Kommentare

Um zu beurteilen ob diese

Um zu beurteilen ob diese Entwicklung positiv zu sehen ist, müsste man mehr Details nennen. Verkauft Spanien jetzt mehr hochwertige Erzeugnisse oder doch Nahrungsmittel? Bei Autos z.b. entsteht eine hohe Wertschöpfung im Land, bei Gemüse nicht.

Da wissen wir ja, was wir zu tun haben!

Spanische, griechische und portugiesische Produkte kaufen, damit deren Exportvolumen angekurbelt wird! Los, alle in den Supermarkt ;)

Gruß, Doomhammer

Oh nein, warum nur?

Dabei habe ich doch auf die gegenteilige Entwicklung gewettet und verloren.

Und wenn dann der heilig Export...

...der Überschussländer wie Deutschland, einbrechen sollte, wird nochmal was gemacht?

Hundt, Schröder und Konsorten haben ja bereits angedeutet, dass die Arbeitskräfte noch billiger werden müssen um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mit anderen Worten, wir müssen die Spirale noch weiter nach unten drehen. Es kauft zwar niemand die Waren, aber wen interessieren schon solche Kleinigkeiten?

Das Gute an dem rigorosen Sparen ist, dass wir so schneller zum Ende dieser Ära kommen. Soviel geballte Misswirtschaft auf einem Haufen, kann man nicht nur physisch eine begrenzte Zeit ertragen.

Abwarten.....!

Ich kann in den Jubelgesang über die angeblich "ersten Zeichen der Entspannung" nicht einstimmen.

Gestern noch fast pleite und heute schon auf dem Weg der "Entspannung"? Das geht mir viel zu schnell!

Ich habe die Vermutung, daß mit dieser Meldung nur wieder die Märkte beruhigt werden sollen, an denen sich seit Tagen der nächste Abwärtstrend abzeichnet.

Deshalb rate ich dringend dazu, die Dinge rational (und nicht emotional) zu betrachten, der Realität und dem IST-Stand ins Auge zu blicken und erst einmal abzuwarten!

Dies rate ich auch dem "Institut der deutschen Wirtschaft", denn es geht bei den finanziell sehr schwer angeschlagenen Ländern Spanien, Portugal und Griechenland um Nachhaltigkeit und nicht darum, mit immer neuen "Wasserstandsmeldungen" eine Psychologie zu erzeugen, die nur die Kapitalmärkte beruhigen sollen jedoch mit der eigentlichen Realität nicht viel zu tun hat.

Alles bestens!

In Griechenland sind zwar die PKW-Neuzulassungen im Vergleich zum März 2011 um über 40% zurückgegangen und die realen Einzelhandelsumsätze im Januar 2012 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10% eingebrochen...

...aber ansonsten ist Griechenland auf dem richtigen Weg!

Wettbewerbsfähigkeit über Lohndumping-Wettbewerb

Sicherlich, über Lohnzurückhaltung lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft erhöhen. Allerdings ist es wie ein Aufputschmittel, denn dauerhaft ist es nicht gesund. Es verkommt sogar zum Gift, wenn es in der globalisierten Weltwirtschaft zum zentralen Wettbewerbskriterium wird.

Statt Qualität, Innovation oder auch Kreativität sind dann die niedrigen Lohnstückkosten das schlagende Argument für den ökonomischen Erfolg eines Landes. Und genau dahin haben wir uns in den letzten zwanzig Jahren hin bewegt: Wir versuchen mit den Dumpinglohnländern Asiens auch in Punkto Lohnkosten mitzuhalten.

Eine Flasche Wasser reicht nicht in der Wüste

Ich wünsche den genannten Ländern das beste aber zu befürchten steht, dass die zarten Konjunkturpflänzchen bei weitem nicht ausreichen. Besonders Griechenland ist einfach pleite. Man kann es drehen und wenden wie man will, so viel und so schnell können die garnicht wachsen, um da raus zu kommen.

Ich bin gespannt ob uns unsere Kanzlerin erzählen wird, dass wir Spanien auch mal eben mitretten können. Bald werden Forderungen kommen, den "Rettungsschirm" auf 2 oder 3 Billionen Euro aufzustocken. Und auch dann wird man nicht sagen, wie das finanziert werden soll.

na, da haben die aber die

na, da haben die aber die zarten pflänzchen zu früh rausgestellt, da noch bis mitte mai nachtfrostgefahr besteht.
ansonsten: wessen brot ich ess, dessen lied ich sing'.

