Kommentare

Deutschland auch bald fällig

Warten wir mal, wie es uns ergeht, wenn die Deutschen Anleihen demnächst dann mit 4 Prozent verzinst werden müssen, weil eine Amerikanische Ratingagentur das Dach des Reichstagsgebäudes nicht mehr gefällt - oder weil aufgrund des Elternsgeldes möglicherweie bald Fachkräftemangel in Deutschland herrscht.

Hochmut kommt vor dem Fall - und wir Deutschen sitzen ganz schön weit oben mit einer Neuverschuldung von 40 Mrd in diesen wirtschaftlich guten Zeiten.

Das macht übrigens >1Prozent Neuverschuldung aus - der Stabilitätspackt erlaubt demnächst nur noch 0,5 Prozent.

Wie das dann gehen soll .... werden wir sehen und das wird bestimmt nicht lustig!

Ratingagenturen

braucht kein Mensch ! Die haben nur Macht weil der Finanzsektor wie ein Krebsgeschwür droht unsere Gesellschaft zu töten. Wann startet unsere Gesellschaft zum Gegenschlag ? Krieg dem Finanzterrorismus.
Es ist so einfach, Kreditinstute sollten mal einfach zur Abwechslung selber mal arbeiten und recherchieren. Wenn sich dise Finanzterroristen mal melden wie jetzt, einfach mal ignorieren !

Die halbe EU auf "Ramschniveau"?!

Ich frage mich: Ist mittlerweile schon die halbe EU auf dem Status "Ramschniveau" angekommen?

Welche Hobsbotschaften erleben wir noch Tag für Tag?

Nicht die Ratingagenturen sind die Verursacher der Krise, sondern die hoch verschuldenten und insolventen Banken/Staaten!

Es ist außerordentlich positiv, daß es die Ratingagenturen gibt, die ehrlich die desaströse und skandalöse Schuldensituation vieler EU-Staaten deutlich und schonunglos beim Namen nennt!

Ich sehe rabenscharz für die Zukunft des Euro, die Zukunft Deutschlands und die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

Frau Merkel, Herr Schäuble und Co. dürfen nicht weiterhin den großen Fehler begehen und deutsche Steuergelder in Fässer ohne Boden werfen.

Der ESM und der Fiskalpakt müssen verhindert werden, denn hier sehe ich unser aller Zukunft in großer Gefahr!

Der Euro ist am Ende! Es ist nur noch eine Frage der Zeit (Tage oder Monate?), bis auch unsere Politiker und alle "Euro-Träumer" endlich in der Realität ankommen werden.....!

Jetzt auch Zypern - und wer kommt als nächstes?

Bald werden alle europäischen Länder auf Ramschniveau abgestuft.
Und Amerika? Die sind doch längst fällig.

wie lange noch....

... lassen wir uns von diesen Ratingagenturen auf der nase rumtanzen. diese agenturen sitzen weit weg vom geschehen und vernab jeder realität. ohne diese agenturen wäre die ganze euro krise niemals so aus dem ruder gelaufen.

gerade deren bewertungen macht es kriselnden ländern fast unmöglich, frisches geld zu normalen zinsen von den investoren zu bekommen.

und genau diese investoren sollten dann auch bestraft werden, wenn sie zu wucherzinsen geld verleihen, und darauf spekulieren das die länder immer weiter sich verschulden als sie fähig sind zurückzuzahlen.

stellt sich mir schon seid langem die frage, wo sind die ganzen milliarden denn geblieben? denn das geld verschwindet ja nicht einfach. haben denn diese spekulanten auch ihre gewinne rechtmässig versteuert?

Naja, sie haben natürlich auch nicht Unrecht

Die zypriotischen Banken haben in ihren Büchern auf der "Habenseite" jede Menge Papiere griechischer Banken. Und die wiederum haben jede Menge griechische Staatsanleihen im Portfolio. Der griechische Staat kann seine Schulden nicht bezahlen, die Anleihen sind eigentlich nicht wirklich etwas wert. Und deswegen sind die Papiere der griechischen Banken auch nichts wert, also haben die zypriotischen Banken ein Problem, wenn sie nach ihren Sicherheiten gefragt werden... und daher ist es etwas spekulativ, diesen Banken Geld zu leihen - genau das hat Fitch gesagt.

Um diese Dominorallye zu stoppen, wäre es sinnvoller gewesen, nicht den Griechen Geld zu leihen, sondern sie wirklich ernsthaft bis zu dem Punkt zu entschulden, an dem sie den Rest selbst zahlen können - das würde bedeuten, dass die verbleibenden griechischen Anleihen einen echten Wert hätten. Allerdings hätte man dann bestehende griechische Anleihen in andere, z.B. deutsche, umwandeln müssen - nun, zahlen müssen wir sowieso...

Ratingagenturen

Ratingagenturen mögen ja einen zweifelhaften Ruf haben, aber im Fall von Zypern ist die Entscheidung doch offensichtlich korrekt. Zypern hat das gleiche Problem, wie es Island und Irland zuvor hatten. Viel zu große Banken. Der Staat kann die einheimischen Banken nicht retten (too big to fail). Daher brauchen sie nun 4 Mrd Euro... 4 Mrd... dafür lohnt sich der Aufwand kaum. Das kann man aus der Portokasse beim Pförtner nehmen. Das einzig staatliche Problem, das Zypern hat, ist das explodierte Kraftwerk, das Unmengen an Geld kostet. Aber gegen Strom auf Zypern hat wohl niemand was, oder?

Also: Zypern die 4 (oder auch 10) Mrd geben, um eine staatliche Bad Bank zu gründen und im Gegenzug verlangen, dass die gesunden Banken von anderen eurpäischen Banken geschluckt werden. Thema erledigt. Ach ja: und eine vernünftige, gerne langgestreckte Rückzahlung der Kredite vereinbaren.

Nunja ...

Ratingagenturen brauchen die Banken ... denn durch die Agenturen können die Banken höheren Zinsen nehmen.

Sprich - die Ratingagenturen sorgen dafür, dass diejenigen, die die Krise zu verantworten haben - schneller wieder zu Geld kommen.

Von daher ... ist doch völlig klar, wem die Agenturen nützen!

Zypern ist Griechenland sehr ähnlich

Die Republik (Süd-)Zypern ist Griechenland sehr ähnlich.
Das Land ist ist lediglich bedeutend kleiner.
Und steht weniger im Blickfeld.

USA, Südeuropa und die Ratingagenturen.

@Hollowman

"Ratingagenturen braucht kein Mensch!"

Der "Kleine Mann" sagt immer "...braucht kein Mensch" wenn er etwas nicht versteht, oder nicht haben möchte.
Wenn sie kein Mensch braucht bezahlt auch keiner dafür und dann gäbe es sie nicht, schließlich werden sie nicht von Steuergeldern finanziert.

@mondfee

"Und Amerika? Die sind doch längst fällig."

Vergleichen Sie doch einfach mal die USA mit den Südeuropäischen Ländern.

Vergleichen Sie mal das BIP/Kopf der USA mit dem von Italien, Spanien, Portugal, Zypern und Griechenland.

Vergleichen Sie mal die Staatsquote und Steuerhöhe, dann sehen Sie mal wer noch viel Spiel nach oben hat um Schulden zu bedienen und wer am Anschlag ist.

Was passiert denn wenn die Regierungen Sozialausgaben reduzieren? Generalstreik in Südeuropa, wenn man nur mit Reformen droht bis zur totalen Handlungsunfähigkeit, in USA niemals.

Die USA haben unter Clinton massiv Schulden reduziert, echte Rückzahlungen, die Südeuropäer nicht mal eine Hand voll Euros.

Einfache Logik

Solange die USA noch ein AA oder was haben ... kann man das doch eh nicht ernst nehmen.

Spanien rutscht auf Ramschniveau und die USA sind noch immer top ... komisch...

Aber egal - die Banken nehmen es ernst, damit verschärfen die US-Agenturen für Europa die Lage - während das Land, in dem sie sitzen weiterhin unkontrolliert Schulden macht auch nicht daran denkt irgendwo einzusparen.

Vom Verschuldungsgrad der USA, dem geringen Wirtschaftswachstum, der Situation auf dem Arbeitsmarkt etc. mal ganz abgesehen.

Das sagt doch alles...

@rex3: braucht kein Mensch

Sie haben recht: ein paar wenige Menschen brauchen Ratingagenturen, der Rest der Menscheit aber nicht.

Die wenigen zahlen für eine Bewertung, es wäre aber nicht so, daß diese Informationen neu wären oder die Daten alle geheim.

Da es sehr viel mehr "Anlagegeld" gibt als reale Werte, muss dieses Geld ständig neu angelegt werden, damit die Renditen stimmen.
Dabei haben die Anleger ihre liebe Not, weil sie wissen, daß "ihr" Geld eigentlich nicht besonders viel wert ist, schließlich ist das meiste davon nur "erfunden" oder geschöpft.
Seinen Wert erhält es erst durch die Glaubwürdigkeit der Anlage, zB einer Staatsanleihe, aber eben nicht absolut, sondern nur im Verhältnis zu anderen Anleihen.

Ratingagenturen machen nichts anderes, als eine Anlage (hier Zypern) zu "entwerten", damit eine andere Anleihe automatisch durch den "Zwang", das Geld anlegen zu müssen, aufgewertet wird.

Und jetzt raten wir mal, wer von der Abwertung der Eurostaaten am meisten profitiert.

@ 16:10 — MrEnigma

Auch mich beschleicht so ein Verdacht ... was mir nicht gefällt, ist, dass alles so schnell geht - und nun die Politik (wie bereits intelligente Leute schon vorher bemerkt haben) zum Getriebenen wird.

Und dann schaffen sie Realitäten bzw. vollendete Tatsachen, die wir mittelfristig bereuen werden.

Natürlich waren Kreditaufnahmen als "Investitionen" von vornherein schwachsinnig. Investitionen zahlen sich nämlich irgendwann aus und können zurückgezahlt werden. Offenbar an dieser Stelle hatten unsere hochbezahlten Poltiker aller Lager ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Selbst mein Kind weiß mittlerweile, dass man niemals mehr leihen darf, als man nach allen Abzügen wieder zurückzahlen kann.

Nun kommen die Rating-Keulenschläge.
Nicht zu unrecht, aber zu heftig.
Gibt es da vielleicht einen Interessenskonflikt?

Nun denn, warten wir mal ab, bis Deutschland empfindlich heruntergestuft wird und wir dann höhere Zinsen zahlen dürfen ... für Europa.

Notbremse ziehen

Es wird den Menschen hier zu viel Angst gemacht. Anstatt Hunderte Milliarden in Südeuropa zu pumpen würde ich lieber ein einbrechen der Wirtschaftsleistung um 5%-10 hinnehmen. Die totalen Kosten betrachtet ist das nicht mehr, denn unsere Kinder werden eines Tages für diese Schulden aufkommen müssen. Wir werfen die Notenpressen an, ohne einen Gegenwert geschaffen zu haben.

Wie langsam soll Politik denn noch werden?

@christerix

"... was mir nicht gefällt, ist, dass alles so schnell geht - und nun die Politik (wie bereits intelligente Leute schon vorher bemerkt haben) zum Getriebenen wird."

Alles so schnell?
Ja wie langsam soll es denn noch für die Politiker Ihrer Meinung nach werden?

Die Risiken sind seit vielen Jahren bekannt.
Dass einige Südeuropäer nur noch wenige Jahre haben um ihre Finanzen in den Griff zu bekommen war lange vor der Krise bekannt.

Spätestens seit 2009 und damit seit über drei Jahren ist absehbar was jetzt ganz langsam an Problemen angekrochen kommt.

Wenn irgendein Unternehmen auf der Welt, dass in Finanzschwierigkeiten gerät derart träge, unflexibel und halbherzig agieren würde wäre es längst insolvent, jedes.

Warum bitte können Politiker nicht ein klein wenig konsequenter, schneller und weitsichtiger agieren? Warum besteht Problemlösung in der Politik erst mal nur immer im herunter reden der Probleme bis es nicht mehr geht?
Erst bei extremem Druck wird gehandelt.

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