Kommentare

aha

der preis für kartoffeln ist gesunken.
vielleicht werden die leute wach wenn es statt fisch und fleisch einen Monat lang nur noch kartoffeln gibt, weil man sich sonst nix mehr leisten kann.
es wäre zwar hart, aber ich glaube die einzige möglichkeit den deutschen michel endlich mal aus der reserve zu holen.

Esst Kartoffeln!

Es besteht keine Gefahr, dass jemand in Deutschland verhungert. Wenn Kartoffeln um 25% billiger sind, ist doch alles ok. Es ist DAS Grundnahrungsmittel schlechthin und vielseitig. Also: weniger meckern, mehr Kartoffeln essen. Hier besteht auch keine reelle Gefahr, dass die Vorräte zur Neige gehen.

Nicht nur das Geld verliert an Wert

auch die Arbeitsleistung.

Ich hab bei unserer Firma seit 10 Jahren keinen Gehaltsanstieg erlebt. Nur Motivationsreden der Manager, notfalls auch am Wochenende zu arbeiten, natürlich unbezahlt.

Ist aber auch gut für die Gesundheit. Kein Bier mehr, keine Zigaretten, keine CDs, keine DVDs, kaum noch Schokolade, Auto sowieso nicht, aber auch keinen Mietwagen mehr und kein Hotel im Urlaub. Restaurant mit Freunden nur noch 2-3 mal pro Jahr.

Wer soll das noch glauben ?

Ich habe mal die Kassenbons der letzten Monate zum Teil aufbewart.Und da komme ich zu einem anderen Ergebnis.
Fleisch, Getränke, Wurst und Käse z.B sind kräftig gestiegen. Auch Brot und Backwaren sind gestiegen.
Aber man will einem erzählen das die Preise nicht all zu sehr gesteigen sind ?
Hier passt einiges nicht mehr zusammen.Ich denke sogar man belügt uns !

@Busmeister und Co

Der Warenkorb, aus dem die Inflation errechnet wird, verändert sich zwar mit der Zeit, ist aber relativ stabil und meiner Meinung nach auch mehrheitlich sinnvoll. So sind darin als große Anteile enthalten:
30,8% Wohung, Wasser, Gas, Brennstoffe
13,2% Verkehr
11,6% Freizeit, Kultur und Unterhaltung
10,4% Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke

Wir müssen uns hier also nicht darüber unterhalten, ob Kühlschränke und Computer billiger geworden sind. Der Warenkorb ergibt durchaus Sinn.

Deshalb: jammern, meckern und schlicht "nicht glauben" bringt hier niemanden weiter.

@deployed

"Ich hab bei unserer Firma seit 10 Jahren keinen Gehaltsanstieg erlebt."

Dauernd lese ich von Leuten die seit 10 Jahren o.ä. keinen Gehaltsanstieg mehr hatten oder heute angeblich weniger verdienen bei gleicher Tätigkeit. Mir fehlt der Glaube, denn ich kenne sehr viele Leute, die alle eigentlich ca. mind. 1-2% zusätzlich pro Jahr bekommen. Mal mehr mal weniger. Ich habe auch Zugriff auf gemittelte Gehaltszahlen in verschiedenen Firmen- auch da steigen die Ausgaben je Stelle pro Jahr spürbar. Und das durchschnittliche Lohnniveau steigt auch.

@dummefrage - locker

dummefrage: der preis für kartoffeln ist gesunken.
vielleicht werden die leute wach wenn es statt fisch und fleisch einen Monat lang nur noch kartoffeln gibt, weil man sich sonst nix mehr leisten kann.

Ball flach! Die Schwankungen waren in beide Richtungen ja minimal. Da muss einer schon ein super Gedächtnis haben, wenn er das merken will. 2,1% sind für den guten Michel zu Recht noch kein Alarmsignal und was anderes ist auch nicht in Sicht.

Lebensmittel vergleichsweise billig in D

Ich habe inzwischen länger in mehreren europäischen Ländern gelebt und muß sagen, dass es ein Meckern auf hohem Niveau ist: Ich würde sagen dass es kein vergleichbares Land in Europa gibt wo das Verhältnis zwischen Nettolohn und Lebensmittelkosten so günstig ist. Und das auch noch bei vergleichsweise hohen Sozialleistungen. Ich benötige z.B. meist keine 180 EUR im Monat für Lebensmittel (ohne Getränke) für eine Person und diese Summe ist relativ konstant geblieben (ich weiß noch dass ich 2003 dafür 200 EUR reserviert hatte...)

Ich profitiere übrigens durchaus auch von sinkenden Preisen für PCs und TVs: Meine persönliche jährliche Ersparnis im Bereich Unterhaltungselektronik liegt bei ca. 1000 EUR/ Jahr (wenn ich 5 Jahreszeiträume von Anfang der 90er mit Heute vergleiche) das macht fast 50% meiner Lebensmittelkosten aus.

Es gibt für mich nur einen wirklichen Preistreiber: Energie und Diesel, und das auch nur in den letzten 5 Jahren- davor wurde es im Vergleich zu den Löhnen billiger.

@maschmi78 sie waren wohl

@maschmi78
sie waren wohl länger weder tanken noch einkaufen?
Davon abgesehen kostete ein Liter Diesel im März 2011 ca. 1,20 €,mittlerweile knapp 1,60€ .Wie da unsere Rechenkünstler auf 8 % Preissteigerung kommen würde mich mal interessieren.Aber vermutlich haben die einen anderen Mathelehrer wie ich gehabt.
Übrigens ein Brötchen kostet jetzt 30 Cent,vor einem Jahr 25 Cent .Auch hier kann ich keine 8 % entdecken.
Diese Liste lässt sich auf nahezu alles was man zum täglichen Leben braucht erweitern.
Seit € Einführung vor rund 10 Jahren ist die Teuerungsrate um weit über 100 % hochgeschossen.
Die erste grosse Teuerung war bereits 2002 bei Einführung.Bei einem Umtausch von 1:2 wurden die Löhne halbiert und viele Waren einfach auf € umgeschrieben.
Kleines Bsp.: Mein damaliger Tierbedarfshändler hat einfach "DM" durchgestrichen und € hingeschrieben.Ergab 100 % Preissteigerung von jetzt auf nachher.Seitdem hat er nochmal ca.50 % draufgehauen also insg.150 %,also weit über 10%/Jahr.
...

@deployed - arm dran

deployed: Ich hab bei unserer Firma seit 10 Jahren keinen Gehaltsanstieg erlebt.

Dann sind Sie definitiv nicht in der Finanz- und Versicherungsbranche tätig. Ich leider auch nicht. Die Lohnschere geht tüchtig auseinander. Das ist nicht gerecht, aber jammern gilt trotzdem nicht.

@maschmi

Sie schreiben hier ...
30,8% Wohung, Wasser, Gas, Brennstoffe
13,2% Verkehr
11,6% Freizeit, Kultur und Unterhaltung
10,4% Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke

sind in dem Warenkorb enthalten und genau in den Dingen sind die Preise mehr als nur leicht gestiegen.

Wasser ,Gas, Brennstoffe, Nahverkehr, Unterhaltung (Kino z.B.) und Nahrungsmittel sind extrem gestiegen.
Ich erinnere mich nicht das Preise in den genannten Fällen gesunken sind im gegenteil.

Sind wieder Wahlen ?oder was soll uns diese Meldung sagen?

Schon bemerkenswert diese Meldung was soll uns damit Vermittelt werden ?

Inflationsrate geht im März leicht zurück .

Objektive Messwerte bekommt man nur ,

wenn es "Körbe" gäbe ,

Einen f.d. "täglichen Bedarf" erfaßt ca. 95 % d. Ausgaben = KORB I

Einen f. d. Schnick-schnack/weiße Ware/Elektronik etc.
= KORB II -
Dann würde man feststellen d.d.Steigerungen f. Korb I viel höher liegen , als wie jetzt veröffentlicht.

Auf diese Statistica erhebe ich Urheberrrechte sowie
Gebrauchsmusterschutz , copyrigt by MAY .

Zurück z.Thema , gerade weil die tatsächlichen Zahlen
nicht gewohlt sind v.d. politik, macht man diesen
Mischmasch in einem Korb..

Reine Verdummungspolitik .....

Inflationsrate

Meine Bank betrügt mich.
Für meine 100€ bekomme ich bei 2,5% Guthabenzins 2,50€. Das ist etwa die Inflationsrate.
Banken müssen 2% Sicherheitseinlagen haben. Das heißt 2%=100€ 98%=5000€. Die 5000€ können als Girogeld generiert und zu 5,5% verliehen werden. Eintspricht der Forderungen von 275€. Das macht einen Gewinn von 275-2,5=272,50€ in einem Jahr aus dem Nichts.

Wenn der Kredit erst ab dem 13Jahr getilgt wird sind aus den 5000€ durch die 5,5% Zinseszins 10000€ Forderung entstanden. In der gleichen Zeit bin ich recht Reich geworden mit 38€ mehr auf dem Konto. Nein doch nicht. Es ist ja nur die Inflationsrate.

@ThatsMe - Bank-Legenden

Girogeld kann man nicht generieren. Jedenfalls nicht dann, wenn die Buchführung stimmen muss. Die Sicherungseinlage der Bank wird nicht mit merklichem Risiko verliehen, das erlaubt die Bankenaufsicht nicht. Alle Legenden geklärt?

@Word4free

Doch. Girogeld kann generiert werden. Und die Buchführung stimmt dann auch. Auf der Aktiven Seite deine Verpflichtung für die Rückzahlung des Kredits. Auf der Aktiven Seite dein neues Konto mit deinem Kreditbetrag. Die Bilanz einer Bank es etwas anders als die eines Gewerbegetriebes.

Die Sicherungseinlage wird überhaupt nich verliehen. In meinem Rechenbeispieles sind das die 100€.

Selbstverständlich wird Giralgeld durch die Geschäftsbanken geschöpft. Diese müssen sich im Rahmen des Mindestreserveprivilegs bei der Zentralbank absichern. Die Rechnung von @ ThatsMe ist theoretisch richtig, allerdings schöpfen die Banken die Mindestreserve von 2% idR bei weitem nicht aus. Aber sie könnten es, und dann kommen die beschriebenen Zahlen dabei heraus.

Buchhalterisch ist das ganze auch kein Problem: mit der Gutschrift auf dem Kundenkonto wird zeitgleich eine Gegenposition als Forderung eröffnet, die so lange bestehen bleibt, bis das Darlehen getilgt ist.

Das sind keine Legenden, sondern die Grundlagen unseres Wirtschaftssystems. Mit all ihren Folgen.

um der Inflation entgegen zu

um der Inflation entgegen zu wirken bin ich zunächst mal dafür die Spekulation um Nahrungsmittel, Strom-, Gas- und Ölpreise zu VERBIETEN!

Oder wir klagen gegen den ESM

Oder wir klagen gegen den ESM der die Milliarden nur so raushauen wird wie die EZB gerade. Beispiel ist hier Däubler-Gmelin, die eine Verfassungsklage gegen die ESM-Gesetze in Deutschland angekündigt hat (liest man hier bei Tagesschau irgendwie nirgends!). Und was die EZB-Milliarden bringen sieht an auch: Gar nichts! Monti zahlt trotz 1 Milliarde Euro nun wieder höhere Zinsen auf seine Kredite.

@tattom

@tattom

Das Gleiche wie Sie erlebe ich auch, nur andersrum. Die "offiziellen" Zahlen können nicht stimmen! Gerade habe ich Brötchen für 22 Cent gekauft, glatte -12 % zu den 25 Cent vor einem Jahr! Meine Miete, bei mir der größte Posten, seit Jahren unverändert. Kartoffeln sind nun ja auch billiger. Aber das Brot!: Zu DM-Zeiten noch 4,20 DM, heute 1,89 €, das sind -12 %, wenn man's genau rechnet! Ein Auto und Haustiere habe ich nicht. Das macht unter dem Strich: Deflation! Dabei erhöht sich mein Lohn jedes Jahr immer ein Stück! Lange kann das die Wirtschaft nicht mehr mitmachen! Sie wird den Bach runtergehen!

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