übrigens ist ein bestimmtes wachstum pro jahr bereits eine exponentialkurve, da es sich immer auf eine höhere basis des vorjahres bezieht und muss schon allein mathematisch im begrenzten system als nicht nachhaltig angesehen werden.

Zurückbesinnung auf die alten Lebensgewohnheiten

Die Griechen essen endlich wieder jeden Tag ihre eigenen Oliven und ihren Schafskäse, anstatt Waren aus dem Ausland zu importieren, wie z.B. Französischen Champagner oder Russischen Kaviar. Der Rückverwandlungsprozess hat begonnen! Es geht vorwärts!
(Nicht aufwärts... aber vorwärts!)

Alles wird gut

Klingt mir mehr wie ein seelisches Wundpflaster für die aktuell (wieder mal) verunsicherten Kapitalmärkte.

Schließlich sind die Zinsen für italienische und spanische Anleihen wieder bis auf kritische (so sagt man) 6% gestiegen.
Parallel ist der DAX wieder auf Talfahrt (notwendige Korrektur, hieß es da).

Ob es da wohl einen Zusammenhang gibt?

Auch hieß es in der FT, die Kapitalmärkte seien ernüchtert und enttäuscht, weil es wohl kein neues Spielgeld, weder von der Fed noch von der EZB geben soll.
Und dazu noch der "Zwangsentzug" von Traden durch die Feiertage ...

@Nana:
"Und wenn dann der heilige Export der Überschussländer wie Deutschland, einbrechen sollte, wird nochmal was gemacht?"
Tja, abwarten, ob Mutti das richtig gemacht hat: Die Milliarden so zu verteilen, um die Staaten als Kunden zu retten, ohne gleichzeitig die Staaten als Konkurrenten zu sehr zu stärken.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Auch hier wird mit Zahlen jongliert, um die Bilanzen gut aussehen zu lassen, das „zarte Pflänzchen“ muss gehegt und gepflegt werden, damit die Märkte, vor allem Investoren, bei der Stange gehalten werden.

Der Aussagewert dieser Bilanzierung ist mit Vorsicht zu genießen, nicht nur, weil ein erheblicher Importeinbruch (Griechenland) für „ausgeglichene Bilanzen“ sorgt, sondern weil Exportexpansionen regelmäßig durch knüppelharte Arbeitsmarktmaßnahmen und Lohndumping generiert werden.

„Weltweit gebe es kein Beispiel dafür, dass Kürzungen von Löhnen, Renten und Sozialleistungen ein krankes Land genesen ließen.[Stiglitz]

Dieser Erkenntnis des ehemaligen Chefökonoms der Weltbank ist beizupflichten, auch wenn diese Feststellung diametral zu den Bestrebungen der europäischen Heilsbringer steht!

@AbseitsDesMains

Ich gebe Ihne Recht, dass niedrige Löhne nicht der Weisheit letzter Schluss sind und dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, wettbewerbsfähig zu sein/zu werden. Keine Frage. Das Problem liegt ja aber genau in der Kombination aus beidem. Wenn Sie so rein gar nichts können, dann ist ein niedriger Lohn immer noch zu viel, während ein niedriger Lohn eine Fachkraft nicht gerade dazu aminiert, noch mehr Gas zu geben.

Jetzt möchte ich nicht verallgemeinern und jemandem auf den Schlips treten, die ich persönlich nicht kenne. In Spanien und Portugal gibt es funktionierende Industrien, den Maschinenbau oder den Automobilbau, außerdem unterhält Portugal wichtige Verbinungen zu Schwellenländern. Daher mag dort die Sparorgie nicht zwangsläufig richtig sein. In Griechenland gibt es kaum funktionierende Industrien. Ein bißchen was, z.B. die Produktion von Generika. Für die griechische "Leistung" ist der Lohn aber im globalen Vergleich schlicht zu hoch.

Politische Propaganda statt Information

Soweit die offizielle Brüssel-Medienpropaganda. Hier die Wahrheiten:

Griechenlands Industrieproduktion markiert im Februar einen neuen Tiefpunkt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat brach die Produktion nochmals um 10,6 Prozent ein - allein im letzten Monat um -2,9 Prozent! Die PkW-Neuzulassungen sanken im März 2012 um weitere -42,6% zum Vorjahresmonat. Die Bilanzsumme der griechischen Nationalbank explodiert derweil, weil das Land schlicht nun selber Euronoten druckt und auf den Markt wirft!

