Athen

Ihre Meinung zu Neuwahlen in Griechenland: Ausgang völlig offen

Nachdem in Griechenland der letzte Versuch, eine Regierung zu bilden, gescheitert ist, steht das Land vor Neuwahlen. Die Parteien sind dabei in zwei unversöhnliche Lager gespalten: Sparer und Spargegner. Für wen die Wähler sich entscheiden werden, ist schwer vorherzusagen.

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35 Kommentare

Kommentare

Gast
Und? Es wird eine Bereinigung stattfinden, weiter nichts.

Wer glaubt, man kann das griechische Volk derart diktieren und unterjochen, der wird schnell bemerken, das solche Völker allein aus ihrem Stolz das nicht lange mit sich machen lassen.

Ich wünsche den Griechen viel Kraft und bin wirklich angenehm überrascht, wie man Stolz jetzt wieder dort definiert.

Deutschland wird einmal mehr vor Augen geführt, das es keinen Führungsanspruch in der EU hat und jedes Land für sich selbst entscheidet.

Greichenland kann nicht aus dem Euroraum geschmissen werden, der Vertrag sieht es gar nicht vor.

Also, neu wählen, Linke ganz vorn, Sparpakete werden gestoppt, Zahlungen des ESM und IWF werden auch gestoppt, aber Griechen bleiben im Euro und verweigern einen Austritt.

Und dann?

Lange Gesichter in Frankfurt.

Gruss

Gast

Nein, Pasok-Chef Evangelos Venizelos irrt sich, er und die Clieque der europäischen Politik hat nicht begriffen, dass sie ein System GEGEN DIE INTERESSEN DER ALLGEMEINHEIT befürworten.

Das muss irgendwie ein Ende finden, wenn auch im Chaos.

Friedrich Spee
neuwahlen -- ausgang voellig offen?

was ist denn das eigentlich fuer eine headline? ich dachte, es gehoere fast zur definition allgemeiner, freier und gleicher wahlen, dass deren ausgang offen sei.

verzichten wir einfach einmal darauf, jedes wort eines (staatlichen) journalisten auf die goldwaage zu legen, dann ist der tenor ihres beitrages ja doch der, dass sich nun alles ereignen koennte, vom verbleib griechenlands im euro bis hin zur wiedereinfuehrung der drachme.

meine persoenliche sicht der dinge ist zwiespaeltig, jedoch bin ich im laufe der letzten monate zu folgendem vorgedrungen:

1) die ewigen sparaufforderungen des saturierten deutschlands, in dem eine echte wirtschaftskrise nie angekommen ist, an die adresse einer wahrhaftig desastroesen nation griechenland grenzen schon fast an zynismus.

2) griechenland taete wahrscheinlich gut daran, aus dem euro auszusteigen; und fuer europa waere es ohnehin eine gute uebung des ernstfalles an einem ernstfall.

schluss also mit der ewigen panik.

Avedus
Neuwahlen sind genau richtig

Das haben sich die Finanzeliten so gedacht: Sollten wir europäischen Wählerinnen und Wähler nicht mehr so wählen, wie es ihnen gefällt, dann wird die Parteiendemokratie mal eben durch eine "Expertenregierung" abgeschafft. Den Griechen sei Dank konnte dies - zu mindestens heute - noch nicht durchgesetzt werden. Wenn es eines Tages aber doch so kommt, wird sich der Farbenkampf um Rot-Rot-Grün-Gelb-Schwarz-Orange-Braun-Violett in einen ganz einfachen Kampf verwandeln: In den Kampf Unten gegen Oben auf der einen Seite und in einen Kampf der Extreme gegen Einander - nur wird es dann kein friedlicher Kampf mehr sein. Ich wünsche den Griechen ein starkes Rückrat und einen halbwegs guten Weg aus dem Euroland, das nun der Finanzwirtschaft gehört. Verkauft Eure Seelen und Eure Herzen NICHT.

claireannelage
lieber abstimmen als neu wählen

Das Volk hat bereits gewählt, es wäre die moralische Pflicht der Politiker das Ergebnis umzusetzen, aber gerade in der grössten Not wird hier ein recht unwürdiges Schauspiel veranstaltet.

Nun wäre es an der Zeit, das griechische Volk abstimmen zu lassen, ob Griechenland sich an die Verträge hält und damit in der EU bleiben will, oder ob die Mehrheit der Griechen der Meinung ist das Land habe ausserhalb des Euroraums bessere Chancen sich zu erholen.

Dies sollte eigentlich nicht Aufgabe der Bürger sein, die allerwenigsten kennen alle Fakten, dafür wählen sie ja Volksvertreter, um sich von jemand hoffentlich kompetenten vertreten zu lassen.
Wenn diese den Auftrag nicht annehmen, muss eben das Volk selber entscheiden, aber sicherlich nicht so lange wählen bis das Ergebnis genehm ist.

Sternenkind
jetzt

Syriza wählen! Einen ehrlichen politiker der die griechen gegen die eurokraten verteidigt! Leider werden wir in deutschland niemals eine so wunderbare chance erhalten!

Gast
authentisch

Es beieindruckt mich die Authentität von Tsipras und der Mut Wahrheiten auszusprechen, die keiner auszussprechen wagt

Thomas Anderson
Warum dürfen die Spargegner, ...

... die offensichtlich die Mehrheit haben, sich nicht zu einer Regierung zusammen finden? Hat der große Bruder etwas dagegen?

Mit Verlaub! Demokratie verkommt zur reine Farce, wenn das so weiter geht.

Das griechische Volk hat nur eine Möglichkeit, wieder auf die Beine zu kommen: Sich via Pleite zu entschulden. Früher haben die Geldverleiher Bauern und einfache Menschen um ihre Existenz gebracht, heute ganze Staaten.

Der MoJo
Syriza wird Premierminister werden! Aber nicht lange...

Natürlich wird Syriza gewählt! Denn er schaut, was das Volk will und handelt so. Er ist ehrlich! Griechenland wird in die Pleite gehen und die Schulden nicht mehr bezahlt. Die Sparauflagen werden nicht mehr befolgt. Dann kommt das Monatsende und Rentner und Beamte wollen Geld überwiesen bekommen. Leider wird nicht genügend Geld da sein. Die Steuereinnahmen? Warum soll unter Syriza funktionieren, was bis jetzt nicht ging. Griechenland wird versuchen Geld zu leihen, es wird aber keines kriegen. Griechenland wird den Euro verlassen und die Drachme einführen. Es wird die Drachme abwerten? Nein, das wird von allein passieren, kein Zutun notwendig! Die Importe werden in den Keller gehen, denn keiner wird wertlose Drachmen wollen. Der Euro wird inoffizielle Währung, was aber kein Problem ist, schon heute befindet sich 1/3 des Eurobargeldes außerhalb des Euroraumes, also: Kein Thema! Die Bevölkerung wird verelenden und noch 2012 Syriza stürzen. Es bleibt also spannend! Tut mir leid, Griechen!

Gast
Neuwahlen . . .

aber was wird sich in den nächsten Wochen in GR ändern? Es war von vornherein Utopie, derart unterschiedlich "harte" Währungen wie es "D-Mark", "Lire" oder "Drachme" waren, auf eine Währung und einen gemeinsamen Kurs festzuschreiben.

Natürlich ist eine solche Betrachtung einseitig. Für die deutsche Wirtschaft war
das alles gut. Nicht zuletzt deshalb ist D Exportmeister in der EU. Mit flexiblem Wechselkurs könnte man deutsche Waren im Ausland in einigen Ländern längst nicht mehr bezahlen. Trotzdem stehlen sich die Unternehmen immer mehr aus ihrer sozialen Verantwortung. Dem Normalsterblichem indessen hat der Euro keinen Vorteil gebracht.

Was man als Bürger daraus lernen kann? Niemals den Politikern zu glauben, ihnen nicht zu trauen und zu wissen, dass auch sie nur Menschen sind. Oft besonders fehlerhafte.

