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was für ein Unsinn...Den

was für ein Unsinn...Den Fußball zivilisiert. Abgesehen davon das der Fußball aus psychologischer Sicht nichts anderes sind als die Gladiatorenkämpfe in Rom (nur unblutiger ;-) ) die zu der "Brot und Spiele" Philosophie gehören, ist Gewalt bei den Fans nach wie vor ein Problem. Das heute überall Fans überall durch Steuer-finanzierte Polizeikordons geleitet werden (müssen?) ist der beste Beweis das nix zivilisiert wurde....Vor 20 Jahren ging es ohne so einen Aufwand....
Also frage ich den Herren "Experten"...Wo ist da was zivilisiert worden?

Klingt nicht wirklich nach Experte

Auch wenn ich Herrn Precht in vielen seiner Auftritte und Publikationen als sehr bedacht halte, muss ich hier klar wiedersprechen. Keine Frage, der Fussball hat sich verändert. Er ist mehr und mehr zu einem medialen Event geworden. Aber das macht ihn nicht zivilisierter. Nur die Maske ist eine andere. Vielleicht hätte man in dem Interview auch mal auf die Problematik des Nationalismus und mit den daraus folgenden Ausgrenzeungen und Verklärungen eingehen können, anstatt von der so sympathischen deutschen Mannschaft zu reden.
Außerdem wird mit keinem Wort ein Versuch der Differenzierung gemacht, was die Komplexität des Fantums angeht. So klingt das wie ein weiterer Aufguss bei dem sogenannte "Experten" die Probleme im Fussball an Pyro-Technik und nicht an dem, tief in der Gesellschaft verankerten Rassismus, Sexismus oder auch Antisemitismus fest machen.

was für ein Unsinn...

Den Fußball zivilisiert haben nicht Frauen, sondern die Erkenntnis, dass man mit "netten" und "sympathischen" Nationalspielern noch n paar Euro mehr Werbeeinnahmen aus dem Ganzen herausquetschen kann.

Was für ein Stuß!

Der "Flankengott vom Kohlenpott" (V. Abramzcik) war auch Nachkomme polnischer Einwanderer. Wir hatten einen Jimmy Hartwig. Wie Ailton dienten viele Ausländer auch dunkelhäutiger Abstammung in der Bundesliga. Sie alle wurden zu allen Zeiten von den Fans vergöttert, oder aber von der Gegenseite bzw. braunen Idioten des eigenen Lagers gemobt. Bestimmte Ultra-Kreise finden es auch heute schick, gegen 'feindliche' Spieler zu pöbeln, wobei es keine Rolle spielt, ob sie Inländer oder Ausländer sind (z.B. Neuer beim Dienstantritt bei den Bayern).

Die Mehrheit der Fans jedoch war und ist begeistert und emotional, nur eine Minderheit "asi" und randalig. Und zwar schon immer, gestern und heute, mit oder ohne 'weibliche Moderation'.

Und hier pflichte ich Celeborn bei: das Spektrum ist leider ganz im Gegenteil polarisierter geworden. Fans die ohnehin zur Gewalttätigkeit neigen, tun dies heutzutage ungehemmter denn je.

Experte - 5, setzen! (Philosophie ist manchmal eben doch einfacher :P)

Gewalttäter ausschließen

Auch ich erlebe wie (ja, zum Teil in übertriebener und damit vorverurteilender Anzahl) Polizei Fanblöcke v.a. bei An- und Abreise trennen muss in Deutschland.
Aufgrund der agressiven Stimmung und des Gefahrenpotentials, gehe ich z.B. ungern zu Spielen. Viele der dort anwesenden entsprechen nicht meinem Sportsgeist, Verstehen nicht dass man für Fußballspiele einen Gegner braucht und das es daher sinnvoll ist dass man zur Mannschaft auf dem Platz sowie ihren Fans fair ist, verbal und körperlich.

Wir brauchen empfindlichere Strafen, damit die Gewalttäter ausgeschlossen werden, sowie eine Beteiligung der Vereine an den Polizeikosten, gleichzeitig aber eine Förderung der Vereinsarbeit für psychologische Gruppenfühurngsarbeit. Zum Beispiel Fan-Fan Spielasuwertungen und Taktikdiskussion gegenerischer Lager. Fußball muss weg von der oft zu affektiven mehr hin zur kognitiven Ebene. Er wird trotzdem affektiv genug bleiben um mitzureißen, keine Angst.

Uff...

Zitat: "Das Bedürfnis, sich mit vielen anderen Menschen zusammenzuschließen und ein großes gemeinschaftliches Erlebnis zu haben, ist ursprünglich ein religiöses Bedürfnis."

Ich bitte Sie, Herr Precht. Das ist Ihnen doch hoffentlich nur so rausgerutscht.
Auf diesem Planeten gibt es kein "ursprünglich" religiöses Bedürfnis.

Höchst amüsant,anscheinend

Höchst amüsant,anscheinend wirklich ein Kenner der Szene.Ich habe Aussagen von "teutschen"Eltern die ihre Kinder abgemeldet haben:Proletensport,hier hats ja nur noch Ausländer....Zum Glück sind Kinder nicht so bescheuert wie ihre Eltern und vertragen sich egal aus welcher Nation sie kommen.
Fussball ist zu einer Geldmaschine verkommen und alle Vereine unterhalb der "3" Bundesligen gehen gerade am Stock.Die steigende Anzahl von SG im Jugendbereich zeigt auf ,dass wenig Spieler von unten nachkommen.Die Mannschaften werden immer weniger.Vor ca.10 Jahren hatten wir im Verein noch knapp 20 Jugendmannschaften,jetzt bekommen wir die Reihen nur noch voll (pro Jugend eine Mannschaft)wenn wir mit einem Nachbarklub eine SG machen.
Wenn heute abend die GR gewinnen,bin ich mal auf die "friedlichen "Reaktionen gespannt.
Dieser verfluchte Nationalismus sorgt schon für den passenden Rahmen.

Sagen wir mal so, ...

... alles, was ich bis jetzt von Precht gelesen (ja hab ich) oder gehört habe (kommt man ja kaum drum rum), enthält ein paar Wahrheiten und ein paar Ansätze, wirkt aber als in der Gesamtheit auf das jeweilige Thema nicht zuende gedacht und funktioniert daher auch nicht als philosophische Gesamtkonstruktion. So ist das auch hier im Interview, das ist ein Ansatz, das ganze mal aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten, wird der Sache insgesamt aber nicht gerecht.

Woran das liegt? Zum einen sicherlich daran, dass es als Philosoph wohl heutzutage schwer ist, überhaupt in die breite Öffentlichkeit zu gelangen und dann dort auch noch genug Raum zu haben, um seine Gedankengänge auszuformulieren. Zum anderen halte ich Precht eher für einen durchschnittlichen Philosophen, der lediglich das Glück hatte, mit der richtigen Publikation zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen zu sein.

...wo steckt da die Philosophie?

Der Fußball, von dem Precht spricht, ist - unter anderem - ein soziologisches Phänomen. In wenigen Fällen nur nimmt dieses religiöse Ausmaße an. Wo dies der Fall ist, kann von falsch verstandener Ersatzreligion gesprochen werden. Dabei macht Precht zwei Fehler:
1. er reduziert Religion auf materialistische (i.S. von ontologische) Gesichtspunkte - Religion ist also das kollektive seltsame Verhalten vieler Menschen zum gleichen Zeitpunkt, das heutzutage beim Fußball auftritt.
2. er schreibt die Eigenschaften "kriegerisch" den Männern, "friedlich" den Frauen zu und schafft somit die Grundlage für positive Vorurteile: Frauen sind eben friedlich, denn Precht sagt es.

Daher wundere ich mich darüber, wie man es fertigbringt, trotz des Etiketts "Philosoph" nicht eine einzige Studie, einen namhaften Philosophen oder wenigstens eine philosophische Richtung zu benennen, auf deren Grundlage man seine Äußerungen stützt.

Da will einer auf die ganz große Bühne. Ich klatsche da keinen Beifall.

Das mit dem "Party-oismus" hat mir gefallen.

Ich finde, Herr Precht hat da eine sehr kluge Beobachtung gemacht. Alles, was dazu führt, dass Menschen (und nicht nur die Deutschen) sich selbst feiern können, wird dankbar angenommen. Gerade 2006 habe ich das als durchaus positiv erlebt. Auf mich wirkte das so ein bisschen wie "gesunder" Nationalstolz.

Als ich aber gestern die Kommentare zu der Diskussion um die Unterstützung für Asylbewerber gelesen habe, ist mir diese Sympathie im Halse stecken geblieben. Dieses Jahr werde ich bestimmt keine schwarz-rot-goldene Schleife im Haar tragen.

Und @ Skeptiker : Lesen Sie mal ein psychologisches Buch. Religion, die Frage nach dem Ursprung und dem Sinn des Lebens, ist durchaus ein Bedürfnis des Menschen, das es überall auf "diesem Planeten" gibt.

Religiösität und friedlich?

Die Aussagen des Herrn Precht widersprechen allen Beobachtungen die Menschen in meiner Umgebung und ich machen. Fußball war nie nationalistischer als heute und wird genutzt um sich im deutschen Überlegenheitsgefühl zu suhlen. Frauen wurden nur eingebunden um mehr Profit aus dem Sport zu schlagen. Viele der neuen Fans interessieren sich eben nicht für Fußball sondern für "Schland". Alte Fußballfans sind sich einig, dass es eben nicht mehr so ist wie vor 10 Jahren - im negativen Sinne.

Zitat:
"Auch das hat damit zu tun, dass Fußball heute eher Event ist als sportlicher Kampf beziehungsweise Krieg. "

Kriege werden heute wirtschaftlich ausgetragen nicht auf dem Schlachtfeld. Der Fußballsport spiegelt das - die teuerste Mannschaft gewinnt.

Zitat:
"fast so eine Asi-Truppe"
Die Verwendung dieses Wortes in einem Interview hinterlässt einen fiesen Nachgeschmack .

bravo

man schaue sich nur die Bilder deutscher Männer im Kaiserreich vor dem ersten Weltkrieg an. Mit welcher wehrhaften Manneskraft da auch die letzte Nulpe sein Brust rausstreckt und bärbeisserich in die Kamera schaut.

Sie sind das Ergebnis jahrelanger nationalistischer Aufgeilung die letztlich in das Abschlachten bei Verdun geführt hat.

Auf ein Neues, es lebe das Ballaspielen im Namen der nationalen Verblödung.

Quatsch

Das mit dem Religionsersatz mag stimmen. Den Fußball zivilisert ist doch absoluter Unsinn. Bitte nicht den Ball des Gegners wegnehmen, das macht man nicht....:(

Quatsch, quätscher, am quätschesten...

Im Allgemeinen gehe ich ja mit den Meinungen des Herrn Precht d'accord und Herr Precht ist bei mir deswegen auch sehr geschätzt, aber hier muss ich wirklich mal das Zitat des leider bereits nicht mehr unter uns weilenden SPD-Politikers Herbert Wehner anwenden: Quatsch, quätscher, am quätschesten! Zivilisiert wurde überhaupt nichts beim Fußball, auch nicht von den Frauen. Ganz im Gegenteil: Wie bereits von meinen Vorkommentatoren erwähnt, ist es in der Fußballszenerie mittlerweile noch unzivilisierter geworden - man denke zum Beispiel nur an die Hooligans und deren Randale allenthalben. Wie sagte einstmals meine alte Londoner Landlady zu mir: "Tennis is a hooligan's game played for gentlemen and soccer is a gentleman's game played for hooligans!".

"Fußball ist der Religionsersatz unserer Gesellschaft."

seit wann braucht diese gesellschaft einen ersatz für religionen? das hiesse ja, es gäbe sonst keine...! mir persönlich treiben mehr als genug friedensreligionen in diesem land ihr unwesen. lasst den sport doch einfach sport sein!

Von wegen religiöses Bedürfnis

Ich habe Herrn Prechts Bestseller mit Spannung gelesen. Auch aus öffentlichen Auftritten schätze ich ihn als meist kompetenten und sympathischen Philosophen. An dieser Stelle muss ich allerdings in nahezu allen Punkten widersprechen. Kaum eine These trifft nach meiner Meinung zu.
Die obigen Kommentatoren beschreiben ziemlich treffend den Stellenwert des heutigen Fußballs.
Sogar ganz daneben finde ich Prechts Aussagen bezüglich Religionsersatz.

Fußball - Quo Vadis?

Fußball verkommt zum Event, und Philosophen reden Dinge schön, die es so nicht gibt, nämlich das zivilisierte Spiel.
Vor wenigen Wochen hatten wir noch das sog. "Skandalspiel" in Düsseldorf, manche v.a. ostdeutsche Stadion sind für einige Fans No-Go-Areas, und der schöne Schmähgesang auf den Schiri "A..loch, Wxxer, H..bock!" ertönt jeden Samstag aus jeder Kurve.

Von was spricht Herr Prechtl nun eigentlich? Anscheinend nicht vom selben Spiel wie einstmals Bill Shankley, zu dessen Meinung ich weit aus mehr tendiere:
"Es gibt Leute, die denken Fußball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist."

Sehr schönes Interview!

Mir gefällt das Interview!

Ich kann die Kritik hier daran nicht nachvollziehen. Die Gewalt im Fußball wird meiner Meinung nach auch sehr hochstilisiert von den Medien, es sind idR doch nur eine Handvoll Randalierer, die dann alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Dass der Fußball, zumindest EM und WM, zivilisierter geworden ist und auch die weiblichen Herzen erobert hat, empfinde ich als wirkliche Bereicherung. Und solange der erwähnte "Nationalismus" zu diesen Events diese nicht überdauert, sehe ich kein Problem.

Gute Punkte!

Herr Precht spricht viele interessante Punkte an.
Was vor 30, 40 Jahren noch als "Krieg" und "Krieg" bezeichnet wurde(internationale Vergleiche zwischen Deutschland und Holland etwa - Bsp. EM 88 und „De Telegraaf“ titelt „Endlich Rache!“), das wird heute als "Rivalität" bezeichnet. Die Zeiten in denen Hass und Verachtung eine Rolle gespielt haben sind aus Sicht eines deutschen "Durchschnittsfans" vorbei.
"Die Volksaggressivität in Deutschland hat stark abgenommen" ist für mich eine klare und richtige Erkenntnis. Und Frauen haben hierzu beigetragen! Wenn Männer unter sich sind entsteht eine ganz andere Atmosphäre, als wenn Frauen mit von der Partie wären. Das es natürlich immer 10% gibt die sich bewusst dagegen wehren und in das Gegenteil verfallen(Gewaltbereitschaft, etc.) ist immer der Fall. Hier wird aber der Abstand immer größer, weil sich die 10% vom Rest abgrenzen wollen. Negative Berichterstattung bleibt im immer Kopf präsenter und überwiegt somit oft das positive Gesamtbild.

Quatsch

Meine Vorredner haben schon viel vorweggenommen, was die Unsinnigkeit der Aussagen von Precht angeht. Besonders die oberflächliche Betrachtung von Patriotismus in totaler unbegründeter Abgrenzung zum Nationalismus will mir nicht in den Kopf. Angesichts der aktuellen Berichterstattung z.B. der BILD zum Spiel Deutschland-Griechenland oder Kommentaren zum Vorgehen von Özils Management gegen rassistische Äußerungen dürfte ersichtlich sein, dass "Party-Otismus" und Nationalismus nicht weit voneinander entfernt sind.

Einen Punkt möchte ich aber noch hinzufügen: Precht spricht hier davon, dass das Zuschauen bei sportlichen Ereignissen einen kathartischen Effekt habe und somit friedensstiftend wirke (Dampfkesseltheorie). Die These, dass auch passive Beteiligung beim Sport kathartische Wirkung hat ist aber meines Wissens hoffnungslos veraltet. Fußball ist ein ganz hervorragendes Beispiel dafür, da die Stiftung von Aggression und Auseinandersetzung hier gut zu beobachten ist.

Den Fußballfan "zivilisiert" hat eine militarisierte Polizei!

Das "Schöne" am nationalen Schaulaufen dieser Tage ist doch, dass alle Möchtegern-Patrioten ausnahmsweise ihren Mist auf den selben Haufen absondern, so auch Herr Precht. Von wegen Public Viewing und die ach so vielen Frauen. Der "alltägliche" Fußball wird in Ligen bis zur Kreisliga gespielt und i.d.R. ganz ohne Public Viewing. Es ist der freigewordene Grenzschutz der ex-innerdeutschen Grenze, der der deutschen Polizei einen derartigen Militarisierungsschub versetzt hat, dass die neuen Polizeitechniken aus den Kasernen der Bereitschaftspolizei zu den zentralen Mechanismen gezählt werden müssen, mit denen heutzutage der Aggressionsübertrag der Fans auf das Spiel "zivilisiert" wird. Meldeauflagen, in die Fläche getragene Grenzkontrollen, verstärkte Überwachung, moderne Greiftrupps (BFE), neue nichttödliche Waffensysteme und eine früher unvorstellbare Dauerpräsenz der Polizei, verstärkt durch die neuen digitalen Datenverarbeitungssysteme, haben die gewaltbereite Fanszene zurückgedrängt!

"Warum die deutsch Elf uns so begeistert"

Wir sind nicht so begeistert, weil die Deutschen so gut sind, wie von Precht behauptet. Wenn er das behauptet, ist er ein schlechter Psychologe! So gut sind die nämlich gar nicht. Weder Fußballer, noch Bevölkerung.

Der wahre Grund: Nach 60 Jahren "Nationalstolz-Verbot" wollen einige das nur nachholen. Auch wenn ich immer noch nach einem triftigen Grund suche, so derart "stolz" zu sein. Und man kanns auch übertreiben, wie o.g. Bild-Berichte, die, wie typisch für Bild, hetzerisch sind.

Einige Deutsche verwechseln Nationalstolz mit Überheblichkeit. Die wissen nicht, wie Stolz funktioniert. Ich wäre stolz, wenn Deutschland sich nach Außen fair präsentiert (Politik) und die Deutschen sich im Ausland sittenhaft verhalten (kein Sextourismus, keine Mallorca-Überschwemmung usw.). Aber wie es im Moment aussieht, rechtfertigt nichts so einen übertriebenen Stolz bis auf dieses o.g. "Nachhol-Bedürfnis".

Konzentrierter Unsinn Herr Precht

Zusammengehörigkeitsgefühl,Patriotismus?????
Zusammengehörigkeitsgefühl ist ein genau so langes wie hohles Wort. Fakt ist die EM ist nur ein Event genauso wie Demonstrationen, trotz eines meist ernsten Hintergrundes, mehr und mehr zum Event verkommen.Nach der EM trennen sich wieder die echten Fußballfans und die Eventfans. Was sich aber auch während der EM nicht verändert ist, dass sich jeder selbst der nächste ist.
Beim Patriotismus verhält sich es ähnlich. Nach der EM wird weiterhin die Wahlbeteiligung sich weit unter der 2 Drittel Marke bewegen.

Nochmal Wattene Quatsch

Nochmal Wattene Quatsch
So als ob wir Frauen gebraucht hätten um den "Fussball zu zivilisieren" und seit 1954 dem Wunder vorn Bern - und da wurde noch deutlich fairer gespielt, ohne Trickot ziehen uam.
Nichts als kommerzielles Gequatsche im Sinne der Political Correctness im Matriarchat und Mamas Liebling zur Verkaufs und Auflagenssteigerung vormals gewiss nicht uninteressanter Bücher. Ich bin zwei ferngesteuerte Unterhosen und wenn ja wieviele. Multiples Persönlichkeitssyndrom und Si tacuisses philosophus mansisses.

Zivilisierter Fußball

Zunächst einmal: Ich hatte mit Fußball eigentlich nie viel zu tun.
Aber ich habe ein wunderbares Beispiel zivilisierten Fußballs erlebt:

Zur EM 2004 lebte ich in Heinsberg (ganz im Westen).

Das Endspiel lief zwischen Griechenland und Portugal.

HS hat sehr starke Bevölkerungsguppen aus GR und P.

Am Endspieltag war die Hälfte der griech. und port. Restaurants geschlossen, dort schauten Griechen und Portugiesen "gemeinsam", mit Freunden aus DE und sonstwo, das Endspiel.

Nach dem Schlußpfiff gab es einen gemeinsamen Autocorso. Den hab ich mir mit meiner Tochter angesehen.

Als ein Auto vor uns hielt, dessen Flagge wir beiden nicht identifizieren konnten, fragten wir die Insassen.
(Es waren Kanadier von der nahegelegenen Airbase)

Antwort: "No idea. It was the last flag in the gas bar.
We just want to be part of this great party."

Fußball als Völkerverständigung.

Allen Fußballfans (und speziell @mr_mad_man) viel Spaß bei dieser EM.

Gruß, zopf.

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