Kommentare

Das Treffen der "großen" vier gestern ohne deutsche

Beteiligung war ja an sich schon eine bodenlose Frechheit. Der Staat, der die Hauptlast tragen soll, war nicht dabei, hingegen aber 3 Teilnehmer der Südflanke (wobei ich frankreich zur Südflanke zähle).
Es kann irgendwo nicht angehen, dass in den entscheidenden Posotionen kein deutscher Vertreter sitzt.
Was ist den gestern bei dem Treffen -kurz in einem Satz gesagt - rausgekommen?

DEUTSCHLAND SOLL ZAHLEN - und die Pleitestaaten machen weiter wie gehabt!

Das also soll die sogenannte europäische Solidarität sein? Solidarität sieht anders aus. Das ist Verarsche der Deutschen auf höchstem Niveau.

Meiner Meinung nach muss Deutschland, wenn keine vernünftige Einigung zustande kommt, selbst aus dem € raus.
Ich habe zwar noch keine Vorstellung wie das gehen soll, aber wenn das so weiter geht, dann haben wir keine andere Wahl. Der ESM muss auf jeden Fall verhindert werden.

Frau Merkel muß die Dinge beim Namen nennen!

Frau Merkel muß die Dinge endlich beim Namen nennen!

Immer mehr EU-Länder müssen unter den Rettungsschirm!
Immer mehr EU-Länder brauchen somit finanzielle Unterstützung!
Immer mehr EU-Länder gehen der eigenen Insolvenz entgegen!

Dies kann für Deutschland nur bedeuten, daß die hoch verschuldeten und Pleite-EU-Staaten für ihre Schulden SELBER aufkommen müssen und nicht der deutsche Steuerzahler.

Zudem muß das insolvente Griechenland, das ein Fass ohne Boden ist, SOFORT die Eurozone verlassen, denn Griechenland kann und wird sich den teuren Euro nicht mehr leisten können.

Deutschland kann und darf sich niemals an Eurobonds o.ä. oder einer Schuldenunion beteiligen, denn sonst übernehmen wir ab sofort die Schulden der anderen EU-Staaten.

Und was das für uns und alle kommenden Generationen bedeutet, wenn Eurobonds eingeführt und die Schuldenunion kommen würde, dürfte Frau Merkel, Herrn Schäuble und jedem Bürger unseres Landes bewußt sein.....

Panikfußball: Jede Woche eine neue Wende

Die Flexibilität der europäischen Regierungen ist erstaunlich. Wöchentlich gibt es "richtungsweisende Entscheidungen", die nicht einmal das Papier zur Umsetzung erreichen. Früher haben wir so etwas Panikfußball genannt.

Ganz kurze Frage:

Wie wird der spanische Wirtschaftszusammenbruch gebremst, wenn andere Länder Spaniens Schulden übernehmen?

Der ESM ist kein "Rettungsschirm"

Der ESM ist kein Fallschirm oder "Rettungsschirm".
Vielmehr steht zu befürchten, daß er eher einem Mühlstein gleicht, der uns belastet und beschwert, und der uns noch weiter und noch tiefer in den Schuldensumpf hineinzieht.

Eurobonds

Abgesehen davon, wer glaubt das durch Eurobonds die Zinsen für Deutschland etwas steigen, der sollte mal die aktuelle Entwicklung beachten!

In einer Europäischen Gemeinschaft, in der eigentlich nur noch (!) Deutschland eine einigermaßen solide Finanzlage hat, werden kommende Eurobonds so abge- und bewertet das alle Länder astronomische Zinsen zahlen werden.

Jeder der 1+1 zusammen zählen kann muss an einer Hand abzählen können, dass Deutschland nicht für ganz Europa zahlen kann und dementsprechend hoch ein Ausfallrisiko für die Rückzahlung der Bonds ist.

Das BVG sollte sich mal dazu äussern . . .

wie eine mögliche persönliche Haftung von Politikern im Falle einer
gravierenden Pflichtverletzung gegenüber ihren "Mandat" sprich Wähler
aussieht. Diese sind nach meiner Auffassung durch die Gabe des
Mandats "Treugeber", dem man Rechenschaft und Notfalls auch
Schadenersatz schuldet.

@Pessimist

Genauso sieht es aus! Wenn Eurobonds kämen, würde Deutschland seine Bestnote verlieren und auf die Plätze verwiesen werden.
Von 17 Euroländern sind bereits 5 Länder unter den "Rettungsschirmen" - also fast ein knappes Drittel.
Eurobonds würde die Südflanke nur zum Schuldenmachen einladen. Denn die Schulden in den Pleitestaaten sind dort erst durch die Einführung des Euros so richtig explodiert. Mit dem Euro bekamen diese Länder ganz billig Kredite - vorbei waren die zeiten der inszahlungen von teilweise über 10%. Das ging so lange gut, bis die Ratingagenturen kamen. In der alten Landeswährung konnten die staaten ihre Währung abwerten und weiter machen wie gehabt. Mit dem Euro geht das nicht. Jetzt müssen die Länder entweder Sparen oder ihre Einnahmen erhöhen. Im grunde also ganz einfach. Nur Sich Deutschland als Zahlmeister ausdeuten, das funktioniert nicht.
Frau Merkel muss den deutschen Standpunkt klar vertreten - gegen den Rest von ganz Europa.

So - los gehts...

"Kleine US-Ratingagentur stuft Deutschland herab"

Gerade bei Bild.de gesehen!

Grund: Wenn man für 310 Mrd haftet - dann kann das nicht gut gehen.

