Kommentare

Technische Hilfe von den USA???

Sehr geehrter Herr Präsident,

Sie haben in Ihrem Land Schulden angehäuft, die niemals mehr zurückgezahlt werden können. Ihre Wirtschaft ist genauso am Ende wie die europäische - und die ganze Betonung auf das europäische Problem ist nur ein Ablenkungsmanöver so kurz vor Ihren Wahlen.

Sie wollen den Europäern "technische Hilfe" (früher hätte man dazu Entwicklungshilfe gesagt) anbieten? Das ist die Krönung der amerikanischen Arroganz.

Kehren Sie lieber zuerst vor Ihrer eigenen Haustüre.

kraftvolles Handeln?

90 Mio Amerikaner auf Essensmarken, Zeltstädte quer über das Land, Internierungslager, Überwachungsdrohnen und eine Großbestellung von 450 Mio Patronen verbotener Hohlspitzmunition zur Niederschlagung vorhersehbarer Aufstände?
Stimmt: wir müssen in die Hände spucken um das auch bei uns schnell zu erreichen!

Danke

Ich möchte mich bei Herrn Obama für die guten Ratschläge bedanken.

Das kraftvolle Handeln von Herrn Obama hat laut IWF dazu geführt, dass die Nettostaatsverschuldung der USA in nur vier Jahren von etwa 40% auf etwa 80% angestiegen ist. Wenn das noch vier Jahre so weiter geht, dann sind die USA mit dem kraftvollen Handeln Obamas etwa da, wo Griechenland jetzt ist.

Aus diesem Gund möchte ich dringend empfehlen, möglichst schnell verbindiche Regeln zu erlassen, dass keine öffentliche Kasse in Deutschland und keine "systemrelevante" Bank in Europa mehr langfristige Forderungen gegenüber den USA aufbaut, also zum Beispiel durch den Ankauf von Staatsschulden, weil sich sonst bereits bald die nächste Schuldenkrise für Deutschand un Europa abzeichnet.

Danke, Mister President!

Die einfachste Methode, sich selbst besser zu machen, ist es, andere schlechter zu machen.

Diese Methode in Zusammenhang mit von Psychologen ausgetüftelten Verbrämungswörtern wie "NULLWACHSTUM" statt Stagnation oder auch Entwicklungsstop wird die Welt zugrunde richten. Es ist doch weltweit so, dass alle nur mehr Umsatz = mehr Konsum machen müssen, damit das "Wachstum" die Staatseinnahmen erhöht, damit die erhöhten Schulden schneller abbezahlt werden können, was aber nur geht, wenn man mit neuen Schulden das Wachstum anheizt. Die wahren Probleme der Menschheit aber bleiben unbeachtet, denn ein großer Teil des Geldes muss in die Rüstung und Kriege fließen, denn was wäre ein Hexenjäger, wenn es gar keine Hexen gäbe?

Und deshalb, lieber Mr. President, dienen wir Ihnen gern als Fußmatte, an der sie die US-.... von Ihren Stiefeln abstreifen können. Sie haben aber auch ein Glück, dass ausgerechnet ein französischer Spzialist Ihnen beim Stiefelputzen hilft.

klar das man bei Wahlen etwas Schaum schlägt

Aber im Angesicht der Tatsache, das das Finanzproblem nicht ein europäisches Problem ist, sondern es an dem globalem Kapital liegt, ist das Angebot zur Hilfe von Amerika nur Augenwischerei! Oder gar schlimmer?

Amerika hat nämlich ein viel größeres Problem als Europa, weil deren Altersichererung vorwiegend kapitalbasierend aufgebaut ist, und nicht wirtschaftsbasierend wie bei uns.
(wobei beides wirtschaftlich erarbeitet werden muss und es absolut da keinen Unterschied gibt) Aber relativ schon! Denn wie berechnet man einen Anspruch, dessen Wert schon in der Tonne liegt?

Crasht die globale Kapitalbilanz, dann hat Amerika ein größeres Problem als Europa!

Aber offensichtlich hat das Amerika schon begriffen!?

@Blix & @ Frau M.

Obama sorgt sich um Europa. Natürlich auch im eigenen Interesse, weil er sicher weiß, wie abhängig die Menschen aller Nationen voneinander sind. Wir können nur gemeinsam die wichtigen Fragen der Menschheit lösen und dazu gehört auch ein starkes und handelndes Europa. Die von Ihnen gemachten Kommentare lassen darauf schließen, dass Sie beide immer noch sehr abgegrenzt denken. Aber bitte bedenken Sie, dass Umweltprobleme, Kriege, Terrorismus, Finanzimperalismus etc. von den Menschen nicht einfach aus ihren Ländern ausgegrenzt werden können!! Denken Sie nur an die Auswirkungen der amerikanischen Immobilienkrise auf unsere Realwirtschaft und die weiteren Folgen des Falles Griechenland, Spanien etc...

uns für dumm verkaufen: wie lange noch?

Zitat Obama:

"Aber wir konnten kraftvoll handeln und viele Probleme früh lösen. Deswegen entspannten sich die Kreditmärkte, es wurde wieder investiert, das Wachstum kehrte zurück."

Was Mr. Obama vergisst: Dies alles auf der Basis von noch mehr Schulden. Schulden bedienen Konjunktur & Prosperität; alles frei nach Keynes. Nur wird das alles nichts nützen. Die nächste geplatzte Blase kommt irgendwann...und dann gucken unsere Eliten und Obama dumm aus der Wäsche, bis sie wieder einen Sündenbock gefunden haben.

Austerität

Sicherlich ist es nicht ganz von der Hand zu weisen, dass die Amerikaner die Krise (vorrübergehend) besser überwunden haben als die Europäer. Aber zu welchem Preis? Die enorme Staatverschuldung ist seit Obamas Amtsantritt aufgrund der Stimulus Programme, Steuersenkunken und "bail outs" um mehr als 60% auf nun 16 Billionen Dollar angestiegen ohne dabei eine wesentliche Verbesserung der Wirtschaft und Beschäftigung zur Folge gehabt zu haben. Die Zinszahlungen machen jetzt schon den zweitgrößten Haushaltsposten aus, aber wenn sich die Zinsen mal wieder auf ein normales Niveau einpendeln, was ca. 4x so hoch wie das derzeitige Level ist, kommt das Erwachen. Entweder kommt es zu einer horrenden Inflation oder zum Bürgerkrieg. Ich ziehe meinen Hut vor Merkels Linie die Schuldenkrise nicht durch noch mehr Schulden lösen zu wollen - auch wenn es weh tut und etwas länger dauert. Ihr Weg ist der richtige!

Wer gibt die besten Ratschläge?

Wenn ich eine gute Ehe führen will, dann frage ich doch nicht jemanden um Rat, der sich hat viermal scheiden lassen. Der kann mir allenfalls helfen, wenn ich mich scheiden lassen will.
Nein, ich frage dann Leute, die auch nach 30 Jahren (wirklich) glücklich zusammen leben.

Frau Merkel täte gut daran, ihre Ratschläge auch bei Leuten zu holen, die nicht für die Finanzkrisen verantwortlich sind oder selbst enorme Schulden haben.

Leider hat sie bei der Griechenland-Bewertung auf "Insider" gehört, die auch an der Misere der Finanzkrise beteiligt waren, als auf unabhängige Finanzexperten.

Bleibt zu hoffen, dass ihr das nicht wieder passiert, auf Möchtegern-Fachleute zu hören. Deutschland und Europa würde es besser gehen.

Zu Obama: Es wäre schön, wenn er sich wieder an seinen Friedensnobelpreis erinnerte und weniger an Wahlkampftaktik. Seine rechtstaatenfreie Bin-Laden-Lösung stößt bei mir immer noch im Magen auf.
Vielleicht weiß er es wirklich nicht, dass bald die nächste Blase platzt.

Aber anders...

Zitat: "eine Geldpolitik, die der Konjunktur auf die Sprünge helfe"

Das ist ja wohl ein Witz. Gemeint ist wohl Inflation, die Enteignung von Ersparnissen und der Altersvorsorge. No go.

Aber es ist schon richtig, daß etwas gegen die hohe Massenarbeitslosigkeit getan werden muß. Wenn Markteintrittsbarrieren massive abgebaut würden, könnten mehr Menschen arbeiten, anstatt von Harz 4 zu leben.

Es sollte eine Schnellausbildung geben, die zu einfachen Tätigkeiten befähigt. 80% der Arbeit sind ehe jeden Tag gleich. Den Rest kann man dann "on the Job" lernen.

Auch wenn's keiner hören will, aber Niedriglohn (1000€/Monat) ist besser als Harz 4 (400€/Monat). Weg mit der Arbeitslosenversicherung und her mit einer staatlichen Jobgarantie. Kostendeckung ist erforderlich. Die Löhne richten sich nach der Leistung.

Keine Berufe mehr mit Meisterzwang oder dergleichen abschotten, wenn es auch ohne geht. Qualifikation zählt, nicht Titel.

Die Banken

Wer Schulden macht, braucht einen, der ihm das Kapital dazu gibt. Das Dilemma in Griechenland, alle zeigen auf den (armen) Schuldner und suchen dort die Ursachen.
Wer hätte denn das so leicht zu bekommende Geld ablehnen sollen?
Nun stellen sich die Banken (Geldverleiher) auf die Seite der sparsamen Bürger und tun so, als wüssten sie alles besser. Von der Presse werden Banker als Experten gehandelt, nachdem sie ihre griechischen Darlehen auf staatliche Banken übertragen haben!
Alle haben mitgemacht, ganz besonders die Politiker, deren "Wissen" wiederum von den Bankern kommt.

Hollande muss erst die Wahlen am 10. und 17.06.2012 gewinnen. Bis dahin wird viel heisse Luft produziert.[ Das ständig eingeschworene "l'électorat"(Wählerschaft) im F-TV ist für mein Verständnis schon seltsam.]

Nach dem 17.06.2012 kommt das Zurückrudern auf die Normalität.
Schaun wir mal , ob DE dann immer noch so der Buhmann ist.
Die deutsch-französiche Freundschaft sollte uns da nicht den Blick verstellen.

Wenn "die Bondsmentalitäten" oder die sonstigen "Ausgabeeuphorien"-lebe heute zahle irgendwann- überhand nehmen,dann müssen wir uns überlegen, wo der in DE erwirtschaftete Gewinn letztlich verbleiben soll. Die EURO-Zone ist bis jeztzt keine Fiskalgemeinschaft. Da hilft auch kein Obama.

Nebenbei ,ein "Nord-EURO" ist nicht von Herrn S... angedacht. Das war schon vor ihm ernsthaftes Diskussionsthema.

Grüsse aus der Provinz

Ulrich

Kraftvolle Grüne und SPD

Ihr müsst nur weiter alle die Günen und die SPD wählen, die scharren schon mit den Hufen für Eurobonds etc. Dann haften wit für die Schuldenländer mit unserem Geld. Den Fiskalpakt wollen sie auch schon blockieren im BRat, weil zuviel gespart wird. Wäre nicht Frau Merkel, wären schon etliche deutsche Steuermiliarden futsch, aber naja der Wähler ist blind (siehe NRW, hoch SPD verschuldet).
Mir wirds ganz schlecht für die Zukunft.

Den Bock zum Gärtner machen...

Wenn wir die Vorschläge der Herrn Obama umsetzen, dann haben wir am Ende die Situation, die der damalige US-Amerikanische Finanzminster Morgenthau (1934-45) unter Präsident Roosevelt kurz vor dem 2.Weltkrieg so beschrieb:

"Uns geht es eigentlich ganz gut, wenn da nicht die unerträglichen Schulden wären...." (Anmerkung: er meinte damit die Schulden aus dem "New-Deal" Programms)

China hat die meisten US-Staatschulden gekauft. Mal sehen, wie die US-Regierung damit in 1,2,5,10, 20 Jahren umgehen wird. Die Chinesen planen langfristig. 30 Jahre sind bei denen so viel, wie bei uns die Restdauer bis zur nächsten Wahl.

hXXp://en.wikipedia.org/wiki/New_Deal
hXXp://en.wikipedia.org/wiki/Secretary_of_the_Treasury

Obama: Mehr als 1 Währung

Obama fordert "kraftvolles Handeln"

Was hier heißen soll: "Kraftvoll" Schulden machen.
Eine wirklich originelle Idee. Mit der hat nämlich alles angefangen...

Der US-Präsident war für sein massives Konjunkturprogramm 2008/2009 stark kritisiert worden.

Die Republikaner hätten allerdings sowieso über irgendwas gemeckert. Wenn's nicht die Praktikantin oder die Wirtschaft gewesen wäre, hätte man ihm halt die Sozial-, Energie-, Bildungs- oder Kriegspolitik um die Ohren gehauen.

Kraftvoll handeln, anstelle in kleinsten Trippelschritten, das ist am Ende der bessere Ansatz.

Hiroshima und Nagasaki werden das gerne bestätigen.

Europa solle erkennen, "dass das Euro-Projekt mehr als eine Währung beinhaltet.

Nämlich den Euro UND die Drachme.

@ b_m

"Keine Berufe mehr mit Meisterzwang oder dergleichen abschotten, wenn es auch ohne geht. Qualifikation zählt, nicht Titel."

Lieber b_m, obwohl Ihr obiger Kommentar nur am Rande mit dem Thema zu tun hat, muss ich darauf reagieren, weil er mir doch allzu sehr aufstösst. Ich lebe seit über 12 Jahren im Ausland (England, Frankreich, Italien und Asien), und ich habe in noch keinem Land ein auch nur annähernd so gut funktionierendes Berufsbildungssystem vorgefunden wie wir es in Deutschland haben. Und in jedem dieser Länder ist die allgemeine Arbeitslosigkeit, wie auch die Jugendarbeitslosigkeit bedeutend höher als in D.

Was besser werden könnte am deutschen Berufsbildungssystem, ist die Anerkennung von vor der Berufsausbildung erworbenen Kenntnissen, die die Ausbildung auch entsprechend der bereits vorhandenen Kenntnisse verkürzen könnte. Ansonsten bitte nichts aufweichen, denn in D können wir nur mit gut ausgebildetem Personal trumpfen. Sonst haben wir nichts.

@ Flow-Texer

Natürlich sind wir alle voneinander abhängig, über die Landesgrenzen hinweg. Aber muss ich mir unbedingt von demjenigen was abgucken, der die Situation am wenigsten im Griff hat?

@molli123

Scheinbar haben wir in D auch so ein dummes Wahlvieh, das so wählt wie die Griechen. Immer den wählen, der die schönsten Versprechen macht und nicht den, der mit Verstand und Rücksicht auf künftige Handlungsfähigkeit plant.
Dank SPD und Grünen wurde der Abbau der Kalten Progression abgeblockt. Das nennt sich sozial, wenn den unteren und mittleren Einkommen durch Lohnerhöhung plötzlich weniger im Säckel bleibt. So finanziert die SPD und die Grünen mit den Abzügen aus hauptsächlich Kleinverdienern, das was uns Großverdiener eingebrockt haben!
Und beim Atomausstieg mit dem EE-Programm aus Wind und vor allem Sonne sieht es ähnlich aus! Der Kleine darf für die Großen bluten! Weil die Kleinen können ja viel einfacher neue Spargeräte erwerben!
Die Polittrottel kann ich schon lange nicht mehr sehen oder hören, ohne dass mir der Kragen platzt - ich komm mir fast schon vor wie der amerikanische grüne Comicheld!

@Bumblebee

Sie sprechen mir aus der Seele!!!
Es geht den Deutschen einfach zu gut! Sonst würden Sie keine Grünen wählen!

SPD + Grüne

Wahrscheinlich haben Rot/Grün deshalb den Abbau der Kalten Progression abgelehnt, damit der deutsche Steuerzahler die Wachstumsprogramme auf Pump der anderen EU-Länder besser bezahlen kann.
Die Schrödersche Agenda 2010 ist von der jetzigen Rot-Grünen Konstellation schon wieder vergessen bzw. wird abgelehnt - sie kostet ja zu viele Stimmen. Da machen wir lieber wie die griechischen Politiker Versprechen, die Schulden bedeuten werden!

Die USA...

...dürfen gerne ihre Besatzungarmee hier aus deutschland abziehen, mehr möchte ich von Obama nciht hören.

Technische Hilfe - arroganter abgehobener Träumer. Anscheinend muss der doch weg...

Obama fordert...

Obama kann fordern was er will. Er soll sich lieber um seine eigene Schuldenpolitik kümmern anstatt mit dem Finger auf Europa zu zeigen. Alles immer nur auf Pump, das kann nicht ewig so weiter gehen. Zumal der Wachstum stets zu Lasten der Arbeitnehmer geht. Die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander.
Es wird an der Zeit, dass endlich mal die Gewinner der Krisen- und Schuldenpolitik zur Kasse gebeten werden.
Ewiges Wachstum kann es gar nicht geben, zumal die breite Masse immer weniger Geld zur Verfügung hat. Wer soll denn die vielen Güter kaufen? Ach ja, die Bewohner auf dem Mond oder dem Mars. Wäre doch zu schön...

Darstellung: