Kommentare

Ein neuer Pflegefall?

Ein Schuft, wer Schlimmes denkt, wenn er die Fakten kennt:

Mario Monti war Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender des Brüsseler Think Tanks BRUEGEL. 2010 gründete er die europäisch-förderalistische Spinelli-Gruppe. Er ist Vorstandsmitglied der Bilderberg-Konferenzen und führendes Mitglied der Trilateralen Kommission und Berater bei Goldman Sachs. (Wikip)

Monti steht im Dienste einer 'Philosophie', die ihren Lebenszweck im Anbeten von Geld und Macht erkannt hat. Denn im Neokonservatismus offenbart sich - nach der kruden Ideologie dieser Männer - die endgültige und letzte Gesellschaftsverfassung des nachindustriellen Zeitalters, in der alle Menschen in einem globalen Wirtschaftskrieg zueinander stehen (sollen), um angst- und neidgetrieben die weitere Evolution des Homo ökonomicus zu erwzingen. Dem wirtschaftlichen Fortschritt sind dabei alle anderen Werte untergeordet: So auch hier, wo Enrico Bondi den Staat weiter zur profitablen Firma für den globalen Geldkrieg umrüsten soll.

Die Macht- und Geldgeilen

Die Macht- und Geldgeilen müssen stürzen, sie sollten eigentlich sogar verhaftet werden, weil sie UNSER Leben in den Jahren zunehmend unter lebensunwerten Bedingungen gestellt haben, während sie für alles verantwortlich sind.

Geld , Macht, alles UNWERTE.

ICH BETE JEDEN TAG , DASS DER EURO ODER BESSER NOCH GLOBALES FINANZSYSTEM ZUSAMMENBRICHT.
Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Um die Notwendigkeit

harter Einschnitte im Angesicht der Pleite kommt auch die beste Regierung nicht drum rum.

Aber nach allem was ich aus Italien hoere, schlaegt It unter Monti einen guten Pfad ein. Monti mit seinem Technokratischen Kabinett wird es wohl eher als jeder andere Schaffen It auf dem Weg der Produktivitätssteigerung aus der Kriese zu fuehren.

1. Mai 2012 - 10:39 —

1. Mai 2012 - 10:39 — LukeSkywalker

harter Einschnitte im Angesicht der Pleite kommt auch die beste Regierung nicht drum rum.

ich hoffe Sie stimmen mir, zu das wir in Deutschland angesicht von über 2000 Millarden Schulden auch harte Einschnitte brauchen.

Das Renten/Krankenkassensystem mit seinen Leistungen liegt einige Levels übder dem was wir uns leisten können. Ebenso die Löhne die jetzt mit den Lohnsteigerungen die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland untergräbt.

ich hoffe Sie haben ein paar gute Vorschläge damit wir von unseren Schulden wieder runter kommen Herr Skywalker.

mfg

@Systemisch Kons: treffend beschrieben

Das haben Sie sehr schön gesagt!

Man kann von Herrn Monti nichts anderes erwarten, schließlich ist sein Rang innerhalb dieser wirtschaftlichen Glaubenskongregation etwa der eines Kardinals, und so jemand wird nicht zum Luther werden und den weltweiten Geldklerus in Frage stellen.

Alles dreht sich wie berauscht um den Begriff Wachstum: überall soll er die Lage verbessern, wobei vergessen wird, daß es genau derselbe Wachstumshunger war, der die Krise verursacht hat. Banken, Spekulanten, Geldbesitzer: alle wollten immer mehr und jetzt soll die gleiche Sucht die Folgen ihrer Beschaffungskriminalität wieder beseitigen?

Ironischerweise könnte man auch sagen, daß die Sorge um das Wachstum die Staatsschulden erst hat enstehen lassen. Denn schließlich haben die Regierungen schon bemerkt, daß das Geld nicht für alle Ausgaben reicht.
Und mit welchem Argument haben die Prohpheten der Wirtschaft wohl die nötigen Steuererhöhungen immer verhindert? Genau: diese würden das Wachstum gefährden.

Kein Staat kann auf Dauer

Kein Staat kann auf Dauer mehr Geld ausgeben, als er einnimmt. Ist denn das so schwierig, nur soviel auszugeben, als man denn einnimmt ???

Monti ist auf dem richtigen Weg.

Auch Deutschland macht trotz nie dagewesener Rekordsteuereinnahmen nach wie vor neue Schulden. Schande über unsere Politiker !

Herr werner40 wann bieten

Herr werner40

wann bieten Sie endlich dem Staat an auf Rente zu verzichten bzw. diese auf das Niveau der realen Rentenkasseneinnahme ?

Die Renten sind zu 75 - 80% quersubventviert über Arbeit/Soziales mit über 83 Millarden pro Jahr.

Alleine wenn das Anspruchsdenken der Renter wie Sie einer sind gesenkt wird. Könnte in 25 Jahren eine Schwarze Null stehen.

mfg

@Werner40: Einnahmeproblem

"Ist denn das so schwierig, nur soviel auszugeben, als man denn einnimmt ???"

Die Frage scheint mir suggestiv gestellt zu sein.
Denn noch schwieriger als Schulden aufzunehmen ist es offenbar, soviel Steuern einzunehemen, daß damit die Ausgaben gedeckt werden.

Hätten wir uns vor 30 Jahren angewöhnt, Kapital und Vermögen angemessen, dh. sozialverträglich und demokratiekonform zu beseteuern, wäre die letzte Finanzkrise eine rein anglo-amerikanische Veranstaltung gewesen, über die man hätte schmunzeln können.

Denn die wahren Ursachen des Desasters zeigen sich momentan wieder allzu deutlich im Wahlkampf dort: die, die können wollen keine Steuern zahlen und sich nicht angemessen am Gemeinwesen beteiligen.

@ Conradi

"Ebenso die Löhne die jetzt mit den Lohnsteigerungen die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland untergräbt."
-
Genau dieses Märchen wird seit 20 Jahren gepredigt und hat den Binnenmarkt derart zusammen schrumpfen lassen, das die paar Steuern durch die Export-Unternehmen, die von den Dumpinglöhnen profitieren das in keiner Weise kompensieren. Arbeitsplätze entstehen auch überwiegend nur prekär. Wir werden mittlerweile von immer mehr internationalen Wirtschaftsexperten dafür kritisiert.
Ferner ist es nach Jahre lang schrumpfenden Reallöhnen, außer natürlich in den oberen Etagen, eine Frage der Gerechtigkeit wer die teils hohen Gewinne erwirtschaftet.
Hinzu kommt noch, dass immer weniger Menschen größte Probleme in der Familienplanung haben und auch sonst keine großen Sprünge mehr machen können, wo wie gesagt die Binnenkonjunktur stark drunter leidet.
Ihre o.g. Leier hat sich als Trugschluss erwiesen. Jetzt ist - alleine aus wirtschaftlichen Gründen - mal eine ausgewogenere Strategie dran.

@lukeskywalker

"Monti mit seinem Technokratischen Kabinett wird es wohl eher als jeder andere Schaffen..."

Super Gedanke! Warum schaffen wir nicht in ganz Europa die demokratisch gewählten Regierungen ab, und ersetzen diese durch nicht demokratisch legitimierte Geldmonopolisten wie Monti (Goldman Sachs)?
Jawoll, wir setzen die Brandstifter der Krise als Feuerwehrleute an die Schaltstellen der Macht, wie es ja ebenfalls in Griechenland und der EZB bereits geschehen ist. Dann dirigieren diese Leute nicht nur über das Geldmonopol die Staaten, sondern sitzen gleich an den Schalthebeln der Macht. Und diese Leute werden solange nicht Ruhe geben, bis durch Privatisierung jegliches Volksvermögen an die privaten Banken überschrieben wurde.

@ Conradi - 13:22

"Alleine wenn das Anspruchsdenken der Renter wie Sie einer sind gesenkt wird. Könnte in 25 Jahren eine Schwarze Null stehen."
---
Da würde mich mal interessieren, welchem Beruf Sie nach gehen. Das Anspruchsdenken würde sich dann mit Sicherheit als noch ganz anders dimensioniert zeigen.

Sie haben offensichtlich nicht verstanden, das eine gerechtere Verteilung des Erwirtschafteten aus
*wirtschaftlichen Gründen
*dem Gerechtigkeitsgebot
*der späteren Rentenarmutsgefahr
*der besseren Familienplanungsmöglichkeiten der Menschen
geboten ist.

Ferner - oft genannt, gehandelt null - wird es dringenst Zeit die Finanzmärkte so zu regulieren, dass sie ihrer eigentlichen Aufgabe nach kommen. Der Real-Wirtschaft zu dienen.
Außerdem muss selbstverständlich das leistungslose Zinseinkommen analog der Arbeitseinkommen besteuert werden. Sie glauben gar nicht, wie viel effektiver das ist die Staatsschulden abzubauen und wieder zu einer gesunden Volkswirtschaft zu kommen. So brennt die Lunte!

Italsien: monti kündigt weitere sparmaßnahmen ..

