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EZB im Griff der Finanzmärkte

"Mittlerweile seien die Erwartungen der Märkte so hoch, dass ein Ausbleiben der Zinssenkung zu fallenden Kursen führen würde."

Wann wird dieser Wahnsinn endlich gestoppt? Wer sind die Märkte, wo sitzen sie und warum diktieren sie der EZB indirekt die Zinsen?

Den Kapitalismus am Laufen halten

"angeschlagene Banken mit Geld zu versorgen"
das glaube ich aufs Wort

"und den Krisenländern billigere Kredite zu verschaffen."
das ist eine Farce

Das die Politiker tatsächlich glauben die Banken würden den niedrigen Zins an die Krisenländer weitergeben ist absolut lächerlich.
Hier wird den Banken Geld geschenkt und die Krisenländer müssen die Zeche zahlen.

Schwachsinn

"Mittlerweile seien die Erwartungen der Märkte so hoch, dass ein Ausbleiben der Zinssenkung zu fallenden Kursen führen würde."

Schwachsinn.

Der EURO Kurs ging um 13:00 zwar für 10 Sekunen um 25 pips hoch, ging aber dann in freien Fall Richtung 1.2400 (gesehen 1.2395 )

Die ganze Senkung war Schwachsinn, weil bei der jetzigen Lage eine Zinssatzänderung von 0.25 verpufft, wie ein Tropfen Wassr auf einer glühenden Herdplatte.

Es zeigt sich wieder einmal, daß ein nachhecheln hinter den Erwartungen "der Märkte" allenfalls ein Strohfeuer entfacht.

perfekt

Dann können die Banken NOCH mehr Schulden machen die sie nie zurück zahlen. Tolles System :)
Ich sag nur informiert euch, Dirk Müller kanns euch erklären einfach in YT nach im Suchen.

Endkunden ... und wann

Endkunden
... und wann profitieren die Endkunden endlich einmal davon?

Und weiter

Man kann es eigendlich nicht mehr überbieten, was da geschiet.
Da hat man den Pöbel aber ganz schön dumm gehalten, dass das immernoch funktioniert.

Sie bekämpfen Feuer mit Feuer

und legen damit den Grundstein für die nächste Blase und Spekulationswelle.

Es scheint in €kratistan wird immer genau das gemacht, was "Für Deutschland sogar gefährlich" ist.

Wer kontrolliert eigentlich,

was die Banken mit dem billigen Geld machen ? Kredite für die Realwirtschaft zu ebenfalls günstigeren Konditionen oder weiterhin Kauf von spekulativen Papieren mit der Folge, dass der Steuerzahler helfend einspringen muß ?

...,und ich frage mich.....

.....warum meine Volksbank für Dispo-Zins 12,5%, und für Überziehung 17% verlangt.
Kann man hier nicht schon von Wucher der Finanzmaffia reden ?

Ich habe in einem

Ich habe in einem Nachrichtenmagazin heute morgen die Aussage gehört, dass diese Zinssenkungen letztlich nicht der Unterstützung der Wirtschaft dienen, sondern von den insitutionellen Investmentbanken nur dazu genutzt werden, um sich billig Geld zum Zocken zu besorgen. Das ist sicherlich eine Aussage, die man so pauschal nicht tätigen kann, diese beinhaltet aber auch einen großen Anteil Wahrheit.

Billiges Geld...

war das billige Geld nicht die Hauptursache der Krise? Billige Kredite, Blasenbildung, Kollaps? Und noch mehr billiges Geld soll das Problem auf einmal lösen?
Da kann man deutlich die Verzweiflung der Entscheidungsträger sehen...

Es wird an der Zeit, dass die EZB wieder selbst das Heft

in die Hand nimmt.
Oder kommen sonst noch negative Zinsen, weil die Märkte dies erwarten und oh Schreck, die kurse könnten ja fallen?

Das Ganze ist doch nur noch Wahnsinn und kein Ende in Aussicht.

zitat des tages

"Zugleich würden die Banken profitieren, weil sie günstiger an Geld kämen und so ihre Zinsmarge erhöhen könnten."

nett, dass henning voepel vom hwwi so ehrlich ist. darum geht es also, die armen, armen banken duerfen ihre zinsmargen erhoehen.

ich als verbraucher, der bekanntlich unverantwortlich ueber meine verhaeltnisse gelebt und deshalb die jetzige krise verursacht habe, die unsere eliten so entsetzlich mit armut bedroht, muss das gerechterweise mit einem zinssatz von mehr als 10% (sparkassen z.b.) fuer dispokredite bezahlen, was die sparkassen z.b. allen ernstes und den traenen nahe damit begruenden, dass es so immens schwierig sei, sich zu refinanzieren.

ich kann mich nur immer wiederholen:

kapitalismus ist dermassen toll, weil er so schoen logisch und gerecht ist!

nie wieder sozialismus!

Nachvollziehbar

Es ist nachvollziehbar, dass die EZB so reagiert (unabhängig von der Markterwartung - die fallenden Kurse hätte man verkraften können). Schließlich muss sie auf den gesamten EU-Raum achten und nicht nur auf die BRD. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass die Entscheidung für die BRD alleine falsch ist, für alle anderen aber richtig.

Allerdings denke ich, dass die Banken in den Krisenstaaten trotzdem nicht an mehr Geld kommen. Denn letztlich müssen sie für das Geld der EZB Sicherheiten hinterlegen, die sie inzwischen schlicht nicht mehr haben. Es wird also nur eine Margenerhöhung bei den Banken geben, die dem Verbraucher, wegen des bleibenden Zinssatzes für den Endkunden, nicht auffällt. Sollten einige Banken aber ihre Zinsen für die Endkunden senken, wird unser (Bau-) Boom noch verstärkt. Dann werden wir das nächste Spanien... wenn in 10 oder 15 Jahren die Schulden zu viel höheren Zinsen umgeschuldet werden müssen...

Also: Finger weg von billigem Geld, das übermorgen teuer wird!!!

Zissenkung??? fallende Kurse???

ich glaub ich werd mal in Kerzen investieren, denn wenn bald in ganz EUROpa das licht ausgeht will ich noch weiter ein buch am abend lesen.

Verschlimmbesserung

Mehr Geld für die Banken, die mehr Geld in Wirtschaft und Staat Pumpen können. - Das Glas ist hab Voll.

Mehr Gewinne für die Banken, an denen sich Wirtschaft und Staat noch mehr verschulden. - Das Glas ist halb leer.

Es bleibt dabei. Zinsverbot für Alle. Sonst hilft nix.

@ Flow-Texer

Die Märkte sind die eigentliche Macht in dieser Demokratie. Es funktioniert folgendermaßen:

Der Bürger darf zwischen den immer gleichen Parteien wählen. Unabhängig von absoluten Zahlen wird eine Regierungskoaliton aus diesen Parteien zusammengesetzt. Diese wiederum wird aber von der Industrie "instruiert".

So, und nicht anders funktioniert's.

Man hätte es wissen müssen

was herauskommt, wenn man eine der stabilsten Währungen, die DM, mit vielen schwachen vermengt, natürlich der Mittelwert.
Mit der Euroeinführung glichen sich die Zinsen überall etwa an, viele lebten über ihre Verhältnissen, es kam zu einem gewaltigen Targetkreditüberhang von ca 600 Mrd, auch da wird es einen Schuldenschnitt geben. Was haben wir davon, wenn z.B. GR für viele Mrd Waffen bekommt, davon dann der d. Steuerzahler mindestens 50% bezahlt. Sollen mal alle vom angeblich so grossen Eurogewinn prozentual ihren Anteil in die EU Kasse einzahlen, dann stellt sich schnell heraus, nur unter 10% der Deutschen, die schon nicht wissen, wohin mit ihren Mill/ Mrd, sind die ganz grossen Gewinner, die anderen die ganz grossen Verlierer, eine noch nie dagewesene Umverteilung von Arm zu Reich.
Der Ostblock ging Pleite, da flossen aber noch die Gewinne der VEB, Banken Bodenschätze,... zurück in die Staatskassen, es mussten aber viele Mill. Nichtstuer mit durchgefüttert werden. Und jetzt immer me

