Kommentare

Ist Griechenland konkurrenzfähig?

Die Griechische Regierung (und ein Stück weit das griechische Volk) muss sich die Frage stellen (lassen), ob das Land und seine Strukturen/ Wirtschaft konkurrenzfähig ist, z.B. im Vergleich zur Türkei.

Tourismus:
stimmen Preis, sowie Preis/ Leistungs-Verhältnis?
Staat:
arbeitet der Staat effizient genug? Bürokratie, Löhne
Wirtschaft:
Ist die Wirtschaft konkurrenzfähig sowohl was Binnenmarkt als auch Export angeht?

Sollten einzelne Punkte mit Nein beantwortet werden, dann muss dort nachgebessert werden; z.B. Lebensstandard runter.
Bei Punkten, die jetzt schon gut sind, sollte nicht noch weiter gekürzt werden.

Wenn man Geld braucht, dann sollte man nicht den Steuersatz senken und hoffen dass so mehr Leute ihre Steuern zahlen. Man sollte lieber die Steuern eintreiben und wenn man es nicht kann, sich dabei helfen lassen.

warten auf den Zusammenbruch, dann Schnäppchenjagd

in dem Zusammenhang ist eine Äußerung eines der Hedgefond-Managager mit einem Portfolio von 780 Mrd (und das ist ja nur EIN Hedgefond) erinnerungswert: "Im Moment gilt es abzuwarten, bis der Zusammenbruch da ist, dann können wir alles billig einsammeln."

Irgendwann ist auch mal Schluss....

Seit Jahren laviert sich Griechenland um gegebene Versprechen herum und versucht mit Tricksen und Taktieren um ihre eigenen Aussagen herum zu kommen!
Und jetzt geht es wieder los. Theoretisch JA aber praktisch NEIN! Irgendwie werden die anderen schon unsere Ideen finanzieren.
Nee, "liebe Griechen" nun iss gut!

Der Mensch zuerst!

Dass die schwarz-gelbe Bundesregierung der Wunschliste der Regierung Griechenlands, die Milderung der Sparmaßnahmen betreffend, eine Absage erteilt, macht deutlich, dass es im Marktwirtschaftssystem nicht um das Wohlergehen der lohnabhängigen Menschen geht. Die nämlich sind es, auf deren Kosten die griechische Staatsverschuldung abgebaut wird, indem ihre Löhne rabiat gesenkt und die Steuern ebenso rabiat erhöht werden. Denn nur auf diese Weise - so lautet die Diagnose des marktwirtschaftsfrommen Herrschaftspersonals - kann die griechische Marktwirtschaft gesunden.
Bei den griechischen Lohnabhängigen hingegen findet eine linksradikale Parole immer mehr Gehör: "DER MENSCH ZUERST!"

kein Ende des Betrugs und der "Hütchenspielerei" !!

Wann begreifen unsere ach so kompetenten Politiker endlich, dass in Griechenland niemand bereit ist, notwendige Sparmaßnahmen durchzusetzen!

Seit Jahren wird alles versprochen, doch offensichtlich wird weiter gelogen und betrogen, wie beim Beitritt zum Euro vor Jahren. Jeder in Griechenland weiss doch inzwischen, dass das Land seine Schulden nie wird bezahlen können! Jeder, der noch "Euros" besitzt, bringt sie doch längst in "Sicherheit", um sie nicht irgendwann in Drachmen umtauschen zu müssen!

Die dort gewählten "Politiker" betreiben doch weiter ihre "Hütchenspielerei", wie zuvor!
Wer will denn daran glauben, dass diese "neue alte Garde" die Erpressung der Euroländer jemals beenden wird! In Spanien, Italien etc. schaut man schon sehr interressiert zu, wie man so etwas gut hinbekommt!

Aber ist es nicht schön, mit fremdem Geld Geschenke zu machen? Unsere Politiker sind doch auf dem selben Trip,
spätestens dann, wenn Wahlen am Horizont auftauchen,
-also alle paar Monate-!!!

Ende der Finanzhilfen ???

Mit der Entscheidung über den ESM haben unsere werten Parlamentarier fast jede wirkliche Mitbestimmung bei irgendwelchen Rettungsaktionen über Bord geworfen. Ab jetzt werden nur noch Blancoschecks ausgegeben. Vorab unterzeichnet von 2/3 der EU-Finanzminister oder nicht weisungsgebundenen Stellvertretern.

Maulen können unsere Mandatsträger noch, aber nicht mitspielen. Da sind sie endlich mal wieder in der Nähe ihrer Wähler und Mandatsbeschaffer.

@Dreifels

Machen Sie es anders als der Hedgefonds-Manager? Also unabhängig von Griechenland?

Wenn Sie sich ein Auto kaufen wollen und WISSEN, dass der Preis nächste Woche niedriger sein wird als heute, würden Sie dann heute kaufen? Der Hedgefonds denkt in größeren Dimensionen, aber im Prinzip so wie Sie und ich.

Übrigens habe ich auch meine Investments runtergefahren und warte auf eine bessere Anlagesituation (also niedrigere Kurse)... wieso verteufeln Sie das? Weil der Hedgefonds-Manager verantwortungsvoll mit dem Geld umgeht? Oder soll er Ihrer Meinung nach das Geld heute anlegen, wenn er WEIß, dass es in ein absehbarer Zeit dann kaum mehr etwas wert wäre?

Mehrfach habe ich hier geschrieben, dass die Griechen nicht

sparen wollen. Sparen ist nicht schön und tut weh. Nötige Reformen wie z.B. Agenda 2010 wurden verschlafen. Mal ganz ehrlich, glaubt irgendjemand Kanzler Schöder hätte die Agenda 2010 in GR, Spanien, Italien und Frankreich durchbekommen? Nein, ganz sicher nicht.
Also müssen die GR ihre Einnahmen erhöhen. Dies geschieht selten durch Steuersenkungen. Selbst wenn GR keine Schulden hätte (100% Schuldenschnitt), so hat GR immer noch 10-13% höhere Ausgaben als Einnahmen.

Es wird Zeit, dass die neue alte Regierung mal in der Realität ankommt und endlich mal die Reformen anpackt und die Reichen entsprechend zur Kasse bittet.

GRIECHENLAND MUSS RAUS AUS DEM EURO!

Fakt ist: Griechenland ist NICHT konkurrenzfähig und wir auch NIEMALS konkurrenzfähig sein!

GRIECHENLAND MUSS SOFORT RAUS AUS DEM EURO!

Die griechische Regierung spart nicht, sie reformiert ihr Land nicht. Sie macht weiter wie bisher.....!

Zudem müssen die Griechen unbedingt zur Drachme zurückkehren, denn den teuren Euro können sich die Griechen gar nicht mehr leisten.

Würde Griechenland zur Drachme zurückkehren, dann wäre es auch wieder wettbewerbsfähiger, da dann die Preise schlagartig sinken würden und sich die Menschen dann wieder mehr leisten können.

Wer jetzt noch deutsche Setuergelder in das bankrotte Griechenland investiert, der versündigt sich an der Zukunft Deutschlands und an der Zukunft unserer Kinder und Enkel!

Wer noch immer meint, daß das insolvente Griechenland noch zu retten sei, der glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann!

PLEITE IST PLEITE, DA IST NICHTS MEHR ZU RETTEN - das sollten eigentlich auch Frau Merkel und Herr Schäuble wissen.....!

@wiesengrund

Sicher sollte der Mensch immer zuerst kommen.
Aber wir dürfen nicht unsere Augen vor der Tatsache verschließen, das es gerade in GR seit des € Lohnsteigerungen jenseits von gut und böse gab - mehr als 20% - ohne das diesen Lohnerhöhungen eine Wirtschaftsleistung gegenüber gestanden hätte.

Im Grunde ist es so, dass die Griechen jetzt zu ihrem Lebensstandard zurück müssen, den sie vor der Euroeinführung hatten. Der griechische Wohlstand kam nur durch die billigen €-Kredite. Alles auf Pump.
Mit der Immobilienblase in Spanien verhält es sich ähnlich. Da wurden Häuser zu 130% finanziert.

Was wäre eigentlich passiert

...wenn Griechenland in dem Moment, als Hilfszahlungen nötig wurden, in den Verhandlungen gesagt hätte: "Was ihr da von uns wollt, ist in einem demokratisch regierten Land nicht durchsetzbar. Oder zumindest bleibt es dann keine Demokratie. Ach ja, und dann kommt noch dazu, dass unser politisches System und unsere öffentliche Verwaltung so dysfunktional sind, dass wir das in der Zeit eh nicht schaffen können."

Wäre ehrlich gewesen. Ob Rest-Europa daraufhin gesagt hätte "na dann geht mal pleite und reißt ein schön großes Loch in den Euro"? Ich glaube kaum.

Taktisch betrachtet hätte es die politische Kaste in Griechenland kaum beschissener anstellen können. Dumm nur, dass die ganze Bevölkerung unter dieser Truppe zu leiden hat, und bessere sind auch nicht in Sicht.

[Für Verschwörungstheoretiker: Natürlich gibt es auch in Griechenland Profiteure der Lage. Ob die Regierung tatsächlich den kompletten Laden vor die Wand fährt, nur um denen einen Gefallen zu tun, bezweifle ich allerdings.]

Merkel & Co lernen nix dazu

Die bisherige schwarz-gelbe Politik hat die Krise nur verschärft und die Verschuldung nirgends in Europa gesenkt.
Im Gegenteil: Die deutsche Verschuldung wurde auf 2.000 Mrd. Euro hochgefahren, ohne irgendetwas Positives zu bewirken. Die 270 Mrd. von Griechenland könnten wir da problemlos auch noch schultern...

Aus rein ideologischen und parteitaktischen Gründen verweigert die Bundesregierung den vom Rat der deutschen Wirtschaftssachverständigen vorgeschlagenen Schuldentilgungsfonds. Damit steigen Zinsen und Schulden weiter unkontrolliert an.

Griechenland fährt schon ein hartes Sparprogramm - darunter leiden allerdings vor allem die kleinen Leute, nicht die, die für die Schulden verantwortlich sind, und nicht die, die ihre Steuern schon bisher nicht bezahlt haben. Insofern sind die Forderungen der griechischen Regierung eher nachvollziehbar als die Haltung der deutschen. (Mit Ausnahme der Verweigerung von Steuererhöhungen allerdings.)

Die geballte Finanzkompetenz im Kommentarbereich

man sollte sich erst einmal mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen und die Zusammenhänge verstehen, bevor man Dinge schreibt. Aber viele glauben das die Bild alles weiß und ihr vertrauen.

Fragt mal lieber wohin das Geld wirklich wandert und wieso Schäuble gegen eine europäische Ratingagentur ist. Verdienen tuen daran nur Expoteure (vorallem deutsche Waffenhersteller, die auf ihre Verträge beharren) und die großen deutschen Banken.

Ich würde gern mal erleben, wie die User die auf Griechenland hetzen, reagieren würden, wären sie an der Stelle der griechischen Bevölkerung... Sicherlich würdet ihr gerne auf der Straße leben wollen, weil es ein anderer Staat so will, damit der Staat an die Banken wenigstens Zinsschulden abzahlen kann. Alles zum Wohle der Banken.

Die griechische Regierung braucht die Knute!

Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird. Selbstverständlich kann Griechenland als souveräner Staat diese Wahrheit ablehnen, jedoch sollte in diesem Fall jede Hilfe eingestellt werden. Es ist im Großen wie im Kleinen, mache müssen erst mit knurrendem Magen im Regen stehen, bevor sie bereit sind für sich selbst zu sorgen.

Griechenland kann seine Beamten, den öffentlichen Dienst, Alternsrenten und Arbeitslosengeld, Schulen, Kindergärten und Universitäten bisher nur bezahlen, weil die Euroländer für seine Schulden aufkommen. Tun sie das nicht mehr, wäre der Staat bankrott und es würde vorübergehend kein Cent mehr fließen. Das würde schon reichen um diejenigen aufzuwecken, die das Sparen ablehnen. Allerdings wären die im Anschluss folgenden Ereignisse und die sich daraus ergebenden Konsequenzen, wie Arbeitslosigkeit und Armut auf dem Niveau von Entwicklungslängern, unvermeidlich.

nundenn Herr Kauder

"Das Grundproblem in Europa war, dass wir uns nie an die Regeln gehalten haben, die wir uns selber gegeben haben."

=> Prima. Dann fangen wir doch gleich mal an, und halten uns ab sofort an die "no-bailout.Klausel" !

@wiesengrund

danke für Ihren humanen Beitrag!

Vor ein paar Tagen hörte ich anläßlich einer christl. Trauerfeier das Vaterunser. Dabei fiel mir ganz besonders der Passus

"UND VERGIB UNS UNSERE SCHULD, WIE AUCH WIR VERGEBEN UNSEREN SCHULDIGERN"

auf. Ich frage mich: wo bleibt diese christl Tugend bei dieser selbsternannten sog. "christlichen", bankengelenkten CDU/CSU/FDP - Regierung? Der Mensch soll nicht strafen, das sei allein Gottes Sache, auf daß kein Unrecht geschehe. So lautet eine weitere offizielle christl. Theorie.

Ein der "Kirche" Fernstehender kann sich nur immer wieder wundern ob der maßlosen Heuchelei dieser jämmerlichen Gestalten....

Ist doch kein Problem

und kein Grund zur Panik:

Merkel reist mit einem "Nein" nach Brüssel und kommt "alternativlos" wieder.

Eine glatte 10 für die berühmte "Merkel-Flic-Flac Rückwärtsrolle".

Und da dieses Land keine Oposition hat, sehen wir diese Übungen auch nach 2013 - nur mit einem anderen Juniorpartner.

@maschmi78

"Machen Sie es anders als der Hedgefonds-Manager?"

Jeder der einen Funken Anstand und menschliches Mitgefühl im Leib hat, macht es anders als der Hedgefonds-Manager.

Was Sie als "gutes Geschäft" bezeichnen, bedeutet für griechische Arbeitslose und Obdachlose Elend und Entwürdigung.
Diese Geschäftspraktiken mögen eine hohe Rendite erzielen, genauso wie das Spekulieren auf Lebensmittel, und in beiden Fällen bereichert man sich am Elend eines anderen.

wann ist endlich genug....

... mit diesen leeren versprechungen aus griechenland?

genau mit dieser schummelei haben sie sich erst den euro erlogen und uns betrogen.

da geht einem doch das messer in der tasche auf, wenn man wieder nur genau das gegenteil liest von dem was sie vertraglich zugesichert haben.

nun sollte endlich schluss mit lustig sein, dreht den griechen den geldhahn zu, ehe sie noch weitere länder mit ihrer verschwendungssucht in die gosse ziehen.

denn letztendlich muessen wir kleinen die ganze zache zahlen.

@wiesengrund, @Lumanizi

und vergib uns unsere Schuld, aber zahle weiter mit neuen Krediten... steht es nicht so im Vater unser?
Nein?
Na dann wissen wir doch, wo das Problem ist ;-)
Der Mensch zuerst heißt auch, dass nicht andere Menschen für "Griechen" arbeiten müssen. Wie oben schon erwähnt wurden die früheren Lohnerhöhungen in Griechenland auf Pump finanziert. Diese 20% Erhöhung (Zahl sei mal so hingestellt), muss jetzt wieder rückgängig gemacht werden. Wer da gegen ist, der muss auch die Anhebung allen Lebensstandards auf unsere Kosten befürworten, d.h.: Lebensstandard in Afrika auf griechisches Niveau anheben und wir Bürger, wenn nciht Afrika, dann zumindest Slowenien oder die Slowakei, oder Bulgarien, etc.

Kredite müssen auch von Staaten zurückgezahlt werden. Griechenland macht zu wenig Reformen, also muss der Druck erhöht und nicht vermindert werden!

re Lumanizi

"..."christlichen", bankengelenkten CDU/CSU/FDP - Regierung?..."

=> Ihr Mitgefühl finde ich erstmal gut.

Zwei Einwände:

1) Gott verlangt nicht von uns, dass wir uns ausnutzen lassen.
Er verlangt, dass wir teilen. Ich sehe das für mich so, dass ich im Zweifel lieber gebe (und zB bettelnden Menschen nicht unterstelle dass sie eigentlich arbeiten könnten oder zu einer Schleppertruppe gehören o.ä.).
In GR ist aber nicht einmal der Wille zu erkennen, selbst die Probleme anzugehen (zB Aufbau einer funktionierenden Finanzverwaltung)

2) ist unsere Regierung sicher nicht christlich, auch wenn die CDU aus historischen Gründen ein "C" in ihrem Namen führt

@MPA

Es geht hier weder um Zinszahlungen, noch um Exporte. Beide Argumente werden gerne genommen, aber selten belegt.

Zum Thema Exporte: Ist es billiger Griechenland Geld zu geben, oder direkt an unsere deutschen Firmen? Natürlich lieber direkt finanzieren, als jmd. Geld geben, damit er vllt unsere Produkte kauft.

Zum Thema Zinsen: griechische Zinsen waren vor dem € höher oder auf ähnlichem Niveau wie jetzt. Auch damals hat man die Löhne gesenkt (Abwertung). Griechenland kann seine laufenden Kosten nicht decken, das ist das Problem! Zinszahlungen verstärken das Problem (man hat noch weniger Geld), aber Pleite ist Pleite. Zinsen sind auch Teil der Lösung. Griechenland hätte die Reformen viel früher beginnen müssen, hat es nicht da die Zinsen zu niedrig waren -> Reformdruck

Außerdem,Zinsfrei Geld verleihen ist wie Geld verschenken.

25. Juni 2012 - 13:32 — Lenyat

Natürlich gibt es in Griechenland Profiteure der Lage, aber die fallen nicht so ins Gewicht. Die Hauptprofiteure sitzen ganz woanders, u.a. auch in Deutschland.
Und daran kann die griechische Regierung nichts ändern, denn sie ist Geisel der "Märkte".

@maschmi78

Hmmm, ist schon interessant.

Dann sagen Sie mir bitte, wo Sie ihr Geld anlegen und dieses nicht auf Kosten von anderen machen. Sie könnten Ihr Geld natürlich in einen Sparstrumpf stecken oder unter das Kopfkissen legen. Aber selbt wenn Sie Ihr Geld in regenerative Energienanlagen oder "fairgehandeltem" Tropenholz anlegen handeln Sie doch nach den gleichen Grundsätzen wie ein Fondmangager. Sie würden nicht kaufen, wenn Sie wüßten, daß die Kurse fallen oder die Enerigieanlagen nicht rentabel arbeiten. Jedenfalls wäre das Geld bald weg und würde für andere Dinge nicht zur Verfügung stehen. Und die Anlagen würden immernoch nicht rentabel arbeiten.

Die Sprache als Waffe und Wahlkampfhilfe

Da äußern sich immer die gleichen harsch gegen Griechenland, zack, wird das von den Medien veredelt.

Insgesamt ist die moderne Sprache nicht mehr in der Lage, Vergangangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander zu halten und Absichten von Vorgehensweisen und tatsächlichen Ergebnissen zu unterscheiden.

Leute wie Kauda und Brüderle sich äußern sich negativ über Griechenland und dessen Absichten und bekunden, da nicht mitspielen zu wollen. Das ist primär für die Deutschen Stammtische. Und es ist keinesfalls eine beschlossene und verabschiedete politische Entscheidung.

Ferner tut man Kauda und Brüderle zu viel Ehre an, wenn man sie mit Schwarz-Gelb gleichsetzt. Es gibt dort nämlich noch hunderte von anderen Stimmen, manche ähnlich, viele anders.

Sprachlos

"Insgesamt seien in den vergangenen zwei Jahren 70.000 Staatsdiener eingestellt worden."

Also das zieht mir jetzt echt den Boden unter den Füßen weg...

Ist ein Einstellungsstopp in einem Land, indem 4 die gleiche Arbeit machen wie in Deutschland 1 Beamter (und das will was heißen *g*)wirklich sooo schwer umzusetzen? Offenbar wird die Anwärterliste einfach weiter abgearbeitet. Es sollte erst wieder Geld fließen, wenn neben den anderen Bedingungen diese 70k rausgeschmissen werden, sie sind ja schließlich entgegen den Vorgaben eingestellt worden!

An alle Griechen die das lesen

ich schäme mich zutiefst für meine eigene Regierung und möchte Ihnen versichern, dass längst nicht alle so denken, wie die Bundesregierung.

@maschmi78

Oh, Fehler.
Mein Kommentar war an @14:15 — AlterSimpel
gerichtet.

Wachstum fördern?

Ich meine, um das Wochenende herum, als in Griechenland gewählt wurde, gelesen zu haben, dass doch nun nach dem (tollen?) Wahlausgang in Wachstum investiert werden soll! Nun doch weiterhin Kürzungen bei denen, die eh nix haben??? Nein nein, so geht es nicht, liebe Deutschland-Regierung!!!

Alles was uns fehlt, ist die Solidarität

Mich überrascht wie viele hier - offenbar in panischer Angst, dass es ihnen selbst so gehen könnte - auf die Griechen einhacken. Das ist nicht nur unsolidarisch, sondern auch blind gegenüber folgenden Tatsachen:
Wir sind jetzt EIN Europa und der Schritt zurück zur Aufwertung der Nationalstaaten wäre gefährlich auch für die Sicherheit und den Lebensstandard jener, die jetzt so laut schreien, die armen Kleinen müssten bluten und die Griechen bräuchten die Knute.
Zudem ist ein Ausschluss Griechenlands überhaupt nicht im Interesse jener transnationalen Konzerne (Rüstungsindustrie, Banken...) die hier aus dem Hintergrund die Politik bestimmen. Denen ist ein abhängiges verschuldetes Griechenland nämlich viel lieber als ein ausser Kontrolle geratener failed state im Herzen Europas. Damit deren Lobby in Berlin aber ihre Bedingungen diktieren kann, muss Solidarität unter der lohnabhängigen europäischen Bevölkerung verhindert werden. Wie hier im Forum sichtbar wird, offenbar mit Erfolg. Bravo!

Ich bin gespannt wie die EU

Ich bin gespannt wie die EU es diesmal begründet das doch wieder gezahlt wird, obwohl bereits die Medien - zum Teil aus Griechenland selber - Beweise vorliegen haben das die Vereinbarungen wieder mit den Füßen getreten wurden! Zum Beispiel wieder 70.000 neueingestellte Beamte, was bedeutet das statt jede 10. Stelle nun jede 3. Stelle wieder neu besetzt wurde.
Selbst die Privatisierung von Staatsunternehmen, was glaube ich sogar schon in der 1. Vereinbarung drin stand, wurde bis heute nicht oder nur zum ganz kleinen Teil verwirklicht! Da gibt es bestimmt noch viele andere Dinge zu sagen, wie die Erhöhung des Steuerfreibetrages, was glaube ich das doppelte oder dreifache des deutschen Freibetrages ist, soll nun gewährt werden! Das freut den Arbeitnehmer, der hier in Deutschland Steuer zahlen darf und mit den Steuergeldern noch andere Länder unterstützt!

Hoffnungslos - Jetzt raus dem Euro

Mit jedem Tag, mit dem Griechenland im Euro bleibt und am Tropf der EU hängt wird es für die Menschen dort schlimmer. Ohne eigene Währung kommmen die nicht mehr auf die Beine. In den letzten zehn Jahren wurde die EU von den Griechen ausgenommen wie eine Weihnachtsgans mit Ergebnis das das Land deindustralisiert wurde da es kein Geschäftsmodell mit dem Euro mehr gibt. Sogar der Tourismus wurde durch die hohen Preise und schlechten Service kaputt gemacht. In Griechenland wurde und wird nicht gespart werden. Es wird keine Reformen geben. Ohne eigene Währung wird das dort nichts mehr.

Geldflucht ?

Sparen, sparen,sparen.
Der 'kleine' Bürger in GR wird es kaum noch können
und ist von massiven Existenzängsten bedroht.
Wohingegegen reiche griechische Mitbürger (und Anleger)
bereits flugs ihr beachtliches Kapital ins Ausland gerettet haben.
Das steht im Staat GR nun nicht mehr zur Verfügung.

Vielleicht noch in Erinnerung:
Das ARD-Video von Frau Dittert !?
Millionen von engl. Pfund wurden in teure Immobilien
im vornehmen Chelsea investiert?
(Daß auch die Franzosen das vermehrt tun, legitimiert die Sache nicht.)

GR hat also noch sehr große 'Baustellen'
aber da möchte man ja anscheinend nicht ran.

Die Frage ist was einfacher

Die Frage ist was einfacher zu bewerkstelligen ist! Das Griechenland aus den Euro - ohne Verzicht auf die Schulden - geht oder als einfachsten Weg, das Deutschland die eurozone verläßt? Sollen sich doch die restlichen - zum Teil hochverschuldeten Länder sich gegenseitig die Milliarden zustecken! Schade ist nur das die Bevölkerung nicht gefragt wird und überall in der EU die Lasten zu tragen hat - ohne im großen Rahmen dafür Schuld zu sein! Weder der Arbeiter bei BMW am Fließband, noch der kleine Olivenbauer in Griechenland haben die Probleme verursacht! Ok mag sein das der ein oder andere den Staat um subventionen betrogen, weil er die Menge an Olivenbäume falsch angegeben hat, aber ich meine hier das Prinzip: "Den letzten beißen die Hunde"!

Als Laie bin ich für den Austritt aus der EU und Euro und zwar den deutschen ..., weil unter der DM ging es Deutschland auch nicht schlechter und der Export war ebenfalls vorhanden!

Bald schon bei uns

Das passiert, wenn man sein Haushaltsrecht aufgibt. Mal abgesehn von dem korrupten Staatsgebilde in GR.

13:59 — Serpens

"Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird. "

Ist das Ihre Form und Verständnis des europäischen Geistes, der eint und nicht spaltet?

Mit Ihrer Knute bedienen Sie ein Zerrbild, dass von der deutschen Herrlichkeit, von der die Europäer mehr als bedient sind. Mit Kraftmeierei sind wir bereits im letzten Jahrhundert gescheitert, diesmal stolpern wir womöglich erneut über eine entsprechende Form der Überheblichkeit, die Sie hier skizzieren.... .

Wir sind selber schuld, dass uns die Griechen wie ein Mühlstein am Halse hängen, vergessen Sie das nicht, und machen Sie dies den Griechen nicht zum Vorwurf- die Eurokanzlerin wollte dies so!

schwarz-gelb

Die Geldpolitik der schwarz-gelben deutschen Bundesregierung überzeugt nicht.
Die Ideen von Rot und Grün überzeugen aber noch weniger.
Und noch viel weniger überzeugen die Vorstellungen der griechischen Regierung.

@Fury4711: Geldanlage

Ich habe überhaupt keine Sympathie mehr mit den Problemen von "Geldanlegern".

Inzwischen sollte, wie Sie sagen, jedem klar sein, daß es so etwas wie eine moralisch-einwandfreie Geldanlage nicht mehr gibt, auch deshalb, weil die Banken sich gegen die Transparenz wehren.

Ein wenig Interesse vorausgesetzt, kann jeder Anleger leicht selbst herausfinden, daß jede Anlage, vor allem institutionalisierte Formen, die Zinsknechtschaft der so "Beglückten" weiter ausbaut.
Die Tatsache, daß es alle so machen, ändert nichts an dem prinzipiellen Problem und macht es auch nicht besser.

Wer Geld übrig hat, das er nicht zum Leben braucht, soll sich ein Haus bauen oder andere Werte anschaffen.
Wer es der Bank zum Vermehren gibt, macht sich leider mitschuldig am globalen Finanzcasino.

Das ist auch durchaus von den Banken so beabsichtigt, denn die Griechenlandrettung ist hauptsächlich eine Rettung der angelegten Gelder und so vor allem des Geschäftsmodells der Banken, mit den Anlegern in Geiselhaft.

Griechenland muss aus der Euro-Währung austreten,

alles andere hat keinen Sinn. All die Bemühungen der EU sind vergebens. Wenn sich die Griechen nicht ändern wollen, müssen sie eben alleine zurecht kommen.
Meine Geduld ist zu Ende.

Berliner Spielverderber

Jeder der es wissen wollte, wußte seit Jahren, daß in GR getrickst wird. Aber man hat immer zugesehen und war empört, als Ratingagenturen den Schwindel aufdeckten. Das hätte der Bundesnachsendedienst doch wissen müssen, was da läuft. Hat er wirklich nicht?

Klar daß die Griechen erwarten, daß das so weitergeht. Jetzt legt man sich quer. Das sind richtige Spieverderber in Berlin.

Aber es gibt ja noch Hoffnung:

"Allenfalls bei Zeitvorgaben für deren Umsetzung könne es sinnvolle Änderungen geben." Na also, es geht doch wieder weiter. Wieviele Milliarden dürfen es denn jetzt sein?? (Ironie wieder aus, da es etliche noch nicht gemerkt haben)

Unsere "Angie" wollte doch schon helfen, als man in GR noch behauptete, es sei alles im grünen Bereich.
Jetzt kann man wieder helfen.

Daß die GR die Probleme durch den Euro und durch die Politiker haben, die ihn "retten" wollen, das ist das Problem.

Raus aus dem Euro, und die Probleme sind in einem Jahr vergessen. Argentinien grüßt

Josef gilt als Lebensmittelspekulant

Q 25. Juni 2012 - 14:15 — AlterSimpel

Eigentlich müßte man sagen er war Unternehmensberater, aber seinen Ruf als Spekulant hat er weg.

Wem es wohl genützt hätte, wenn er nicht "spekuliert" hätte??

Ich empfehle: Samuelson, Volkswirtschaftslehre.
Es gibt sie in zwei Bänden als deutsche Übersetztung!

Nett zu lesen und sehr informativ.

@AlterSimpel

"denn die Griechenlandrettung ist hauptsächlich eine Rettung der angelegten Gelder und so vor allem des Geschäftsmodells der Banken, mit den Anlegern in Geiselhaft"

Die Griechenlandrettung war eine Rettung der Banken und ist nun eine Rettung der Griechen, bzw. Europäer.

Die Gläubiger Griechenlands sind wir. Selbst wenn wir auf das Geld und somit auf unsere Forderungen verzichten können (würden), bräuchte Griechenland neues Geld oder die Drachme.
Einige Kritisieren ja, dass D Haltung unsolidarisch ist. Meine Idee von Europa ist eine andere, als einige arbeiten und die anderen ruhen sich aus.
In unserer Gesellschaft herrscht viel zu oft das Bild, dass ich mich (z.B.) 40 Stunden lang anstrengen kann und dann hab ich gearbeitet. Unabhängig davon, ob jmd. anderes die gleiche Arbeit in 10 Stunden schafft.

Wenn der Staat in Griechenland funktioniert, kann er so bleiben. Wenn nicht, dann muss eingespart werden.
Sonst sagen wieder alle, jmd. anderes soll es machen, nicht ich.

@ Didi

Ich widerspreche Ihnen! Für die missliche Lage Griechenlands ist nicht Fr. Merkel, nicht einmal Hr. Kohl verantwortlich, sondern nur das Land selbst.

Mit manipulierten Daten hat sich Griechenland die Aufnahme in den Euro erschlichen. Daraufhin kam es im Vergleich zur Produktivitätssteigerung zu überhöhten Lohnerhöhungen. Als Folge sank die Wettbewerbsfähigkeit und führte zu steigender Arbeitslosigkeit. Die wurde wiederrum durch einen zunehmend aufgeblähten Staatsapparat abgefedert. Dies konnte nur durch Schulden finanziert werden, da ein Staatsapparat nicht an der Wertschöpfung in der Wirtschaft teilhat. Dies führte letztendlich zu den Problemen, die Griechenland heute hat: Schwache Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit, aufgeblähter Staat. Durch die Mitgliedschaft im EUR konnte Griechenland auch nicht mehr durch eine Währungsabwertung reagieren.

Über das richtige Verständnis des europäischen Geistes kann man sich unterhalten, wenn die vergangenen Fehler korrigiert sind!

@Sephiroth

"Die Griechenlandrettung war eine Rettung der Banken und ist nun eine Rettung der Griechen, bzw. Europäer.
Die Gläubiger Griechenlands sind wir."

Die Gelder, die die Troika direkt an den gr. Haushalt gehen und nicht auf das Sonderkonto "Bankenrettung" zur Zinstilgung, sind nach wie vor marginal.

