Kommentare

aus dem bauch heraus würde

aus dem bauch heraus würde ich vermuten:

Sie hat es vorgeschlagen, allerdings dem Präsident. Dieser sollte es dann vielleicht ohne Verweis auf Frau Merkel an die Griechische Regierung herantragen. Der Präsident hat sich aber nicht daran gehalten.

Nun wird dementiert, dass kein Vorschlag an die Griechische Regierung erfolgt ist, was nach obigem Verlauf spitzfindig betrachtet sogar zuträfe.

populistische Idee

war wohl ein populistischer Versuchsballon.
Eine ansich schwachsinnige Idee; denn die Griechen wollen nicht primär aus dem Euro, sondern eine Änderung der alles zerstörenden Sparauflagen ohne Chance zur Restruktuierung und Wiederaufbau.

Beides zusammen wäre möglich, wird aber von der EU nicht gewollt, weil dann Verluste auch als solche zu behandeln sind.

Der Ruf nach einem solchen Moratorium ist wieder mehr ein Versuch, die Bevölkerung zu belügen, um eigene Interessen zu schützen, und sich gleichzeitig in der Presse zu profilieren.

So weit kommt es noch....

daß wir den Pöbel fragen, was er will.
Es könnte ja etwas herauskommen, was einer großen Deutschen Bank und natürlich vielen anderen Banken überhaupt nicht behagt.

Also Schuldknechtschaft bis ans Ende aller Tage. Griechen, seid schlau, noch habt ihr die Wahl.

Vor allem sollte jeder für sich selbst überlegen, was er jemals vom Staat geschenkt bekommen hat, also wie groß sein footprint in der Schuldenwüste ist. Richtig, das große Geld haben eh nur die Banken weggeschleppt oder andere Bonzen.

Laßt sie bezahlen.

Bevor...

Bevor unsere Frau Bundeskanzler in fremden Ländern mit Aufrufen zu Volksbefragungen hausieren geht, sollte sie erst einmal das eigene Volk befragen, ob dieses bereit ist weiterhin unzählige Milliarden in ein totes Projekt zu zahlen. Es wäre viel Geld für die eigenen Menschen im Land vorhanden... doch bei diesen höre ich komischerweise stets nur, dass gespart werden muss ?!? Komisch... bei Griechenland und sonstigen Eurolöchern scheint es keinerlei Grenze zu geben.

Bei Merkel wundert mich gar nichts mehr

Abwarten, welche Meinung sie dann morgen oder in drei Tagen hat.

Flucht nach vorne verpasst

Drei Jahre Verzoegerunmg. Zwei Jahre Dementi

Die Politik hat abgewirtschaftet. Weil nicht sein kann was nicht sein darf. Der Realitaetsverlust unserer europaeischen Politik kann nur noch als total eingeschaetzt werden, das hat uns die Griechenland Krise nicht gezeigt, sondern bewiesen.

Griechenland, Portugal, Spanien, Italien etc. haetten alle nie dem Euro beitreten duerfen. Seit wenigstens vier Jahren besteht akuter Handlungsbedarf.

Diese Laender haetten geordnet aus dem Euro ausgegleidert werden muessen, ggf. in einen separaten, gemeinsamen Waehrungsraum, der Spielraum fuer die Beduerfnisse dieser Volkswirtschaften gegeben haette.

Die Moeglichkeit dazu war gegeben.

Dieses Fenster schliesst sich langsam und schnuert den anderen Laendern die Luft zum Handeln ab.

Jetzt kommt der unkontrollierte Ausfall dieser Laender aus dem Euroraum.
Dann kommt die Panik.
Dann der Buergerkrieg.

Danke, dass ihr unseren Traum von einem einigen Europa vernichtet habt. Mit eurer Finanzpolitik.

Das Dementi wird dementiert

Griechenland: Das Büro des griechischen Premiers bestätigt trotz einem Dementi aus Berlin den Eingang eines Vorschlages von Merkel für ein griechisches Euro-Referendum
vor 1 Min (20:48) - Echtzeitnachricht

Es wird immer bizarrer...

Es wird immer bizarrer...

Auch wenns nicht stimmen sollte - Referendum von Merkel,

diese Überlegung hätte ganz zu Anfang gemacht werden müssen. Von Anfang an war klar, dass eine willige griechische Regierung gegen den Willen des Volkes nicht agieren kann und darf. Man hätte so etwas machen müssen, b e v o r der Rettungsschirm mit Zahlungen in Milliardenhöhe in Aktion trat. Solch eine gewichtige Sache war für die Volksvertreter eine Nummer zu gross - denn sie wurden vom Volk sozusagen abgestraft und abgewählt. Was nützt eine willige Regierung, die keine Unterstützung mehr im Volke hat ? Ich würde auch niemandem Geld leihen, von dem ich genau weiss, dass ich es nicht zurück bekommen kann.....

...mal sehen

Wie die Frau Kanzler morgen dazu steht. Wäre ja nicht die erste 180° Drehung der Kanzlerschaf..Legislatur..äh..des Jah...Mo...Wo...Tages!

Der 37-jährige Chef der linksradikalen griechischen Syriza-Partei drohte heute Europa mit dem Einstellen des Schuldendienstes.

Sein Land habe nicht die Absicht, einseitige Schritte zu unternehmen, aber wenn sie einseitig handeln, also die Zahlungen einstellen, sind wir gezwungen, die Schuldenbegleichung bei unseren Gläubigern zu stoppen, die Zahlungen an sie auszusetzen.

Der Mann hat Humor und Chuzpe zugleich. Eben wurden private Gläubiger von EURO-Staatsanleihen trotz Beteuerung der Freiwilligkeit von griechischen und führenden EURO-Politikern, begonnen bei Frau Merkel, zwangsenteignet. Zugelassener fortgesetzer Betrug seit dem Eurobeitritt bis heute! Die Mitschuldigen müssen dafür noch einstehen. So kann man sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Es ist höchste Zeit für einen Schnitt. Diesmal nicht nur bei Schulden sondern Schnitt beim EURO und Ende der Transferzahlungen. Sicher ein Ende mit Schrecken. Die Alternative wäre der berühmte Schrecken ohne Ende.

Hätte man das Referendum

Hätte man das Referendum vorher abgehalten, wären doch die staatlichen Unternehmen nicht privatisiert worden. Von daher ist der Zeitpunkt schon günstig, vor allem da Frau Merkel nach einem Austritt der Griechen die Schuld wieder mal abwälzen kann "Wir haben doch alles versucht, aber die Griechen..."
Ausserdem wird das Geld im Hilfsfond bald für Spanien gebraucht und von den Griechen ist halt nichts mehr zu holen.

die frage...

des austritts stellt sich doch garnicht...außerdem wenn griechenland doch freiwillig auscheidet sollen die merkel und schäuble und co. mal die unnötigen hilfsgelder ersetzen...und zwar aus ihrer privatschatulle...denn das war alles vorher klar...

das wär ja noch schöner

das wär ja noch schöner, fragen Sie doch mal unser Volk. Wir hätten gern auch ein Referendum zu dieser Frage.

Euro-Referendum in Griechenland

Das wäre ja im letzten Moment noch ein guter Vorschlag, der vielleicht gerade noch rechtzeitig kommt, um Schlimmeres zu verhindern.

Das hatte eigentlich in jedem Land durchgeführt werden müssen, wenn man sich wenigstens etwas an den demokratischen Regeln orientiert. So haben viele Menschen das Gefühl, ihnen wurde diese Währung „übergestülpt“.

Wie andere schon schrieben: Die Geldpolitik der letzten 15 Jahre kann die Bemühungen zu einem vereinten, solidarischen und in sich geschlossenem Europa gefährden – zumindest hat diese Politik dem europäischen Gedanken mehr geschadet als genützt.

Ein Referendum über den

Ein Referendum über den Verbleib des Landes in der Eurozone, ja natürlich wäre ich auch dafür. Aber nicht nur für Griechenland, auch für Deutschland und alle EU Staaten. Frau Merkel, die Bevölkerung fragen na das ist ne Idee.

Alles nur Merkel-Taktik, was ihrem Eurowahn zuarbeiten soll

Der Euro ist als Mischprodukt schwach,aber immer noch stärker als eine noch schwächere Drachme(Abwertungspotential ca40%)
Deshalb würden die Griechen egoistisch zur Offenhaltung europäischer(deutscher)Geldströme für den Euro stimmen,ganz im Sinne von Merkel:Weil man dann die Griechen ja GEGEN deren Willen nicht rausschmeißen kann!Der Euro muß dann gezwungenermaßen(von Deutschland)gerettet werden!
SO vertritt die kalte Kanzlerin Deutschland!
Ein Referendum in Deutschland über Zustimmung zur Euro-Politik gibt es natürlich nicht!
Denn dann müßte man die Lage klar darstellen:
Bei DM statt Euro würden wir GANZ AUTOMATISCH 30-40% AUFWERTEN(was der deutschen Wirtschaftskraft entspricht)!
Und das bedeutet:Durch den festgezurrten Zwangseuro haben wir in Wirklichkeit 30-40% ABGEWERTET!
Zulasten des deutschen Volkes durch VORENTHALTUNG der 40%-Kaufkraft-und Vermögensaufwertung!
UNS ja,aber den Griechen ist Abwertung nicht zumutbar?
Dann wollen wir die starke DM und unser verschenktes Geld zurück!

Wenn es so war, was ist verkehrt daran?

Ich kann manche Dinge nicht verstehen. Hat sie oder hat sie nicht? Wenn, dann ist es doch völlig egal.Ich bin Steuerzahler und ein Befürworter Europas. Eine Gemeinschaftswährung finde ich für ein gemeinsames Europa sehr wichtig. Die ganze Diskussionen um Griechenland regen mich auf. Seit Wochen wird in Griechenland nur gegen Deutschland gewettert. Ist das richtig? Auch andere europäische Staaten wettern gegen uns. Das ist doch nur der Neid, dass es uns wirtschaftlich, im Gegensatz zu anderen Ländern, gut geht. Unser Staat buttert zig Milliarden (unsere Steuergelder) in Europa und Griechenland. Dankt es uns jemand. Wenn man so viel Milliarden reinsteckt, darf man es auch an Bedingungen knüpfen. Ich habe auch Kredite und diese sind an Bedingungen geknüpft.

Zudem darf man auch einem Staat einen Vorschlag machen. Ich sehe nichts verkehrtes daran. Unsere Steuergelder gehen vermutlich flöten. Genau! Unsere!

Nicht wir haben die Pleite Griechenland verschuldet, sonden die Politiker dort.

Ja oder nein

Tut Merkel oder tut Merkel nicht. Das ist halt die Frage. Erst tun , dann dementieren; wir sind's gewöhnt. Hoffentlich hat es sich bald ausgemerkelt.

was ist verkehrt??

erst denken, dann schreiben.

Unsere Frau Merkel hat erst Druck auf GR ausgeübt, um ein Referedum zu verhindern.
Nun will sie dfoch eine Bürgerbefragung- oder doch nicht??

Warum gibt es keine Bürgerebefragung in DE??

Das Ergebnis wäre für Frau Merkel vernichtgend.

Darum ist es einfacher, sich bei anderen einzumischen!!

Ausserdem lenkt dasa von deutschen Schwierigkeiten ab.

Ich hoffe, die Frau ist bald weg vom Fenster.

Merkels Berater und ihre Demokratie-Verständnis

Hatte Frau Merkel nicht selbst zugegeben, wenig über Wirtschaft zu wissen? Zudem gab es zwei Positionen, die sich gegenüberstanden.
Wem hat sie geglaubt? Nein, nicht etwa den unabhängigen Wirtschaftsanalytikern, sondern denselben Menschen, die an den ganzen Krisen beteiligt waren.

Warum sollten wir die ganze Zeit etwas anderes erwarten? Frau Merkel hat doch schon längst begriffen, dass die Seifenblase zerplatzt ist: Griechenland soll aus der Euro-Zone raus. Demokratisch. Mann, das wäre auch billiger gegangen, Frau Merkel!

Nun kommt sie demokratisch, die Frau, die ständig darauf herumreitet, dass wir Deutsche keinen Volksentscheid auf Bundesebene brauchen, da wir ja die parlamentarische Demokratie haben, also die Parlamentarier in ALLEN Fragen für uns entscheiden. Ja, und als Zugabe haben wir noch den Fraktionszwang und bald dürfen die Abweichler im Bundestag auch nichts mehr sagen.

Ich freue mich schon auf die Ära nach Merkel - falls unser Volk zur Wahl mal wieder mehr nachdenkt.

Sustainche @StopTheBanksters: YES, Bankrun als Referendum!

Also, das ist doch mal ein kreativer und zugleich preiswerter Vorschlag zu einem Volksentscheid fuer den Euro: Bankrun ! BRAVO !

Kann Sustainche am Ende dieser verwirrenden Woche noch mehr Verwirrendes zum Thema “Verwirrung” beitragen: Nein ! :)

Gruesse aus dem Norden Namibias, Sustainche

@dopse77 - 21:54 Zu leichtgläubige Deutsche

Zu Ihrem letzten Satz: Ja, die Griechischen Politiker haben die Pleite verschuldet.

Aber es sind Deutsche Politiker, die Deutsche Steuergelder in höchster zweistelliger Milliarden-Höhe verprellen. Und dies in ein Konstrukt, das keiner weiss, wie es aussehen soll und ob es jemals funktionieren wird.

Fragen Sie immer noch, "...was ist verkehrt daran?".
Wenn ja, werden Ihre Enkel ihre Argumentation erfragen, bereiten Sie sich bereits jetzt dafür vor.

Was hacken immmer alle auf

Was hacken immmer alle auf dem Euro rum. Der Euro ist eine Währung, nicht mehr und nicht weniger, und er hat die Aufgabe als stabile Währung zu funktionieren. Was er bis zur Flutung durch die EZB auch tat.

Was für einen Unterschied macht es, ob jemand viele wertlose Drachmen verdient oder aber wenige Euros? Das entscheidende ist, daß die Menschen eine ausreichend wirtschaftliche Leistung erbringen, die genau so groß sein muß, wie ihre Ansprüche an Lebensqualität.

Im Grunde ist die Kriese überstanden, wenn die Menschen ihre Ansprüche an Lebensqualität an ihre Wirtschaftsleistung angleichen.

Aber was wir z.B. in Griechenland sehen ist, daß man ständig und bewußt Geld von außen haben will, um einen Lebensstandard zu ergattern, welcher nicht der eigenen Leistung entspricht.

Da die Griechen die Hilfe der anderen europäischen Staaten ja offensicht als Einmischung in "ihre" Angelegenheiten betrachten, sollten unverzüglich alle Transferzahlungen an Griechenland eingestellte werden.

Mann, hast du net dolle Frau!

Solche oder ähnliche Sätze muss sich Merkel´s Ehemann öfter anhören. Und wie antwortet er als abgeklärter Partner? "Die einen sagen so. die anderen sagen so!".

ein Referrendum kommt so oder so

Die Griechen müssen ja neu wählen, wählen sie "falsch", dann geht's raus aus dem Euro. Wenn es noch einen Griechen gibt, der das nicht Begriffen hat, dann sollte er sich an die eigene Nase fassen.
Natürlich gibt es da noch dieMöglichkeit, dass unsere Politiker einknicken. Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass sie es sich erlauben werden/ können.

Hält Griechenland seine Zusagen ein und bemüht sich endlich mal um Strukturreformen und holt sich ruhig auch etwas Geld bei den Reichen, dann helfen wir "den Griechen" doch gerne. Wollen sie das nicht, dann DARF es auch keine Zahlungen mehr geben.

Zum Thema "wir helfen nicht den Griechen": Warum ist der Tourismus dort teurer als in der Türkei? Weil die Löhne stärker gestiegen sind, als sie es durften. Der Wohlstand des Volkes entspricht leider nicht der Arbeitskraft!

Hoffnungsloser Irrsinn

Hat Frau Merkel 180 Grad-Wendungen bislang stets nacheinander gemacht, so versucht sie es jetzt gleichzeitig. Vorschlag eines Referendums und gleichzeitiges Dementi. Erinnern wir uns noch, wie vor einigen Monaten Rössler und der griechische Präsident fast geköpft wurden, als sie etwas richtiges vorschlugen. Rössler wollte kein Denkverbot, wollte über genau die Alternativen nachdenken, die wir heute brauchen, über einen Ausstieg Griechenlands. Papandreou wollte das Volk abstimmen lassen, genau richtig. Beide wurden verprügelt und diffamiert, weil sie etwas richtiges tun wollten, nicht nur von Frau Merkel, sondern von fast allen. Und heute..... 18o Grad-Wende aller Politiker Europas.... jetzt tun sie so, als wären sie die Mütter und Väter dieser Erkenntnis, die sie jahrelang bekämpft und verhindert haben. Die Zwischenzeit haben sie genutzt, einige 100 Milliarden zu veruntreuen, d.h. dem Volk wegzunehmen und den Reichen zuzuschustern. Dafür werden sie vom Volk immer wieder gewählt.

An Merkels Wesen....

soll Griechenland, Europa und der Euro genesen?!

Schade, dass die Geschichte und die Realität an Merkel spurlos vorbeigegangen sind- anderen Referenden aus Kalkül „empfehlen“ und selbst die „marktkonforme Demokratie“ [Merkelsprech] präferieren, wo der Souverän zum Zuschauer und Zahlmeister degradiert wird.

Anscheinend ist dieser Frau nichts peinlich- jetzt dürfen wir uns für diese Frau auch noch fremdschämen. Was sehne ich die nächsten Wahlen herbei....!

Transferleistungen

Es gibt bislang über den üblichen Rahmen der EU hinaus im Rahmen der "Griechenlandhilfe" keine Transferleistungen an "die Griechen" - es gibt nur Transferzahlungen an die Schuldner Griechenlands.

an sich der Urheber der Probleme in Europa ist,der die verschiedenen natürlichen und geographischen Wirtschaftsstrukturen zwangsnivelliert und landwirtschaftl.+industrielle+touristische Wertschöpfung munter durcheinanderwirbelt und gleichwertig hinstellt,ohne Personalaufwand zu berücksichtigen
Oder finden Sie einen sparsamen Roboter als Küchenchef als Urlaubshöchstgenuß?
Die Türkei ist billiger,weil es dort KEINEN Euro gibt!
Der Euro war ein internationaler Preisschub,der Produkte verteuerte,steigende Gehälter nach sich ziehen mußte
Drachme,oder DM,hatten aber den Vorteil,ein inneres Gleichgewicht zu ermöglichen.Man konnte frei entscheiden,was man sich leisten kann,und der Markt konnte drauf reagieren
Aber bei internationalistischen Teuropreisen kann man nicht mehr wählen,wenn ein Glied in der Kette Euro-teuer ist!Soll man das dann billiger verkaufen?
Jedes Land sollte Binnenmarkt-orientiert arbeiten
In so einem nationalen Kreislauf läßt sich mit eigener Drachme oder DM gut jonglieren!

Natürlich dementiert sie - die Kanzlerin. Schließlich hat sie sich gegen eine Abstimmung durch die griechische Bevölkerung ausgesprochen - vor wenigen Monaten. Es war der Vorschlag des damaligen Ministerpräsidenten Papandreou ...

Die Situation hat sich arg gewandelt:
Die Mehrheit der Europäer steht nicht hinter Merkels Kurs des tumben Sparens (den sie selbst nicht einhält mit "Gehaltserhöhungen" von 5,7% für sie und die Minister). Der Kanzlerin bläst der Wind derzeit arg ins Gesicht.

Schon die Entlassung Röttgens war eine Panikhandlung. Nun möchte sie erreichen, dass die Griechen am Wahltag über den Euro abstimmen. Schlau, doch nicht klug gedacht: Ihr Kalkül ist, dass die Griechen den Euro wollen, dafür stimmen und deshalb die Pseudo-Elite der etablierten Parteien in Griechenland wählen (auch hier gibt es eine solche Pseudo-Elite).

Doch sie hat Griechenland nicht verstanden. Sie wird sich sehr wundern ... Kanzlerinnendämmerung

prophezeit

sagbar

Nea Dimokratia ist sowieso

Nea Dimokratia ist sowieso ein trojanischer Gaul.
Was Frau Merkel angeht, habe ich keine Ahnung, was sie gesagt haben will und was nicht.
Es klingt ja eher so, dass sie es wirklich vorgeschlagen hat.

Was ein Referendum angeht, ja warum denn nicht?
Der Euro hat uns nur MIST eingebrockt und es wird Zeit, dass eine neue Dynamik rein kommt, um die verdammte Preistreiberei zu beenden!

Pommes vor zehn Jahren 1,20 DM
Heute 2 Euro teilweise. Und so weiter.

Wichtiger sind neue Ideen.
Wer will den Euro? Europa hin oder her, mit Ideologien und falscher Liebe ist Europa nichts wert-

Wir brauchen aber so oder so ein neues Wirtschaftssysten. Sparen oder Schulden, das ist in JEDEM FALL der Gau des Systems, ob sozial oder abstrakt .

Soziales Desaster, nichts kann mehr gelebt werden.
Abstraktes Desaster, nicht kann mehr gelebt werden, weil die Zinsen der Schulden das Leben auffressen.
Ja was?

Hat sie oder hat sie nicht? - egal

Was mich aber sehr befremded ist das beleidigte Aufheulen der Griechen. Was ist denn so ehrenrührig daran, wenn die deutsche Kanzlerin den Griechen diesen Vorschlag macht?

Ganz abegesehen davon, dass diese Frage schon durch das Verhalten der Griechen im Raum steht und beantwortet werden muss.

Dieses Gekläffe kann man getrost als das sehen, was es ist: kaum verhüllte Deutschfeindlichkeit. Warum also noch mehr deutsche Milliarden in dieses bodenlose Loch werfen, wenn nur Undank und Feindseligkeit zurückkommt?

Ein Land, das jeden Rat von aussen als unverschämte Bevormundung empfindet, Geld von aussen jedoch seltsamerweise gerne und wie selbstverständlich nimmt, sollte sein Schicksal in die eigene Hand nehmen. Helfen wir ihnen, ihr Selbstwertgefühl wieder herzustellen, indem wir ihnen weder Rat noch Geld aufdrängen.

Rückkehr der Hickehacke-Kanzlerin?

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Frau Merkel wieder in den Hickehacke-Kurs der Jahre 2010 und 2011 verfällt. Dieses damalige Rumeiern in der Energiekrise bzw. deren Wende, oder das Theater mit Herrn Wulff, erinnert an die jetzigen Vorführungen mit Herrn Röttgen (toller Mann, den brauch ich, guter Umweltminister, macht guten Job, kann weitermachen...und dann fliegt er innerhalb von 2 Tagen), und nun eiert Sie sogar in der €-Krise herum.

Referendum = Ja fuer den Euro aber ohne Sparmassnahmen

Was sollte denn solche ein Referendum genau fragen? Ob die Griechen im Euro bleiben wollen? Klar werden die meisten JA sagen, aber das aendert nichts an der Tatsache dass die Sparauflagen niemals erfuellt werden (koennen). Ich habe keinen Respekt mehr fuer die Deutschen- und EU-Politiker! Seit gut einem Jahr verschwenden sie Milliarden von Euros an ein Land welches besser nicht Teil von der EU ist. Immerhin haben die Griechen sich die EU Mitgliedschaft auch erschlichen mit falschen Zahlen. Mir scheint, die Merkel will weiterhin krampfhaft an das Unmoegliche festhalten. Griechenland gehoerte nie in die EU, und der einzige Weg aus der Misere ist der Ausstieg aus dem Euro fuer GR. Ich gehe auch wesentlich weiter und stehe dazu was ich bereits vor Jahren gesagt habe: Ein "integriertes" Europa mit einer gemeinsamen Waehrung ist ein naiver Traum von Sesselpupern. Es ist wie im Sozialismus, alle werden am Ende arbeitslos sein und Geld ist auch nicht uebrig um sie zu unterstuetzen.

Schlechter Vorschlag und falsche Zeit

In Griechenland sind bald Wahlen. Beim griechischen Präsidenten Papoulias klingelt das Telefon. Frau Merkel am Apparat. Sie schlägt vor, Griechenland solle parallel zu den Wahlen auch ein Referendum zum Verbleib in der Eurozone durchführen.
In dieser Woche hat sie in einem CNN-Interview gesagt, dass knapp 80 Prozent der Griechen den Euro behalten wollen. Sie sei damit einverstanden!!

Nun, was soll das alles?? Warum stört sie dann den Frieden und braucht sogar ein Referendum?? Sie kennt ja sogar die Umfragewerte!!

Ganz abgesehen davon, dass wir es hier mit einer inakzeptablen Einmischung in die demokratischen Angelegenheiten eines Partnerlandes zu tun haben...

Gerade war auf arte eine französische Diskussion über den Euro zu sehen. Wie erfrischend frei und links und fröhlich die Leute reden - im Deutschen Fernsehen undenkbar. Schöne Ideen: bei jedem "also" das man spricht, 10€ an Griechenland. Urheberrecht von Aristoteles (Jean Luc Goddard).
Es gibt zwei Wege, die Krise zu lösen. Den schönen revolutionären Weg, den in Griechenland SYRIZA gehen will und in Deutschland Lafontaine. Das würde auf einen VEB Banken und Versicherungen hinauslaufen und wäre der sicherste Weg aus der Krise. Wird aber zz. gegen das Kapital nicht durchzusetzen sein.
Innerhalb des Systems muss man die Staaten gegen die Angriffe der Spekulanten und das rationale Verhalten der Großanleger schützen, indem man die Verschuldung zumindest zum Stillstand bringt (Regierung Merkel). Den Spekulanten Geld in den Rachen zu werfen, bis sie satt sind (SPD-Weg), halte ich für falsch.
Und ein deutliches Votum der Griechen für den Euro, wäre sicher hilfreich.

@natal-45: ich denke, Sie haben hier nicht begriffen

dass Deutschland mit aggressivem Lohn-Dumping innerhalb der Eurozone erst zu der ganzen Misere beigetragen hat. Aber Allgemeinplätze bedienen ist ja so herrlich einfach.

@b_m - "um einen Lebensstandard zu ergattern"

Ich kenne kein Land, wo das Volk "über seine Verhältnisse" lebt und gleichzeitig der Staat der Volkswirtschaft ihr 40% Prozent einnimmt, also fast die Hälfte der Wirtschaftsleistung. Wenn Sie die griechische "Verhältnisse" in den Clichées der Bilderbücher der 50er finden, wobei jeder Grieche der nicht im alten Stil und ohne jegliche Maschinen Ackerwirtschaft betreibt, nicht analphabet ist, nicht dreckig und barfuß rumläuft, nicht in Elendshüten ohne Wasser, Elektrizität, Sanitätsanlagen und Telephon wohnt und nicht auf einem Esel sitzt, als ein "über die Verhältnisse" lebender uneinsichtige "Südländer" ist, dann können wir auf keiner nüchternen Basis diskutieren.
Das Land mag bescheidener als anderen sein (und die Menschen leben auch bescheidener, was das Einkommen betrifft) aber unter den ärmsten ist es auch nicht.
Sie und viele andere haben einen Hang die Problematik "dem Lebensstandard" zuzuordnen. Um dabei eine angeboren fehlerhafte Einstellung als ethnobedingt darzustellen.

ui Frau Merkel schlägt vor

Ui Frau merkel sie Erstaunen immer mehr. Das Volk befragen?! Was ist nur los?! Achso die Griechen sollen gefragt werden. Dachte schon ihre Untertanen (deutsche Bauern) würden mal befragt. Naja warum auch die eigenen Bauern befragen?! Gibt ja genug bürger (Bauern alias trotteln) in der EU. Als nächstes würde ich an ihrer stelle Frau Merkel in Österreich eine Volksabstimmung über den Milchanteil im hüttenkäse stellen. Da können bestimmt viele euros für Spanien und italien gespart werden...

@b_m - "Lebensstandard" und die Bevölkerung

Anscheinend glauben Sie daß in GR der Staat einfach in den Plätzen der Bevölkerung Geld verteilt. Und dazu europäisches.
Die Last trägt die Privatwirtschaft seit Jahren. Der gr. Privatsektor blutet zugunsten der Probleme des Öffentlichen, der seit 1981 nicht richtig funktioniert und überschuldet ist. Der Staat saugt um die 40%, ganze 90 bis 100 mrd., des BIP als Staatseinnahmen für sich. Raubt jeden Mehrwert vom Bürger um die Verbindlichkeiten und die Refinanzierung der Zinsen der Sozialisten zu decken. In dieser Hinsicht raubt der Staat dem "Griechen" etwas von seinen "Verhältnissen". Und gibt nur Almosen zurück, 27 mrd. sind allesamt die Gelder die als "absurd hohe saläre" und "frühe Renten" zurück in die Volkswirtschaft kommen, um dann wieder zyklisch zur Staatskasse als hohe indirekte (und direkte) Steuern zurückzukehren, um dann wieder filtriert den selben Zyklus zu machen.
Soviel von "über die Verhältnisse"

@b_m - "Lebensstandard" und 12%

Die Problematik der Schulden liegt nicht beim Verhalten der Bevölkerung, sondern beim Verhalten des Staates. Schließlich handelt es um die Schulden des Staates und nicht der Bevöolkerung. Und der Staat verteilt kein Geld der Bevölkerung, ganz im Gegenteil, nimmt auch von der Privatwirtschaft dazu.
Wenn ein Volk tatsächlich "über die Verhältnisse" lebt, das erfährt man genau von den Indikatoren der Privatverschuldung. Die griechische ist mit 92% unter den am wenigsten verschuldeten in Europa. D liegt mit 120% im Mittelfeld. Das betrifft corporate und household debt as well. Da das corp. debt eher weniger mit der Bevölkerung verbunden ist und da es um produktive Investitionen handelt, bleibt uns das household debt, welches in GR ohne die Immobilieninvestitionen, also rein für Konsum, bei 12% liegt, während der eur. Durchschnitt bei 15.5% liegt. Also der "Grieche" lebt knapp weniger "über seine Verhältnisse" als sein resteuropäischer Kollege es tut.
Daten liegen bei EZB und Komission.

@sephiroth (und @b_m) - Wohlstand / @sephiroth Löhne und Türkei

Wenn Sie das so schreiben, dann können Sie das alles sicher begruenden und zwar mit konkreten Zahlen und Daten, also Durchschnittsgehalt, Armut, Durchschnittseinkommen, Preise, Steuersätze, Produktion, BIP, Output usw. Sonst bleibt das leer, sorry...

Die Löhne liefen nur asthmatisch hinter die Preise, die teilweise bis zu 500% explodierten, besonders beI Artikeln des täglichen Bedarfs. Unter anderem aufgrund der Preisabsprachen gewisser Kartels und den Einfluss gewisser Großkonzerne, die aus dem Auslande kommen.

Die Löhne waren immer schon hoeher als in die Türkei, auch vor der Einführung des Euro. Eigentlich waren damals noch höher als mit dem Euro, denn damals war die Lira viel schwächer als in den letzten Jahren, vor allem nach der Währungsreform dort und die Inflation viel höher. Vergessen Sie nicht, dass bei allem Boom die Tuerkei nur noch das doppelte als das seit 5 Jahren rezessive Griechenland erwirtschaftet und das bei 7facher Bevölkerung.

Chapeau, Frau Merkel,

Dies war beeindruckend.

Obwohl ich in nahezu jedem Punkt den politischen Positionen der Regierung widerspreche, erkenne ich ein politisches Meisterstück, wenn es mir über den Weg läuft.
Mit einem einzigen (dementierbaren)Telefonat haben Sie die alle koalitionsunwilligen politischen Parteien dazu verdammt, entweder ihre Einstellungen radikal anzupassen, oder einen Euro-Ausstieg eigenverantwortlich zu tragen. Hier bitte, ein schwarzer Kater für Sie!

Aus weiter politischer Ferne: Frau Merkel, alles was Recht ist, aber das war ganz grossartiges politisches Handwerk!

schuldenrückzahlung?!

Mal eine Frage an alle,die immer die Frage in den Raum stellen wie und wann die Griechen ihre Schulden zurückzahlen möchten und wollen-

WIE GEDENKT MAN IN DEUTSCHLAND UND WANN; DIE
ca. 2094 MILLIARDEN EURO ZURÜCKZUZAHLEN???

@patt und @habu - Ehre und ehrenrührig

Jede Nation, jeder Staat hat eine Verfassung, gewisse Gesetze und parlamentarische Traditionen. Sie wurden teilweise mit viel Blut aufgebaut, man war häufig gezwungen diese zu verteidigen und viele starben dafür. Unabhängige Staaten genießen aufgrund ihrer Souveränität auch eine gewisse Position im internationalen Verkehr, es herrschen gewisse Regeln und Prozeduren, Protokoll und Praxis. Es gibt gewisse Grenzen. Abgesehen davon, dass es schon zu weit geht, dass ein Regierungschef einen Staatschef direkt überhaupt anspricht (counterpart von Papoulias ist doch BP Gauck), es gibt ganz konkrete Voraussetzungen und Prozeduren für einen Referendum die fest gesetzlich und verfassungsrechtlich vorgesehen sind. Jede Abweichung macht ein Referendum nicht nur Illegal aber auch dazu nichtig. Und weder die Vorraussetzungen noch die rechtliche Möglichkeit ist gegeben. Und das auch von einem Staatschef zu verlangen, der laut Verfassung keine solche Macht dazu hat, eine direkte Verletzung der Verf.

@habu - keine Feindseligkeit

Es gibt keine Deutschfeindlichkeit, keinen Undank und keine Feindseligkeit. Das verbreitet Teil der deutschen Presse um weiter antigriechische Stimmung anzuheizen. Diese antigriechische Stimmung hat erst einige Griechen enttäuscht, die von den deutschen auch moralische Unterstützung und kameradschaftliche Loyalität erwartet haben. Vielen war das wichtiger als das Geld. Aber diese Kommentare, die man in gewisse Fora liest, haben das Klima vergiftet. Und dieser Ton wurde auch Teil der deutschen Politik gewissermaßen. Lesen Sie auch mein Kommentar an patt von 03:18

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