Kommentare

Zuspruch? Krise?

Der Zuspruch aus Brüssel heißt nur, dass die EU auf der Richtigkeit ihres Kurses beharrt. Kein Staat kann auf ein Wirtschaftswachstum hoffen, das die Zahlung von 6% Zinsen ermöglicht. Folglich wird Europa tiefer in die Krise gespart. Übrigens stieg auch Spaniens Staatsverschuldung erst durch die Bankenrettung. Dürfte die EZB die Staaten finanzieren, gäbe es bezahlbare Zinssätze und keine Wetten mehr gegen EU-Staaten. Doch auch die Regulierung der Finanzbranche wird weiterhin kraftvoll vermieden. Die INET-Konferenz in Berlin befasst sich grad mit EU und Mainstream-Ökonomie. Liebe ARD, bringt da mal ordentlich was drüber.

Spanisches Immobilienproblem

Das spanische Problem ist ja nicht wirklich die (Real-) Wirtschaft, sondern die Banken, die durch die Probleme am Immobilienmarkt keinen Zugang zu Geld haben.

Einfache Lösung: die Banken geben ihre Immobilienkredite vollständig in eine Bad Bank, die dem spanischen Staat gehört und kürzen so ihre Bilanzen. Da sie dann weniger Risiko in den Büchern haben, können sie sich wieder Geld leihen. Dafür müssen sie 50-60% der Werte abschreiben. Das sollte schon passiert sein.

Wer jetzt schreit, dass Schulden sozialisiert und Gewinne privatisiert werden, liegt falsch. Denn die Kredite sind an sich ja nicht schlecht. Es geht ja nur um das Risiko, dass diese nicht zurückbezahlt werden. Der Staat erhält das volle Kreditvolumen zum Preis von 40-50% und kann warten, was passiert. Da die Banken wieder Kredite vergeben können, steigt die Wirtschaftsleistung wieder, die Menschen bekommen Arbeit und zahlen ihre Kredite zurück. Der Staat macht ein ordentliches Plus und alles ist gut.

Wie lange noch halten sich EU und EURO?

Welche ehrlichen und aufrichtigen Politiker in unserem Land können mir auf folgende Fragen ehrliche Antworten geben?

Wie lange geht das noch gut mit der EU und diesem EURO?

Kommt jetzt der nächste Rettungsschirm für Spanien?

Welche Länder stehen demnächst vor der Staatspleite und müssen "gerettet" werden?

Oder müssen wir mit unseren Steuergeldern das nächste Land vor dem Bankrott retten?

Unsere Kinder und Enkel wird das alles NICHT freuen!

Barroso

Barroso leistet "psychologisch wichtigen Zuspruch"?

Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll.

Ahoi!

Komisch, immer kurz vor den Terminen, zu denen die Krisenländer die Ausgabe neuer Staatsanleihen planen, wird in den Medien das Krisenszenario gespielt.
Dabei haben sich die Banken (nicht nur die spanischen) vorher mit billigem EZB-Geld eingedeckt und erzielen anschließend mit den durch gezielt platziertes Krisengerede hochgetriebenen Renditen mal wieder traumhafte Profite ...

Es war abzusehen

Dazu braucht es kein hohles Gerede aus Brüssel.

Die Ursachen müssen auf den Tisch. Die liegen nunmal in den Ungleichgewichten innerhalb der Eurozone. Verstärkt wird es durch die Zockerei auf den Finanzmärkten.

Dagegen kann man nicht "ansparen", weil es technisch unmöglich ist. Es ist auch idiotisch jetzt ein bisschen auf Investition zu machen. In dieser Atmosphäre gedeiht kein Wirtschaftswachstum, weil die oben genannten Gründe dies unterbinden.

Logische Entwicklung.

Es wird im EU-Maßstab gemacht, was zuvor Griechenland allein versuchte: Alte Schulden mit neuen Schulden zu tilgen. Was für ein horrender Irrglaube...
Wir können uns wehren:
Schließt euch der Verfassungsbeschwerde gegen ESM und Fiskalvertrag an, zu finden bei "Mehr Demokratie e.V." in Bln.

Deutschland provitiert

Ich verweise auf eine Grafik (auf Basis von Eurostat.ec.europa.eu/Datenbank) unter folgendem Link:

http://tiny.cc/1w0ucw

Das sagt mehr als tausend Politikerworte - während die deutsche Industrie wächst und wächst bricht in Südeuropa alles zusammen. Selbst Frankreich kümmert seit Jahren vor sich hin. Wie soll so eine Schuldenkrise gelöst werden?

Und das Schlimmste: unsere Regierung ist auch noch stolz darauf!

