Kommentare

Eine peinliche Entlarvung der Eurogruppe wäre es...

wenn GR nach den Neuwahlen jegliche Sparzusagen aufkündigt, und die Euro-Länder TROTZDEM fröhlich weiter zahlen...

Don't panic

Keine Bange, die Euro-Gruppe und der Rest der EU haben doch schon groß und breit bekannt gegeben das Griechenland in jedem Fall in der EU und im Euro bleiben.

Der Umkehrschluss muss zwingend sein, dass wir Griechenland weiter Geld schicken.

Also von daher besteht kein Grund zur Panik, es ändert sich erst einmal überhaupt nichts.

Und ansonsten gelten die zwei wichtigsten Wahlsprüche der EU:

1.) Griechenland wird geholfen, ob es will oder nicht!
2.) Wir sanieren uns durch Sparen, koste es was es wolle!

Für stabile Verhältnisse

Ohne funktionierende Regierung wird das internationale Vertrauen in die griechische Wirtschaft nicht gerade steigen. Ärger und Frust über die vergangene Politik des Ausgebens oder die aktuelle Sparpolitik mag verständlich sein. Eine Absage an eine stabile Regierung der Vernunft nutzt aber niemandem was.

Endlich !

Nun naht endlich der Tag der Entscheidung, und das ganze sinnlose Verhandeln hat ein Ende.
Und die seit Wochen gleichen Formulierungen in den Meldungen dürfen einmal etwas aufgefrischt und modifiziert werden.

Die Krise als Mutter aller Chancen

"Es wird befürchtet, dass bei den Neuwahlen die Gegner der Sparauflagen von EU und IWF noch stärker hervorgehen könnten."

Muss man sich jetzt vor dem Ergebnis demokratischer Wahlen sogar schon fürchten?

Ich kann nur hoffen, die Wortwahl ist nur unglücklich und nicht absichtlich, denn sie erzeugt den Eindruck von Alternativlosigkeit.

Diverse Regierungen und auch die EU-Finanzminister haben signalisiert, daß sie damit durchaus umgehen könnten.
"Furcht" ist hier definitiv das falsche Wort, nennen wir es doch einfach "Herausforderung" oder noch besser "Chance".

Das würde auch den Respekt vor dem Willen der Wähler deutlich machen.

Hoffentlich

Hoffentlich gibt es eine Regierung, die die Schulden nicht zurückzahlt und dem ganzen Theater ein Ende setzt. Ich musste 2007 meine Brille selber bezahlen. In Griechenland wurde bis 2010 dies von den Krankenkassen übernommen. Ich und Millionen von anderen soll deren Brille und Medikamente, die wir bezahlen müssen, mitbezahlen?

Notwendig!

Die Neuwahlen sind notwendig. Bei der letzten Wahl konnte man noch sagen, dass die Griechen es nicht so gemeint haben. Denn 75% der Griechen sind für den Verbleib in der Eurozone und der EU.

Gerade dadurch dass die Konsequenzen so gründlich durchgekaut werden, ist die nächste Wahl ein besseres Votum pro oder gegen Reformen.

In jedem Fall muss nachverhandelt werden, da eine Nachverhandlungen für alle Beteiligten Vorteile hat. Jetzt zu erwarten, dass die Griechen einfach nur alles ertragen ohne Gegenwehr, wäre etwas blauäugig!

Eine Frage der Perspektive ...

"Es wird befürchtet, dass bei den Neuwahlen die Gegner der Sparauflagen von EU und IWF noch stärker hervorgehen könnten."

Andere Menschen hoffen. Man könnte auch schreiben:

"Es wird gehofft, dass bei den Neuwahlen die Gegner der Sparauflagen von EU und IWF noch stärker hervorgehen könnten."

Viele Menschen hoffen das, und zwar nicht nur in Griechenland. Das ist eine Frage der Perspektive. Man könnte auch neutral schreiben: "Menschen, die Aktien besitzen, befürchten ..."

So zeigt es sich, aus welcher Perspektive die Nachrichten bei der Tagesschau gemacht werden.

Ende in Europa

Nun haben es die radikalen Parteien geschafft, sowohl von rechts als auch von links. Bei Neuwahlen werden sie die grossen Sieger sein, weil sie dem Volk das versprechen, was es hören will: Patriotismus, Ehre und Ende des Sparens.
Das geht nur ausserhalb der EU und führt in die noch schnellere Verarmung, da die Milliardenhilfen aus Deutschland ausbleiben. Dann kann man obendrein noch einen Schuldigen an dem ganzen Desaster anprangern:
Deutschland!!!!
Urlaub in diesem Land wird vielen deutschen Touristen dann wohl noch mehr vergehen als schon bisher.

Klare Sache

Die Prognosen sehen die Anti-Sparparteien im Aufwind, somit riskieren sie Neuwahlen.
Die EU sollte schon mal einen Plan B vorbereiten, denn wenn der Euro Griechenland verlässt, gehen die Menschen mit.

DU BIST EUROPA!

Vielleicht sollte man in Griechenland einfach die Chance eines Neuanfangs sehen - ... "und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". Wer weiß denn schon, ob Griechenland früher oder später nicht besser dran als die anderen Ja-und-Amen-Sager-Länder... liebes Hellas, lass Dich nicht unterkriegen - DU BIST EUROPA!

Hoffentlich klare Verhältnisse

Hoffentlich bringen die Neuwahlen klare Verhältnisse im Sinne einer Ablehnung der EU-Vereinbarungen und einem folgenden Ausscheiden aus dem Euro. Das kann nur besser sein als das unaufhörliche Hineinschlittern in eine Kolletivhaftung für ein Land das erkennbar nicht fähig ist, seine Verantwortung zu erkennen.

Wenn Deutschland derzeit schon insgesamt mit ca. 260 Mrd. für Griechenland haftet (nach einigen Quellen), dann wären das mehr als 23.000€ pro einzelnem Griechen.

Deutschland auf dieser Grundlage für seine eigene Misere verantwortlich zu machen und mangelnde Solidarität vorzuwerfen, lässt auch die Gutwilligsten sich langsam von Griechenland abwenden.

Hurra!

Dann bekommt Griechenland in 4 Wochen also die erste linksradikale Regierung in Europa. Ich bin schon auch die Reaktionen und Verhinderungsstrategien der Herrschenden gespannt. Großes Kino!

War doch klar

hoffen wir dass die Parteien auch eindeutig stellung beziehen und nicht wieder mit fragwürdigen ideen das profil verwaschen.

Werden ND und Pasock so mutig sein? Schließlich weiß keiner wie die Wahl ausgehen wird. Ein echter Krimi da in Griechenland ...

Neuwahlen nach gescheiterter Regierungsbild...

Neuwahlen ?

Jawoll !

die Stimmung steigt !

Das Linke Lager wird siegen , d.h. , Geldhahn zu ,

Austritt a.d. Euro -freiwillig natürlich- zurück zur
Drachme .

Und das Gute, Deutschland hat die Greichen endlich vom
Hals !

Ach ja,, die Kosten für Deutschland für dieses
Arrangement kommen auch a.d. tisch, das Volk sieht
dann exemplarisch, wohin uns die Eurozone gebracht hat.

Ach ja,, Gott sei Dank gibt es noch die AFA !

-f.d. Laien: einfach "abschreiben" -

Toll,,, Tollhaus !

Das ist quasi noch eine zusätzliche "indirekte"
knallharte Niederlage für d. Regierungs-Koalation ,
und das in wenigen Tagen ...

-Man muß fast Mitleid haben - /Nein , diese
Bemerkung war ein Scherz !

Sozialneid von oben?

Und jetzt wollen sie, dass es in Griechenland die selben Verschlechterungen im Sozial- und Krankenkassensystem gibt wie hierzulande?

Von den Milliarden Euro an Rettungspacketen sehen die Menschen in Griechenland keinen Cent, nicht zuletzt wegen den von ihnen implizit geforderten Kürzungen im Kranken und Sozialsystem, mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung.

Das Geld, welches übrigens kein Geschenk - sondern Kredit ist, fließt direkt zurück an die Verursacher der Krise (die als Finanzmarktkrise begann und zur Staatsschuldenkrise wurde) in Deutschland und andernorts, nämlich an die Gläubiger im Bankensektor.

@ Bandolero

.
Sie scheinen es noch nicht ganz kapiert zu haben. Den "Aktienbesitzern" ist die Griechenlandpleite mittlerweile egal.

85 Mrd. Euro - vermutlich noch viel mehr - gehen dafür hops. Das heiß: Ihr persönlicher Schuldenberg wächst um 1.000,-EUR. Und falls Sie eine Familie haben, kommen nochmals tausend pro Nase dazu. Mir, bzw. meiner Frau und meinen drei Kindern werden in diesen Tagen virtuell 5.000,- EUR vom Konto abgebucht.

Persönlich kann ich nicht nachvollziehen, wie die Griechenlandpleite, bzw. deren Austritt aus dem Euroraum (zumindest aus deutscher Sicht) eine "Frage der Perspektive" sein soll.

50 Bonussitze

Hilfreich wäre sicher, die 50 Bonussitze, die die stärkste Fraktion erhält (klingt irgendwie nach Fakelaki), vor dem nächsten Wahlgang abzuschaffen.

Das würde schwächeren Fraktionen die Bildung von Koalitionen erleichtern.

Ansonsten hoffe ich darauf, dass es den bisherigen Oppositionsparteien gelingt, den (noch) Etablierten in Griechenland und in Europa zu zeigen wo der Barthel den Most holt.

Die Lösung aus Brüssel

Wir werden ganz sicher weiter von Brüssel betrogen. Das läuft im Zweifel so:
Natürlich fliesst im Fall des Falles kein weiteres Geld von der EZB oder vom ESM an Griechenland. Das ist schliesslich so abgemacht und angekündigt.
Es wird eine neue Stelle gegründet (z.B. Kreditanstalt für den Wiederaufbau Grienchenlands = KfWG). An dieses Institut wird das Geld überwiesen. Der Direktor wird ein Grieche und weiter geht's.
Auf diese Weise sind wir trotz Masstrichter Verträge an die Rettungsschirme gekommen.
Es wird jetzt für den nächsten Vertragsbruch der ESM in die Welt gesetzt.
Und weitere Institutionen zur Umschiffung fester Vereinbarungen sollten bei so viel gezeigter Kreativität doch auch kein Problem sein.
Dazu kommen natürlich viele exzellent bezahlte Versorgunsposten, die eine Entscheidung in diese Richtung leicht machen sollten.

Rechnung ohne den Wirt

Ich gehe mal davon aus, dass die Griechen weder die EU verlassen, noch den EURO abschaffen, da das angeblich nicht geht.
Was dann?
Ich glaube ganz einfach, dass all die vielen EU-Politiker und Wirtschaftsexperten gar nicht wissen was kommt. Und sie ebenso nicht wissen was sie tun.
Da werden einfach Verträge ohne den Wirt (das Volk) gemacht und dann reibt man sich die Augen.

Juncker sollte endlich mal

Juncker sollte endlich mal still sein und nicht andauernd die Spargegner ermuntern.

Die immer wieder zitierten Umfragen sind ja schon einige Wochen alt, und nach anderen Umfragen sehen viele Griechen die Schuld fuer das Scheitern der Verhandlungen bei Tsiras. Ob dessen Partei vielleicht eher absteigt in der zweiten Wahl wird sich zeigen.

Was ist denn nun so die große Überraschung?

Das griechische Volk hat genau so gewählt wie es alle anderen auch gemacht hätten. Sie werden auch genauso bei Neuwahlen gegen ihre Verarmung wählen. Dabei spielt es für die Leute keine Rolle das sie vorher sich ganz gut mit den Verhältnissen arrangieren konnten. Was interessiert mich was ich gestern gesagt und getan habe. Das was Politiker Lehrbuchhaft vorleben soll für das Volk aus eigener Erkenntnis nicht gelten. Wer das glaubt glaubt auch an den Weihnachtsmann. Jetzt wird bis zur Fußball EM der angeblich und mögliche Untergang des Abendlandes an erster Stelle stehen. Den Griechen wird jeden Tag ihr Untergang prophezeit werden und ihnen mit viel medialem Druck die Selbsterkenntnis beigebracht. Die werden nicht anders wählen - warum auch? Für die Paar% mit der Masse an Vermögen?
Der Kapitalismus konnte agieren als er noch genügend für die Masse übrig gelassen hat - jetzt überholt ihn seine eigene Gier.

Papandreou hatte recht

mit seinem Vorschlag die Griechen über die Entschuldung und die dafür notwendigen Sparmaßnahmen abstimmen zu lassen. Das hätte für alle Klarheit geschaffen und die Griechen hätten sich zwischen den Alternativen - drastisch sparen oder raus aus den Euro - entscheiden könne. Diese Chance das griechische Drama so oder so aber demokratisch legitimiert zu beenden ist an der Brüsseler Hinterzimmerpolitik und der Hybris der Mächtigen gescheitert und Papandreou ist Geschichte. Das Volk entscheidet bei uns aber am Ende doch mit. Nur bekommt es nun Alternativen vorgegaukelt die keine sind. Das Drama geht in die Verlängerung...

Armes Deutschland...

Wenn ich mir hier manche Kommentare und die Aussage unseres Finanzministers so ansehe!!! Leider hat so Mancher noch immer Nichts verstanden! Nicht das griechische Volk hat versagt, sondern die jeweiligen Politiker!!! Die meinen Alle dass sie es sich in der jetzigen brenzligen Lage noch leisten können und sturr auf ihre parteiliche Richtlinien beharren können anstatt sich zu einem gemeinsamen Konsens zusammen zu raufen. So unbeliebt und schwierig das Wahlergebnis ist, dennoch haben diese Herrschaften einen Auftrag: eine Regierung zu bilden und möglichst schnell Griechenland wettbewerbsfähig zu gestalten. Herr Schäuble meinte, dass die Menschen in Griechenland begreifen müssten was hier Außergewöhnliches geleistet wird um dem Land zu helfen... Ich vermisse genau das in erster Linie bei den griechischen Politikern!
Wirklich armes Griechenland!!!

@ Fridolin

@ Fridolin: Da schreiben Sie Wahres: Ich freue mich auch schon mit Händereiben, denn das Ganze wird spannender werden als Grand Prix, Fußball-EM und Olympia zusammen...!

Ohne eine breite

Ohne eine breite Unterstützung für einen echten und nachhaltigen Sanierungskurs muß Griechenland den Euro aufgeben.

Wir haben schon in der Vergangenheit gesehen, wie eine einzelne Person durch Wechsel der Seiten die Krise wieder stärker aufflammen ließ. Wackelmehrheiten machen keinen Sinn. Entweder muß Griechenland eine 180 Grad Kertwende mit breiter Unterstützung des Volkes hinlegen oder ausscheiden.

Noch mehr Geld in Griechenland zu versenken kann sich Europa nicht leisten.

Nur die Zockerbanken muessen Angst haben

Die Griechen haben jetzt die Gelegenheit, sich ihre Wuerde zu retten und links zu waehlen. Die Zocker und korrupten Politiker von ND und PASOK muessen fuer ihren Verrat bezahlen.

Der Staatsbankrott hat auch in Argentinien funktioniert. Das Land steht heute -nach wenigen Jahren - wieder bestens da.

Also, Leute, wir sind alle Griechen. Denn das, was die Troika da gerade in Griechenland probiert, ist die Generalprobe fuer Deutschland. Deshalb am naechsten Samstag in Frankfurt mit demonstrieren. (siehe attac.de)

das nennt man Demokratie

das nennt man Demokratie !!
es wird solange und oft gewählt bis das Ergebnis stimmt ...

sparen

Diese ganze Diskussion um "Sparen" läuft doch an der Realität vorbei. Es würde völlig ausreichen, wenn die Griechen aufhören würden, Geld auszugeben, das sie gar nicht haben (oder von uns "auf ewig leihen"). Den Zwang seitens der EU genau dazu "Sparzwang" zu nennen ist daneben. Laßt doch die Griechen ihre Ausgaben demokratisch bestimmen, find ich okay, wenn die nicht sparen wollen. Allerdings sollten die Griechen akzeptieren, daß niemand gezwungen ist, Geld "auf ewig" zu verleihen. Ich glaube auch, daß niemandem bewußt ist, wieviel Geld Griechenland derzeit monatlich verbrennt, es dürften so 2 Milliarden monatlich sein, plus minus 500 Millionen. Genaue Zahlen dazu sind nicht verfügbar, aber das Defizit des Haushaltes legt diesen Schluß nahe.
Dann über zeitliche Streckung von Anpassungsplänen zu sprechen, bekommt einen anderen Beigeschmack. Ich hoffe, daß unsere demokratisch gewählte Regierung diesem Wahnsinn ein Ende bereitet.

Griechenland 2011 Renten -

Griechenland 2011

Renten - 30% , Angestellte/Arbeiter -20% ...
Militärausgaben +8% !!

ich frage mich was die aufregung soll.

wovor müssen wir angst haben? verlieren werden nur die die einen haufen geld da rein gesteckt haben, in der hoffnung: geht´s gut haben wir verdient, läufts schlecht--- naja. auch die bundesregierung dachte einst mal so. denn wenn die griechen zurückzahlen verdient an vorderster front dt. oder glaubt irgend jemand fr. merkel gibt den griechen geld weil sie ach doch so sozial eingestellt ist? das ist kalkül u wohl durchdacht. nur diesmal scheint es wohl schief zu laufen.

Problem mit der Drachme

Wo liegt eigentlich das Problem mit der Drachme? Viele europäische Staaten haben es wahrlich nicht eilig mit dem Euro (GB,Polen). Alles nur eine Frage der Umrechnung. Ansonsten sieht man an der Geschichte nur welche Abhängigkeiten entstehen.

Wie kann..

ein knapp 11 Millionen Volk die gesamte Weltwirtschaft ins Chaos stürzen.
Das kann doch nicht wahr sein !
Das ganze Eurokonstrukt gehört nun endlich gestoppt.
Der Euro spaltet Europa.
Der Euro erzeugt Zwietracht und in letzter Konsquenz wird er Bürgerkriege verursachen.

Aktienbesitzern ist Griechenlandpleite nicht egal

@Dr. eg Sak
"Den "Aktienbesitzern" ist die Griechenlandpleite mittlerweile egal."
Das ist offensichtlich falsch. Hier in dieser Tageschau-Meldung steht, die europäischen Börsen seien nach der Ankündigug von Neuwahlen kräftig gefallen, "befürchtet" werde, dass Spargegner sich in Griechenland durchsetzen.

"Das heiß: Ihr persönlicher Schuldenberg wächst um 1.000,-EUR."
Nein, ganz sicher nicht. Die deutschen Staatsschulden wachsen dadurch, weil die deutsche Politik in den letzten Jahren skandalöserweise schlechte Kredite von Privatbanken an Griechenland der Staatskasse aufgebürdet hat.

In der Konsequenz hoffe ich, dass es nach einer griechischen Staatspleite auch in Deutschland zu einem gerechten "Haircut" bis zur Glatze kommt.

Ich denke, dass wäre auch die beste und gerechteste Lösung für die deutsche Bevölkerung, die auch in Deutschland zusehends verarmt, nicht zuletzt weil Verluste von zockenden Bankern sozialisiert wurden.

Merkwürdig und heuchlerich das ganze hier!

Zuerts heisst es, dass die Griechen selber schuld sind, wenn die immer die gleichen Politiker wählen. Jetzt aber, wo sie dies ändern wollen, sind genau die, die vorher dieser Meinung waren, plötzlich dagegen.
Mann kann es eben keinem Recht machen!

Kein Euro Austritt

Wer sich mal intesiv mit dem Vertragswerk der Euroländer befasst hat, wird merken, die Griechen brauchen gar nicht aus dem Euro austreten auch wenn sie kein Sparpaket mehr vollziehen und den Vertrag mit ESM und IWF brechen.

Gewinnen die Linken, werden die Verträge auf Eis gelegt aber ein Euroaustritt nicht in Erwägung gezogen. Und "rausschmeissen" kann man die Griechen auch nicht, den dafür gibt es einfach keine Grundlage. Das ist Fakt!

Deswegen wird nach den Neuwahlen in Griechenland einfach das Sparprogramm gestoppt und dann wäre eine Klage gegen Griechenland vor dem eurp. Gerichtshof die einzige Möglichkeit, die Griechen noch zum Austritt zu zwingen, und das dauert.

Und das wird den Griechen langsam immer mehr bewusst.

Meine Meinung: Der Rettungsschirm und die Milliarden von Euro, die nach Griechenland fliessen, sind keine Hilfe für die Griechen selbst, sondern ein Rettungsschirm für die Banken dort. Wenn sie das einstellen, wird es das grieche Volk nicht negativ merken.

Fridolin

Ich warte auch auf das große Kino

50% Haircut

Der Euro-Raum ist derzeit mit ca. 8 Billionen Euro verschuldet. Bei einem Haircut von 50% wären das 4 Billionen Euro, die quasi über Nacht in Luft aufgelöst werden.

Denkt wirklich jemand, dass das ohne Gezeter abginge?

Hat jemand eine Vorstellung davon, was alleine der Kaufkraftverlust bedeuten würde?

@Roland Müller

"Ansonsten hoffe ich darauf, dass es den bisherigen Oppositionsparteien gelingt, den (noch) Etablierten in Griechenland und in Europa zu zeigen wo der Barthel den Most holt."
Tja Hr. Müller -das griechische Volk wählt das griechische Parlament und die dann gewählten Parteien werden wieder vor der Frage stehen wie es zu einer griechischen Regierung kommt. Wer dann wem zeigt wo es lang geht ist die Frage danach. Zu befürchten ist, falls Ihre Hoffnung in Erfüllung geht, es wird vorallem erst einmal der grossen Mehrheit (Arbeiter, , Kleinunternehmer) deutlich schlechter gehen, denn die Staatspleite trifft die kleinen Leute mit kleinen Sparguthaben am schnellsten und härtesten.

Viele Kommentare, die man hier liest klingen für mich so: "Egal was mit dem griechischen Volk geschieht, Hauptsache die da oben bekommen einen Denkzettel!"

PS: ich kenne das Rezept nehmt's den Reichen gebt's den Armen. Transfer 1 Mrd Euro nach Grand Cayman dauert 3 Sekunden - die Regierungsbildung in Gr 3 Wochen

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