Kommentare

Vielen Dank Herr Schulz

Neben der Senkung von Ausgaben, MUSS es Investitionen geben.

Wie aber soll ein Land investieren, wenn es gleichzeitig weniger Geld ausgeben darf?

Daher brauchen wir Investitionen von AUßEN!

Ich bin der festen Überzeugung, dass Deutschland sich mehr auf diesen Punkt konzentrieren muss. Es kann nicht sein, dass wir die Schulden eines anderen Landes einfach so übernehmen, bzw. uns beteiligen, aber keine Gelder zur Verfügung stellen, um die Investitionen zu fördern.

Ich glaube die deutsche Bevölkerung wäre viel eher bereit, Milliardensummen für andere Länder aufzubringen, wenn dort dafür auch etwas Neues entsteht. Ich gebe ja eher Gelder, wenn ich damit etwas erreichen kann, z.B. die Arbeitslosigkeit senken.

Europa ist auf dem

Europa ist auf dem absteigenden Ast und das ist auch gut so. Asien ist in allen Belangen überlegen. Dort sind die neuen Machtzentren. Das ist ein unaufhaltsamer Prozess. Niemand sollte dem Eindruck erliegen die Europäer könnten sich mit ein Paar Reformen und ein bisschen Sparen weiter an der Weltspitze halten. Der Abstieg ist unaufhaltsam und wird immer schneller. Länder wie Deutschland und Frankreich werden global gesehen nobodys sein, die gesamte EU vll. noch ein erwähnenswerte, aber überalterte Randnotiz ohne weiteres Potential.

Nur sollten die Europäer aufpassen, dass sie nach dem verlorenen Reichtum nicht wieder da anfangen wo sie aufgehört haben als sie arm waren: Mit Kriegen untereinander.

Marshallplan Südeuropa

Frau Merkel scheint die Geschichte Deutschlands unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg entweder nie gelernt oder vergessen zu haben.

Was wäre aus Deutschland (West) ohne das Konjunkturprogramm Marshallplan geworden?

Und wo wären die neuen Bundesländer, die nach dem Krieg nicht nur keinerlei Hilfe aus dem Ausland bekamen, sondern deren noch existierende Industrien abgebaut und Richtung Osten verfrachtet wurden?

Ohne die Hilfen aus dem Westen (Konjunkturprogramme), die nach der Wiedervereinigung gen Osten flossen ganz sicher nicht auf dem heutigen Stand.

Herr Schulz ...

.
...hat recht mit seiner These.

Eine vergleichb. wirtschaftl. Lage gab es schon 1x +
dazu noch weltweit: Es war der Börsenkrach 1929, der
sogen. "Schwarze Freitag", der die Weltwirtschaftskrise
verursachte.

Etl. Staaten reagierten volkswirtschaftl. ganz falsch
darauf; so u.a. auch das Dt. Reich. Anstatt Geld in die
Volkswirtschaft zu pumpen, wurde staatlicherseits - genau das Gegenteil - nämlich "Sparen" bewerkstelligt.

In der jetzigen Phase der "Aufarbeitung europ. Staats-
schulden" muß 1 "finanziel. Initiierungsfeuer" gezün-
det werden, bis die europ. Vwirtschaft wieder "ange-
sprungen" = + sich auf den Weg d. Konsolidierung begibt.

Daß in Europa durch die Bank z.Zt. deutl. Ebbe in den
öffentl. Kassen (sprich: Staatsschulden) =, war im we-
sentl. der Auslöser für die Misere, in der sich volks-
wirtschaftl. gesehen z.Zt. alle EU-Staaten befinden.
Folglich kann deren Beseitigung nicht zielführend sein.

Die USA hatten damals den "New Deal" eingeleitet, der
aus der Krise führte.EU?

Oh, erstaunlich...

Es gibt ja doch noch Politiker mit etwas Grips in der Birne...hoffen wir mal, dass der Rest auch endlich mal kapiert, dass das massive Sparen nichts bringt...

Gruß, Doomhammer

Schulz hat Recht

Es muss Geld investiert werden und nicht nur alles gestrichen werden. Das Geld darf aber nicht unproduktiv als Arbeitslosenunterstützungen, Rentenerhöhungen oder sonstige sozialen Ausgaben verpuffen sondern es müssen Investitionen z.B. in Infrastruktur, Bildung und Forschung getätigt werden, welche langfristig die Perspektiven der Länder verbessern und aus der Krise führen.

Die tibetanische Gebetsmühle

Sparen würgt die "Kunjunktur" ab,
Schulden belasten die Volkswirtschaft.
Wie ein Hamster in der Rolle,
so rennen die Politakteure
ständig zwischen Konjunktur und Schulden hin und her.
Im Ergebnis haben wir aber permanent
zu wenig Konjunktur und zu viele Schulden.

Dabei ist die Lösung ganz einfach:
Schulden und Konjunktur ab in die Mülltonne der Geschichte, und Gerechtigkeit wie Sorgesamkeit von der Müllkippe des geistigen Hochmuts zurückgeholt! Ich bin diese Leerformeln leid, die Milliarden von Menschen vor sich hertreiben wie der Hexenglaube es im M ittelalter tat.

Sparen ist leichter als ausgeben...

Es ist leichter, sinnvoll zu sparen, als sinnvoll zu investieren. Mit Leichtigkeit kann man in Griechenland Ineffizienzen oder unsinnige Verwendung von Fördermitteln finden und streichen.

Viel schwerer ist es, Gelegenheiten zu finden, wo Investitionen sinnvoll sind. Staatliche Stellen tun sich dabei grundsätzlich schwer. Es gibt zu viele private Interessen, letztlich kommt dann auf einen verbeamteten "Entscheider" eine ganze Horde von Gewerkschaftern, Unternehmensvertretern oder gemeinnützigen Vereinen.

Gerade die Forderung nach mehr Investitionen ist gefährlich: Ein nicht geringer Anteil dieser "Investitionsgelegenheiten" stellt sich in ein paar Jahren als Einsparmöglichkeit dar.

Bitte keine staatlichen Konjunkturprogramme!

@Bruchpilot
Was wäre aus Deutschland (West) ohne das Konjunkturprogramm Marshallplan geworden?
Das gleiche wie heute auch, nur etwas langsamer. Der Marshallplan wird völlig überbewertet. Sonst müssten, gemessen an den geflossen Geldern, Frankreich, Großbritannien und Italien heute besser dastehen als Deutschland.

Bitte keine staatlichen Konjunkturprogramme! Ursache für die Schuldenkrise war, dass die Staaten schuldenfinanziert Geld in die Wirtschaft gepumpt haben. Mittlerweile können sie es nicht mehr zurückzahlen, die Zinsen schießen in die Höhe. Noch schlimmer: Der Staat erhöht die Steuern, um dieses Geld für Investitionen zu nutzen. Da kann der Staat auch gleich Steuergelder verheizen. Besser ist es: Private Investoren investieren direkt. Da muss man ansetzen! Ist ja nicht so, das Spanien keine Industrie hätte (SEAT, VW (Polo), Airbus etc.). Man kann ja aber mit weniger Bürokratie, Gründerzuschüssen, Forschungsförderung nachhelfen. Wirkt nicht sofort, aber nachhaltig!

ahso, ja,

und Solarenergie ist kein "vernuenftiges Projekt" weder an der Penepoles noch sonstwo, schon gar nicht in Schleswig oder Holstein. Solarenergie ist eine Nischenloesung, sonst nichts. Windkraft schon eher, aber ohne eine ernsthafte Energieproduktion geht gar nichts....hat jemand noch 30 Billionen Euro uebrig um komplett auf Wind plus Solar umzusteigen? Bisher haben wir ~1 Billionen reingesteckt fuer ~5% und wir brauchen das 8-fache des Verbrauchs plus Speichersysteme um von Solar-Energie und Wind existieren zu koennen. 30 Billionen ist da noch FREUNDLICH geschaetzt.

Ich wuerde eher 2 Billionen in Thorium Technologie und ADSR stecken und 2 Billionen in Wind plus sonstwas.

"Im Mittelmeerraum können wir ein Wachstum auslösen"

ja, indem wir den Ländern ihre eigene Währung zurückgeben!
Ohne Abwertung der Währung kommen Länder ohne Industrie, wie Griechenland, nie wieder auf die Beine.
Was für ein Wachstum soll das sein, wenn erst den einen gestohlen werden muss, um die anderen zu beschenken.
Wachstum würde generiert, wenn die Brüsseler Behörde komplett abgeschafft würde. Die leisten nichts und kosten nur!

