Kommentare

Da fehlt noch was

Ohne Zinsverbot wird's auch mit Syriza nichts.

Am Anfang

stände die Maßnahme, die Auslandskonten aller griechischen Steuerverweigerer zu sperren und sofort ein rigoroses Steuerregime einzuführen. Wenn daraus Steuermilliarden auf griechische Staatskonten fließen, kann das Moratorium folgen.
Dieser Herr möchte aber wohl lieber weiter auf Kosten anderer leben.

Nochmal zum Einprägen "Die

Nochmal zum Einprägen

"Die Frage ist: Haben die Verpflichtungen gegenüber Banken und Gläubigern den Vorrang, oder gegenüber den Kindern, Kranken, Rentnern und Arbeitslosen? Das ist eine wichtige Frage, die politisch entschieden werden muss."

Das nenne ich eine klare Ansage

Wir verbitten uns jegliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten Griechenlands, fordern vielmehr eine komplette und bedingungslose Finanzierung des Staates für zunächst drei Jahre (gerne auch länger, wenns nicht auf Anhieb klappt mit der Wiederbelebung).

Und woher soll das Geld kommen? Das ist Verhandlungssache.

Was für eine geniale Strategie - und so einfach. Warum sind nur die anderen Krisenländer noch nicht drauf gekommen?

Aber mal ernsthaft: Das soll das Wahlprogramm einer linken Partei sein? Es ist ganz genau das, was Griechenland, ob konservativ, ob sozialdemokratisch seit dem Beitritt zum Euro praktiziert.

Fast könnte man wirklich meinen, die Griechen sind alle Schmarotzer, egal wie sie politisch eingefärbt sind.

...Griechenland ist ein Faß ohne Boden.
Alles warum darin immer mehr Euro versenken???
Erinnert mich an das 60iger Jahre Lied: Ein Loch ist im Eimer oh Henry oh Henry...
Wenn dei EU Fürsten, das Loch im Eimer Griechenland nicht mehr flicken können, dann sollte dieser Eimer weggeworfen werden und ein neuer muß her, bischen kleiner, stabiler.
Mir tut es in der Seele weh, wenn ich sehe welche Gelder verpulvert werden zur "Rettung" Griechenlands, die andernorts in Lateinamerika, Afrika oder Asien fehlen.
Warum ein dekadentes System retten, weil es vor 2000 Jahren mal die Demokratie erfunden hat??

Wie naiv muß man sein..

..um solche Vorschläge zu machen. So wird Griechenland nie auf die Beine kommen und für immer ein Fass ohne Boden bleiben.

Stoppt die Erpresser

Syriza will eiskalt seine Nachbarländer erpressen und ausplündern, um beispielsweise die aberwitzig aufgeblähte Verwaltung nicht schrumpfen zu müssen. Das sagt dieser selbsternannte "Wirtschaftsexperte" ja erfreulich klipp und klar. Und vom Einhalten von Verträgen und Rückzahlen von Schulden hält er auch nichts - das sei "kein gesundes Wirtschaften". Wer solchen Leuten noch mehr Geld leiht, kann es gleich in die Tonne treten, zurück wird man es nie bekommen.

Übrigens: Fukushima war eine Naturkatastrophe, die Griechen-Krise hat dieses Land komplett selbst verschuldet.

Und für die Unverbesserlichen: Nein, die bösen Banken wollen nicht Milliarden aus ihren unermesslichen Privatvermögen zurück, das sie boshafterweise dem armen, unschuldigen und naiven Griechenland brutal aufgenötigt haben. Dieses Geld stammt von den Kunden, von ALLEN Kunden, letztlich von kleinen Sparern und Normalos. Dass Griechenland dieses Geld zurückgeben muss, ist selbstverständlich.

Zurückzahlen?

Irgendwie lustig, wenn man davon hört, dass diese SChulden irgendwann zurückgezahlt werden sollen.
Es scheint nicht weiter zu interessieren, dass dies nur durch Vermögensvernichtung geht. Das nötige Geld dafür liegt in Steueroasen.

Der wichtigste und mutigste Schritt wäre Steueroasen zu isolieren und unter Druck zu setzen, aber da kann man bei unseren scheindemokratischen Vertretern lange drauf warten. Die wären ja schon blöd ihre eigenen Vorteile zu nichte zu machen.

Ein hoch auf die Symptombehandlung.

