Kommentare

Hat mir jemand mal eine Zahl

Hat mir jemand mal eine Zahl wieviel von dem "Exportüberschuss" der deutsche Steuerzahler bezahlt hat.Ich denke hier an so kleine U-Boot/Panzer Geschäfte.Auch in anderen Branchen wirds ähnlich sein.
Wenn man die dann mal abzieht ,was bleibt?
Sicher genug das sich wieder ein paar wenige die Taschen füllen.(Ironie)

Deutschland im Plus,

ist ja auch kein wunder denn wir haben ja schon seid 1990 den gürtel enger geschnallt wo andere staaten immer schön auf pump gelebt haben. das wir nun schon seid ein paar jahren im plus da stehen ist ja auch unser aller verdienst.

aber jetzt kriegen wir die rechnung für unser langjähriges sparen, nur weil wir gelernt haben gut zuhaushalten sollen wir nun die zeche für die anderen zahlen.

ich sage da ein klares und deutliches NEIN.

Exportüberschüsse Teil des Problems

Die ständigen Exportüberschüsse haben doch gerade dafür gesorgt, dass in anderen Ländern sich Schulden aufgehäuft haben. Es ist eher besorgniserregend, wenn das jetzt so weitergeht und potentiell mal wieder bei Uneinbringlichkeit von Schulden anderer Länder der europäische und damit insbesondere der deutsche Steuerzahler eingreifen soll.

Bei den deutschen Steuerzahlern sind es allerdings die Einkommensmillionäre, die meist nur noch Bagatellsteuern zahlen müssen. Wo sind da Gerechtigkeit und Fairness bei der Steuererhebung? Wie lange noch werden wir bei einer solchen Politik wie die Lemminge unserer Führung hinterherlaufen?

Eine gerechte Steuerpolitik sieht in meinen Augen anders aus. Da sollten mal die mit järhlich weit über 10 % verzinsten Vermögen von über 5 Mio. Euro mit einer Vermögenssteuer von 5 % versehen werden. Das wäre wieder gerecht bei der Beseitigung der aufgelaufenen Staatsschulden.

Und wo bleibt die Stärkung der sträflich vernachlässigten Binnenkonjunktur?

deutliche Steigerung der deutschen Exportüberschüsse!

Da freut sich aber die deutsche Exportwirtschaft.

Leider explodieren im gleichen Zuge die Forderungen der Bundesbank aus den target2-Salden. Das wird leider in diesem Zusammenhang nicht erwähnt.
Was nutzt der ganze schöne Exprt, wenn gleichzeitig die target 2 salden immer höher werden.
Eines Tages fliegen die uns um die Ohren - aber Hauptsache steigende Exportzahlen.

@ 11:40 — tattom

Da die Waffenexport nur weniger als 1% der Exporte ausmachen kann man diese Frage wohl eher unter "uninteressant" Ablegen.
Wenn in der Meldung steht:
"Dagegen legten die Ausfuhren in Staaten außerhalb der EU um 3,4 Prozent zu"
dann kann man davon ausgehen dass das außer den von Ex-Kanzler Schröder verschenkten U-Booten an Israel eher keine Waffenexporte auf Steuerzahlerkosten sind.

Und im Gegenzug bekommen wir Luftgeld!

Was nützen uns immer größere Exportüberschüsse, wenn im Gegenzug für den Export hochwertiger Güter nur wertloses Luftgeld (in Form von Target2-Salden) verbucht wird?

@ Opolonius- altes Vorurteil

Sie schreiben:
"Die ständigen Exportüberschüsse haben doch gerade dafür gesorgt, dass in anderen Ländern sich Schulden aufgehäuft haben"

Diese so häufig von den gleichen Leuten wiederholte Aussage ist einfach nicht richtig.
Erstens muss ein Land wie Deutschland ohne eigene Rohstoffe diese Rohstoffe importieren und als komplexe Waren wieder exportiern da sonst mindestens 10 Millionen Menschen gar nicht beschäftigt werden könnten.
Zweistens sind es weniger Staaten die von ihren öffentlichen Hauishaltendiese Waren kaufen sondern Unterhemen. Was hat das mit den Schulden der Staaten zu tun?
Und drittens ist es isnbesondere in der EU so dass wegen der Zulieferungen von Basisteilen sehr viele Arbeitsplätze in anderen EU-Ländern geschaffen wurden durch unseren Export.
Wenn man sich mit diesen wirtschaftlichen Zusammenhängen näher befast kann man vieles entdecken was solchen Pauschalurteilen gegen die Exportüberschüsse widerspricht!

Marktwirtschaftsfreuden

"Uns", der lohnabhängigen Bevölkerung, nützen die Exportüberschüsse der deutschen Unternehmer zwar nicht, aber dafür füllen sie die Kassen der deutschen Unternehmer - und um deren Geldvermehrung geht es im Marktwirtschaftssystem. Dass bei diesem marktwirtschaftlichen Unterfangen stets die Lohnabhängigen zu kurz kommen, könnte zu denken geben.

@bernd Die verschenkten

@bernd

Die verschenkten Panzer/Uboote sind mir nur als erstes eingefallen und wie schon oben geschrieben wirds aber beim Rest nicht anders aussehen.
Und freudig Zahlen zu schwenken bringt nichts wenn eben die von mir angesprochenen Steuergelder da nicht abgezogen werden.Daher auch meine Frage (oder soll ich die Eurokrisen Milliardenspenden und das Entwicklungshilfe Geld einfach mal von dem Exportüberschuss abziehen?)
Und ihr "Schröder"Hinweis zeigt mal wieder, auf was es ihnen ankommt.Also die grössten Geldverbrenner kommen sicher aus der derzeitigen Regierung.
In einem muss ich ihnen allerdings recht geben der grösste Teil der Opposition ist nichts anderes.
Wie war das noch :bei den einen ists ja auch egal ob es N'drangheta,Cosa Nostra ... heisst, Mafia sind sie alle.
Lauter Ehrenmänner/-frauen.
Bin mal gespannt wie lang das Schneeballsystem noch funktioniert.

Welche Krise?

Ich schließe mich da "canislatrans" an... wir stehen deshalb so gut da, weil wir unsere Hausaufgaben bereits über die letzten Jahre erfüllt haben, wenn wir was die Verschulung (neu wie alt), sicher noch nicht fertig sind.

Das Problem mit dem "Luftgeld", das "TB" und andere ins Spiel bringt, sehe ich erstmal nicht. Die Salden sind vollkommen uninteressant, solange kein Land aus dem Euro austritt.

Übrigens: wir haben deshalb einen Exportüberschuss, weil die Krisenländer schlicht nichts werthaltiges haben, was sie uns im Gegenzug verkaufen könnten... wir könnten aber das argentinische Modell übernehmen: da ist Porsche der größte Weinexporteur des Landes, weil sie sonst keine Autos importieren dürften... man stelle sich vor, BilfingerBerger würde Olivenöl im gleichen Maßstab nach Deutschland exportieren, wie sie in Griechenland Bauleistungen durchführen... kann man daraus Energie gewinnen... ;-)

Immer das gleiche....

....noch vor wenigen Wochen wurde die Rezession angekündigt., wie schon so oft in diesem Jahr. Was passiert? Das Gegenteil.

@wiesengrund

Sie (wie auch ich) als Lohnabhängiger, sollten sich einmal fragen, wieso Sie überhaupt Lohn erhalten... ach so, Sie bringen Ihre Arbeitsleistung ein... aha. Und wieso werden Sie überhaupt angestellt? Ach so, weil der Unternehmer, den Sie immer so gerne als Feindbild nehmen, eine Nachfrage entdeckt hat, die er alleine nicht bedienen kann... das ist ja erschreckend. Stellen Sie sich nur vor, was passiert, wenn diese Nachfrage nicht mehr da ist oder nicht mehr bedient wird (weil es sich nicht lohnt)... ups, Sie hätten gar meinen Arbeitgeber mehr, dem Sie Ihre Arbeitsleistung anbieten könnten (gegen Geld natürlich, Sie sind ja nicht die Wohlfahrt).

In einem rohstoffarmen Land wie Deutschland ist der Export von Knowhow und produzierten Waren so ziemlich das einzige, was Geld in die Kassen bringt, womit Schulen etc. finanziert werden können... ja, und wodurch Arbeitsplätze entstehen... aber wir können uns auch alle gegenseitig Pizza backen und liefern...

Ist vielleicht jemand

Ist vielleicht jemand schonmal auf die Idee gekommen, dass ein grosser Teil der Krise von den sogenannten Experten auch herbeigeredet wird??

Dass JEDER Stohhalm genutzt wird, um ja einen Keil zwischen die EU zu treiben??

Dass immer wieder Vorurteile geschürt werden? Propaganda?

Wie viele Negativprognosen haben sich da schon als falsch herausgestellt? Überhaupt: 3,4% ist eine sehr deutliche Sprache. Und es ist nicht der Überschuss gemeint.

