Kommentare

Soll man lachen, weinen, oder sich erbrechen?

Jetzt ist die Katze also aus dem Sack, das Wundermittel Mehrwertsteuererhöhung soll es richten. Noch vor kurzem bei 16 Prozent, derzeit 18 und demnächst 21. Da fragt man sich, ob die PP und die EU noch zu retten sind, die das untereinander gemauschelt haben.

Ein Sack voll deutschem Steuergeld, und im Gegenzug die Mehrwertsteuer rauf, um die Konjunktur noch mehr gegen die Wand zu fahren. Derzeit werden schon viele Transaktionen in Spanien ohne Rechung abgewickelt, wenn die MwSt zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit auf numehr absurde Werte steigt, dann wird sich der nicht deklarierte Anteil weiter erhöhen.

Nebenbei werden die Preise für die Endverbraucher höher und höher, während die Señores Bancarios weiter zocken und sich mit Millionenabfindungen gesund stoßen. Soll man lachen, weinen, oder sich erbrechen?

BITTE SCHLUSS MIT DEM EURO!

Frage

"Für viele Zechen im Land wäre das das Aus. Viele, die beim Einzug dabei waren, sagten, die Bergarbeiter wehrten sich wenigstens gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze."

Und die Arbeitslosesn kosten dann nichts, oder was?
Wenn durch die Subventionen die Leute in Arbeit bleiben, Geld verdienen und das ausgeben, lebt davon die Wirtschaft.

Man spart vielleicht die Subventionen, muss dann aber auf der anderne Seite das Arbeitslosengeld und den Kaufkraftrückgang wieder kompensieren.

Davon wie sich Menschen fühlen, die aus Kostengründen plötzlich, nach z.T. vielen Jahren "nutzlos" geworden sind, mal abgesehen.

"Um die Vorgaben der EU zu erfüllen."

Na ja, wir sind der Revulotion gegen die Brüsseler Herrschaft damit wieder einen Schritt näher gekommen.

Es lebe der Europäische Frühling!

Komisch

Komisch, dass Politiker unter Sparen immer vor allem die Erhöhung der Einnahmen, sprich Steuererhöhung, verstehen. So einfach möchte ich auch mal "sparen" können.

Merken sie es noch nicht?

Merken die ganzen Regierungen der EU-Länder immer noch nicht, dass ihr zentralistisches Projekt nicht funktionieren kann.
Sieht denn niemand die Verwerfungen?
Schreiben sie die ernsthaft dem unkontrollierten Finanzmakrt zu?
Folgendes führt zu den Problemen:
- FIAT-Money (Es-werde-Geld)
- Ein FIAT-Währungssystem für viele Staaten
- Mindestreservesystem
- Bankenrettung
- Zentralistische Zwangsunion (EU)
- Planwirtschaftliche Tendenzen (z.B. direkte Zwangsbesteuerung, Subventionen, Sanktionen, Verbote, Quotierungen...)

Wenn das ganze Projekt gescheitert ist, werden sie als Lösung noch mehr Zentralismus vorschlagen. Da traue ich mich wetten.

Nicht zu fassen... "Den

Nicht zu fassen...

"Den Banken würden Auflagen gemacht werden, nicht aber der spanischen Regierung - weder in der Finanz- noch in der Wirtschaftspolitik."
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/spanienrajoy100.html

Gelogen!

"65 Milliarden Euro will die Regierung bis 2015 durch Kürzungen in den öffentlichen Haushalten und Steuererhöhungen erwirtschaften."

Soso... Die Regierung "will" ... damit die Vorgabe der EU erfüllt werden. Also die EU will, die EU verorndet!

Erst die bis zu 100Mio. Banken-Hilfe Zusage mit Auflage NUR für Banken. Danach sowas...!

Es ist unglaublich

Wenn man sich erinnert: Spanien ist in die heutige Situation gar nicht wegen zu hoher Staatsverschuldung gekommen, sondern weil sich seine (privaten) Banken in Immobilienprojekten verzockt haben. Weil die Finanzakrobaten aber nicht pleite gehen dürfen, erhalten sie erst vom spanischen Staat, dann auch noch über Rettungsschirme ihre Verluste ersetzt. Das erhöht erst die Staatsverschuldung, in der Folge die Zinsen für Staatsanleihen, damit nochmals die Staatsschulden - und jetzt soll der ganze Krampf auf einmal daran liegen, dass die Mehrwertsteuer zu niedrig, die Renten zu hoch und überhaupt die ganze Arbeiter- und Beamtenschaft zu teuer sind? Alle Welt muss für die Banken geradestehen und sich einschränken, damit diese "systemrelevanten" Zocker genauso weitermachen können wie vorher! Das ist ja ein tolles "System".

