Kommentare

Euroaustritt ungeklärt...

Ich kann nicht verstehen, dass der Euroaustritt Griechenlands für viele so attraktiv wird. Macht man sich konkrete Gedanken wird der Zweifel doch viel größer: Wie soll das überhaupt funktionieren?

Der einzige Grund für die Griechen freiwillig - und es gibt wirklich keinen unfreiwilligen Weg - eine neue Drachme einzuführen ist, dass die griechischen Banken komplett handlungsunfähig werden. Doch es ist weder sicher, dass dieser Fall eintreten wird, noch dass die Konsequenz die Abschaffung des Euro in Griechenlands oder die Neuschaffung einer Drachme nach sich zieht.

Die Story von wegen "Drachme abwerten, dann ist Griechenland wieder flüssig" geht auch nicht auf: Auch mit abgewerteter Drachme ist Griechenland immer noch überschuldet, ineffizient und wachstumsschwach.

Wer zahlt dann die notwendige Entwicklungshilfe, nachdem wir bereits über 75 Milliarden blechen mussten?

Fazit: Die Griechen sind die mit der Drohkulisse, nicht die Troika...

Europa ist auch nur ein modernes Imperium

Also wenn es dazu kommt dass Griechenland den Euro verlässt, kann ich die Griechen nur beglückwünschen. Ich hoffe auch, dass Deutschland den Euro verlässt, denn je grösser ein Herrschaftsbereich wird, desto weniger kann er dem Einzelnen genügen, es wird ein Einheitsbrei gekocht, der weder fad noch scharf ist, sondern irgendwas breiiges, ungeniessbares dazwischen. Und es geht weiter - wo wir grad badei sind, sollten wir Deutschland auflösen, die Bundesländer auflösen, Landkreise auflösen, Gemeinden auflösen; jeder sollte selbst entscheiden womit er zahlt, also welches Heerschaftssystem er unterstützt. Und schon sind wir wieder bei tatsächlichen Werten, wie Gold und Silber und sonstigen Naturalien als Zahlungsmittel. Dann können Merkel, und die anderen Politiker die entscheiden wollen was gemacht wird, ein nützliches Handwerk erlernen. Problem gelöst.

Zeitgefühl

... ist bereits verloren, wie lange das nun schon so geht. Als Laie mit auch anderen Interessen habe ich natürlich nicht das bezügliche Fachwissen, aber: Zunächst heißt es, ein Austritt aus der Eurozone sei undenkbar, dann heißt es, es wäre halb so wild.
Eine Expertenregierung, wie in den letzten Tagen diskutiert, hört sich für mich besser an als jedes Parteiengeschwafel. Es geht doch nicht darum, wofür welche Partei steht, wie sie interpretiert, sondern darum, was das Beste für das Land ist. Und die Folgen dieser oder jener Entscheidung sollten doch weitestgehend abschätzbar sein.

Also Schluss mit den Kinkerlitzchen, es wurden bereits Milliarden in Griechenland gepumpt, die nun (sofern Syrizas Partei nun stärkste Macht wird), man sich auch direkt hätte sparen können! Es sei denn er heuchelt, will die Regierung alleine leiten und lenkt im Nachhinein doch ein, wie Politiker gerne so sind.

Dann doch lieber Einschnitte in der Demokratie und eine (vorläufige) Regierung von "Experten".

Der Euro wird auch ohne ohne

Der Euro wird auch ohne ohne Griechenland ueberleben, und sogar besser denn je.
Wenn im Juni die Leistungen aus der Eurozone eingestellt werden, dann gehen halt in der griechischen Regierung vollends die Lichter aus. Vielleicht reichen die eigenen Steuereinnahmen dann noch fuer die "Notbeleuchtung" in Form von Polizei, Notdienst und Feuerwehr, wer weiss. Aber wenn die Leute vom Finanzamt kein Gehalt kriegen, gehen die natuerlich auch nachhause.

Eu-Austritt Griechenland

Römische Reich, Ostmanisches Reich ... moderner gefällig? UDSSR ... die USA sind ebenfalls pleite und haben nur das Glück, dass die Eurokrise entfacht ist.

..wie oft muss die Geschichte noch beweisen, dass zu große Gebilde die Mehrheit verarmen.

... Zynismus hilft dabei auch nicht @Europa ist auch nur ein modernes Imperium.

Im Interesse unserer Kinder, denen es nicht so gehen soll wie den Menschen in Griechenland, sollte sich der Euro auflösen.

Spanien und andere

Was mich viel mehr besorgt: die Kreditgeber Griechenlands stützten sich bisher auf die Tatsache, dass es in der EU niemals einen Bankrott oder gar einen Euro-Austritt geben werde - dafür garantierte schließlich die gesamte EU.

Doch schon am klitzekleinen Griechenland ist die vereinte Kraft der EU offenbar gescheitert. Wer gibt dann noch Spanien oder Italien Kredite, wenn die Garantie der EU nichtmehr existiert?

Wieviele Staatsbankrotts nach Griechenland werden wir also noch bis Weihnachten sehen?

Die Herrschaften in Europa

Die Herrschaften in Europa wollen Griechenland helfen?
Welchem Griechenland?

Das Griechenland der abstrakten Zahlen?
Das ist doch pervers alles!

