Kommentare

Wie sieht denn die Erfolgsbilanz aus ?

Griechenland, Portugal, jetzt Spanien - immer mit der Begründung, "es" dürfe sich nicht fortpflanzen.

Ein Blick auf die steigenden Zinsen für Italien zeigt, daß das alles offensichtlich nicht erfolgreich war.

Warum nicht mal was anderes probieren: anstatt den Banken mit Rettung zu "drohen", sollte man das vor zwei Jahren aufs Eis gelegte Programm zur Bankeninsolvenz nochmal ausgraben.

Die Ratings für Banken zeigen doch auch: die Banken sind nach wie vor das Kernproblem der Krise.
Man versucht zwar den Bürgern mit viel Geschnatter weiß zu machen, eine zB Rentenkürzung könnte das Problem lösen, aber nach wie vor unklar ist doch, warum man den Renter und nicht den Banker bestraft.

Es ist Quatsch, aufs Tempo zu drücken, wenn man in die falsche Richtung fährt.

@AlterSimpel

Ich stimme Ihnen zu, dass man die Banken auch in die Insolvenz schicken können muss und dass hier dringend Handlungsbedarf besteht. Es muss dringend möglich sein, Institute, die schlicht zu schwach sind, pleite gehen zu lassen und abzuwickeln. Da ich, wie Sie wohl auch, kein VWL-Ökonom bin, überlasse ich es den Experten, hierfür eine Lösung zu finden. Fakt ist aber: wir brauchen so eine Lösung und zwar schnell.

ABER: zum Thema "Sozialabbau". Wir sehen an Ländern wie Griechenland, aber auch in Italien und Portugal, dass diese Länder teils enorme Sozialausgaben haben (wir übrgiens meiner Meinung nach auch, allerdings bei weitem nicht so hohe). Jeder Staat kann sich nur die Ausgaben leisten, die er durch Einnahmen decken kann. Dazu gehören auch noch andere Ausgaben, aber Sozialausgaben sind nun mal der größte Brocken in der Bilanz. Deshalb kommt man nicht drumrum, diesen zu kürzen, wenn man sparen will. Man sollte nur die anderen Ausgaben nicht vergessen.

????

Zitat: "Bereits am Montag soll die internationale Gläubiger-Troika nach Athen zurückkehren, um mit der neuen Regierung über die weitere Umsetzung des Sparprogramms zu beraten.

Anschließend sollen die Erkenntnisse der Troika-Experten in eine "aktualisierte" Vereinbarung mit Griechenland über die benötigten Spar- und Reformmaßnahmen einfließen."

So also sieht der "Bestrafungsmechanismus" aus!
Nachverhandeln, Schulden weiter machen und und und.....

(Euro) Gruppenführer! Die haben Deutschland schon damals nicht weitergebracht.

Wurde denn bisher auch nur

Wurde denn bisher auch nur ein einziger Vertrag eingehalten?
Vielmehr wird Verhandelt, ein Vertrag gschlossen, dann fliesst Geld.
Danach wird nachverhandelt, weil man den Vertrag nicht einhalten will und noch mehr Geld braucht.
Langsam wird's langweilig.
Im Uebrigen spricht man jetzt schon von Bankenrettung II.
Ich dachte, es ginge um die Pleitestaaten?
Pleitebanken hatten wir doch schon vor ein paar Jahren.

Wir alle kennen doch das rgebnis der Troika jetzt schon!

Eigentlich könnte die Troika sich diesen Ausflug sparen.
Gestern in den 20 Uhr Nachrichten hat die griechische Regierung ganz klar gesagt, dass die Sparauflagen gelockert werden, weniger Beamte entlassen werden und ja es soll sogar Steuersenkungen geben.
Das Mass ist mehr als voll. Die Griechen denken gar nicht daran zu sparen - sie suchen nur einen Dummen, der die Sause weiter finanziert.
"aktualisierte Vereinbarung mit Griechenland" - wenn ich so eine Floskel schon höre.
Warum sagt unsere Regierung nicht klar und deutlich, dass die Griechen einen Persilschein ausgestellt bekommen und bis zum Sankt Nimmerleinstag durchgefüttert werden? In Wirklichkeit erpresst uns GR und sitzt obwohl sie Pleite sind am längeren Hebel.
Wenn ich Spanier oder Portugiese wäre, dann würde ich die gleichen Rechte wie die Griechen einfordern.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das kommen wird.

Bitte andere Nachrichten!


Seit Monaten sehen wir hier immer und immer wieder die gleichen Meldungen über die angeblichen Schuldenstaaten in Europa, über Sparen, Sparen, Sparen, Fiskalpakt, Rettungsschirm, Milliarden, Milliarden und nochmals Milliarden für die Banken.

Wir können es langsam nicht mehr hören und sehen.

Das erinnert mich an die Berichte vom 11. Sept. 2001, die immer und immer wieder gebetsmühlenartig auf allen Kanälen wiederholt wurden.

schluss mit lustig

man hört tag für tag immer das selbe. jetzt will griechenland auch wieder neu verhandeln, sind wir denn hier auf einem basar? die griechen sollten mal lieber ihre steuern eintreiben.

die geldgeberländer sollten auf ihre bedingungen bestehen, egal wer der bittsteller ist.

ein jeder normale bürger der bei banken ein kredit aufnimmt, kann auch nicht einfach so zur bank gehen und nach vertragsabschluss die regeln ändern wollen. da wird dann schnell von seitens der bank der vertrag aufgekündigt und was das dann bedeutet, weiss wohl ein jeder.

@Tango_Korrupti das ist aber

@Tango_Korrupti das ist aber genau das problem was wir zur zeit haben, warum soll man nicht darueber berichten ? mit unterschlagung der probleme wird es nicht besser und ich meine, wir werden eh zu wenig informiert, wir wollen offene zahlen, mehr transparenz und mehr information.

Ich wünsche mir den Tag....

..an dem die Tagesschau meldet, daß die für diese Krise Verantwortlichen in Politik und Banken in der ganzen EU endlich verhaftet wurden,und man die verzockten Banken gnadenlos in die Pleite schicken wird. Dann wird ein Jubelschrei durch die EU branden, und es wird ein Feiertag für alle Bürger sein!

Wird sich Griechenland an den Fiskalpakt halten?

Alleine diese Frage ist doch schon absurd. Nein, natürlich wird sich Griechenland nicht an den Fiskalpakt halten. Warum auch? Die vorgesehenen strafen werden, wenn sie denn verhängt werden, ohnehin nicht beglichen. Die Strafen sind also sinnfrei. Ich wage zu behaupten, dass sich die gesamte Südflanke nicht an den Fiskalpakt halten kann (unterstellen wir mal den Willen). Dieser Fiskalpakt ist von vornherein auf Toilettenpapier geschrieben und daher darf der ESM nie kommen. das hätte für deutschland fatale Folgen.

Wenn man das Projekt Euro retten will, damm muß eine politische Union mit Durchgriffsrechten in die jeweiligen Haushalte her.
Ich höre die Südflanke bereits aufschreien.

@maschmi78: Soziales

Ja ich weiß, die Sozialausgabenstoßen Ihnen sauer auf.
Vielleicht hilft hierbei ein gängiger Trick: die Begriffs(um)definition: den es heißt ja bei uns auch "Arbeit und Soziales".
Und dabei sind wohltätige Ausgaben ein nur geringer Teil.

Die meisten Kosten entstehen aus der Arbeit an sich, als AL-Versicherung und Rentenansprüchen.
Hier müssten "einfach" die Einnahmen entsprechend angepasst werden, also die Beiträge: wenn ich 1 Jahr ALG1 bekomme, muss eben genauso viel Geld angespart werden, und auch die Rentenkasse sollte mehr haben, als nur für die nächsten ein 1/2 Monate.

Das Problem ist dabei nur: die Arbeitskosten verteuern sich, und das will die Wirtschaft nicht.
So hat die Wirtschaft den Gewinn, aber die Arbeitslosen und Renter sollen nachher die Zeche zahlen.

Hier wäre wirklich mal Sparen, iSv "Ansparen" gefragt.
Es würde nebenbei auch "Wachstumsblasen" verhindern

@mondfee

Welche Sause der Griechen? Lesen Sie bitte nicht zu viel BILD!
Natürlich gibt es in Griechenland Probleme, das streitet niemand ab. Steuersystem, Korruption, zu stark ausgeweiteter öffentlicher Sektor der Wirtschaft - da muss etwas getan werden. Andererseits haben solche Mißstände Politiker und Banken zu verantworten, warum sollte nun der Bürger die Zeche bezahlen?
Das ein weiteres, exzessives Sparen Wirtschaft und Kaufkraft abwürgt, sieht man jetzt schon, es ist also keine Lösung. Man sollte lieber die Wohlhabenden zur Kasse bitten, die lange von Staatskrediten profitiert haben. Warum wohl schaffen jetzt die reichen Griechen ihr Geld ins Ausland?

Bnkenrettung

Wieder hören wir dasselbe Lied: Die Banken müssen gerettet werden! Warum?
Die spanische Regierung wird sich keinen Gefallen damit tun, ihre Banken zu retten. Warum nur hat Herr Kauder vehement gefordert, man solle nicht dem spanischen Rettungsfond direkt das Geld geben, sondern Spanien solle Hilfe beantragen? Ganz einfach: der spanische Staat garantiert damit für die Hilfen. Gibt es weitere Probleme mit den Banken (was absehbar ist), zahlt wieder der Steuerzahler.
Die spanischen Banken haben sich an der Immobilienblase verspekuliert und sollten pleite gehen. Der Staat sollte -wie bei uns- die Spareinlagen der "kleinen" Bürger garantieren, fertig. Das ist billiger als die "Rettung" der Banken.
Letzten Endes sollen europäische Steuerzahler für die feuchten Zockerträume der Finanzwirtschaft bezahlen und unsere Politiker helfen dabei. Ich hoffe, der ESM kommt niemals.

@Politfresser

Die BILDzeitung gehört nicht zu meiner Lektüre!

Auch die "normalen" Griechen haben von der Schuldenmacherei profitiert, wenn auch in geringerem Maße. Jeder 4. Grieche ist Beamter und die Politker wurden ja auf Grund ihrer Wahlversprechen gewählt. Auch das mit dem Steuerzahlen funktioniert nicht.
Und das sind nicht nur die Reichen gewesen, die Steuern hinterzogen haben.

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