Sparen?

Spaniens explizite Verschuldung beträgt momentan ca. 840 Milliarden €, also ganz grob ein Drittel der Verschuldung Deutschlands. Seit 2008, über vier Jahre also, ist es grob zu einer Verdopplung gekommen.

Die damit verbundenen Zinsen werden knallhart eingefordert. Das reißt ein Loch in den Staatshaushalt. Nun soll die Bevölkerung massiv zur Ader gelassen werden, um ein Zusammenbrechen spanischer Zinstransfers zu verhindern.
Von einem Schuldenabbau oder einer Verbesserung der Situation ist nicht die Rede!

Was wir erleben werden, ist Griechenland im Großformat. Andere Länder wie Italien und später auch Frankreich und Deutschland folgen.

Jeder, der Mittelstufenmathematik beherrscht, weiß inzwischen, dass "Sparen" und "Wachstum" keine Lösungen sein können. Aber es gibt plausible und bereits ausgiebig erprobte Alternative. Ein schuldenfreies, demokratisches Europa 2.0 ist möglich, und zwar schnell und vergleichsweise schmerzarm!

Back to the Roots! "Regio-Währung" statt Euro!

In Athen werden Menschen, mitunter illegale Einwanderer, (ver)dursten und (ver)hungern; auf dem Land jedoch nicht - dort gibt es irgendwo eine Quelle/einen Fluss, wo man Wasser her bekommt und das Vieh sowie der Anbau von Gemüse/Olivern/Früchten sorgen für mehr Unabhängigkeit vom Euro.

Auch wenn der Trend ein anderer ist (Landflucht China – hinein in die Städte mit unsicheren Jobs für ein Taschengeld), könnte die (Rück-)Besinnung auf erprobte und funktionierende Lebensmodelle die Antwort auf das Chaos sein.

Die intensive Landwirtschaft hat, gefördert durch die EU, vielen kleinen Bauern die Geschäftsgrundlage genommen - was bleibt ist immerhin eine mögliche Selbstversorgung, wenn es KEINE Arbeit und KEIN Geld mehr gibt. Jedenfalls realistischer als die Illusion, dass Europas "Problemländer" plötzlich zu Industrienationen mutieren!

Ach übrigens: Wieso eigentlich nicht intensiv über parallele, vom Euro entkoppelte, REGIO-Währungen nachdenken? Wir alle brauchen Unabhängigkeit vom Euro!

Verständnisprobleme

Ich denke, hier haben einige echte Verständnisprobleme... vielleicht weil man beim letzten Stammtisch ein Bier zu viel hatte, als jemand wieder mal über die bösen Politiker, Banken, EU-Technokraten etc gelabert hat.

1.) Den Banken wird kein Geld geschenkt. Das ist blanker Unsinn. Sie werden mit Krediten gestützt, die sie wieder zurückzahlen müssen.
2.) Wenn ein Haushalt saniert werden muss, muss dies zwangsläufig über die Einnahmen- und Ausgabenseite geschehen. Eine zu hohe Belastung auf einer Seite wäre schädlicher, als an beiden Seiten nur etwas zu korrigieren.

Übrigens ist es witzig, wie manche hier Steuererhöhungen verteufeln und auf der anderen Seite lieber Subventionen streichen wollen, während es andere genau andersrum wollen.
Lustig ist daran vor allem, dass beide das selbe erreichen wollen: bitte nur die anderen belasten, nicht meine Gruppe... scheinheilig.

kein problem

Wenn der esm steht sind spaniens schulden deutsche schulden und alles ist gut! Durchhalten ihr spanier

Dieser Zirkus ist nichts als

Dieser Zirkus ist nichts als albern, da der Staatsbankrott seit jeher zum staatlichen Alltag gehört und beispielsweise Herrscher wie Philipp II. von Spanien drei mal in ihrer Regentschaft den Staatsbankrott erklärt haben. Daran hat sich auch in der Papier- und Buchgeldzeit nichts geändert, wie man am Fall Argentiniens sehen kann; auch Argentinien verordnete der IWF eine ähnliche Schröpf- und Rosskur, wie sie nun Ländern wie Griechenland, Italien oder Spanien verordnet wird, doch nach einiger Zeit hatte Argentinien genug und verkündete, daß der IWF das Land gern haben könne und erklärte den Staatsbankrott; und das Land gibt es noch heute. Die wirtschaftlichen Folgen des Staatsbankrottes dauerten einige Jahre und das Land darf nun sogar bei der Staatsschauspielergruppe der 20 auftreten, um über das Schicksal des Erdenrundes mit zu bestimmen. Daher sollte man den Staatsbankrott nicht scheuen, wenn die Zinslasten zu groß geworden sind, wohl aber fortan vernünftig haushalten lernen.

@Doktor_Fettleb

"Jeder, der Mittelstufenmathematik beherrscht, weiß inzwischen, dass "Sparen" und "Wachstum" keine Lösungen sein können. Aber es gibt plausible und bereits ausgiebig erprobte Alternative. Ein schuldenfreies, demokratisches Europa 2.0 ist möglich, und zwar schnell und vergleichsweise schmerzarm!"

Ich weiß nun nicht, wie Ihre Mittelstufenmathematik ausgesehen hat... wenn ich ein Minus in der Bilanz habe, kann ich das nur durch Sparen erreichen, oder indem ich die Einnahmen steigere (also wachse).

Ich würde aber gerne von Ihnen wissen, wie ihr Europa 2.0 aussieht und wie man da hinkommt, ohne unsere gesellschaftlichen Regeln vollkommen außer Kraft zu setzen. Ich höre...

@ Walter Meingott

Sehr richtig! Auch Argentinien konnte nicht mehr abwerten, das es seine Währung an den US-Dollar gekoppelt hatte. Exakt das gleiche ist mit der griechischen Drachme und der Spanischen Pesete passiert. Diese Länder können nicht mehr abwerten - ihre Währung ist massiv überbewertet. Der Euro ist das Resultat von Größenwahn, Stümperei und Gierde.

Herr Kohl und Freunde – hier ist Ihr Platz im Geschichtsbuch! Ihr Euro hat einen stabilen Verbund erschüttert. Die Konstruktionsfehler sind so offensichtlich, dass man am Verstand Ihrer Berater zweifeln muss!

ich befürchte...

das das uns hier in naher Zukunft auch trifft.
Der Euro und unser Geldsystem ist am Ende.

Zweck & Mittel

Weil die spanischen Banken systemrelevant sind, müssen die lohnabhängigen Spanier, die als Individuen offensichtlich nicht systemrelevant sind, für deren finanzielle Sanierung künftig ihre Lebensmittel teurer bezahlen.
So funktioniert sie, die menschenunfreundliche Marktwirtschaftslogik: Die unternehmerische Geldvermehrung ist der Zweck der marktwirtschaftlichen Produktionsweise, für den die Lohnabhängigen als Mittel eingespannt und verschlissen werden, und zwar als Arbeitskraft sowie als Konsument.

Kreditvergabe

Ich zweifele an, dass die betroffenen Banken, nachdem sie ihre Frischzellenkur erhalten haben, munter drauf los Kredite vergeben werden.

Da genau die fortlaufende Kreditvergabe ein wesentliches Ziel der ganzen Angelegenheit ist, wäre es doch an der Zeit darüber nachzudenken, staatlich Kredite an die Wirtschaft und an Privatleute zu vergeben.

Wieso nicht marode Banken bankrott gehen lassen und den spanischen Staat zum Kreditgeber machen, solange die Krise anhält? Die privaten Einlagen der kleinen Leute sollen noch bedient werden(!) und dann weg mit den Zeugnissen von Gierde, Selbstüberschätzung und Versagen.

Wir brauchen keine Banken, wir brauchen Kredite. Wenn Banken versagen, muss vorübergehend der Staat ran - mit professioneller Beratung und Besinnung auf das ursprüngliche Kerngeschäft. Keine riskanten Spekulationen, keine Boni.

Überdimensionierte Spekulation hat in systemrelevanten Banken keinen Platz mehr, solang es keine Regeln gibt! Wo bleiben die Impulse aus dem Bundestag?

@maschmi78

Wieso, bitteschön, sind die "Verteufelung" der Erhöhung der Mehrwertsteuer und die Streichung von Subventionen Gegensätze?

