Kommentare

Nur 15 Jahre?

Aha, 15 Jahre Höchstrafe also...

Wofür nochmal? Dafür, dass diese undankbaren "Deutschen ausländischer Herkunft" plante, viele Unschuldige in den Tod zu reißen? Wieviele wollte sie wohl töten?
10? 20? 1000?

Unsere kulturell und integrationsmäßig vorgebildeten Gerichte werden vermutlich jedoch nicht einmal diese bescheidene Höchststrafe ausnutzen. Weil wegen is´ so und weil wegen Tolerannz und andere Kultur und so...und besonders: Weil wegen viel Rücksichtnahme auf fremde Kulturen!

Ob diese Richter dann wohl ihre Kinder gerne auf dem Platz gesehen hätten, auf welchem die "Deutschen ausländischer Herkunft" ihre Bomben gezündet hätten? Oder vielleicht die Kinder der ganzen Toleranzbefürworter? Nein? Hört sie da etwa schon auf, die Toleranz? Wäre doch trotzdem noch deren Kultur gewesen...

15 Jahre. Höchststrafe. Also niemals ausgenutzt. Für hundertfachen versuchten Mordes. Was für ein Witz! Armes Deutschland!

Betrügereien im Internet

"
Durch Betrügereien im Internet versuchte er an Geld zu kommen, mit dem er Waffen kaufen wollte.
"
-> das klingt mir doch arg nach Mutmaßung. Solcherlei behauptungen würde ich dann doch gerne auch dargelegt haben. So ohne weiteres ist das jedenfalls schwer nachvollziehbar.

@ Der Bote

Ich verstehe die Wut darüber, aber mal im Ernst...
Leute die sich mit "Wer Bummbumm macht kommt ins Paradies" motivieren sind mental überhaupt nicht in der Lage über Ihr Handeln nachzudenken...

@ 15:45 — Der Bote

" hundertfachen versuchten Mordes "
-> das trifft nun gerade nicht zu.

Wo bleibt die Gerechtigkeit?

Diese Leute planten unschuldige Bürger umzubringen und sollen nun für (schätzungsweise) 5-10 Jahre in einen deutschen Luxusknast dürfen - und der Steuerzahler soll das Ganze + die Gerichtskosten zahlen? Eine Schande ist das!

Wichtig ... Sie sind gefasst.

Wichtig ... Sie sind gefasst. Laufen nicht mehr herum. Freie Gesellschaften sind verletzbar und wir müssen uns alle Möglichkeiten offen halten. Auch die Vorratsdatenspeicherung. Schluss mit Datenschutz der Menschenleben kostet.

@Der Bote

Jemanden fuer die Vorbereitung eines Verbrechens zu verurteilen, ist Rechtsstaatlich immer sehr schwierig. Im Endeffekt wird der Mann fuer etwas weggesperrt was er nie getan hat. Auch haben sie keinen Sprengstoff produziert - weil sie sich zu bloed angestellt haben.

Hoechststrafe sind in DE nun halt mal 15 Jahre, drüber gibts nur noch Lebenslänglich 25 Jahre. Aber ich denke 15 Jahre sind angemessen.

Lieber Redakteure

"Macht man Bummbumm macht kommt ins Paradies"?

Ist da Nivau hier in der letzten Zeit so stark gesunken das es vernünftige, aussagekräftige Headlines nichtmehr bringen?

Kommt schon - seit ein bischen mehr ARD und weniger Bild bitte. :)

Eine Bombe aus

Eine Bombe aus Grillanzünder...??!!
Diese Jungs haben wohl zu viel Mc Gyver geschaut.
Lächerliche kleine, verblendete Buben.
Anstatt durch bumbum in das Paradis zu kommen wären ein paar Gebete gen Mekka wahrlich
hilfreicher...
Gott sei Dank nur peinlich das ganze...

was haben die denn für eine

was haben die denn für eine Erziehung in ihren Familien gehabt und in der Schule gelernt ??

Aber wegen des Restrisikos, das von solchen Personen ausgeht, sollte man trotzdem Freiheitsrechte unangetastet lassen.

@Der Bote

Nun steht das Urteil des Gerichts noch nicht fest, insofern sind Ihre Aussagen reine Vermutungen. Aber ich stimme Ihnen zu: die sogenannte Toleranz in Deutschland hat tatsächlich einen gewissen Grad an Idiotie angenommen. Interessanterweise soll vor allem das "Fremde" toleriert werden. Die "eigenen" kulturellen Besonderheiten werden eher weniger toleriert.

15 Jahre ist eine milde Strafe für solche Vorgehen. Vor allem, wenn man bedenkt, wie dierse Strafe in Deutschland gehandhabt wird.

Also, das verstehe ich nicht

Jedes Mal, wenn in den Nachrichten das Wort Guantanamo fällt, herrscht hier im Forum große Aufregung. Es wird - zu Recht - betont, dass ein Rechtsstaat auch in schweren Fällen nicht seine eigenen Gesetze umgehen darf. Und oft wird dann auch noch gesagt, dass so was nur die bösen Amerikaner tun würden und dass so etwas in Deutschland nie passieren könnte.

Jetzt, wo die potenziellen Opfer mal nicht Amerikaner, Afghanen, Irakis oder Pakistanis sind, sondern Deutsche, reichen die Mittel des Rechtsstaates auf einmal nicht mehr aus und einige meiner Vorredner hier klingen, als würden sie die Leute am liebsten morgen schon nach Guantanamo oder noch lieber in einen CIA Folterknast in Tadschikistan verfrachten.

Freut euch doch lieber, dass das bundesdeutsche Rechtssystem Konsequenz zeigt und dass wir uns unsere Gesellschaft und ihre Gesetze nicht von Terroristen aufweichen oder kaputtmachen lassen.

Ich jedenfalls wünschte mir, die USA würde etwas von den Deutschen Gerichten lernen.

frage

und warum?

Toleranz

Fremde Kulturen sollte man tolerieren. Soll man auch Gewalt tolerieren, wenn sie zu einer bestimmten Kultur gehört? Ist es dann noch eine Kultur oder schon Ideologie? Ideologien muss man nicht tolerieren. Manchmal muss man sie bekämpfen...

@craic

Sie verwirren mich! Welche "eigenen" kulturellen Besonderheiten werden weniger toleriert? Ich erbitte Aufklärung, mir erschließt sich der Sinn Ihrer Aussage nicht.

Die große Anzahl der

Die große Anzahl der Mitglieder der Vereinigung, die detaillierte Vorbereitung mit Training in Afghanistan, das Planen größtmöglicher Verwüstung mittels Sprengstoff und Morden Tausender lässt darauf schließen, dass sich die Strafverfolgung nun wirklich mit einer terroristischen Zelle befasst. Hoffentlich verzögert es niemand durch Abwarten und Beschwichtigen solange bis die ersten hundert ihr Leben verlieren.
Der Bundestag muss nun noch in einer Sondersitzung zusammenkommen um Maßnahmen zu beschließen, die die Terronetzwerke effektiv zerschlagen. Dafür müssen auch die Befugnisse der Strafverfolgungsbehörden erweitert werden. Der Terrorist muss klar erkennen können, dass wer die Demokratie und Freiheit in Deutschland bekämpft, darf nicht auf Rechte hoffen, die aus Demokratie und Freiheit resultieren.

@ Didi

"Wir leben in einem Rechtsstaat und keinem Rachestaat"

Besser und kürzer kann man da nicht formulieren! Danke!