Totgesagte leben länger

@perpetual Erst lassen sie die EU sterben und dann wollen sie nicht das es einen Todeskampf gibt? Super durchdacht!

Was Europa braucht ist eine gemeinsame Aufgabe! Keine Investitionswut in Kleinprojekte!
Das eigentliche Problem aber ist, das man noch an kleinstaaterlichen Denken festhält, weil es noch zu viele gibt die ihre Ansprüche zu verlieren glauben.

Aber eigentlich gibt es nur noch wenige die noch etwas verlieren würden. Denn die Meißten werden gewinnen, wenn sie entlich aufhören würden, mit dem Finger gegenseitig auf sich zu zeigen!

Und man braucht nicht lange nach großen Aufgeben zu suchen.
Zwei sind schon dringend erforderlich.
1. Umstellung der Energieversorgung auf Nachhaltigkeit und Eigenerwirtschattung, ohne Energie-Stoff-Importe!
2. Umstellung der kompletten Infrastruktur die der Eigenherstellung von Energie entgegen kommt

Europa muss weg von Öl, Gas und Uran! Und Nordafrika kann uns dabei wirklich helfen, und die EU kann denen helfen!

Sparen und Investieren

Natürlich ist nur zu sparen etwas einseitig, aber ich denke, dass man die Grundhaltung verstehen muss: wir Deutschen und andere zahlen und müssen deshalb sparen (oder Steuern erhöhen), damit einige Südeuropäer wirtschaftlich "überleben". Dafür möchte ich auch eine Gegenleistung. Die sollen gefälligst auch sparen. Allerdings sind Investitionen auch notwendig, allerdings nicht in die sozialen Sicherungssysteme, sondern in die Infrastruktur, um sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu fehlt aber zumindest in Griechenland eine funktionierende Verwaltung. Deshalb wäre es schon eine sehr gute Investition, den griechischen Staatsapparat zu verschlanken und deren Funktionsfähigkeit erst mal herzustellen. Außerdem sollten wir als "Investition von außen" einige der südeuropäischen Staatsunternehmen übernehmen, die sanieren und hinterher wieder verkaufen. Klingt nach "Heuschrecke", würde aber mehr bringen als nur Geld zu geben.

@AK 6:59

Sie sagen es treffend. Gerade das undifferenzierte Ausgeben von fremdem Geld hat in Ländern wie Griechenland die Probleme verschärft. Baumassnahmen wurden begonnen, nach einiger Zeit unterbrochen, um das Eintreffen weiterer Fördermittel abzuwarten. Dabei wurde wohl auch stets ein Teil der "Fremdgelder" für diverse Personen, die in Entscheidungen eingebunden waren, abgezweigt. Die Gewissheit, dass die nächste Tranche kommt, hat zu völlig falschem Umgang mit Geld geführt.
Wer soll denn die Investitionen auf Sinnhaftigkeit überprüfen? Etwa EU-Leute, die noch jeden Schwachsinn durchgewunken haben? Korrupte Beamte? Bisher wurden EU-Fördermittel häufig wenig sinnvoll eingesetzt. Das muss nicht noch gesteigert werden. Investieren geht nur unter Mitausfsicht der finanzierenden Länder.

Wachstum muß von der Wirtschaft kommen,

nicht durch Regierungsprogramme.

Die sog. Unternehmer rufen doch immer nach Nichteinmischen des Staates, da sollen sie doch mal die Ärmel hochkrempeln und was UNTERNEHMEN.

Eher lokal Geld ausgeben ?

Das mag nach Protektionismus klingen, aber wenn ich die lokale Wirtschaft gerne etwas stärker sehe, sollte ich ihr vielleicht etwas mehr Geld zukommen lassen?

Und das gilt für alle Kunden.

"Zweite Hand" ist ziemlich lokal, und dient vor allem den Geringverdienern, die sich somit die Haushaltskasse etwas aufbessern können. Warum sollte man nicht dort zuallererst schauen, wenn man etwas braucht?

Recycling ist auch gut für die Umwelt.

Mit etwas sparen beim Konsum bleibt dann etwas mehr Geld für die Investition in den Solarkollektor übrig, den lokale Handwerker installieren (und der wohl immer noch bezuschusst wird).

Wärmepumpen werden auch lokal in Deutschland hergestellt und heizen mit sehr lokaler Wärme aus Luft oder Grundwasser, unterstützt durch den Solarkollektor auf dem Dach. Kein Öl, kein Gas, kein Schornsteinfeger.

