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Begrenzung der Managergehälter und Boni

Selbst wenn die Anteilseigner zufrieden mit der Entwicklung des Aktienkurses der Bank wären, sind solche Millionenboni jenseits von Gut und Böse und unverantwortlich gegenüber der Gemeinschaft.
Und, es geht hier nicht um Neid, sondern um Vernunft und Gerechtigkeit. Ich persönlich bin froh, dass ich kein so gieriger, rücksichtsloser Geldsack bin.

Wer gewinnt? Die Gier oder

Wer gewinnt?
Die Gier oder die Moral?
Bin gespannt, ich tippe auf die Gier.
Wäre aber hocherfreut wenn ich falsch liegen würde :-)

das ist aber kleinlich; 15

das ist aber kleinlich; 15 mio $/a für einen Chef einer derart grossen Bank ist in USA eher schon beleidigend.

Die armen Top-Manager

Einige von denen bekommen den Hals wohl nie voll und haben offensichtlich den Bezug zur Realität verloren. Aber in gewissen Branchen bekommst du fürs Nicht-erfolgreich-sein oder Alles-in-den-Sand-setzen auch noch einen Bonus. Der kleine Arbeitnehmer wäre in solchen Situationen schon längst entlassen worden und hätte dann unter Umständen wirklich ein dickes Existenzproblem.

Wirklich jedes mal bei

Wirklich jedes mal bei solchen Meldungen wird nach Gerechtigkeit gerufen und man maßt es sich an darüber zu urteilen ob solche Bonuszahlungen verhältnismässig sind oder nicht.

Tatsache ist, es spielt überhaut keine Rolle. Vergleichbar zum kleinen Mann, dem Arbeiter am Ende der Nahrungskette ist das allerdings nicht und es sollte demzufolge auch in keinem Verhältnis zu dessen Bezügen stehen.

Letztendlich muss man sich auch die enorme Verantwortung die eine solche Position mit sich bringt berücksichtigen. Da kann man nicht einfach um die Ecke denken und das mit einem Arbeiter vergleichen, der um Punkt Vier zusammenpackt und geht.

Darüber hinaus halte ich solche linken und antikapitalistischen Äusserungen für gefährlich. Oder möchten wir wirklich nur anhand der Mannstunden unabhängig von der Position abrechnen und ergo unsere Kinder in einer Welt ohne Ambitionen, Träume und Chancen grossziehen? Eine traurige und langweilige Welt wäre das...

Aktionäre gegen Millionen-Bonus für Citi--

--Das sind reine Peanuts ,,

He,, was kostet die welt ?? das ist der slogan ,

wer das nicht kapiert, hat es auch nicht verdient..

Und dann,, eine Abstimmung, die keine Relevanz hat ?

Wie das ? ,, warum wird dann überhaupt abgestimmt ?.

Reine Verdummung d. aktionäre. Einfach nur noch lachhaft.

@ cynic

Schön, dass Sie wieder mal das Thema Verantwortung als Erklärung für diese wahnwitzigen Boni anführen. Normalerweise wird im gleichen Atemzug auch noch das Risiko hervorgehoben, welches die Manager in ihrer Position haben.

Sie scheinen sich intensiver mit dieser Thematik auseinandergesetzt zu haben und können mir daher erklären, wie genau es sich denn mit der Verantwortung und vielleicht auch dem Risiko in solchen Positionen verhält.

@Michel2006 Mir ist natürlich

@Michel2006

Mir ist natürlich nicht entgangen worauf Sie hinaus möchten. ;-)
Das ist allerdings nicht der Sinn meines Beitrages.

Letztendlich - und darüber denke ich lässt sich auf ehrlicher Grundlage auch nicht streiten, ist der Erwerb einer solchen Position, der Werdegang, der Verkauf eines selbst und die in diesen Weg getätigte Investition, sowohl materieller Art, als auch persönlicher und nicht zuletzt geprägt durch eine Menge Verzicht - sicherlich nicht mit dem eines Arbeiters vergleichbar, der aus seiner Arbeitslosigkeit heraus einige vom Sachbearbeiter verordnete Bewerbungen erstellt. Das sollte man erst einmal anerkennen.

Ich denke das ist auch gut so, letztendlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Unabhängig der Herkunft. Dass es natürlich einfacher ist, sich zurückzulehnen und "unfair" zu sagen ist nichts neues. Dass insb. die Linke Fraktion hier eingreifen möchte, ist auch nicht neu. Grundeinkommen für alle, hoch lebe die Faulheit, bedingungslos! ;-)

diese leute...

haben überhaupt keine verantwortung und kein risiko...ein familienvater mit 3 kindern der arbeiten geht...der hat verantwortung....
die bonzen haben doch alles im sack...

²odindonar

Pandit ist Familienvater von 2 Kindern, also hat er auch Verantwortung.

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Lassen wir mal die "Moral" aussen vor, er hat einigermaßen die Citibank USA wieder ins richtige Fahrwasser gebracht. Dafür verdient er schon einen guten Lohn. Aber der wird ihm von den Aktionären verweigert, weil der Aktienkurs unter 0 Euro ist.

Moralische Frage: Wer ist schlimmer Pandit oder die Aktionäre?

Die Entscheidung ist nicht bindend!

Tja, hat es nicht schon mehrere Fälle gegeben, wo Vorstände Entscheidungen von Aktionärsversammlungen ignoriert haben? Ich kann mich an keinen Erinnern, wo eine Nichtbeachtung zu negativen Folgen geführt hätte. Meiner Erinnerung nach haben die Manager einfach trotzdem ihr Ding durchgezogen, denn es gibt offensichtlich keine rechtliche Handhabe.

Na, dann bekommt er eben 20 Millionen und geht. Das wäre die übliche Vorgehensweise. Denn diese rotzfrechen Obergurus können die Worte und Vertragsbedingungen so drehen, dass alle anderen wie blöde aussehen, was sie ja auch sind.

Mich erinnert das an den berühmten Mésmere, der auf hochdotierten Seancen enorme Effekte vorführte, die allesamt auf Schwindel beruhten.

@cynic

@cynic:

Offensichtlich hat diesem Herrn weder sein Werdegang, noch die "in seinen Weg getätigte Investition" geholfen, ein guter Manager zu sein. Wer bei Erfolg in seinem Job mehrere Millionen an Bonus bekommt, der sollte doch wohl auch bei Misserfolg eine ähnliche Summe an das Unternehmen, das er so unverantwoirtlich geschädigt hat, zurückzahlen.

Von einem Zusammenhang zwischen Verantwortung und Verdienst/Boni kann man, denke ich, nicht reden, wenn jemand sein Handwerk nicht beherrscht, wie in diesem Fall. Er hat Tausende von Kleinanleger durch seine Unfähigkeit den Verdienst von mehreren Jahren gekostet und möchte sich für diese Großtat nun das 320-Fache Einkommen des durchschnittlichen US-Amerikaners gutschreiben.

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