Beides muß:

Mwst.-Erhöhung u. zusätzl. Sparmaßnahmen v. 4,2 mrd ...

wobei, 4,2 mrd sind f. ein Land wie Italien, daß 2 Bio

Schulden hat, einfach nur noch lächerlich .

Unter 100 mrd einsparungen läuft da garnichts ..

Ich würde 200 mrd. p.a. sparen .....

Das kostet natürlich äußerste disziplin, wer diese nicht
aufbringt, dem muß "nachgeholfen" werden, solange,
bis er der anforderung gerecht wird ..

Wichtig: zuerst bei ganz Oben beginnen , das fängt
mit d. Konfiszierung an u. endet mit der unbefristeten
Beugehaft für renitente Typen .

Wir doktern an Symptomen

Solange wir nicht das Grundübel in die öffentliche Debatte bringen und vorhandene Lösungen in Erwägung ziehen, wird sich gar nicht's zum besseren wenden.
Wir doktern lediglich an den Symptomen rum.

Xxx.wahrheitssuche.org/zins.html

@ executiveorder11110 - Oh ja

Der Zinseszinseffekt erfordert alle paar Jahrzehnte einen Reset. Falls Sie das meinen, denn Ihr Link lässt sich nicht öffnen, da ein Sicherheitsalarm erscheint, den ich nicht ignorieren will.

In den 70er Jahren hat jeder Mensch in Deutschland im Schnitt 10% seines Einkommens an Zinsen gezahlt. Also direkt für Kredite, in Produktpreisen Zinsen der Unternehmen, in Steuern anteilig die Zinsen des Staates etc.
In den 80ern waren es dann fast 20% und heute sind es gut 40%. Profitieren tun alle Menschen, die keinen Teil ihres Einkommens an Zinsen zahlen, sondern wo ein Teil, bei ein paar % fast ausschließlich, des Einkommens aus Zinserträgen bestehen. Das ist der Umverteilungsmechanismus von überall nach ganz oben, der alle paar Jahrzehnte das System zerstört. Dann braucht man entweder eine Währungsreform oder ein Erlassen aller Schulden. Beides ging noch nie freiwillig. Die nächsten Jahre werden spannend.
Quelle: IWF

1. Mai 2012 - 14:04 — Peter

1. Mai 2012 - 14:04 — Peter G.

Da würde mich mal interessieren, welchem Beruf Sie nach gehen. Das Anspruchsdenken würde sich dann mit Sicherheit als noch ganz anders dimensioniert zeigen.

ich habe eine 60h/Woche bei 850€ netto. Fachabitur, 3 Berufsausbildungen, Fachwirt und arbeite als Filialleiter eines kleinen Shops mit 9 festen Mitarbeitern und 6 minijobs. ich sehe mich damit im unterem normalen Lohnbereich. Meine Rente wird unter dem ALG2 Satz liegen.

Wie Herr Werner in einem Posting schrieb lebt er als Renter in einer 65qm² Wohnung.

ich erlebe mir den Luxus eines 30qm² Appartments.

Ich denke Herr Werner wird mehr als meinen jetzigen verdienst haben und ist Lustniesser des System.

Es wird von seiner Seite kein Verzicht geben nur dumpfe Forderungen.

@ Conradi

Schwer zu glauben, dass Sie bei der Leitung von 15 Mitarbeitern, Fachabitur und 3 Berufsausbildungen (warum so oft gewechselt?) für € 3,27 die Stunde arbeiten. Mehr als schwer zu glauben.

Was Renten bzw. Pensionen angeht. Es gibt auch dort Ungerechtigkeiten, aber ja. Nur ist eine 65m² kein Palast. Gut aus haltbar, aber kein Luxus.
Und weder Sie noch ich wissen, ob er zu den Menschen gehört, die im Leben wenig gearbeitet haben und womöglich unter 65 eine € 1.500,- oder mehr Pension bekommt.

Was ich bei Ihnen - sollte o.g. stimmen - nicht verstehe. Sie müssten eigentlich noch radikaler als ich gegen diese Form des Kapitalismus sein. Ist Ihnen nicht klar, warum Sie für € 3,30 trotz anscheinend 15 Jahre (kumuliert) Ausbildung und kaum Freizeit, bei 10h/Tag und 6 Tage die Woche?
Und warum sehen Sie sich im normalen unteren Lohnbereich? Wenn das stimmen würde, wären Sie ausgebeutet ohne Ende.