... warum sollten wir uns

... warum sollten wir uns diese Frage einprägen?
Die griechische Politik hat sich die Jahre zuvor nicht nicht dafür interessiert und fremdes Geld verbraucht.
Diese Frage hatte seine Berechtigung vor der Einlieferung in die Intensivstation.
Aber dieser Handlungsspielraum wurde veruntreut.

Syriza & Marktwirtschaftssystem

Es ehrt Herrn Paraskevopoulos und die Syriza, dass sie den Bedürfnissen der Menschen den Vorrang gegenüber den Forderungen der Banken geben. Allerdings bezweifele ich, dass diese menschenfreundliche Politik innerhalb des menschenunfreundlichen Marktwirtschaftssystem realisiert werden kann. Denn der Zweck des Marktwirtschaftssystems ist nicht das Wohlergehen der Menschen, sondern die Vermehrung des investierten Unternehmergeldes (Geld-Ware-Geld'). Für diesen Zweck werden die Menschen eingespannt und verschlissen, sodass sie kein angenehmes Leben führen können.
Über dieses Systemproblem sollten auch die Hobby-Politikberater, die dem Herrschaftspersonal in den Staatsapparaten fortwährend Ratschläge geben, einmal nachdenken.

@ Wodan

Auf den Punkt! Leihen sich Geld, weils bequemer ist und überlegen nicht, wie sie's zurückzahlen. Und da zähl ich auch die privaten Haushalte dazu! Und wer sich vor dem Geld leihen nicht richtig informiert: Selbst Schuld! Einem wirklich mündigen Menschen kann sowas nie passieren!

Kassieren und Deutschland blamieren?

GRE ist auf Hilfs- u. Transferzahlungen vor allem zu Lasten und auf Risiko (27% in EFSF, Hilfsfonds, EZB-Notkredite 100 Mrd., dann ggf. ESM) Deutschlands angewiesen.

Geht man so erpresserisch mit seinem Gläubiger um? Schuldenschnitt vergessen, den der EFSF absichert? Entweder Zahlunsgseinstellung, Aufkündigung der Hilfsverträge mit der Troika oder Moratorium mit ungewissem Ausgang?

Natürlich muss auch Griechenland vernünftig sparen. Aber dazu gehört auch einmal die Steuern konsequent einzutreiben(Stromrechnungen mangels effektiver Verwalungsstruktur gerichtlich blockiert), was die Gewerkschaften erfolgreich blockieren,indem sie sich gegen die 160 deutschen Finanzbeamten, die freiwillig das System unterstützend reformieren wollten, in Stellung bringen ließen.

Was als Spardiktat verkauft wird, ist eine internationale Vereinbarung, der die gr. Regierung zustimmte. Sie hätte auch aus dem Euro (EU) austreten können und auf die Hilfsgelder etc. verzichten.

Syriza will nichts ändern.

Internationale Einmischung in innere Angelegenheiten

"Kein internationales Abkommen kann bestimmen, wie hoch die griechischen Renten sind oder wie Verhandlungen über Tarifabschlüsse ablaufen."

Das ist meines Erachtens der Knackpunkt, und da haben sie recht: das geht zu weit.

Und es nützt auch nichts, wenn der Vorgängerregierung von Seiten der Geldgeber der "Tipp" gegeben wird "zahlt doch die Schulden einfach durch Kürzung der Rente zurück", denn der Kredit besteht als Forderung ja meist über mehrere Regierungen hinweg (manche würden sagen: für immer)

Das ist in der Tat der Ausverkauf der Demokratie und der Verfassungen. Eigentlich sollten solche Kredite UND auch die Zusagen, diese zB durch Kürzungen bei Rente und Lohn zu tilgen sittenwidrig sein.

Man mag sich daran gewöhnt haben, daß genau dieses Vorgehen das Geschäftsmodell des IWF auf der ganzen Welt ist, aber hier trifft es ein westliches Land und die Verkommenheit dieser generationsübergreifenden Schuldknechtschaft rückt nun eben auch ins Interesse der dt. Öffentlichkeit.

Ist schon erstaunlich

was dieser man alles so von sich gibt.

Die Verwaltung soll also Ihr Personal behalten, aber billiger werden ? Heisst das Lohnkürzung, oder gibt es weniger Bleistifte???

Wäre es nicht sinnvoller, die Verwaltungen so effektiv zu machen, dass Steuern eingetrieben werden könnten. Und andere Länder um Amtshilfe bei der Ermittlung von Steuerflüchtigen helfen zu können, damit endlich mal Geld in die Kasse kommt.

Und dann noch die Verpflichtung des Staates gegenüber den Rentern etc. Wer hat nicht alles davon profitiert, dass kaum geprüft wurde ob Leistungen zu recht empfangen werden. Oder ob Sie die Haushaltskasse aufebssern. Besteht nicht hier auch die Pflicht des Staates, zumindest das zu prüfen ???

Bin mal gespannt, was passiert wenn diese Partei an die Macht kommt. Konstruktiv wird es wohl nicht sein, und die Regierungen der EU werden irgendwann dem Unmut der Bevölkerung nachgeben und keine unverschämt wirkenden Forderungen mehr erfüllen.

Tja, der letze macht dann das Licht aus...

Geldverleihe ohne Gebühren bzw. Zinsen?

ist mir bisher nicht bekannt.
Wenn die im Land per Sparmaßnahmen eingesparten Gelder nicht einmal für die fälligen Zinsen reichen, wird eine Tilgung der auf(ge)laufenen Verbindlichkeiten nie erreicht werden.
Und wenn der Handel endlich ganz abgewürgt ist, werden auch die Zinszahlungen eingestellt werden müssen.

Es ist doch sooo einfach. Warum versteht man die betroffenen Menschen nicht?

Das einzig nötige Moratorium für Griechenland...

... wäre eines, das sich zum Ziele setzte endlich die Steuern einzutreiben die eine durch und durch korrupte Oberschicht in GR seit Jahrzehnten dem Staat vorenthält!

Sehr gutes Interview

Ich denke das nimmt einiges von den Vorurteilen gegenüber Syriza, leider kommt es etwas knapp 4 Tage vor der Wahl. Links ist der Ansatz zwar nicht wirklich, vermutlich ist es sogar das einzige Parteiprogramm welches die Geberländer tatsächlich einiges an Rückzahlung erwarten lassen könnte. Im Gegensatz dazu würde ein Sieg bzw. ein weiteres Mandat der marktradikalen und korrupten alten Machtelite zu wirtschaftlichem Stillstand, Massenarmut inkl. Chaos und Zerfall führen. Es sollte daher selbst im Interesse von Merkel, Schäuble & Co sein das Syriza die Wahl gewinnt.

@wiesengrund

"Es ehrt Herrn Paraskevopoulos und die Syriza, dass sie den Bedürfnissen der Menschen den Vorrang gegenüber den Forderungen der Banken geben. Allerdings bezweifele ich, dass diese menschenfreundliche Politik innerhalb des menschenunfreundlichen Marktwirtschaftssystem realisiert werden kann. "

Menschenunfreundlich war einzig und alleine die Griechische Politik der vergangenen Jahrzehnte. Dort wurde die Zukunft des Landes verkonsumiert um Wählergruppen zu bestechen und ALLE haben mitgemacht. Niemand hat gefragt ob es klug ist Jahr für Jahr mehr auszugeben als man einnimmt, alle haben nur die Hand aufgehalten.

Was die Griechen zur Zeit trifft ist keine "Menschenunfreundliche Marktwirtschaft" sondern Freiheit: Die Freiheit zu tun und zu lassen was man will und die Freiheit hinterher dafür gerade zu stehen.

Wieso eigentlich ...

... verhinderte eigentlich die Syriza eine Regierungsbildung?????????? Das müsste mir tagesschau.de schon mal erklären. Waren es nicht die Anderen, die eine Regierungsbildung verhindert haben?

warum Verträge einhalten ?

Wenn es auch einfacher geht. Indem man die Zahlungen einstellt; die Geberländer werden zwar maulen aber ansonsten wird nichts passieren. Ganz zwanglos, alternativlos. Wie immer halt.

pacta sunt servanda

Verträge sind m.E. doch auch zum Vertrauensschutz des schwächeren (Vertrags-)Partners geschaffen (der Stärkere kann sein Recht ja häufig gewaltsam durchsetzen - Vertrauensschutz und Rechtssicherheit ist sicher für alle Parteien gut).
Jetzt hat der "Schwächere" (Hellas) eine "geniale" Idee ausgegraben:
Die Gläubiger beschuldigen als Argument dafür, dass man sich nicht mehr an den Vertrag halten will. Dazu noch ein paar humanitäre, soziale und andere Gründe genannt um den Vertragsbruch zu "legalisieren".
Ist ja dann auch klar, dass der deutschen Riestersparer, der finnische Rentner, der portugiesische Sozialhilfeempfänger ... von denen das Geld für Hellas kommt, diese Leute nicht weiter interessieren.

Sind ja nach deren Meinung die bösen Banken und Finanzzocker, die mit Gewalt den Griechen ihre € aufgedrängt haben.
Wenn Hellas nicht schnell von selbst austritt fragen sich Irland, Portugal, Spanien ... warum sie sparen sollen für diese "Griechen".

wie inkompetent, naiv und

wie inkompetent, naiv und kaltschnäuzig kann man sein ?

Ich bin gespannt, ob die Geberländer sich weiterhin hinhalten und bluffen lassen oder endlich mal auf
nachprüfbaren Strukturreformen mit Zeitplan bestehen werden und Teil-Zahlungen von der Einhaltung derselben abhängig machen.

Von den versprochenen Privatisierungen über 50 Milliarden Euro ist z.B. noch nicht mal 10% erreicht worden.

Ja schon, aber...

"Die Frage ist: Haben die Verpflichtungen gegenüber Banken und Gläubigern den Vorrang, oder gegenüber den Kindern, Kranken, Rentnern und Arbeitslosen? Das ist eine wichtige Frage, die politisch entschieden werden muss."

Klar, nur ohne Banken und Gläubiger wären offenbar schon vor langer Zeit in Griechenland Kinder, Kranke, Rentner und Arbeitslose deutlich schlechter dran gewesen. Die Gläubiger haben ja immerhin mal Geld gegeben.

Man kann durchaus einen kompletten Schuldenstrich machen. Aber gleichzeitig wirds dann eben auch einen kompletten Stop aller EU-Subventionen, Transferzahlungen und zumindest anfänglich sehr sicher auch aller Auslandsinvestitionen geben. Kinder, Kranke, Rentner, Arbeitslose müssen dann auf einen Schlag ausschließlich aus originär griechischen Mitteln finanziert werden. Zweifellos bedeutet das zunächst 3.-Welt-Niveau der härteren Sorte.

Vielleicht sollten die Regierungen jetzt einfach mal...

in der Schweiz vorstellig werden und die Schwarzgeldkonten der Griechen abräumen.

Wer beweisen kann das alles rechtmässig ist, bekommt sein Geld wieder, wer nicht hat Pech.

Dazu...
Es ist unfassbar wie sich die Lage in Europa von Tag zu Tag verschärft und alle Regierenden so unverholt überzeugt tun Ihr Bestes zu geben, dabei nur an die nächsten Wahltermine denken und sich bei allen EU Bürgern die Perspektivlosigkeit breit macht.

Sicherlich habe ich auch keine Lösung, GR aus dem Euro raus kann falsch / richtig sein, das Projekt Euro beenden kann richtig / falsch sein, wie auch immer.

Es wird aber Zeit das egal welcher Fahrplan, ob super richtig oder etwas falsch*, mit fixen chronologisch Daten auf die Reise geht damit alle wieder zu einer Orientierung finden.

Wenn Euro Ende dann ist das halt so, wie machen wir das und wann. Wollen wir jetzt eine Gemeinschaft bleiben dann brauchen die Länder Zeit, also was und wann.

Aber so wie jetzt denke ich ist der Plan *super falsch....

@so einige hier im Forum

Ich wundere mich immer wieder, wie mit moralisch eregiertem Zeigefinger hier Milchmädchenrechnungen aufgemacht werden, nach dem Motto: wer Schulden hat ist selber schuld, denn er hat über seine Verhältnisse gelebt.
Wenn er jetzt nicht schön brav ist, dann helfen "wir" ihm eben nicht mehr, so! Soll "er" doch erst mal sparen.

Mit solcher Argumentationsweise werden volkswirtschaftliche Zusammenhänge personalisiert, und zwar in die falsche Richtung. Wenn man für die entstandene Situation Personen verantwortlich machen will, so sind es Personen der griechischen Finanzelite. Und die gibt es eigentlich, bei Lichte besehen, gar nicht, denn sie ist längst international. Es sind Menschen, die sich untereinander kennen, auf die gleichen US-Hochschulen gegangen sind und so weiter.

Mit anderen Worten: alle wußten immer schon Bescheid, haben gehofft, daß es gutgeht und dann kam die Krise.

Jetzt wird der schwarze Peter den Menschen zugeschoben die die Hauptleidtragenden sind.

Das ist zynisch.

Zurückzahlen nur bei Wachstum?

"Auslandsschulden sollen dann zurückgezahlt werden, wenn es ein wirtschaftliches Wachstum gibt."

Der Vorschlag kling zunächst vernünftig, wenn da das Wörtchen "wenn" nicht wäre.

Im schlimmsten Fall werden sich die Länder gar nicht oder zu langsam erholen und dazu noch mehr Geld brauchen.

Ja, und dann kommen noch die Ratingagenturen, die bereis auch bei Deutschland den roten Stift angesetzt haben.
Und dann sind da noch welche, die mit dem Euro herumspekulieren.

Nein, die Sache läuft gerade aus dem Ruder, so vernünftig der Vorschlag sicherlich im ersten Moment zu sein scheint.

Griechenland ist nunmal nicht Deutschland

"Am Wochenende wählen die Griechen erneut. Maßgeblich verantwortlich dafür ist die linksradikale Syriza, die eine Regierungsbildung verhinderte."

Ich denke mit denen konnte man schon reden, aber diese Partei wurde nicht gewählt um zu allem ja und amen zu sagen.
Verantwortlich für solche Zustände ist aber wer anders. Das Hauptstadtstudio wird Ihnen sicher einige Namen nennen können.

Alternativ können wir es ja mal mit der goldenen Morgenröte machen. Schnittmengen bzgl Abbau von Demokratie sind dort reichlich vorhanden.

Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich, dass wir die Demokratie (mal wieder) für einen Judaslohn verkaufen werden, weil genau dies immer als "richtig", "notwendig" und "zukunftsorientiert" gepriesen wird.

@christerix

Wie Sie Schulden bei schrumpfender Wirtschaft zurückzahlen wollen, das müssen Sie mir bitte erklären.

Oder wollen Sie mit Ihrem Kommentar ausdrücken, daß dieselben, ganz egal ob Wachstum oder nicht, sowieso nie zurückgezahlt werden können?

Diese Analyse der Situation hätte was für sich.....

Falsch lieber Herr Berater

Griechenland braucht kein Schulden-Moratorium, sondern mehr Ehrlichkeit, weniger Korruption, mehr Steuerfahnder, weniger Vetternwirtschaft, eine funktionierende Verwaltung und die grundlegende Einsicht, schnell, umfassend und nachhaltig Reformen umzusetzen. Davon war in dem Interview allerdings nicht die Rede.

@wiesengrund - 13. Juni 2012 - 15:02 — Questor

Questor-Zitat:
"...ALLE haben mitgemacht"

Deshalb sind die Verhältnisse so, dass 20% der Griechen, 80% des Geldvermögens besitzen?

Vom ewigen Freiheits-, und Selbstbestimmungsgeschwafel, profitieren eben auch dort nur die Eliten, in ihrer "Menschenunfreundlichen Marktwirtschaft".

Wiesengrund hat hierzu alles gesagt, hoffentlich nicht mit letzter Tinte.

Rente mit 67 und Steuern bis zum Lebensende !

Man hätte dem Herrn aus Griechenland mal sagen müssen was hier so abgeht.
Steuersünder werden hier im Geberland härter bestraft als so mancher Mörder und Totschläger.
Ich bin es so leid.
Liebe Frau Merkel eventuell werden sie ja den politischen Euro retten, aber ihr Volk und die Demokratie werden sie verlieren !

Das hört sich sinnvoll an..

...und könnte so klappen. Das geht aber nur, wenn die drei Jahre wirklich in allen Ländern dazu genutzt werden die Strukturreformen anzugehen, damit die Jugendarbeitslosigkeit sinkt und die Wirtschaft auch dauerhaft in Schwung kommt.

Es scheint, dass diese Partei mehr kann als "οχι" zu sagen

kein gesundes Wirtschaften

ja davon haben die Griechen ja die große Ahnung... Mein Gott, laßt sie endlich den Bach runtergehen, dann müssen sie halt sehen wo sie bleiben. De Griechen haben Europa verarscht und jetzt müssen sie halt die Konsequenzen tragen!

In letzter Zeit erfrechen

In letzter Zeit erfrechen sich verschiedene Gecken doch tatsächlich zu behaupten, daß die Griechen von den vielen Wohltaten gar nichts hätten und deshalb fordern, daß man den Griechen nun noch mehr Geld zur Entwicklung ihrer Wirtschaft oder gar der Anregung der Kauflaune geben müsse; gerade so wie wenn es nichts wäre, daß man einem zahlungsunfähigen Schuldner einen Großteil seiner Schulden, ohne Abtretung seines Eigentums erlasse (wer sich im Privatleben in einer ähnlichen Lage wie Griechenland als Staat befindet, der dürfte sehr rasch erfahren wie anders die Gläubiger mit ihren Schuldnern umzuspringen pflegen), hinzu kommen noch die immer neuen Darlehen, obwohl niemand einem zahlungsunfähigen Schuldner auch nur noch einen Pfennig Geld leihen würde, dank denen der griechische Staat überhaupt noch Renten und Gehälter bezahlen sowie seine Ausgaben tätigen kann. Es ist also eine bodenlose Unverfrorenheit, wenn man behauptet jene unverdienten Unsummen wären keine Wohltat für Griechenland.

Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden.

Außer den Rettungsmilliarden verschenken wir unsere Produkte über Target 2 an die EU-Länder. Im Gegenzug dafür wurden die Renten gekürzt, um die Kaufkraft zu senken.Wir haben nicht genügend Kitaplätze, die Straßen sind in schlechtem Zustand. Kurzum es fehlt Geld an allen Ecken und Enden. Wer dies in Abrede stellt, will dem Normalbürger noch mehr Schaden zufügen. Tatsache ist, dass die meisten Menschen in diesem Land durch den unglückseligen Euro massiv benachteiligt werden.

menno - da heben viele

menno - da heben viele deutsche Kommentatoren ihre "moralischen" Zeigefinger gegen Griechenland

und

vergessen zu erwähnen - das bisher keine deutsche Regierung es geschafft hat - ihre Staatsschulden zurück zu zahlen.

Das einzigste bisher war - dass man ab und an die JÄHRLICHE NEUVERSCHULDUNG etwas gesenkt hatte...
..aber ich kann mich an KEIN JAHR erinnern - an denen die mal bei NULL war!!

Auch in D-Land wird man NIEMALS die Staatsschulden zurück zahlen können...
..und ist jedes Jahr darauf angewiesen - alte Kredite mit neuen Krediten zu befriedigen.
ENDLOS!

Wohlstandskinder

bei denen die realität noch nicht angekommen ist.

Die Realitätsverneinung ist beeindruckend. In 3 Jahren sollen also die griechischen Probleme gelöst sein ... durch ein Schuldenmoratorium! Wer da nicht mißtrauisch wird ...

Aermel hoch und nicht nur jammern

Normal sage ich auch das Angelegenheiten des inneren Rechts Laendersache ist. Aber bei einem Land das sich den Beitritt in die EU erschwindelt hat in dem falsche Zahlen vorgelegt wurden sage ich eindeutig NEIN. Dieses Land und seine Buerger sollten mal endlich zusammenhalten und vor allem zusammenarbeiten und nicht nur jammern wie schlecht es ihnen geht. Daher meine ich entweder die angeordnet Sparpolitik fortsetzen oder die EU verlassen. Sorry fuer meinen Kommentar, aber das ist was ich personlich denke. Es sollte sich keiner auf den Schlips getreten fuehlen.

@miauzi

Genau deswegen wird beim Euro Crash auch Deutschland kollabieren. Am besten man haut jetzt noch schnell die meisten euros auf den Kopf (Haus Auto Klamotten Werkzeug) damit beim Crash etwas bleibt.

Noch immer keine Einsicht

Natürlich können die griechischen Politiker alles selbst bestimmen was ihr Land angeht, dann müssen sie aber auch alles selbst bezahlen.
Die Griechen müssen erst mal zur Vernunft kommen und ihren inneren Schweinehund überwinden. Sie müssen dem bisherigen Schlendrian ade sagen. Mit Ordnung und Disziplin, sowie einem funktionierendem Finanz- u. Verwaltungswesen haben sie dann eine Chance auf einen Neuanfang. Ich würde es ihnen wünschen.

volle Zustimmung

der Meinung bin ich auch. Sie wollen die Sparpolitik nicht. Na gut. Dann raus und es mit ihrem eigenen Kurs versuchen.

13. Juni 2012 - 18:57 — Walter Meingott

Na, dann fahren se doch mal hin und überzeugen sich selber wie es da aussieht!

An dieser Stelle mal ein Lob. Ich lese Ihre Kommentare immer wieder mit Vergnügen, erfreue mich an der verqueren Diktion und dem widerborstig-satirischen konservativsten Geist.

Inhaltlich tendiert die Übereinstimmung allerdings meist gegen null.

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