@15:45-Der Bote- Polemik pur

„Dafür, dass diese undankbaren "Deutschen ausländischer Herkunft" plante, viele Unschuldige in den Tod zu reißen?“

Ihr Duktus ist dekuvrierend- „undankbarer Deutscher ausländischer Herkunft“ ist für mich eindeutig polemisch mit rassistischem Einschlag.
Worin sehen Sie den Unterschied im Strafmaß zu einem Deutschen nationaler Herkunft?

Ihnen gehen die Ressentiments nicht aus, wenn Sie auch noch von „kulturell und integrationsmäßig vorgebildeten Gerichten“ räsonieren, die die „bescheidenen Höchststrafe“ nicht ausnutzen werden.

Zunächst bleibt festzuhalten, „dass Ihre undankbaren Deutschen ausländischer Herkunft“ angeklagt sind, dass Verfahren soll erst klären ob und in welchem Umfang die Angeklagten sich schuldig gemacht haben- Sie sind da schon ohne Verfahren viel weiter, wie man unschwer erkennen kann.

Wir leben in einem Rechtsstaat und keinem Rachestaat- der Unterschied ist evident, auch wenn Ihnen das nicht eingängig sein sollte!

Wie wehrhaft ist unsere Demokratie?

Der Tag wird kommen, dass es jemand dieser Leute gelingt, funktionierende Bomben zu bauen und auch in Deutschland einzusetzen. Das ist kein Orakel, sondern eine mathematische Gewissheit. Unter den aktuellen Voraussetzungen kann das niemand verhindern. Man kann vortrefflich streiten, in wie weit es sich dabei um einen terroristischen, idiologischen oder mehr oder weniger religiösen Anschlag handelt. Für die potenziellen Opfer ist das unbedeutend. Es gibt viele, die sich davor fürchten. Oft genug werden aber deren Argumente mit der braunen Keule erschlagen. Eine Differenzierung in der Betrachtung wird somit fast unmöglich. Wir sollten diese Ängste ernst nehmen, vernünftig argumentieren, evtl. auch in Fragen der Gesetzgebung die Hemmschwelle anheben. Wo das vernünftige Maß ist, kann ich nicht sagen. Aber dieses Maß sollte übergreifend auf hohe Akzeptanz stoßen. Tun wir das nicht, müssen wir uns über Extremismusbekämpfung keine Gedanken mehr machen. Das macht das Volk dann schon selbst.

@Karl490

Der Terrorist muss klar erkennen können, dass wer die Demokratie und Freiheit in Deutschland bekämpft, darf nicht auf Rechte hoffen, die aus Demokratie und Freiheit resultieren.

Damit hätte der Terrorist -ohne eine Bombe zu zünden- sein Ziel erreicht.
Mir scheint die 'Norwegische Vorgehnsweise' die weitsichtigere zu sein...

abenteuerlichq

die geschichte ist abenteuerlich und der wahrheitsgehalt nicht überprüfbar, klingt nach einer vmann aktion,

"flieg nach pakistan komm zurück sammel 4 leute redet über jihad sammelt pläne und dann bekommst deutsche pass + neue wohnung"

VERMUTUNG?

genau wie der ganze artikel.

ich glaub das nicht

Also irgendwie finde ich die Schlagzeile und die Art der Berichterstattung auch sehr... naja. Unseriös. Das "bumbum" ist sicher kein Stil welcher der ARD würdig ist. Aber was solls, wenn es das Volk so will.
Ich habe mit dem ganzen Bericht ohnehin ein Problem. Man scheint zum Jahrestag Bin Ladens Ermordung etwas vorzuweisen wollen. Und sei es nur eine nicht explosionsfähige Wachsbombe. Halten wir mal die Vergangenheit zum Vergleich. Wenn eine islamische Terrororganisation einen Anschlag verübt hat, dann nicht so laienhaft

Bombenanschläge in Dtl @ Reman

Ich denke der Weg sollte genau andersherum gegangen werden. Die Angst vor einem Terroranschlag ist zum größten Teil irreal! Selbst 3000 WTC-Toten sind halb so viele, wie eine (!) Jahresbilanz an Verkehrstoten in Dtl.

Ja, man sollte das thematisieren, und zwar oft und vor allem richtig. Nämlich mit Bezug auf:
- Ursachen des Terrors (u.A. Armut in der dritten Welt, aber natürlich auch simpler Fanatismus, der aber in Armut besser gedeiht)
- Ziele des Terrors (irrationale Angst in der Bevölkerung schüren)
- Wert der Freiheit gegen Wert der Sicherheit

Wenn man immer nur nach mehr Sicherheit und nach Abschreckung (höhere Strafen) ruft, ist das der Weg nach 1984.

Terror ist erstmal als gegeben anzusehen. Wenn sich aber mehr von uns darüber im klaren wären, warum es besser ist, eine verwundbare Demokratie zu haben, als einen besser schützbaren autokratischen Staat, kann der Terror kaum gewinnen, weil er die Gesellschaftsordnung nicht zerstören kann.

Eritas

Deutschland hätte die Terrorismusproblematik* nicht, wenn ...

.
...der Zuzug von Ausländern streng registriert und
kontrolliert werden würde und wenn diejenigen, die
hierzulande eine Gefahr für die Demokratie bilden,
umgehend ausgewiesen werden würden.

Additiv müssen die Strafrahmen für terroristische
Handlungen deutlich angehoben werden sowie etwaig
gewährte Sozialleistungen des Staates zurückgefordert
werden.

In anderen Staaten ist dies doch schon längst Praxis !

*von El Kaida

Starke Überschätzung der Opferzahlen

Wenn man sich in Berichten aus dem Irak und aus Afghanistan die Opferzahlen durchliest, muss man erkennen, dass eine Terrorzelle schon mehrere Bomben für 100 Todesopfer braucht, so zynisch das auf den ersten Blick klingen mag.

Daher halte ich die hier zumeist geschätzten Opferzahlen für stark übertrieben.

Für mich beweist das einmal mehr, wie wenig man sich in Deutschland tatsächlich sachlich mit dem Thema auseinandersetzt und wie viel dabei Emotionen (v.a. Angst) eine Rolle spielen. Das halte ich für gefährlich, da Emotionen eine sachliche Diskussion erschweren oder ganz blockieren. Ein ängstliches Volk lässt sich besser regieren.

Großes Lob an Sasquatsch und Didi, genau meine Meinung.

Ich stimme Reman zu, die erste explodierte Bombe wird kommen. Das ist nicht die Frage. Die Frage ist, wie man damit umgeht.

Das schwierige ist, an unseren universellen Grundrechten TROTZ Terrors standhaft festzuhalten. Das ist m.E. der Preis der täglichen Freiheit.

Eritas

komplizierte Situation

15 Jahre finde ich ebenfalls nicht angemessen. Es wird der Tag kommen an dem das deutsche Rechtssystem an seine Grenzen kommen wird. Denn wenn man bedenkt dass die Terroristen ihr Ziel auch hätten erreichen können und dann (wenn sie sich nicht selbst mit umbringen) maximal 25 Jahre Haftstrafe erhalten. Und selbst der versuchte mehrfache Mord muss wesentlich härter bestraft werden. In diesem Fall muss auch mal eine Lanze für die amerikanischen Gerichte gebrochen werden, die im Vergleich wesentlich flexibler agieren können.

@ Voltaire_deux

Zitat: "Deutschland hätte die Terrorismusproblematik* nicht, wenn ..."

Und wie bitte würde uns das vor hausgemachten Terroristen vom Schlage RAF oder NSU schützen?

Ich will den Islamistischen Terrorismus nicht klein reden, aber wir sollten nicht vergessen, dass Terrorismus mehr als ein Gesicht hat.

Die schlimmsten Terroristen in Europa (Anders Breivik) und in den USA vor 9/11 (Timothy McVeigh) waren weiß, blond und KEINE Ausländer.

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