Aber Sie haben recht, inzwischen sind wir, dh. die Anleger, Besitzer von Lebensversicherungen oder Altervorsorgemodellen diejenigen, die am meisten Interesse an einer Rettung der Anlagen haben, die irgendwie mit Gr. zu tun haben.
Der Staat hat inzwischen auch ein Interesse die target2 Forderungen von, ich glaube neulich waren es noch 750Mrd, nicht abschreiben zu müssen.

Die Griechen wissen, daß wir sie inzwischen ähnlich brauchen wie sie uns, deshalb können sie überhaupt solche Forderungen stellen.

Und nein, die Griechen retten wir nicht, indem wir ihnen die Renten kürzen.
Ein Aufbauprogramm wäre nötig, aber warum sollte sich Deutschland eine Billiglohnkonkurrenz schaffen wollen?

Griechenland sei dank

sind meine Goldanlagen seit Jahren im Wert explodiert. Immer weiter so bitte....

@AlterSimpel

"Die Griechen wissen, daß wir sie inzwischen ähnlich brauchen wie sie uns, deshalb können sie überhaupt solche Forderungen stellen.

Und nein, die Griechen retten wir nicht, indem wir ihnen die Renten kürzen.
Ein Aufbauprogramm wäre nötig, aber warum sollte sich Deutschland eine Billiglohnkonkurrenz schaffen wollen?"

Von den Krediten, die wir gegeben haben, bekommen wir vorraussichtlich nur einen Teil zurück. Mit einem von uns finanzierten Aufbauprogramm bekommen wir mehr Geld zurück, müssen aber für das programm zahlen. Ob sich das Lohnt, sei dahin gestellt.
Eine Billigkonkurrenz will D schaffen, in dem die Löhne in Gr sinken. Das wär ein richtiger Schritt (Tourismus)

Dennoch befürworte ich ein Aufbauprogramm, wenn vorher die Reformen in Gr gemacht werden. Der Staat sollte z.B. auch mal Rederein zur Kasse bitten, Steuern eintreiben oder sich helfen lassen, etc.

Sirtaki

Die Griechen tanzen mit den Euroländern ihren Sirtaki. 2 Schritte links, dann schnell wieder nach rechts, dann einknicken und wieder von vorn. Das uns ein so kleines Land auf der Nase herumtanzt ist lächerlich. Den Griechen (Politikern) immer nur drohen bringt nichts. Setzt ihnen ein Ultimatum und fertig ist. Dann kommt endlich the last Walz für diese politischen Abenteurer und wir haben unsere Ruhe (und Euros)

Was spricht eigentlich

Was spricht eigentlich dagegen, daß die Griechen sich mal selber helfen. Bevor ich Hilfe von Außen nehmen, muß ich erst mal selber die Ärmel hochkrempeln.

Wie wäre es denn mal damit, daß die griechische Regierung mal an das Vermögen ihrer eigenen Bevölkerung herangeht.

Keine Gesellschaft kann funktionnieren, wenn es Menschen gibt, die immer auf Kosten anderer Leben wollen.

Was haben die Griechen denn bisher unternommen? Gestreikt, für mehr Geld. Getreikt, gegen Reformen. Jeder kann etwas zur Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit tun. Z.B. Lernen, zielorientierter Arbeiten, positive Stimmung verbreiten, sich bereiterkären auch die Extrameile zu gehen, die Notwendig ist. Die ständigen Streiks waren doch mit eine der Hauptursachen, warum sich nichts bewegt hat.

Warum unternimmt die griechsche Regierung denn nicht mal was, damit der Export gesteigert wird. Öl und Gas soll es ja auf griechischem Boden geben.

Griechenland und die EU

Das sind Maffia Methoden, wie die griechische Regierung mit der EU umgehen. Raus aus der EU, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Wir versündigen uns an der nachfolgenden, späteren Generation.
Denn die müssen die ganzen Schulden tragen und die korrupten Griechen (nicht der kleine Mann) machen sich die Tasche voll und bringen das Geld in die Schweiz.
Die griechische Regierung die vor Korruptheit kein Schamgefühl kennt, stachelt das eigene Volk auf und gibt den Deutschen die Schuld.
Wenn ich das lese, wir sind ein stolzes Volk und lassen uns nicht von den Deutschen bevormunden, dann bekomme ich Pickel.
Wenn ich mich überschulde und über meine Verhältnisse lebe, gehe ich anschließend zu meiner Bank und sage dem Bankdirektor, was willst Du denn, ich bin ein stolzer Mann und lasse mir von Dir nicht sagen, wie ich mein Geld auszugeben habe.
Dann sagt der Direktor, sehe in Zukunft zu, wo du dein Geld zum ausgeben herbekommst.

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