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Wahrlich, ich lebe in finsteren Zeiten!

"Denn danach kamen eine Reihe von anderen Ländern, mit oder ohne konkrete Zahlen oder mit kollektiven Summen, weil sie es so wollten, was ja auch vollkommen in Ordnung war."

Weil sie es so wollten? Andere Länder wollen uns in Europa einfach mal so helfen, vielleicht weil sie nett sind oder sich Sorgen um die Lebensverhältnisse der griechschen Rentner machen?

Es ist fast unerträglich, was für ein Märchen uns hier Frau Lagarde auftischen will.
Wir sind nicht alleine, alle nehmen Anteil, wir sind eine große weltweite Familie, die sich gegenseitig hilft?

Es ist wohl eher eine kollektive Selbstentmannung der Politik, eine Bankrotterklärung der Vernunft, letztlich das Einsehen, daß man gegen die globale Finanzmaschine nichts, aber auch gar nichts mehr ausrichten kann, ohne alle Gesellschaften durch Massenarbeitslosigkeit und Inflation in den Bürgerkrieg zu treiben.

Herr Buffet ist nicht mehr aktuell, denn seine Klasse hat inzwischen wohl schon gewonnen.

Wahrlich einleuchtend!!

Da die Banken sich vom Peanut-Geschäft der Kreditbereitstellung für die Wirtschaft verabesachiedet haben, muss das halt jemand anderes übernehmen.

Genauer gesagt: die Banken sahnen mit Investment-Spekulation, Staatsanleihen und Derivaten ordentlich ab. Bauen sie Mist, springt der Steuerzahler ein. Und damit die Banken ihre Gewinne dank höheren Risiken maximieren können, muss der Steuerzahler immer mehr Geld bereitstellen.

Nun behaupten die Ökonomen immer, dass die Übernahme der Banken durch den Staat teuer würde. Kann das aber wirklich teurer werden, als das jetzige System? Die "Ökonomen", die in der Regel nur betriebswirtschaftlich rechnen, sollten auf volkswirtschaftliches Rechen umstellen. Dann wären Atomenergie und Banken plötzlich reine Zuschussbetriebe, an denen sich aber einige wenige die Taschen mit Millionenbeträgen vollstopfen, während der Staat für Atommüll und Spekulationsverluste haftet. Das ist der reine Wahnsinn!

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