Besonders laufende Kosten lassen sich damit gut reduzieren. Die Wartung erfolgt wieder durch sehr lokale Handwerker.

Europa sollte schon Geld ausgeben

aber halt, um vor allem Kosten zu sparen.

Radwege sind eine vernünftige Investition, um Verkehrsteilnehmer vor LKWs zu schützen, und ihnen einen gefahrlosen Weg zur Arbeit zu ermöglichen.

Das spart Genesungskosten, Invalidenrente, und Luftverschmutzung durch Privat-PKW, die sich nicht jeder leisten kann, oder Mopeds.

Gerade für Griechenland

kann die EU Aufforstungsmaßnahmen unterstützen. Da ist ja in den letzten Jahren viel abgebrannt. Das schafft kurzfristig Arbeitsplätze für ziemlich viele Leute, und hilft langfristig halt dem Land.

Polizeiarbeit zur Aufklärung von Waldbränden auf späterem Bauland wäre sicher auch etwas, wo die EU-Länder Griechenland unterstützen könnten, wenn die Griechen das denn wollen.

Der Herr Schulz ist einer dem wir

die ganze Euro- EU-Sch. mit zu verdanken haben und er will weiter das Geld der deutschen Steuerzahler umverteilen.
Nichts dazu gelernt, ein Leben auf Pump rächt sich bitter
in dieser Bill.-Grössenordnung, dann noch die Haftung für die vielen Pleitekandidaten, EZB, Targetkreditüberhang,... hinzu. Er will mit Eurobonds noch mehr den kleinen Mann belasten. Und was kommt heraus, der Hass wird zunehmen.
Solche haben auch im Alter bestens ausgesorgt.

Es spricht ja nichts gegen

Es spricht ja nichts gegen Wachstum. Nur bitte nicht auf Pump. Und Energiesparen würde auch helfen, denn Energie wird in Zukunft immer knapper und somit teuer. Aber das scheinen viele Menschen nicht wahr haben zu wollen. Energie wird zu einem LUXUS-Produkt.

@deployed: Den Ansatz lokal Geld auszugeben finde ich zwar gut, nur ist das Angebot häufig schlecht.

Alternativ zu Wachstum könnte man auch die Arbeitszeiten nach unten anpassen. Nur heißt weniger Arbeiten auch weniger Leistung und somit weniger Gegenwert. Also nur für die, die es sich leisten können und wollen auch auf Lohn zu verzichten.

Gesundes Wachstum entsteht nicht durch Schulden, sondern durch Innovation. Denn wenn es interessante neue Produkte gibt, dann habe die Menschen auch wieder einen Grund Geld auszugeben. Womit wir wieder beim Thema Bildung und Kreativität wären. Kontinuierliches weiterlernen muß für alle Menschen zur Selbstverständlichket werden. In Eigenregie, auch wenn's schwer fällt.

Vertrauen an der richtigen Stelle generieren!

„Wenn sie 750 Milliarden Euro für einen Stabilitätsmechanismus aufwenden können, aber nicht eine Milliarde Euro für ein Jugendbeschäftigungs-Sofortprogramm, dann verlieren sie das Vertrauen der Menschen.“[Schulz]

Und genau darin unterscheidet sich Schulz wohltuend von der Eurokanzlerin: Merkel geht es ausschließlich um das Vertrauen der Märkte, da gibt es nach oben keine Grenzen, da werden Milliarden versenkt, die die Bürger durch Verzicht aufbringen sollen, dass es kracht.

Damit generiert Merkel ein Pseudo-Vertrauen der Märkte, die wie ein Junkie nach der nächsten Milliarde schreien. Indes das Vertrauen der Bürger immer mehr auf der Strecke bleibt. Merkel will ein Europa der Märkte, das auf den Verzicht Bürger basiert!

Schulz reflektiert darauf, dass ein Europa ohne Vertrauen der Bürger nicht gelingen kann, deshalb muss hier zu förderst investiert werden, ein Jugendbeschäftigungs-Sofortprogramm setzt da an der richtigen Stelle an!

ja, investieren heisst

ja, investieren heisst Schulden machen.
ich bin deshalb dafür, damit dieses menschenverachtende und bürgerverachtende Wachtsumsgedöhnse aufhört, weil das System letztlich durch die Schulden (Zinsfalle) zusammenbrechen wird.