Tja ... wattn Ei!

Eurobonds

-in meinem Leben nicht- !

haben wir "Mutti" denn auf Lebenszeit
gewählt?

Eurobonds

Eurobonds werden kommen - garantiert ... noch nicht - aber vielleicht in 3 Monaten.

Irgendwann wird es nicht mehr anders gehen ... denn entweder die Eurozone wird aufgelöst oder nicht.
Und wenn man das nicht will - dann wird man unter allen Umständen das Ding am Leben halten.

Der Euro wird zum Desaster - das deutet sich an.
Immer größere Rettungsschirme werden dies auch nicht mehr aufhalten.

Denn Moodys Deutschland von heute auf morgen von AAA auf B runterstuft - wars das eh.

Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelegt - jaa auch wir Deutschen mit 2 Billionen Euro Schulden.
Das will natürlich niemand sagen - ist aber so.

Die Zukunft wird alles andere als rosig - denn irgendwann muss irgendwer die Rechnung tragen.

Die soziale Marktwirtschaft hat versagt - denn, es ist einfach ein System mit Schulden am Leben zu halten und den Menschen etwas vor zu machen.

Wir alle werden kleine Brötchen backen müssen... das deutet sich an allen Ecken an: ESF, Schuldenbremse etc.

Frau Merkel, meine Unterstützung haben Sie

Frau Merkel, meine Unterstützung haben Sie, ich stehe voll hinter dem Programm unserer Regierung zur Europapolitik.

Gegen die unausgereifte Europavision eines Herrn Hollande werden Sie hoffentlich leichtes Spiel haben, in Paris sollte man mal langsam Hausaufgaben machen. Ach und wehe Frau Merkel wird nicht im Palast empfangen!

Die innerdeutsche Opposition macht sich auch langsam lächerlich, die weitflächige politische Einigung ist wohl noch nicht bei jedem angekommen. Bis Ende dieser Woche wird es ja dann unwiederuflich Ergebnisse geben. Ende nächster Woche ist mit dem BVerfG-Urteil zur Annahme der Klage der linksfraktion/Däubler-Gmelin zu rechen.

Und dann wird es wirklich höchste Zeit dass der ESM auf den Weg kommt ... Mehrheit Bundestag, Mehrheit Bundesrat, verfassungsrechtliche Prüfung, Einigung zw. Regierung und Opposition - das reicht an Rechtsstaatlichkeit allemal.

Phantasie

Es zeugt wohl von unvergleichlicher Phantasielosigkeit, wenn man Europa mit Währungs- oder Fiskalunion gleichsetzt.

Europa ist ein Verbund aus Ländern, Kulturen, Menschen.

Die gemeinsame Währung bring die Nationen gegeneinander auf und hat binnen kürzester Zeit zu erheblichen Anfeindungen geführt.

Europa sollte weniger etwas mit einer gemeinsamen Währung oder einem krankhaften Effizienzwettkampf auf Kosten der Ökologie zu tun haben, sondern mit dem voneinander lernen.

Wir sollten etwas von den Spaniern, den Griechen, den Portugiesen usw. lernen, bevor wir unsere zerstörerische "Wachstumsidee" exportieren, die, aufgrund gesättigter Märkte und endlicher Ressourcen ohnehin nur in eine Sackgasse führen kann.

Der Euro zerstört Europa; es gibt keine Gewinner, nur etliche Millionen Verlierer. Und irgendwann kommt der Bumerang zurück und auch die vermeintlichen "Gewinner" werden ihre Existenzgrundlage verlieren.

Bestnote...

Die Bestnote wird Deutschland eh verlieren - das ist doch nur eine Frage der Zeit.

Wenn keiner mehr in Europa die Deutschen Produkte kauft - wird es auch zu einer Krise in Deutschland kommen.

Die dann allerdings nicht mehr durch mehr Schulden und Konjuntkrupakete danke ESF und Schuldenbremse aufgefangen werden kann.

Die Annahme - Deutschland kommt ungeschoren aus dieser Krise ist einfach lächerlich!
Wir alle werden es noch sehen ... das was momentan abläuft - ist doch nur der Anfang.

Deutschland hat sich in diesem Jahr um 2,1 Prozent verschuldet - demnächst dürfen es nur noch 0,5 Prozent sein. Wie das gehen soll ... das weiß wohl nur Merkel!

Europa hat über seine Verhältnisse gelebt und das irgendwann bestraft.

Wir Deutschen sollten mit einer Verschuldungsquote von 81 Prozent mal den Ball flach halten!

Ich habe den Verdacht...

Langsam bekomme ich immer mehr den Verdacht, nennt es eine Verschwörungstheorie, wenn Ihr wollt, aber ich glaube wirklich, die noch bestehenden wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern sollen dadurch überwunden werden, dass Europa bewusst (!) gemeinschaftlich in den Ruin getrieben wird.

Wenn alle Mitgliedsländer auf dem Boden sind, dann sollen die Vereinigten Staaten von Europa wie der Phoenix aus der Asche neu entstehen.

Die Bürger wären dann ebenfalls so demoralisiert dass es ihnen der neue Superstaat wie der rettende Silberstreif am Horizont vorkommen muss.

Ich hoffe das ich mich irre, aber eine andere Erklärung kann ich langsam nicht mehr im Handeln unserer Volksvertreter erkennen.

@MrEnigma

Nicht WIR haben über unsere Verhältnisse gelebt.

Die Bankster- und die Politikerkaste haben über UNSERE Verhältnisse gelebt.