Gast
Friedliche Revolution

Wenn SYRIZA an die Macht käme wäre das eine friedliche Revolution in Griechenland. Nach Jahrzehnten wäre endlich ein korruptes und klientelistisches 2-Parteien-System gestürzt und neue Wege offen für eine wirkliche Demokratie. Problematisch natürlich für die Investoren die auf eine falsche Karte gesetzt haben, der Dax fällt...

Sozialdemokratin
@Der MoJo - wie man's nimmt

Der MoJo: Natürlich wird Syriza gewählt! Denn er schaut, was das Volk will und handelt so. Er ist ehrlich!

Andere nennen es populistisch.

b_m

Zitat "Vor allem das Bündnis der Radikalen Linken Syriza wählt scharfe Worte. Dessen Politiker nennen die Sparpolitik ein Verbrechen..."

Und was ist die Aufnehmen von neuem Geld, wenn man schon vorher weiß, daß man es nicht zurückzahlt?

Zitat "...Linksbündnis Syriza: Griechenland solle in der Euro-Zone bleiben."

Neue Schulden + weitere Hilfszahlungen können auch ein Auskommen sichern.
Aber die Menschen in Europa erwarten, daß Griechenland wieder seine Rechnungen wieder selber begleicht.

Und: Warum wird nirgendwo darüber berichtet, welche Erfolge Griechenland in den letzten 4 Jahren im Kampf gegen den wirtschaftlichen Niedergang erlangt hat? Gab es überhaupt irgend eine positive Entwicklung? Und soll sich in Zukunft daran ändern?

Gast
Klare Mehrheit gegen sog. "Sparen"!

Schon beim letzten Wahlgang gab es eine Mehrheit gegen die Politik der Regierung und der E.Z.B. Gut, dass sich die Griechen wehren gegen die Kriminellen Absahner in Banken und Ministerien. Der Rest Europas wird hoffentlich bald folgen! Der sogenannten "Bankenrettung" durch Steuergelder muss ein Riegel vorgeschobenen werden und die Verantwortlichen hinter Schloß und Riegel kommen!

Tarantus
Der Wähler bekommt was er verdient...

Man stelle sich vor, vor gut 5 Jahren hätte es ein griechischer Politiker gewagt, Reformen anzugehen. Wichtige, aber unbequeme Reformen.
Was wäre passiert?
Die Gewerkschaften wären Sturm gelaufen. Das Volk hätte protestiert. Das kann das griechische Volk gut. Die Politiker hätte man aus dem Amt gejagt.
Nun kommt unweigerlich das dicke Ende. Und das Volk wird die wählen, die viel versprechen aber nichts halten können.

superman
@PlayadelIngles

Also, neu wählen, Linke ganz vorn, Sparpakete werden gestoppt, Zahlungen des ESM und IWF werden auch gestoppt, aber Griechen bleiben im Euro und verweigern einen Austritt.
Und dann?
Lange Gesichter in Frankfurt.

Faszinierender Gedanke wenn die Griechen es der Finanzmafia mal so richtig zeigen (wir sind das Volk)!
Richtig ist auch, dass PASOK und ND Hellas mit in diese Lage gebracht haben.
Aber selbst wenn Hellas im Euro bleibt, ist es bald pleite, da niemand mehr dorthin Geld leihen wird.
Bedeutet für die armen Griechen: 0 € für den Rentner, Arbeitslosen, Beamten ...
Bitte auch dieses in Hellas sagen und wenn es soweit ist dann auch auf die "heroische Haltung" von Hr Tsipras u.a. verweisen, die auch mit zu der Situation beigetragen haben.
Die Wahrheit hat meist nicht nur eine Seite.

Abwarten wer wirklich lange Gesichter machen muss.

Mir tun alle armen Griechen leid.