Ganz einfach, ich müsste bei

Ganz einfach, ich müsste bei mehr Gehalt 2 - 3 feste Mitarbeiter kündigen und 3 Minijober suchen.
Daher ist es besser die 3 Mitarbeiter haben diesen Jobs als einen Minijob oder gar keinen.

Zu Ihrer Frage, ich könnte es leichter haben mit einer 40h/woche im Callcenter mit dem fast selben Geld. Nur müßste ich dort Leute per Telefon belästigen, dies widerstrebt mir zutiefst.

Eine andere Ansicht....

die meisten Kunden die bei mir nach Rabatten oder anderen nachlässen fragen sind nicht die Kunden die wenig verdienen, sondern gut verdienende Mitarbeiter von der Stadt/Telekom.

Vorallem wird von dieser Kundschaft immer auf MediaMarkt/Saturn verwiesen das diese "angeblich" BILLIGER sind. Servicesleistung ist hier absolut nebensächlich... hier zählt nur der Preis. Und die Margen im Einzelhandel sind nicht sehr rosig gerade im Elektrobereich, weisse/braune Ware und Unterhaltesgeräte/PC+Zubehör.

Wer hat jetzt schuld mein Arbeitgeber oder die Kunden/Markt?

@Peter G

Dann geben Sie einfach wahrheitssuche.org ein scrollen nach unten bis der Link "Unser Geldsystem, ein System mit Verfallsdatum ein" erscheint.

Interessant ist auch der Film "Money as dept". Gibt es Google Video mit deutschen Untertiteln.

Solange wir nämlich den privaten Banken weiter erlauben Geld als Schuld aus dem Nichts zu schöpfen und dieses uns gegen Zinsen verleihen zu dürfen, brauchen wir über Sparmaßnahmen, Rettunsschirme usw. gar nicht diskutieren. Hierdrin liegt das Grundübel dieser und vergangener Krisen.
Und wer immer noch glaubt, man könne Staatsschulden zurückzahlen sollte sich ebenfalls diesen Film ansehen.

@ executiveorder11110 - Genau das meine ich

Die ARD hat in einer Beckmann Sendung zum ersten mal im öffentlich rechtlichen TV dieses System erklären lassen. Anwesend sind u.a. Phillip Rösler, der guckt bei den Erklärungen des renommierten Prof. Franz Hörmann aus der Wäsche, als würde er kein Wort verstehen. Und so ist es glaube ich auch.

http://l.hh.de/oK298C

Ich musste die URL verkürzen.

Aber es gibt ja immer mehr selbst Börsenexperten wie Dirk Müller, die genau das gleiche sagen. Nur wird im Prinzip nie drüber geredet.

Letzte Woche war in der Maybrit Illner Sendung auch der Müller, der Ex-EZB Chef u.a., aber NIEMAND hat über das Problem geredet.
Ich erkläre mir das so, als das Politiker aus diesen Erkenntnissen ja den Handlungszwang der Hochbesteuerung von Vermögen und perversen Einkommen (nicht 100K/Jahr) nicht leugnen könnten. Aber dann müssten die sich mit den oberen 1% anlegen. Das geht nicht.

O.g. Beckmann Sendung sollte sich jeder mal ansehen. Ist ein 5 Minuten Ausschnitt.

Oder Helmut Schmitt:
http://l.hh.de/Yrh6gc

@ Conradi - Na ja...

Also erst mal hat man so viele Mitarbeiter, wie der Geschäftsbetrieb benötigt.
Zweitens, wie viel verdienen denn Ihre Mitarbeiter? Muss ja weniger als € 3,27 die Stunde sein, sonst würden sie ja besser bezahlt, als Sie als Filialleiter. Hmpfff..
Drittens, merken Sie gar nicht, warum immer weniger Menschen konsumieren können? DAS ist doch genau das, was ich argumentiere. Sie können sich auch kein Auto und Urlaub mehr leisten. Nicht bei 850,-/Monat und Ihr (Ex-) Reisebüro leidet genauso unter der Geiz ist notwendig Mentalität, wie Ihr Elektrogeschäft.
Viertens kenne ich jemanden mit 4 Mitarbeitern, der einen EP angeschlossenes Geschäft hat (höhere Margen durch Masseneinkauf). Und der Verdient locker das 10-fache wie Sie. Der zahlt seinen Mitarbeitern aber ganz andere Stundensätze.
Fünftens gehen Sie auf meine Einwürfe insoweit ein, dass Sie mich voll bestätigen, dass im Interesse des Konsums, der Binnenwirtschaft, realistische Löhne her müssen. Und dagegen argumentieren SIE?