Achja... der Bäcker, der zu kleine Brötchen backte, wurde früher an den Pranger gestellt.
Ich verstehe nicht, warum immer kleinere Brötchen gebacken werden sollen.
Das ist ja schon beinahe ein Aufruf zu einer Straftat.

Und wo ich grad beim Thema Bäcker bin:
Brötchen, die 2001 noch 30 Pfennig gekostet hatten, gab es 2002 für 50 Cent !
Die wurden also kleiner, teurer (im Verkauf) und billiger (in der Produktion).

Der T€uro ist Mittel zum Betrug. Handel und Banken haben mit dieser Währung in beide Richtungen (Erzeuger und Verbraucher) betrogen.

Jetzt könnte man parallel...

ein Schwundgeld ala Wörgl (Modell von Silvio Gesell) einführen, muß aber politisch legitimiert sein sonst bringt es nix. Es gibt ja allein in der BRD über 50 Regionalwährungen, die sind aber leider alle an den Euro gekoppelt. Mit der Einführung des Wörgls damals hatte sich in der Modellregion die Arbeitslosigkeit gleich mal halbiert ! Das wäre gleich was für Spanien usw. auch für uns mittelfristig.

Das Europa der Eliten, der

Das Europa der Eliten, der Scheinweisen und wie sich diese abgehobene Gesellschaft definiert, ist nicht das Europa der Meschen , um das es nur gehen kann.

Dieses Finanzeuropa, dient nur einer kleinen Clique, und verbreitet Streit und Zorn unter den Nationen.

Dieses Europa des Wahnsinns ist der Untergang Europas, und das hilft auch das Schnalzen nicht, dass es diesen Möchtegern-Europäern um Europa ginge!

@ 10:41 — MrEnigma

denke das war vorraussehbar und ist weniger schlimm. Ich rechne nicht dass damit, dass das unsere Konjunktur großartig bremst. Unsere Realwirtschaft ist schon beinahe immun gegen solche Meldungen.

Spanien

Ich lebe seit 12 Jahren in Spanien. Als ich vor etwa einem Jahr einen immerhin fünfstelligen Betrag bei einer hiesigen Bank anlegen und um eine Anlegeberatung bat, hieß es, der Dienststellenleiter nehme gerade einen Kaffee in der Kneipe nebenan. Ich solle in einer halben Stunde wiederkommen.

@27. Juni 2012 - 11:00 —

@27. Juni 2012 - 11:00 — DirkS

Tut mir leid, ich habe die Hoffnung bereits aufgegeben, ich gehe aber noch wählen, bin nicht einer von denen, die sagen, es ändert sich ja doch nichts.

Ich glaube, erst muss es krachen. Dann kann sich was verändern-

Mein persönliches Programm ist daher, mit meinem Dampf ablassen jene gedankliche Ecke zu unterstützen, die das System als untauglich in vielerlei Hinsicht einschätzen will.

Damit man es später - wenn der Crash kommt - umso leichter los lassen kann. Was danach kommt, wird das Schicksal entscheiden, es kann nur besser werden : WIR sind das Schicksal. Aber noch ist es ja nicht so weit. Gibt es keine Diskussion über ein neues System. Deshalb, erst mal weiter dampfen.

Ich glaube an Revolution, aber dafür muss die Krise größer werden.

@ rumpelstilzchen58

Natürlich meinte ich Juncker und der ist von Luxemburg.

@MrEnigma: Nicht schon wieder

"Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelegt - jaa auch wir Deutschen mit 2 Billionen Euro Schulden.
Das will natürlich niemand sagen - ist aber so."

Bitte nicht schon wieder dieses Totschlagargument.

Wo ist denn das ganze Geld hin, haben wir alle einen Palast und ein dick gefülltes Konto?

Vielen hier geht (noch) nicht schlecht, aber dafür haben auch viele lange und hart gearbeitet, die Geschichte unserer Wirtschaft beweist das.

Und jetzt kommen Sie (und einige andere) und deuten an, daß alles ganz schlimm werden MUSS?

Geht es denn der Wirtschaft schlechter, wo ist der dramatische Einbruch?
Die Schulden wachsen auch, wie immer schon.

Es gibt keinen vernünftigen Grund, daß es plötzlich schlimmer werden muss, außer daß einige das genauso wollen, unterstützt von Ihnen und einer angeblichen marktwirtschaftlichen Vernunft.

Was hat man früher getan: genau, die Schulden einfach gestrichen.
Aber heute sollen wir alle freiwillig sagen: Nein, wir wollen lieber arm sein und obdachlos?

@Pessimist: Langsam ?

"Langsam bekomme ich immer mehr den Verdacht, ... die noch bestehenden wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern sollen dadurch überwunden werden, dass Europa bewusst (!) gemeinschaftlich in den Ruin getrieben wird."

Das ist leider die denknotwendige Konsequenz aus der Globalisierung, verbunden mit dem Irrglauben an immerwährendes Wachstum.
Mit dem Euro hat das nichts zu tun, aber Sie haben recht, daß das gewollt ist.

Es hätte auch anders kommen können: der freie Welthandel hätte auch dazu führen können, daß es allen Ländern besser geht und daß es auch in D. so bleiben kann.
Nur hätte das vorausgesetzt, daß die obersten 1-2% nicht ihre Fantastilliarden angehäuft hätten.
Schauen Sie sich die Tendenz der Vermögensverteilung an: alles, was passiert, geschieht zum Nutzen und Vorteil dieser kleinen Schicht.

Manche nennen das "wirtschaftlich vernünftig" ..., nur dann stimmt entweder etwas mit der Wirtschaft nicht, oder mit deren Vernunft.

Was soll die "Drohung,g" "Nur

Was soll die "Drohung,g" "Nur über meine Leiche".Findet sich den Keiner?

Solidarität = andere ausnutzen?

Gestern wurde in einem Beitrag im Fernsehen die Lage in Zypern erläutert. Das Land hat niedrige Steuern und lockt damit russische Oligarchen an, die dort ihr Kapital parken.
Ich habe nicht verstanden, warum es jetzt unter den europäischen Rettungsschirm schlüpfen muss. Zahlen bei uns die kleinen Leute, damit die Milliardäre ihr Kapital mehren können. Warum werden nicht die zypriotischen Steuern erhöht. Gibt es denn gar keine Bedingungen, um mal eben ein paar Milliarden aus Deutschland zu erhalten?

"Keine Eurobonds... solange ich am Leben bin"

Worauf soll man nun hoffen?

Endlich mal eine klare

Endlich mal eine klare Position der Kanzlerin. Hollande und Co. wollen ihre Wahlversprechen immernoch über noch mehr Schulden finanzieren. Als hätte man die letzten zwei Jahre im Winterschlaf verbracht. Die Banken sind nicht blind und lassen sich diese verantwortungslose Neuverschuldung entsprechend verzinsen. Das stört all die Populisten und so schielen sie gen deutschen Steuertopf. Auch zukünftig ein klares NEIN zur Finanzierung von Fehlpolitik und Wahlversprechen unserer europäischen Nachbarn mit deutschem Steuergeld.

@MrEnigma 10:46 : Nein. Zurück zur sozialen MArktwirtschaft

Sie: Die soziale Marktwirtschaft hat versagt - denn, es ist einfach ein System mit Schulden am Leben zu halten und den Menschen etwas vor zu machen.

Nein. Die soziale Marktwirtschaft ist die Alternative, wurde aber zugunsten einer neoliberalen Globalisierung auf dem Finanzaltar geopfert. In Deutschland war und ist ab 1990 der Exportwahn das goldne Kalb, um das die Regierungen tanzen und es stets notbeatmen.

Inzwischen sollen die deutschen Arbeitnehmer, Kinder, Jugendliche, Alte und Kranke für Staats- und Bankenschulden über die nächsten Generationen sogar Ungeborener hinaus haftbar gemacht werden druch reallohnsenkungen,Kürzung der Sozialausgaben und Erhöhung der Abgabenlasten auf das Netto.

DE trägt jetzt all-in 61.000 € an eigenen und fremden Schuldscheinen pro Kopf. Man halte mal die jährlichen Steuern der zahlenden AN (nur 29 von 41 Mio. sv-pflichtig) dagegen und die (Steuer)Zukunft nach der BuTa-Wahl wird ganz irdisch - mit dem Euro-Soli.

Soso...

"Nicht WIR haben über unsere Verhältnisse gelebt." - wer denn sonst?

Wir wollen doch all den Kram der in den Parlamenten entschieden wird.
Wir wollen Dauerwachstum - zu jedem Preis.
Wir sind nicht bereit zu erkennen, dass wir uns nicht alles leisten können.

Steigende Renten, Straßenbau, Flughäfen, Fussballstadien, Bahnhöfe.... wir wollen das alles.

Keiner sagt uns "hey - das können wir uns aber nicht leisten" - oder wir wollen es halt nicht hören.

Klar.. 10 Theater sind was tolles ... 15 sind noch besser! Öffentlich mitfinanziert!

Wenn tatsächlich einer kommt und uns sagt "sorry - das ist nicht mehr drin.." wird er abgewählt.
Kein Wunder also - dass es keiner sagt!

Und dennoch .. klar, man könnte mehr Geld besser umverteilen. Das ist aber eine andere Diskussion!

Deutschland und die deutsche Bevölkerung hat Jahrzehnte geglaubt, dass Dauerwachstum möglich ist - ja ... mit Schulden!

Nun zeigt sich - das war ein Irrtum!

Merkel: Keine Eurobonds, "solange ich am Leben bin"

Da bin ich mir sicher; der ESM ohne jede Deckelung ist doch schon Eurobond.

Alle müssen unbegrenzt nachschiessen und geben eine Ausfallbürgschaft gegenüber anderen nicht mehr zahlungsfähigen Mitgliedern ab.

Das grenzt nicht nur an Volksverar.....g; sie ist es!

ständiger Gebrauch von Superlativen

ich kann's nicht mehr hören:
ständig wird nahezu jeder Gipfel mit Superlativen bedacht.
"... der wichtigste..."
Ohjeh, dieser Gipfel wird also wieder das produzieren, was fast alle vorherigen Gipfel auch produzierten:
überhöhte Erwartung die nicht erfüllt wird, mit anschießendem Kurzjubel und dann Ernüchterung und Abstrafung, weil ja die überzogenen Erwartungen nicht übertroffen wurden.

So funktionieren "die Märkte" (sollte eigentlch jeder längst kapiert haben):

- Eine Ankündigung erzeugt eine Erwartung an ein die Ankündigung übertreffendes Ergebnis
- Trifft die Ankündigung ein, wird aber nicht übertroffen, erfolgt nichts.
- Trifft die Ankündigung nicht ein, erfolgt eine Abstrafung

Bei überhitzten Märkten allerdings:

- Eine Ankündigung erzeugt eine Erwartung an ein die Ankündigung übertreffendes Ergebnis

- Trifft die Ankündigung ein, wird aber nicht übertroffen, erfolgt eine Abstrafung, weil die (berechtigt oder unberechtigt ist egal) übersteigerte Erwartung nicht erfüllt wurde.