@maschmi78

Ich liebe und vertraue den Stammtischmeinungen - nur sie enthalten die wahren Kernaussagen, die auf den Punkt kommen.
So ist es nur Augenwischerei, wenn Spaniens Großbanken Kredite bekommen. Das ist kein Kredit im marktwirtschaftlichen Sinn, von einem Geldgeber gegeben, der an eine risikolose Rückzahlung glaubt. Das sind Gelder, die gegeben werden, weil Staaten bürgen. Und das ist faul.
An meinem Stammtisch kommen auch die sozialen Probleme in Deutschland zur Sprache, die scheinen von unseren Europarettungs-Gutmenschenpolitikern vergessen worden zu sein.

Alternativlos...

Neulich hab ich zufällig mal wieder Billy Wilders 1,2,3 gesehen. Der Film entstand zu einer Zeit, als der Kapitalismus noch beweisen musste, das es nicht nur das effektivere System ist, sondern auch dasjenige das der Bevölkerung im allgemeinen mehr Freiheit und mehr Wohlstand bringt.

Mittlerweile gibt es den Systemwettbewerb nicht mehr, der Kapitalismus muss gar nichts mehr beweisen, auch nicht dass er uns Freiheit und Wohlstand bringt. Er ist ein System, das den Wettbewerb in allen Bereichen predigt, sich selbst aber keinerlei Wettbewerb mehr stellen muss: ein Monopolsystem.

Schwarzarbeit und Chinaläden

werden die "Profiteure" der Mehrwertsteuer-Erhöhung sein, kann ich als in Südspanien lebender Deutscher nur prophezeien.
Regelmäßige Quittungen sind allenfalls im Supermarkt oder bei Großgeräten wegen Umtausch oder Garantie üblich. Bei praktisch allen handwerklichen Arbeiten etwa rund ums Haus oder Auto werden allenfalls die eingebauten Materialien quittiert, der Arbeitslohn geht cash über den Tisch.
Chinaläden, teilweise mit fast schon warenhausähnlichem Sortiment zu Spottpreisen, sprießen wie die Pilze. Der traditionelle Einzelhandel, außer dem Luxus-Segment, hat da auf Dauer keine Chance.
Und da auch der Tourismus nicht nur von britischen oder deutschen Gästen, sondern auch solchen aus nördlicheren Landesteilen lebt, dürfte er es spüren, wenn der Euro nicht mehr so locker sitzt.

Die Privatisierung

Die Privatisierung staatlicher Firmen und von Staatsaufgaben führt immer dazu, dass der Staat am Ende mehr zahlt.

Die Privatisierungswut von Maggie Thatcher, die zu Milliardenschäden und -schulden, jede Menge Arbeitslosigkeit, sowie ein darnieder liegendes Eisenbahnnetz (einst der Stolz der Briten).

Auch Berlin und die Berliner mussten und müssen die Privatisierung der Wasserbetriebe teuer bezahlen.

Die Deutsche Bahn und vor allem deren Tochter Berliner S-Bahn sind zwar in Staatsbesitz, jedoch als Kapitalgesllschaft geführt, hat ebenso beispielhaft gezeigt, wie "toll" "Privat" sein kann... (seid über drei Jahren kein vernünftiger SBahn Verkehr)

Und der kleine Mann soll da noch brav "Danke" sagen?

Die 65 Milliarden in Spanien verschwinden im Kredit- und Zinsesschlund der Banken. Wohin sonst? Mit welchem Effekt? Beruhigte Märkte - betrogene Bürger? Das nimmersatte Renditestreben und Zinssystem ist des Wurzels Übel. Wann haften die Banken endlich selbst für das eigene Unheil, statt Land für Land durch Schulden um Kopf und Kragen zu bringen?
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Wer sein ganzes Einkommen ausgeben muss, um davon zu leben, dem wird durch jedes Prozent an Mehrwertsteuer ein satter Betrag weggenommen.
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Gibt es eine Grenze, ab der eine Mehrwertsteuer sittenwidrig ist? Ich finde das System Mehrwertsteuer sowieso fragwürdig. Der ganze Ostblock kannte keine Mehrwertsteuer. Derzeit erheben von 194 souveränen Staaten 120 eine Mehrwertsteuer. Es geht also auch ohne. Was für ein Wachstumschub wäre die Abschaffung der Mehrwertsteuer in Europa?

Banken dürfen pleite gehen.

Wenn Banken sich verzocken, sollte nicht der spanische Staat sich für EU-Kredite an die spanischen Banken verbürgen und dann den Bürgern über höhere MwSt das Geld aus der Tasche ziehen. Der spanische Staat kann sich doch Geld von seiner Bevölkerung leihen (von den Reichen viel, von den Armen wenig) und der Wirtschaft selbst Kredite vergeben bis die Krise vorüber ist oder meinetwegen auch die MwSt erhöhen und davon Kredite vergeben und (für die die es so schwer verstehen: bitte langsam lesen) die selbst verschuldet maroden Banken pleite gehen lassen. Banken dürfen pleite gehen.

@Demeteru: einverstanden?

Ich weiß nicht, ob es stimmt, dass 90% der Banken Kundeneinlagen sind. Ich denke, das kommt auf die Bank darauf an.

Ich wäre dafür, dass der Staat, in diesem Fall der spanische, die Kundeneinlagen der Kunden noch bedient, bevor er die Banken pleite gehen lässt. Falls es wirklich 90% sind, könnte er, sagen wir 50% der Kundeneinlagen bedienen, Risiken gibt es ja immer wieder im Leben, auch bei Banken.

Wären Sie dann damit einverstanden die Banken pleite gehen zu lassen?

(Zur Finanzierung des Staates verweise ich auf meinen Kommentar um 16:56 Uhr)

systematischer Betrug

Ich glaube, dass die Versprechungen, die Rettung spanischer Banken werde sich auf die Bevölkerung dort nicht nachteillig auswirken im Umfeld des Europäischen Rates der Staats-und Regierungschefs am 28./29. 6. 2012 die Absicht verfolgten, beim Ratifizierungsverfahren in Deutschland SPD und Bündnis 90/Die Grünen über den Tisch zu ziehen. Und es hat ja wieder geklappt, bei derend ständiger Taktierei um die Macht und die Lufthoheit über den Stammtischen. Ich habe unter www.spd.de/... und www.gruene.de/... eindringlich gewarnt, keinem "Kompromiss" mit der CDU/CSU-FDP-Koalition zuzustimmen, der nicht durch entscheidungsreife Gesetzentwürfe unterlegt ist. Aber lass den Buntrock in der euphemistisch "Dialog" genannten öffendlichen Meckerecke quatschen, was ist denn schon dieser Invalidenrentner. Da hatten es ja diese Parteibonzen noch nicht einmal nötig, zu reagieren.

Diese Sorte versteht nur die Sprache eines europaweiten Generalstreiks oder wir werden bald alle wie Sklaven gehalten.

Falsche Richtung?

Ich stelle mir gerade ein Bild vor.

Wir, die Beifahrer auf der Rückbank eines Autos sind uns einig: Es geht nach Hamburg. Und es gibt viele Wege dahin. Wir diskutieren und streiten uns, welcher wohl der bessere sein mag. Nun merken wir in dem ganzen Chaos, dass der Autofahrer die ganze Zeit nach München fährt. Weswegen wir uns noch mehr aufregen und streiten. Wir erteilen dem Fahrer Ratschläge, beteuern ihm, dass er sich irrt, dass er wenden soll. Und keiner von uns kommt auf den Gedanken, dass der Autofahrer tatsächlich nach München will – und nicht nach Hamburg.

Die Richtung stimmt. Die Frage ist nur: für wen?

Wir sind schon ein lustiger Haufen.

Es gibt nur eine Lösung. Die

Es gibt nur eine Lösung. Die Banken muessen aufgeteilt werden. Sie muessen sich entscheiden, entweder Geschäfts oder Spekulationsbank. Wurde schon mehrfach vorgeschlagen. Und ich sollte mein Geld in Sicherheit bringen demnaechst, nur in Euros zu hhause lagern ist nichts, was mach ich mit dem bisschen?

spanien

na super das sparen bringt ja uach sehr viel, auf das die wirtschaft abgewürgt wird

Gute Idee!!!!!

Alle Banken Europas, egal ob Grossbank, Staatsbank, Privatbank o.ä. sollten für alle normalen Bürger klar und einwandfrei ersichtlich darstellen müssen, wie sie mit dem Geld der Anleger umgehen. Des weiteren müssen alle Banken, die Risiogeschäfte betreiben, einen gewissen Betrag als "Ausfallsgeld" zurücklegen, damit den Einzahlern ggfls. kein Nachteil entsteht. Diese Rücklagen sollten auf eine zu schaffende "Rücklagenbank" deponiert werden müssen, damit dieses Geld auch wirklich sicher ist.

Beinahe vergessen

Habe vergessen, dass auch Sparkassen und Volksbanken zum Kreis der vorher genannten Banken gehören müssen.!!

@maschmi78 Danke!

Ich kann Ihnen nur Beipflichten maschmi78. Der Stammtisch regiert, nennt sich hier auch gerne "Pöbel" und findet sich toll dabei.
Krisen und Spekulanten hat es auch schon vor dem Euro und der EU gegeben. Es gab durchaus Abwertungsspekulationen (so z.B. gegen das britische Pfund oder die Schwedenkrone).
Spanien hat gewaltige Probleme, die aber nun absolut nix mit dem Euro oder dem Wechselkurs zutun haben. Es ist eine Spekulationsblase im Immobilienbereich geplatzt. Diese wurde u.a. durch deutsche Bürger angeheitzt, welche in den letzten Jahren massenhaft Wohnungen am Mittelmeer zu jedem Preis kauften. Auch die Banken, allen voran die Sparkassen, samt windiger Berater tragen eine Mitschuld. Nicht zuletzt die spanische Regierung.
Aber es ist schön einfach, alles der EU und dem Euro anzulasten. Man fordert die Sparkassen pleite gehen zu lassen aber vergisst, dass vor allem die einfachen Leute darunter leiden würden. Spanien ist anders als Griechenland, aber soweit denken hier einige nicht

@palio-s1

Zitat: "Des weiteren müssen alle Banken, die Risiogeschäfte betreiben, einen gewissen Betrag als "Ausfallsgeld" zurücklegen, damit den Einzahlern ggfls. kein Nachteil entsteht."

Damit fordern sie eine Bankenunion inkl. europaweiter Einlagensicherung. Ich wäre dafür, insbesondere wenn es nur für die Kleinanleger (max.30.000€) gelten würde. Das würde aber mehr Europa heißen. Und sie glauben doch nicht, dass der Stammtisch in Deutschland in einer Volksabstimmung mit "Ja" stimmen würde. So können sich die Banken sicher sein. Sie werden von den Nationalstaaten gerettet (Beispiel Großbrittanien) und die Bürger können nix machen. Nur europaweit oder euroweit hätten wir die Macht...

Lobenswert

Lobenswert ist ohne Frage, dass endlich auch die staatlichen Subventionen für Gewerkschaften und politische Parteien gekürzt werden und nicht immer nur Soziallleistungen für die Bevölkerung.

Auch in Deutschland bieten die Parteienfinanzierung und die Politikerdiäten noch Raum für Einsparungen. Es ist nicht einzusehen, warum Deutschland mehr als 600 Bundestagsabgeordnete brauchen soll, wenn diese die vorher gefassten Beschlüsse der Fraktionsvorsitzenden sowieso nur abnicken. Für bloßes "Stimmvieh" sind die Diäten einfach zu teuer für den Steuerzahler.

Die Tendenz, Stellen zu streichen, stünde nun auch mal der Poltik gut zu Gesicht. Jeden 2. Abgeordnetenposten könnte man sicher ohne Qualitätsverlust einsparen.

Wer weiss - vielleicht kann das krisengebeutelte Spanien somit auch Ideen für Einsparungspotentiale in Deutschland liefern :-).

Einzelne Banken mit Transparenz gibt es!

@ 19:19 — palio-s1 -Gute Idee!!!!!

Alle Banken Europas[...] sollten für alle normalen Bürger klar und einwandfrei ersichtlich darstellen müssen, wie sie mit dem Geld der Anleger umgehen.

Ein paar kleine Banken machen das schon lange...

Tipp: "Social Banking" ixquicken!

Proteste mit dutzenden Verletzten

also sowohl CNN als auch RT melden Verletzte als die Polizei in Madrid mit Gummigeschossen auf einen Protestzug gegen die Sparmaßnahmen ballerte.

beunruhigend

Während dieser Artikel entstand, sorgte die Polizei in Madrid mit Gummigeschossen und Schalgstöcken dafür, dass ein Demonstrationszug von Bergarbeitern (Quelle BBC.UK) den Protest gegen die Sparpolitik abbrechen musste (unbestätigte Angaben = 70 Verletzte). Warum liest man davon nichts in Deutschen Medien?

@ 19:28 — Zuschauer76

Immobilien- und Eurokrise sind verschiedene Dinge.

Der Grund für die Eurokrise sind stark unausgeglichene Handelsbilanzen innerhalb der Währungsunion.

Darstellung: