Kolumne: Spanien-Krise stellt EZB vor Zerreißprobe

Kommentare

die Lösung wäre sehr einfach

die EZB sollte die Kredite direkt an Unternehmen vergeben (denn das schafft wirtschaftliche Werte und Arbeitsplätze), nicht an die mit allerhöchstem Risiko zockenden Banken (die Risikobereitschaft ist in den letzten Monaten extrem gestiegen, nachdem die Banken erkannt haben daß sie gar nicht pleite gehen können weil der Staat immer zahlt).

Bankensektor

Spanien hat schon gute erste Schritte im Bankensektor unternommen und einige der viel zu vielen Sparkassen fusioniert. Dazu übernehmen die 4 großen der Branche einige kleine. Das ist alles richtig und wichtig.

Da es sich in Spanien fast ausschließlich um ein Bankenproblem handelt, ist das Betätigungsfeld übersichtlich. Wir sollten bei all den Anforderungen an Banken (Basel xy, Solvency xy) bezüglich Kernkaptialquoten etc vielleicht einfach dafür sorgen, dass Banken, die spanische Banken übernehmen, einen Bonus oder mehr Zeit erhalten, um die Vorschriften umzusetzen. Das könnte zu einer Übernahmewelle führen und den Bankenmarkt konsolidieren.

Vielleicht wäre es sogar sinnvoll, wenn die EIB oder eine andere EU-Einrichtung, spanische Banken übernehmen und wieder flott machen bzw abwickeln könnte. Als große Bad Bank. Denn wie der Artikel schon sagt: teuer wird es auf jeden Fall.

Welche Hilfsmaßnahmen?

Ich wüsste nicht, dass es bereits Hilfsmaßnahmen für irgendwelche Euroländer gegeben hätte, bis jetzt wurden doch nur neue Schulden, Kredite und Bürgschaften aufgenommen, um bestehende Forderungen gegenüber Gläubigern und Spekulanten zu verringern.

Einem Drogensüchtigen hilft man doch auch nicht, wenn man nur seine Altschulden übernimmt.

Hier wurde doch nur Geld aus der Realwirtschaft in die Finanzwirtschaft verschoben, das dabei sich nichts am Grundproblem ändert war doch wohl allen außer wahrscheinlich den verantwortlichen Politakteuren klar.

Oder sehe ich das falsch?

Hier kommt ein nächstes Griechenland!!

Es wird nicht mehr lange dauern, dann nimmt Angie wieder ihr Checkbuch und und die Deutsche Bürger dürfen es mit höhere Abgaben oder Einsparungen im Sozialbereich bezahlen.

Und es gibt auch noch Portugal, ist es nicht schön zu wissen, daß man Freunden helfen kann.

Der EURO ist dann Tot aber wie hießt es so schön: Tot gesagte leben länger!!!

Also zahlen........

Draghi lässt die Katze aus dem Sack

"Deshalb fordert EZB-Präsident Mario Draghi jetzt eine neue Bankenhilfe: Die Geldhäuser sollen direkten Zugang zum Rettungsschirm ESM erhalten."

Das hat schon in den USA prima funktioniert, auch wenn Präsident Wilson damals die Befürchtung hatte, er hätte sein Land verraten.
Heute wissen wir es besser: er hat sein Land nicht verraten, er hat es an die FED verkauft, die seither allein die Hoheit über den Dollar hat.

Bedenkt man die Regularien des ESM, die Immunität vor Strafverfolgung, Geheimniskrämerei, etc. läuft es wohl genau darauf hinaus: "benötigen" die Banken Geld, sollen sie sich einfach selbst bedienen.

Aber wie schon bei den geschenkten 1 Bio Euro aus der EZB-Schatulle ist fraglich, wofür die Banken das Geld wirklich verwenden werden: für riskante Kredite an spanische Bürger, oder doch lieber für lukrative Getreidespekulationen oä.

Wenn man schon ein Wagnis eingehen will, dann bitte dieses: die EZB finanziert die Staaten direkt, ohne die parasitären Banken dazwischen.

@maschmi78: Überschaubares Problem ?

Nur die spanischen Banken sind das Problem? Bei 24-45% Arbeitslosenquote?

Wie soll denn da eine Bankenrettung auf Steuerzahlerkosten helfen? Sollen danach alle Millionäre verpflichtet werden, eine Bauruine zu kaufen und zu sanieren, um die Wirtschaft anzukurbeln? Das ist sicher nicht in Ihrem Sinne.

Daß man spanische Institue jetzt als Schnäppchen anbietet, indem man deren Schulden sozialisiert, ist keine Garantie, daß die neuen Institute wieder Kredite vergeben.

Wenn Banken keine Kredite vergeben, sind sie für ca. 95% der Bürger nutzlos. Man muss sie entweder dazu zwingen, oder der Staat muss die Aufgabe selbst übernehmen.
Das mag auch teuer sein, führt aber eher zum Erfolg als eine vage Hoffnung auf das soziale Gewissen und das Verantwortungsbewusstsein der Banken.

Daß sie beides nicht besitzen, haben sie deutlich bewiesen.

Wäre es nicht an der Zeit dem

Wäre es nicht an der Zeit dem Euro- und EU-Spuk zu beenden, anstatt die eigenen Staatsfinanzen zu ruinieren, bloß um das Unvermeidbare etwas hinauszuzögern? Deutschland ist schon jetzt bis über beide Ohren verschuldet und nimmt noch immer neue Schulden auf, wie kann es dann die Schulden anderer Staaten übernehmen? Abgesehen davon, dass eben dies die Verträge verbieten, mit denen jenes inflationäre Spielgeld, genannt Euro, überhaupt erst in die Welt gesetzt wurde! Man muß also schon Vertrags- und damit Rechtsbruch begehen, um diese widernatürliche Währungseinheit aufrecht zu erhalten! Doch helfen wird es nichts: Weder wollen noch können die Griechen so sparen, wie sie müssten; außerdem befinden sich Portugal, Spanien, Irland und Italien auf dem gleichen Weg und spätestens deren Schulden vermag Deutschland nicht mehr zu begleichen, ohne endgültig seine eigenen Finanzen zu ruinieren. Der Euro muß also abgeschafft und die alten Nationalwährungen wiedereingeführt werden.

Eurozone bitte JETZT verlassen. Danke!

Bevor jetzt wieder zig Milliarden Euro von Steuerzahlern zum Auffangen privatre Banken genutzt werden, möge man bitte den Euroraum verlassen. Spanische Peseten wieder einführen, abwerten, 10 Jahre lang durchs Tal der Tränen gehen und dann wieder um einen Platz in der Eurozone bewerben.

Griechenland haben wir mit einem sehr, sehr hohen Preis gerade so retten können. Bei Spanien wird das nicht funktionieren. Sollte man dennoch versuchen jetzt auch Spanien und dann vielleicht Italien zu retten, dann wird bis Ende des Jahrzehnts ganz sicher wieder die Deutsche Mark eingeführt.

warum machen spanische Banken dann tolle Gewinne

und werden nicht dazu verpflichtet, diese Gewinne als Risikovorsorge zu bunkern ?

heute im Handelsblatt:

Nettogewinn im 1. Quartal 2012

BBVA mehr als 1 Milliarde €
Banco Santander : 1,6 Milliarden €

übrigens, im letzten Quartal 2011 waren die Gewinne erheblich höher

Jetzt soll der ESM nicht zur Staatenfinanzierung sondern direkt zur Bankenfinanzierung eingeführt werden, damit diese Banken weiter lustig Milliardengewinne abschöpfen können und wenn Kredite nicht bedient werden, soll der europäische Bürger zahlen

Dafür begeben sich die Eurostaaten in den Würgegriff einer Finanzagentur, die nicht kontrollierbar und immun ist in allem, was sie tut, das heisst, dass die Eurostaaten dem ESM gegenüber r e c h t l o s sind.

Das Ende

Endlich nimmt die Sache fahrt auf! Freue mich über die Krise und hoffe es wird noch schlimmer! Denn anders werden wir nie aus dem Blödsinn Euro aussteigen.
Sollen sich och alle noch ein wenig fiktiv bereichern und dann gehts endlich den Bach runter.
Könnte mich kaputtlachen wenn ich hier lese das einige Narren noch immer glauben es geht um die Rettung der Länder.

Keine Chance den Spekulanten

Die "Märkte" werden erst Ruhe geben, wenn der EZB endlich die Rolle zugewiesen wird, die FED und japanische Zentralbank schon lange haben: die Rolle des "Lender of last resort".

Nur gegen eine Zentralbank, die Anleihen kaufen kann, haben Spekulanten keine Chance.

Die Staaten müssen ...

die Gewinne der Banken abschöpfen, gestaffelte gewinnsteuer mit 95% spitezensteuersatz dann klappts auch mit dem wohlfahrtstaat und Europa. Das sollte verpfilchtendes EU Recht werden !

Nebeneffekt, der Wert der Arbeit wird wieder mehr geschätzt und dass sichert den sozialen Zusammenhalt der jetzt auch in Europa arg leidet.

Man sollte ganz Europa

Man sollte ganz Europa einfach gegen Erlass der gesamten Schulden aller Euro und EU Länder an China verkaufen.

Die WAHRE Gefahr liegt im

Die WAHRE Gefahr liegt im EURO!! Wir müssen endlich raus aus dieser duseligen Währung, die dem Ottonormalverbraucher NICHTS als Geld Geld Geld und nochmals Geld gekostet hat!!

Maschmie78

Super Idee. Wir fusionieren die Banken zu immer größeren Banken, damit Sie uns nochmehr mit dem Zauberwort "to big to fail" erpressen können.
@ Alter Simple: Vielen Dank für Ihren Kommentar! Der Goldman Sachs Bruder Draghi lässt die Katze aus dem Sack. Nach guter alterFederal Reserve Act Manier soll hier das Volksvermögen der Europäer an die privaten Banken überschrieben werden! Das ist das Ende der Demokratie und das Ermächtigungsgesetz für private Bankiers!
Das ist Diktatur und lässt unsere Parlamente zu Kasperletheatern verkommen, nach amerikanischen Vorbild, wo die Wall-Street neben Obama am Regierungstisch sitzt!

Die Diktatur des Geldadels steht vor Tür und die Leute reden sich die Köpfe über Rösler Benzinbehörde heiß, mir wird schlecht!

@ systemchef

Genau das ist die Lösung! Entzieht den privaten Banken das Recht auf Geldschöpfung und legt das Recht Geld in Umlauf zu bringen in öffentliche Hand! Von mir aus in die Hand der EZB, nachdem der Wall-Street-mann Draghi in die W...e geschickt wurde. Und der Spuk des Luftgeldes wäre vorbei!

In Anbetracht dessen,

...dass die Wirtschaftkrise durch den Euro die Schere zwischen Arm und Reich weiter vergrößert und die Überschuldung der einzelnen Staaten der Eurowährung monströse Ausmasse angenommen hat bin ich für die Ablösung des Euro ! Damals 2002 als ich das erste "Starterpäckchen" Euros in der Hand hielt, hatte ich ein schlechtes Gefühl...meine Intuition hat mich damals nicht betrogen...was der Euro sehr wohl tat !

Es muss ein anderes Geldsystem etabliert werden ohne Zinseszinsystem das die Solidarität der Völker aushölt und Zwietracht säht, wird Zeit !

Der Zins ist ein leistungsloses Einkommen und lässt z.B. die Staatsschulden ins unermässliche wachsen, ist das nicht verrückt und entbehrt jeder menschlichen Vernunft ?

Der Leitzins muß rauf auf 5%

Der Leitzins muß rauf auf 5% oder aber die Gewerkschaften dürfen keine Lohnerhöhungen mehr einfordern. Die Probleme sind da und die Schulden wurden gemacht, jetzt muß aber bitteschön sichergestellt werden, daß die Belastungen auf alle Verteilt werden und nicht der dumme Sparer und die Altersvorsorge bestraft werden. Der jetzige Leitzins ist bereits ein krimineller Akt.

- Arbeitslosigkeit bekämpft man z.B. durch Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich.
- Darüber hinaus müssen härtere Strafen für Betrüger her, die z.B. einen Bauboom schönreden, ohne ausreichende Basis, was ja wohl in Spanien geschehen ist.
- Banken dürfen nur noch Kredite vergeben, wenn der Kreditnehmer diese in vollem Umfang mit Sachwerten absichern kann.
- Die Staatsschulden sind die Schulden der Bürger, also von jeder Erbschaft einen Mindestbetrag an den Staat abführen. Hier darf es keine Freibeträge geben oder vorgezogene Geschenke. Schulden der Allgemeinheit hinterlassen und Geld den Erben kann ja wohl nicht sein.

@Systemchef

Ich gebe ihnen da vollkommen Recht!
Wenn die Banken ihrer eigentlichen Aufgabe, der Geldverwaltung und Kreditvergabe für Bürger und Unternehem nicht mehr nachkommen, sollte dies von den Zentralbanken übernommen werden.
Vor einigen Jahren klagten ja auch die wirtschaftlich gut Situierten Unternehmen in Deutschland, dass eines ihrer größten Probleme die Kreditklemme is, das hat die Krise nur verschärft!

@Verena1981

Seit wann ist Griechenland denn gerettet?
Die angebliche Rettung war wie einem Schiffbrüchigen auf hoher See neue Luft in seine Schwimmflügelchen zu pumpen.

Und was mit Plastikschwimmflügeln im Salzwasser passiert weiss doch jeder - oder?

Und es ist ziemlich blöde zu sagen: Das habe ich kommen sehen, aber Spanien hat nicht erst seit drei Tagen eine Arbeitslosenquote von ca. 20-25% und auch der Immobilienmarkt ist nicht erst Gestern zusammengebrochen.

Ich gebe Europa noch 3-5 Jahre bis zum nächsten "Bürgerkrieg", denn die soziale Ungerechtigkeit steigt rapide an und irgendwann wird auch der Reichste Europäer nicht mehr in Frieden leben können (nämlich genau dann, wenn die Ärmsten KEINE Alternative mehr haben
als ums Überleben zu kämpfen).

Die Umverteilung (und nichts Anderes ist es neues Geld der EZB oder des ESM "in den Markt zu pumpen") hat sich so sehr beschleunigt das es allen Beteiligten schon schwindelig werden müsste - übel, sehr sehr übel.

Mir ist schlecht ...

Wachstum auf Pump und Zinsen niedrig

das sind eigentlich schon zwei Hilfsmittel, die funktinieren. Dass dadurch Inflation entsteht in Teilen Europas... was soll's.. Die kommt so oder so.

Allerdings sollte das Geld für Wachstum direkt vom Staat an die Unternehmen vergeben werden, oder wenn, dann über staatliche Banken. Nicht über die privaten Banken. Bei uns geht das ja auch.

Mit dem Sozialdemokraten

Mit dem Sozialdemokraten Helmut Schmidt fing Deutschland an mehr auszugeben als Einnahmen da sind und seit dem wächst der Schuldenberg unaufhörlich an. Je Firma geht pleite, die Damen und Herren Politiker begreifen es nicht, das man auf Dauer nicht mehr ausgeben kann als man einnimmt. Da hilft auch das Mäntelchen "Investitionen" nichts. Als Privatmann kann ich nur investieren, wenn ich das Geld dazu habe. Das Leben auf Pump funktioniert in den USA schon lange nicht mehr and alle haben Angst vor China. Warum? Weil der Chinese erst spart und dann gespartes investiert, ohne die notwendigen stillen Reserven aufzulösen, eine Methode die gesunde Firmen gesund bleiben lässt.

Zum Finale !

Man sollte jetzt das KO-System einführen!

Die PIIGS sollten sich schon einmal um ihre neue Währung kümmern.

So geht es nicht weiter. Nordeuropa kann nicht den Konsum der PIIGS finanzieren.

@glauben

"Könnte mich kaputtlachen wenn ich hier lese das einige Narren noch immer glauben es geht um die Rettung der Länder."
Ich wette, dass 80 % der Leute immer noch glauben, private Banken verleihen Sparereinlagen gegen Zins!

Die in die pflicht nehmen,

die "das Geld anderer Leute Gassi führen" [V.Pispers]

Es kann ja nicht sein, dass so ein Verein wie MLP den kleinen Bürger rät "das Geld in den Markt zu stecken damit dieser funktioniert, und Sie davon profitieren". Und jetzt werden Banken dazu angehalten eine Kernkapitalquote einzuhalten, also das Gegenteil zu machen was diese BWL'er einem kleinen Bürger empfehlen, damit das System nicht gefährdet ist???

Sorry, es wird einfach Zeit für transparente Politik, Transaktionssteuern (Millisekundenhandel!), Kräftigen Einschränkungen der, wie es die Tagesschau ja richtig sagt, Zocker.

Übrigens entstanden die Steinwüsten in Spanien nicht gerade eben. Spanien wurde in den letzten 10 Jahren zubetoniert mit Geisterdörfern auf teufel komm raus. Jeder der da mit spekuliert hat, wissentlich oder unwissentlich weil es der Banksterberater ja so gedeixelt hat, sollte sich echt in Grund und Boden schämen!

Dieser Wahnsinn hat Methode!

Es sind wieder die Banken, die sich verzockt haben und das labile Euro-System wieder und wieder ins Wanken bringen.

So alt wie die Ursache eines Teils der Krise, so schlicht und unwirksam ist die Reaktion für die Draghi steht: den Markt weiter mit Geld überschwemmen, koste es, was es wolle!

Dieser Wahnsinn hat Methode und führt in die Apokalypse für die Eurostaaten, ohne Wenn und Aber, ohne Ausnahme!

Die Fehlkonstruktion der europäischen Währung bietet den unendlichen Nährboden für die perfide Finanzwirtschaft, die weiterhin mit Spekulationen die Politik willfährig vor sich her treibt.

Mit immer größeren Summen wird versucht diese karzinogene System am Laufen zu halten- der Preis dafür, die Verelendung der Gesellschaften, die Perspektivlosigkeit der Jugend und der Abbau von Demokratie ist deutlich zu hoch!

Clausewitz Erkenntnis, „dass nichts so schwierig ist, wie der Rückzug aus einer unhaltbaren Situation" gilt auch hier- der Euro ist gescheitert!

Sustainche: EUROPA Revolutions !

Sustainche erkennt aus dem fernen Afrika: Alle Experten sind ratlos, was die Zukunft der EU und des Euros angeht !

Liebe Experten: Kennen Sie das Saarland? Ja ? – Bravo. Dann wissen Sie auch, dass dieses kleine und liebenswerte Saarland seit seiner Eingliederung in die BR Deutschland 1956 chronisch bankrott ist. Stoert dies Standard&Poor’s? Nein!

Lernen wir also im Jahr 2012 vom Saarland und einem Vorschlag seines weitsichtigen Ministerpraesidenten (1947-1955), Johannes Hoffmann. Der hatte den seinerzeit als verrueckt angesehenen, aber fuer den europaeischen Einigungsprozess genialen Vorschlag gemacht, das Saarland zu einem außerstaatlichen Territorium und Standort verschiedener europaeischer Institutionen zu machen – praktisch ein EU-Territorium. Wenn Griechenland, Spanien, ... schon so wirtschaftlich fertig sind, warum dann Griechenland, Spanien, und ... nicht gleich in einen neuen Staat EUROPA umwandeln ? – Zentralstaat EUROPA DER REGIONEN ... und bye, bye EU!

Gruesse aus Namibia

Raus aus dem EURO

Die einfachste Lösung für Deutschland wäre, wieder eine eigene Währung zu haben.

Die Probleme anderer können wir sowieso nicht lösen.

Zum Niedergang des Euro

schrei ich jeden Tag zum Himmel, zur jeder '' schlechten Nachricht '' sag ich Danke zum lieben Gott, möge endlich dieses Hirngespinst '' EURO '' verschwinden.

Die alte Masche...

Ein Land mit millionen Existenzen geht vor die Hunde, von Politikern kommt angeblich nur blabla, und in Foren auf seriösen Seiten wird sich wütend, fast hasserfüllt darüber ausgelassen. Selbst einen Beitrag möchte aber niemand leisten. Die andern sind halt Schuld, is ja immer so. Wo sind denn aber die ganzen klugen Möchtegerne aus dem Internet? Wenn alles so einfach ist und die Lösungen ja so offensichtlich sind, warum rettet ihr dann nicht endlich mal Europa/die Welt? Denn langfristig geht es hier nicht um die Farbe unsere Geldscheine, sondern um Sicherheit und Stabilität für uns und unsere Familien.

casino royale

Also EURO hin oder her. Solange wie Banken und Börsen mit Geld umgehen wie Süchtige an Spieltischen im Casino, und um was anderes geht es doch nicht - nur das hier der Name Spekulieren verwendet wird, so lange wie man das erlaubt können diese auch Häuser, Firmen und sogar -wie im Falle Spaniens und Griechenlands- ganze Volkswirtschaften durch Manipulation in den Ruin treiben.
Auch der Ölpreis ist nur Spielball von Zockerspielen. Manche wollen einfach nur schauen, ob sie durch Ihre Tricks den Preis über 100 Dollar bringen können. Angebot und Nachfrage sind hier pervertiert.

Entweder die Politik verbietet grundsätzlich das Wetten und Zocken im Geldgeschäft, was mittlerweile sogar möglich ist, ohne dass der Einsatz überhaupt gezahlt wird (da kein Geldtransfer mehr stattfinden muss) oder die Spirale dreht sich noch weiter.
Man stelle sich vor, ich geh in die Spielbank und zahl nicht mal mehr was ich setze sonder schiebe nur noch. Was für Menschentypen müssen sich da zwangsläufig bilden?

Erinnert sich noch jemand an Island?

Wer weiß denn noch wo die sogenannte Krise zu allererst zuschlug?
Richtig! In Island. Und wie geht es den Isländern heute so? Sind schon alle verhungert und arbeitslos? Nein?
Nein. Den Isländern geht es sogar wieder so gut, dass sie große Teile ihrer Schulden schon vorzeitig tilgen konnten. Und wie haben sie das gemacht?
Sie haben das getan, wovor sich alle Entscheider, alle Wisser und alle Dauerredner am meißten fürchten: nichts. Kein Bailout, kein Geld pumpen, nichts. Sie haben die Banken einfach pleite gehen lassen. Und die Wirtschaft hat es verkraftet, mehr noch: gut verkraftet!
Wer spricht heute noch von Island? Niemand! Weil zuviele Leute zuviel Geld daran verdienen, dass dieses Modell nicht Fuß fasst!

Hoffentlich fällt Spanien!


Wir warten alle darauf, dass Spanien "fällt" (wie Sie es ausdrücken).

Wir freuen uns alle, wenn der Euro dann fällt! Wir mögen ihn ja ohnehin nicht mehr und wollten ihn auch nie haben.

Und noch etwas (ob's Ihnen von der Tagesschau gefällt oder nicht):

Die Euro - Scheine sind keine Banknoten! Das ist sehr wichtig! Der Euro ist Spielgeld ohne Gegenwert!

@Haxe - eingeschränkte Wahrnehmung

Haxe: Sie [Island (F.W.)] haben die Banken einfach pleite gehen lassen. Und die Wirtschaft hat es verkraftet, mehr noch: gut verkraftet!

Sie erlauben, dass ich den Teil der Realität beisteuere, den Sie wohlweislich weg lassen?
Großbritannien, die Niederlande und einige Andere haben dem in Schwierigkeiten geratenen Land von der Bevölkerungszahl Mannheims unter die Arme gegriffen und den Versuch staatlicher Zechprellerei diplomatisch und finanziell abgefedert. Das war höflich, notwendig war es nicht. Die Sache ist wesentlich komplizierter, als Sie sie wahrhaben wollen und leider kein nordeuropäisches Heldenstück - im Gegenteil.