Es läuft alles auf eine

Es läuft alles auf eine globale Finanzkatastrophe hinaus.
Niemand, also kein Land hat Schuld, sondern das kapitalistische System der Unsinnigkeit, das Schuldenmachen an sich, die Banken als Strukturen.

Wieso global? Weil alles vernetzt ist. Wer ist der Gläubiger? Letztlich wurde das Geld von A nach B gekarrt. Und diese Gläubiger sind wiederum Gläubiger von anderen Schuldnern.

Ich gebe dem System noch nicht mal ein halbes Jahr, dann werden wir Nahrungsmittelkarten bekommen, weil das Geld komplett ausfällt.

Der T€uro hat wohl doch zu schnell ausgesaugt...

Ich empfehle zu dem Thema Dr. Heiner Flassbeck. Ein sehr intelligenter Mensch, der all das schon vor Jahren kommen sah und immer wieder predigte. Aber es wurde ja lieber auf ein schwachsinniges Wirtschaftskonzept bestanden, das von vornherein zum scheitern verurteilt war...

http://www.youtube.com/watch?v=W4ED0o-mbjs&lr=1

90 gut investierte Minuten, für alle die:

- glauben, dass Griechenland scheiße ist, weil es Geld von der EU will.
- nicht verstehen, warum weltweit die Lebensmittelpreise steigen, obwohl Jahr für Jahr riesige Mengen an Rohstoffen vergammeln.
- nicht verstehen, warum eine Villa in Island weniger kostet als ein Wohnwagen in Holland.
- glauben, dass geringere Löhne die Wirtschaft ankurbeln.

@maschmi78: Kredite geben ?

Ihr Vorschlag ist toll, allerdings nur für die Banken.

Es wurde erst kürzlich knapp eine Billion Euro an die Banken quasi verschenkt, um genau diese Kreditklemme zu lösen.
Ich sehe nicht, daß sich Kreditzinsen deutlich nach unten bewegt hätten, noch daß die irrsinnig hohen Sicherheitsanforderungen der Banken bei der Kreditvergabe gesunken wären.

Den meisten Banken ist die Kreditvergabe schlicht zu riskant, sie wollen einfach nicht, worauf auch die hohen Übernachteinlagen bei der EZB hindeuten.
Das ist nur zum Teil verständlich, denn wenn das Land in eine Rezession zu schliddern droht, ist auch ein erhöhtes Ausfallrisiko gegeben.

Die Banken scheuten sich schon früher, ihre Rolle als Finanzierer wahrzunehmen und verlieren somit zugleich einen Hauptgrund ihrer Existenzberechtigung.

Die Banken, und nicht etwa die Staaten oder Kreditkunden, scheinen mir inzwischen das fragwürdigste und somit das reformbedürftigste Glied in der Geldkette zu sein.
Diese Fehlerquelle wird weiter ignoriert.

Kommt es zur großen Finanz-Katastrophe?

Sollte als nächstes Land Spanien einen Rettungsschirm benötigen, dann sind Europa und der EURO endgültig gescheitert und ökonomisch völlig am Ende!

Spanien ist nicht das wirtschaftlich kleine Griechnland, weil ökonomisch viel größer und bedeutungsvoller.

Ich persönlich sehe für die finanzielle Zukunft Europas schwarz, denn viele Länder im Süden Europas sind dermaßen hoch verschuldet, so daß - früher oder später - wieder ein Rettungsschirm notwendig ist, den jedoch niemand mehr finanzieren kann und wird, auch nicht Deutschland!

Und diesen Mut zur Ehrlichkeit erwarte ich von den deutschen Politikern, der deutschen Wirtschaft und den deutschen Banken!

Die "verbale Hilfe" aus

Die "verbale Hilfe" aus Brüssel war das übliche Verschleierungsgerede. Wer glaubt das alles ginge noch lange so weiter, der kann getrost auch an den Weihnachtsmann glauben...

Na endlich!

Das freut die EU aber maechtig:

"Es sieht immer mehr danach aus, als ob Spanien irgendeine Art von Rettung braucht."

Was koennen wir denn nun tun um Spanien zu "retten", oder wie es hinter vorgehaltener Hand genannt wird, einen Fuss in deren Politik zu bekommen?