Gast
nun kommt also die katastrophe in griechenland..............

was dann bei neuwahlen in griechenland herauskommt, weiss man heute schon. eigentlich wusste man den ausgang schon vor minestens 1 jahr.
nun sind die tatsachen eingetroffen. die griechen werden die drachme bekommen, vorher evtl. auch noch den staatsbankrott. der deutsche steuerzahler wird sicher die zeche mit bezahlen.
und wer hat eigentlich zugelassen, dass die griechen den euro praktisch ungeprüft erhalten?
warum durfte z.b. der deutsche michl nicht mitbestimmen?
warum kann griechenland kampfpanzer in millarden von euro einkaufen wenn sie kein geld haben ?
diese herren politiker welche den griechen den euro zugeschanzt haben, hört und sieht man plötzlich nicht mehr !! diese leute gehören zur rechenschaft gezogen. fahrlässig ist hier kein ausdruck mehr !

Gast
@Thomas Anderson

"Warum dürfen die Spargegner die offensichtlich die Mehrheit haben, sich nicht zu einer Regierung zusammen finden? Hat der große Bruder etwas dagegen?"

Wohl kaum, der hat in der griechischen Entscheidung nichts zu sagen. Aber darf der große Bruder was dagegen haben, diese Entscheidung mit eigenem Geld zu unterstützen? Oder ist er verpflichtet, dies zu tun?

Gast
Wahrheit über den EURO

Viele Ökonomen sprechen davon das ein Euro austritt die Wirtschaft in Griechenland ankrubeln könnte, da die Drachme für eine Entwertung des Geldes sorgen würde. Doch trotzdem reagieren die Länderschefs immer gleich, sie wollen Griechenland um jeden Preis in der Währung halten, da sie anscheint selbst etwas zu verlieren haben.Anderst kann es doch gar nicht erklärt werden.

Und zur Griechischen Politik kann man nur sagen, wenn die "Volksparteien" nicht für das Volk sprechen sondern für andere (Banken,Wirtschaftsbosse im Ausland, Merkel etc.) , dann passiert es eben das andere Kräfte gewählt werden, auch wenn es der Demokratie nicht unbedingt dienlich ist, jedoch sollte man die Schuld auch bei Nea Democratia etc. suchen.

Gast

Ich hoffe inständig, dass Griechenland aus dem Euro austritt. Das ist die einzige Chance für das Land. Europa und der Euro sind bereits EH gescheitert und werden von keinem mehr ernst genommen.

Gast

Ei, wie lange will man dieses alberne Spiel noch fortsetzen? Bis die Brüssler Lysander sich endlich eingestehen wollen, dass sie es verloren haben und sich über dem inflationären Spielgeld, genannt Euro, mit welches sie glaubten über den Umweg der wirtschaftlichen Einheit die politische vorwegnehmen zu können, nun das Dichterwort erfüllt: „Was die Befestigung ihres Bundes scheint, wird die unmittelbare Veranlassung ihrer Entzweiung werden“ – und so verhält es sich in der Tat: Die Deutschen sind nun auf die Griechen wütend, weil sie für deren liederliche Schuldenmacherei aufkommen sollen und die Griechen wiederum sind sauer auf die Deutschen, weil deren Forderungen nach Einsparungen ihnen zuwider sind; hier hilft also nur die schleunigste Abschaffung des inflationären Spielgeldes und natürlich ein traditioneller Staatsbankrott Griechenlands. An sich ist dieser kein Beinbruch: Dem betroffenen Staat leiht man nur eine Weile kein Geld mehr.

Chrom
Nicht witzig

Ich lese hier seit dem "offiziellen" Anfang der Griechenlandkrise immer die selben Kommentare. Kopiert ihr die Dinger einfach?

Ein "Pech gehabt, Griechen" ist einfach unter aller Würde. Welche Sorte Mensch habt ihr vor Augen, wenn ihr so etwas schreibt?

Der griechische Staat hat sicherlich ungeheure Probleme. Das größte davon ist, dass er, wie viele Menschen, nicht der Versuchung nach "mehr" wiederstehen konnte, insbesodnere, wenn man es ihm günstig anbot. Wie viele Menschen sind nicht objektiv, wenn sie Geld leihen und Schulden machen? Wer hat Weitsicht wenn er das haben will, was auch der Nachbar hat?

Wir sollten alle von unserem gemütlichen Computersessel aus hoffen, dass Griechenland als Gemeinschaft bestehen bleibt, denn ein NATO-Land im Bürgerkrieg, das wollt ihr alle nicht.

Also schafft nicht eine Athmosphäre der ALTERNATIVLOSEN Auswegslosigkeit um euch am hochgehen einer Katastophe zu ergötzen wie die Schaulustigen bei einem tödlichen Verkehrsunfall.

Helft, oder schweigt!

Gast
Sparkurs ist einzige Chance!

Die Griechen leiden, denn die Loehne sind niedrig und die Sozialleistungen auch. Doch sollten sie vom Sparkurs abweichen, wird es gar nichts mehr geben.

Zunaechst wird der Staat pleite gehen, denn die kommenden Kredite werden nicht mehr ausgezahlt. Sofort werden die Staatsbediensteten keine Loehne mehr erhalten, Sozialleistungen und Renten wird es nicht mehr geben. Die gesamte Kaufkraft dieser Gruppe wird auf 0 sinken. Als folge des sinkenden Konsums wird die Wirtschaft weiter schrupfen und es kommt zu weiteren Arbeitslosen, die nicht mehr von einem Solziallsystem aufgefangen werden.

Weiter werden Griechen und Auslaender ihr Geld ins Ausland bringen, um der Entwertung bei der Einfuehrung der Drachme zu entgehen. Die nun nicht mehr zustaendige EZB wird die Kapitalversorgung der Banken einstellen. Als Folge werden diese wiederrum die Kreditversorgung der Wirtschaft einstellen und Sparkonten einfrieren.

Es wird kaum noch Arbeitsplaetze geben, kein Erspartes und kein Sozialsystem.

Anonym200
Ich wage den Blick in die düstere Zukunft:

die Spargegner werden gewinnen.
Es besteht eine geringe Chance, dass sich diese Regierung und die EU, dann sich einigen können und Griechenland wird dem Chaos überlassen, mit oder ohne Einmischung. Hauptsache das Geld ist auf den Konten der Aktionäre.
Die Menschen im Land sind Schnuppe. Willkommen im Jahr 2012.

Gast
Griechenland ist selber schuld

Das griechische Volk hat seine Repräsentanten gewählt und bekommen. Die haben mit Hilfe williger Staatsbeamte das Land wirtschaftlich vor die Wand gefahren. Von Experten soll das Land nicht regiert und saniert werden. Dann eben erneut wählen und weiter im Trüben fischen.

Wann hört das endlich auf, dass mit diesem Sumpf der deutsche Arbeitnehmer und Steuerzahler belastet wird? Was geht uns das alles an? Zum Teufel, die Griechen sind selber schuld und sollen nun auch selber damit klarkommen.

schaunwamal
Der Euro zerstört Europa weil die Länder kein geld...

mehr drucken können.
Obwohl es anderen ländern finanziell schlechter geht also mehr schulden haben wie USA oder Japan von Krise keine spur,die drucken fleissig Geld bezahlen ihre schulden.
Das konnten die EU länder früher auch jetzt ist aus vorbei.
Das Geld druckt die EZB und die will nicht drucken,obwohl es sinnvoll wäre,denn was die anderen können kann EU auch und wenn Amerika oder Japan fällt fallen alle anderen auch.
Also entweder kaputtsparen oder Geld drucken.

Entweder Bei den Exportländern wie deutschland holland usw.die Löhne erhöhen damit die anderen wettbewerbsfähiger werden oder den Gewinn aus den Export direkt in die länder als rettungspaket schicken.
Besser die löhne hier erhöhen und die binnennachfrage stärken so wird dann das weniger an export ausgeglichen.
Die Profiteure müssen weniger exportieren damit es den Krisenländern wieder besser geht.
Die Zeit wo deutschland der europäische chinese ist müssen enden.