Es muss ein Signal sein an andere Euro-Länder, Mut zu verbreiten in ihrer Bevölkerung. Die anderen Länder sind überhaupt nicht schlechter als Deutschland, Deutschland müsste sie halt mitreissen.

Und nicht dass Gewerkschaften das Volk gegen sich selbst aufzuhetzen.

@maschmi78: Gebrauchsgüterproduktion

Kein Lohnabhängiger möchte ich sein, der seine Arbeitskraft an einen Unternehmer verkaufen muss, um leben zu können. Schön wäre es, wenn meine Arbeitskraft nicht vernutzt würde, um Waren zu produzieren, deren Verkauf das Unternehmergeld vermehrt. Gerne möchte ich meine Arbeitskraft dafür einsetzen, Gebrauchsgüter zu produzieren, die ein gutes Leben ermöglichen.
Allerdings müsste zu diesem Zweck das Marktwirtschaftssystem mitsamt seinem Unternehmertum aufgehoben werden. Was halten Sie, werter maschmi78, davon, sich mit der hier angesprochenen Systemfrage zu beschäftigen, statt als Lohnabhängiger die Wirtschaftswelt vom Wir-Standpunkt des Volkswirtschaftlers zu beurteilen?

Mal zuende gedacht:...

Wie lange wollen wir auf einem endlich großen Planeten mit begrenzten Recourcen Exportüberschüsse bzw. Exportsteigerungen erreichen?

Oder hat man mittlerweile eine neue Erde entdeckt, von der wir noch nichts wissen?

@EestiK

Es ist ja bekannt, dass Wirtschaft viel mit Psychologie zu tun hat... ich denke auch, dass alles gar nicht so schlimm ist. Aber man kann hervorragend mit der Angst der Leute Geld verdienen (ob direkt über Geschäfte oder indirekt über Kommentare, Interviews,...). Letztlich müssen wir alle bloß locker bleiben.

@wiesengrund

Nett... wenn Sie einen Weg gefunden haben, das Wirtschaftssystem für rund 6 Mrd Menschen reibungslos zu ändern, höre ich mir den gerne an und unterstütze Sie vielleicht sogar darin. Solange aber halte ich mich an das bestehende System, das ich für sehr gut, aber in Teilen verbesserungswürdig halte.

@papilobbi

Was haben Ressourcen und die Größe des Planeten mit den Exportüberschüssen eines Bruchteils der Weltbevölkerung (mehr sind wir Deutschen nicht) zu tun? Wenn einer Überschüsse produziert, konsumiert ein anderere mehr. Das hat noch nicht mal was mit Ressourcen zu tun... denn für den Exportüberschuss muss ich nicht mehr Ressourcen nutzen. Schließlich könnte der Bedarf auch dort gedeckt werden, wo er entsteht - wenn jeder im Inland nur das produzieren würde, was er benötigt, würde in Summe genau das selbe herauskommen (wenn nicht sogar mehr Verschwendung), als wenn sie Länder die Produktion unterschiedlicher Güter teilen...

@ maschmi78

Ok. Sie haben das Problem auf Deutschland bezogen und Deutschland ist nicht die Welt.

Ich sehe hier aber langfristig kein deutsches Problem sondern ein globales.

@papilobbi

Es ist aber kein globales Problem...

Lassen wir die Nationalitäten mal weg: es wird nur das produziert, was auch verbraucht wird. Wenn zu viel produziert wird, entsteht dem Produzenten ein Schaden, weil er nichts (oder nur weniger) für sein Produkt bekommt. Global gibt es keinen Überschuss. Der entsteht nur lokal, weil in einem Land oder einer Region mehr produziert wird, als oder benötigt wird... dafür produziert eine andere Region weniger als die brauchen und importieren.

Die Zielsetzung kann nur heißen: "nichts für die Mülltonne produzieren"... und daran liegt niemandem was... außer den hochsubventionierten Landwirten der westlichen Welt vielleicht.

@maschmi78: Systemfrage

Was wollen Sie, werter maschmi78, am Marktwirtschaftssystem verbessern, angesichts dessen, was es weltweit bei der Ruinierung von Mensch und Umwelt leistet, und zwar darum, weil der Zweck dieser Produktionsweise die Vermehrung des investierten Unternehmergeldes, nicht aber das Wohlergehen der Menschen ist.
Übrigens: Bevor man über den Weg zu einem nicht-marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystem redet, sollte man zunächst das herrschende analysieren und kritisieren. Interessantes dazu hat ein gewisser Karl Marx aus Trier in seinen Schriften dargelegt, wodurch sich auch Ihr Verbesserungseifer als verlorene Liebesmüh' erweisen könnte.