Auch in Spanien explodiert das Target2-Saldo in atemberaubender Dynamik. Die spaniesche Wirtschaft lässt sozusagen bei den noch reichen Ländern ungeheure Summen anschreiben, statt sie zu begleichen. Allein im Februar ca. 30 Mrd. Euro zusätzlich!!! In allen Wirtschaftsbereichen stieg die Arbeitslosigkeit auf neue Höchstwerte. Allein in den letzten 8 Monaten haben 440.927 ihren Job im Dienstleistungsbereich verloren. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt nun deutlich über 50 Prozent!!! usw. usw.

Niedriger Löhne führen

Niedriger Löhne führen zuweniger Konsum welches dann wieder zu weniger Import äußert.
Dazu gehören nicht wie oben erwähnten Kaviar, oder Champagner, nein dazu gehören auch Waren wie z.B. aus Deutschland.
Immerhin haben die Griechen ja auch Aldi, Lidl, oder Schlecker und was verkaufen die? Richtig deutsche Produkte.

Wenn nun hier von zu hohen griechischen Löhnen erzählt wird dann glaube ich das diese Menschen noch nicht in der Realität angekommen sind.
Nein Deutschland ist kein Beispiel, wir sind das einzigste Land der Welt, wo die Menschen Reallohnverlust haben.
Die Griechen haben auch Mega-Renten und Mega-Löhne, welche unserem Hartz4-Niveau nahe kommen, davon zahlen sie man noch Miete, Strom, Wasser und Nahrung.

Was die Griechen brauchen ist ein Marschall-Plan und eine Reform des Euro-Raums.
Beides will Deutschland nicht, weil es den Standort Deutschland bedroht.
Also weiter mit dem Griechen-Bashing.

lustig

Hahaha.. das kann den "Europa-Skeptikern", Anti-Globalisierungsbauern und Consorten gar nicht gefallen. Schade, schade. Jaja, noch ist nichts verloren, alles nur Bilanzenschönung, blöde Börsenchaoten, Weltmärkte und so, is doch alles Schwachsinn, ich weiss :D

Am lustigsten an alledem finde ich wie sicher sich alle sind dass alles besser wird, wenn mal nur die Alternative zu dem eintreten würde, was momentan abgeht. Klar, dass alle Staten sich mindestens genauso gut (wenn nich besser) verstehen werden wie jetzt, mindestens genauso gutes (wenn nich besseres) Wachstum haben werden wie jetzt, wenn es mal einfach nur nicht so ist wie jetzt. Und das aller lustigste ist, je weniger Fachwissen um so "größer" die Visionen :) Nichts für ungut, alles wird gut.

Die Target2 Forderungen der Bundesbank explodieren auf 616 Milliarden Euro.
Das geht demnächst vom deutschen Michel-Sparbuch runter.
Klar, was bei uns abgesaugt wird, erscheint positiv auf der anderen Seite. Auch wenn die Fässer dicke Löcher im Boden haben und ständig nachgefüllt werden muss.
Von welcher Nachrichtenagentur kommen solch qualifizierte Meldungen eigentlich?

Entspannung?

Es wäre ja schön, wenns denn so wäre. Glaube ich aber nicht. Es geht wieder mal nur darum, die Märkte zu beruhigen.

Target-Forderungen

Den Autoren des Beitrages sei der Vortrag "Ist der Euro noch zu retten?" von Prof. Sinn vom Münchner ifo-Institut empfohlen, ebenso wie der ifo-Schnelldienst Nr. 65 (beide zu finden auf der Homepage des Institutes). Darin wird vor allem der Target-Mechanismus erklärt.

Wie schon der Kommentator Akmon zuvor, so möchte auch ich auf den unglaublichen Vorgang hinweisen, der sich derzeit in Bezug auf die Explosion der Target-Forderungen der Bundesbank abspielt: 615 Mrd. Euro (nach 550 Mrd. im Februar!) beträgt aktuell der positive Target-Saldo. Leider sind diese nicht so positiv wie man meinen könnte, denn die Forderungen sind (a) real negativ verzinst, (b) von zweifelhaftem Wert (hinsichtlich der Besicherung) und können (c) nicht fällig gestellt werden.

Wir stecken also in der Falle.

Nichts ist besser geworden in den maroden Ländern! Jeder Deutsche haftet aktuell ALLEIN für die Target-Salden mit 615.952.000.000/81.831.000 = 7.527 Euro

Und unsere Politiker schweigen stille! Ein Skandal.

Also jetzt bitte Portugal-Anleihen kaufen...

Wie Schäuble und Merkel vor 2 Jahren auch über Griechenland-Anleihen sagten: "Kaufen Sie sie, das ist eine zukunftssichere Investition". Dann kam die geCACte Zwangsumschuldung mit 80-90% Verlust für die paar Hunderttausend Kleinanleger in Deutschland und dem Rest der Welt, die solche Anleihen gekauft hatten als Griechenland noch mit "A" bewertet wurde (=sicheres Rentenpapier mit langjährigem Kurs um 100%, Rendite ca. 3.5%, kein "Zockerpapier"). Was Schäuble und Merkel da abgezogen haben ist einfach ekelhaft.

Also jetzt bitte Portugal-Anleihen kaufen. Die langlaufenden Anleihen dümpeln schon bei ca. 50%... mit Renditen von 15% und mehr. Tendenz konsequent fallend. Genau wie bei Griechenland 2011. Und Finanzexperten warnen schon seit einiger Zeit, daß Portugal genau wie Griechenland an einer Zwangsumschuldung nicht vorbeikommen wird.

Aber jetzt bitte Portugal-Anleihen kaufen. Denn: Ist doch so ne positive Meldung über Portugal, Spanien, etc. :)

Das Gelüge der Politiker tut weh.

Die überschuldete Länder wie

Die überschuldete Länder wie Griechenland, Portugal, Irland, Italien, Belgien, Spanien und wie sie noch alle heißen mögen, hätten von Anfang an einen Staatsbankrott nötig gehabt; durch diese unsinnigen milden Gaben hat man - wie schon so oft – das Übel nur noch schlimmer gemacht: Zum einen haben die leichtsinnigen Banken ihr Darlehen dem Staat aufgebürdet und zum anderen konnten sich die Griechen immer weitere Gelder leihen; und so wächst der Schuldenberg, durch Zinsen und immer neue Schulen; ein sauberer Staatsbankrott dagegen würde es ermöglichen die griechischen Finanzen zu ordnen und dem Land erlauben fortan ordentlich mit seinen Einnahmen und Ausgaben zu wirtschaften; so wie es eigentlich jeder Staat tun sollte, da diese Schuldenmacherei unsinnig und verderblich ist. Doch so hat man unsinnige Sparmaßnahmen wie in Griechenland erzwungen, welche vielfach Poesie bleiben werden, da bei erhöhtem Steuerdruck, eben auch die Ungesetzlichkeit wächst; nur der Staatsbankrott ist hier Arzt.

Griechenland, Portugal und Spanien verbe...

Das Dilemma:

spanien-portugal-griechenland :

Alle Sparen zu wenig, es müssen gravierende Einschnitte

zusätzlich erfolgen, sonst kommt d. Kuh nicht v.Eis.

Und: wofür brauchen diese Länder Öl??

Für die Heizung doch sicherlich nicht ....

Es darf nur das ausgegeben werden, was i.d.Kasse ist !

Warum hält sich keiner dran ?

Wenn jeder so verfährt, dann klappts auch m.d."nachbarn" !

Und , die suppenkuchen müssen rekultiviert werden.

Harte Zeiten erfordern harte auflagen ..

Auch ein Land wie Moldawien existiert, na bitte,
es geht doch !

Ich finde das rumgeluege

Ich finde das rumgeluege unserer Politiker schlicht zum ko....! Da wird ueber parteinahe Institute und Organisationen, die heile Welt verbreitet. Was aber nicht darueber hinwegteuschen kann, das sich eigentlich garnichts geaendert hat. Griechenland, Portugal, und wie sie alle heissen, koennen gar nicht gesunden. Die Waehrung die diesen Laendern mehr oder weniger aufgezwungen wurde, ist fur diese Laender schlicht gesagt, zu stark. Wirtschaftskraft und Waehrung stimmen nicht! Ich moechte auf keinem Fall ueber die Menschen der Laender herfallen. Nein, aber ueber die Politiker die das zu verantworten haben. Da wird nach sparen, in diese Laender gerufen, auch durch unsere komische Kanzlerin. Warum hat sie damals nicht verboten, das Griechenland noch mal eben 3 U-Boote kauft. Warum hoere ich nichts darueber, das Portugal das Waffeneinkaufenin der Welt untersagt wird? Damit waeren schon einmal jede Menge Millionen zu sparen. Aber nein man spart wieder beim kleinen Mann.

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