Kommentare

Der Euro war an sich eine

Der Euro war an sich eine gute Idee. Allerdings war die Umsetzung stümperhaft. Ich hatte mich damals als Jugendlicher schon gefragt, wie das denn wohl mit der Anpassung der unterschiedlichen Niveaus der Länder gehen könnte. Heute weiß ich es: GAR nicht! ODER: Die Ärmeren Staaten gewinnen und wir müssen abgeben. Sorry, aber da habe ich einen gesunden Egoismus. ICH muss für JEDEN einzelnen Euro arbeiten und bekomme KEIN fünfzehntes Monatsgehalt!!

Zurück auf Los

Der Staat muss die "faulen Kredite" seiner Banken loswerden.

Wir sind also wieder am Beginn der Krise angekommen, da wo vor 4 Jahren alles losging.

Nur bei verheerend schlechteren Rahmenbedingungen...

Wettbewerb der Banken hat überall gravierende Folgen!

Das Heiligtum der Neoliberalen: der Motor von Allem - der Wettbewerb! Er scheint die Banken überall zu derart schrägen Geschäften zu motivieren, dass die Frage erlaubt sein muss, ob Banken und Wettbewerb überhaupt noch in jener Kombination sinnvoll sind. Wenn Steuerzahler ohne in immer wieder Verluste ausgleichen müssen, damit im nächsten Jahr einige Supergehälter an die Bankeliten gezahlt werden können, dann ist der Gedanke der Verstaatlichung der erste, der einem dazu in den Sinn kommt.
Verluste der Allgemeinheit überzuhelfen ist Sozialismus pur! Genau jene Bankeliten sind aber darauf nun wirklich nicht angewiesen. Da gibt es in der Gesellschaft wesentlich Ärmere. Ob ein Bankvorstand, unter dem faule Kredite abgeschlossen wurden nach der Pleite seiner Bank ALG beantragen muss wage ich zu bezweifeln.
Die Verbände der Banken können und müssen das ausgleichen. Krankenkassen mussten die Pleite z.B. der City BKK auch ausgleichen. Ähnliche Regelungen oder Verstaatlichung wäre sinnvoll.

@henry.berlin

"Die Verbände der Banken können und müssen das ausgleichen. Krankenkassen mussten die Pleite z.B. der City BKK auch ausgleichen. Ähnliche Regelungen oder Verstaatlichung wäre sinnvoll."

Stimmt, und das gibt es ja auch. In Deutschland nennen wir das "Einlagensicherungsfonds", in Europa und jedem anderen Land gibt es das auch. Das Problem dabei ist aber, dass in Europa (wie lassen mal das dt. System mit der unbegrenzten Haftung weg) Einlagen bis 50.000 oder 100.000 Euro pro Sparer sicher sind, also von den anderen Banken für den Fall einer Bankepleite übernommen werden. Nun ja: es hat sich erwiesen, dass die Banken diese Beträge nur übernehmen können, wenn kleinere Banken pleite gehen, nicht, wenn das halbe Bankensystem zusammenbricht. Sprich: "too big to fail".

Ob man deshalb alle Banken gleich verstaatlichen muss, wage ich zu bezweifeln. Alleridings muss man eine Änderung des aktuellen Systems vornehmen...

Bankenreform? Klingt mehr nach BadBank

Und das ist ja wirklich nichts Neues, vor allem keine Reform.

Es riecht nach einem Kuhhandel: "Du wirst Deine Altlasten los, dafür musst Du Deine Einlagen erhöhen".
Verbunden mit der Bitte der Politiker, doch endlich wieder mit dem billigen EZB-Geld auch Kredite zu vergeben.

Doch man kann Banken nicht bitten, man kann ihnen höchstens ein Geschäft anbieten, und dieses werden sie nur eingehen, wenn etwas für sie dabei herausspringt.
So wird sich die Politik wohl die Willigkeit der Banken, dem zweitältesten Gewerbe der Welt, genauso erkaufen müssen, wie im ältesten Gewerbe.