Schau, isch habe kein VWL studiert und einige Youtube Videos (Bernd Send oder Andreas Popp) genügten, und der gesunde Menschenverstand, um zu begreifen, dass Zinssysteme am Ende kollabieren. Das ist logisch, und Spock würde über die Hybris der menschlichen bzw. politischen Eitelkeit und die Hybris der Experten sagen:

FADZINIEREND (er meint das immer dann, wenn ihn etwas überrascht)

Solche Einstellungen haben das Problem erst verursacht!

Die Politik gibt seit Jahrzehnten mehr Geld aus, als sie Einnimmt. Und egal, wieviel reinkommt, es wird immer noch mehr ausgegeben. Trotz Rekord-Steuereinnahmen schaffen auch wir es nicht, wenigstens nicht noch neue Schulden aufzunehmen! Und das übrigens auch schon vor der Krise, siehe 2008 bis September!

Und Das viele Geld ausgeben wird uns immer als Lösung verkauft, dabei ist es das eigentliche Problem. Auch jetzt noch immer das gleiche Lied. Sparen später, Ausgeben jetzt! Totaler Populismus!

Es erscheint mir wie mit einer notwendigen Diät, bei der der Arzt zwar Fasten verschreibt, man aber lieber auf die Strategie verweist, dass man jetzt ordentlich essen müsse, damit man später stark genug sei, um ordentlich fasten zu können.

Leider geht es so nicht. Noch traut man wenigstens einigen Ländern die Schuldfähigkeit noch zu. Lasst uns das nicht auch noch aufs Spiel setzen!

Der falsche Weg

Die europäischen Staaten wie natürlich auch Deutschland müssen endlich aufhören Schulden zu machen. Die Krise in Europa ist doch nur dadurch entstanden, dass alle Staaten über ihre Verhältnisse leben.
Und Staatsinvestitionen, die mit neuen Schulden finanziert werden, können auch nach hinten losgehen.

Und wer ist Herr Schulz? Ein abgebrochener Abiturient ohne volkswirtschaftlichen Background. Aber er ist Politiker. Also muss er seinen Senf dazu geben. Auch wenn er von wirtschaftlichen Dingen null Ahnung hat.

Kein Wachstum auf Pump. Es

Kein Wachstum auf Pump. Es ist genug Steuergeld vorhanden. In Deutschland z.B. soviel wie noch nie !
Das Steuergeld muss nur richtig eingesetzt werden. Nicht so stark für Konsum( d.h. Sozialleistungen, hier kürzen ), mehr für Investitionen !

Nicht die Pleitebanken...

..., sondern die Profiteure verstaatlichen. Argentinien hat es mit der Ölfirma vorgemacht. Dann bekommen die Staaten auch wieder Spielraum für neue Investitionen. Dann werden nicht nur Schulden, sondern auch Gewinne der Allgmeinheit zugeführt. Natürlich geht das so nicht. Aber man wird schon mal nachdenken dürfen darüber, was die Spieler (Hedgefonds usw.) an den berühmten "Märkten" tatsächlich noch in der Hand haben, wenn die Schuldner ihren Verpflichtungen einfach nicht mehr nachkommen. Irgendwann muss der Topf dann doch leer sein, aus dem immer neue Schulden gemacht werden können. Wenn, ja wenn die EZB nicht einfach immer weiter Geld druckt und eine inflationäre Entwicklung einleitet. Bisher haben sich überschuldete Staaten immer nur über Inflation letztlich retten können. Investitionen zum Sparprogramm zu fordern ist leicht, es in der richtigen Weise umzusetzen, da fehlt mir der Glaube an die Politik.

Schulz 4 President!

Schulz bringt die Dinge auf den Punkt und bietet im perfekten Zusammenspiel mit Zamperoni den populistischen und europafeindlichen Schwätzern Paroli. Und er hat nebenbei in Rhetorik einiges auf dem Kasten. Das europäische Parlament hat, so weit ich das beurteilen kann, einen symphatischen, bürgerfreundlichen und fähigen Präsidenten.