Fire

Ich frage mich warum Herr Tsipras auf allen Fernsehbildern und Fotos immer so ein fröhliches Grinsen auf dem Gesicht hat? Geht es ihm tatsächlich nur um die Macht nach einem möglichen Sieg im zweiten Wahlgang?
Ich hoffe das die Griechen aufwachen und diese Partei der "Totalverweigerer" nicht weiter wählen. Mag sein, dass die Etablierten in Griechenland Dreck am Stecken haben, ebenfalls glaube ich dass man den Griechen mehr Schulden als bisher erlassen sollte, aber das Spiel das Tsipras treibt ist mehr als riskant. Falls Griechenland Pleite geht oder im politischen Chaos versinkt, kann auch Tsipras keine Wohltaten mehr an die Armen verteilen, weil Schlicht und Einfach nichts da sein wird.

Gerhard Raden

Hoffentlich gewinnen die Spargegner.

Dann finden unsere Geldverbrenner vielleicht endlich keine Ausrede mehr, warum sie unbedingt unser Geld wie Sondermüll in Griechenland verklappen müssen.
Gegen deren Willen!

Wenn dieser Irrsinn endlich aufhört können die Griechen endlich so leben, wie es sich gehört.
Nämlich von dem Geld, das sie einnehmen.

Es werden dann zwar keine Schulden mehr bedient aber das ist eben Teil des Investorenrisikos.
Wenn ich mein Geld in ein wackeliges Investment stecke, um möglichst hohe Zinsen zu kassieren, muss ich eben damit rechnen, dass das schief geht und nun ist es eben schief gegangen.

Die Griechen müssen dann auch nicht mehr sparen(also Geld anhäufen, für sich oder andere) sondern können einfach das Geld ausgeben, was sie einnehmen. Nicht mehr und nicht weniger.

Und das wäre gut so.

Gast
"Sparen"

Der Begriff ist relativ. Wer soll sparen, wann und wobei? Momentan sparen in Griechenland die Armen, die Arbeiter, Studenten, Kinder und die Kranken während die Reichen im Luxus schwelgen. Es ist nunmal leider so stereotyp, wer es nicht glaubt soll sich mal die neuen schicken Vororte in Athen anschauen, da hat jedes 2. Haus einen Pool und mehrere Autos (deutscher Marken) in der Garage, sieht fast aus wie in Beverly Hills. Die EU bzw. Troika fordert nun noch mehr bei den Armen zu sparen während die SYRIZA das Sparprogramm "neu verhandeln" will was nichts anderes bedeutet als das an anderer Stelle gespart werden soll. Richtig so!

habu
Dieses Revolutions-Pathos hier wäre ganz lustig, wenn ...

.
... die Folgen für das griechische Volk nicht so bitter ernst wären.

Na dann zeigt es eurem jeweiligen Lieblingsfeind (Banken, Politiker, EU-Bürokraten, Deutsche) mal so richtig! Zurückgezahlt wird nix, die Kürzungen der vergangenen Monate werden zurückgenommen, der Euro bleibt - dann machen sie lange Gesichter in Frankfurt ?!

Und dann? Griechenland hat keine Schulden mehr aber auch kein Geld. Wovon werden denn dann die wieder aufgestockten Gehälter und Renten bezahlt?

So dumm kann keiner sein, dass er diese einfache Rechnung nicht selbst aufmachen könnte. Ich darf also vermuten, dass die ganzen Volksfreunde hier klammheimlich davon ausgehen, dass die EU schon klein beigeben wird und weiter zahlt.

Ich kann Euch versichern: Selbst wenn die Politiker dieses Spiel mitspielen würden: Es wird nicht gehen. Hier wird dann nämlich auch das Volk sprechen, in allen Geberländern wäre die Hölle los.

Phonomatic

Ich frage mich warum so viele das ende einer politik wünschen, die sich als viel zu spät und unausweichlich erwiesen hat.

Dass die Griechen Ihnen egal sind, geschenkt, aber sie spielen auch mit unserem wohlstand. Für einen idealisierten politischen Kampf gegen den Kapitalismus.

Wenn, dann wird der ausbeuterische Kapitalismus vom Verbraucher gestürzt. Mit radikalen politischen Positionen ist man damit in Europa jedenfalls nicht weit gekommen. Und diese Krise ist dafür wirklich der denkbar schlechteste zeitpunkt.

Hermeggidon
"Ausgang völlig offen"

Offener Ausgang ist nicht gut...gar nicht gut. Dabei wissen die Griechen doch GANZ GENAU was Sie waehlen muessen! Hat man ihnen zwei Jahre lang immer wieder erklaert, nur, die Griechen hoeren einfach nicht zu.

Die waehlen dauernd Sachen, die die selber wollen und nicht die, die sie nach den Vorgaben unserer Politiker und Medien muessen.

Aber nein, das laeuft so nicht. Die Griechen wollen alles und waehlen die, die ihnen das zum niedrigsten Tarif versprechen.

Wie soll man auf dieser demokratischen Grundlage ueberhaupt noch vernuenftig EU-Politik machen, kann mir wenigstens DAS einer hier erklaeren?!

Warum setzt man nicht gleich einen Glaubigerrat als Insolvenzverw...aehm...Regierung ein und bietet den Griechen, die ihre Lebensgrundlage dadurch verlieren HartzIV in Deutschland an?
(anm: das Recht dazu haben sie ohnehin jetzt schon)

Gast

Es ist erschreckend zu lesen, wie wenig volkswirtschaftliches Verständnis einige Kommentatoren hier an den Tag legen.

Es wird Zeit, dass Griechenland den Euroraum verlässt. Getreu dem Motto lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Weitere finanzielle Hilfen und Zusagen sind angesichts der hahnebüchenen politischen Zustände in diesem Land nicht mehr zu verantworten. Es bleibt zu hoffen, dass die Herrschaften in Brüssel dies nun endlich auch zur Kenntnis nehmen.
gruß, grenzgänger.

Der MoJo
Der Euro - eine Schattendiskussion

Syriza ist kein Populist, er glaubt an das, was er sagt. Aber auch er hat ein kurzes Gedächtnis. Das Problem Griechenlands begann ja nicht mit Lehman, sondern mit Papakonstantinou (PASOK), der die Schulden Griechenlands als deutlich höher feststellte, als vorher behauptet. Syriza verspricht zudem die leichte Lösung: Wirtschaftswachstum auf Pump. Geht schnell und tut erst später weh. An die strukturellen Probleme, die erst weh tun und dann erst wirken, will Syriza nicht ran. Der Euro ist eine Schattendiskussion. Genauso, wie polnische und britische Exporteure heute auch schon Preislisten in Euro vorlegen und sich in harten Euro bezahlen lassen, werden die Griechen es auch mit der Drachme tun. Den Euro wird das nicht stören, dafür ist Griechenland zu klein. Dass das Aufgeben des Sparens die Situation der Griechen verbessert, ist eine Illusion. Auch ohne Bedienung der Schulden, gibt der gr. Staat mehr aus, als er einnimmt, nur wird keiner mehr Geld leihen, um die Lücke auszugleichen.

Gast
Da nannte ein

P. Dalheimer in der TS Tsipras und seine Syriza "Linksradikale, mit dem Gebaren von Erzflegeln" und gab sie somit unverblümt der Lächerlichkeit preis. Ich empfinde das als populistisch und bar jeder Neutralität.
Zeigen doch solche Berichte, wo die jeweiligen Medien stehen und wie Meinungsmache betrieben wird.
Da fühlt man sich wie das berühmte Pferd vor der Apotheke.

@Gerhard Raden: Ich wünsche mir ebenfalls, dass die Spargegner die Oberhand behalten. Damit auch hierzulande ein paar "Großkopfete" sehen und begreifen, was noch alles kommen kann (oder kommen wird).

@Hermeggidon: Ich gehe davon aus, dass Ihr Beitrag eine Glosse sein soll.

Noch etwas: Manche haben anscheinend überhaupt nicht verstanden, dass SYRIZA die Koalition der Radikalen Linken ist und Alexis Tsipras ihr Vorsitzender. So viel Unkenntnis ist erschreckend!