Alles deutet auf eine

Alles deutet auf eine unabwendbare Abwärtsspirale für Italien hin: Eine schwache, verächtliche Regierung, eine wenig leistungsfähige Volkswirtschaft, starke gesellschaftlich-gewerkschaftliche Widerstände gegen Sparmaßnahmen, eine erdrückend hohe Schuldenlast, die mit jeder Zinserhöhung noch drückender werden und nicht zuletzt das Wissen, daß es wie im Falle Griechenlands am Ende ohnehin keinen anderen Ausweg als einen Staatsbankrott oder eine Geldentwertung gibt.
An sich wäre dies kein Unglück und kein Beinbruch, außer für die Sparer, die es versäumt haben zur rechten Zeit Gold oder Grundbesitz zu kaufen, wie der Fall Argentiniens zeigt, welches zehn Jahre nach seinem Staatsbankrott noch immer munter vor sich hin besteht; doch leider, leider gibt es das Bankenspielgeld Euro und da Italien große Summen für dessen Rettung versprochen hat und nun selbst gerettet werden muß, so würde sich der Anteil für Deutschland und die übrigen Unglücksraben mehr als nur verdoppeln.

@ Walter Meingott

Eines übersehen Sie, ansonsten kann ich Ihnen überwiegend zustimmen.
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...oder eine Geldentwertung gibt."
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Das geht eben mit dem Euro nicht. Ansonsten würde das den Italienern helfen. DAS ist ja der Konstruktionsfehler des Euro, dass nicht jede Volkswirtschaft die Devisenkraft als Kompensation zur Wirtschaftskraft nutzen kann. Genau das ist das Problem. Auch mit anderen Ländern.

Es geht nur so:
Entweder haben wir einen Länderfinanzausgleich, eine angepasste Steuer-, Wirtschafts- und Sozialpolitik, oder der Euro muss weg.
Nichts anderes ist möglich.

@Walter Meingott

Walter Meingott: Alles deutet auf eine unabwendbare Abwärtsspirale für Italien hin

Das ist voreilig und zeugt nicht von wirtschaftlichem Sachverstand.

@Systemisch Kons - ideologisch

Systemisch Kons: Monti steht im Dienste einer 'Philosophie', die ihren Lebenszweck im Anbeten von Geld und Macht erkannt hat.

Das ist mächtig viel Ideologie und wenig Aussage. Weiter bringt uns das nicht.

@Werner40

Auch Deutschland macht trotz nie dagewesener Rekordsteuereinnahmen nach wie vor neue Schulden. Schande über unsere Politiker !

Ja, ich teile Ihre Enttäuschung über die schwarz-gelbe Koalition, die die Haushaltskonsolidierung nicht richtig konsequent anpackt. Ab dem nächsten Jahr wird wohl wieder eine große Koalition den Buhmann spielen müssen. Halb so wild, wenn dabei der Haushalt endlich ausgeglichen wird.

@ Word4free

Na ja, Sie haben schon Recht, als dass die italienische Volkswirtschaft nicht mit der griechischen vergleichbar ist. Die Italiener haben eine starke Industrie, zumindest im Norden.
Aber die Probleme die Italien zunehmend bekommt, wenn auf Teufel komm raus gespart wird, sind nicht zu leugnen.

Und woher Monti kommt muss man mal sehen und in diesem Kontext dann auch verstehen, warum nicht an die Super-Reichen zumindest temporär gegangen wird.
Und da sehe ich - weltweit - das größte Problem. Der Zinseszinseffekt, vielmehr die Katastrophe kommt in die Finale Phase. Und ich sehe es als objektiv richtig an, dass das noch nicht mal die Profiteure wollen. Die sind nur noch nicht wach geworden. Außer Ausnahmen wie Warren Buffet und Allan Greenspan, der seine Geld-in-den-Markt-Pumpen Ideologie als den größten Fehler seines Lebens bezeichnet hat.

@Walter Meingott - schlecht informiert

Walter Meingott: ... daß es wie im Falle Griechenlands am Ende ohnehin keinen anderen Ausweg als einen Staatsbankrott oder eine Geldentwertung gibt.

Da sind Sie falsch informiert. Es gibt im Moment weder das eine noch das andere.

@ Word4free

"Das ist mächtig viel Ideologie und wenig Aussage. Weiter bringt uns das nicht."
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Na ja, Ihr Vorredner begründet und legt dar, warum er zu einer von Ihnen aus dem Zusammenhang gerissenen Aussage kommt.

Sie haben zum zweiten mal nichts argumentiert, werfen aber anderen vor dieses zu tun.

Bringen Sie mal Substanz!

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