Und hier reden die Leute auf der Straße auch nur noch von ihrem eigenen Ellenbogen.

Wissen sie doch nicht, weil es die Medien nicht verklickern, dass es nicht Griechenlands Problem ist, wenn hier die Banken drohen pleite zu gehen, oder der Euro zusammenbricht, weil auch in allen anderen
Ländern das Chaos in den sogenannten "abstrakten Zonen der Realität " herrscht.

Da das System Millionen Menschen nicht mehr hilft, kann man dieses System als reines Luftschloß bezeichnen.

Aber was mich aufregt sind echt die Medien. Die machen ein einseitiges Bild und sind entweder MItverschwörer, oder eitle Spitzbuben, die Neutralität heucheln, während ihre Einseitigkeit alles andere als neutral ist.

Sie kommen dann mit gemäßigter Berichterstattung, berichten Arbeitslosenquoten, ohne die Wahrheiten dahinter zu betonen. Und so weiter.

Den deutschen Arbeitnehmer und Steuerzahler aus dem Spiel lassen

Die EU-Finanzminister haben schon genügend dem griechischen Staat, damit dieser seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann, in den Rachen geworfen. Griechenland ist für seine Lage selber verantwortlich.
Deshalb sollen die EU-Finanzminister bitteschön den deutschen Arbeitnehmer und Steuerzahler aus dem Spiel lassen! Es recht an Solidarität für Griechenland.

@Auslandsrentner

Falls mein Kommentar zynisch auf Sie wirkte kann ich Sie beruhigen, das war nicht gewollt. Vielmehr meine ich es Todernst.

Griechen lehnen unsoziale Sparpakete ab!

Völlig richtig die Entscheidungen der Griechen, sich nichts aufdrängen zu lassen.
Die Geschichte wie es zu der Pleite kam haben nicht die Bauern, Arbeiter, Angestellte oder Arbeitslose zu verantworten. Die schulden niemandem etwas. Korrupte Politiker haben die Reichen des Landes ihr Ding machen lassen, vor allem dort zu wenig Steuern kassiert, wenig verändert. Jetzt ist das Volk aufgewacht und die Reichen und das Geld sind weg. Dafür wollen die Banken, welche ihre Risiken bei der Kreditvergabe einzuschätzen haben Geld. Wir drücken denen ein Sparpaket (Rüstungsausgaben ausgeschlossen, weil deutsche Verkäufer) auf, damit die Banken ihr Geld bekommen. An die Griechen denkt keiner. Nur unser Wachstum sehen wir mangels Käufer (da wankeln noch andere) gefährdet. Was für ein Hilfe soll das denn bitte sein? Zurück zur billigen Währung könnte eher ein Weg für die Griechen sein. Dann könnten sie konkurenzfähiger sein. Und Waffen haben sie ja auch längst genug.

Wer braucht Europa? Wie teuer

Wer braucht Europa?
Wie teuer war ne Pommes vor dem Euro?
1,20? DM

Heute derselbe Preis, aber der Euro wird mit 2 Euro für 1 DM gerechnet.

Wer braucht den Euro?
Der hat alles kaputt gemacht und was in Griechenland heute passiert, passiert morgen in Deutschland.

Die Inflation und Preissteigerung ist kein Zufall sondern gehört auch zu diesem absurden dem Leben nicht mehr dienenden System.-

Die europäischen Politiker können ja zum griechischen Volk gehen und ihnen klar machen, dass es keinen anderen Weg gibt. Die Europäer wollen ja "eine breite Front" aufstellen gegen ein gewisses politisches Szenario.
Gegen so viele Länder haben die "wirtschaftlich starken" Länder Druck gemacht, jetzt ist aber keine Politik mehr zu erreichen um Druck zu machen.
Ja sollen sie mal dem griechischen Volk Druck machen!
Aber sie werden erfahren, dass der Spiess umgedreht wird.

Solidarität?

Was für eine Solidarität? Mit den Arbeitslosen,den Menschen die auf Suppenküchen angeiesen sind oder den mittlerweile Obdachlosen.Nein die Solidarität galt nur den Bänkern u. Spekulanten,sprich Finanzverbrechern.Diese Leute haben uns die Misere eingebrockt und sind dabei die nächste herbei zu führen.Ist ja auch ganz einfach.Klappts wird abkassiert,mit Renditen,die völlig irreal sind.Klappts nicht, wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten.Dies mit wohlwollender Hilfe unserer, von der vereinigten neoliberalen Presse hochgeschriebenen Kanzlerin.Nun wirds langsam einsam um sie.Und übrigens hoffe ich,dass die Linke in Griechenland gewinnt und dann der Troika Eireiseverbot erteilt.Und auch Frau Merkel.Aber dort wird sie sich ohnehin nicht mehr blicken lassen.Und das aus gutem Grund.

Unser Wachstum konnte ja nicht schnell genug gehen!

Deutsche Politiker sahen und sehen immer nur ein Ziel: Wir brauchen Wachstum!
Man hatte sich ohnehin den Konzernen angebiedert. Erst hatte Schwarzgelb das wie erwartet getan und dann haben unsere Wähler den Wechsel gewollt. Eigentlich richtig.Nur Rotgrün war noch schlimmer. Fürs Wachstum kam der Sozialabbau mit Minijobs, Leiharbeit und Harz4. Auch der erste deutsche Kriegseinsatz kam trotz der Grünen. Nach und nach haben wir die anderen kaputtkonkuriert und die Zustände in unserer eigenen Gesellschaft verschärft. Menschen wurden aufs Hatz4-Abstellgleis geschoben. Alles dafür, dass wir immer wieder Exportweltmeister waren. Jetzt schwächeln die Käufer und wir wollen sie zum sparen zwingen.
Langsamer wachsen und mit den anderen vielleicht abgestimmter wäre wohl ein sinnvollerer Weg gewesen. Aber das wird gleich Planwirtschaft oder Sozialismus genannt. Der Sozialismus für die Banken, wenn es um die Verlustübernahmen durch Steuerzahler geht ist dagegen Marktwirtschaft. Aha!

Neuwahlen: Kommt jetzt der Griechenland-Showdown?

Tagesschau: Kommen jetzt die SPIEGEL-Überschriften?

Was wagt sich der griechische

Was wagt sich der griechische Plebs überhaupt aufzubegehren, und nicht im Interesse der Brüsseler Handlanger das Konstrukt Europa aufrecht zu erhalten? Europa total, "freie" Wahlen verbieten, für Politik der verbrannten Erde....

@AK

"Der einzige Grund für die Griechen freiwillig - und es gibt wirklich keinen unfreiwilligen Weg - eine neue Drachme einzuführen ist, dass die griechischen Banken komplett handlungsunfähig werden. Doch es ist weder sicher...[]"

Die griechischen Banken sind bereits handlungsunfähig. Sie müssen mit etwa 30 Mrd Euro rekapitalisiert werden, weil sie (erwartungsgemäß) den Schuldenschnitt nicht verkraftet haben. Dafür gibt es einen Sondertopf der in der Euro-Zone. Wenn Griechenland das Geld nicht bekommt, sind die Banken handlungsunfähig.

Allerdings ist das noch nicht einmal das Problem: Fakt ist, dass GR Renten, Gehälter und Sozialleistungen nur bezahlen kann, wenn sie das Geld von der Troika erhalten. Ist dem nicht so, gibt es schlicht nichts mehr. Dann müssen sie eine neue Währung schaffen, damit sie wieder selbst Geld drucken können, das sie verteilen können. Egal, wie viel das dann nach außen Wert ist.

@elchico

Darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht: wenn wir dem wirtschaftlich unbedeutendem Griechenland schon nicht helfen können, wie soll das bei Italien oder Spanien klappen?
Allerdings denke ich inzwischen, dass die Fälle nicht vergleichbar sind und ich denke, dass die "Märkte" sich inzwischen auf den Austritt Griechenlands eingestellt haben.
Spanien hat zwar ein paar Probleme, vorallem im Bankenbereich und im Bau, aber im Gegensatz zu GR haben die eine funktionierende Verwaltung, klare Mehrheitsverhältnisse im Parlament, eine im Grunde intakte Wirtschaft mit vielen Unternehmen, die Geld verdienen und Poltiker, die handeln. Spanien wäre wohl zu groß, um gerettet zu werden, stimmt. Aber die müssen wir nicht retten. Denen reichen im schlimmsten Fall ein paar Kredite, die sie über 30 Jahre abstottern und gut ist. In GR gibt es nichts...

Ich verstehe die Griechen...

sparen ist sicher notwendig aber sparen nur um auf absehbare Zeit einen über gewaltigen Schuldenberg zu tilgen und die Finanzindustrie zu füttern, selber aber an der Existenzgrenze zu leben, das ist einfach idiotisch. Europa hilft auf diesem Weg nicht Griechenland sondern seinen Gläubigern. Dann lieber ein Ende mit Schrecken und mit der Drachme von vorn Starten. Schlimm für den kleinen Bürger wird es sowieso. Allerdings gibt es bei einem Euroaustritt die Chance der Schuldenfalle zu entkommen und somit einen kleinen Lichtblick. Eine Umstellung auf solide Strukturen wird dennoch nötig sein.

@Kenner

Ich picke Sie nun mal stellvertretend heraus: ja, GR muss seine Schulden begleichen und kann das so nicht. Und ja, GR hatte Schulden bei den Banken, die Sie und Ihre Mitkommentatoren so gerne niedermachen. Hierzu ein paar Gedanken von mir, der auch kein Freund von Banken ist, deren Notwendigkeit aber durchaus erkennt.

1.) Die Forderungen an griechischen Schulden haben seit dem Schuldenschnitt die Banken nur noch in geringem Maße. Sie haben nämlich (auf Druck) auf rund die Hälfte Ihrer Forderungen verzichtet. Die Banken, die noch Schuldentitel aus Griechenland halten, haben diese bereits abgeschrieben, oder sitzen in Griechenland. Ein Einstellen des Schuldendienstes würde die außergriechischen Banken kaum treffen. Wer davon betroffen wäre, sind die Steuerzahler in Europa. Denn die EZB und einige Staaten halten diese Forderungen in Händen.

2.) Ohne funktionierende Banken in GR ist deren Wirtschaft nicht aufbaufähig. Denn nichts haben die heute schon.

Worin liegt der Unterschied

zwischen den Griechen, den Politikern und den Banken?
Die Griechen bauten Luftschlösser, die Politiker bewohnten sie und die Banken kassierten die Miete.

Als seinerzeit Karl-Otto Pöhl in den Ruhestand ging, sagte er in einem Interview, dass es im Bundestag keinen Abgeordneten gäbe, mit dem man fundiert über Währungsfragen diskutieren könnte, mir scheint, dass dieses Problem konstant andauert.

Den Griechen Geld zu geben, welches diese unmittelbar den Banken in den A... stopfen, um die Schulden zu begleichen, zu deren Anhäufung die Banken nicht unerheblich beigetragen haben, ist, mit Verlaub gesagt, konsequent ahnungslos. Das griechische Volk selber sieht von den Mrd. ohnehin nichts.

Wenn wir Deutschen uns auf unserem Wirtschaftswachstum mal wieder selbstgefällig ausruhen, vergessen wir schnell, dass die anderen erst mal Geld brauchen, um bei uns einzukaufen - der neue französische Präsident liegt mit seinen Vorstellungen ganz sicher richtig.

75 mrd. ... ???!!!???

Das sind doch Erdnüsse oder nicht? Haben wir nicht alleine knapp 500mrd. zusätzlich zur Staatsverschuldung aufgenommen um "unsere" Banken zu retten? Und natürlich, damit Schwarz/Gelb Hoteliers und anderen Industrieen Steuervergünstigungen mit der groben Kelle zukommen lassen kann und trotzdem während ihrer Legislaturperiode wahrheitsgemäß behaupten, dass die Neuverschuldung geringer als im Vorjahr ausfällt?
Wenn Griechenland ne Bank währ würden die da unten schon Längst wieder Gewinne einfahren mit ihrem Feta und Tourismus.
Andererseits hatte Griechenland finanziell eigentlich nie was im € zu suchen, abgesehen davon natürlich, dass Europa eine Griechin war und die Demokratie bzw. die Geschichtsschreibung der gesammten freien Welt in Griechenland angefangen hatt.

Wer in den Euro eintritt gibt seine Handlungsfähigkeit ab..

Man kann es nicht oft genug schreiben.
Wenn man nicht die Möglichkeiten hat Geld zu drucken,seine Währung abzuwerten und den Zins selbst zu bestimmen kann nichts gutes dabei herauskommen.

Die Feinabstimmung ist nicht mehr vorhanden und man kann als staat nicht mehr gegensteuern.
Des einen freud wirtschaftsboom ist des anderen leid und auch der der daraus profitiert muss den profit zurückführen.

In ländern wo der euro noch nicht eingeführt worden ist die diesen sogar nicht wollen gibt es diese probleme nicht.
Die starken müssen die löhne erhöhen damit die schwachen wettbewerbsfähiger werden.
Die starken kompensieren das mit mehr binnennachfrage.
Ansonsten folgt ein rettungspaket das andere und europa wird radikal mit radikalen parteien was zum schluss ein aussernanderbrechen bewirkt.

Wie gern erinnert man sich dann an ein europa vereint ohne den euro.
Erst die politische union gibt die berechtigung zur währungsunion.

Ohne Umgewöhnungsprozess geht es so und so nicht.

Verträge müssen eingehalten werden, man kann und darf sie nicht beliebig aufweichen, alleine schon deshalb, weil dann andere Länder auch nicht mehr zum dringend nötigen Sparkurs bereit sind.
Die Partei Syriza muss den Griechen genau erklären, welche Auswirkungen eine Ablehnung der Sparverträge für ihr Land hat. Es reicht ganz und gar nicht, nur zu sagen, dass man das Sparprogramm nicht akzeptiert und dann sehen wir weiter. Das Volk muss sich im Klaren sein und wenn es dann abermals die Syriza wählt, dann ist es dessen Entscheidung mit eben aller Konsequenzen.
Die Griechen glauben immer noch, dass sie sich einem schmerzhaften Umgewöhnungsprozess entziehen können. Leider wird das so oder so nicht der Fall sein.
Eine Milderung bringt nur eine Ausgewogenheit der Sparmaßnahmen.

Borniert bis zum Schluss

Denn wenn und Griechenland wegen des wirtschaftsideologischen Experiments um die Ohren fliegt, gerät auch die Eurokrise endgültig außer Kontrolle. Schuld wird natürlich alles und jeder sein, der danach kommt. Die Ursachen werden schon heute zerredet um die Verantwortung abzuwälzen - genauso wie beim letzten Mal.

@Politikinteresse "besser

@Politikinteresse

"besser klappt..." Entschuldigung, aber Sie haben den Europagedanken nicht verstanden!

@maschmi78

Ich muss Sie leider berichtigen. Das Bild was Sie von Spanien haben ist falsch! Auch ich dachte bis vor einigen Jahren, dass Spanien anders ist. Aber dem ist nicht so. Spanien hat ein paar Probleme, das ist Richtig. Aber ein paar verdammt große Probleme. Die Probleme der Banken waren vorauszusehen. Ebenso der Bau. Industrie hat das Land, aber wo? Im Baskenland und in Katalunien. Beider Länder wollen aber nicht zu Spanien gehören und sind Autonom. Dann gibt es noch Madrid und, wenn es hoch kommt, Sevilla in Andalusien. Und da geht es los, Andalusien. Viel Sonne, wie in Griechenland und sonst nichts. Ausgebildete Menschen? Fehlanzeige! Wenigstens kann Griechenland auf sehr gute Ausgebildete Menschen zurückgreifen. Noch! "Spanien wäre wohl zu groß, um gerettet zu werden" Da stimme ich Ihnen zu. "Aber die müssen wir nicht retten." Auch Richtig, weil nichts mehr zu retten gibt.

Die Sorge Europas ist doch, ...

... dass sich Griechenland von der EU abwenden kann und von anderen Staaten, wie Russland und China, geholfen wird. Das ist die einzige Sorge die Europa hat, dass Griechenland ausgerechnet den Chinesen oder den Russen in die Hände läuft.

Ich finde es bei der

Ich finde es bei der medialen/politischen Berichterstattung zu diesem Thema immer wieder interessant, dass überhaupt nicht erwähnt wird, wie denn dieser "Austritt" vonstatten gehen sollte.

Also zum einen ist es so, dass ein Austritt aus dem Euro vertraglich überhaupt nicht vorgesehen ist. Lediglich ein Austritt aus der EU ist vorgesehen (§50 Lissabon-Vertrag).

Zudem ist es so, dass ein Zwangsaustreten nirgendwo vereinbart ist - also... was passiert denn, wenn Griechenland pleite ist und nicht aus der EU austritt? Dann fallen alle Schulden des Staates komplett weg (+ angebliche Hilfszahlungen, die aber nur zur Begleichung der Schulden momentan verwendet werden) - also ein wirklicher Schuldenschnitt.
Inwiefern dies die Handlungsfähigkeit des Staates beeinträchtigt, ist mMn fragwürdig oder müsste mal erklärt werden.

Drachme

diejenigen die die Wiedereinführung der Drachme so beführworten sollten sich mal überlegen welchen wechselkurs diese denn haben sollte.
Der wert einer Währung richtet sich nach der Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft und damit ist es in Griechenland nicht sehr gut bestellt. Sie sind abhängig von den Importen der wichtigen Energieträger Öl und Gas sowie der meisten Industriegüter. Mit Lebensmittelproduktion und Tourismus alleine kann man kein Volk ernähren und auf einem Europäischen Lebensstandart halten. mit Einführung der Drachme würde es zu einer enormen Inflation kommen und ich bezweifle einmal dass niemand Griechenland unter diesen Bedingungen auch nur das geringste verkaufen würde.
Das hieße dann zurück zum Tauschhandel.
Wer Beispiele braucht wie so eine Gesellschaft aussieht, kann sich gerne die Geschichte Deutschlands in den 20er Jahren ansehen.
Das wünsche ich niemanden.

Fehlkonstruktion Euro und seine Folgen!

Der Euro ist und bleibt eine Fehlkonstruktion, die Fehler, die damals gemacht wurden, u.a. die Ignoranz der sehr unterschiedlichen Wirtschafts- und Sozialsysteme, sind nicht kompensierbar.

Überdies ist der Euro nicht für den Bürger gedacht gewesen, sondern für den Handel, fürs Casino, damit der Rubel besser rollt.... .

Alle diesbezüglichen Verträge wurden bislang selektiv von allen Mitgliedsländern angewandt und in Szene gesetzt- dieser Trend ist ungebrochen, denn die „Hintertüren“ sind weiterhin Bestandteil aller Verträge.

Jetzt den Griechen Vertragsbrüchigkeit vorzuwerfen ist blanker Zynismus- die Griechen sind so oder so Pleite, wirtschaftlich, sozial tot- da würde mir ein europäisches „pacta sunt servanda“ auch brachial am Allerwertesten vorbei gehen.

Der Euro spaltet Europa, statt es zu einen, er schafft einen Verlust an Demokratie durch die rigorose Anpassung an marktkonforme Gegebenheiten [Merkelsprech], er bringt für viele Gesellschaften Armut und für wenige Wohlstand!

Der Euro wird gestärkt aus dieser Krise hervorgehen...

...aber nur dann, wenn Griechenland jetzt mit Pauken und Trompeten, das heißt im bestellten Chaos (anders kann man den Wählerauftrag ja wohl nicht nennen) untergeht.

Je mehr Bilder mit brennenden Autos und Häusern uns in den nächsten Tagen und Wochen aus Griechenland erreichen werden, desto mehr werden sich die Menschen in Spanien, Italien und Frankreich fragen, ob es wirklich erstrebenswert ist, Schulden bis zum Geht-Nicht-Mehr aufzutürmen und dann die Gläubiger trotz großzügigem Schulden-Cut (>70% !!!) in den Allerwertesten zu treten um grenzenloser Impertinenz zu verkünden: Wir zahlen NIX zurück!

Wenn die Hängepartie jedoch weitergeht, werden Links- und Rechtsextreme Rattenfänger in den übrigen Problemstaaten immer mehr an Symphatie gewinnen und dann sehe ich schwarz.

Also bitte - Wählerauftrag in Griechenland umsetzen, d.h. von dort Einstellungen des Kapitaldienstes, und im Gegenzug keine weitere Kreditversorgung mehr.

Nur ein Griechen-Chaos rettet den Euro. Traurig, aber wahr.

Griechenland = Urlaubsland

Bei einer neu eingeführten und stark abgewerteten Drachme würde Griechenland wieder das Urlaubsland Nr. 1.

Warum ist denn der Tourismus in Griechenland zusammen gebrochen? Weil durch den Euro der Urlaub dort nicht mehr bezahlbar war. Die Folge daraus war, dass alle Leute in die benachbarte Türkei geflogen sind.

Mit einer neuen Drachme wird Griechenland wieder als Urlaubsland attraktiv und das ist genau das, was dem Land fehlt.

Wenn man keine Industrie und keine nennenswerten Exportgüter hat, dann muss man vom Tourismus leben.

Und eine Frage an diejenigen, die meinen, Griechland sollte mit Solarzellen gepflastert werden:

Wollen wir uns wirklich noch weiter in eine Position begeben, dass wir uns von einem einzelnen Land erpressbar machen?!

@Prelude

Ich wollte, falls das so rüberkam, nicht verharmlosen, dass Spanien Probleme hat. Ich habe mich auf Finanz- und Bauindustrie beschränkt, natürlich gibt es da noch mehr. Aber wenn man sich die Voraussetzungen für eine Verbesserung ansieht, liegen Welten zwischen Spanien und Griechenland. Vorneweg die funktionierende Regierung und Verwaltung. Das ist das wichtigste Pfand, das Griechenland komplett fehlt. Dazu kommt, dass Spanien eine an sich funktionierende Wirtschaft hat. Das ist wohl unbestritten.

Mir ist die Situation in den spanischen Regionen durchaus bewusst. Aber nur weil sich einige Regionen schon seit Jahren von Spanien lösen wollen, sind sie noch lange nicht vollständig autonom. Sie mögen mehr Freiheiten als unsere deutschen Bundesländer haben, aber die hängen alle auch finanziell zusammen und von der Zentralregierung ab.

Die Voraussetzungen sind schlicht anders.

Ein durch und durch maroder Staat...

...kann sich eigentlich nur neu verfassen. D.h. alle bisherigen Organe müssen abgeschafft werden und neue Institutionen geschaffen werden die dann über Wahlen neu besetzt werden.

Dabei muß gesichert werden dass keine Korruption und Vetternwirtschaft mehr das politische Leben bestimmen.

Experten-Regierung wäre gut, Experten-Institutionen, Experten-Staat wäre besser und die einzige Möglichkeit Griechenland wieder auf die Beine zu bringen.

Griechenland könnte sich selbst neu verfassen und um Unterstützung aus dem Ausland bitten. Im Moment sieht es aber so aus als ob weitergewurschtelt wird bis es den übrigen Europäern irgendwann in nicht allzuferner Zukunft zu dumm wird und der Geldhahn zugedreht wird.

Dann MUSS Griechenland reagieren.

Griechenlands Gläubiger müsssen ihr Geld so oder so abschreiben. Griechenland ist zahlungsunfähig.

@elchico

Griechenland hat eine andere Situation als alle anderen "Schuldnerländer", weil Griechenland ein struktureles Defizit hat. Das heißt, würde man alle griechischen Schulden streichen, würden die Griechen trotzdem neue machen, weil schon die einfache Einnahme - Ausgabe Rechnung ohne Zinsen und Tilgung nicht aufgeht.

Damit wirkt "Hilfe" von der EU nur als Zeitgewinn, um den Haushalt zu ordnen und die Griechen haben sowohl ein Einnahme- als auch ein Ausgabeproblem.

Aber logisch, dass wenn die Griechen sagen, "wir lassen alles, wie es ist", die übrigen Europäer nicht sagen können, "ok, wir füttern euch weiter mit durch."

@pessimist

der Griechenlanurlaub ist nicht durch den Euro zu teuer geworden, sondern durch die Wahlgeschenke der Griechischen Regierung, die zugelassen hat, das völlig irrationate Lohnerhöhungen im öffentlichen Sektor und somit infolgedessen im ganzen Land durchgesetzt wurden.
Die Gehälter dort hatten nie etwas mit der wirtschaftlichen Realität zu tun.

Ist doch ganz einfach

am 21 Mai kommt die Troika nach Griechenland um vereinbarunggemäß weiter 10 Mrd Einsparungen sich nach weisen zu lassen.

Wenn kein Ansprechppartner vorhanden ist, wurde der Vertrag nicht einhalten.

Basta!

Ergo keine weitere Milliardenzahlungen im Juni an Griechenland.

Dann können die Griechen links von links wählen, denn sie sind pleite und es gibt keine Staatsauszahlungen mehr (Beamte Rentner)

Man vergißt immer wieder das Griechland sich mit Bilanzbetrug in die Eurozone geschlichen hat.

Und mir als kleiner Deutscher Steuerzahler ist es wurscht, ob es die Politiker, Staatsbeamte oder der kleine Grieche war.

Langsam kann ich das Einbahn-Straßen-Wort solidarisch nicht mehr hören.

Und bezügl. des Europäischen Gedanken, warum werden mal kurz hoppla hopp die Grenzkontrollen in Dänemark etc. eingeführt? Entgegen das Schwengener Abkommens?

Grüßle
Schwabenstreich

@maschmi78

Auch wenn die Voraussetzungen anders sind, führen sie zum gleichen Problem. Die Menschen müssen Kürzungen hinnehmen, um Banken zu retten. Zur Industrie kann ich Ihnen nur eins sagen. Sie brökelt! Die Arbeitslosigkeit von rund 25%, sprich mehr als in Griechenland, dass augenscheinlich weit aus mehr in der Krise steckt, zeigt, wohin das ganze führen wird.

Griechen ziehen von Banken ihr Geld ab

Die Griechen ziehen von den Banken ihr Geld ab und der Rest der EU soll weiter Geld liefern. Bitte ohne den deutschen Steuerzahler!!!

Griechenland soll seinen Staatsbesitz veräußern. Diese Lösungsvariante wird einfach ausgeblendet. Eine Frechheit was sich die griechischen und EU-Finanzminister erlauben.

Der griechische Pleitestaat ...

.
...darf nicht länger am Tropf der gesamten EU-Währungs-
unionsmitglieder hängen !

Ca. jede 6 - 8 Wochen 1 Treffen, um 1en 3stelligen
€-Milliardenbetrag via Athen "abzudrücken" - da geht die
beste Melkkuh am Ende kaputt.

Das kann niemand wollen. Zudem hat unser Staat bereits
über 2.000.000.000.000 € Schulden; Tendenz: weiter an-
steigend !

Solange aus der Sicht 1es jeden Griechen s1 (?) eigener
Staat 1e Art "Räuber" ist, der nur fordert, aber nichts
gibt, führte dies zu 1er erhebl. Schwarzwirtschaft,
permanenter Steuerunehrlichkeit + -straftaten, die kaum
geahndet werden - Brüssel subventioniert ja !

Die innere Einstellung 1es Griechen zu s1em Staat = der
Schlüssel f. die Pleite des Letzteren - 1 Augiasstall !

Wie bereits belegt, haben "reiche Griechen" auf Auslands-
konten 1e Summe von ca.

620 Milliarden € (!)

dauerhaft geparkt. Die ohnehin lasche gr. Steuerverwaltung schafft es nicht, da ranzukommen.

Gerechtigkeit (auch in der €-Zone), was, bitte, ist das ??

griechenland...

weigert sich einfach den euro zu verlassen.....rausschmeißen kann man sie ja nicht...
oder alle griechen wandern nach deutschland und frakreich aus...kann ihnen ja niemand verbieten,,,das ganze eu-konstrukt ist so lächerlich...
wie immer....sobald die geringste abweichung von der geplanten norm kommt,stehen behörden völlig hilflos da...
wer es in der privatwitschaft nicht schafft geht eben in den öffentlichen dienst...das war schon immer so

Wieso sollten sie nicht im Euroraum bleiben

Da macht mal ein Volk Gebrauch von der Demokratie und wählt die neoliberale und korrupte Regierung ab. Und anstatt man den Griechen dazu gratuliert, werden seitens der "Mächtigen und des Kapitals" Drohszenarien aufgebaut und Panik verbreitet.
Weiter so liebe Griechen. Bei uns würde ich mir soviel Mut zur Demokratie auch wünschen. Die Gesellschaft hier hätte das bitter nötig. Siehe auch gestern Abend in Düsseldorf.

Ein absehbares Szenario:

Die Linksradikalen können die Not der Menschen für sich ausbeuten und die Wahlen gewinnen. Dann können die anderen EU-Länder entweder Griechenland in unbegrenzter Höhe für eine unbegrenzte Zeit unbegrenzt viel Geld geben und damit die gesamte EU finanziell an die Wand fahren - oder es bleiben lassen. Es ist absehbar, was sie tun werden. Der Staatsbankrott Griechenlands ist dann die unmittelbare Folge. Ein Staatsbankrott bedeutet, dass sämtliche Staatszahlungen eingestellt werden: die Gehälter für die öffentlich Bediensteten, der Sold für die Soldaten - aber auch die Transfers aus den Sozialsystemen: Renten, Sozialhilfen. Alles. Das hat den Zusammenbruch des griechischen Bankensystems zur unabwendbaren Folge. Die Wahl der griechischen Regierung lautet dann: Tauschhandel einführen - oder eine eigene Währung, mit der man zumindest überhaupt wieder etwas bezahlen kann. Und die Schulden sind trotzdem noch immer da - in Euro!

Das sollte allen klar sein, die jetzt mit dem Feuer spielen!

@Prelude

Sie sollten aber auch nicht vergessen, dass die Arbeitslosenquote in Spanien schon immer sehr hoch war, vor allem im Bereich der Jugend. Das ist kein neues Phänomen. Aber zugegeben: sie steigt.
Zur Industrie: klar brökelt die Industrie, die doch logisch. Die Banken geben kein Geld mehr aus, viele Spanier haben sich für ihre Immobilien verschuldet und können nun keine sonstigen Anschaffungen mehr tätigen und der Export in Euro-Länder sinkt.

Aber: schauen Sie sich das Staatsdefizit an, die Exporte nach Südamerika, die Manßnahmen, die bereits ergriffen wurden, etc.

Ja, Spanien muss Kürzungen hinnehmen und natürlich gefällt das den Menschen nicht (wäre doch bei uns genauso - nur das wir den großen Brocken schon hinter uns haben), aber es ist nicht ausweglos und die Spanier können, mit etwas gutem Willen und Phantasie, das Ende des Tunnels durchaus sehen. Bei den Griechen geht, ob mit Euro oder ohne, die nächsten 20 Jahre nichts mehr... so einfach ist das.

Nicht der Euro ist das

Nicht der Euro ist das Problem, sondern die Lebenseinstellung.

Als normaldenkender Mensche (ich bezeichne mich mal so) würde ich mich, wenn ich merke, daß es mir immer schlechter geht, doch irgendwann einmal fragen, was ich an meiner Situation ändern kann. Dabei denke ich nicht daran, von anderen ständig etwas zu vordern, sondern vielmehr, selber etwas zu verändern.

Was haben die Griechen bisher unternommen, um ihre Situation zu verbessern, mal abgesehen davon, daß sie fremdes Geld ausgeben und es dann nicht zurückzahlen. Wo sind die innergriechischen Reformen, die das Steuer herumreißen?

Alle beteiligen sollten sich darüber im klaren sein, daß jeder Tag, an dem sich nichts ändert ein verlorener Tag ist, der das umsteuern morgen noch schwerer und kostspielieger macht.

Und nur "weniger neue Schulden" machen ist verdammt weit weg von sparen, geschweige denn von kaputtsparen. Warum ist die Produktivität so niedrig? Und er Wettbewerb wird zukünftig nicht schwächer sondern stärker.

@patt

Schon wieder so einer...

Es sollte nichts dagegen sprechen, sie Militärausgaben zu reduzieren, sie "gegen 0" zu fahren, ist aber weltfremd. Schlicht, weil jedes Land ein funktionierendes Militär benötigt, vor allem Griechenland, das ja relativ "exponiert" liegt. Ich möchte jetzt weder der Türkei noch den Balkanstaaten irgendwelche bösen Absichten unterstellen, beim besten Willen nicht.

Mal weiter gesponnen: wer soll denn den Mob, der nach der faktischen Staatsauflösung Ende Juni, auf den griechischen Straßen tobt, bändigen und die Führung im ehemaligen Griechenland übernehmen? UN-Blauhelme? Vielleicht später, erstmal wird das Militär übernehmen. Nicht schön, aber realistisch. Leider.

@patt

Zitat: "Warum wird Griechenland eigentlich nicht gezwungen, seine Waffenbestände zu verkaufen (und v.a. lfd. Militärausgaben/ Bestellungen zu stornieren, bzw. die Militärausgaben gegen "0" zu fahren?)?"

Weil Fr. Merkel und CO das zur Rettung nicht vorgesehen hat. Darüber wurde doch schon öffentlich Berichtet. Da sieht man ja auch erneut und ganz klar, wie heuchlerisch diese GR-Rettung ist.

@maschmi78

Ebend, Sie sagen es. Die jungen Menschen haben keine perspektiven in Spanien. Hinzu kommt, dass sich sehr viele Menschen überschuldet haben. Und genau das macht den Unterschied zwischen GR und SP aus. In es SP sind die Menschen überschuldet, in GR der Staat. Aber, da in SP die Menschen ihre Kredite nicht mehr bezahlen können geraten Banken in den Strudel. Die aufgeblähten Immobillien Preise, kann und will keiner bezahlen. Dadurch, das die Banken in schieflage geraten, muss der Staat einspringen. Nun überschuldet sich auch der Staat, der ohnehin genug Schulden hat. Ergo, sind alle überschuldet, nicht nur der Staat. Das ist in GR nicht der Fall, dort ist es "nur" der Staat und die Banken, da sie dem Staat Geld geliehen haben.

@b_m

Als normal denkender Mensch in Deutschland vielleicht. In den USA ist es so, dass ein normal denkender Mensch eine Waffe hat.
Was hätten die Griechen den ändern können, was sie jetzt nicht auch tun. Die zwei Parteien haben das Volk immer wieder hinters Licht geführt. Nun, wollen sie was ändern und auch das passt uns nicht.
Und wenn Sie meinen, Sie könnten etwas ändern, warum tuen Sie es nicht? Damit meinen ich natürlich in Deutschland. Oder wollen Sie behaupten, dass es in D nichts zu ändern gäbe?

Ach ja...

Das erste Euroland ist Pleite. War abzusehen. Weitere werden folgen. Auch absehbar. Bloß: Geändert wird durch das Geschrei hier überhaupt nichts. Aber es kann Balsam für die Seele sein. ;-)
Man sollte sich besser auf die Zeit konzentrieren, in der es auch hierzulande so weit ist.

Ts-Ts

Experten unter sich. In jedem Thread die gleichen Phrasen und Metaphern, die gleichen Forderungen und Hypothesen. Und dann das ewige Brüllen nach der DM und noch mehr Wachstum. Unterirdisch.

Ach ja...

Das erste Euroland ist Pleite. War abzusehen. Weitere werden folgen. Auch absehbar. Bloß: Geändert wird durch das Geschrei hier überhaupt nichts. Aber es kann Balsam für die Seele sein. ;-)
Man sollte sich besser auf die Zeit konzentrieren, in der es auch hierzulande so weit ist.

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