offensichtliche Bankenprobleme. Bei jeder neuen Krise gibt es neue Gründe, die für eine Bankenrettung herhalten muss. Startet abschreckende Exempel und der Rattenschwanz verkürzt sich hoffentlich.

Ein Vorschlag zur Güte:
Die beiden schwächsten Banken sollte man "gegen die Wand" rennen lassen und den Rest meinetwegen retten. Dies sollte man in jedem Staat und bei jeder neuen "Bankenkrise" durchführen. Den Verlust zweier kleiner Banken verkraftet ein Staat - aber vielleicht schreckt dies Banker vor zukünftiger Zockerei ab!

@ Abydos, wohin fließt das Geld

Es wäre ja noch schöner, wenn das Geld zur Tilgung der Darlehen der Bankkunden verwendet würde.
Die 100 Mrd. sind geliehenes Geld das zurückgezahlt werden muss. Es fließt in die Liquidität der Banken und ermöglicht so ihr Überleben. Zumindest besteht dadurch für die Bankkunden die Chance, Darlehen zu prolongieren oder Vergleiche abzuschließen. Was genau passiert, hängt sehr von den einzelnen Banken ab. Deshalb ist es wichtig, dass der span. Staat (besser wäre noch die EU) hier regulierend eingreift und weitere krumme Geschäfte verhindert.

@ student92

Die meisten Produkte und damit Geschäfte der Finanzindustrie (hauptsächlich Investmentbanking) HEUTE, braucht kein einziger Betrieb. Noch nicht mitbekommen?
Diese Branche hat Fantasiegeschäfte entwickelt (z.B. CDS auf Geschäfte anderer) und denen einen geil und wichtig klingenden Namen gegeben. Oder diese Industrie hat ursprünglich nicht so schädliche Geschäfte pervertiert. Z.B. den freien Aktienhandel, so oft am Tag Sie wollen dürfen Sie eine Aktie kaufen oder verkaufen. Klingt toll, ne? Klingt nach Freiheit, ne? Ist aber durch Supercomputer mit den HFTs schädlich geworden. Usw usf.
Die Realwirtschaft braucht so etwas NULL. Das stimmt nicht was Sie schreiben.

bedeutung

das bedeutet doch nur, das die armut trastisch steigen wird.

ich bin stolz auf die spanier, die auf die strasse gehen und sich nicht, wie die deutschen unterbuttern lassen.

das finanzsystem ist halt am ende.

und das, nicht das erste mal.

ein neues geldsystem muß her, ohne zinsen muß dringend her, da hören die banken von alleine auf mit spekulieren und zu zocken.

@ rosic

Leider nicht ganz. Es ist richtig, dass der Zinseszinseffekt erheblich schädliche (Vermögens komprimirende) Wirkungen hat. Erheblich.
Aber ohne vernünftige Regeln an der Börse und bei anderen Bankgeschäften geht es nicht.
Der HFT (Hi-Speed-Handel), die Leerverkäufe, auch die gedeckten, die Kreditausfallversicherungen auf Geschäfte anderer (CDS) usw haben mit Zinsen nix zu tun.

EUR/USD

Hallo Herr Schäuble, falls Sie das lesen (was ich aber nicht glaube). Trotz spanischer Bankenrettung ist der EURO heute wieder um knapp 1 Prozent gefallen. Europa braucht noch dringend paar Milliärdchen von deutschem Eurogeld um die Märkte zu beruhigen. Jetzt aber ZACK, ZACK.

welche partei

Setzt dem wahnsinn ein ende?? Ich wähle sie

@Peter G.

Vollkommen richtig. Das Geld was heute täglich "bewegt" wird, besteht nur zu einem kleinen Teil aus klassische Investmenttätigkeiten (Darlehen an Firmen). Das meiste besteht aus den An- und Verkauf von Finanzprodukte ohne realen Gegenwert, bzw aus Spekulationgeschäften (d.h. ohne langfristige Investitionsabsichten) mit Aktien und Rohstoffe.

Solche Geschäfte sind für die Wirtschaft völlig Bedeutungslos. Deshalb ist es wichtig, dass dieses Kasinobanking einen Riegel vorgeschoben wird, so dass die Banken und Investoren sich wieder auf das konzentrieren können, was für die Wirtschaft nutzlich ist.

In den Knast diese Verbrecher..

Drastische Strafen für die Zocker - da hört man gar nichts - die Zocker sind sicher bekannt - sicher gibt es Namen ! Da hört man auch von den Medien nichts !?Wird da die ganze Politikkaste mit gekauft ? Die Zustimmer geben den Verbrechern einen Freibrief damit..

@ Dieter - Erst mal illegalisieren!

Das meiste schädliche Verhalten der Zocker ist ja LEGAL. Das ist ja das Hauptproblem!
Das die Justiz oft keine Eier hat sich mit ganz groß0en anzulegen ist ja richtig, aber die wirklich Schlimmen (selbst jenseits dem Ex-Post-Chef Zumwinkel) agieren innerhalb der Regeln.

Wichtige ansage des spanischen Volkes:

Hallo Deutschland, Hallo Eurogruppe:

Spanien (das spanische Volk!!!) muss und will nicht gerettet werden!
Spanien (das Volk) will auch keine Banken retten und dafür letztlich teuer bezahlen müssen.

--STOP--SOFORT AUFHÖREN--STOP--SOFORT AUFHÖREN--STOP--

Rajoy (PP) ist nicht Spanien und würde es morgen Neuwahlen geben, bekäme die PP keine 5% mehr.

Das schlimme an der ganzen.....

Sache ist das vorher unsere sogenannte Opposition trotz vorherigen Gemeckere wieder einmal mitgemacht hat. Anscheinend wollen sich die Genossen anbiedern um im nächsten Jahr die große Koalition erneut aufzulegen. Die brauchen auch nicht vorher rumplären wenn es dann doch zur Zustimmung gereicht. Auch an der ganzen Handlungsweise kann man den Politikern anmerken das diese für 4 Jahre gewählt werden und was danach kommt interessiert nicht. Seit Schröder ist für mich die SPD passee. Warum versucht man eigentlich dieses marode System eines Europa mit Gewalt zu retten?

Bitte erst einmal die

Bitte erst einmal die Insolvenzgesetze lesen, bevor die geaendert werden sollen!!! Wenn es keine Kredite gaebe, haetten Sie vielleicht schon keine Arbeit mehr. Ich meine der Kern fuer diesen Wahnwitz welcher sich derzeit abspielt sind nicht irgendwelche kleineren Unternehmen und Privatleute. Die Banken selbst verzocken Milliarden in hochriskanten Geschaeften, mit der Hoffnung auf hohe Ertraege daraus. Der eigentliche Schuldner ist die Politik selbst. Man hat zugelassen das Banken zu maechtig und damit "Systemisch" werden. Und auch unsere Politikerhaben das weltweite zocken zu verantworten, denn sie haben die Rahmenbedingungen dafuer geschaffen. Und man hat auch nichts aus den letzten "Kriesen" gelernt, denn sonst haette man gehandelt. Inzwischen sind Banken und Politik so voneinander abhaengig, das es gar nicht mehr anders geht. Ich glaube es ist an der Zeit das System zu hinterfragen, welches nur auf Wachstum und Zinsen basiert. Das ist das eigentliche Uebel. !!!

Banken - mit Geld gespielt - deren Risiko

Der ersten Börsencrash war 1637 in Holland. Wie ich gelesen habe wurde der Staat um Hilfe gebeten da ansonsten alles zusammenbrechen würde. Die Regierung tagte und soll dann gesagt haben: Es wurde gezockt, damit ist es ein Glückspiel - dafür sind wir nicht zuständig. Daraufhin gingen einige Banken über den Jordan, einige Banker sollen sich das Leben genommen haben, aber die große Krise blieb aus.
Die Banken haben Einlagensicherungsfonds, somit sollten die Einlagen gesichert sein - durch andere Banken. Also max. eine Systemrelevante Bank retten - mit strengsten Auflagen- die anderen ihrem Schicksal überlassen. Sie haben sich verspekuliert. Wenn die Banken und deren Versicherungen die Einlagensicherung nicht aufbringen können, dann muss der Staat in Vorlage treten und dieses Geld als Darlehen an die Bankenwelt sehen und die Rückforderung dem Geldmarkt auferlegen - mit Zinsen.
Was jetzt geschieht ist m.E. unverantwortlich gegen jeden Bürger in Europa.

@ Ich_bins

Grundsätzlich richtig.

Aber eines ist komplett falsch, was Sie schreiben.

Politik und Banken sind nicht voneinander abhängig. Wie soll das denn gehen? Sie euphemisieren damit bis zur Manipulation, dass die armen Politiker nicht anders können. FALSCH.

Sie müssen es nur tun, wofür Sie ihr Geld bekommen, was Ihre Pflicht in dem Beruf, für den die sich freiwillig entschieden haben, wofür sie studiert haben und wofür die einen Eid geschworen haben.

Nothing else!

jeder der...

Jeder der sein Geld in riskanten Bankgeschäften anlegt ist ein Mitläufer

Hier sieht man mal wieder wie skrupellos die Menschen sind.

Das unsere Kinder und Enkelkinder das alles Zahlen dürfen interessiert kein Mensch.

Hauptsache schneller Profit. Nach mir die Sintflut.

Demokratie oder was?

Wer hat diese
Politiker gewählt?

Wie kann es sein das ein paar für 4 Jahre gewählte Menschen so am Volk vorbeiregieren?

Wer hat ihnen erlaubt Schulden zu machen für Menschen die noch garnicht geboren sind?

Warum?

Weil diese ungeborenen Menschen keine Wähler sind.

Ihre Wähler brauchen sie 2013.

Und dafür tun sie heute Alles. Die Katastrophe auf den Tag danach hinauszögern. Koste es was es wolle.

@ GregorH

"Rajoy (PP) ist nicht Spanien und würde es morgen Neuwahlen geben, bekäme die PP keine 5% mehr."
---
Ihr Wort in Gottes Ohr, sollten Sie Spanier sein.

Bei uns steht Merkel in der Gunst auf Numero Uno (mir unbegreiflich). Vielleicht sollte ich mal wieder Leitungswasser trinken. Die scheinen da etwas rein zu tun.
Und die CDU? Höchstwerte!

P.S. Ich habe das Land - meine Landsleute - noch nie weniger verstanden - bin 41 - als heute. Noch nie!

Volksverdummung

Von wegen spaniens Banken sind gerettet. Denen fehlen 3,7 Billionen €, da sind 100 Mrd. nicht einmal einen Tropfen auf den heissen Stein. Aber für den deutschen Steuerzahler sind 100 Mrd. eine Menge Geld. Ich frage mich ob unsere Abgeordneten wussten, dass sich die Bruttobankschulden der Eurozone Ende Mai 2012 auf 34,8 Billionen € beliefen. Wenn ja, ist es ein Verbrechen was sie dem deutschen Steuerzahler zumuten, wenn nein ein Mangel an Information durch die Kanzlerin und Grund diese Abzusetzen.

Darstellung: