Kommentare

Schwarz-gelber Humbug!

Das Interview exemplifiziert meines Erachtens recht deutlich, wie hanebüchen der Aktionismus v.d.Leyens ist.

Allein die Tatsache, den Beruf der Erzieherin aus der Not heraus, aus einer Verlegenheit heraus lernen und ausüben zu wollen, lässt erahnen mit welchem Impetus und Grundeinstellung „frau“ sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe, bei der Herzensbildung im Vordergrund steht, widmen wird.

Berücksichtigt man jetzt noch die grundsätzlichen Bildungsvoraussetzungen, dann erkennt man recht deutlich, dass es sich hierbei mal wieder um einen lautstarken politischen Rohrkrepierer handelt- dass ist schlicht das Ergebnis, wenn sich unqualifizierte Politiker(innen) zu qualifizierten Problemen äußern?

Im Übrigen hätte man die Problematik der Frauen mit Hilfe einer Transfergesellschaft deutlich besser handeln können, wenn die schwarz-gelben Protagonisten nicht ihr eigenes Dogma auf Teufel komm raus geritten hätten....!

Kein blinder Aktionismus

Dafür sind Erziehung und Bildung der Kinder für eine Gesellschaft zu wichtig.

Natürlich muß alles unternommen werden, um den Schlecker-Frauen eine Perspektive zu bieten.

Ein Erziehungsberuf benötigt aber eine fundierte Ausbildung.

Hier eine Sünde der Vergangenheit:

In den 60ern wollte der NRW-Kultusminister Paul Mikat, den Lehrermangel bekämpfen, indem er fachfremde Bewerber, in einem Schnellverfahren zu "Hilfslehrern" ausbilden ließ. Den sogenannten "Mikätzchen".

Mein Bio-Lehrer war so einer, in der 10 Klasse schrieb ich ein Referat über eine Tierart, den "Tansanischen Uferhasen".

Dieser Hase lebt an den Ufern der großen Seen und baut seine Höhlen im Uferschlamm. Ich hab mir echt Mühegegeben mit Zeichnungen und detailierten Bau- Leistungsbeschreibungen.

Ich bekam auch ein "sehr gut".

Nur... das Tier und seine Lebensweise waren frei erfunden. Der "Bio-Lehrer" hat nix gemerkt.

Gruß, zopf.

Blindflug im Sozialwesen

Frau von der Leyen hat ganz offensichtlich nicht die geringste Vorstellung davon, was den Beschäftigten in Sozialberufen an Leistung abgefordert wird.

Da liebäugelt man damit, HartzIV-Leute in die Altenpflege zu schicken oder ehermalige Verkäuferinnen (meist kaum mit einer zweijährigen Ausbildung) als künftige Fachkräfte ins Erziehungswesen abzuordnen.

Dass diese Berufe nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität, körperlicher Fitness und Lernbereitschaft erfordern, sondern auch ein Mindestmaß an Freude,sich für sozial Schwächere zu engagieren, gepaart mit einer hohe Frustrationsschwelle und sehr viel Verantwortungsbewußtsein, ist Frau VDL nicht klar.

Diese Berufe sind kein Notnagel, um die Arbeitslosenstatistik zu schönen, sondern schöne, aber sehr schwere Jobs, die Menschen freiwillig und mit der entsprechenden Grundeinstellung machen müssen, da die Gehälter dazu noch absolut mies sind!

Diese Geringschätzung Frau VDLs für die Sozialberufe ist geradezu beleidigend!!!

Darstellung: