Kommentare

Gar nichts bis gut!

Im schlimmsten fall würde ein austritt der Griechen aus dem euro gar nichts bedeuten, weil Griechenland so völlig "unbedeutend" für den euro ist(auch wenn die bankster und ihre schergen die politiker was anderes behaupten, was den bankstern ja auch 'ne menge kohle eingebracht hat).
Und im besten fall würde der euro an wert gewinnen weil der "klotz" Griechenland ihm nicht mehr am bein hängt.

Aber dann könnten sich die bankster ja kein steuergeld mehr genehmigen...naja zumindest der vorwand Griechenland funktioniert dann nicht mehr.
Aber es Spanien als Griechenland ersatz ja schon in vorbereitung, Spanien muss man demnächst bestimmt auch "retten" in dem man den bankstern milliarden steuergelder schenkt!

Aber nicht doch. Das groesste

Aber nicht doch. Das groesste Problem haette die deutsche Bundesregierung. Diese muesste in diesem Fall naemlich erklaeren, warum man den Vertrag von Maastricht gebrochen hat, heute auf Buergschafften in dreistelliger Milliardenhoehe sitzt, aber immer noch ungestraft regiert.
Wie schon geschrieben- wer hat wohl die groessten Probleme?

@mab72

Sie haben vollkommen Recht mit Ihrer Einschätzung.
Es geht und ging immer nur um die Rettung der Banken.
Das gilt übrigens für die gesamte Finanzkrise- genauer gesagt,
die erste und die (bisher) zweite.
Es ist vollkommen unbedeutend für die Euro Zone,
ob Griechenland Mitglied ist oder nicht.
Dieser Rettungshype, der da veranstaltet wurde- und wird,
ist absolut lächerlich.
Wenn ich an all die bisher schon verbrannten Milliarden
denke, wird mir schlecht.

Wir retten alle so lange bis

Wir retten alle so lange bis endlich alle Länder in Europa wirtschaftlich gleich stark sind. Nämlich alle so stark wie Spanien!

Das ist nicht ganz richtig

@ z.zoppo
""Aber nicht doch. Das groesste Problem haette die deutsche Bundesregierung. Diese muesste in diesem Fall naemlich erklaeren, warum man den Vertrag von Maastricht gebrochen hat, heute auf Buergschafften in dreistelliger Milliardenhoehe sitzt, aber immer noch ungestraft regiert.
Wie schon geschrieben- wer hat wohl die groessten Probleme?""

Der Maastrich-Vertrag wurde unter der Regierung von Bundeskanzler Schröder gebrochen und hat mit der jetzigen Regierung nichts zu tun. Auch wurde von der Rot/Grünen Regierung Griechenland in die EU forciert.

Die jetzige Regierung darf nur die Kartoffeln aus dem Feuer holen, für das was die Sozis schon immer am Besten konnten. Alles kaputtwirtschaften und später es auf die anderen schieben.

Syriza light nach der Wahl?

Die Syriza ist im Wahlkampf, also wird viel Radikales versprochen. Wenn sie dann vor den Konsequenzen ihres Geschwafels stehen, werden sie sich nochmal ueberlegen, ob ihr Wahlprogramm so ohne Weiteres umzusetzen ist. Wenn in Griechenland reihenweise Unternehmen pleite gehen wegen des Euroaustritts, haetten sie auch ganz schnell den Aerger vor der Tuer.

Was mich aber etwas stoert ist wieder dieser Schau-Optimismus in Bruessel. Man habe angeblich keine Notfallplaene... das waere aber eine schlechte Regierung, die nicht auf moegliche Szenarien gefasst waere.

Einen Grexit wird es nicht geben

Alexis Tsirpas von der Syriza-Partei hat nie von einem Ausstieg geredet. Er wird in Deu permanent falsch zitiert. Wenn er sagt er werde die Steuern erhöhen (bei den Reichen) schreibt die Bildzeitung: Er wolle die Steuern senken usw. Es geht um eine Neuverhandlung der Sparmaßnahmen. Die übrigens den Griechen mit der Pistole an der Schläfe aufgezwungen wurde. GR gleicht einem Taxifahrer dessen Motor nur noch auf einem Zylinder läuft. Dem verboten wird in die Werkstatt zur Reparatur gehen. Eins ist sicher, wenn der Motor kaputt ist kann GR seine Schulden nicht mehr bezahlen. Von Wollen ist dann keine Rede mehr. Egal welche Partei regiert.

also hat man jetzt die Wahl

also hat man jetzt die Wahl zwischen Katastrophe, Katastrophe und Katastrophe. An zwei davon sind die Griechen definitiv nicht selbst schuld! Es wurden von Anfang an die falschen Entscheidungen getroffen und das wird jetzt richtig teuer, zumal in Spanien schon wieder Milliarden an Rettungsgeldern in Banken fließen, also dieser ganze Unfug ungebremst weiter geht.

Ich verstehe das nicht...

"Aber ohne die internationalen Finanzspritzen ist die Staatspleite nur noch eine Frage von Wochen."
Wenn ich die Entwicklung der letzten Monate sehe, ist es mit Finanzspritzen doch nur eine Frage von Monaten - also auch nicht wirklich besser, nur teurer.

"Es würde noch unwahrscheinlicher, dass die Griechen die in den letzten beiden Jahren geflossenen Hilfskredite ordnungsgemäß zurückzahlen, immerhin schon 150 Milliarden Euro."
Das ist doch gelogen, glaubt irgenjemand, wir sehen das Geld wieder? Die letzten Monate zeigen doch, dass es trotz Finanzspritzen weiterhin bergab geht!

"Deshalb mutmaßt Wolff, dass die Europäer letztlich doch weiter Geld nach Athen überweisen werden"
Und diese Schlussfolgerung verstehe ich nicht. Wir schießen Geld rein, es geht weiter kontinuierlich bergab aber wir müssen/werden auch weiterhin Geld reinstecken, damit...? weil?...

Ich werde das Gefühl nicht los, ich werde hier über den Tisch gezogen.

Der Clou wird doch nicht genannt.

Das ist ein Notfallprogramm, da die Allgemeinheit noch nicht für alle Verbindlichkeiten der Finanzindustrie haftet. Seit 2 Jahren schaufeln wir der Allgemeinheit den Scherbenhaufen der Finanzindustrie zu. Die Mechanismen, die dabei binnen einer Woche ausgehandelt wurden, werden hier verschwiegen - denn sonst würde der Bürger noch mehr an die Decke gehen als bisher.

Die Brandmauern werden natürlich nicht reichen. Allein bei Spanien geht es um 3 Billionen Euro, was die Rettungsschirme dann garnicht mehr halten können.

Aber süß wie man versucht noch in dieses Chaos seine parteipolitischen Präferenzen hinein zu projezieren. Naja im Chaos klammert sich an das was man kennt.

Wer die Politik der letzten Jahre verfolgt hat (und zwar an der Quelle, nicht aufbereitet), der weiß das von Gelb bis Grün ein und dieselbe Politik gefahren wurde.

Kurzum: Die Kapelle spielt bis zum Schluss.

Griechenland war schon vor

Griechenland war schon vor einem Jahr pleite.
Statt den Toten zu beerdigen sitzt dieser weiter am Tisch
und sinkt immer unerträglicher.

Neue Wörter braucht die Welt

Und nun auch noch "GrExit". (ich kann es schon jetzt nicht mehr hören)

@EinPragmatiker

"Was mich aber etwas stoert ist wieder dieser Schau-Optimismus in Bruessel. Man habe angeblich keine Notfallplaene... das waere aber eine schlechte Regierung, die nicht auf moegliche Szenarien gefasst waere."

Das wurde doch auch im Bericht erwähnt, man will keine Panik aufkommen lassen, deswegen tun die EU-Politiker so als wüssten sie nix von Grexit. In Wirklichkeit wurden höchstwahrscheinlich schon lange Pläne für den Ernstfall erstellt. Das wird man ja dann sehen, wie schnell auf einmal plötzlich die Pläne auf den Tisch liegen ;-)

Was man erkennt, muß man auch wahr haben wollen!

1.Maastricht war nur Augenwischerei fürs Volk.Die Gleichmacherei konnte bei den unterschiedlichsten Volkswirtschaften nie funktionieren.So war geplant,daß die Starken die Schwachen durch den unbeweglichen Zwangseuro stützen MÜSSEN.Zur geplanten Abschröpfung Deutschlands
2.Drachme wertet ab bedeutet geringere Kaufkraft
3.DM wertet auf bedeutet erhöhte Kaufkraft,gut fürs deutsche Volk
4.Abgewertete Drachme erlaubt Gr Rückkehr zum inneren Gleichgewicht
5.Aufgewertete DM entspricht der Rückkehr zur selbstbewußten deutschen Wirtschaftskraft in sicherem,gerechtem Hafen.Darum wurden wir immer BENEIDET und was es zu zerstören oder auszunutzen galt (Mitterand,Kohl,Verheugen,Sarrazin)
6.Die Euroländer sind nicht fähig,den Wert ihrer Volkswirtschaft zu akzeptieren.Der trügerische Euro ist Sand in den Augen und im Getriebe
7.Die deutsche Regierung hat durch im Euro erzwungene Zwangsabwertung von ca 40% das Volk betrogen und verheimlicht dies
8.DEUTSCHER Euro-Austritt wäre das reinigende Gewitter!

Bauen wir die Mauer wieder auf, Berlin!

, nicht den Flughafen,...;-)

An: EinPragmatiker

"Wenn in Griechenland reihenweise Unternehmen pleite gehen wegen des Euroaustritts, haetten sie auch ganz schnell den Aerger vor der Tuer."

Warum sollten denn die griechischen unternehmen pleite gehen?
Wenn die griechen wieder die drachme einführen würden(werden) wird das was die griechen exportieren billiger, was eher zum gegenteil von "pleite" führen würde!
Ausserdem besteht die griechische wirtschaft zu einem ziemlich grossen teil aus tourismus der boomen würde, wie noch nie, denn drachme = billiger urlaub!

Die griechische wirtschaft ist schlicht nicht geschaffen für den euro.

Noch schlimmer

Ich mache mir nicht so viel Sorgen um "Ansteckungsgefahr". Die direkten Folgen sind schon schlimm genug. Es ist einfach nicht nett, wenn hunderte Milliarden an Investitionen oder Krediten in Griechenland verpuffen.

Die meisten Grexitszenarien erfordern, dass die Griechen irgendwie freiwillig eine eigene Währung einführen, was sich erheblich leichter sagt als es zu machen ist. Und sie müssen eben auch wirklich wollen. Sie wollen aber nicht. Die Notwendigkeit wird wohl auch kaum von den Griechen gesehen werden. Das hat dann noch schlimmere Konsequenzen für den Rest Europas, aber den Griechen ist das dann verständlicherweise egal.

Ich rechne mit neuen Verhandlungen über die Hilfsgelder. Wir können locker noch mal 50 Milliarden locker machen, ohne am Ende schlechter weg zu kommen...

Wie verlogen Politiker sind

Alleine die Bundesbank spielt seit geraumer Zeit viele Szenarien durch. Das haben die übrigens selbst öffentlich bekannt gegeben.

Die Angst vom Ausbleiben der Apokalypse

Der Euro ist und bleibt eine Fehlkonstruktion, die Vertragswerke sind und bleiben Makulatur, werden selektiv gehandhabt, so wie es gerade passt.

Mit schlichten Sprüchen: “Scheitert der Euro, scheitert Europa“, versucht man Räson einzufordern.

Was uns als Fortschritt verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Rückschritt: Dominanz u. Misstrauen, Verachtung u. Vorteilsnahme bestimmen das marktkonforme Europa der Euro-Zone, in deren Fokus nicht das Europa der Bürger, sondern dass der Märkte steht!

Vor dem Euro hatten wir ein Europa, das in friedlicher Koexistenz, vertraulich u. respektvoll miteinander umgegangen ist- davon ist nichts mehr übriggeblieben.

Die Angst geht um, dass ein „Grexit“ dem Land zur Wiedergeburt verhilft u. andere (PIGS)-Staaten sich zur Nachahmung empfiehlt, weil so Ruhe u. Berechenbarkeit, sowie wieder eigenständiges staatliches Handeln möglich wird. Die Euro-Blase platzt u. das Leben geht weiter, dass ist die große Angst der Experten u. der politischen Eliten!

@Martina M. leider Falsch,

@Martina M.
leider Falsch, wurde der Beitritt Griechenlands, von der SPD/Gruenen verbockt.
Den Rettungsschirm und Bruch des Vertrages ist ganz alleine auf Frau Merkels Mist gewachsen. Die SPD , Gruenen, und FDP haben dies aber unterstuetzt.

Einlagenversicherung?

Bedeutet dass, ich kann ein unendliches Risiko eingehen (-> hohe Rendite) und bekomme mein Geld auf jeden Fall zurück, wenn ich es verliere? Wenn das in Kraft tritt gehe ich Aktien kaufen.

@ Martina M.

Selten so gelacht. Dieses ewige Sozialisten-Bashing geht mir so was am A. vorbei. Selbst der Dümmste sollte doch sehen, das die ganz große Koalition (CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne) mehr oder weniger das gleiche Süppchen kochen. Lediglich bestehen leichte Unterschiede bei den Gewürzen.

Sustainche: SY.RIZ.A nach der Wahl !

Sehr geehrter user EinPragmatiker, Sie – ebenso wie andere Menschen in Deutschland sowie die zahlreichen Lobby-Finanz-“Experten” in Europa – unterschaetzen die Lage, in der sich die Mehrheit der griechischen Bevoelkerung befindet.

Die Menschen haben tatsaechlich nichts mehr zu verlieren! Unternehmen SIND bereits reihenweise pleite gegangen. Freunde von Sustainche SIND von Athen auf’s Land gezogen und bewirtschaften das Land ihrer Grosseltern. Junge Menschen VERLASSEN Hellas. Lokal GIBT es Tauschringe oder eine lokale Waehrung. Womit, bitte schoen, wollen Sie diese Menschen noch beeindrucken, dass es schlechter wird ... ?

SY.RIZ.A VOR der Wahl ist SY.RIZ.A NACH der Wahl – das ist ja nicht die deutsche Die Linke! Es geht vielen Griechen um einen konkreten NEUSTART (reset), weil sich die Menschen im Klaren sind, “dass sich die Probleme nicht mit den Methoden loesen lassen, durch die sie entstanden sind” (Mahatma Gandhi) – also auch nicht mit Nea Dimokratia und PA.SO.K. !

Alle reden - wie immer - am Problem vorbei

Geld wäre genug da. Durch die Schuldenpolitik der letzten Jahre sind genügend Reiche immer reicher gworden, auch Griechen, deren Geld jetzt gemütlich auf Schweizer Konten dahinschlummert. Man müsste einfach die Gesetze ändern, Gesetzte, die bislang nur zum Schutz der Reichen gemacht wurden, müssten umformuliert werden zugunsten der betrogenen Massen. Aber genau das verhindert die Politkmafia seit Jahren, weil sie mit den Super-Reichen immer schon unter einer Decke steckte. Nicht nur Mr. Dax alias Dirk Müller hat bestechend klar aufgezeigt, wie man durch einfachste Massnahmen die Hausbesitzer hätte schützen und den Zusammenbruch des Immobilienmarktes verhindern können. Es gäbe genügend sozial-ethisch vertretbare Ansätze. Aber die gewählten Politker verhindern sie. Bewusst und vorsätzlich. Der Wähler hat genau das gewählt. Leider.

Lieber ein Ende mit Schrecken...........

als ein Schrecken ohne Ende. Warum können einige Politiker nicht einsehen dass die Geschichte vom Euro gescheitert ist. Die Völker durften sowieso nicht mit bestimmen und nach dem Griechenland Desaster ist die Sache auch nicht zu kitten. Die sogenannten Süd-Staaten hängen alle am Tropf und der Steuerzahler muss büßen. Die Steuergelder die jetzt schon verpulvert sind kommen auch nicht wieder herein und dann jammern unsere Volksvertreter es wäre kein Geld für Kitas da. Der Traum eines Alt-Bundeskanzlers ist restlos gescheitert vor allem weil dieser auch nicht ganz schuldlos ist hinsichtlich der Aufnahme von Griechenland in die EU. Es wurde wider besseren Wissen vollzogen.

Wenn ich

das alles so höre und lese,muß ich immer an unseren Nachbarn im Gartenverein denken.Der gute Mann hatte eine Regentonne aufgestellt und freute sich auch bald über das Wetter.Doch seine Endtäuschung war groß als er sich seinen Vorrat anschauen wollte.Die Tonne war leer.Was war passiert?Der gute Mann hatte vergessen das Abflußloch zuschließen.Bezug nehment auf die Euro-Politik heißt das nichts anderes man zäumt das Pferd von hinten auf.Statt die Banken endlich in die Pflicht zunehmen muß der kleine Mann bezahlen,ob er will oder nicht.Noch etwas:Es heißt jeder Deutsche hat so und soviel Schulden.Wieso bekommen ich die Schulden vom Staat auf gebrummt?

Martina M.

Es stimmt, dass die Regierung Schröder den Vertrag gebrochen hat, aber (wenn ich mich recht erinnere) haben die Zahlen nach c. 2-3 Jahren wieder gestimmt. Dass es Ländern wie GR, Italien oder Spanien jemals gelingen wird, Ihre Haushalte ohne Schuldenschnitte wieder in Ordnung zu bringen, darf bezweifelt werden.
Es ist auch korrekt, dass rot/grün unbedingt GR mit ins Boot holen wollte - ich kenne keine einzige Gegenstimme aus dem schwarz/gelben Lager.
Und wer hat eigentlich den "Geburtsfehler" des Euro zu verantworten?? Das waren nicht die von Ihnen so verteufelten Sozies.

Was "Bankenrettung" wirklich bedeutet

Viele meckern ja darüber, dass "Banken gerettet" wurden. Was sie dabei vermutlich nicht wissen ist, dass "Bankenrettung" für "Spargelder retten" steht, denn "das Geld der Banken" sind unsere Spargelder...
Das sagt natürlich keiner so offen...

Zu den "Hilfsmilliarden":
Weil die Entwicklung in Griechenland sehr unsicher ist und eine griechische Staatspleite in 2010 leicht einen globalen Wirtschaftskollaps hätte auslösen können, musste Griechenland innerhalb des Eurosystems monetär (d.h. geldmäßig) soweit isoliert werden, dass eine dortige Staatspleite verkraftbar wäre.

Dazu wurden praktisch alle GR-Anleihen aus dem Markt genommen (dafür waren die Milliarden), GR ca. 100 Mrd. an Korruptionsgewinnen des Eurosystems erlassen und GR verpflichtet, u.A. einen ausgeglichenen Staatshaushalt, sowie eine funktionierende Steuerverwaltung zu liefern.

Würde GR seine Milliardäre wie alle anderen Bürger besteuern, hätten die Bürger mehr Geld.

Wenn eine private Familie

Wenn eine private Familie schulden hat ist es wichtig zu sparen. Viel wichtiger ist es den Schuldenberg durch Arbeit zu tilgen. Die griechen sind schon seit geraumer Zeit am Sparen. Was ihnen fehlt ist eine Wirtschaft mit Exportgütern. Europa sollte Griechenland helfen, indem dort eine Wirtschaft aufgebaut wird. Firmen sollten in EU-Raum investieren statt in nucht EU-Staaten. Wenn Europa es nicht schafft eine einigermaßen gleiche Wirtschaftskraft im Euroland herzustellen. Das was dann eingeführt werden musss oder auch jetzt durch Hilfszahlungen passiert ist ein Länderfinanzausgleich auf europäischer Ebene.

Täuschen seit dem Beitritt und Kleinanleger beim Schuldenschnitt zwangsenteignet. Das trotz der Beteuerung der Freiwilligkeit durch die Europolitiker mit der Bundeskanzlerin an der Spitze. Mündelsichere Eurostaatsanleihen(!) Null Zent Eigenkapital mussten Banken dafür hinerlegen. Zum Schluss hat man die Spekulation zugelassen und noch befördert. Die Schergen sind die €-Politiker. Für den angerichteten Schaden muß gehaftet werden. Es ist unglaublich was sich da breit macht. Die Geldgeber wollen tatsächlich ihr Geld zurück. Schulden muß man nicht zurückzahlen. So bleiben für mich nicht nur Griechenlandurlaub und Euro-Staatsanleihen passé.

Es stellt sich nicht zuerst die Frage nach den Auswirkung eines EXIT. Das verspielte Vertrauen und die Rechtsstaatlichkeit muß wieder hergestellt werden. Deutschland kann nicht Teil einer Schurkengemeinschaft sein. Lässt sich das nicht zweifelsfrei ändern, bleibt nur der D-EXIT. EURO und Solidarität gehen nur bei Solidität und Rechtsstaatlichkeit.

Zeit ist kostbarer als schnelles Geld.

Zitat: >Frankreichs Präsident Hollande: "Ich weiß von keinem Notfallszenario, was beim Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone zu tun wäre."< (Zitatende).

Wer das glaubt, trinkt seinen 'Cafe au Lait' auch mit saurer Milch. Denn längst liegen in den staatlichen Schubladen die Notfallpläne bereit. Wäre das nicht so, dann hätten die involvierten Politiker ihre Arbeit nicht verantwortungsvoll getan und müssten wegen Unterlassung in den Knast!

Allerdings - bei all der Hektik um die 'Griechenlandfrage' vermisse ich einen Lösungsansatz, der endlich öffentlich diskutiert gehört: Eine Langzeitstundung der griechischen Schulden über 50, viell. sogar 99 Jahre. Freilich müssten auch dabei akute Probleme zB. von ebenfalls klammen Gläubigern ad hoc gelöst werden. Aber das wäre dann ein offenes Verfahren, die notleidenden Gläubiger müssten sich explizit erklären und man wüsste, warum und wohin die EU (ESM?) Rettungsgelder überweist. Parallel zu einer planvollen Aufbauhilfe für GR über 25 (?) Jahre.

Ist doch egal

Wenn Griechenland aus dem Euro geht, gibts keine Miliarden mehr für sie. Wir "sparen" also hunderte von Milliarden.
Wenn Griechenland im Euro bleibt, zahlen wir weiter in ein Fass ohne Boden - also auch hunderte von Milliarden. So what?
Fall 1 wäre mir lieber, da wäre mal endlich Ruhe mit dem ewigen Gezanke.
Dann können wir mit Spanien, Italien, Portugal das gleiche Spielchen auch noch machen.
In 2-3 Jahren wären dann nur noch ein paar Länder mit dem Euro vorhanden.
Und in 10 Jahren wäre unsere D-Mark wieder da!
Hurra, es lebe die freie Marktwirtschaft

Griechenland wird auch ohne EURO ...

weiter leben, so wie seine östlichen, westlichen und nördlichen Nachbarn (Türkei, Mazedonien, Albanien und Bulgarien)!!

@mab72

"Warum sollten denn die griechischen unternehmen pleite gehen?
Wenn die griechen wieder die drachme einführen würden(werden) wird das was die griechen exportieren billiger, was eher zum gegenteil von "pleite" führen würde!"

Ich glaube in den Punkt sind sich Neoliberale und Kritiker einig: Griechenland wird abstürzen.

In eine Währung die sich im freien Fall befindet investiert niemand. Auch keine Tourismus Unternehmen. Entsprechend wird auch das Umfeld bewertet werden. Konsum bricht noch weiter ein, und es entsteht noch mehr Sogwirkung. Der Irrweg Export kann ich kurzfristig (Exportfixierung ist immer kurzfristig) woanders besser haben.

Abgesehen davon, dass das politische Umfeld und staatliche Institutionen im Chaos versinken. Womöglich wird der Staat handlungsunfähig. Das wird zwar nicht als so wichtig erachtet (Justiz, Polizei, Feuerwehr, Infrastruktur, Medizinische Versorgung), weil es ja nur um Wirtschaft Wirtschaft, Wirtschaft geht, sollte aber trotzdem erwähnt werden.

Etymologie und Feuerspiele

Das Wort Geuro ist eine Kreation der Deutschen Bank und deren Planspielen einer Parallelwährung, die nicht in den Häusern unserer Regierungen enstanden sind. Das Wort Grexit hat bei den Analysten der Citigroup seinen Ursprung und ist somit nichteinmal in Europa enstanden. Die Ursprünge der Lösungsvorschläge in der Finanzwelt werden verschleiert. Auch das dauernde Spiel mit dem Feuer welches die Finanzlobby treibt. Es wäre eine Entscheidung des Finanzadels und Spekulanten, die uns als politischer Wille und Entschlossenheit verkauft würde. Und die ARD macht munter mit.

Endlich hat das Kind einen Namen ...

Mag sein, daß schon genug Programmierer und Fachstudios vor Ort sind, nun wird noch über das WIE und das WANN und das WOHIN bzw. WOHER diskutiert.

Diese Diskussionen können dauern, wird je nach Dauer allerdings immer noch teurer + Zinsen.

Aber wenn es dann endlich klappt, wird kopiert wie die Weltmeister.
Dann ist die EU auch endlich Insolvenz-erprobt.

Vielleicht gelingt diese Union beim 2. Versuch besser.

Kettenreaktion.

Weil in Europa jeder jedem kreditfinanziertes Geld geliehen hat, ist eben alles wie im Teufelskreis miteinander verwoben. Bricht GR weg, verlieren eben nicht Superreiche einen verschmerzbaren Teil ihres Vermögens, sondern institutionelle Investoren, die ihre Anlagegeschäfte oft genug (unverantwortlich??) 'auf Kante' genäht haben, und dann eigene Kredite bedienen müssen, die nicht mehr gegenfinanzierbar sind. Plakativ vergleichbar mit einem Autofahrer, der sein Auto per Kredit kaufte, es bei einem Unfall mit einem unversicherten Verkehrsteilnehmer (soll es in D schon viele geben) schrottete, und nicht nur auf den eigenen Kosten, sondern auch auf den weiter laufenden Kreditraten sitzen bleibt. Da hilft auch kein vollstreckbarer Titel, um an irgendwelches Geld zu kommen.

Ergo: Im Fall GR geht es um eine gesamtheitlich intelligente Lösung. Und die kann nur lauten: Langzeitstundung der Schulden und eine sofortige Aufbaufinanzierung.

Ich hoffe nur dass die akropolis nicht verkommt.

Dieser Haufen Steine über Athen, ist am Ende nämlich die Legitimation unserer Demokratien.

Die Freiheit, den Wohlstand und die Wehrhaftigkeit, die Athen unter Männern wie Perikles und Themistokles erreicht hat, strahlt bis heute in unserem Geist aus.

Und die Akropolis ist der sichtbare Beweis, das dort vor 2500 Jahren ein zivilisatorischer Durchbruch erreicht wurde, der bis heute das Leben der Menschen in ganz Europa bestimmt.

Krisen gab es viele, sie kommen und gehen. Hellas ist geblieben. Nicht nur wegen der Thermopylen.

Re: @ 8:15 — berndmueller

Ganz unrecht haben Sie nicht, wenn Sie leider etwas polemisch schreiben: "Wir retten alle so lange bis endlich alle Länder in Europa wirtschaftlich gleich stark sind. Nämlich alle so stark wie Spanien!"

Hoffentlich wissen Sie, daß Spanien im Grunde nicht wirtschaftlich (industriell) schwach ist, sondern lediglich an einer von außen implantierten Immobilienblase leidet, die das gesamte Kreditgefüge dieser eigentlich gesunden Volkswirtschaft ruinierte. Wie schon in Irland. Und auch Deutschland war wegen überzogener Immobiliengeschäfte schon nahe am Kollaps (Aufbau Ost und Wildwest-Abzocker).

Zu Ihrer Äußerung: Ja, ich meine, wir alle in Europa müssen uns darauf einstellen, zu realistischen Relationen zurück zu kommen. Das ist schmerzlich und schwer und ich hoffe, das geht friedlich. Denn andernfalls ginge es nur mit Eroberungskriegen...

je eher die Insolvenz desto schneller geht's wieder bergauf

Wer hoffnungslos überschuldet ist, braucht eine Insolvenz für den Neuanfang. Jedes weitere Hilfspaket wäre eine Verschlimmbesserung der Situation.

Ja, der Aussteig aus dem Euro wird für die Griechen schmerzhaft werde. Aber hey, wer hat die Sache verbockt? Da müssen die Griechen nun durch.

Und mit einer neuen Währung kommt auch ganz sicher wieder der Aufschung in Griechenland.

Es gibt nicht beides, sondern nur entweder oder.

Jedes Land kann freiwillig aus der Eurowährung austreten. Den Euro behalten wollen und trotzdem weiterschlampen und keine Regeln einhalten, das geht nicht. Die EU hat der griechischen Regierung Hilfe angeboten, um den aufgeblähten Staatsapparat auf ein normales Maß zu reduzieren und Ordnung in die Verwaltung und Finanzen zu bringen. Die Politiker lehnen diese Hilfe ab, denn sie wollen weitermachen wie bisher. Dass nun der fleißige, gestresste deutsche Steuerzahler diese Missstände weiterhin dauerhaft finanzieren soll, ist alles andere als hinnehmbar. Außerdem könnte das Deutschland gar nicht schultern.

Also manche Journalisten

Also manche Journalisten lernen es nie.

Immerwieder die selben Kommentare. Immer wieder die gleichen Phrasen.

Und immer die widersprüchliche Berichterstattung.

Das Land hat nur eine Übergangsregierung. Es kann gar nicht über soetwas entscheiden.

@Flugor

"denn "das Geld der Banken" sind unsere Spargelder..."

Unsere?

Also ich habe NICHTS aufs Konto (nie gehabt!).

Bleibt nur sein ERSPARTES noch in GOLD (999,9) anzulegen?

"Die Politiker bestreiten, dass es Notfallpläne gibt. Und über das "Was wäre, wenn"..."

Bleibt nur sein ERSPARTES noch rechtzeitig in GOLD (999,9) anzulegen!, bevor der Euro an seiner Inflation implodiert !

Weil bei diesen riesigen Geldmengen kann es nur einen Hyperinflation sein. Wird das Geld erst fällig (abgerufen/benötigt)), dann knallt es im Karton!.

Re: @ 10:50 — Shalom

Hallo, @Shalom - und der tanach'sche Friede sei auch mit Ihnen -

Wenn Sie allerdings schreiben:

>Griechenland wird auch ohne EURO ... weiter leben, so wie seine östlichen, westlichen und nördlichen Nachbarn (Türkei, Mazedonien, Albanien und Bulgarien)!!<

...dann scheint mir das doch eher die Geisteshaltung eines levantinischen Geldverleihers zu sein, und nicht die eines europäischen Problemlösers.

Wortspiele? Re: @ 11:01 — Denken hilft ...

Ihren Nickname ("Denken hilft") erlaube ich mir zu ergänzen mit "Denken können auch!"

Ihr Hinweis auf den Ursprung von Wortspielereien hilft in der Sache keinen Millimeter weiter.

Nebbich - es geht vielmehr darum, ernsthafte und realistische Möglichkeiten zu finden, möglichst schnell den ins absolute Abseits abgerutschten Menschen in Griechenland zu helfen, bevor dort ein Brandherd entsteht, der zum Flächenbrand für ganz Europa werden könnte. Und dies sicher nicht mit weiteren Geschwenken an Milliardäre - weshalb ich das Erstarken der Linken in GR für richtig gut halte.

Ihr Vergleich mit "Nachbarstaaten" (ebenso zweifelhaften Rufs) ist aus meiner Sicht nur lächerlich.

Schönen Sabbat und shalom.

Absolut unwahrscheinlich!

Wie wir ja wissen ist bis jetzt immer genau das eingetreten was die Politiker ausgeschlossen haben:

Griechenland erfüllt die Eurokriterien -> sicher doch

Griechenland ist solide -> Downrating, Krise

Griechenland bleibt auf jeden Fall zahlungsfähig -> Bankrott

Es wird niemals eine Umschuldung geben -> ...

Gr. braucht auf keinen Fall Hilfsgelder -> bis jetzt 150Mrd gezahlt Unsummen bewilligt und massenhaft Anleihen gekauft

Es wird keine Beteiligung privater Gläubiger geben -> ...

Es wird unter keinen Umständen einen Schuldenschnitt geben -> 50% Schuldenerlass

Griechenland wird eine stabile Regierung erhalten -> ...

Und nun:
Griechenland wird auf keinen Fall aus dem Euro austreten -> wann kommts ganz dick?

Griechische Spareinlagen sind sicher und blablabla... Ja sicher.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass immer genau das eintrifft, was am vehementesten ausgeschlossen wird.

Ich kann es nicht mehr hören (lesen)....

...diese ewig überheblichen und selbstgerechten Kommentare, die hier immer wieder von einigen Usern zum Thema Griechenland abgegeben werden. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen auf "Bild"-Zeitungsniveau versuchen, zu argumentieren. Deutschland ist seit Bestehen der EWU, der EU sowie des Euro der Hauptnutznießer derselben! Deutsche Politiker wußten von Anbeginn, daß die griechischen "Bilanzen" so nicht stimmten, haben einem Beitritt Griechenlands aber im Interesse der deutschen Wirtschaft und der deutschen Banken zugestimmt. Unser auf Export basierendes Wachstum kam nur durch EU und Euro zustande! Im übrigen scheinen viele sich auch nicht über den Sinn des Wortes "Gemeinschaft" im Klaren zu sein. Kein Wunder, daß wir (ja wir, und nicht die Griechen) bald in Europa isloiert sein werden. Merkel & Co. sowie unserer typisch deutschen Überheblichkeit und Schulmeisterei sei Dank!

Leistung

Wesentliche Impulse zur Konjunkturbelebung stellte für viele Südländer die Euroeinführung dar (Verdopplung der Kreditlinien bei gleichbleibenden Zinslasten). Diese Mittel sind mit der Gießkanne verteilt worden, für alle möglichen Wohltaten ausgegeben worden, Spätfolgen inklusive. Dieses gigantische Wachstumsprogramm hatte nahezu keinen positiven Effekt. Aufblähen der Verwaltungsapparate, Erhöhung von Kosten, auch Lohnkosten etc.
Der Versuch, diese unsinnige Aktion in ihren Folgen rückgängig zu machen, wird scheitern. Halb Europa ruft schon wieder nach "Wachstumsprogrammen", meint damit aber nicht Wettbewerbsfähigkeitsförderung, sondern schuldenfinanzierte Ausgabenprogramme.
Es wird entweder soziale Unruhen geben in den Ländern, die schmerzhafte Anpassungen von Sozialstandards vornehmen, oder aber zunehmende Europafeindlichkeit bzw. Rückzug zum Nationalstaat in den Geberländern.
Mir sind ferne soziale Unruhen lieber als nationalistische Tendenzen bei uns. Pest oder Cholera.

@Flugor

"Viele meckern ja darüber, dass "Banken gerettet" wurden. Was sie dabei vermutlich nicht wissen ist, dass "Bankenrettung" für "Spargelder retten" steht, denn "das Geld der Banken" sind unsere Spargelder..."
--

Nun ja, aber das sind ja seltsame Banken, bei denen ich Geld auf ein Konto packe und später noch mal als Steuerzahler die gleiche Summe abdrücke um am Ende meine Einlage wieder herauszubekommen.
Tja und sind sie einmal gerettet und machen wieder Gewinne, interessiert das Geld was in sie geflossen ist auch niemanden mehr.

Bankenrettung - die nächste

Ich hätte da mal eine Idee:

Wie wäre es, wenn alle Bürger in den €-Ländern ihre Ersparnisse abheben (nennt man Banken-Run, glaube ich) ?

Wie wollen in solch einem Fall die die Bänkster-hörigen Politiker dann noch die Banken retten ? Das würde wohl endlich zu einer Bereinigung (weltweit) dieses maroden Systems, wenn nicht zum endgültigen Zusammenbruch (hoffentlich!), führen.

Im Anschluss könnte ein neues, vernünftiges Geldsystem aufgebaut werden.

Wass passiert mit den später wetlosen Griechischen Euros?

Dass wir alle Bargeld horten sollen mit einem X ist ja mittlerweile allen klar. Aber die später wertlosen Griech. Euroscheine, was passiert mit denen? Die Griechen tauschen sie ja auch langsam gegen Deutsche etc. ein. Geht unser Wert des Geldes damit in den Keller?

an: Nana

Na wer investiert denn jetzt?
Niemand!
Und solange die lage in griechenland nicht geklärt ist wird auch in zukunft niemand investieren.
Der "konsum" wird nun mal letzten endes vom export(rohstoffe oder güter) bezahlt und wer es kann durch tourismus, denn irgend woher muss das geld ja kommen das das volk ausgibt, selbst drucken wenn man es braucht führt nämlich zur inflation.
Und chaos herrscht doch längst!
Chaotischer kann es durch eine neue/alte währung gar nicht mehr werden.
Die griechische wirtschaft besteht im grossen und ganzen aus drei zweigen: die landwirtschaft, der tourismus und die reedereien.
Die ersten zweien würden mit der drachme sehr viel besser funktionieren als mit dem euro.
Und die reedereien zahlen verrückterweise keine steuern und solange sich das nicht ändert sind sie für den griechischen staat ohne wirkliche bedeutung.

Es ist einfach so, griechenland ist nicht "stark"genug für eine währung die deutlich höher als der dollar bewertet wird!

@Nana 3 Billionen für Spanien?

Kein Problem, auf Deutschen Guthaben befindet sich genug Kapital um das zu stemmen. Oder woher meint Frau Merkel das Geld im Notfall aufzutreiben? Wir werden an Steuern ersticken, es wird härter kommen als Gedacht.

Vermögen über 10 Millionen

Ganz einfache Lösung für ganz Europa:
Jedes Vermögen was 10 Millionen übersteigt(egal welche Devisen) wird zur Rettung verwendet. Es ist doch wohl ganz klar wo dieses Geld dann ganz automatisch hinfließt, genau dahin wo man es weggenommen hat. Was aber wirklich nicht geht ist das die Bürger Europas mit leeren Taschen die Zeche falsches wirtschaften zahlen sollen. Kontrollen gab es schon zur Einführung des Euros, nur kontrolliert hat es keiner gewissenhaft oder sind die geschmiert worden oder wo liegt den da der Fehler. Denn eines ist völlig klar das Geld ist nur nicht richtig verteilt, also Lösung richtig verteilen, dann gibt es kein Problem. Noch ein Missstand in Deutschland !!! Damit unser Ex Bundespräsident nicht in Vergessenheit gerät - glaubt den wirklich einer der Leser das Herr Wulff 200.000 Euro Ruhegeld + zusätzliches Büro und Bedienstete Wert ist???? Wann wird dieser Missstand endlich beseitigt.

Grexit

AMEN. HOFFENTLICH KOMMT ES BALD. LEIDER VIEL ZU SPÄT.
WÄREN DIE GRIECHEN RECHTZEITIG AUSGESTIEGEN HÄTTEN DIE ÜBRIGEN EUROPÄER NICHT DIE SCHULDEN MITBEZAHLT. STATTDESSEN HABEN DIE DEUTSCHEN ZEIT GENUG BEKOMMEN UND DIE SCHULDEN DER DEUTSCHEN BANKEN (703 bio €) AUF DEN REST VON EUROPA VERTEILT. DIE GRIECHEN SIND IN DIESE KREDITFALLE REINGEFALLEN WEIL SIE SEHR "GUTE" EXPERTEN HABEN. DIE MEISTEN SIND IN DEUTSCHLAND AUSGEBILDET.
SEIT 2 JAHREN ERLEBEN WIR EIN THEATER AUF KOSTEN VON GR. WIR SOLLEN DEN GR DANKBAR SEIN DASS SIE D ERMÖGLICHEN DIE SCHULDEN IN FREMDEN SCHUHEN ZU SCHIEBEN.
GR WIRD, SOLLTE ES AUSTRETEN NICHT LANGE LEIDEN. MEHR LEIDEN WERDEN DIE ÜBRIGEN UND VOR ALLEM D, MIT DER POLITIK DER EINWANDERUNG VON INDISCHEN SPEZIALISTEN FÜR 44.000 € BRUTTO JAHRESGEHALT.
DIE AKTUELLE POLITIK WIRD DEN D SEHR VIEL KOSTEN...

@ ximerose ; @ Zwicke

@Ximerose=>Vielen Dank einem Mensch mit Herz und Verstand!!

@Zwicke
Stimmt. Die Sicht auf die Herkunft der gemachten Lösungsvorschläge hilft nicht wirklich weiter. Sie soll zeigen wer hier "die Hosen an hat"...

Ob der Lösungsvorschlag Geuro oder Grexit auch nur einen Millimeter den Menschen, den sozialen Umständen in Griechenland aufhilft wag ich zu bezweifeln. Das ist auch nur von Wand bis Tapete gedacht. Als nächstes gibt´s dann den Speuro und Spexit usw. und der überwiegende Teil der Menschen wird weiter der unkontrollierten Spekulationswut oder unbehandelten Spielsucht ausgeliefert sein. Oder glauben sie mit Griechenland ist alles geklärt und die Vernunft hält Einzug?
Man sollte Europa schon als Ganzes betrachen ,wie z.B. ximerose, um Lösungen zu finden. Des einen Leistungsbilanzüberschuss ist des anderen Defizit, denn unsere niedrigen Lohnstückkosten sind Gift für Europa.

Und da ihnen der Nickname ja wichtig scheint, schauen sie doch mal was Wikipedia für Zwicke bereithält...

Badewetter

Wenn Griechenland baden geht, ... dann nutzt es nicht den üblichen Phrasendrescher anzuwerfen. Frage sich Jeder persönlich: Was ist denn dann, wenn Griechenland baden geht?
Für Viele von uns ist die Hoffnung auf Veränderungen mittlerweile größer, als die Angst vor einem Untergang.

"Drexit"!!!

Wann kommt endlich der „Drexit“?!

Warum?

Das ganze ist an Lächerlichkeit eigendlich nicht mehr zu überbieten.

Zu Begin wurde gewarnt, dass hier nur Zeit gekauft wird um Risiken der Investoren/Banken/Zocker der Allgemeinheit aufzubürden. Um dann am Ende GR doch Pleite gehen zu lassen. Weil dann der Bürger haftet und das volle Risiko trägt ohne irgendeinen Gewinn.

Tja, und genau das passiert.

Demokratie oder Finanzdiktatur?

@13:55 — Iniquitous

"Demokratie oder Finanzdiktatur?"

Unsere Demokratie ist bereits eine Finanzdiktatur und Merkels offensichtliche Bemühungen um eine "marktkonforme Demokratie"[Merkelsprech] unterstreicht dies in bemerkenswerter Weise!

das problem an der wurzel packen

und zwar weltweit.fakt ist doch das unsere produktion gesamtgesellschaftlich erfolgt aber die aneignung der erlöse läuft privatkapitalistisch.so sammelt sich das kapital nur bei ganz wenigen leuten und die verteilen das als kredite um einen hausgleich der kaufkraft zu schaffen damit produkte überhaupt nachgefragt werden können.so wachsen auf der eine seite die schulden und bei einer minderheit die vermögen.(und dann noch der zinseszins)solange man dieses system aufrecht erhält wird das spiel selbst nach einen schuldenschnitt immer wieder von vorne anfangen da einfach sonst kaufkraft fehlt weil das kapital nunmal von nur einer minderheit angesammelt.solange man da nicht die regler umstellt kann man jammern wie man will und es nützt auch nichts sich darüber aufzuregen wie ungerecht das spiel läuft.die leute die davon profitieren kann man ihr handeln garnicht vorwerfen aber das die große masse das hin nimmt obwohl sie dadurch massiv über den tisch gezogen wird ist ansich das trauerspiel

@ximerose 12:20

Einige Dinge sollte man klarstellen:
1.
Ihre These, D sei seit Bestehen der ... (Übrigens, es gab auch noch Montanunion und EGW) der Hauptnutzniesser, scheinen Sie ungeprüft von einschlägig orientierten Politikern abgeschrieben zu haben. Sie wird dadurch keinesfalls richtiger. Informieren Sie sich bitte mal über die Beträge, die Deutschland seit der EWG-Gründung netto an andere Volkswirtschaften überwiesen hat.
2. Deutschland hat nicht erst seit EU und Euro ein Wirtschaftswachstum vorzuweisen. Lesen Sie Geschichtsbücher!
3. Gemeinschaft bedeutet nicht, parasitäres Verhalten unbegrenzt zu honorieren und zu unterstützen. Es gibt auch eine nationale Gemeinschaft der Steuerzahler!
Die hofft ebenfalls auf Solidarität und Gerechtigkeit.
4. Eine Isolation D.s kann ich nicht erkennen. Eher vorbeugendes Verständnis-zeigen für GR. Eben von den Staaten, die auch auf der Pleiteliste stehen. Klar, dass diese Hilfe befürworten, sind sie dann doch die nächsten Empfänger deutscher Steuergelder!

@ ximerose

" Der Betritt Griechenlands war im Interesse der deutschen Wirtschaft und der deutschen Banken."
Ja, vor allem der Banken, Spekulanten und Großunternehmer. Der Normalbürger hat so gut wie nicht davon profitiert. Im Gegenteil, seit der Euroeinführung wurde es für diese immer schlechter.
Die Deutschen sind sehr hilfsbereit wenn es darum geht, Menschen, welche unverschuldet in Not geraten sind, zu helfen. Das Chaos in Griechenland ist hauptsächlich auf korrupte Politik und ausufernden Staatsapparat zurückzuführen. Was bitte schön, hat das denn mit deutscher Überheblichkeit zu tun, wenn wir Bürger nicht mehr gewillt sind, diese Missstände weiter zu finanzieren und auf die Einhaltung der Reformen und Regeln bestehen? Die Reichen in Griechenland zahlen keine Steuern und bunkern ihre Millionen im Ausland. Das muss geändert werden und mit Schulmeisterei hat das ebenfalls nichts zu tun.
Hilfsbereitschaft darf nicht in Liederlichkeit ausarten!
@ iniquitous
Ich sehe das so wie Sie.

@ Niemand

Zitat Niemand: "Im Anschluss könnte ein neues, vernünftiges Geldsystem aufgebaut werden."

Es ist offenkundig, dass unser wirtschaftlich/monetäres System vor dem finalen Crash steht. Eine totale Abkehr vom anglo- amerikanischen Modell (Investmentbanken, Zertifikate, Hedgefonds ...) wäre überlebensnotwendig, kann aber gegen die Macht der Finanzmafia nicht durchgesetzt werden. Wer sollte das denn durchsetzen, unsere Politiker etwa?

Der Ausgang der NRW-Wahl hat wieder der mal gezeigt, dass nur Politiker siegen, die Wohltaten versprechen und deren Kosten schönreden. Wie begründete Frau Kraft ihr Schuldenprogramm: Investitionen in die Bildung sind gut angelegt.

Stimmt zwar, aber nur dann, wenn man das Geld dazu hat. Andernfalls sind es nur noch mehr Schulden und man bekommt (wie in Nordafrika) mehr Taxifahrer mit Uni-Diplom.

die Griechen werden ihr

die Griechen werden ihr Schicksal selbst entscheiden, sollten sich aber über die Konsequenzen im Klaren sein

"noch unwahrscheinlicher" ?

Wenn die falschen an die Macht kommen, wird es "noch unwahrscheinlicher", daß Gr. seine Schulden zurückzahlt?

Inzwischen ist sogar bei gläubigen Katholiken die Quote derer gesunken, die an die Hölle glauben.
Aber der vermeintlich aufgeklärten Bevölkerung Europas wird noch immer permanent eingetrichtert, daß es das langfristige Ziel der Politik sein müsse, die nationalen Schuldenberge abzubauen.

Ohne massive Inflation, die noch ganz andere, unabsehbare Folgen mit sich bringt, reden wir hierbei von Zeiträumen von Jahrhunderten.
Es gibt noch nicht einmal vernünftige Pläne, wie wir ohne Öl und Uran auskommen sollen, und deren Endlichkeit wird weitaus früher erwartet.

Die aktuelle Politik setzt also auf ein völlig unrealistisches und fernes Szenario.
Das ist das wirklich Unheimliche an der ganzen Staatsschulden/Finanz/Bankenkrise, nicht ob ein kleines Land wie Gr. die "falschen" wählt.

Wenn die Wahl dort uns wieder auf den Boden der Tatsachen bringt, sollten wir den Gr. dankbar sein.

@ KAJO

Zitat: " Eine totale Abkehr vom anglo-........ Wer sollte das denn durchsetzen, unsere Politiker etwa?"
Nein, die Politiker können es bestimmt nicht durchsetzen, nur wir Bürger als Masse haben eine Chance. Alle Bürger hätten schon vor Jahren auf die Straße gehen müssen aber scheinbar muss noch viel mehr passieren, bis der Letzte merkt, was hier abgeht.
Alles dreht sich nur noch um das Wohl der Banken und Börse, eine Bankenrettung folgt der nächsten. Wann können sich die Bürger endlich aufraffen?
Was Frau Kraft angeht, möchte ich sagen, dass ihr Wahlerfolg nicht nur auf Schulden machen basiert.
Ich ( Bayerin) habe sie zufällig vor Monaten bei einem Auftritt in einer Talk-Show gesehen und war positiv von ihr angetan. Ihre Aussagen waren sehr vernünftig und sie kam sympathisch rüber.

@ximerose

Danke für Ihre Zeilen. Den größten Vorteil, den wir von der EU haben, haben Sie noch gar nicht erwähnt: Frieden. Es ist doch schon seltsam, dass die längste Friedensperiode in West- und Mitteleuropa seit einem Jahrtausend mit der Zeit der EU und ihrer Vorgängerinstanzen zusammenfällt. Und wenn ich mir die Rhetorik von diversen Boulevardzeitungen bis hin zu einigen Politikern anschauen, dann wird mir Angst und Bange, falls die EU an dieser Krise zerbricht.

@ladycat:
"Im Gegenteil, seit der Euroeinführung wurde es für diese immer schlechter."
Ich sag' mal provozierend: Mit der guten alten D-Mark ging's uns jetzt noch schlechter. Wir hatten in den "Nuller"jahren ein ähnliches Problem wie Griechenland: Verkrustete Strukturen. Die hat der olle Gerhard mit seiner Agenda 2010 aufgebrochen und der Exportanreiz durch den Euro als sichere Kalkulationsgrundlage hat das seine dazu getan, dass wir jetzt händeringend Arbeitskräfte suchen - trotz mangelnder Binnennachfrage ;-)

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