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Manchmal treibt dieses Verbot schon sonderbare Blüten

Vor 14 Tagen war ich auf dem Frankfurter Flughafen schon sehr gestresst weil Flug anulliert, eine Nacht auf dem Flughafen verbracht.... Am Morgen 300 m lange Warteschlangen, letztendlich hatte ich einen Platz auf Warteliste, wurde nach der Sicherheitskontrolle auf eine Frage am Infoschalter nochmal durch die Schleuse nach außen geschickt. Hier kaufte ich mir im Duty Free eine Flasche Wasser mit dem Aufdruck Duty Free Fankfurt Airport. Beim erneuten Sicherheitscheck mußte ich auch diese abgeben, obwohl klar war, dass sie nicht von außen kam. Wirklich freundlich war man hier leider auch nicht
Natürlich geht Sicherheit vor, aber es ist doch nicht gerade wahrscheinlich dass potentielle Terroristen Duty Free Aufdrucke auf Wasserflaschen drucken.

Könnte es sein,...

...dass Catering-Gesellschaften durch dieses Verbot ganz ordentlich verdienen?

??? was bitte haben nicht

???
was bitte haben nicht vorhandene Scanner für Taschen und Rucksäcke mit dem Verbot mitgebrachter Getränke oder anderen Flüssigkeiten, die man mit an Bord nehmen möchte, zu tun?
oder können diese ominösen neuen (nicht vorhandenen) superscanner zwischen limonade und sprengstoff unterscheiden?

Mich würde wirklich

Mich würde wirklich interessieren, wo der Sicherheitsgewinn ist. In der wieder verschließbaren Plastiktüte. Wahrscheinlich ist den Terroristen bei Strafandrohung persönlich verboten worden, diese zu öffnen.:-D

Ich mache im Jahr ca. 50-70 Flüge. Innerhalb Deutschland, EU und knapp die Hälfte außerhalb der EU. Solange ich eine bekannte Markenflasche verwende, kann ich da 100 ml "was-auch-immer" drin transportieren. Weil die Sicherheitskontrolle scheinbar einfach davon ausgeht, dass das drin ist, was drauf steht. Ist es aber meist nicht, weil es mein Shampoo eben nicht in so kleinen 100ml Verpackungen gibt.

Also fülle ich das um. Es hat noch nie jemand verwundert, warum ich zwei Rasierwasser der gleichen Marke aber unterschiedlicher Konsistenz dabei habe. Denn wo XY drauf steht, ist bekanntlich ja auch XY drin. Man fühle ich mich durch dieses Verbot und Umsetzung jetzt sicher ....

Den EU-Fluggesellschaften ist es übrigens egal wenn ich außerhalb der EU das Flugzeug betrete.

Scanner und Flüssigsprengstoff

Das Problem an den Flüssigsprengstoffen ist ja leider, daß es sich hierbei um 2 Komponenten handelt, dier erst im Flugzeug vermischt und dadurch scharf gemacht werden würden. Deas Gleiche betrifft die Mengenregelung (Bis vor kurzem durfte man ja gar keine Flüssigkeiten im Handgepäch transportieren).

Ich finde es auch immer wieder befremdlich an den Flughäfen. Aber man kann halt nichts machen. Der finanzielle Aufwand für einen 100%igen Schutz der Fluggäste würde dann wieder die Ticket-Preise in die Höhe jagen. Insofern muß man sich dann da doch für das kleinere Übel entscheiden.

Kein Sicherheitsgewinn

Ist den Erlassern solcher Vorschriften eigentlich klar, dass auch 100ml Flüssigsprengstoff im Safety-Bag reichen würden, ein Flugzeug zum Absturz zu bringen? Von Sicherheitsgewinn kann hier keine Rede sein, durch diese Vorschriften ist bislang kein einziger Anschlag verhindert worden. Dafür wurden Unmengen an guten und brauchbaren Getränken, Shampoos, etc vernichtet, Tausende Passagiere getrietzt, der Aufwand der Kontrollen maßgeblich erhöht... Alles in allem ein wirtschaftlicher Schaden, für den Terroristen lange Bomben müssten...

@papilobbi - Könnte es sein,...

"...dass Catering-Gesellschaften durch dieses Verbot ganz ordentlich verdienen?"

Natürlich. Ein Schluck Wasser kostet (zumindest hier) an Flughäfen mehrere Euro. Menschenwürdig wäre ja wenigstens kostenloses Trinkwasser auf Flughäfen für die Umsteiger zur Verfügung zu stellen. Immerhin wartet man ja mitunter mehrere Stunden auf einen Weiterflug, ohne Chance auf Ausbruch aus dem Hochpreisgetto... In Peking habe ich solche Wasserspender schon gesehen, sogar mit kostenlosem gekochten Wasser für Tee.

Es scheint ja hochgradig kompliziert zu sein, dieses Verbot aufzuheben. Mir ist auch nicht ganz klar, wozu man neue Scanner braucht, um Flüssigkeiten NICHT MEHR zu erkennen. Das ist ja schließlich eine Reduzierung der Anforderungen an die Technik.

Dass man die Dinge, die man im Duty Free Shop gekauft hat dann auch behalten können wird, ist natürlich sehr fortschrittlich.

dieses verbot is und war ein schnellschuss

und hat die sicherheit um kein stück erhöht.

auch 100ml sind schon ne ganze menge und das dann mal 10 solange es in einen 1l beutel passt, langt locker om die boardwand zu zuerstören oder viele menschen an board zu verletzen oder zumindest damit zu drohen. (ja wissen um chemie ist eine mächtige waffe). sie fliegen also aufgrund der derzeitigen bestimmungen um kein stück sicherer, als wenn mehr als diese minifläschen erlaubt währen.
und jetzt mal ehrlich: es fehlt an scannern? schonmal was von dem ausserordentlich empfindlichen geruchsdetektor nase gehört? die meisten chemischen (nicht industriellen) preparierungen stinken so bestialisch nach allen arten von lösungsmitteln und sehen schon 3 mal nicht wie getränke aus. und wenn herr terrorist das nicht im handgepäck mitführen darf, dann gibt er es besser im gepäck auf, weil da gibts dann keine mindestbeschränkungen und die enthaltenen stoffe sind auch nicht besser oder schlechter wie auf dem taschenröntgen zu erkennen. NACHDENKEN

Gefährliche Artikel:

Ihr Mineralwasser.

Ihre Schuhe.

Ihr kritischer Verstand.

Ein Hauptzweck dieser unsinnigen Vorschrift ist zu sehen wieviel sich mündige Menschen von der Obrigkeit bieten lassen. Und die Antwort ist: Fast alles.

In aufgeklärteren Ländern bittet einen das Sicherheitspersonal, einen Schluck aus der Mineralwasserflasche zu nehmen,um zu sehen, daß es trinkbar ist, und gut is.

Nicht so bei uns und in den USA, wo diese unsinnige Vorschrift herkommt (das wird leider nicht klar im Bericht gesagt)

Mit tun die Lemminge leid, die das mitmachen. Ich "vergesse" regelmäßig, mein Mineralwasser zu deklarieren, und in ca. 25% der Fälle, geht es durch die "Sicherheitskontrolle".

Soviel zum Thema "Sicherheit".

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