Eurobonds und ESM - Schulden-Vergemeinschaftung?

Scheinbar gibt es immer noch viele Mesnchen die noch nicht verstanden haben dass Eurobonds bzw. der von den Grünen geforderte Schuldentilgungsfond tatsächlich eine Vergemeinschaftung der Schulden zu Lasten des stärksten Landes (also Deutschland) sind.
Während der ESM immer noch von allen Teilnehmern in einem vorgebenen Verhältnis bestckt wird und somit KEINE Vergemeinschaftung.

So lange der Fiskalpakt mit allen Bedingungen (wie Schuldenbremse in den Verfassungen etc.) nicht in allen Ländern umgesetzt ist darf es keine vergemeinschaftung der Schulden geben. Nur wenn die Kontrolle der EU über die Haushalte der Schuldenländer funktioniert kann man solche weiter gehenden Lösungen andenken.
Merkel und Schäuble bleiben hoffentlich stark bei dieser Meinung.
Nur wenn nach der Wahl in 2013 eine andere Regierung ans Ruder kommt (rot/grün) sehe ich schwarz für de deutschen Steuergelder.

Merkel: Keine Eurobonds, "solange ich am Leben bin"

. . . und ich will Maier heissen,
wenn der ESM kein Eurobond ist.

@DirkS

Stinmt ja garnicht :) Auch hier lese ich wieder Beiträge über bessere Modelle für die Zukunft.
Z.B. Schwundgeld oder fließendes Geld! Tolle Modelle, über die wir einfach noch mehr reden sollten!

Amtseid beachten und einhalten !

Die regierenden Politiker müssen jetzt (nach langer Zeit) mal genau auf Ihren Amtseid schauen, da Deutschland mehr denn je zugunsten Europas Schaden nehmen kann. Denn noch sollte Deutschland ein souveräner Staat sein, der noch nicht von unfähigen Stümpern der dritten Garde aus Brüssel regiert wird. Auch haben wir nicht (ich nenne es mal hetzerisch) die südländische Korruptions, Antiarbeits- und Rente mit 40 Mentalität zu verantworten und zu finanzieren. Wenn anch Ansicht vieler klammer EU-Schnorrerstaaten nicht gespart werden darf, dann sollte Deutschland nichts wie raus aus dieser Schmuddel-EU ! Also Amtseid einhalten !

Abwertung kann Vorteile haben

Zunächst einmal erhöht es (im Falle Deutschlands) den Druck auf den IWF (der bereits versucht engagement in europa zurückzufahren).

Zudem sehe ich bei der momentanen Zinslage die Gefahr dass die deutsche Wirtschaft "heißläuft".

Und auch eine Blasenbildung aufgrund des Niedrigzinses muss eingedämmt werden, enden tut sowas schließlich selten gut.

Und unsere Wirtschaft, die brummt, das gibt den Anlegern ebenso Vertrauen wie die deutsche Mentalität, seine Schulden auch mit Zinsen und Steuern abzuzahlen.

Die Rating-Agenturen SIND NICHT der Markt. Ihr Spiel können wir auch für uns nutzen.

Was bleibt....Resignation

angesichts des nun angesagten Papiergelddruckwettbewerbs zwischen den Amis und den Europäern.
Wenn es vor der Einführung des EURO in der EU besser lief als mit dem verdammten, ungeliebten TEURO, warum um alles in der Welt keine souveräne Entscheidung zurück?
Sind wir nicht mehr/waren wir jemals souverän in unseren Entscheidungen ?
Entscheiden hier nur noch die Banken?
Muß ich mir einen Kleingarten anschaffen?
Warum habe ich in einer "Demokratie" eigentlich nichts zu sagen?
Warum dürfen die Politiker ungestraft immer so sinn- und gehaltsentleerte Anworten geben?

So, Tagesschau, nun macht mal, gebt Antworten.
Nein, Resignation ist gesünder, oder?

Gefährliche Einbahnstraße Richtung Brüssel

Gut, wenn Frau Merkel hart bleibt. Ein einmal ausgesprochenes "Ja" zu Eurobonds oder zur Europäisierung der Staatsschulden lässt sich später nicht mehr rückgängig machen, ebenso wie Souveränitätsverzichte zugunsten der Brüsseler Machtzentrale. Der Weg von nationaler Selbstverantwortung Richtung Eurobonds bzw. Brüssel ist eine Einbahnstraße. Es gibt kein Rückflugticket. Deshalb sind alle aus der Not heraus geborenen Schnellschüsse gefährlich und deshalb abzulehnen. Dafür danke ich Frau Merkel.

Frau Merkel grätscht voll rein

Die ganzen Verschwörungstheorien sind doch Unfug. Der Chor Lateineuropas,der nach Eurobonds schreit, wird immer lauter. Vereinzelt hört man ja schon bei uns Kommentare, die bemängeln, dass Deutschland sich mit seiner Haltung isoliert und alle gegen sich aufbringt.

Und wenn schon - auch wenn alle meine klammen Nachbarn meine Kreditkarte wollen, und zwar mit unbegrenztem Limit, dann schließe ich mich noch lange nicht der Mehrheit an.

Um da mal Klarheit zu schaffen, kann man ruhig auch etwas lauter werden. So ist auch der Vorstoß von Schäuble zu werten, der überraschenderweise eine Volksabstimmung zum Thema Euro ins Spiel bringt.