Spanien zu groß zum retten

Es ist unfassbar, wie leichtfertig Draghi und andere nun bereit sind, große Milliardenbeträge in die Luft zu sprengen nur um sich an einen Strohhalm klammern zu können.
Aber macht ja nichts, ist doch nur das Geld, was die Bürger in den Geberländern in den nächsten Jahrzehnten werden erarbeiten müssen. Da kann man schon mal großzügig sein.

Hohe Renditen zu erwarten

Wir sollten in Spanische Anleihen investieren. Da der Deutsche Steuerzahler für alles aufkommen wird könnten wir noch schnell 6-8% ohne Risiko erhalten. Auch wenn Spanien pleite gehen sollte, auf Deutschen Guthaben ist genug für alle da.

Stiller Wächter schreibt:

Stiller Wächter schreibt: "Raus aus dem EURO"

Weiter schreibt Stiller Wächter:

"Die einfachste Lösung für Deutschland wäre, wieder eine eigene Währung zu haben.
Die Probleme anderer können wir sowieso nicht lösen."

OK dann macht das mal.
Dann ist endlich Ruhe.

Auch auf den vielen Kommentarseiten wird es Ruhiger...,
weil man den Internetzugang nicht mehr bezahlen kann.

Außerdem gibt es eine Welle von Arbeitslosen, in einer noch Größe, die es noch nie gab.
Island hat es gepackt.
Grichenland kommt allmählich wieder auf die Beine.
Italien ist so gut wie durch - es gab Selbstmorde aus Verzweiflung.

Deutschland kann viel - aber keinen Alleingang, das Lehrt uns die Geschichte.

Vamos Spanien.

Griechenland, Spanien und dann die Briten?

Die Rumpelwirtschaft auf der Insel ist bei mir ganz oben auf der "Watch-List".
Die drucken Geld, wie wild um ihre Rechungen zu bezahlen, vergessen dabei, dass sie nicht die USA sind.
Wenn die London-City nochmal nießt, macht der Rest der Wirtschaft endgültig das Kartenhaus im Tropensturm.

@Walter Meingott - klare Sache

Walter Meingott: Wäre es nicht an der Zeit dem Euro- und EU-Spuk zu beenden ...

Um es kurz zu machen: Nein.

@Haxe: Island - noch ein Detail fehlt

In Island haben sich die Banken verzockt und waren pleite. Der Staat hat einfach weiter solide Haushaltspolitik betrieben. Er musste keine horrenden Zinsen zahlen, da kann man auch Banken einfach pleite gehen lassen.
In Spanien hat der Staat auf Pump die Wirtschaftsleistung hoch und die Arbeitslosigkeit niedrig gehalten. Blöderweise geht das nur bei stetig steigenden Zinsen. Natürlich kann es die spanischen Banken pleite gehen lassen. Das Blöde ist nur, die spanischen Banken leiden keine akute Not, werden also nicht pleite gehen. Die spanischen Schulden bleiben. Bei einer Pleite Spaniens bekäme es übrigens sofort ein Sparpaket von 40 Mrd. €, weil keiner mehr ein Darlehen zum Ausgleich des Haushaltsdefizits geben würde, für lange Zeit nicht. Der Kollaps wäre dann unausweichlich.

Sustainche @FreierWesten

Sustainche im dunklen Afrika erinnert sich, dass Großbritannien gegen Island seine Anti-Terror-Gesetze aktiviert hat, um den, wie Sie formulieren, “Versuch staatlicher Zechprellerei diplomatisch und finanziell abzufedern.”

Und noch etwas: Kennen Sie irgend ein anderes Land auf diesem Planeten als Island, dass seinen Regierungschef wegen Missmanagements waehrend der Finanzkrise vor dem hoechsten, nationalen Gericht angeklagt hat? Schuldspruch in zumindest einem Punkt !

By the way: Die IslaenderInnen haben es sogar geschafft eine neue Verfassung online zu schreiben. BRAVO ISLAND ! :)

@b_m

b_m:
- Banken dürfen nur noch Kredite vergeben, wenn der Kreditnehmer diese in vollem Umfang mit Sachwerten absichern kann.

Klingt nicht so, als würden Sie sich bei Finanzdienstleistungen auskennen.

Wenn der Euro fällt, dann

Wenn der Euro fällt, dann kann man das zum erheblichen Teil unserer Regierung anhaften. Das Deutschland für andere EU Staaten zahlen soll ist nicht populär beim Wähler, daher mosert Deutschland und hemmt und macht alles nochmal teurer. Wenn der Euro fällt wird das für D sehr viel teurer als jeder ESM oder Wachstumspakt. Ich kann nur hoffen, dass Deutschland in seine Währung investiert. Jobs in Südeuropa zu schaffen ist essentiell. Ansonsten kann ich nur jedem raten ein Haus in Spanien zu kaufen. :)

@MenschMeier-Technik: aber die City sitzt nunmal in London und wer zersegt gerne den Stuhl auf dem man sitzt, zumindest Spekulanten werden vorsichtiger sein der UK zu schädigen als Spanien.

Die Briten... (MenschMeier-Technik)

Keine Realwirtschaft.
Nur Finanz Produkte.
Nur Dienstleistungen.

Man muß Fürchten,das UK bald nicht mehr die Königin "Finanzieren" kann.

Das wehre Schlimm. Ohne jede Polemik.

Die konnten mal - Alleine !!!

Die deutschen Deppen werden es schon zahlen ...

Verzockt, über die Verhältnisse gelebt oder einfach nur Pech bei der Geldanlage? Kein Problem wir drucken die buntenes Schnipsel nach. Könnte irgenwann mal auffallen das dieses Papier nicht gedeckt ist? Nein niemals unser "Spezialisten" und Pseudodoktoren aus der Volkskammer wachen ja schließlich mit Argusaugen darüber und haben die verbale Lufthoheit für sich gepachtet.

@MenschMeier-Technik - britische Geldpolitik

MenschMeier-Technik: Die drucken Geld, wie wild um ihre Rechungen zu bezahlen, ...

Was soll das? Die Geldmengenpolitik unterliegt bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Eine Notenbank kann nicht einfach "Geld drucken". Auch wenn man das hier vornehmlich über die USA oft liest, ist es noch längst nicht richtig.
Die Amerikaner und die Briten betreiben eine recht klassische Geldpolitik. Dass das die Inflation anheizt, kann man nun nicht gerade behaupten.

@Roland Engel

Seit wann sind Finanzdienstleistungen keine Realwirtschaft? Auf Finanzdienstleistungen kann man real nicht verzichten. Auf Ideologie schon.

wieso probleme

Bald ist der esm aktiv dann haftet füe alles und bezahlt alles der deutsche steuerzahler! Toll!

Immer diese

Immer diese Horrorszenarien.

Merken Sie nicht, dass Sie immer wieder den Teufel an die Wand malen?

Echt. Es geht mir so auf den Senkel. Spanien wird es schaffen. Deutschland hat 2 Billionen Euro Schulden und schafft es auch.

@Island-Profis...

Ähm. Als jemand, der die Krisenzeit in Island vebracht hat, kann ich nur über soviel Unsinn den Kopfschütteln. Was ist die Realität in Island: kaputte Existenzen, tief verschuldete Familien, Arbeitslose, ein völlig zerstörtes Gesundheitssystem, Leute stürmen charikative Kleider- und Narungsmittelverteilaktionen, derjenige, der noch Geld für "Luxus" hat, kann sich das nicht leisten, weil die importierte Ware zu teuer geworden ist.

So, so: Island ist also wie ein glorreicher Held quasi unbeschadet durch die Krise gegangen... tststs *kopfschüttel*

ABER: Die Isländer jammern nicht rum, sondern kneifen die Pobacken zusammen und ARBEITEN und sparen um die Schulden loszuwerden. Besinnen sich auf ihre Wurzeln zurück (vgl. Buch "Traumland"): Anstrengender Fischfang und hartes Bauernleben.

Und das Icesave-Problem ist noch nicht endgültig gelöst und von wegen die netten Niederländer und Engländer - die wollen Island doppelt über den Tisch ziehen!

Liebe Grüße

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