Geld regiert die Welt

Wann kapiert z.B.die Mehrheit der Deutschen endlich,das die Großbanken das alleinige Sagen haben und die Politiker ausser die der Linken,allesamt vom Bankensystem gekauft sind oder werden und dieses Spiel langsam aber beständig in den sicheren Abgrund führt.
Leiharbeit,prekäre Beschäftigung ,stagnierende Löhne und daraus in Zukunft sich abschwächende Binnenkaufkraft und zunahme der sozialen Ausgrenzung großer Teile der Bevölkerung werden dem Europa tragenden Standbein Deutschland endgültig die Schuhe ausziehen und den Boden darunter entziehen.
Kein Bauer würde die Kuh die Milch gibt schlachten aber unsere Politiker schon und dessen verdummte Wähler und Nichtwählerschaft geben ihnen dazu noch die Legitimation.

MfG
A,

von 'nahe Null' auf 'noch näher Null'

Fahrenschon: "Einen nennenswerten konjunkturellen Effekt wird diese Zinssenkung von 'nahe Null' auf 'noch näher Null' nicht haben".

also völlig überflüssig, ja schädlich, weil damit "pulver" verschossen wird, daß man evtl. später braucht

...erhöhen die Banken den Zins auf Staatsanleihen mal wieder deutlich! Siehe heutige Anleiheauktion Spaniens.
Damit steigt der Profit erneut an.
Ein Bombengeschäft für die Banken, dank EZB und Euro-"Rettungsschirmen", zu lasten der Allgemeinheit!

Krisen sind auch immer Chancen

Aussicht auf Inflation durch Ausweitung der Geldmenge? Dieses Problem lässt sich entschärfen, wenn man Anlagen in Papierwährung vermeidet. Wer z.B. eine Lebensversicherung, einen Riestervertrag o.ä. abgeschlossen hat, kann diese Dinge wahrscheinlich abschreiben. Die Geschichte lehrt dies (z.B. Währungsreformen 1923 und 1948).
Aber: Edelmetallwährungen sind gerade günstig zu haben, denn die Edelmetallpreise werden durch Manipulation niedrig gehalten. Ein Wechsel von € auf Gold- oder Silberwährung wäre also im Moment (noch) zu einem guten Wechselkurs möglich.
Das wäre dann ein kleiner privater Rettungsschirm, der im Unterschied zu den großen auch etwas nützt.
Nebenbei ist die Repudiation des Euros nur konsequent, wenn man verstanden hat, dass er von Anfang an unsinnig war und aus eigener Kraft nicht überlebensfähig ist.

Natürlich ist das Euroexperiment schon lange gescheitert, wir sollten schnellstens zusehen, wie wir da noch mit ca. 1 Bill. Verlust herauskommen, sonst wird es ein Vielfaches und unser Ruin. Jedes zu grosse System wird uneffektiv und bricht auseinander http://www.wiwo.de/videos/chefvolkswirt/die-euro-erpresser/6827246.html
Wer dem ESM-Knechtschaftsvertrag zustimmt, weiss nicht, was er macht, so blöd kann die Mehrheit nicht sein.
E,I, vermutlich bald auch F werden kaum einzahlen können, wir übernehmen dann wohl deren .zig Mrd noch? Jetzt sollen sogar Banken direkt auf den ESM zugreifen können, es wird eine Einladung an Heuschrecken.
Die nicht gewählten €-kraten machen das, was die Mehrheit nicht will, es werden neue Fürsten, die jetzt und im Alter bestens ausgesorgt haben.
Marktwirtschaft und dieser EU-Subventionswahnsinn, sind ein Widerspruch, zumal alles nur mit neuen Mrd-Schulden bezahlt wird, das kann nie gutgehen. Schluss damit, mit der DM waren wir Exportweltmeister, jetzt 2.

@maschmi78

Mittlerweile sind die anforderungen an die sicherheiten die man bei der EZB hinterlegen kann so aufgeweicht das sie sogar Freischwimmerscheine akzeptieren von daher ist dieses Argument schlicht falsch.

Wenn man sich die Entwicklung ansieht dann werden selbst Dinge als Sicherheit genommen die in den letzten 12 Monaten eine Wertberichtungung von 75% !!!! erfahren haben.

Sprich die Banken laden als Sicherheit beid er EZB ihre Giftpapiere und ihren Ramsch als Sicherheit ab.

Hölle - wie lange soll denn das noch so weitergehen?

Irgendwie kapiere ich garnichts mehr.

Billigere Kredite -> mehr Schulden -> noch billigere Kredite -> noch mehr Schulden .., die Masse muss es eben machen.

Nein, ich glaube nicht, dass irgendjemand die ersthafte Absicht hat das wieder in Ordnung zu bringen.

Ich darf noch einmal?

We can't solve problems by using the same kind of thinking we used when we created them. (Albert Einstein)

(aber er hat ja auch in einer anderen Welt gelebt und ist bekanntlich schon lange tot)

BTW: Wohin verschwindet das Geld denn eigentlich?

Bewußte Irreführung oder bodenlose Dumheit?

EZB-Präsident Draghi: Haben weiter alle Instrumente zur Verteidigung der Preisstabilität

Wie kann ein so intelligenter Mensch solch einen Schwachsinn verzapfen?

Es gibt zwei Instrumente, um Inflation zu bremsen: Zinsen erhöhen und Geldmenge verringern

Beides geht jetzt nicht.

Es bleibt also nur noch als einzige Bremse ein weltweiter Konjukturabschwung, also Rezession, und we3nn dann noch eine politische Krise kommt (z.B. Iran- oder Syrienkonflikt), dann kommt die Inflation trotz Rezession

Und mit solchen Pressekionferenzen wird dann noch Öl ins Feuer gegossen,anstatt mal einfgach die Füße still und den Mund zu zu halten.

Signal gegeben... ...in der

Signal gegeben...
...in der Tat. Die EZB als Fahrdienstleiter für das Bankennetz Europa, stellt also die Weiche und das Signal für ein Streckennetz,
das unübersehbare Schäden aufweisst und an deren Ende ein Prellbock steht. Ein Fahrdienstleiter bei jedem Eisenbahnunternehmen würde für diese vorsätzlich herbeigeführte Betriebsgefahr nicht nur
seinen Job verlieren, sondern auch ins Gefängnis wandern.
Signale kann und muss man geben, ebenso auch Weichen stellen, aber die richtigen!
Die Zustimmung zur Fahrt auf einer maroden Strecke, die zusätzlich mit einem Prellbock endet und diese Zustimmung im letzten damit begründet wird: wird schon gut gehen, der sollte vorab einmal
bei der Eisenbahn sich das plastisch vor Augen führen lassen. Aber liebe Fahrdienstleiter: kein Knöpfchen drücken lassen, kein Mausklick
durch solche Praktikanten.

@altmarkmaik

"Wann kapiert z.B.die Mehrheit der Deutschen endlich,das die Großbanken das alleinige Sagen haben und die Politiker ausser die der Linken,allesamt vom Bankensystem gekauft sind ..."

Da haben Sie wohl recht, anders ist dieser Unfug nicht mehr zu erklären.
Beispiele:
"Laut Berichten der "Financial Times" ("FT") und des "Wall Street Journal" arbeitet Hildebrand, der Ex-Chef der schweizer Nationalbank künftig beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock."

Neulich habe ich die Anhörung vor dem US-Senat bezüglich der Milliardenverluste von JP Morgan gesehen.
Der Chef Dimon wurde dort nicht etwa verhört, die Senatoren haben ihm geradezu gehuldigt. Kein kritisches Wort war zu hören.
Bei näherem Hinsehen erfuhr man nebenbei, daß ausnahmslos alle Mitglieder des US-Bankenausschusses hohe Spendengelder entweder direkt von JP Morgan oder von ihrem Chef Dimon persönlich bekommen und bekamen, und zwar unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit.

Das sagt eigentlich schon alles.

Wohin mit all dem Geld ?

Geld ist doch genug vorhanden, die Vermögen weltweit wachsen und wachsen.
Und die Propheten der Finanzwirtschafts verbreiten weiter ihre lästerlichen Thesen, daß Geld arbeiten muss.

Das stimmt zum Teil, aber es arbeitet schon lange nicht mehr in der Realwirtschaft, weil das keine 25% Rendite bringt.

So teilt sich die Welt immer mehr in Menschen, die mit Geld "arbeiten" und Menschen, die arbeiten, um immer weniger Geld zu verdienen.

Generell scheint mir nicht das Problem zu bestehen, daß zu wenig Geld vorhanden ist. Die niedrigen Zinsen für dt. Anleihen zeigen eher, daß viele Anleger nicht wissen, wohin mit all dem Geld.

Aber ein Richtung scheint völlig ausgeschlossen zu sein, nämlich daß das Geld irgendwie wieder zu denen zurückkommt, die es brauchen: die Staaten und Bürger.

Weil also zuviel Geld durch hohe Vermögen dem Wirtschaftskreislauf entzogen ist, und die Geldbesitzer jede Form von Besteuerung verhindern, muss das Geld eben durch billige Zinsen neu erschaffen werden.

Italien wieder über 6% Zinsen nach EZB-Zinssenkung.

Italien: Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen steigt wieder über 6%

so viel zum Thema "Signal setzen".
Es wurde das Gegenteil dessen erreicht, was gewollt war.

So was passiert, wenn man "den Märkten" hinterher läuft und meint, man müsse unbedingt deren Erwartungen entsprchen und "Signale" setzen.

Nicht geballter Sachverstand, sondern geballte Ignoranz, Eitelkeit und Dummheit.

Bei diesen ganzen Hiobsbotschaften...

gebe ich der Gemeinschaftswährung und der Eurozone maximal noch 1 Jahre bis es knallt...

Tut man jetzt nicht genau das ...

... was man jahrelang an der amerikanischen Zentralbank kritisiert hat?!

Fahnenstange immer kürzer

0% Einlagefazilität und die Anleger gehen dem Euro: Ist jetzt runter bei 23,70.
0,75% Billigkredit und Draghi hat bald keine Möglichkeit mehr die inflationäre Geldmenge von 3 Bi. Bilanzssumme untersetzt mit viel Ramschanleihen der Staaten und Banken, dar. verbriefte Häuslebauer und Autokäufer etc. zu steuern.
Die Importe werden noch teurer (immerhin verbleiben ca. 45% im Land = ca. 22% der Bruttowertschöpfung, wikrt wie Preissteigerungen = Inflation Inland).
€ so hart wie die DM! War einmal.
Die Bundesbank schneißt gerade die kosenlosen Depots für private Käufer von Staatsschulden raus (1%), damit d
die Banken noch was verdienen können.
Ca. 40% der deutschen Staatsschulden sind schon dem Ausland geschuldet, ein immer gefährlichere Position wie die Südländer zeigen. Da braucht es Fremdwährungen der Käufer (v.a. USD). Die sind gerade teurer geworden.
Die Agonie nimmt Fahrt auf.

@DirkS: Freuen aufs "Danach"

"Ich freue mich auf das Danach, was auch immer es bringen wird."

Ich bin persönlich zwar überzeugt, daß die moderne Finanzwirtschaft das Potential (und die indirekte Absicht) hat, jeden Lebensbereich für den Normalbürger zu ruinieren, aber Freude trifft es nicht ganz, wenn ich über das Danach nachdenke.
Eher schon Schadenfreude, aber das macht die Situation dann kaum besser.

Besser wäre es schon, wenn es soweit nicht kommen müsste.

Vielleicht kann hier der Verfassungschutz helfen, denn im GG steht ja recht deutlich, daß "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Die größte Gefahr geht mE momentan nicht von Links oder Rechts aus, sondern mitten aus den Vorstandsetagen der Großbanken und Hedgefonds.
Aber vielleicht sind V-Männer da einfach zu teuer ...

Dumm auch, daß der VerfSchutz eher damit beschäftigt ist, die Abgeordneten der Linken zu überwachen, die als einzige auf diesen Artikel hinweisen.

Falsches Signal

"Die niedrigen Leitzinsen sollten einen Vermögensverfall in der Krise vermeiden."

Das ist doch wohl ein Witz. Preise und Löhne steigen, aber die Ersparnisse und die Altersvorsorge werden systematisch Vernichtet. Das ist mal wieder die Enteignung des kleinen Mannes, wärend die Banken ihre Margen weiter erhöhen.

Darüber hinaus wird so in Deutschland die nächste Immobielienkriese/Bankenkriese erzeugt.

Die Leitzinsen müssen rauf und die Bankenmargen runter. Bei niedrigen Leitzinsen verdienen nur die, die nicht für's Geld arbeiten.

Zinssenkung ist Nonsens

Seit 3 Jahren ist der Zins bereits quasi bei Null und die Wirtschaft wurde angeblich nicht angekurbelt. (Zumindest trifft das für Deutschland nicht zu.) Weshalb soll die weitere Senkung auf 0,75% plötzlich die Wirtschaft stimmulieren?

Und wieder einmal dreht sich alles

nur noch um das Wohl der Banken.
Der Normalbürger hat indes mit der Inflation zu kämpfen.
Der Ölpreis ist allein die letzten 8 Tage um 5,5 Cent gestiegen. Aber wen interessieren schon die Bürger.

Der "Staat" freut sich

An jedem Prozent Inflation, für die wir Steuerzahler kräftig zur Kasse gebeten werden, senkt der Staat seine Schulden. Beispiel: wenn ich 10000€ in Bundesanleihen investiere, bekomme ich nach 10 Jahren noch 8700€ zurück bei einer Infl.-Rate von ca. 2,5%, bei 4% Infl. bekomme ich nach 10 Jahren noch 7300€ zurück. Wer verdient? Der Staat.

Eine erneute Zinssenkung ist das falsche Signal . . .

Schulden machen in schlechten Zeiten darf nicht noch belohnt werden.

Egal, der "gearschte" ist wieder der vernünftig wirtschaftende Normalbürger.
In der Regel erhält er viel weniger Zinsen, als die Inflation an Wert vernichtet.

Und genau auf diesem "billigen" Geld ruht die Wertschöpfung der Banken.
Ein irres System mit falschen Anreizen. Am Ende ist der Sparer und nicht seine Bank der "verarschte".

Wohlgemerkt geht es nicht um das Instrument einer Zinssenkung an sich,
aber gegen das Zinsniveau, das seit langem herrscht. Auf irgendeiner Ebene
(bei uns derzeit Steuerzahler genannt) wird bei diesen Zinsen immer aktiv
Geld verbrannt. Die dafür verantwortlichen bei uns sitzen derzeit gut bezahlt
in Berlin und haben keine Ahnung davon, was sie anrichten.

Der einzige Blick gilt den eigenen Umfragewerten in der BL.D Sonntagsfrage.
Zu mehr ist man dort auch nicht mehr Willens und in in der Lage. Politik und Banken kann man seit der letzten Rettungsaktion nicht mehr einzeln betrachten.

Wäre es jetzt nicht angemessen...?

Gestern noch hatte ich eine Nachricht von meiner Hausbank erhalten. Sie gab darin (wieder) eine Zinssenkung für Onlinesparkonten-Einlagen bekannt. Heute lese ich, dass sich die Banken untereinander Geld zu einem günstigeren Satz leihen können. Mmm...

Wäre es jetzt nicht angemessen, nun (wieder) etwas Vertrauen in seine Kunden zu investieren und (wieder) mehr Zinsen auf Onlinesparkonten zu geben?

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