Irgenedeine "Rettung" koennte man den Spaniern doch mal antragen, danach duerfen die EU-rokraten auch endlich direkt bestimmen wie die spanische Politik zu entscheiden hat, egal wie das spanische Volk abstimmt. Und darum gehts doch im Endeffekt. Nehmt den Voelkern die Macht ueber ihre eigenen Laender und gebt die Gewalt an das Bruessler Zentralkomitee (das man ja bekannlich nicht abwaehlen kann, weil es ernannt und nicht gewaehlt wird). Dieses Konzept wurde am Beispiel von Irland und Griechenland ja schon zur Genuege und in vollkommener Offenheit demonstriert.

durchhalten ihr spanier

Bald ist der esm durch die volksvertreter? Beschlossen dann zahlt der deutsche steuerzahler eure schulden! Durchhalten

Wirkungsloses Gesabel ... wann gibts Tacheles?

Noch vor kurzem: Eine Billionen Euro für die Banken OHNE Auflagen! Das Geld wird nicht der Realwirtschaft zur Verfügung gestellt, sondern zum Weiterzocken genutzt. Und wie zu erwarten: Die katastrophalen Nachrichten werden zur Normalität, die tiefroten Zahlen der Bad Banks ebenfalls.

Die Manager machen sich weiterhin ungeniert die Taschen voll, der einfachen Bevölkerung gehts zunehmend schlechter und die halten auch noch den Kopf für Fehlspekulationen hin!

Mittlerweile gibt es schon 5 Minuten Sendezeit für Börsennachrichten vor den eigentlichen Nachrichten. Und allein die Sprache, die sich hier etabliert hat: "Märkte beruhigen", "Vetrauen schaffen", "Nervöse Wirtschaft befriedigen" - HALLO?!

Hier stimmt doch schon lange nichts mehr!

Wann hören wir endlich auf, einen Kniefall vor den AKTIENKURSEN zu machen und bestrafen die Personen hart, die uns in diese katastrophale Zukunft führen?

Man könnte meinen...

...in diesem wunderbaren Land wirtschaften Banken, Firmen und Regierung genauso kosteneffizient, wie die ansässigen Fußballclubs -.-
Von Ungefähr kommen die Ähnlichkeiten sicherlich nicht

Es wird nicht nur so aussehen, sondern es wird

auch so kommen, dass auch Spanien unter den Rettungsschirm muss. Der Hebelmechanismus wird wieder erhöht werden und deshalb das Redeverbot für die Abweichler. War doch vorhersehbar, dass die Summen nie reichen werden.
Mit der Einführung der Finanztransaktionssteuer und des Trennbankensystems könnte noch Schlimmeres verhindert werden. Wann kapieren es die Politiker, dass es nicht anders geht.

Politiker MÜSSEN Wirtschaft studieren

Auch ich sehe es als notwendig an, dass alle Politiker, die über Finanzen entscheiden müssen, zumindest Grundkurse in Wirtschaft besuchen müssen.

Lassen wir uns mal überraschen, was passiert, wenn die Länder, die unter dem Schuldenschirm - äh - Rettungsschirm stehen, ihre Kredite nicht bedienen können.

Die Antwort: Der Rettungsschirm wird so lange erhöht, bis alles wieder im Lot ist ... und wenn es eben 4 Billionen Euro sind. *lol*

Warum sollen 6% Zinsen zu

Warum sollen 6% Zinsen zu viel sein. Man muss die Zinsen immer im Verhältnis zur Inflation sehen, und da scheinen mir 6% gar nicht mehr so viel. Wer niedrige Zinsen will, muss auch eine niedrige Inflation wollen, alles andere wäre Straßenraub.

Es wird Zeit, dass die EZB die Zinsen auf ca. 5% anhebt, damit der Euro nicht noch weiter kaputtgemacht wird. Außerdem muss die EZB aufhören immer mehr Geld zu drucken. Dieses Geld hat keinen Wert, es zerstört die Altersvorsorge der Menschen und deren Ersparnisse.

Des weiteren muss ein Neuverschuldungsverbot für ganz Europa her. Sozialtransferleistungen dürfen nur noch von Steuern auf Einkommen finnanziert werden. Die Gründung Staatlicher betriebe, die einfache Tätigkeiten auf Kostendeckungsbasis anbieten, könnte die überhohen Sozialleistungen senken.

Und hier die Wahrheit - der Euro ruiniert auch Spanien

Sprechen wir doch mal Klartext: Die spanische Wirtschaft wird in diesem Jahr nicht stagnieren, sondern in Wahrheit um 4 bis 5 Prozent schrumpfen und damit klar Kurs auf die griechische Tragödie nehmen. Spaniens Tourismus ist angeschlagen, die wichtige Landwirtschaft leidet unter einer Rekorddürre - viele Landarbeiter werden dieses Jahr ohne Job bleiben. Ca. 1,5 Mio Häuser stehen in Spanien zum Verkauf. Pro Kopf sind das mehr als 5 Mal so viel wie in der immobilienkrisengeschüttelten USA - ein Desaster für die Anleger, aber noch mehr für die spanischen Banken, die derzeit noch nicht einmal einen Bruchteil dieser kommenden gigantischen Ausfälle eingepreist haben. Die Arbeitslosigkeit wird in diesem Jahr fast 30 Prozent erreichen, die Jugendarbeitslosigkeit ca. 60 Prozent! Die Regierung plant drastische Demonstrationsbeschränkungen, weil sie Aufstände erwartet. Bereits jetzt sollen Barzahlungen über 2500 Euro verboten werden. Die Kapitalflucht betrug allein im Febr. 30 Mrd. Euro!!!

Eine Frage ohne Antwort.

Das kann keiner, weil keiner die Zukunft kennt u.
keiner weiss wie die Anderen ( Politiker,Länder,Vermögensverwalter,einflussreiche Persönlichkeiten usw.) handeln werden.

G. Ping

Spanien müßte sich von der

Spanien müßte sich von der Freihandelsirrlehre lösen; wobei Aristoteles hier mit Rat und Tat zur Seite steht: „Unter den notwendigen Ämtern ist die Fürsorge für den Markt das erste. Da muß ein Amt bestehen, das die Aufsicht über die Geschäfte und die Ordnung führt. Denn so ziemlich alle Staaten sind gezwungen, untereinander zu kaufen und zu verkaufen, damit jeder die notwendigen Güter erhält.“ Denn selbst wenn der Freihandelsirrglauben wahr wäre, was er nicht ist, da China nicht nach dessen Regeln spielt und die Dummheit der Amerikaner keinesfalls nachahmen wird; wie wohl es Gecken gibt, die albern genug sind zu glauben, dass China, nun da die Löhne in den VS von A gesunken sind, dort Waren fertigen lassen werde: Das selbe China, das in Afrika keine Straße ohne seine eigenen Arbeiter bauen läßt! Einen Wettbewerb gibt hier nicht. Spanien kann also nur versuchen mit dem im Lande vorhandenen Dingen auszukommen und durch Handelsverträge sich einige der fehlenden Güter zu erwerben.

Letzte Rettung

Es gab und gibt nur eine Chance, den Euro zu retten: der EZB muss endlich die Rolle zugewiesen werden, die die FED schon immer hat - die Rolle des "Lender of last resort".

Wann fällt Merkel (um)?

Die Globalisierung und der Euro sind schuld an diesem Desaster.

Sparen wirtschaft schrumpft mehr sparen wirtschaft schrumpft weiter.
Das mag vielleicht bei Unternehmen funktionieren die entlassen dann mal ein tausend arbeiter und nennen es gesund schrumpfen oder auf das kerngeschäft konzentrieren.
Bei Volkswirtschaften geht das nicht,denn eine bewegung auf der einen waagschale erzeugt ein ungleichgewicht auf der anderen.
Wir werden in europa nie gleich starke wirtschaft haben, das haben wir ja nicht mal in deutschland da ist es auch von bundesland zu bundesland unterschiedlich.
Was wir aber brauchen sind gleiche regeln und einen finanziellen ausgleich und da die europaeuphorie nicht so weit geht wird zwar europa nicht scheitern aber der euro, denn der ist das grösste hinderniss für fairen wettbewerb.
Die globalisierung hat nur den grossen konzernen und besonders der finanzindustrie den big playern genutzt alle anderen haben nur nachteile.
Durch das festhalten am euro wird europafeindlichkeit erzeugt, die radikalen werden es danken.

... und Portugal, und Italien, und das war's dann endgültig.

Denn nach der griech. Zwangsumschuldung wird kein Mensch mit gesundem Verstand noch Spanische (oder Portugiesische) Staatsanleien kaufen. Diese Länder gehen genau den gleichen Weg, mit dem gleichen Ende.

Wer da noch Anleihen kauft, ist endweder blind oder Politiker.

Wie sich am Beispiel Griechenland gezeigt hat, lohnt es sich dagegen, auf die Staatspleite zu wetten, und KreditAUSFALLVERSICHERUNGEN (CDS) zu kaufen.

Die Auslösung derselben im Fall Griechenland bei der Zwangsumschuldung war der Sündenfall, und die größte Dummheit, da es vermeidbar war (86% der Gläubiger hatten sowieso schon freiwillig zugestimmt).

Also wird es in Spanien und Portugal krachen.

Ich bin gespannt, ob Merkel oder die EZB das Scheckbuch aufmachen, und den ganzen Ramsch aufkaufen. Auf Kosten der zukünftigen Generationen, und auf Kosten derjenigen, die sich etwas erspart haben, das dann durch Inflation verloren geht.

Der Euro war ein Fehler.

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