Das ist nun wirklich nicht mehr neu, und wer das Vergnügen bezahlt, steht wohl auch schon fest.

Vertrauen zurückgewinnen...

lößt bei beim Hören bei mir einen Brechreiz aus.
Es geht doch nicht ums Vetrauen, es geht um Absahnen.

Es geht nur darum den anderen einen Möglichkeit zu bieten sich zu bereichern um sich mit Ihm selbst zu bereichern.

Daher ist es kein Vertrauen, sonderm beruht auf Klünkel, Pakten und gemeinschaftlicher Absprache um einen Mißbrauch nicht als diesen erscheinen zu lassen und abzusichern.

Die Banken sind sehr weit weg von ihrer volkswirtschaftlichen Aufgabe. Sie sind wie Killerbienen!

diese zocker endlich vom markt nehmen...........

die banken haben sich längst diskriminiert, das ist in europa und usa das gleiche spiel.
der steuerzahler soll die zockerbranche aus der klemme holen.........und die politik hat seit jahren geschlafen und niemand zur verantwortung gezogen, auch nicht in deutschland - trotz grosser ankündigungen und worte........

Was die Bankia-Affäre noch pikanter macht

ist die Tatsache das Bankia ein Spielball und Zankapfel der Politik war und ist. Der jetzt zurückgetretene Vorstand Rodrigo Rato war zwischen 1996 und 2004 spanischer Wirschaftsminister in der Aznar-Regierung (und damit Kollege von damals auch-Minister Rajoy) und danach bis 2007geschäftsführender Direktor des IWF: eine Drehtürkarriere aus dem bunten neoliberalen Bilderbuch. Auch sonst haben sich in Bankia viele ex-Politiker, vornehmlich aus der PP getummelt. Hail to the thief!

Aber das wirkliche Problem Spaniens ist doch immer noch, dass sich die faulen Spanier Luxusgüter wie Gesundheit und Bildung leisten wollen, die Rentner nicht früh genug st... äh ... sozialverträglich frühableben und die jungen Leute nicht umsonst arbeiten wollen...

Wohin mit den Zahlen? Ins Soll oder ins Haben?

Nun hat man die mit der hochgepriesenen – allerdings nicht durchdachter - Zinseszinsmethodik hochgepuschte Geldsummen –– und wird sie nie mehr los. Gilt für Plus und für Minus.

Umbuchungen von einem Konto auf ein anderes Konto verfälschen die Bilanzen nur noch mehr, denn in den gebuchten Beträgen tummeln sich eh schon die leeren Zins-Werte.

Alleine das Handling dieser großen Summen verschlingt ungeheure Programmierkosten.

Da gäbe es jedoch noch die Möglichkeit einer Reform. Aber so ein Schnitt ist äußerst schmerzhaft und tut soooo weh, daß sich keiner an diese OP herantraut.

Die Hüter riesiger Geldbeträge sind dabei besonders schmerzempfindlich, was mir unverständlich erscheint, denn ob das Komma nun eine, zwei oder gar drei Stellen mehr nach links steht, fällt doch gar nicht auf. Sie haben oder bekommen doch nicht die Chance, ihr Geld einmal in NATURA zu sehen.

Españistan

Es gibt einen sehr guten animierten Comic von Aleix Saló mit dem Titel Españistan, der den Ursprung der Spanischen Krise gut zusammenfasst, mit schwarzem Humor. Zu finden in Youtube unter "Españistan" oder "Die Spanische Immobilienblase (mit deutschen Untertiteln)-la burbuja imobilitaria".

Die Probleme von Bankia gehen direkt auf faule Kredite aus der Imobilienblase zurück.

Spanien ssetzt auf Bankenreform

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Ich empfehle : AFA

-einfach abschreiben-

Dann stimmt auch die buchhaltung wieder !

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