@wiesengrund

Ich habe das rote Buch von Karl Marx auf gelesen, keine Sorge... deshalb muss ich ihm aber nicht zustimmen. Ich muss nicht kommentarlos übernehmen, was irgendwer (egal welcher Glaubensrichtung) von sich gegeben hat.

"weil der Zweck dieser Produktionsweise die Vermehrung des investierten Unternehmergeldes, nicht aber das Wohlergehen der Menschen ist."

Das sehe ich anders. Ich denke, dass diese Produktionsweise, die Sie so kritisieren, die einzige ist, die ein Staat dazu befähigt, etwas für das Wohlergeben des Menschen zu tun. In einem Wirtschaftssystem, das denjenigen, der etwas leistet, nicht demjenigen vorzieht, der nichts leistet, wird schlicht nichts mehr geleistet... wieso auch? Menschen streben nach Verbesserung ihrer Situation (gesellschaftlich und finanziell). Das ist nun mal so. Wenn sie damit aufhören, selbst besser zu werden, beneiden sie nur die, die bessergestellt sind... darin sind wir Deutschen übrigens unerreicht.

@ maschmi78

Lieber "maschmi78". Da mir ein gewisser "wiesengrund" zuvorgekommen ist, erspare ich mir vorerst weitere Erläuterungen und schliesse mich dessen Anmerkungen an.

@maschmi78: Volkswirtschaftsglaube

Dass nur die Waren exportiert werden, die beispielsweise in Deutschland nicht "benötigt" werden, ist ein Glaubenssatz der Volkswirtschaftslehre, der allerdings mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Exportiert werden nämlich jene Waren, die - in Deutschland zum Beispiel - nicht gewinnbringend verkauft werden können, weil es den lohnabhängigen Menschen, die diese Waren durchaus benötigen, an zahlungsfähiger Nachfrage, also an Geld fehlt.
Antivolkswirtschaftliches Fazit:Es mangelt also nicht an Nachfrage, sondern vielmehr an zahlungsfähiger Nachfrage.

@ maschmi78 und wiesengrund

Bei unserer Diskussion geht es ja irgendwie um die Prinzipien von Kapitalismus und Kommunismus (oder wahlweise Sozialismus).

Daß die kommunistischen Staaten bisher scheiterten, bedeutet noch lange nicht, daß die Ideen von Marx zum Scheitern verurteilt sind.

Daß die Bevorzugung kapitalistischer Ideen bisher akzeptiert werden, bedeutet noch lange nicht, daß wir uns auf dem richtigen Weg befinden.

Unsere Erde ist 4,5 Milliarden Jahre alt. Was wir zu wissen glauben, wird mit Sicherheit keine Rolle spielen.

@maschmi 78: Wissen ist Macht!

Während Sie an die Glaubenssätze der Volkswirtschaftslehre zu glauben scheinen, bemüht sich unsereiner um die Überwindung dieser Glaubenssätze, und zwar mittels Wissen, das man sich oft mühsam aneignen muss, weil es hierzulande in den Schulen und Universitäten logischerweise nicht zum Lernpensum gehört.
Lesenswert ist in diesem Zusammenhang Ihre Version der "invisible hand", die angeblich dafür sorgt, dass die lohnabhängigen Menschen am Ende doch Nutznießer eines Wirtschaftssystems sind, dessen Zweck erklärtermaßen gar nicht ihr Wohlergehen, sondern die Geldvermehrung in den Unternehmerkassen ist.
Wie übrigens sieht es bei Ihnen aus, werter maschmi78, schwimmen Sie als Lohnabhängiger etwa im Luxus?

@papilobbi: Überwindung der Warenproduktion

Bei unserer Diskussion sollte es nicht um irgendwelche ideologischen Glaubensfragen, sondern um die inhaltliche Auseinandersetzung mit der marktwirtschaftlichen Warenproduktion gehen, die Herr Marx für verkehrt hält, weil ihr Zeck die Vermehrung des Unternehmergeldes, nicht aber das gute Leben der Menschen ist.
Sich mit der Überwindung der marktwirtschaftlichen Warenproduktion zu befassen ist trotz der Endlichkeit unseres Daseins unabdingbar, weil es gilt, die Ruinierung von Mensch und Natur, die der marktwirtschaftlichen Produktionsweise geschuldet ist, hier und jetzt zu beenden.

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