Von Basisdemokratie ist dieser Herr Lichtjahre entfernt. Das ist bloß eine Drohkulisse gegen die Begehrlichkeiten: Wenn ihr weiter auf die Vergemeinschaftung der Schulden beharrt, dann machen wir eine Volksbefragung und es ist sonnenklar, wie die ausgeht. Dann ist es auch vorbei mit der bisher gewährten Bürgschaft Deutschlands für hunderte von Milliarden.

Erkenntnisse des Tages

1.Eine Schuldenbremse bremst genauso viel Schulden, wie die Handbremse die Hand bremst.

2.Frau Merkel Aussage "Eurobonds nur über meine Leiche", weil sie keine Vergemeinschaftlichung von Schulden will(meine Umformulierung) wird von der SPD/Grünen Fraktion als "dumm" bezeichnet. Wer ist hier eigentlich der "Dumme"?

3. Das Bundesverfassungsgericht mit seinem bekannten Repräsentanten Voßkuhle wird öffentlich kritisiert, weil er seiner Aufgabe als Schützer der Verfassung den ESM Wahnsinn erst einmal prüfen will. Ich frage: Wieviele Abgeordnete haben denn den ESM Vertrag gelesen und ihn "verstanden"?

4. Warum sollten deutsche Steuergelder an ausländische Banken überwiesen werden, wenn doch di Banken selbst für ihre Misere verantwortlich sind?

Fazit: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Wie wäre es damit...?

Das Theater um die "Euro-Bonds" ist nur
ein Ablenkungsmannöver um umso leichter
das Thema "Banken-Union" voranzutreiben...!!?
Bisher ging es immer nur um Banken(Rettung)!
Letztlich doch auch bei den EURO-Bonds!
Woher kommen denn die gigantischen Schulden"?!
Mit dem was Herr Draghi macht haben wir die
faktische Haftung EU-weit sowieso!
Wenn die EZB weiterhin regelwidrig Geld
an Banken in der bisherigen Weise verteilt
wird die EZB die nächste Institution sein
die "gerettet" werden muß...!
Schon jetzt werden dort Bunde(bank)deutsche
Stimmen regelmäßig ignoriert!
Mit der Banken-Union wären EURO-Bonds dann
wirklich überflüssig!
Das ist ein noch viel größeres Übel als
die EURO-Bonds!!
Ziel:
Wir einigen uns über die Banken-Union
und verzichten dafür auf EURO-Bonds...(hä,hä..!!)

Leider machen Herr Barosso & Co. nicht solche
Äußerungen wie Frau Merkel....!
Sonst würde ich mich sehr gerne freiwillig melden...!!!!!

Solange sie am Leben ist :-)

Komisch: Je "heiliger" das Versprechen, umso schlimmer der Bruch ... wette ich mal. Wieso muss ich jetzt gerade an eine "Ehrenwortaffäre" und einen toten Barschel in einer Badewanne denken ? ....

@ AlterSimpel

Das Wohlstandniveau ist bei uns zu hoch, die unteren Klassen natürlich ausgenommen. Es ist wahrscheinlich nicht in allen Bundesländern so, aber bei uns in Bayern hat so ziemlich jede/r Jugendliche mit 18 Jahren eine eigene Wohnung (obwohl im Elternhaus genügend Platz wäre), eigenes Auto, Urlaubsreisen usw. Für mich ist das zuviel, wenn man bedenkt, wie unsere vorherigen Generationen ackern mussten, nur um ein Mindestmaß von diesem Wohlstand zu erlangen. Deshalb ist etwas mehr Bescheidenheit in unserer heutigen Zeit dringend nötig.
Außerdem müsste es nicht schlimmer werden, wenn nur nicht die Unvernunft und Gier weiterhin die Oberhand hätte. Da diese aber weiterhin regiert, wird ein Crash unvermeidlich sein.
Sie wollen also die Schulden einfach streichen. Das heißt doch, dass alle Sparguthaben teilweise entwertet werden. Der Sparer, welcher auf ehrliche Weise vorsorgt, wäre dann also der Dumme und ich habe was zu verlieren. Völlig inakzeptabel!

Gefährliche Einbahnstraße Richtung Brüssel

Gut, wenn Frau Merkel hart bleibt. Ein einmal ausgesprochenes "Ja" zu Eurobonds oder zur Europäisierung der Staatsschulden lässt sich später nicht mehr rückgängig machen, ebenso wie Souveränitätsverzichte zugunsten der Brüsseler Machtzentrale. Der Weg von nationaler Selbstverantwortung Richtung Eurobonds bzw. Brüssel ist eine Einbahnstraße. Es gibt kein Rückflugticket. Deshalb sind alle aus der Not heraus geborenen Schnellschüsse gefährlich und deshalb abzulehnen. Dafür danke ich Frau Merkel.

Pleitestaaten

Die meisten,die hier von Pleitestaaten sprechen,bzw. von einer Staatsfinanzkrise, haben überhaupt nichts begriffen.Wir haben eine Finanzmarktkrise,ausgelöst von unerhörten Spekulationen.Eine Staatsfinanzkrise entstand erst dadurch,dass die ganzen Pleitebanken für systemrelevant erklärt wurden,anstatt sie einfach pleite gehen zu lassen.Aber dann hätten die offensichtlich ebenso systemrelevanten Abzocker ja Verluste erlitten.Die nicht systemrelevante Bevölkerung kann dagegen ruhig über die Wupper gehen.Das einzige,was nicht mehr relevant ist,ist das System selber.Je früher dieses kaputt geht desto besser,kaputt geht es sowieso.Und wenn dabei auch noch das ganze habgierige Gesindel mit kaputt geht,ist es noch besser.In dem Fall gehe ich gerne auch auf Beerdigungen,am besten auf Massenbeerdigungen.