EU-Konjunktur-Gipfel war im Januar

Herr Schulz hat ja nicht so ganz Unrecht.
Wenn aber dieser Vorwurf an die deutsche Regierung geht ist es Unsinn.
Denn gerade dazu hat die Kanzlerin Merkel im Januar einen EU-Konjkunkturgipfel veranstaltet.
Es ist schon erstaunlich dass die SPD mit den Herrn Schulz und Gabriel seit Februar das fordern (und Merkel kritisieren) was diese bereits im Januar eingeleitet hat!
Aber im Wahlkampf vergisst man schon gerne mal die Realität um Stimmen mit Stimmung zu hlen!

Richtig und langfristig investieren!

Wichtig ist, dass Investition nicht gleich Investition ist. Es gibt Investitionen, die in folgenden Zeiträumen weitere Kosten verursachen, oder Investitionen, die in späteren Perioden zusätzlichen Wohlstand erzeugen. Die Politik in der BRD neigt aus Populismus und Opportunismus leider zur ersten Form der Investitionen.

Ein schönes, aktuelles Negativbeispiel aus dem kommunalen Bereich: Die Zukunftskommission der Stadt XY möchte die Stadt fit für die nächsten 20-30 Jahre machen. Erste beschlossene Maßnahme war, verschiedene Eingänge in der Stadt behinderten-/seniorengerecht umzubauen. Abgelehnt wurde dagegen ein kommunales Begrüßungsgeld von 100 € je Säugling als symbolische Anerkennung. Von den Kosten des Umbaus eines einzigen Eingangs hätte die Stadt 20 Jahre lang jedem Säugling das Willkommensgeld zahlen können.

Das ROI (Return on Investment) der Säuglinge erfolgt frühstens in 18 Jahren; das bei den Senioren zahlt sich unmittelbar in Wählerstimmen aus. Leider!

Wachstum durch neue Schulden auch nicht!

Es mag unbequem sein, aber Wachstum durch noch mehr Schulden wird die Probleme verschlimmern.

Man kann doch nicht ernsthaft glauben, dass man Jahrzente über seine Verhältnisse lebt und dann ohne schmerzhafte Einschnitte mal eben aus der Krise kommt? Am besten mit noch mehr Schulden, weil man ja investieren muss?

Das Perpetuum Mobile funktioniert auch bei den Staatsfinanzen nicht!

Wer es in Zeiten wachsender Wirtschaft . . .

nicht schafft zu sparen und die Neuverschuldung auf 0 zurückzuführen, sowie Altschulden abzubauen, schafft dies niemals. Das Credo stetigen Wachstums ist bei einem weitgehend gesättigten Markt wie der EU nicht vertretbar. Da geht Konsolidierung vor. Alles andere schädigt "Sparer" und begünstigt "Investoren", die mit fremdem Geld spekulieren und riesige Gewinne einfahren. Zu Lasten der Allgemeinheit und so wie geschehen.

Das ist übrigens auch "konservativ" im Sinne von erhalten. Einst eine Urdomäne unserer derzeitigen Regierung. Doch in der Regierungsverantwortung klaffen eigener Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Weit, sehr weit. Sparen kann immer nur die Opposition, eine Regierung schafft das nie. Keine.

Investieren ja, aber am Sparen kommt keiner vorbei!

Grundsätzlich muss einfach einmal gesagt werden, dass die europäischen Volkswirtschaften seit Jahrzehnten über ihren Möglichkeiten gelebt haben. Punkt! Diesen Fakt kann man nicht wegdiskutieren. Und leider traut sich die Politik auch nicht den Menschen zu sagen, dass wir alle unsern Lebensstil werden ändern müssen.

Wenn man diese grundsätzliche Notwendigkeit des sparen verstanden und akzeptiert hat, dann muss man überlegen wo man sinnvoll einsparen kann. Und wo man nicht sparen darf. Und man muss auch überlegen, wie man die sogenannten Reichen stärker mit ins Boot holen kann. Diese mehr zu belasten wäre nur logisch, denn diese wurden in den vergangen Jahren als einzige massiv entlastet während Mittelschicht und sozial schwache schon viele Einschnitte hinnehmen mussten.

Und erst dann kann man auch überlegen, mit punktuellen Investitionen die Wirtschaft anzukurbeln. Das ist sicher sinnvoll. Aber unter dem Strich muss stehen, dass deutlich weniger ausgegeben wird als bisher!

@genial

Angesichts der aktuellen Lage kann ich Ihnen nur zustimmen. Bei mäßiger Verschuldungsquote ließe sich ein auf Pump finanziertes Wachstumsprogramm noch rechtfertigen. Bei derzeit ca. 2 Bill. öffentlicher Schulden in Deutschland nicht mehr. Jede weitere Schuldenmilliarde stranguliert die künftigen Bürger und Steuerzahler mehr. Wieso kaum jemand zur Kenntnis nimmt, dass 1% höherer Schuldzins für jede Mrd. Schulden 10 Mio. Zinsausgaben mehr pro Jahr bedeutet, ist mir schleierhaft. Aber es gibt halt leider viel zu viele Leute, auch in politischen Ämtern, die nicht rechnen können oder wollen. Darüber hinaus argumentiert er in der wohlvertraut populistischen Art: er vergleicht 750 Mrd., die aktuell NICHT ausgegeben sind, mit 1 Mrd., die er sofort ausgeben würde. Vielleicht ist ihm selbst der Unterschied zwischen Bürgschaft und sofortiger realer Geldausgabe nicht klar. Dass vor dem Ausgeben das Erwirtschaften bzw. Sparen kommem muss, leugnet er auch.

@Wodan 14:41

Danke, Wodan.
Hört man nämlich auf solche Kritiker der deutschen Exportwirtschaft wie Herrn Schulz, könnte man glauben, die Käufer der deutschen Industrieprodukte hätten zwar bezahlt, aber nichts dafür bekommen.
Leider ist häufig das Gegenteil der Fall, wie Sie schon aufzeigten.
Im Übrigen scheint die Herkunft (Steuern, mit Export erwirtschaftet,) der von Deutschland an die EU überwiesenen Milliarden niemanden davon abzuhalten, sie freudig anzunehmen.
Vielleicht lohnt es sich für manche Politiker, mal nachzuschauen, was Bayern mit den früher erhaltenen Geldern aus dem Länderfinanzausgleich gemacht hat.
Nicht verprasst, sondern sinnvoll investiert und dazu auch sparsam gewirtschaftet. Heute können die ein Mehrfaches zurückzahlen.
Wäre dies nicht ein Beispiel für strukturschwache europäische Länder?

Es war Wahnsinn zu glauben

Es war Wahnsinn zu glauben man könne so unterschiedlichen Staaten wie Frankreich, Deutschland, Spanien, Griechenland oder Italien eine gemeinsame Währung verordnen! In anderen Ländern haben der Geltwert und die Inflationsangst kaum eine Bedeutung wie Italien und Spanien zeigen, während man in Deutschland niemals eine inflationäre Spielgeldwährung als Ersatz für die geliebte Mark geduldet haben würde; nun zeigen sich die Folgen: Die Regierungen der südeuropäischen Länder haben weiter gewirtschaftet wie bisher und die mitteleuropäischen Länder zahlen nun die Zeche; und so wird diese ein rasches Ende finden, denn auf Dauer wird der deutsche Michel diesen Unfug nicht zu bezahlen gewillt sein und unartig an der Wahlurne werden; jedoch wird der politische Gewinn den wirtschaftlichen Schaden bei weitem überwiegen: Denn mit dem Euro wird auch der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel ein schnelles Ende finden; die Währungsgemeinschaft war nämlich ein Grundstein zu dessen Aufrichtung…

Sparen durch Geldausgeben kompensieren ?

..."den EU-weiten Sparkurs durch Wachstumsprogramme zu ergänzen: "...

Heist das der Staat soll sparen, aber woanders Geld ausgeben?

Also auf gut Deutsch doch weiter Schulden machen ?

Immer diese billigen Vernebelungstaktiken der Politik!

Politiker konnten noch nie haushalten, und das wird sich auch nicht ändern.

Ich fürchte, je früher dei EZB hemmungslos auf die Inflations-Tube drückt desto eher sind wir erlöst...

Schulz: "einseitiges sparen führt uns nicht a.

Prämisse :

Sparen - Sparen -- Sparen --- Sparen --aber ALLE !

Schrumpfen,, konsolidieren , einschränken ,

äußerste sparflamme auf allen Gebieten ,

ausnahme: der sozialbereich, da dieser schon am unter

sten Level dahinvegitiert .

Als Pendant dazu : Steuern rauf b.d. Starken Schultern

soll = 100 mrd p.a. zusätzlich (Peanuts f.d.Reichen)

Es muß natürlich politisch durchgesetzt werden ,

also: Neue Regierung wählen ......

An sich ganz einfach .!

Darstellung: