Kommentare

Ob man die neuen Schulden Rettungsschirm

oder eben neue Schulden nennt ist eigentlich gleich.

Die hunderte von Milliarden die da "abgeschrieben" werden fehlen den Rentenversicherungen und anderen Anlegern für ihre Versicherten. Das merken die aber erst in einigen Jahren wenn es nichts gibt.

Schneller merkt es der Finanzminister, der für diese Verluste keine Steuereinnahmen für die berühmten Schulen, Krankenhäuser und Bildung erhält.

Daß man diese Handlungsweise immer noch als "alternativlose Rettung" bezeichnen kann und dafür angesehen ist, ist das erstaunliche an diesen Vorgängen. Dabei war doch alles geregelt. Andere Staaten haften nicht. Basta.
Jetzt wird neu beschlossen, daß andere nicht haften und als großen Erfolg verkauft.

Dabei sind es lediglich 10 Mio. Griechen die hier über ihre Verhältnisse leben. In NRW leben vermutlich mehr und bringen die Finanzwelt nicht aus den Fugen.

pauline

man blickt nicht mehr durch....

es wird rumgewurstelt und flickschusterei betrieben und niemand kann kontrollieren ob nun wirklich 75% oder nur 70% erreicht worden sind und wenn hätte man es uns nicht gesagt.
Wer weiss was da an versprechungen unter der hand gemacht worden sind um dahin zu kommen.
die riesigen abschreibungen trägt der steuerzahler.
Wenn schuldenschnitt dann jetzt mit der drachme ansonsten geht das spiel in einem jahr von vorne los.
Griechenland ist wirtschaftlich nicht in der lage mit dem euro ohne dauerhafte fremde hilfe zu überleben, nur mit der drachme kann das land seine zukunft selbst gestalten auch mit unterschiedlichen politischen konstellationen.
Zumindest würde zukünftige unterstützung viel weniger kosten.
Nicht was den griechen hilft wird gemacht sondern versucht das euroschiff das überall löcher hat vor dem sinken zu bewahren in der hoffnung vor dem sinken den nächsten hafen zu erreichen.
nicht wundern wenn die realen werte bald sehr teuer werden.Abwertung durch inflation das solls richten

Wirtschaftlicher Hintergrund ?

"Das Zustandekommen der Umschuldung für Griechenland liegt vor allem im wirtschaftlichen im Interesse der FMS Wertmanagement"

Man darf dabei nicht vergessen das FMS ein "verstaatlichter Konzern" ist und somit es mich auch gewundert hätte wenn dieser gegen die Interessen der deutschen Regierung handeln würde.

Wenn wirklich wirtschaftl. Interessen vertreten sein sollten, dann doch aber auch nur um die Abschreibung noch bis 2014 aufzuschieben.

Naja, Bad Bank - der Name sagt doch schon alles...

Ich hatte gehofft, dass

Ich hatte gehofft, dass vielleicht an DIESEM Punkt vielleicht nochmal die Vernunft einsetzt und man über die Verweigerung des Schuldenschnitts die Verbrennung deutscher Milliarden vermeiden würde. Leider haben wir uns jetzt alle miteinander dem Abgrund einen weiteren Schritt genähert. Ich denke jeder, der ein wenig Realitätssinn und Verstand im Kopf hat, wird wissen, dass wir von den Milliarden keinen Cent wieder sehen werden. Eine Schande für Deutschland, so vorsätzlich ins Unglück zu rennen.

Endlich

mal eine gute Nachricht, wenn es sich als richtig erweist=)

Und hey, eine Pleite wäre für uns verdammt teuer. Teurer als die jetzigen Aktionen. Wenn die Pleite gehen, haben wir hier also ein wirklich großes Problem. Von daher ist es natürlich nicht alternativlos, aber der Unterschied wir haben garantiert ein Problem an der Backe, das wir nicht mehr loswerden und wir haben wahrscheinlich ebenjenes, da gefällt mir die letzte Variante wirklich besser. Aber nicht gut.

Und ob wir da jetzt die Milliarden reinpumpen oder nicht, macht im Falle eines Scheiterns meiner Meinung nach den Kohl jetzt auch nicht mehr fett. (Denn meiner Überzeugung nach geht es dann weiter, mit PIIS+B+F+Zypern+A. Dann wäre es wirklich zu viel, auch für uns.)

@schaunwamal - nie wieder Drachme

schaunwamal: die riesigen abschreibungen trägt der steuerzahler.

Zum Teil ja. Aber nur zum Teil.

Wenn schuldenschnitt dann jetzt mit der drachme ansonsten geht das spiel in einem jahr von vorne los.

Die Schulden lauten in der Währung Euro. Niemand wird eine Rückzahlung in Drachmen akzeptieren, wenn sich der Wert dieser Währung gegen den Euro auch verschieben kann. Wenn Griechenland die Drachme einführt wird es im Ausland damit nichts kaufen können.

Wahlfälscher haben ganze Arbeit geleistet

Wer soll das denn die Lügenmärchen glauben ?
Wer soll das denn alles sein, der da einfach so auf über die Hälfte seiner Forderung verzichtet, mit Zinserverlust gerechnet auf 70 % ?

Nicht Griechenland nimmt die Hürde sondern die Wahlfälscher haben ganze Arbeit geleistet

@hannes_86 - Wie teuer wäre eine pleite für uns?

Sie sagen, dass uns eine Pleite teurer käme als das was jetzt gemacht wird. Dann kennen Sie offenbar Zahlen. Wie viel würde uns die offizielle Pleite Griechenlands denn kosten? Und wie viel werden wir jetzt noch zahlen, dass das auf jeden Fall billiger sein wird?

Das würde mich interessieren.

Zeit für Deutschland

seine Geldgeber jetzt auch zu einem "freiwilligen" Schuldenschnitt zu bewegen.

Was für Griechenland Recht ist sollte für alle anderen nur billig sein.

Und für die, die es nicht verstehen:
"Ja! Erpressung und Betrug lohnt sich" warum sollen nur Staaten das tun? Lasst uns alle so verhalten!

@Commentator

Commentator: Leider haben wir uns jetzt alle miteinander dem Abgrund einen weiteren Schritt genähert.

Wenn wir uns dem Abgrund schon so viele Schritte genähert hätten, wie sie uns in diesem Forum schon prophezeit wurden, dann hätten wir vor dem Sturz in den ominösen Abgrund mindestens einmal die Erde umrundet.

Der jetzige Schuldenschnitt ist ...

.
...bezüglich der Schulden des griechischen Staates noch
lange nicht das Ende der Fahnenstange !

Schade, jetzt habe ich kein Geld mehr für gefüllte Weinblätter, Souflaki und Ouzo bei meinem Griechen !

@Freier Westen

warum sollte man mit der drachme nichts kaufen könne?
Das land wird gerade entschuldet.

Griechenland wird durch den tourismus und ihrer produkte die durch die drachme wettbewerbsfähiger werden genug einnehmen.
Ausserdem wichtig ist was sich die bevölkerung im eigenen land kaufen kann und griechenland ist durchaus in der lage sich landwirtschaftlich selbst zu versorgen, sie exportieren sogar.
Die abwertung tritt nur dann ein wenn sich die wettbewerbssituation verschärft anders herum kann auch eine aufwertung stattfinden.
Die alternative ist dauerhafte eurohilfe mit wachsenden ressintements.
Ausserdem gib es ja einige euroländer die mit ihrer währung bezahlen und sogar den euro als zahlungsmittel ablehnen.

@turbodiesel

Verwechseln Sie da nicht Griechenland und Russland?

Wer verzichtet denn bitte freiwillig auf sein Geld?

In diesem Fall ganz einfach: Quasi jeder.

Welcher Privatmann hat denn bitteschön griechische Staatsanleihen? Wahrscheinlich so gut wie keiner. Der Großteil wird von Unternehmen gehalten. Diese denken anders als der Ottonormalbürger.

Die haben das doch schon alles als Verluste verbucht. Nun haben sie die Chance doch noch die Hälfte zurückzubekommen. 50% ist besser als 0% - und da schlagen die doch gern drauf ein.

Die Frage bleibt ob jetzt noch immer genug Druck auf dem Kessel ist um wirklich Reformen durchzusetzen. In Griechenland muss sich noch viel tun.

DIE Griechen

@pauline:
"Dabei sind es lediglich 10 Mio. Griechen die hier über ihre Verhältnisse leben."

Nein! Es sind 2000 Familien in Griechenland, oder 0,1% der Bevölkerung, die über "ihre" Verhältnisse leben, denn diese besitzen 80% des Volksvermögens.

Die restlichen 99,9% leben von der Hälfte oder einem Viertel des Geldes wie wir in Deutschland, und zwar bei nahezu gleichen Preisen!

Dass diese 99,9% nicht längst dafür gesorgt haben, dass es den 0,1% in den Hals regnet, ist mir ein Rätsel.

Und hey...

hannes_86: "mal eine gute Nachricht, wenn es sich als richtig erweist=)"
"Und hey, eine Pleite wäre für uns verdammt teuer."
Sind Sie sich eigentlich im Klaren darüber, wie teuer eine weitere Verschleppung (und noch eine...und noch eine...und noch eine) dieser GR-Krankheit bedeutet? Ein weiteres Mitschleifen/Mitschleppen dieses bankrotten Patienten wird das Ende eines Organismus (Europa) sein (das ich persönlich von Anfang an für eine Steißgeburt hielt).
Ähnlich wie beim Krebs werden diese finanziellen Pseudo-Operationen durch die EU Metastasen bilden, die letztlich das Aus eines vereinten Europas bedeuten.
Den Fall GR würde jeder Onkologe pessimistisch beurteilen.

Was in GR geschieht, ist eine Schmierenkomödie sondergleichen. Und was das Schlimme ist: Sämtliche Medien machen mit. Keiner hinterfragt was.
Venizelos sagte im ZDF: "Ein historischer Tag!" Papademos meinte vor 14 Tagen: "Eine historische Stunde!"
Neben A.M. sind das die miesesten Laiendarsteller aller Zeiten.

Griechenland hat es geschafft?

... WAS hat Griechenland geschafft? Sich den Zugang in die EU zu erschleichen, über die Verhältnisse zu leben, den Staat um seine Steuereinnahmen zu prellen, Geld ins Ausland zu schaffen, außer der Touristik Branche nichts auf die Spur zu bringen, die böse "Nazi-Karte" als Verunglimpfung für "uns Angela" zu ziehen und nun mal so eben mit sanfter Gewalt de Schulden reduzieren. Und ständig dieses dumme Geschwätz, das dies den Steuerzahler nicht zu 100% trifft....

SCHWACHSINN!

WIR zahlen auf jeden Fall!! Und wie wir nun den Aderlaß nennen, ob Zinsen, Beiträge, Steuern, Gebühren oder Abgaben ist doch VÖLLIG EGAL..... Diejenigen, die jetzt verlieren, wissen bereits, wie sie es sich zurück holen.... und von wem solte jedem bewusst sein!

Stichwort SPD

Jaja, immer dieselben falschen Forderungen! An Geld mangelt es doch nun wahrlich nicht. Was Griechenland sind eingreifende Strukturreformen um Wachstum zu generieren!
Ist das so schwer zu begreifen - naja, wir wissen es ja noch von Herrn Eichel, der meinte auf Maastricht pfeifen zu können...

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