Wieso?

Allenthalben wird über die Staatsschulden diskutiert und über Sparprogramme, die eingehalten werden müssen, damit es wieder besser wird. Sparen = Besserung?
Ja, praktisch alle Staaten betreiben Schuldenpolitik, weil sie mehr ausgeben als einnehmen. Aber tun sie das zum Wohle ihrer Bürger? Mitnichten! Also müssten sie das auch nicht tun. Und dennoch...
Es ist ein Unfug wenn Fr. Merkel meint mann müsse diese Kunstwährung retten. Wer rettet den Bürger?

Die Staatsschulden sind unnötig aber nicht das Problem.
Vor dem Euro konnte jedes Land seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit über den Wechselkurs harmonisieren.
Der Euro hat die Banken mächtig gemacht. Hat ihnen immense Spekulationen ermöglicht und hohe Gewinne.
Wo ist das Geld jetzt? Wieso sind nur noch Schulden da?

Die Bankschulden sind das Problem. In den Ländern unterm Rettungsschirm sind sie ca 3x so hoch wie die Staatsschulden. Wer wird gerettet?
Übrigens: Die Schulden der 2 CH-Großbanken sind ca 5x höher als das CH-BIP. Folge?

@ vanPaten - Exportwahn?

Sie schreiben:
"Nein. Die soziale Marktwirtschaft ist die Alternative, wurde aber zugunsten einer neoliberalen Globalisierung auf dem Finanzaltar geopfert. In Deutschland war und ist ab 1990 der Exportwahn das goldne Kalb, um das die Regierungen tanzen und es stets notbeatmen"

Das ist wohl nicht so ganz richtig.
Der Export steht seit den frühen 60er Jahren (schon unter Adenauer und Erhard) im Vordergrund der Wirtschaftspolitik und nicht erst seit 1990.
Wer in den 60er Jahren studiert hat weiß es.
Auch unter Brand und Schmidt in den 70er Jahren ging es immer vorrangig um den Export. Und das ist auch sinnvoll, denn anders wäre Wohlstand in einem Land ohne eigene Rohstoffe außer Kohle nicht möglich.

weiter:
"DE trägt jetzt all-in 61.000 € an eigenen und fremden Schuldscheinen pro Kopf."

Das wären dann bei 82 Mio Köpfen ganze 5.002.000.000.000 Euro, also etwa 2,5 mal so viel wie die deustchen Staatsschulden von 2 Bill. Euro.
Wie kommen Sie denn bitte auf diese restlichen 3 Bill Euro??

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erweheren, dass niemand mehr weiß, was er da tut, was die Folgen seines Handelns sind. Allerdings ist mir klar, dass jeder darauf achtet sich mindestens einen Vorteil zu verschaffen. Ich bezweifele, dass das so funktionieren wird.

@ Phonomatic

"Und unsere Wirtschaft, die brummt, das gibt den Anlegern ebenso Vertrauen wie die deutsche Mentalität, seine Schulden auch mit Zinsen und Steuern abzuzahlen."

Wie lange wird sie bummen, wenn wir unser BIP zu einem großen Teil auf die Exporte stützen? Übrigens zum Missfallen unserer EU-Partner und das zu Recht.
Wie lange werden wir unsere und anderleuts Schulden noch bedienen können, wenn die Käufer im Ausland die Rechnungen nicht mehr bezahlen können (oder nur mit unserem eigenen Geld) und dank ausufendem Niedriglohnsektor die Binnennachfrage fast gänzlich zum Stillstand kommt?
Fragen über Fragen....

Aus der Schuldenkrise...?

Die rhetorischen Fähigkeiten unsere PolitikerInnen sind beängstigend. Mann/Frau debattiert über den Ausweg aus der Schuldenkrise. Ich höre wohl nicht richtig.

- Es war die verfehlte Politik, die dieses Chaos nicht nur zugelassen, sondern geradezu heraufbeschworen hat.
- Eine Schuldenbremse ist kein Schuldenabbau, sondern nur eine Verlangsamung der Schuldenzunahme.
- Eine Währung aber völlig unterschiedliche Leistungs-fähigkeiten. Konkurrenz und/mit Wirtschaftskrieg.
- Ob Euro-Bonds die Lösung sind? Aber immerhin hätten wir dann eine einheitliche Zinsbelastung.
- Warum leiht EZB den Staaten das Geld nicht direkt?
- Alle derzeitigen Gelder aus dem "Rettungsschirm" egal wie das Programm heißt, fließen über den Staat an die Banken des jeweiligen Landes. Staat (=Bürger) hat nichts davon. Was ist das für ein Unfug.
- Warum reden wir über Kosten in diesem Zusammenhang? Die Gelder werden doch nur ausgeliehen? Oder weiß man in der Politik mehr als man uns bereit ist zu sagen?

Und weiter?

Allheilmittel...!

Alle Diskussion könnte sofort beendet werden, wenn:

- wir erkennen, dass es um die Bankschulden geht,
- die Banken deshalb Geld brauchen um ihren Auftrag zum Wohle des Gemeinwesens zu erfüllen,
- dieses Geld an die Banken dort nicht als Schulden eingebucht wird, was die Situation ja zunächst noch verschärft (vor allem wenn keine Erträge erwirschaftet werden),
- sondern diese Ausleihungen zu Eigenkapital umgemünzt werden.

Die Banken wären praktisch schuldenfrei. Könnten entsprechend am Markt teilhaben. Und die Interessenslage der neuen Anteilseigner dürfte sich auch zu einer positiveren Grundhaltung hin entwickeln.

Herr Raiffeisen läßt grüßen...
Vielleicht sollten wir aber auch nur die Großbanken abschaffen. Überhaupt ist die Gigantomie eines unserer
größten Probleme.
Nachdenkenswert?

Ganz einfache Rechnung

Solange Geld da - wollen die Banken das Geld auch haben.

Das zeigt sich doch an allen Ecken!
Wenn also der Retungsschirm 5 Billionen oder 10 schwer ist -- also demnächst, dann werden die Ratingagenturen weiter machen ... aberwerten ... denn nur so können die Banken automatisch höhere Zinsen verlangen.

Es ist so einfach!

Wenn die Kohle dann alle ist - sollte bei den Banken Ernüchterung eintreten und die Zinsen werden sinken, denn die hohen Zinsen kann ja dann keiner mehr zahlen.

Bevor man also gar nicht bekommt - bekommt man lieber weniger!

Es ist so einfach!

Der Euro wird dann nur noch 0,50 DollarCent wert sein - und das Ziel der USA ist erreicht. Ihre Währung ist wieder die wichtigste und die Eurozone ist erstmal 15 Jahre mit sich selbst beschäftigt.

Ich werde wohl niemals verstehen, wie diejenigen, die für all das mit ihren Spekulationen verantwortlich sind - letztlich sich dank Ratingagenturen eine goldene Nase verdienen konnten.

Einfach GENIAL!

das durchhält, denn das wäre eine weitere völlig sinnlose Belastung für D, der Fehler des Euros, über Nacht gleiche Zinsen für alle bei völlig unterschiedlicher Wirtschaftskraft war der Fehler des Grossen aus Ockersheim,
die Droge des billigen Geldes führte zu Verschwendungen und zur jetzigen Krise, schon wollen einige Id. das mit Eurobonds wiederholen, nur geht es diesmal keine 9 J. rel. gut, sondern deutlich unter 3, dann hat sich alles potenziert, wieder wird für Verschwender das Geld zu billig, helft GR indem sie keine Waffen für viele Mrd bekommen, die dann der d. Steuerzahler mindestens zur Häfte mit bezahlt beim Schuldenschnitt, der nicht ausreicht. Vorher bekamen die Rüstungskonzerne sicher auch schon EU-Subventionen.
Sperrt die Mrd der GR,...-Steuerflüchtlinge, führt das Geld den Pleiteländern zu. Unfähige Eurokraten erkannten das nicht rechtzeitig, Konzernbosse schrumpfen sich gesund, wenn sie sich geirrt haben, es sind ja nur Betriebsausg.
Dafür könnte ich sie sogar wählen

@MrEnigma: Man sagt es uns doch

"Steigende Renten, Straßenbau, Flughäfen, Fussballstadien, Bahnhöfe.... wir wollen das alles.
Keiner sagt uns "hey - das können wir uns aber nicht leisten" - oder wir wollen es halt nicht hören."

Das ist doch gerade das, was man uns heute sagt und was in vielen Ländern schon praktiziert wird.
Und wenn in manchen Kommunen schon für die Stadtparks Eintritt verlangt wird, dann ist das genau das.

"Und dennoch .. klar, man könnte mehr Geld besser umverteilen. Das ist aber eine andere Diskussion!"

Das ist genau dieselbe Diskussion.
Denn die Umverteilung hat stattgefunden und sie findet weiter statt.
Und jeder aktuelle Vorschlag garantiert diese Umverteilung.

"Deutschland und die deutsche Bevölkerung hat Jahrzehnte geglaubt, dass Dauerwachstum möglich ist"

Haben nicht erst gerade die G20 erst wieder das Dauerwachstum als universellen Problemlöser dargestellt?

Die Frage ist, nur wer profitiert vom Wachstum.
Der Staat und die Mehrheit der Bevölkerung sind es wohl nicht ...

@MrEnigma

Wo leben sie bitte?

In meinem Heimatort sieht es völlig anders aus.

Freie Bibliiothek? Ne, darf man nun bezahlen.
Freibad? Wird abgeschafft!
Sanierung der Schwimmhalle? Verschoben.
Heimatmuseum? Geschlossen.
Veranstaltungen von der Stadt? Minimalisiert.
Sanierung eines Wahrzeichens des Stadt? Fällt aus, wir reißen es lieber ab.

Und das alles in Jahrem des Aufschwungs.

Es gibt Aufschwung, aber die Menschen in Deutschland merken davon nichts. Wir haben die Schulden von denen wir uns nichts gegönnt haben.
Wenn man sich fragt wohin das Geld gegangen ist, dann nicht an die kleinen Bürger, nein das Geld geht an die oberen 10%.

Dennoch sollen die 90% dafür lasten dass die 10% sich ihr Schampusbad leisten können.
Nicht der Hartz4-Empfänger ist schuld, nicht der 4€-Jober und auch nicht der Mittelständler.

Ich fasse es nicht das die meisten Leute glauben das alle Deutsche schuld an den Schulden haben, haben wir denn davon provitiert? NEIN! Wir leben schon seit Jahren von Abstrichen.

@ 13:32 — tiger_wutz

Niedriglohn und Hartz4 sind leider politische Realitäten und man muss doch recht froh sein, dass uns das bis jetzt vor griechischen Zuständen bewahrt hat, die ein ganzes stück schlimmer für die betroffenen wären.

Darstellung: